Radikalaufklärung 2.0 als Antwort auf islamische Demagogie

Zitat

von Hartmut Krauss

Eine besonders primitive Variante der islamischen Strategie, Begriffe zu islamisieren bzw. islamgerecht umzudeuten und damit ihren Bedeutungsgehalt zu demontieren, stellt dieser Versuch eines Jüngers des iranischen „Religionsführers“ Chamenei dar, den Revolutionsbegriff zu besetzen:

Wie tragen wir Muslime zu einer Revolution in Deutschland und im Westen bei?


Demgegenüber hatten schon die Radikalaufklärer den „Islambetrug“ grundsätzlich durchschaut und auch bereits das theokratische System, wie es im Iran reinstalliert wurde, in seiner Menschenfeindlichkeit erfasst:

So stellt Paul Henri Thiry d’Holbach in seinem Artikel „Theokratie“ für Diderots berühmte Enzyklopädie lapidar fest, dass man doch erlebt habe, „wie Betrüger (…) über unwissende und irregeführte Völker eine Herrschaft errichteten, die – wie sie ihnen einredeten – die Herrschaft Gottes war. So machte sich bei den Arabern Mohammed zum Propheten, Gesetzgeber, Oberpriester und Herrscher eines primitiven und unterjochten Volkes; der Koran enthält zugleich die Dogmen, die Moral und die Zivilgesetze der Moslems; man weiß, daß Mohammed behauptete, diese Gesetze aus dem Munde Gottes selbst erhalten zu haben; diese angebliche Theokratie dauerte unter den Kalifen, die zugleich die Herrscher und Oberpriester der Araber waren, mehrere Jahrhunderte.“ (1972, S. 972f.)

Und an anderer Stelle: „Ein Aberglaube, der zum Gegenstand seiner Verehrung einen fürchterlichen, treulosen, grausamen und blutdürstigen Gott hat, muss über kurz oder lang Schwärmer, Enthusiasten und Rasende gebären. In den Händen der Tyrannen und der Betrüger wird er ein sicheres Schwert sein, um die Welt mit Blut zu überströmen und Elend anzurichten.“

Szenenwechsel in die Gegenwart. Islamismus: Polizei vereitelt mutmaßlichen Terroranschlag

Bei der Wohnungsdurchsuchung in Dessau fand man kiloweise Böller, Zündschnüre und Pyrotechnik, eine selbstgemalte IS-Flagge sowie einen Koran mit unterstrichenen Passagen, in denen es um den Kampf gegen „Ungläubige“ geht.

Zu „Radikalaufklärung und Islam“ siehe auch die Analyse von unserem Mitglied Hartmut Krauss

Erfahrungsbericht einer ehemaligen Flüchtlingshelferin aus Köln

Zitat

Musim Werbung Plakat Foto © Rebecca Sommer

Auch ich habe mich 2016 ein ganzes Jahr lang um eine syrische Familie gekümmert (insbesondere um die sieben­jährige Zweit­älteste).

Um es vorweg zu sagen: meine anfängliche Motivation, Menschen in Not zu helfen, machte nach etlichen Monaten einer gewissen Resignation Platz, die dann nach genau einem Jahr intensiven persönlichen Engagements meinerseits dazu führte, dass ich den Kontakt zu der Familie komplett und frustriert abbrach.

Es ging mir überhaupt nie um Dankbarkeit, ich wollte lediglich meinen Beitrag als deutscher Bürger leisten und einer Familie „in Not“ die Möglichkeit geben, sich besser bei uns einzufügen. So meine damalige Vorstellung. Ende 2015 – nachdem die Migrationswelle Deutschland überschwemmt hatte – trat ich deshalb der Flüchtlingshilfe Köln bei und besuchte an zwei Wochenenden jeweils zwei ganze Tage lang einen Vorbereitungskurs in der Kölner Südstadt, der uns auf unsere Aufgabe vorbereiten sollte, geflüchtete Grundschul­kinder mit deutschen Kindern zusammen­zu­bringen, ihnen bei Schulaufgaben und beim Deutsch lernen zu helfen und ihnen unsere deutsche Kultur näher zu bringen.

Wir waren ca. 40 voll motivierte Helfer, zumeist ganz junge Leute (Lehrer, Sozial­arbeiter, junge Mütter, Studenten, …). Ich war die Älteste unter ihnen.

Am Ende des zweiten Wochenendes bekamen wir unsere Familien zugeteilt, und im Dezember suchte ich „meine Familie“, zum ersten Mal auf. 1-2 mal die Woche habe ich dann ein ganzes Jahr lang meinen Hund „wegorganisiert“, da die Kinder Angst vor ihm hatten. Ich habe die beiden älteren Mädchen (sieben und acht Jahre alt) regelmäßig von der Grundschule abgeholt und mit ihnen diverse Aktivitäten unternommen: Tier­park­besuche, Mal­nacht­mittage im Atelier, Ausflüge in den Rheinpark inkl. lustiger Seilbahn­fahrt, Kastanien­männchen-Sammel- und Bau­aktionen, Treffen mit deutschen Kindern zum Spielen bei mir zu Hause im Garten, Basteln, Kochen, Kuchen backen, Hörspiele hören, Vorlesen, Kartoffel­druck­kurse im „Museum für Angewandte Kunst“, etc.

Ganz nebenbei der Versuch, bei den Haus­aufgaben zu helfen, der Kauf von passenden neuen Brillen für die beiden Älteren auf meine Kosten, die Begleitung zur Logopädin, das Erledigen von Formalitäten, weil die Eltern nur schlecht Deutsch sprechen, etc. pp. […]
Ich könnte die Liste hier endlos weiterführen.

Dass bei der sieben­köpfigen Familie zu Hause ständig der Fernseher mit arabischen Sendern lief und ausschließlich syrischer Besuch zu Gast waren, verdeutlichte mir nach und nach, dass der Integrationswille dieser Familie, die mich immer freundlich aufgenommen hat und die auch alle wirklich sehr nett waren, bei nahezu Null war.

Der Vater will nicht arbeiten – er lebt gut vom deutschen Steuerzahler. Die beiden Mädchen tragen heute übrigens beide ein Kopftuch. Ich habe sie letztens zufällig auf der Straße gesehen.

Der Vater sitzt eigentlich nur zu Hause rum oder kutschiert seine fünf Kinder mit einem großen deutschen Auto, das von der Sozialhilfe = vom Steuer­zahler bezahlt wird, in der Gegend herum, während seine Frau den Haushalt erledigt und mit dem nächsten Kind schwanger ist. Beide machen keinen Deutschkurs und lassen ihre Kinder, die aufgrund ihres Schulbesuchs ganz gut Deutsch können, alles Wichtige übersetzen. Aufgrund dieser nicht vorhandenen bzw. nur rudimentären Deutsch­kenntnisse, findet der Vater natürlich auch keinen Job. Das will er auch gar nicht – wie er mir selber sagte – weil er die Wohnung eh bezahlt bekommt und ihm das Geld (Kindergeld, Sozialhilfe, Beihilfe, etc) für ein gutes Leben absolut ausreicht, sogar ausreicht dafür, um der in Syrien verbliebenen Familie regelmäßig großzügige Zuwendungen zu schicken.

Helfer werden ignoriert und beschimpft
Während dieses ganzen Jahres fand sich meine Flüchtlings­helfer-Gruppe einmal im Monat für mehrere Stunden zusammen, um sich über die Fortschritte und möglichen Probleme auszutauschen. In dieser Zeit schrumpfte die Zahl der Gruppe stetig zusammen, bis wir am Ende (Dezember 2016) nur noch zu dritt waren. Alle anderen hatten bereits vorher frustriert und desillusioniert die Fahnen gestrichen. Die große Lust zu helfen war der bitteren Erkenntnis gewichen, dass Integrations­bereitschaft die unbedingte Grund­vor­aus­setzung für das Gelingen von Integration ist. Und diese Bereitschaft war in keiner der betreuten Familien vorhanden.

Zumeist (bei mir war das tatsächlich anders) wurden die Helfer nur ungern in die Familien gelassen, wurden ignoriert und beschimpft, durften mit den Kindern nicht alleine sein oder Hausaufgaben machen, teilweise wurde ihnen untersagt, mit den Kindern einen Spielplatz o.ä zu besuchen. Eigentlich wurden sie lediglich dazu missbraucht, beim Ausfüllen von Anträgen auf Sozialhilfe, Bleiberecht, Beihilfe, etc. zu helfen.

Keine „echten“ Flüchtlinge
Im übrigen handelte es sich bei keiner der betreuten Familien in unserer Gruppe um tatsächlich Geflüchtete nach der Genfer Konvention. Niemand war aufgrund seiner politischen Gesinnung, Religion oder Sexualität verfolgt worden oder vor Krieg geflohen. Meine Familie beispielsweise hatte ihr letztes Geld zusammen­gespart, war bereits Jahre zuvor mit dem Flieger eingereist und hatte Asyl beantragt und auch erhalten – was mir bis heute schleierhaft ist.

Diese Tatsache wurde mir aber auch erst relativ zum Schluss ganz beiläufig mitgeteilt, und ich fragte mich frustiert, warum ich mich überhaupt engagiert hatte. Bei anderen Familien verhielt es sich ähnlich, oder sie befanden sich lediglich geduldet in Deutschland. Der Großteil dieser Leute stammte aus Bulgarien, Rumänien, etc. Einige auch aus nord­afrikanischen Ländern (Tunesien, Algerien, etc.) Lediglich zwei Familien waren aus Syrien.

Das erstaunte uns Helfer, dachten wir doch alle, der Syrien-Krieg sei Auslöser für diese Flüchtlings­welle gewesen.

Abschiebung – kommt nicht in Frage
Wenn ein Abschiebe-Bescheid kam, wurden innerhalb der Flüchtlingshilfe alle – auch teilweise illegalen – Hebel in Bewegung gesetzt, um die völlig legitime Abschiebung der Betroffenen zu verhindern (Verschleiern, Verstecken, psychologische Gutachten, etc.) Das war – neben meiner eh vorhandenen Frustration über die Sinnlosigkeit meiner Bemühungen – eigentlich der hauptsächliche Grund dafür, meine Arbeit als Flüchtlings­helferin endgültig zu beenden. Ich wollte einfach nicht mehr Teil dieser verlogenen Helfer-Maschinerie sein.

In den letzten Monaten bin ich von Freunden immer wieder gefragt worden, warum ich nicht weitermachen würde und was aus E. und ihrer Familie geworden sei. Ich habe meist ausweichend geantwortet, weil meine Gründe dafür den vielen mich umgebenden :Gutmenschen“nicht verständlich gewesen wären. Weil diejenigen, die ich kenne, selber nie persönich engagiert waren, sondern ihre Informationen zu diesem Thema einzig aus den Mainstreammedien beziehen, die den wahren Sachverhalt zum Thema Migration/Flüchtlinge zumeist komplett verfälscht und politisch einseitig abbilden.

Menschen in wahrer Not zu helfen muss oberste Prämisse sein. Das werde ich auch zukünftig nicht anders sehen und mich deshalb auch wieder engagieren, wenn ich die Notwendigkeit dafür sehe. Aber momentan ist das, was hier in Deutschland/Europa unter dem Deckmantel der „Flüchtlingshilfe“ veranstaltet wird, für mich in keinster Weise mehr nachvollziehbar. Ich würde mich freuen, wenn dieser kleine Erfahrungs­bericht einer wahrhaft menschen­freundlichen Ex-Flüchtlings­helferin geteilt würde und Verbreitung findet.



Stellungnahme zum neuen Maßnahmenkatalog gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Zitat

Hartmut Krauss


Die Bundesregierung will vorgeblich den Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus verstärken und dafür zwischen 2021 und 2024 mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen. Das klingt abstrakt gut. Bei näherer Betrachtung des entsprechenden Maßnahmenkatalogs zeigt sich aber, dass es sich dabei um eine zynische begriffliche Sinnverfälschung handelt. Denn zum einen findet die Bekämpfung des quantitativ und qualitativ gewichtigeren zugewanderten Rechtsextremismus islamisch-orientalischer Prägung neben einer wahren Flut verschwurbelter Leerformeln überhaupt keine Erwähnung, während der einheimische Rechtsextremismus weder inhaltlich genauer definiert noch organisationspolitisch klar umrissen wird. Zum anderen – und darin liegt der eigentliche Kern – ist das gesamte Papier im Grundsatz darauf ausgerichtet, islam- und migrationskritische Einstellungen und Meinungsäußerungen pauschal zu diskriminieren und zu delegitimieren bzw. mit „Rassismus“ und „Rechtsextremismus“ gleichzusetzen. (Siehe explizit die Punkte 10 und 14).

Einmal mehr wird hier der Rassismusbegriff dazu missbraucht, jede Kritik an Zuwanderern, an deren Einstellungen, Handlungsweisen, weltanschaulich-normativen Orientierungen etc. – und zwar unabhängig von ihrer realen Tragfähigkeit – von vornherein durch Diffamierung abzuwehren. Letztendlich geht es darum, die nichtmuslimische Bevölkerungsmehrheit im Interesse der verordneten Massenimmigration aus vornehmlich islamischen Ländern auf perfide Weise politisch-ideologisch zu züchtigen und den Islam sowie seine überwiegend orthodoxen und radikalen Träger gewissermaßen unter Naturschutz zu stellen: Kritik am Islam=Rassismus; Kritik am herrenmenschlich-islamischen Diskurs gegenüber Ungläubigen=Rassismus; Kritik an der minderwertigen Rolle der Frau im Islam=Muslimfeindlichkeit; Kritik an den islamischen Rechtsvorstellungen= Rassismus; Kritik an den orthodoxen und radikalen Trägern der islamischen Herrschaftskultur=„Du bist ein antimuslimischer Rassist“ u.s.w.

Zudem ist Folgendes zu kritisieren: Anstatt die zivilgesellschaftliche Bekämpfung der antisäkularen und menschenrechtsfeindlichen Ausbreitung islamischer Herrschaftskultur und ihrer „islamistischen“ Speerspitze in Deutschland zu fördern, wirft der postdemokratische deutsche Parteienstaat obskuren muslimischen Organisationen und islamapologetischen Netzwerken bzw. Seilschaften zwischen Politik, Islamverbänden, Stiftungen, NGOs, Asylindustrie und islamophilen Einrichtungen riesige Mengen Steuergelder in den Rachen und fördert damit unter dem Vorwand der „Rechtsextremismusbekämpfung“ in Wahrheit den Vormarsch einer durch und durch reaktionären Gesinnungsgemeinschaft nebst einheimischen Komplizen.

Dabei reiht sich dieser in Rede stehende kostspielige Maßnahmenkatalog nahtlos ein in die von uns bereits ausführlich dargelegte Herrschaftsstrategie der politischen Unterwerfung und ideologischen Anpassung der Mehrheitsbevölkerung an die muslimische Massenzuwanderung, die einen neuen Rahmen der innenpolitischen Konfliktentwicklung setzt:

Um die postdemokratisch beherrschte Bevölkerungsmehrheit für die Akzeptanz der Ausbreitung und Festsetzung islamischer Herrschaftskultur sowie der muslimischen Bestandserhaltungsmigration zu gewinnen, werden die benannten Ideologien (Postmodernismus, Kulturrelativismus, Diversitätsfetisch, Sinnentstellung der ‚offenen Gesellschaft‘ etc.) und einschüchternden Diffamierungen nicht nur über die expliziten politisch-ideologischen Diskurse vermittelt, sondern durchziehen sämtliche ‚meinungsbildenden‘ Apparate. D.h. Islamverteidigung und -schönfärbung sowie die Beschwörung einer ‚Willkommenskultur‘ für irregulär und massenhaft eingedrungene sowie oftmals betrügerische und kriminelle Zuwanderer erfolgt in unterschiedlichster Verpackung: als Lerninhalt; neue Rechtsnorm; sprachlich frisierte Nachricht; selektive Präsentation von Vorzeigeflüchtlingen, die kontrafaktisch das Ganze suggerieren sollen; Fernsehkommentar; Zeitungsartikel; Theaterstück; Fernsehspiel; Sportübertragung etc. mitsamt den darin enthaltenen mehr oder minder offenen moralischen Botschaften (verdeckte Anordnung von Lebensregeln/Handlungsaufforderungen/Denknormen/Wertungen etc.). Im Einklang damit sollen die Beherrschten bei Strafe des Rassismusvorwurfs in eine ihnen migrationspolitisch aufgenötigte Haram- und Halal-Kultur einwilligen bzw. sich dieser unterordnen, wie sie von den islamischen Siedlern eingeschleppt wird und sich mit allen negativen Begleiterscheinungen zunehmend ausbreitet.

(…)

Demgegenüber gilt es in aller Entschiedenheit Folgendes zu betonen: ‚Grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauungen und kulturelle Traditionen – auch und gerade religiöser Art – dürfen nicht verklärt, beschönigt und verharmlost werden, bloß weil sie vordergründig und oberflächlich betrachtet ‚anders‘, ‚fremd‘, ‚nichtwestlich‘ etc. sind. Die aufklärungshumanistische Religions- und Herrschaftskritik als wesentliche europäische Identitätsgrundlage kennt keinen relativistischen ‚Kulturbonus‘, sondern richtet sich gegen alle reaktionär-antiemanzipatorischen Herrschafts- und Ideologieformen. Deshalb ist es auch völlig verfehlt, ‚kulturelle Vielfalt‘ an sich, also ohne kritische Reflexion der jeweiligen Kulturen und gänzlich inhaltsabstrakt, zum Fetisch zu erheben. Die Duldung, ja Förderung und Bejubelung des ausufernden Migrationsimports unaufgeklärter, rückständiger und autoritärer Kulturen, die mit den europäischen Grundwerten unvereinbar sind und deshalb weder ‚Toleranz‘ noch ‚Respekt‘ verdienen, ist kein Zeichen von Stärke, sondern führt mittel- und langfristig zur Schwächung und ‚bunten‘ (Selbst-)Zerstörung der europäischen Moderne.“

Hartmut Krauss: Säkulare Risikogesellschaft und islamisch-patriarchalische Sozialisation. Ein Problemüberblick.

Zitat

Hartmut Krauss

Säkulare Risikogesellschaft und islamisch-patriarchalische Sozialisation. Ein Problemüberblick1

Einleitung

Eine kritische Betrachtung zuwanderungsbedingter Probleme steht hierzulande vielfach immer noch unter dem Generalverdacht der Fremdenfeindlichkeit. Dabei geht es im Interesse einer tabufreien und wahrheitsorientierten Analyse gar nicht darum, sämtliche Zuwanderer von vornherein auszugrenzen oder aber negativ zu bewerten. Vielmehr geht es darum, reale Integrationshemmnisse zu benennen und die tatsächliche Anhäufung von Indikatoren der Desintegration bei bestimmten Gruppen von Zuwanderern nicht von vornherein durch das Aufstellen von ideologischen Verbotsschildern zu verschleiern oder aber zu verharmlosen.

Angesichts der ungesteuerten Massenimmigration von Asylsuchenden aus islamischen und afrikanischen Krisenländern hatte sich die öffentliche Debattenlage noch einmal nachhaltig verschärft, so dass eine kritisch-rationale Analyse dringender denn je ist.

In diesem Sinne geht es im Folgenden zunächst um die knappe Darlegung elementarer bevölkerungsstatistischer Grunddaten und die Skizzierung des objektiven Integrationsstandes muslimischer Immigranten. Im Anschluss daran werden einige wesentliche Konstitutionsmerkmale der islamisch-patriarchalischen Sozialisation aufgezeigt und in ihrer ursächlichen Bedeutung für misslingende oder problembehaftete Integrationsverläufe beleuchtet. Abschließend werden dann einige politisch-strategische Schlussfolgerungen zumindest angetippt.

Daten zur Bevölkerungsstatistik

Während am 31. Dezember 2011 in Deutschland 6.930.896 Ausländer lebten, waren es am 31. Dezember 2015 9.107.893. Ausländer/innen sind Personen, die nicht Deutsche im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes sind. Dazu zählen auch Staatenlose und Personen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit. Ausländer/innen gehören als wesentliche Teilgruppe zu den Personen mit Migrationshintergrund. Sie können in Deutschland geboren oder zugewandert sein.

Davon kamen 2015 1.506.113 Menschen aus der Türkei (2011: 1.607.161), 740.962 aus Polen (2011: 468.481), 596.127 aus Italien (2011: 520.159), 452.718 aus Rumänien (2014:355,343), 366.556 aus Syrien (2014: 118.196), 339.931 aus Griechenland (2011: 283.684), 297.895 aus Kroatien (2014: 263.347), 230.994 aus Russland (2011: 195.310) aus der Russischen Föderation, 230.427 aus Serbien (2014: 220.908), 226.926 aus Bulgarien (2014: 183.263) u.s.w.2

Neben ausländischen Staatsbürgern sind in den letzten Jahrzehnten insgesamt mehr als 3,2 Millionen Aussiedler/Spätaussiedler zugewandert; darunter ca. 2,6 Millionen aus den GUS-Staaten.

2015 war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 2.137.000 Zuzügen das bisherige Rekordjahr der Zuwanderung nach Deutschland. „Das waren 672.000 Zuzüge mehr als im Jahr 2014 (+46%). Insgesamt 998.000 Personen zogen im Jahr 2015 aus Deutschland fort, 83.000 mehr als im Vorjahr (+9%). Damit ergibt sich mit einem Wanderungsüberschuss von 1.139.000 Personen aus der Bilanzierung der Zu- und Fortzüge über die Grenzen Deutschlands ein neuer Höchststand seit Bestehen der Bundesrepublik.“3 Den Hauptanteil an dieser „Rekordzuwanderung“ hatte das Einströmen von Asylsuchenden aus islamischen Krisen- und Kriegsländern. So stieg die Zuwanderung „vor allem für Personen mit Staatsangehörigkeit aus Syrien (von 66.000 auf 298.000), Afghanistan (von 11.000 auf 80.000), Irak (von 4.000 auf 60.000) und Pakistan (von 7.000 auf 20.000).“4

Infolge der unregulierten Massenzuwanderung nahm die Gesamtbevölkerung 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 978.000 Menschen (1,2 Prozent) zu und lag am Jahresende bei 82,2 Millionen.

Gut ein Fünftel der deutschen Bevölkerung, nämlich mittlerweile im Zuge der Rekordzuwanderung von 2015 ca. 17 Millionen Menschen, hat einen Migrationshintergrund (MH). „Im Jahr 2014 hatten 16,4 Millionen der insgesamt 80,9 Millionen Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund (Zugewanderte und ihre Nachkommen). Von diesen 16,4 Millionen Personen waren 9,2 Millionen Deutsche und 7,2 Millionen Ausländer (56,0 bzw. 44,0 Prozent).“5

Die meisten der Personen mit MH stammen aus der Türkei (17,4 Prozent/ca. 3 Millionen), gefolgt von Polen (9,9 Prozent), Russland (7,3 Prozent) und Italien (4,7 Prozent).

„Gut 3,0 Mill. Menschen mit Migrationshintergrund (Zuwanderer und ihre hier geborenen Kinder) hatten ihre Wurzeln in der Türkei, 2,9 in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion, 1,5 Millionen in den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens und knapp 1,5 Mill. in Polen.“ (Datenreport 2011, Band 1, S. 189).

Bei unter 5-Jährigen haben bereits 35 Prozent, bei den 10-15-Jährigen 29 Prozent und bei den 15-20-Jährigen 24 Prozent einen MH.6 „Insgesamt hatte in Deutschland 2014 gut ein Drittel aller Kinder unter fünf Jahren einen Migrationshintergrund (34,6 Prozent) – in der Gruppe der 35- bis unter 45-Jährigen lag der entsprechende Anteil im selben Jahr bei 25,9 Prozent und bei den 85- bis unter 95-Jährigen bei 6,2 Prozent.“7

In westdeutschen Großstädten liegt der Anteil der Personen mit MH deutlich höher. So zum Beispiel in Berlin bei 25 Prozent, (in Berlin-Mitte bei 45 Prozent und in Neukölln bei 39 Prozent), in Stuttgart bei 38 Prozent und in Nürnberg bei 39 Prozent. „61,1 Prozent aller Personen mit Migrationshintergrund lebten 2014 in städtischen, 12,3 Prozent in ländlichen Regionen.“8

Nach der Studie „Muslimisches Leben in Deutschland“ (2009) leben in Deutschland hochgerechnet etwa vier Millionen Muslime aus 50 Herkunftsländern. (Türkei 63%; Südosteuropa/Bosnien, Albanien 14%; Naher Osten/Libanon, Irak 8%, Nordafrika/Marokko 7% und Süd-Südostasien/Afghanistan, Pakistan 5%). Wenige stammen aus dem Iran (ca. 100.000 bis 120.000), Zentralasien oder dem sonstigen Afrika. (Diese Gesamtzahl erscheint zum damaligen Zeitpunkt künstlich hochgerechnet, da alle Einwanderer aus islamisch geprägten Ländern unter der Hand zu Muslimen gemacht werden. Dazu zählen dann auch fälschlicherweise Nichtreligiöse, immerhin 8 Prozent der Türkischstämmigen9, und die Sondergruppe der türkischstämmigen Aleviten mit 480.000 bis 552.000). Mittlerweile dürfte die Zahl der Muslime in Deutschland aufgrund der hohen Zahl von Asylsuchenden aus islamischen Ländern auf ca. 5 Millionen angewachsen sein.

Die Einwanderer mit Wurzeln in islamischen Ländern weisen eine besonders junge Altersstruktur auf: 25 Prozent sind jünger als 15 Jahre. (Zum Vergleich: Nur 11% derselben Altersgruppe gibt es bei Personen ohne MH.) Muslime aus dem Nahen Osten und aus Süd-/Südostasien weisen eine noch jüngere Altersstruktur auf, fast ein Drittel ist bis zu 15 Jahren. Etwa die Hälfte der Muslime sind unter 25-Jährige.

Halten wir also fest, dass von den in Deutschland lebenden Menschen mit MH trotz der aktuellen muslimischen Zuwanderungswelle weniger als ein Drittel als „islamisch“ zu bezeichnen ist. Dennoch wird genau diese Gruppe von Staat, Politik und Medien ungerechterweise fokussiert, hofiert und in Szene gesetzt.

Was heißt ‚Integration‘?

Um nun zu beurteilen, ob die Integration der Zuwanderer aus unterschiedlichen Ländern gelungen oder misslungen ist, benötigen wir zunächst einmal eine angemessene Definition von ‚Integration‘. Aus sozialwissenschaftlicher Perspektive betrachtet bezeichnet der Begriff ‚Integration‘ den mehrdimensionalen Prozess der Eingliederung von Zuwanderern in ein konkretes, nationalstaatlich geregeltes und kulturhistorisch gewachsenes Gesellschaftssystem mit spezifischen (z.B. sprachlichen, qualifikatorischen, normativen etc.) Anforderungsstrukturen.

Das Ziel der Integration ist demnach eine vom individuellen Subjekt zu erbringende Anforderungsbewältigung: Der Zuwanderer/die Zuwanderin will/soll/muss sich in die ‚neue‘ Aufnahme- bzw. Einwanderungsgesellschaft ‚eingliedern‘. ‚Eingliederung‘ bedeutet die Einnahme einer gleichberechtigten und gleichverpflichteten Position innerhalb des vorgegebenen gesellschaftlichen Reproduktionssystems, die es dem Einzelnen ermöglicht, seinen individuellen Lebensprozess vermittels positionsspezifischer Teilbeiträge zur gesellschaftlichen Reproduktion eigenständig und unabhängig von zunächst gewährten Unterstützungsleistungen zu realisieren. Dazu bedarf es a) der objektiven Verfügbarkeit entsprechender Positionen und b) der subjektiven Aneignung integrationsrelevanter Kompetenzen, Kenntnisse und Einstellungen.

Im Einzelnen sind nun folgende Prozessdimensionen der Integration zu unterscheiden und in ihrer wechselseitigen Bedingtheit zu erfassen:

Politisch-rechtliche Integration (Staatsbürgerschaft, Klärung des Rechtsstatus des Einwanderers als Voraussetzung für die Wahrnehmung von Integrationsmöglichkeiten)

Sprachintegration (Erlernen der Sprache des Aufnahmelandes als elementare Voraussetzung individueller Teilhabe am gesellschaftlichen Reproduktionsprozess)

Sozialökonomische Integration (berufliche Eingliederung in das System der Erwerbsarbeit)

Soziokulturelle Integration (akzeptierende Aneignung der verfassungsmäßigen Grundwerte und Rechtsnormen des Aufnahmelandes einschließlich bestimmter Kenntnisse über deren kulturhistorische Gewordenheit; Grad der weltanschaulich-normativen Differenz bzw. Kongruenz zwischen Herkunftskultur und Kultur der Aufnahmegesellschaft)

Lebensweltliche Integration (Einbindung in das Gemeinschaftsleben des Aufnahmelandes – subjektiv positiv erlebte ‚Assimilation‘; interkulturelle Vermischung via Heiratsverhalten).

Mittlerweile zeichnet sich zunehmend eine paradoxe Verkehrung des politisch regulierten Integrationsverlaufs ab. Dabei geht es immer weniger um die Integration islamischer Zuwanderer in das hiesige Gesellschaftssystem, sondern verstärkt darum, die nicht- muslimische Bevölkerungsmehrheit in den Prozess der sukzessiven Islamisierung zu integrieren, d.h. auf passive Hinnahme der Etablierung und Ausbreitung islamischer Herrschaftskultur in Deutschland und Europa zu trimmen.

Ausgewählte Daten zum Integrationsstand von muslimischen Zuwanderern

Die offiziellen Statistiken lassen vielfach keine genaue Erfassung der Gruppenanteile von muslimischen bzw. islamisch sozialisierten Personen in relevanten gesellschaftlichen Klassifikationsbereichen zu, so zum Beispiel in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik oder bei den Angaben über ALG-II-Bezieher etc. In der politisch-medialen Öffentlichkeit sowie in der staatsnahen (ministeriellen) Auftragsforschung ist primär kein Interesse an umfassender wahrheitsorientierter Problemaufdeckung vorhanden, sondern eher ein politisch-korrekter Beschwichtigungs- und Verharmlosungsdiskurs vorherrschend. Dennoch lässt sich folgender Sachverhalt nicht gänzlich unter den Teppich kehren:

Türkisch-muslimische Zuwanderer schneiden im Vergleich mit anderen Migranten mit Abstand am schlechtesten ab. Negativ hervorstechend sind der hohe Anteil von Personen ohne Bildungsabschluss und die sehr hohe Erwerbslosigkeit unter den Jugendlichen. So haben 68 Prozent der Türken im erwerbsfähigen Alter bis heute keinen beruflichen Abschluss, 33% nicht einmal einen Schulabschluss. „Jeder fünfte aus der Türkei zugewanderte und noch in Deutschland lebende Mann und jede dritte Frau haben weder einen Schul- noch einen Berufsabschluss. Das ist mehr als in jeder anderen Migrantengruppe.“ (Berlin-Institut 2014, S. 31.)

Der 8. Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland (Juni 2010, S. 126) hielt fest: „Während nur 15% der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund im Alter von 20 bis 64 Jahren keinen beruflichen Abschluss haben, gilt dies für 44% der Befragten mit Migrationshintergrund. Am höchsten liegt der Anteil der Unqualifizierten mit 72% bei den in Deutschland lebenden Menschen türkischer Herkunft, von denen fast jede/r Fünfte (18,2%) Deutsche/r ist.“

Aufgrund des geringen Qualifikationsniveaus ist auch der Anteil der Langzeitarbeitslosen (Erfahrung mit länger als 12 Monate andauernder Arbeitslosigkeit) bei männlichen Türken mit 43,6% besonders hoch (zum Beispiel im Vergleich zu Polen mit 28,9%).10

„Menschen mit türkischem MH schneiden überall deutlich schlechter ab als Migranten aus den gesamten EU-27. Besonders groß fallen die Unterschiede in Berlin aus. Nirgendwo sind Menschen türkischer Herkunft öfter erwerbslos oder leben häufiger von öffentlichen Leistungen als in Berlin. Die türkische Gemeinschaft in Berlin ist relativ groß und gilt als in sich eher geschlossen, was offenbar eine Verbesserung der Lage über die Generationen erschwert.“ (Berlin-Institut 2014, S. 60.)

Nach aktuellen Zahlen aus 2016 kommen die meisten nicht-deutschen Hartz-IV-Empfänger aus der Türkei (295.260), gefolgt von Syrien (242.391) und Polen (92.506). Im Jahresvergleich am stärksten gestiegen sei die Zahl der Hartz-IV-Bezieher aus Eritrea (plus 229,4 Prozent) auf 16.764 und Syrien (plus 195,1 Prozent).11

Während türkisch-muslimische Zuwanderer einerseits im Durchschnitt das schlechteste Qualifikationsprofil und deshalb eine besonders hohe Rate von Arbeitslosengeld-II-Beziehern aufweisen, leben sie andererseits vergleichsweise in größeren Bedarfsgemeinschaften mit einem höheren Kinderanteil und daraus resultierend mit einem höheren Transfereinkommen.

Im Vergleich zu ausländischen Männern haben ausländische Frauen „häufiger keine abgeschlossene Berufsausbildung (56% zu 40%). Dies ist vor allem bei türkischen Frauen der Fall (70%); der entsprechende Anteil liegt bei Polinnen nur bei 24%“ (BAMF: Fortschritte der Integration 2010, S. 15f.). Damit korrespondiert, dass Türkinnen sehr viel seltener ganz- oder halbtagserwerbstätig sind als Frauen anderer Ausländergruppen (aus Polen, Italien, Ex-Jugoslawien und Griechenland).

Türkische Zuwanderer haben im Vergleich zu anderen Migrantengruppen die wenigsten Kontakte zu Deutschen und die meisten zu Personen aus ihrem Herkunftsland. Das gilt insbesondere für die Frauen: So hat fast jede dritte Türkin gar keinen oder nur selten Kontakt zu deutschen Freunden. Die geringe Erwerbsbeteiligung sowie die relative Kontaktarmut mit Einheimischen spiegelt sich dann auch in der mangelnden Sprachbeherrschung: „So sprechen 38% der 35- bis 64-jährigen Türkinnen nur schlecht oder sehr schlecht deutsch“ (ebd. S. 17)

Zusammenfassend stellten die Autoren der PISA-Studie zum Bildungsstand der Gruppe der hier geborenen fünfzehnjährigen Schülerinnen und Schüler mit Eltern aus der Türkei einen nach wie vor geltenden Befund fest:

„Nur eine Minderheit von ihnen spricht im Alltag überwiegend deutsch und ihre mit fünfzehn Jahren erreichten Kompetenzen liegen im Durchschnitt auf einem niedrigen Niveau. Dieser Befund ist alarmierend, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass diese Jugendlichen bereits in Deutschland geboren sind, ihre gesamte Schulzeit in Deutschland verbracht haben und diese Gruppe einen relativ großen Anteil an der Bevölkerung aufweist“ (PISA 2003, S. 294).

Daraus erklärt sich u.a. auch die hohe Rate von über 50 Prozent türkischstämmigen Jugendlichen, die entweder über keinerlei Schulabschluss verfügen oder einen Hauptschulabschluss erreichen, jedoch keine berufliche Ausbildung beenden.

Wie der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung, Manfred Cremer, im ARD-Magazin „Plusminus“ am 17. August 2010 erklärte, kommen jährlich 150.000 Jugendliche mit Migrationshintergrund auf den Ausbildungsmarkt, von denen ca. 70 Prozent aufgrund von Ausbildungsunreife keinen Ausbildungsplatz finden. Bei diesen Jugendlichen fehlt es nicht nur an Kenntnissen und Fertigkeiten in Deutsch und Mathematik, sondern auch an sozialer Basiskompetenz und Disziplin. Ein im genannten Fernsehbeitrag zu Wort kommender Projektleiter veranschaulicht die Defizite: „Ich kann nicht zur Arbeit kommen, meine Jeans ist noch nass, das gibt’s. Oder die Schlange beim Mediamarkt war zu lang, deshalb kam ich zu spät.“

Die soziokulturelle Desintegration zahlreicher Muslime lässt sich schlaglichtartig auch auf der Ebene subjektiver Einstellungen, hier nur bezogen auf die Türkischstämmigen in Deutschland (TiD) ablesen12:

So stimmten 2012 72% der TiD der Aussage zu: „Der Islam ist die einzig wahre Religion“. 2010 waren es 69%.

2010 stimmten „nur“ 33% der TiD der folgenden Aussage zu: „Ich wünsche mir, dass in Deutschland irgendwann mehr Muslime als Christen wohnen.“ 2012 waren es nun 46%.

Speziell in Deutschland, vor dem Hintergrund der Beschneidungsdebatte und der damit verbundenen medialen Hetzkampagne gegen Atheisten sowie angesichts des Umstandes, dass von „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ fast immer nur in Bezug auf Muslime als Objekt gesprochen wird (Heitmeyer u.a.), ist das folgende Ergebnis besonders zu gewichten:

Atheisten empfinde ich als minderwertige Menschen“ Zustimmungsrate 2012: 25%; 2010: 22%.

Juden empfinde ich als minderwertige Menschen“. Zustimmungsrate 2012: 18%; 2010: 14%.

Bemerkenswert ist auch folgender Befund: 31% 2010 und 46% 2012 stimmten der folgenden Aussage zu: „Wenn ich in Deutschland im Falle der Arbeitslosigkeit keine Sozialleistungen bekommen würde, würde ich sofort in die Türkei gehen.“

Lässt sich das Eingehen einer interethnischen bzw. interkulturellen Ehe als zentrales Maß für eine vollzogene soziale bzw. lebensweltliche Integration ansehen, so zeigt das türkisch-muslimische Heiratsverhalten – aufgrund der Befolgung islamischer Heiratsregeln – gegenteilig ein hohes Maß an intraethnischer und intrareligiöser Orientierung. „Die überwiegende Mehrheit der Personen mit türkischer Abstammung sind mit Partnern türkischer Abstammung verheiratet, eingebürgerte oder nicht eingebürgerte“ (BFSFJ 2010, S. 34). Die Eheschließungsstatistik zeigt sogar, dass das Heiratsverhalten mit zunehmender Tendenz nach religiösen Regeln erfolgt; d.h. der Anteil der interreligiösen Eheschließungen nimmt noch weiter ab. Zudem heiraten Sunniten und Aleviten jeweils unter sich. Von den Verheirateten unter den Befragten der Studie „Muslime in Deutschland“ gaben 95,8% an, dass der Ehepartner auch ein Muslim ist. Nach Angaben des Berlin-Instituts (2014, S. 61) reicht die Spanne bikultureller Ehen von 6% unter türkischen Migranten bis zu 54% unter EU-27-Einwanderern.

Die tiefere Ursache für die mehrdimensionale Desintegration einer großen Zahl zugewanderter Muslime ist die sozialisatorische Vermittlung und ungebrochene Reproduktion grundlegender Prinzipien des Islam. So weisen im Vergleich zu anderen Zuwanderungsgruppen wie Italiener, Spanier, Portugiesen, Griechen, Spätaussiedler aus den GUS-Staaten, Polen und antiislamistische Republikflüchtlinge aus dem Iran muslimische Zuwanderer (vor allem aus der Türkei und arabischen Staaten) durchgängig die schlechtesten Integrationswerte auf. Wie wir gesehen haben, betrifft das sowohl zentrale Bereiche der sozialökonomischen Integration wie Beteiligung am Erwerbsleben, Arbeitslosigkeit, Sozialtransferbezug, Armutsgefährdung etc. als auch qualifikatorische Aspekte wie Schul- und Berufsausbildung, aber auch Sprachbeherrschung, Mediennutzung, Beteiligung an zivilgesellschaftlicher Tätigkeit u.v.m. Hinzu kommt der eklatante Gegensatz zwischen islamischen und den in der deutschen Aufnahmegesellschaft vorherrschenden säkular-demokratischen Wertorientierungen zum Beispiel im Hinblick auf die Trennung von Staat und Religion, die Trennung von Religion und Recht, das Verhältnis der Geschlechter, das Gebot der freien Partnerwahl, das Prinzip des freien Religionsaustritts und der Gleichberechtigung von Homosexuellen etc.

Diese multidimensionale Desintegration13 gipfelt nicht zuletzt in einer deutlich höheren Gewalt- und Kriminalitätsbelastung jüngerer muslimischer Männer – ein medial und politisch gern verschleierter Sachverhalt, indem zum Beispiel der Täterhintergrund in Polizei- und Zeitungsberichten bewusst verschwiegen wird, wenn es sich um Migranten oder Ausländer handelt14. Sind andererseits in relational selteneren Fällen Muslime Opfer deutscher Gewalttäter, wird demgegenüber sofort in einem deutlichen moralischen Gegensatz eine ebenso gleichgeschaltete wie einseitige Staatstrauer- und Betroffenheitsmaschinerie in Gang gesetzt, die aufgrund eben dieses halbierten Moralismus zunehmend für Unmut innerhalb der Mehrheitsbevölkerung sorgt.

Wie weit dieses „politisch korrekte“ brainwashing geht – sogar auf die Gefahr der Rufschädigung als ernstzunehmender Wissenschaftler – zeigt das folgende Zitat eines Kriminologen:

„Dirk Baier: Wir stellen tatsächlich fest, dass Jugendliche mit muslimischem Hintergrund, insbesondere türkisch-stämmige Jugendliche, Jugendliche aus nordafrikanischen oder arabischen Ländern, aber auch Jugendliche aus dem ehemaligen Jugoslawien, die zum Teil muslimischen Hintergrund haben, eine bis zu drei Mal höhere Gewaltrate haben als die einheimischen deutschen Jugendlichen. Grund ist aber nicht der Umstand Türke oder Muslim zu sein, sondern die damit verbundenen Schwierigkeiten im Leben. Dazu gehört beispielsweise die familiäre Situation und oft auch eine problematische Bildungssituation.“

Dass aber wiederum die „familiäre Situation“ grundlegend islamisch-patriarchalisch geprägt und die „problematische Bildungssituation“ ein Resultat der autoritär-islamischen und sprachdefizitären Primärsozialisation ist sowie mit dem Import „arrangierter“ Eheleute gemäß islamischer Heiratsregeln korrespondiert, bleibt hier gänzlich außer Betracht.

Was für große Teile der seit Jahrzehnten in Deutschland lebenden türkisch-muslimischen Migranten im Hinblick auf die dargestellte sozialökonomische und soziokulturelle Desintegration gilt, dürfte nach den vorliegenden Informationen auch für die Mehrheit der unreguliert eingeströmten Asylsuchenden aus islamischen Ländern gelten15.

Wesentliche Merkmale der islamisch-patriarchalischen Sozialisation

Betrachten wir nun im Folgenden wesentliche Merkmale der islamischen Sozialisation, dann sind hier zwei elementare Dimensionen zu unterscheiden: Erstens die inhaltliche Seite und zweitens der interaktive Struktur- bzw. Formaspekt.

In inhaltlicher Hinsicht ist der islamische Sozialisationsprozess zu bestimmen als ‚Übertragung‘ grundlegender Aussagen, Prinzipien, Vorschriften, Normen etc. des Islam in das individuelle Bewusstsein und Verhalten der nachwachsenden Generationen.

In struktureller Hinsicht weist der islamische Sozialisationsprozess ein bestimmtes interaktives Beziehungsmuster zwischen den sozialisationsrelevanten Akteuren auf, das sich im Näheren als autoritär-patriarchalisches Verhältnis offenbart.

1. Zum inhaltlich-normativen Aspekt der islamischen Sozialisation

Der Glaube an den islamischen Offenbarungsmythos lässt sich entgegen illusionärer Auffassungen nicht abstrakt-mechanistisch auf rein spirituelle und rituelle Aspekte beschränken, sondern ist untrennbar mit allumfassenden gesellschaftlichen Diesseits- und Alltagsregeln verknüpft, die eine vormoderne Sozialordnung festlegen und als göttliches Gesetz verabsolutieren. Damit erweist sich der orthodoxe Islam als weltanschauliches Programmiersystem eines kulturspezifischen Herrschaftsregimes. Im Einzelnen sind insbesondere folgende Grundprinzipien dieses islamischen Herrschaftssystems anführen, die auch dem sozialisatorischen Vermittlungsprozess zugrunde liegen:

1. Die Setzung der islamischen Glaubensgemeinschaft als allen anderen Weltanschauungsgemeinschaften überlegene und herrschaftsberechtigte Gruppe. So heißt es in Sure 3, Vers 110: „Ihr seid die beste Gemeinde, die für Menschen erstand. Ihr heißet, was rechtens ist, und ihr verbietet das Unrechte und glaubet an Allah“. Eine Gleichberechtigung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen ist demnach dogmatisch grundsätzlich ausgeschlossen. Besitzer heiliger Bücher wie Christen und Juden werden im Status schutzbefohlener Bürger zweiter Klasse („Dhimmis“) zwar geduldet (wenn auch konkret-historisch oftmals versklavt), während Atheisten kein Existenzrecht haben. Denn die Welt ist von Allah für Rechtgläubige geschaffen worden; Ungläubige hingegen sind für die Hölle bestimmt.

„Prophet! Führe Krieg gegen die Ungläubigen und Heuchler (oder: Setze den Ungläubigen und Heuchlern heftig zu) und sei hart gegen sie! Die Hölle wird sie (dereinst) aufnehmen, – ein schlimmes Ende!“ (Sure 9, Vers 73) (Der Koran, Paret)

2. Aufgrund seines absolutistischen Geltungs- und Herrschaftsanspruchs kennt der Islam kein Recht auf freie Wahl der Weltanschauung sowie auf freie Meinungsäußerung oder gar das Recht auf Religionskritik. Kritische Urteile über den Islam und seinen Stifter Mohammed gelten als Gotteslästerung und werden mit schweren Strafen bedroht.

3. Nach dem islamischen Fitra-Konzept wird jeder Mensch im Grunde als Muslim geboren. Erst widrige soziokulturelle Einflüsse des äußeren Milieus machen ihn zu einem Juden, Christen, Polytheisten, Atheisten etc. und verhindern seine „naturgemäße“ islamgerechte Ausformung. D.h.: Die islamische, von Gott verliehene Ursprungsnatur des Menschen wird nach der Geburt durch eine nichtislamische Umwelt verdorben. Folgerichtig gilt der durch negative äußere Einwirkungen zum Nicht-Muslim gewordene Mensch im Diskurs des orthodoxen Islam als sekundär verdorbener Mensch, dem im Sinne eines religiösen Anthropologismus und Naturalismus keine gleichen Rechte zugestanden werden können.

4. Die als göttlich legitimiert ausgegebene islamische Sozial- und Normordnung gilt gegenüber jeder nichtislamischen Gesellschaftsordnung, insbesondere auch der säkular-demokratischen, als überlegen. Nach der Studie „Muslime in Deutschland“ (2007) bekannten sich 46,7% der befragten Islamgläubigen offen zu folgender Aussage „Die Befolgung der Gebote meiner Religion ist für mich wichtiger als Demokratie“. Neuere Studien bestätigen diesen offensichtlich resistenten Befund16.

5. Der Islam legt ein patriarchales Herrschafts- und Bevorrechtungsverhältnis der Männer gegenüber den Frauen fest. So heißt es zum Beispiel in Sure 2, Vers 228:

„Und die Männer stehen (bei alledem) eine Stufe über ihnen (den Frauen, H.K.)“ (Der Koran, Paret). Zudem haben Frauen die Funktion inne, als Objekte der Mannes- bzw. der patriarchalischen Familienehre zu dienen und sind deshalb umfassenden Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen ausgesetzt.

6. Der Islam negiert nicht nur das Recht auf sanktionslosen Religionswechsel und Religionsaustritt (negative Religionsfreiheit), sondern bedroht Glaubensabtrünnige mit dem Tod bzw. drakonischen Ersatzstrafen.

7. Er schließt homosexuelle Orientierungen als „krankhaft“ und „gesetzwidrig“ aus und droht auch hier mit massiven Strafen.

8. Als vormoderne patriarchalische Herrschaftsideologie verletzt der Islam das Recht auf freie Partnerwahl und befestigt auch von dieser Seite das archaische Konzept der „Ehre“.

Diese objektiv-islamischen Prinzipien lassen sich auch bei Durchsicht empirischer Studien im subjektiven Einstellungsbild einer großen Zahl von Muslimen nachweisen17. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im islamischen Herrschaftsbereich aufgrund des normativ-strukturellen Fehlens weltanschaulicher Pluralität sowie der Negierung des Rechts auf Religionsfreiheit im Grunde keine optionale Alternative zum Muslim-Sein existiert. Daraus resultiert, dass sich auch Menschen, die sich von den islamischen Grundprinzipien und Normen abwenden, subjektiv immer noch als „Muslime“ bezeichnen. (Bindestrich-Muslime)

Die Studie „Muslime in Deutschland“ (2007) konstatierte für die erwachsenen und jungen Islamgläubigen in Deutschland folgende Einstellungsstruktur:

A. Erwachsene

„Fundmental orientierte“ Muslime: 40,6%.
„Orthodox-religiöse“ Muslime: 21,7%
„Traditionell-konservative“ Muslime: 19,0%
„Gering-religiöse“ Muslime: 18,8%

B. Jugendliche (9. und 10. Jahrgangsstufe)

„Fundamental orientierte“ Muslime: 44,2%
„Orthodox-religiöse“ Muslime: 25,8%
„Traditionell-konservative“ Muslime: 16,8%
„Gering-religiöse“ Muslime: 13,2%. (S. 335)

Dass muslimische Jugendliche signifikant deutlich religiöser, autoritärer und judenfeindlicher geprägt und eingestellt sind als einheimische Jugendliche ist – gerade auch in der Perspektive der zukunftsbezogenen Rechtsextremismusforschung – als ein sehr wesentliches Datum anzusehen: „Bezogen auf antisemitische Vorurteilsbekundungen äußern junge Muslime mit 15,7% die höchste Zustimmung. Bei den Nichtmuslimen mit Migrationshintergrund liegt diese Quote bei 7,4% und bei den einheimischen Jugendlichen bei 5,4%“ (ebenda, S. 275).

2. Zum beziehungsstrukturellen Aspekt der islamischen Sozialisation

A. Hervorzuheben ist hier zunächst ein prämodern-religiöser Autoritarismus und eine daraus hervorgehende „Gehorsamsmoral“ als Leitkonzept.

Im Unterschied zur säkular-demokratischen Moderne steht nicht der Mensch als bewusster (vernunftbegabter) und handlungsmächtiger Gestalter seiner Lebensumstände im Zentrum soziokultureller Grundorientierung, sondern der Mensch als gehorsamspflichtiger, auf Hingabe fixierter Gottesknecht, dem eine selbstbestimmte Orientierungs- und Handlungsfähigkeit abgesprochen wird. Nicht die Freiheit, die Rechte und Pflichten des Individuums sowie dessen Schutz vor und durch den Staat stehen im Zentrum (liberaler Individualismus). Vielmehr bildet die Umma, das hierarchisch-herrschaftlich konstituierte Kollektiv in seinen unterschiedlichen Erscheinungen (Familie, Sippe, Glaubensgemeinschaft), den sinngebenden Mittelpunkt (autoritärer Kollektivismus). Das Individuum ist hier nicht eine autonome, sich selbst bestimmende ‚Grundeinheit‘, sondern nur ein unselbständiger (entsubjektivierter) Teil des Ganzen. Damit ist ‚natürlich‘ nicht nur das Persönlichkeitsrecht auf freie Entscheidung und Selbstbestimmung stark eingeschränkt, sondern es entsteht auch ein passiv-fatalistisches Selbstbild, wonach andere, insbesondere traditionelle Autoritäten, für den Einzelnen bestimmen und Verantwortung tragen und letztlich ohnehin alles von Allahs unergründlichem Ratschluss abhängt. Dieses kulturelle Orientierungsmuster prägt den muslimischen Lebens- und Erziehungsalltag auf nachhaltige Weise. Die folgende Feststellung trifft deshalb nicht nur auf arabische Familien, sondern auch auf den konservativ-traditionalistischen Sektor der türkisch-muslimischen Familien zu:

„Verschiedene Studien zeigen, dass der in arabischen Familien am weitesten verbreitete Stil der Kindererziehung autoritär und gleichzeitig überbehütend ist. Dies verringert die Unabhängigkeit, das Selbstwertgefühl und die soziale Kompetenz der Kinder und unterstützt ihre Passivität, sowie ihre Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Viel gravierender ist, dass auch das Denken des Kindes beeinträchtigt wird, indem sein Hinterfragen, sein Erkunden und seine Initiativen unterdrückt werden“ (Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen 2003, S. 5).

B. Mit dem Hineingeborenwerden in eine orthodox-islamische Lebensumwelt sieht sich das heranwachsende Individuum dergestalt mit einem traditionellen Normenkodex konfrontiert, der ihm mit einem nicht hinterfragbaren autoritativen Anspruch gegenübertritt. Grundlegender Ausgangstatbestand ist hier die patriarchalisch-hierarchische Struktur der muslimischen Familie, die den Mikrobereich bzw. die ‚Kernzelle‘ der islamischen Herrschaftsordnung bildet. Der absolute Herrscher dieser familialen ‚Mikrodiktatur‘ ist der Hausvater, dem weder widersprochen werden darf und der nur gegenüber Allah und den außerhäuslichen islamischen Autoritäten rechenschaftspflichtig ist. Er trifft alle relevanten Entscheidungen, legt fest, wer wen heiratet und vertritt die Familie nach außen. Im Zentrum seiner Aufmerksamkeit steht aber letztendlich die Wahrung der Familienehre, d.h. die Überwachung der Rechtgläubigkeit, Tugendhaftigkeit und Gehorsamkeit insbesondere der weiblichen Familienmitglieder. Zu diesem Zweck setzt der väterliche Patriarch seine Söhne als Ordnungs- und Kontrollbevollmächtigte ein, die von dieser übertragenen Machtbefugnis mitunter auch reichlich und rigide Gebrauch machen. Grundsätzlich bilden Alter und Geschlecht die zentralen Achsen der Familienhierarchie. So bestimmen zum Beispiel ältere Frauen (Mütter, Schwiegermütter, Großmütter, Tanten), was die Mädchen zu tun und zu lassen haben. Im Zentrum steht dabei die auf die islamkonforme Sittlichkeit/Anständigkeit der Frau fokussierte Aufmerksamkeit. Um ihr Gesicht im Spiegel der prämodern-islamischen Herrschaftsmoral nicht zu verlieren, müssen die Männer darauf bedacht sein, dass die Frauen ihnen ostentativ gehorchen und deren Ruf unbeschädigt bleibt.

Innerhalb dieses rigiden familiären Kontroll- und Überwachungsregimes (mikrostrukturelle islamische Sittenpolizei) werden die Heranwachsenden in erster Linie auf die Erfüllung von Unterwerfungs- und Gehorsamsanforderungen programmiert, während ihnen eine rationale Erklärung der Welt und die Vermittlung von Selbständigkeit vorenthalten wird.18

Dabei ist die Funktionsweise der autoritär-patriarchalischen Familienverhältnisse mit einer signifikant hohen Gewaltausübung und -erfahrung verbunden, die auch als kulturelle Norm bei einem großen Teil der Muslime verinnerlicht ist.

„44,9 Prozent der Frauen und 45 Prozent der Männer in der Türkei vertreten die Meinung, dass der Ehemann berechtigt sei, seine Frau zu schlagen, falls sie ungehorsam ist. 77,8 Prozent der misshandelten Frauen schweigen“ (Cileli 2002, S. 32).

In einer aktuellen internationalen Vergleichsstudie von Ende April 2013 stimmten 65% der Befragten in der Türkei der Aussage zu, dass eine Ehefrau ihrem Ehemann immer gehorchen müsse19.

Deshalb ist es nicht überraschend, wenn auch in deutschen Studien20 immer wieder festgestellt wird, dass türkische und andere muslimische Migrantinnen durch körperliche und sexuelle Gewalt in Paarbeziehungen und in der Familie weit überdurchschnittlich häufig betroffen sind21. Das gleiche Bild zeigt sich auch im Hinblick auf die Gewalterfahrung und -ausübung von türkischstämmigen Jugendlichen.

C. Einen Kernaspekt der muslimischen Sozialisation bildet die implizit bereits thematisierte rigide Geschlechtsrollenerziehung als konsequenter Ausfluss des islamisch-patriarchalischen Herrschaftskonzepts22. Grundlegend sind hierfür insbesondere folgende eigentümlichen Aspekte der islamischen „Anthropologie“ und Sexualmoral:

(1) Der Mann wird als ein selbstkontrollunfähiges Wesen naturalisiert, das seine Triebe nicht im Zaum zu halten vermag und dem deshalb keine Selbstbeherrschung abverlangt werden kann. Im Gegenteil wird ihm ein Recht auf relativ ungehemmte Triebbefriedigung eingeräumt.

(2) Vor- und außerehelicher Geschlechtsverkehr gilt gemäß dem islamischen Sittenkodex als schwere Sünde und gehört nach dem islamischen Recht schwer bestraft.

(3) Um das männliche Triebwesen nicht unnötig in Versuchung zu führen, muss die Frau als Inkarnation der sündigen Verführerin in ihrer Eigenschaft als Nichtehefrau so weit wie möglich aus dem männlichen Gesichtsfeld verbannt sowie in ihrer potentiell aufreizenden Erscheinung verhüllt werden.

Das zentrale ‚Maß‘ der Familienehre ist folglich die auch äußerlich sichtbare und im Verhalten wahrnehmbare Tugendhaftigkeit und Züchtigkeit ihrer weiblichen Familienmitglieder, insbesondere der Töchter. Diese werden schon frühzeitig auf ihre Rolle als gehorsame „Mannesdienerin“ vorbereitet und spätestens mit Eintritt der Pubertät der rigiden häuslichen Kontrollmacht unterworfen, d.h. soweit es geht aus der – noch dazu fremdkulturell-nichtmuslimischen – Öffentlichkeit entfernt. Zudem werden sie oftmals unter Strafandrohung dazu angehalten, das Kopftuch zu tragen (soweit sie den normativen Druck nicht schon hinreichend verinnerlicht haben und es „freiwillig“ tragen) und massiv daran gehindert, Freundschaften mit Jungen – noch dazu etwa deutschen oder „ungläubigen“ – einzugehen. Wenn selbst die Teilnahme am schulischen Schwimm-, Sport-, Biologie- und Sexualkundeunterricht oder an Klassenfahrten auf dem Index der Familienmoral steht, kann man sich leicht ausmalen, wie zum Beispiel Diskothek- oder Partybesuche geahndet werden.

„Voreheliche Kontakte“, schreibt Necla Kelek (2005, S. 216), „gar vorehelicher Geschlechtsverkehr wären für eine muslimische Familie der GAU, der größte anzunehmende Unfall in der Familiengeschichte.“

Denn der voreheliche Verlust der Jungfräulichkeit oder aber die Ablehnung des ausgesuchten Ehepartners gelten als Super-Schande und bergen die Gefahr schärfster Repressionen bis hin zum „Ehrenmord“ in sich. Dabei stellen die Ehrenmorde das Endglied einer bereits vorgelagerten Repressionsspirale dar, die sich u.a. aus Einschüchterung, Gewaltandrohung, dosierter Gewaltanwendung und moralischer Bestechung zusammensetzt. Dass die Zahl der Ehrenmorde23 als spektakuläre Erscheinungsoberfläche der muslimischen Sozialisationsverhältnisse noch überschaubar ist, hat sicher ganz wesentlich auch damit zu tun, dass viele Mädchen es aus Angst nicht soweit kommen lassen und sich in das ihnen zugedachte fremdbestimmte Schicksal fügen.

Das dominante Auslösethema der Ehrenmorde ist letztendlich zumeist immer die mangelnde Unterwerfung des weiblichen Verhaltens unter die Kontrolle eines patriarchal geprägten Familienwillens. Autonome Entscheidungen von Frauen über ihre Partnerschaften und damit über ihr Leben insgesamt sind die häufigsten Tatanlässe. Im Vordergrund stehen in diesem Zusammenhang a. illegitime Partnerschaften, b. Widerstand gegen Zwangsverheiratungen, c. weibliche Trennungsabsichten und d. eine westliche bzw. unislamische Lebensführung. Insofern die weitestgehende Vorenthaltung von Selbstbestimmung in Partnerschaftsfragen zur Grundnorm im Islam gehört, ist damit auch die Existenzform der alleinerziehenden Frau/Mutter im orthodox-islamischen Mainstreammilieu im Grunde ausgeschlossen.

Exemplarisch lässt sich der islamisch-patriarchalische Sittenkodex anhand der Tatmotive von Ehrenmorden ablesen (Fallbeispiele nach Oberwittler/Kasselt 2011):

1. Ein 22-jähriger Türke ersticht seine 20-jährige Schwester, weil diese sich von ihrem türkischen Ehemann scheiden lassen will und zudem eine neue Partnerschaft aufgenommen hat. S. 101mi-102unt.

2. Ein 33-jähriger Türke versucht, seine (vermeintlich) untreue 26-jährige Schwägerin zu töten. S. 104mi-105unt.

3. Ein 49-jähriger Jordanier und seine zwei ältesten Söhne(30, 28) erschlagen die 17-jährige Tochter bzw. Schwester mit einem Beil, weil diese die Beziehung zu ihrem italienischen Freund nicht beenden will. S. 106unt.mi-109mi.

4. Eine 21-jährige Irakerin wird von ihrem 20-jährigen Lieblingsbruder erstochen, weil sie einen deutschen Freund hat. S. 110untmi-113mi.

5. Drei kurdische Cousins (24, 19, 15,) erschießen im Auftrag der aus Ostanatolien stammenden Familiensippe gemeinschaftlich den 25-jährigen kurdischen Geliebten der Schwester eines der Täter; die 21-Jährige soll ebenfalls getötet werden, bleibt aber unverletzt. S. 113mi-116ob.

6. Eine 19-jährige Türkin wird von ihrem 55-jährigen Vater erstochen, weil sie von zu Hause ausgezogen war und nach Ansicht des Täters einen unsittlichen Lebenswandel führte. S. 116mi-118mi.

7. Ein 53-jähriger Türke erwürgt unter Beteiligung seines 29-jährigen, ebenfalls türkischstämmigen Schwiegersohns seine 22-jährige Tochter, da das Opfer sich vom Ehemann getrennt hatte und allein leben wollte. S. 118mi- 120ob.

Eine herausragende Rolle ist bei diesem Geschehen immer dem kollektiven Druck durch das soziokulturell homogene (islamisch-patriarchalische) Bezugsmilieu zuzurechnen.

Den Kernsachverhalt bildet hierbei immer der Widerspruch zwischen dem traditionalistisch-patriarchalischen Wertvorstellungen einerseits und dem Unabhängigkeits- bzw. Selbstbestimmungsbedürfnis der in Deutschland aufgewachsenen Töchter andererseits.

Während die Mädchen als zentrale Objekte der Familienehre auf ihre Rolle als gottesfürchtige „Mannesdienerin“ konditioniert werden – mit dem Ziel der Austreibung eines eigenen Willens -, ist die Sozialisation der männlichen Muslime durch folgende widersprüchliche Anforderungsstruktur gekennzeichnet: (a) absolute Gehorsamspflicht gegenüber Allah und dem patriarchalischen Vater, (b) eine verhätschelnde Liebesbeziehung zur Mutter als Teileinübung in die Pascha-Rolle, (c) vormundschaftlich-repressive Überwachung ggf. der jüngeren Brüder und in jedem Fall der Schwestern sowie (d) Kontrolle und Verteidigung der Familienehre im väterlichen Auftrag. Folglich lautet das Grundprogramm: Den Autoritäten gehorchen; gegenüber der ‚feindlichen‘ Außenwelt (körperliche) Stärke zeigen und Frauen befehlen.

D. Die Überwachung und Verteidigung der Familienehre sowie das darin eingebettete und leicht „entsicherbare“ Ehrgefühl steht in einem engen, wechselseitigen Festigungszusammenhang mit dem übergreifenden muslimischen Identitätsmerkmal, Träger und Sachwalter des für den Islam spezifischen Überlegenheits- und Herrschaftsanspruchs zu sein. So wird den jungen männlichen Muslimen bereits mit dem Beschneidungsritual bedeutet, dass man mit den Schmerzen etwas Höheres erwirbt:

„Du bist anders, du bist besser als die Ungläubigen“ (Kelek 2006, S. 122.).

Die Vermittlung dieser orthodox-koranischen Grundeinstellung steht generell immer mit im Zentrum der muslimischen Erziehung in Familie, Moschee, Koranschule, islamischem Verband, Medien etc. und bildet die eigentliche Basis der strategischen Selbstabgrenzung24. Kein Wunder, dass Positionen, die einen islamzentrierten Überlegenheitsanspruch ausdrücken, bei gut der Hälfte der türkischen Jugendlichen auf uneingeschränkte Zustimmung stoßen (vgl. Heitmeyer u.a. 1997, S. 125ff.). Neben der ‚Ehre‘ geht es hier primär um das Einfordern von ‚Respekt‘. Dabei bedeutet ‚Respekt‘ im Kontext des islamischen Bedeutungssystems aber nicht etwa wechselseitige Anerkennung auf gleicher Augenhöhe, sondern Bezeugung von Unterwerfungsbereitschaft.

E. Die Einübung in die religiös überhöhte Gehorsamskultur, in der beständig Allah als übermächtiger Lenker, Strafrichter und „Allerbarmer“ angerufen wird und die auf einem Bild vom Menschen als „Gottesdiener“ basiert, korrespondiert mit einer ausgeprägten Distanz gegenüber moderner Bildung. Da alles Wissen von Allah herrührt, wird in den einflussreichen, streng konservativen Auslegungsvarianten des Islam ein eigenständiges menschliches Erkunden der „Weltgesetze“ verpönt und Wissensaneignung im Wesentlichen auf das Studium von Koran, Sunna und Scharia reduziert. So gilt für den orthodox-gläubigen Muslim, dass der Verstand keinen Spielraum besitzt, sofern die Überlieferung klar und eindeutig ist.

Vor dem Hintergrund dieser religiös-ideologisch verwurzelten Distanz gegenüber moderner Bildung wirkt dann zusätzlich die sozial bedingte Bildungsferne25, die sich aus der zirkulären Monotonie des prämodernen (anatolischen) Landlebens ergibt, wie es für die Mehrheit der türkisch-muslimischen Zuwanderer subjektprägend gewesen ist. Je geringer aber die Bildung der Eltern und je geringer der Stellenwert, den Bildung in der Familienerziehung einnimmt, desto schlechter die Integrationschancen der nachwachsenden Generation26. Dabei verdichten sich hier folgende negativen Gegebenheiten:

Zum einen behindern sowohl die schlechten Sprachkenntnisse als auch die Unkenntnis über die Inhalte und Anforderungen des deutschen Schulsystems eine adäquate Unterstützung des Lernverhaltens der Kinder und Jugendlichen. Lernen wird im Grunde als ‚Auswendiglernen‘ (nach dem Modell der Koranrezitation) und ‚Disziplineinübung‘ angesehen. Zum anderen wirkt sich hier aber auch das verinnerlichte autoritäre Erziehungskonzept der Eltern kontraproduktiv aus: Der Lehrer wird als Fortsetzer der elterlichen Erziehungsgewalt angesehen, der nach den gleichen rigiden Gehorsamsregeln handelt. Damit fällt das schulische Verhalten des Kindes gänzlich in den Zuständigkeitsbereich des Lehrers, aus dem sich die Eltern tunlichst herauszuhalten haben. Daraus erklärt sich auch die geringe Mitwirkungsbereitschaft türkischstämmiger Eltern in Schulangelegenheiten.

Diese hier nur knapp und unvollständig skizzierbaren bewusstseins- und verhaltensstrukturellen Resultate islamischer Sozialisation erweisen sich als eigentätig produzierte, sozial negative Auslesefaktoren, die islamisch geprägte Zuwanderer im Massendurchschnitt auf den unteren Rängen des spätkapitalistischen Arbeitsmarktes festhalten oder diese vielfach dauerhaft im sozialen Transfersystem verharren lassen. D.h.: Die dysfunktionale Subjektzurichtung durch die islamische Sozialisation ist ursächlich für vergleichsweise schlechtere Arbeitsmarktchancen von muslimischen Migranten. Dabei ist grundsätzlich Folgendes zu berücksichtigen. Muslime sind den gleichen ‚normalen‘ spätkapitalistischen Arbeitsmarkt- und Lebensrisiken ausgesetzt wie andere lohnabhängige Herkunftsgruppen auch, denn der Arbeitsmarkt mit seiner eigentümlichen Anforderungs- und Selektionslogik folgt grundsätzlich nicht den Regeln einer halluzinierten fremdenfeindlichen Verschwörung. Andererseits sind aber orthodox sozialisierte Muslime auf deren Bewältigung vergleichsweise schlechter vorbereitet als Einheimische und westlich-modern oder doch zumindest normativ nicht gegenkulturell sozialisierte Zuwanderer. Die Erfahrung schulischer und arbeitsmarktbezogener Unterlegenheit führt dann wiederum im Kontext der verinnerlichten islamischen Herrschaftsideologie zu einem ganzen Bündel von anomischen Erscheinungen, von denen insbesondere eine hohe Schulabbrecherquote sowie eine überproportional hohe Quote von gewaltkriminellen Jugendlichen ins Auge stechen.

Ob und wie auf diese Gegebenheiten reagiert wird, ist abhängig von der zukünftigen Gestaltung der politischen Kräfteverhältnisse. Dabei haben die einheimischen Nichtmuslime folgende Wahlmöglichkeiten:

1) Sie verharren gegenüber der vorherrschenden proislamischen Verharmlosungs- und Duldungspolitik in passiver Gleichgültigkeit oder gar aktiver Unterstützung.

2) Sie schließen sich – im Kontext von zunehmendem Wutstau, Verzweiflung und fehlenden Alternativen – den rechten fremdenfeindlichen Ausbeutern der verworrenen Islamdebatte an. Oder:

3) Sie beteiligen sich am Aufbau und der Unterstützung einer progressiven Alternative, die dem orthodoxen Islam, seinen Akteuren und Vasallen vom Standpunkt eines emanzipatorisch-menschenrechtlichen Aufklärungshumanismus offensiv entgegentritt.

Anhang

Die koranisch gebotene Behandlung der Ungläubigen bestimmt nach wie vor die aktuellen Vorgaben maßgeblicher islamischer Gelehrter. So antwortet der einflussreiche saudi-arabische Rechtsgutachter Muhammad Salih al-Munajjid auf die Frage „Wie sieht der Islam die Ungläubigen?“ folgendermaßen:

„… Der Islam hat uns [Muslimen] befohlen, gegeneinander barmherzig zu sein. Den Ungläubigen gegenüber müssen wir herablassend und hart sein. Allah beschrieb die Weggefährten Allahs Propheten – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – folgendermaßen: ‚Muhammad ist der Gesandte Allahs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig gegeneinander.‘ (Sure 48, 29) Der Islam erlaubt uns [Muslimen], die Frauen der Juden und Christen zu heiraten. Diese dürfen jedoch unsere Frauen nicht heiraten, denn die Juden und Christen sind uns unterlegen, unsere Frauen sind ihnen überlegen. Der Niedrige darf nicht über dem Hohen stehen. Der Islam ist überlegen. Nichts darf dem Islam überlegen sein. Wir glauben an ihre Propheten, sie glauben aber nicht an unsere Propheten. Der Islam hat uns befohlen, die Juden und Christen von der Arabischen Halbinsel zu vertreiben. Sie dürfen dort nicht bleiben, denn die Arabische Halbinsel ist das Land der Botschaft [des Islam]. Deshalb dürfen wir das Land nicht mit den unreinen Juden und Christen verschmutzen. Allahs Prophet – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – sagte: ‚Vertreibt die Polytheisten von der Arabischen Halbinsel‘ (Sahih al-Bukhari 2932 und Sahih Muslim 3089). Der Islam hat uns verboten, von dem Geschirr der Juden und Christen zu essen, es sei denn, es besteht ein Zwang, das zu tun. In diesem Fall müssen wir zuerst das Geschirr gründlich abwaschen. Als Allahs Prophet – Segen und Heil seien auf ihm – nach dem Essen über das Geschirr der Juden und Christen befragt wurde, antwortete er: ‚Falls ihr [Muslime] anderes Geschirr [als das von Juden oder Christen] findet, benutzt es nicht. Falls ihr nichts anderes findet, dann esst davon, aber wascht es zuerst gründlich.‘ (al-Bukhari 5056 und Muslim 3567). Der Islam hat uns verboten, uns ähnlich wie die Ungläubigen zu kleiden oder ähnlich wie sie zu essen und zu trinken. Denn wir sind die Überlegenen und die Ungläubigen sind die Unterlegenden. Der Überlegene ahmt nicht den Unterlegenen nach. Allahs Prophet, Allahs Segen und Heil seien auf ihm, hat denjenigen, der die Ungläubigen nachahmt, die Hölle versprochen: ‚Wer ein Volk nachahmt, wird einer von ihnen.‘ Diese [Aussage Muhammads] wurde von Abu Dawud (3412) überliefert. Al-Albani stufte diese Überlieferung als authentisch ein [also als hadith sahih]. Die Überlieferung kann (unter Sahih Abu Dawud. 3401) aufgefunden werden. Unser Prophet [Muhammad] hat uns befohlen, gegen die Ungläubigen zu kämpfen, wenn wir in der Lage sind, sie in ihren Ländern zu erobern und sie vor die Wahl zu stellen, bevor wir ihre Länder erobern: 1. Zum Islam überzutreten. In diesem Fall werden sie [die Ungläubigen] wie wir betrachtet, sie haben unsere Pflichten und Rechte; 2. Tribut [an Muslime] im erniedrigten Zustand zu zahlen; 3. Sich für den Krieg [gegen uns Muslime] zu entscheiden. In diesem Fall werden uns [im Falle unseres Sieges] ihr Eigentum, ihre Frauen, Kinder und Ländereien gehören. Sie gelten den Muslimen als Kriegsbeute.“27

Literaturangaben

Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (Hrsg.): 8. Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland. Juni 2010.

Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung: Ungenutzte Potenziale. Zur Lage der Integration in Deutschland. Berlin 2014.

Brettfeld, Katrin, Wetzels, Peter unter Mitarbeit von Ramzan Inci, Sarah Dürr, Jan Kolberg, Malte Kröger, Michael Wehsack, Tobias Block und Bora Üstünel.: Muslime in Deutschland – Integration, Integrationsbarrieren, Religion und Einstellungen zu Demokratie, Rechtsstaat und politisch-religiös motivierter Gewalt – Ergebnisse von Befragungen im Rahmen einer multizentrischen Studie in städtischen Lebensräumen. Herausgeber und Redaktion: Bundesministerium des Innern, Referat P II 1. Hamburg 2007.

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Muslimisches Leben in Deutschland. Im Auftrag der Deutschen Islamkonferenz. Nürnberg 2009.

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Hrsg.): Basisbericht: Berichtsband. Repräsentativbefragung „Ausgewählte Migrantengruppen in Deutschland 1006/2007“ (RAM). Zur Situation der fünf größten in Deutschland lebenden Ausländergruppen. Vertiefende Ergebnisse zum Forschungsbericht 8. Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern. Nürnberg 2010. S. a.: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Sonstige/forschungsbericht-008-basisbericht-berichtsband.pdf?_blob=publicationsFile

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BFSFJ): Jugendliche Migranten – muslimische Jugendliche. Gewalttätigkeit und geschlechtsspezifische Einstellungsmuster. Berlin 2010.

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PISA-Konsortium Deutschland (Hrsg.): PISA 2003. Der zweite Vergleich der Länder in Deutschland – Was wissen und können Jugendliche? Münster, New York 2005.

1 Der vorliegende Text ist die überarbeite Fassung eines Vortrags, den ich auf der Konferenz „Auf Allahs Befehl? Zwangsehen, Ehrverbrechen, Homophobie und Integrationsverweigerung in der muslimischen Parallelwelt“ am 18. Mai 2013 in Münster gehalten habe. Veranstalter waren die Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte e.V. (GAM) und der Verein für Menschenrechte und Integration (peri e.V.)

Siehe auch: https://www.youtube.com/watch?v=vyZHIHp3ETk

2 Vgl. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1221/umfrage/anzahl-der-auslaender-in-deutschland-nach-herkunftsland/

3 https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/07/PD16_246_12421.html

4 https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/07/PD16_246_12421.html

5 http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61646/migrationshintergrund-i

6 Vgl. BFSFJ 2010: Jugendliche Migranten – muslimische Jugendliche. Gewalttätigkeit und geschlechterspezifische Einstellungsmuster. Kurzexpertise. S. 4.

7 http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61646/migrationshintergrund-i

8 http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61646/migrationshintergrund-i

9 https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkeist%C3%A4mmige_in_Deutschland

10 Vgl. BAMF 2010, S. 145.

11 http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/jeder-vierte-hartz-iv-bezieher-ist-auslaender-14366465.html

12 http://soerenkern.com/pdfs/islam/Wertewelten2012.pdf

13 Daten zur mehrdimensionalen Desintegration muslimischer Zuwanderer finden Sie zum Beispiel hier im Internet : http://www.glasnost.de/autoren/krauss/integration.html

14 Vgl. hierzu auch Hartmut Krauss: Alles nur Einzelfälle. Migranten und Flüchtlinge als Straftäter: http://www.gam-online.de/Bilder/02-2016%20Migranten%20und%20Fl%C3%BCchtlinge%20als%20Straft%C3%A4ter.pdf

15 Vgl. Krauss 2015 und Daten zur mehrdimensionalen Desintegration muslimischer Zuwanderer finden Sie zum Beispiel hier im Internet: http://www.glasnost.de/autoren/krauss/integration.html

15 Vgl. Krauss 2015 und http://www.hintergrund-verlag.de/texte-kapitalismus-krauss-auswirkungen-der-ungesteuerten-masseneinwanderung-arbeitsmarkt-und-sozialtransferbereich.html

16 https://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/s21-25_koopmans.pdf http://www.idea.de/gesellschaft/detail/islamischer-fundamentalismus-unter-tuerkeistaemmigen-weit-verbreitet-97223.html

17 http://www.gam-online.de/text-Islam%20im%20Kopf.html

18 Nur 17% der türkischen Migrantenväter und 19% der Mütter halten „Selbständigkeit“ für ein wichtiges Erziehungsziel. Respekt und Gehorsam werden hingegen von 61% der Väter als das wichtigste Erziehungsziel angesehen, das auch mit Gewalt durchgesetzt wird. Vgl. Kelek 2006, S. 153.

19 Pew Research Center: The World’s Muslims: Religion, Politics and Society. 30. April 2013, S. 93.

20 Vgl. z. B. Müller/Schöttle 2004, S. 123-133.

21 Natürlich gibt es auch in nichtmuslimischen Familien Gewaltausübung und -erfahrung. Aber diese ist zum einen signifikant weniger verbreitet und wird zum anderen nicht islamisch-religiös nahegelegt, begründet und legitimiert.

22 Krauss 2013, S. 65ff.

23 Nach UN-Angaben aus dem Jahr 2000 gibt es jährlich weltweit ca. 5.000 Opfer von „Ehrenmorden“, worunter aber auch Männer (wenn auch in geringerer Zahl) fallen können. Nach Schätzung der Frauenrechtlerin Pinar Ilkkaracan wird in der Türkei mindestens jeden dritten Tag eine Frau im Namen der Familienehre getötet. Aber nicht in den ostanatolischen Dörfern, wo die soziale Kontrolle noch lückenlos funktioniert, sondern in den Städten werden die meisten „Ehrenmorde“ verübt, da dort die totalitäre Überwachung über die Frauen schwindet und entsprechend mehr „Ehrvergehen“ vorkommen. Vgl. Neue Osnabrücker Zeitung vom 13. April 2006, S. 3.

24 Insofern kann festgestellt werden, „dass jeder Entwurf einer institutionalisierten explizit islamischen Erziehung, die von ihren Richtlinien, Wegen und Erziehungszielen her sich an den Grundlagen von Koran, Sunna und Hadit orientiert, bereits politischer Islam bedeutet, der über die individuelle Erfüllung der religiösen Pflichten deutlich hinausgeht“ (Harwazinski 2005, S. 7).

25 Zu beachten ist hier aber der Hinweis von Necla Kelek (2006, S. 139) in Bezug auf die traditionalistisch ausgerichteten türkisch-muslimischen Eltern: „In ihrer abgeschlossenen Welt, in der es auf Gehorsam, auf Dienen und auf Nachahmung ankommt, sind Neugier, Eigenständigkeit, ‚Welteroberung‘, Bildung keine Werte, sondern Gefährdungen ihrer alten Traditionen. ‚Bildungsferne‘ scheint mir dafür ein beschönigender und verharmlosender Ausdruck zu sein.“

26 So stellt ein „Quartiermanager“ aus dem „Rollbergviertel“ in Berlin-Neukölln fest: „Viele Migranten in der Rollbergsiedlung stammen aus bildungsfernen Schichten; für sie stellt Bildung fast keinen Wert dar. Dem zahlreichen Nachwuchs dieser Familien ist in einer Wissensgesellschaft die Dauerarbeitslosigkeit gewissermaßen in die Wiege gelegt. Bildung allein kann Integrationshemmnisse, wie das übermächtige Patriarchat, altertümliche religiöse Bräuche und Aberglaube sowie die totalitäre Macht der Familie, meist des Familienoberhaupts, über den Einzelnen, überwinden helfen“ (zit. n. Luft 2006, S. 1f.)

27 http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5492e2958de.0.html

Initiative an der Basis zur aktuellen Lage: „Auch in Corona-Zeiten: Stopp und Revision der irregulären Zuwanderung bleibt oben auf der Tagesordnung“

Zitat

Auch in Corona-Zeiten

von Hartmut Krauss, 1. Mai 2020, Initiative an der Basis

Stopp und Revision der irregulären Zuwanderung bleibt oben auf der Tagesordnung

Wie in einem Versuchslabor zur Testung eines neuen (postmodernen) Totalitarismus sind wir gegenwärtig weltweit mit einer umfassenden Lahmlegung des gesellschaftlichen Lebens konfrontiert. Anscheinend gibt es nur noch ein Thema: Corona, Corona, Corona … Dabei werden im Rahmen der angeblich alternativlosen Form und Struktur der Pandemiebekämpfung menschliche Grundrechte in ungeahnter Weise außer Kraft gesetzt, auf nichtvalider Kenntnisbasis und unsolider Statistik pauschale Ängste erzeugt und Einschränkungen verfügt, deren mittel- und langfristigen Schadensfolgen noch gar nicht absehbar sind[1] und die demnächst genauer beleuchtet werden müssen. Fest steht aber glasklar bereits jetzt: Als handlungsfähiges politisch-demokratisches Subjekt ist die „Gemeinschaft der Staatsbürger“ bis auf weiteres nachhaltig suspendiert.

Zwar verdrängt „Corona“ aktuell sämtliche anderen polarisierenden Großthemen (Gegensatz zwischen aufgeklärten und unaufgeklärten/religiösen Herrschaftskulturen; Klimaänderung; Bevölkerungsentwicklung; Flüchtlingskrise), aber es kann deren weiterwirkende Negativ-Dynamik nicht ausschalten.

Bezeichnend ist, dass einmal mehr im Rücken des stillgelegten Souveräns und in schroffer Negation von dessen demokratischen Mitsprache- und Teilhaberechten der nunmehr passiv-eingesperrten Bevölkerung die Aufnahme von „Flüchtlingen“ (diesmal angeblichen „Flüchtlingskindern“) aufgenötigt wird. Konkret geht es diesmal zunächst um ca. 50 unbegleitete Kinder und Jugendliche im Alter bis 14 Jahre, d.h. um vorausgeschickte „Ankerpersonen“ für weitere „Nachzüge“ von Familienangehörigen, die am 18. April auf dem Flughafen Hannover landen und dann vorsorglich für 14 Tage in den Landkreis Osnabrück zur Corona-Quarantäne verbracht werden sollen. Wo genau diese Aufnahmeeinrichtung liegt, bleibe aus Schutzgründen geheim, hieß es. Klargestellt wurde vom niedersächsischen Innenminister Pistorius, einem erklärten Islamkritikhasser, hingegen Folgendes: „‚alle sind sich einig, dass das nur der Anfang sein kann. Die nächste Gruppe muss folgen‘“[2]. Wen Pistorius mit „alle“ meint, bleibt unklar. Vermutlich seine Entourage aus der abgehobenen Clique der Ministerialbürokratie und der niedersächsischen SPD-Landtagsfraktion.

Fest steht dafür andererseits aber, dass die von der politischen Klasse in Deutschland nicht nur geduldete, sondern bewusst herbeigeführte irreguläre Massenimmigration von ca. 2 Millionen sog. Schutzsuchenden eine breite Palette gravierender gesellschaftlicher Probleme erzeugt hat und weiterhin erzeugen wird.

So z.B. die Ansammlung einer Großgruppe von unqualifizierten, bildungsfernen und integrationswidrig sozialisierten Personen, die bestenfalls Aussicht auf prekäre Beschäftigungsverhältnisse haben und ansonsten dauerhaft im Sozialtransferbezug verharren[3]. (Bei der sich anbahnenden Rezession infolge des Corona-Notstandsregimes wird sich diese Problemlage noch weiter verschärfen.)

Die Masseneinwanderung von islamisch geprägten „Schutzsuchenden“ erhöht im Endeffekt das Potenzial von Menschen, die einer säkular-demokratischen und menschenrechtlich ausgerichteten Gesellschafts- und Lebensordnung distanziert bis ablehnend und feindlich gegenüberstehen und ein kontranormatives Überzeugungs- und Verhaltenssystem mitbringen.

Obwohl man nicht alle Muslime über einen Kamm scheren kann, so ist doch realistisch davon auszugehen, dass ein Großteil sozialisatorisch durch die orthodox-islamischen Weltanschauungsinhalte und Normvorgaben geprägt ist und entsprechende Bewusstseins- und Verhaltensformen aufweist, die sich nicht so leicht von der subjektiven „Festplatte“ löschen lassen. Hinzu kommt, dass die orthodox-islamischen Mainstreamakteure auf den Auf- und Ausbau gegengesellschaftlicher Sozialräume bedacht sind, in denen die grund- und menschenrechtswidrigen, antisäkularen und antiemanzipatorischen Vorgaben des Islam tradiert, verinnerlicht und reproduziert werden können.

Die Zufuhr einer großen Zahl von Kindern und Jugendlichen aus islamisch geprägten Familien in das Schulsystem führte bereits in der Zeit vor 2015, führt seither und wird auch in Zukunft nach der Corona-Entbildungsphase zu einer Absenkung des durchschnittlichen Bildungs- und Leistungsniveaus führen. So zeigte und zeigt sich vielerorts eine sinkende Unterrichtsversorgung und schulische Überlastungssituation infolge der ungeplanten und abrupten Zunahme von Flüchtlingskindern bei gleichzeitigem Mangel an Lehrern und steigendem Bedarf auch durch mehr Ganztagsunterricht und Inklusion. Zudem ist –neben den Sprachproblemen – grundsätzlich das mitgebrachte durchschnittlich niedrige Niveau der Migrantenkinder zu beachten. So schaffen nach vorliegenden Ländervergleichsstudien der OECD zum Beispiel in Syrien 65 Prozent der Schüler nicht den Sprung über ein niedriges Grundkompetenzniveau. (In Deutschland sind es 16 Prozent.) „Hinzu kommt, dass eine große Zahl von muslimischen Schülerinnen und Schülern, die vermehrt in das gesamte Bildungssystem einströmen, Lerninhalte abwehrt (z.B. Evolutionstheorie, kritisches Hinterfragen von religiösen Dogmen etc.), Lernprozesse blockiert, eine angemessene Unterrichtsführung behindert, „ungläubige“ MitschülerInnen und Muslima ohne Kopftuch mobbt und drangsaliert. In dem Maße, wie der Gesamtdurchschnitt des Bildungsniveaus sinkt und zukünftig vermutlich weiter sinken wird, in diesem Kontext zudem schulische Leistungs- und Bewertungsstandards herabgesetzt werden, sind auch die Noten und Zertifikate zunehmend weniger aussagekräftig im Hinblick auf den wahren Leistungshintergrund. Generell ist davon auszugehen, dass die Schulen oftmals schlicht überfordert sind, die bereits schon zum Zeitpunkt des Schuleintritts vorhandenen Entwicklungsprobleme der zunehmenden Zahl von muslimischen und ethnisch-tribal geprägten Migrantenkindern und Jugendlichen in ausreichendem Maße zu kompensieren. Zwar lassen sich noch mit großem Förderaufwand verbundene leichte Verbesserungen im unteren Leistungsbereich erzielen, aber insgesamt ist bereits schon seit längerer Zeit eine Verfestigung des auch im internationalen Vergleich relativ dürftigen Leistungsniveaus feststellen.“[4]

Zuwanderer/„Geflüchtete“ weisen eine überproportional hohe Kriminalitätsbelastung insbesondere in den Bereichen „Rohheitsdelikte“ (Körperverletzung, Raub, räuberische Erpressung und Straftaten gegen die persönliche Freiheit/Nötigung), „Sexualstraftaten“, „Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen“ und „Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf die Staatsgewalt“ auf. So sind bei einem Bevölkerungsanteil von knapp 2 Prozent Zuwanderer für 9,3 Prozent aller aufgeklärten Straftaten als Tatverdächtige ermittelt worden. Bezogen auf „Straftaten gegen das Leben“ (Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen) lag der Zuwandereranteil bei 15 Prozent, bei „Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ bei 11,9 Prozent und bei „Rohheitsdelikten“ (Körperverletzungen, Raub, Freiheitsberaubung) bei 10,3 Prozent. Betrachtet man die Täter-Opfer-Konstellation, so zeigt sich folgender gesellschaftspolitisch erhellende Sachverhalt: Es werden deutlich mehr Deutsche Opfer von Zuwanderern als Täter als umgekehrt Zuwanderer Opfer von Deutschen als Täter.[5]

Im Zuge der irregulären „Flüchtlingsimmigration“ sind auch radikalislamische Terroristen als „Asylbegehrende“ ins Land gelangt, die mörderische Straftaten ausführten (zum Beispiel der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt als bekanntester Fall) oder aber vor Tatausführung verhaftet werden konnten[6]. Zuletzt wurden am 15.4.2020 fünf „Flüchtlinge“ aus Tadschikistan verhaftet, die Anschläge auf Einzelpersonen (Islamkritiker) und US-Einrichtungen geplant haben sollen. „Der Fall“ so der NRW-Innenminister Reul (CDU), „habe ‚riesige Dimensionen‘. Durchsuchungen habe es in Solingen, Kreuztal, Neuss, Essen, Werdohl, Wuppertal und Selfkant gegeben. Insgesamt seien 13 Objekte durchsucht worden. Dabei seien Geld und Datenträger sichergestellt worden.“[7]

„Flüchtlinge“ unter Corona-Bedingungen

Im Gegensatz zu den zuvor umrissenen Sachverhalten werden in dem selektiv-schönfärberischen Narrativ der Mainstreammedien die irregulär eingeströmten „Flüchtlinge“ einseitig und vordergründig immer wieder gebetsmühlenartig als „Arme“, „Schutzsuchende“, „Bemitleidenswerte“, „Dankbare“ etc. inszeniert und entsprechend präparierte Einzelfälle als „Beispiel-fürs-Ganze“ zur Schau gestellt[8]. Diese im Grunde manipulative Inszenierung entspricht zwar nicht den Tatsachen, dafür aber natürlich völlig den Marketingklischees der Asylindustrie und ihren politischen Lobbyisten.

In vielen Fällen aber sind die irregulären Masseneinwanderer nicht einfach nur „Flüchtlinge“ bzw. „Schutzsuchende“, sondern „Siedler“, die ihre vormodern-reaktionären Traditionen, Normen und Einstellungen importieren und hier zukünftig ausleben wollen – am besten natürlich mit alimentierender Unterstützung seitens der europäischen/deutschen Sozialsysteme. Mit Blick auf die große Zahl der muslimischen „Siedler“ bedeutet das die Festsetzung und Ausbreitung einer religiös-irrationalen (antiwestlichen) Herrschaftskultur[9], die folgende Grundmerkmale aufweist:

Eine islamisch codierte Herrenmenschenideologie als Einstellungsgrundlage: Denn der Islam beinhaltet eine Kultur der umfassenden Missachtung von Ungläubigen sowie generell der säkularen Modernität, die ihre Ausdrucks- und Verhaltensform in Abhängigkeit von der Veränderung der Kräfteverhältnisse abwandelt. (Von der latenten Feindseligkeit zur offenen Aggression).

Patriarchalismus und Geschlechterapartheid sowie eine daraus resultierende grundrechtsfeindliche „Kultur der (Familen-)Ehre“, die auf rigide Fremdkontrolle setzt.
Ein autoritär-hierarchischer Kollektivismus, der im diametralen Gegensatz zum Konzept des „freien Individuums“ steht.
Antijudaismus/Israelfeindlichkeit
Homophobie.

An Stelle von „Dankbarkeit“ bzw. angemessenem Verhalten gegenüber der Schutz gewährenden sowie für Unterhalt und vielfältige kostspielige Umsorgung aufkommenden Aufnahmegesellschaft legen viele „Flüchtlinge“ ganz im Gegenteil dreistes und forderndes sowie in zahlreichen Fällen auch aggressives und renitentes Verhalten an den Tag. Das zeigte und zeigt sich auch unter den gegenwärtigen Corona-Bedingungen. So kam und kommt es angesichts der sich mehrenden Fälle von Infektionen in Flüchtlingsunterkünften immer wieder zu Krawallen und gravierenden Verstößen gegen die geltenden Anordnungen. In Suhl mussten 200 Polizisten in „Vollschutz“ gegen randalierende Heimbewohner vorgehen, die sich der verordneten Quarantäne wiedersetzten[10]. In Berlin (Biesdorf) legten Flüchtlinge aus Unzufriedenheit über ihre wohl subjektiv als „mangelhaft komfortabel“ empfundene Unterbringungssituation in einer Einrichtung kurz hintereinander zweimal Feuer, beleidigten und bespuckten Polizisten und hatten mit ihrer aggressiven Erpressungsaktion bei den nachgiebigen Behörden obendrein auch noch Erfolg: Sie durften in eine andere Unterkunft umziehen[11]. Auch in anderen Orten wie Bremen, dem sächsischen Schneeberg, Neumünster[12], Augsburg[13], Halberstadt[14] und Nostdorf/Horst (Mecklenburg-Vorpommern)[15] kam es zu Tumulten und Gewaltausbrüchen.

Aus einer Unterkunft für infizierte Asylsuchende in Parchim bei Schwerin sollen nach Angaben von Bediensteten einige Bewohner die Unterkunft für längere Zeit unerlaubt verlassen haben. Wie zwei Mitarbeiterinnen berichteten, würden regelmäßig Asylsuchende die Unterkunft verlassen und sich trotz der verhängten Kontaktsperren in größeren Gruppen im Schweriner Stadtteil Großer Dreesch aufhalten, während die Polizei nicht einschreite. „Ein Syrer und zwei Tadschiken, alle mit Corina infiziert, haben die Parchimer Einrichtung heimlich verlassen und waren tagelang verschwunden. Das sollte geheim gehalten werden!“ Auch in der Asylbewerber-Erstaufnahme-Einrichtung Stern Buchholz mit Platz für ca. 550 Zuwanderer soll es chaotisch zugegangen sein. Corona-Regeln wie Mindestabstand und Abschirmung des Quarantäne-Blocks hätte man nur sehr unzureichend eingehalten. „‚Es gab kaum eine Trennung zwischen Quarantäne-Migranten, noch nicht getesteten Neuankömmlingen und potentiell Infizierten. Man stieg über Zäune, feierte mit den Kumpels Partys.‘ Und draußen hätten sich teilweise bis zu 90 Zuwanderer in den Stadtbus gezwängt.“[16]

Anfang April hatten sich vor der dem „islamistischen“ Lager zugerechneten Dar as-Salam Moschee in Berlin-Neukölln 300 Personen versammelt und damit massiv gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen verstoßen. Laut Presseberichten war es den Ordnungskräften nur zum Teil gelungen, die Muslime zum Einhalten der Abstandsregeln zu bewegen. Im Nachhinein wurde die Moschee angewiesen, keine öffentlichen Gebetsaufrufe mehr erschallen zu lassen.

Auch auf einer muslimischen Beerdigung mit 200 Trauergästen in Heilbronn wurde am 15 April gegen die Abstandsregeln verstoßen. 60 Teilnehmer wurden wegen des Verstoßes gegen das Hygieneschutzgesetz angezeigt. Ursprünglich sollte die Trauerfeier nach einem Aufruf des Imam vor der Fathi-Moschee (benannt in Anlehnung an den Eroberer Konstantinopels, Mehmet II.) stattfinden. Nach Intervention der Polizei wurde diese Einladung dann aber zurückgezogen[17].

In Bezug auf Frankreich wurde berichtet, dass die Corona-Regeln (beschränkter Ausgang, Schließung von Geschäften) nicht in den dortigen muslimischen Migranten-Vierteln gelten. Denn sonst würden dort Aufstände drohen. Zur Illustration wurden folgende Vorfälle angeführt: „Polizei und Feuerwehr, die wegen Corona in die Migrantenviertel ausrücken müssen, werden häufig bedroht und angegriffen. Eine Polizistin in Oise wurde vor einer Woche durch einen Steinwurf schwer am Kopf verletzt. Ein Polizist wurde gebissen. Bei einem Krisen-Einsatz für einen akuten Corona Patienten in Étampes (Essonne) wurde die Feuerwehr beschossen. Der Einsatz wurde verzögert, der Mann verstarb. Die Oberste Koordinierungsstelle der Polizei, Synergie-Officiers, veröffentlichte kürzlich einige Videos, die Übergriffe von Migranten bei der Durchsetzung des Versammlungsverbotes seitens der Beamten zeigen. ‚Es ist illusorisch, zu glauben, dass bestimmte Individuen aus den ‚sensiblen Vierteln‘ das staatsbürgerliche Verhalten dem Gesetz entsprechend, einhalten‘, heißt es dort.“[18]

Sofortiger Stopp und Revision der irregulären Massenimmigration nach Deutschland

Die EU-Kommission und die deutsche Bundesregierung praktizieren nach wie vor eine konzeptionslose und rechtsbrüchige, die Interessen der autochthonen Bevölkerungen verletzende „Flüchtlingspolitik“, die nicht die wirklichen Ursachen von Fluchtbewegungen bekämpft, sondern lediglich eine chaotische Folgenbewältigung betreibt. Letztendlich führt dieses verfehlte Vorgehen dazu, den europäischen Kontinent und insbesondere auch Deutschland in ein Notlazarett für die rückständigen, überbevölkerten und modernisierungsresistenten islamischen und afrikanischen Länder zu verwandeln – mit allen daraus resultierenden destruktiven und deformierenden Folgen.

Der bisherige kardinale Fehler dieser verfehlten Politik bestand und besteht weiterhin darin, das Gesamtphänomen der Flüchtlingsproblematik und der entstandenen Migrationsströme als europäisches bzw. deutsches Problem zu behandeln, anstatt es als außereuropäisch entstandenes und globalpolitisch zu lösendes Problem anzugehen und zu bearbeiten. Diese Fehlinternalisierung des Flüchtlingsproblems sowie die aktuelle Lenkung der Flüchtlingsströme nach Europa als unausweichliches „Schicksal“ müssen sofort überwunden werden. In diesem Kontext ist auch der wesentliche Sachverhalt herauszuheben, dass Deutschland von allen Staaten, die nicht unmittelbar Anrainer von (außereuropäischen) Krisen- und Kriegsregionen sind, mit Abstand die meisten sog. Flüchtlinge aufgenommen hat.

Pic Ranking der 10 Länder meist aufgenommene anerkannte FlüchtlingeAn die Stelle der unverantwortlichen Politik, die Länder Europas und hier vor allem Deutschland zu einem riesigen Problemauffangbecken entwicklungsblockierter nichtwestlicher Herrschaftssysteme und -kulturen zu verwandeln und damit gesellschaftlich zu destabilisieren, muss das Ziel einer globalen Menschenrechtsordnung gegen die problemverursachenden Mächte und Akteure durchgesetzt werden. Darin, in der Unterstützung und Herbeiführung einer Umwälzung unmenschlicher Herrschaftsverhältnisse, und nicht in einer vordergründigen, fehlinternalisierenden und in ihren Folgen selbstzerstörerischen „Caritas“ besteht die wahre „Humanitas“.

Von besonderer Bedeutung ist es auch, die Bezeichnungen „Schutzsuchende“, „Geflüchtete“, „Flüchtlinge“, die einen verallgemeinernden moralisierenden Unterton implizieren und schon im Ansatz kritisches Hinterfragen als zwielichtig, kaltherzig etc. erscheinen lassen (sollen), zu problematisieren. Denn:

  1. Nur bei einem sehr keinen Teil der seit 2015 einströmenden Immigranten handelt es sich um tatsächlich politisch Verfolgte, denen selbstverständlich Asyl zu gewähren ist. Hierzu gehören von radikalislamischen Akteuren bedrohte Christen, Jesiden, Atheisten, Afghanen, die mit der Bundeswehr zusammengearbeitet haben und nunmehr von den Taliban als „Verräter“ verfolgt werden, Homosexuelle sowie von Genitalverstümmelung bedrohte Frauen und Mädchen. Im Kern handelt es sich dabei um islamgeschädigte Personengruppen.
  1. Ein großer Teil kommt unter dem irreführenden Label „Schutzsuchender“ als „Wirtschaftsflüchtling“ bzw. (oftmals mit Wunschzerrbildern fehlinformierter) „Sucher nach einem besseren Leben“ ohne politischen Asylanspruch nach Deutschland. Hier greift kein Hinweis auf die Menschenrechte etc.
  1. Die Kriegsflüchtlinge kommen über und aus Länder/n bzw. Gebieten nach Deutschland, in denen sie bereits Schutz gefunden haben, nicht mehr um ihr Leben fürchten und deshalb fliehen müssen und die der Genfer Flüchtlingskonvention beigetreten sind. Hier geht es also seitens der Einströmenden – obendrein indoktriniert durch Schleuserkriminelle – schlicht um die Realisierung einer vermeintlichen „best of-Option“ und nicht darum, ihr Recht auf Schutz verwirklichen zu können. Um es konkret und exakt zu sagen: Es besteht kein Rechtsanspruch darauf, als Flüchtling unbedingt nur in Deutschland zu leben, weil es hier – bei Ausblendung der Interessen und Rechtsansprüche der einheimischen Aufnahmebevölkerung – angeblich am angenehmsten und schönsten ist. Insofern ist es sowohl rechtlich als auch moralisch inakzeptabel, dass die Genfer Flüchtlingskonvention dahingehend pervertiert wird, dass hauptsächlich nur das Kommen und Verweilen in Deutschland als Zielland gewissermaßen zum Naturgesetz erhoben wird und daraus faktisch ein Nötigungszwang abgeleitet wird. („Ihr müsst uns unbefristet aufnehmen, versorgen und betreuen.“). Demgegenüber ist ein abwehrendes Grundrecht der passiv betroffenen Bevölkerung des Aufnahmelandes im Interesse der Verteidigung gegenüber aufgezwungener Lebensverschlechterung geltend zu machen, d.h. angesichts einer negativen Beeinträchtigung infolge ungesteuerter und irregulärer Masseneinwanderung von Menschen, die definitiv keine politisch Verfolgten sind und aus sicheren Ländern einströmen. Insofern hier Regierung, Gesetzgeber und Justiz keine Abhilfe schaffen, wird Widerstand (gerade aus der fortschrittlich-demokratischen, also der eigentlich „anständigen“ „Mitte der Gesellschaft“) zur Bürgerpflicht.
  1. Der eigentliche weltpolitische Skandal besteht darin, dass es im Sinne einer globalen Fairness-Regel keine annährend proportionale Verteilung tatsächlicher Kriegsflüchtlinge auf alle Kontinente gibt (Fair-Teilen), sich zentrale islamische Staaten wie insbesondere die reichen sunnitischen Ölmonarchien komplett abschotten und die EU-Politiker das einfach hinnehmen, damit eine selbstbeschädigende Fehlinternalisierung externer Problemlagen vornehmen und sich obendrein von der Türkei erpressen lassen.(Erdogan als „Türsteher an der Pforte nach Europa“.) D.h.: Hier ist auch ein absolutes Versagen der EU-Politik festzustellen, die es versäumt hat und weiter versäumt, der einseitigen Abwälzung der Flüchtlingsströme nach Europa effektiv entgegenzuwirken und auf internationaler Ebene (UN, G-20 etc.) massiv auf eine gleichgewichtige Verteilung von echten Flüchtlingen auf alle Weltregionen zu drängen.

Grundsätzlich ist Folgendes festzuhalten:
Eine universalistische Menschenrechtsorientierung ist unvereinbar mit einem kulturrelativistisch halbierten und dekadenten Humanismus, der praktisch-konkret nur Europa in die Pflicht nehmen will, aber weder für den arabischen noch für den asiatischen Teil der islamischen Herrschaftsregion gelten soll. Hauptzielsetzung einer progressiv-humanistischen Politik, die mehr sein will als pseudophilantropische Symptombekämpfung, müsste es vielmehr sein, auf die Durchsetzung modernisierter und menschenrechtskonformer Gesellschafts- und Lebensverhältnisse in den Herkunftsländern der Immigranten hinzuwirken. Alle anderen, „gutmenschlich“ verbrämten Ersatzstrategien wie die Umwandlung Deutschlands und Europas in eine diversifizierte Rettungs- und Helferstation für entwicklungsblockierte nichtwestliche Herrschaftskulturen, laufen im Endeffekt auf eine quantitative Ausdehnung und qualitative Verschärfung der global vernetzten Krisenprozesse hinaus. Vereinfacht ausgedrückt: Dort wird es nicht besser und hier zunehmend schlechter.

Sowohl die EU-Instanzen als auch die deutsche Bundesregierung haben durch Verletzung und Missachtung der eigenen Gesetze, divergierende Konzepte von Asyl- und Migrationspolitik, stark voneinander abweichende Versorgungsleistungen für Asylbewerber, falsche Signalpolitik, unverantwortliche „Willkommensbotschaften“ als „Pull-Faktoren“ sowie die Zulassung massenhafter illegaler Grenzüberschreitungen ein unhaltbares Zuwanderungschaos heraufbeschworen. Infolgedessen ist Deutschland zum Hauptaufnahme- und Versorgungsland des „Flüchtlingsstroms“ und damit zum Kernland der „Flüchtlingskrise“ geworden. Die vorangegangenen Ausführungen haben deutlich werden lassen, dass die Folgen dieser unverantwortlich fehlregulierten und anschwellenden Masseneinwanderung mit erheblichen negativen Konsequenzen behaftet sind, die sich nicht durch idealistische Parolen und pathetische Phrasen aus der Welt schaffen lassen.

Vor diesem Hintergrund verweisen wir mit Nachdruck auf unseren umfassenden Forderungskatalog und unterstreichen unsere Kernforderung nach einem Moratorium zur Aufnahme von Flüchtlingen für den Zeitraum von drei Jahren[19].

 Nach der perfiden und erpresserischen Aktion Erdogans, „Flüchtlinge“ an die griechische Grenze zu lenken und dort gezielt ein gewaltbesetztes Chaos anzustiften, nahm das gesamte Netzwerk der Open-society-Bewegung sowie der Asylindustrie samt ihrer grün-rot-schwarzen Lobbyparteien den zugespielten Ball sofort auf und startete eine Kampagne zur bereits eingangs erwähnten Aufnahme von jungen, angeblich unbegleiteten „Flüchtlingen“. Vor allem sollte es dabei um angeblich unbegleitete Mädchen gehen. Dazu stellte Rebecca Sommer, Flüchtlingshelferin und intime Kennerin der UN-Organisationen, Folgendes fest: „Ich lege meine Hände ins Feuer, dass es dort kein einziges unbegleitetes Mädchen oder unverheiratete Jugendliche geben wird. Das wäre dann nämlich in muslimischen Kulturkreisen haram, also nach islamischem Glauben nicht möglich.“[20]

Erstaunlich ist als Hintergrundinformation auch der Umstand, dass in dem vorgeblichen „Zuwendungs-Wohlfühlland“ Deutschland immer noch ca. 1.800 unbegleitete minderjährige „Flüchtlinge“ vermisst werden, wobei neben der „Weiterreise zu Verwandten“ innerhalb Deutschlands und Europas sowie der „Unzufriedenheit mit dem Unterbringungsort“ auch die Gefahr der Ausbeutung durch Menschenhändler genannt wird[21]

Gewalttätige Grenzrandalierer sowie die überwiegende Mehrheit von schlicht illegalen Immigranten ohne „Schutzanspruch“ wurden und werden aus dem massenmedial umgehend und breit gestreuten Reklamebild sorgsam entfernt oder zumindest systematisch verharmlost. Ein wesentliches Ziel dieser neuaufgelegten „Refugees-welcome“-Kampagne: Die Gruppe der für Pflege- und Versorgungsträger besonders einträglichen „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge“ nach Deutschland zu holen. Doch so richtig scheint diese Masche trotz des breit angelegten medialen Trommelfeuers nicht zu verfangen. Denn: „Die Hälfte der Menschen in Deutschland ist einer Umfrage zufolge dagegen, dass unbegleitete Flüchtlingskinder aus griechischen Lagern nach Deutschland geholt werden. Laut der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die „Augsburger Allgemeine“ lehnen 51 Prozent eine solche Hilfsaktion ab. 39 Prozent befürworten die Hilfe für Kinder. Der Rest ist in der Frage unentschieden.“[22]

Da sich die politische Klasse gerade auch in der „Flüchtlingsfrage“ nicht um die Mehrheitsmeinung kümmert, ist es umso wichtiger, kritische Gegenwehr zu leisten. In diesem Sinne ergänzen wir unsere Forderungen angesichts der neuen Lage[23].

Von zentraler Bedeutung ist es, den von der UN, der EU und dem politischen Herrschaftskartell in Deutschland verfolgten und exekutierten „Umsiedlungsmechanismus“[24] außer Kraft zu setzen und stattdessen einen „Rücksiedlungsmechanismus“ zu installieren. Das gilt insbesondere auch für syrische Flüchtlinge zwecks Aufbau des zerstörten Landes nach der bereits weit fortgeschrittenen Vertreibung der IS-Terroristen sowie anderer islamischer Terrorgruppen und der dadurch bedingten erheblichen Reduktion von dortigen „Kriegsgebieten“.

 Unsere aktualisierten „Forderungen Initiative an der Basis 2020“ siehe hier:

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Fussnoten:
[1] Siehe hierzu: https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/krauss-hartmut-fest-im-griff-des-corona-virus-der-globale-kapitalismus-unter-quarantaene
[2] https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Osnabrueck-Landkreis-nimmt-Fluechtlingskinder-auf,gefluechtete140.html
[3] https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/importierte-armut-prekarisierte-lohnarbeit-und-neue-soziale-verteilungskonflikte-in-der-deutschen-zuwanderungsgesellschaft/
[4] https://basisinitiative.wordpress.com/unsere-forderungen/
[5] Vgl. https://hintergrund-verlag.de/analyse-der-islamischen-herrschaftskultur/die-verdraengten-hauptgefahren-zugewanderte-gewaltkriminalitaet-und-islamischer-rechtsextremismus/
[6] Seit der „Flüchtlingskrise“ wurden 2.226 „islamistische Terrorverfahren“ in Deutschland registriert. Wurden 2013 70 neue Verfahren eröffnet, so kamen 2016 240 hinzu. 2017 sprang dann die Zahl auf 1.200 „und für 2018 hat der Generalbundesanwalt einen Rekordstand von 1.300 neuen Terrorverfahren bestätigt.“ (Stefan Schubert: Sicherheitsrisiko Islam, Rottenburg 2019, S. 215.)
[7] https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87707238/anschlaege-in-deutschland-geplant-mutmassliche-is-terroristen-festgenommen.html
[8]  Siehe https://www.tag24.de/amp/leipzig/leipzig-mord-auwald-myriam-z-edris-polizei-hintergruende-1487624
[9] Video „Kurzer Abriss, warum der Islam nicht zu Europa gehört“ (Initiative an der Basis, Hartmut Krauss) https://www.youtube.com/watch?v=LtYMX71_c0s
[10] https://www.mdr.de/thueringen/sued-thueringen/suhl/polizei-holt-stoerer-aus-erstaufnahmestelle-fuer-fluechtlinge-in-suhl-100.html
[11] https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/zwei-berliner-polizei-einheiten-in-corona-quarantaene-li.80702
[12] https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/coronavirus/Wegen-Corona-Tumult-in-der-Fluechtlingsunterkunft,fluechtlinge6968.html
[13] https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/augsburg-fluechtling-positiv-auf-corona-getestet-grosseinsatz-69653200.bild.html / https://www.tag24.de/justiz/polizei/augsburg-toter-asylheim-streit-toedlicher-familie-rettungshubschrauber-polizei-goeggingen-1478611
[14] https://www.bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/halberstadt-erneut-tumulte-in-asylheim-unter-corona-quarantaene-70019804.bild.html
[15] https://www.mopo.de/im-norden/mecklenburg-vorpommern/fluechtlingsunterkunft-im-norden-corona-angst-sorgt-fuer-tumultartige-szenen-36566866
[16] https://m.bild.de/regional/mecklenburg-vorpommern/mecklenburg-vorpommern-news/asylbewerberheim-in-schwerin-wie-gross-ist-die-corona-gefahr-69973962,view=amp.bildMobile.html
[17] https://www.stimme.de/polizei/heilbronn/Trauergaeste-verstossen-gegen-Abstandsregeln;art1491,4344306
[18] https://www.wochenblick.at/frankreich-corona-gesetze-gelten-nicht-in-migranten-vierteln/
[19] https://basisinitiative.wordpress.com/unsere-forderungen/
[20] https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/mit-zahlenspielen-migration-maximieren-wieviele-kinder-auf-lesbos-sind-unbegleitet/
[21] https://www.morgenpost.de/politik/article228939207/Fast-1800-unbegleitete-minderjaehrige-Fluechtlinge-vermisst.html
[22] https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/umfrage-aufnahme-fluechtlinge-kinder-demos-100.html
[23] Siehe hierzu auch diesen instruktiven Artikel: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/umsiedlung-von-fluechtlingskindern-die-grosse-taeuschung/

 

 

Erfahrungen als Betreuer in der Flüchtlingsarbeit (UWE MERGEL, Initiative an der Basis, März 2020)

Zitat

Meine Erfahrungen als Betreuer in der Flüchtlingsarbeit- kurz zusammen gefasst

Viele Hoffnungen und Erwartungen gehabt, was durfte- musste ich erleben?

Uwe Merkel, von der Initiative an der Basis

UWE MERGELIch bin Uwe Mergel, habe 3 Studienabschlüsse, zuletzt nach der Wende ein sozialpädagogisches Studium berufsbegleitend erfolgreich geschafft. Bin nun 62 Jahre jung, wohne in Südwestmecklenburg, war in meinen ständig nur atypisch- befristeten Jobs seit 2000 auch mehre Male in der Flüchtlingsbetreuung tätig in Schwerin und Ludwigslust. Habe so viele Flüchtlinge und Asylsuchende kennenlernen dürfen, meist Männer und männliche Jugendliche.

Mein Prinzip war und ist zu allen Zeiten und in den erlebten gesellschaftlichen Systemen, dass ich Menschen gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstütze, diese Hilfe aber auch immer als „Hilfe zur Selbsthilfe“ sah und sehe und so auch verstanden wissen möchte.

Da ich ehrenamtlich 22 Jahre lang einen internationalen Verein mit dem Ziel der Völkerverständigung geführt hatte, war dann die berufliche Möglichkeit in der Flüchtlingsbetreuung für mich eigentlich nicht nur eine Ehrensache, sondern verband Beruf und Freude. Mit vielen Hoffnungen fing ich somit an.

Ich habe die erste große Flüchtlingswelle in einer Gemeinschaftsunterkunft in Schwerin erleben dürfen, die fast wie ein Hotel ausgestattet war. Habe als Betreuer dort alles für die ersten und dann folgenden Flüchtlinge vorbereitet. Betten beziehen, Zimmer einrichten, Mahlzeiten anbieten, Beschilderung Gebäude, musste vieles koordinieren, mein erster Arbeitgeber war ein Wachunternehmen, später waren es ein Bildungsträger.

Es kamen die Flüchtlinge mit Bussen. Ich war bewegt, aufgeregt, freute mich und holte die Leute vom Bus ab, war wirklich freundlich zu ihnen. Ich staunte dann aber, die meist männlichen, jüngeren Flüchtlinge waren bestens technisch ausgestattet, moderne Handys- Smartphones, moderne Kleidung – meist Markensachen, ich wurde von denen fast überrannt, dazu die oft ernsten, bösen Blicke.

Die Begrüßung ging schnell, aber es war für mich erschütternd, innerlich, man fragte – schrie mich fast an – „Wo ist WLAN, WLAN will ich….“, Essen und Trinken interessierten nicht. Dann gab es ein langes Hin und Her, wer mit wem zusammen wohnen will in den Zimmern, der eine Dolmetscher kam später, stundenlang dauerte es, um die Forderungen der Flüchtlinge in etwa zu erfüllen.

Einige der Leute wollten sogar gleich wieder weg, in Hotels oder woanders hin, sie zeigten mir und anderen Anwesenden ihr vieles Geld in den Geldtaschen, was mich fast umhaute, oft Hunderteuroscheine und mehr, so viel Geld hatte ich noch nie auf einmal gesehen. Wo hatten die das wirklich viele Geld her bei der angeblich so gefährlichen Flucht?

Das immer von mir liebevoll zubereitete Essen und Trinken wurde schnell durcheinander gewirbelt, sie nahmen mit Händen ohne Besteck schnell alles weg, es war ein Hamstern, als wenn es am nächsten Tag nichts geben sollte. Wir fanden dann vieles von den Essen in Papierkörben in den Zimmern und in den Schränken. Ich bereitete dann Einzelportionen mühevoll vor, viel Aufwand, die Flüchtlinge bekamen ja 2x täglich sogar warmes Essen. Wer wollte, konnte sich auch selber Essen zubereiten. Die Gemeinschaftsküchen dann wieder säubern, aufräumen, das war nur selten und erst nach langen oftmals aggressiven Diskussionen und nur zum Teil machbar. In der letzten Unterkunft gab es dafür etwas finanzielle Entschädigung für die Bewohner, die sauber machten.

Schlimm sahen auch die Gemeinschaftssanitäreinrichtungen schon nach wenigen Stunden Anwesenheit der neuen Gäste aus. Ich konnte das nicht aushalten, diese auch noch zu reinigen, es war wirklich schlimm. Auch die Wohnräume sahen nach wenigen Tagen oft verwüstet aus. So verließen die Leute dann auch die Einrichtung verwüstet und ließen den Müll einfach liegen, als sie in der Region neu verteilt wurden.

Ich erlebte auch, dass die Flüchtlinge und Asylsuchenden nie sparsam mit Strom und Wasser umgingen, Heizungen waren oft voll aufgedreht, Fenster offen, sie mussten ja dafür nichts bezahlen. Meine ewigen Hinweise dazu wurden fast immer belächelt und ignoriert.

Viele meckerten immer rum, nur wenige waren zufrieden und wirkten dankbar. Ich versuchte, gute Stimmung zu machen, aber merkte, viele wollten das nicht, lachten mich und andere Kollegen aus, die sich auch abmühten. Das Wort Integration habe ich da schnell zu den Akten gelegt, denn Integration fordert ja auch was von den Flüchtlingen, den Gästen auf Zeit. Aber waren und sind das Gäste auf Zeit?

In übersetzten Gesprächen erfuhr ich und hörte mit, diese Leute wollen für immer hier in Deutschland bleiben, wollen nie mehr zurück in ihre Länder, haben den Auftrag, andere Angehörige und zuerst ihre Familien nachz holen in dieses Land. Für die überwiegend Männer wurde in den Heimatregionen gesammelt, damit sie ihre Schleuser nach Deutschland bezahlen können.

Ein mehrere Sprachen sprechender Teamleiter eines Reinigungsunternehmens, mit dem ich in die Tiefe gehende Gespräche führte, öffnete mir die Augen und Ohren. Er sagte, gut, dass du fast nichts verstehst, was die sagen, worüber sich vor allem die Männer unterhalten. Er ist auch Migrant, lebte schon fast 10 Jahre in Deutschland.

Er hatte Angst, sagte „ich fürchte mich vor denen, die nun in Massen zu uns kommen. Wir Ungläubigen, Christen oder Deutsche, sind denen nichts wert, sie nutzen uns aus, so lange sie uns brauchen, Uwe, du machst hier die Dreckarbeit, musst deinen Kopf hinhalten, das ist denen egal, sie lachen über dich und uns. Deutsche Männer sind für die „Waschlappen“ und die Frauen werden oft als „Huren“ bezeichnet. Sie wollen sich in der Masse nie hier in diesem Land oder Europa anpassen oder verändern.“

Ich musste mir eingestehen, es stimmte, was er mir sagte. Die allermeisten der Asylbewerber nutzen geschickt beste Beratung und Information für ihre Interessen aus, nehmen da alles in Anspruch – kostenlos für sie – was ihnen geboten wird. Sie fordern oft massiv und aggressiv ihre Rechte ein, habe das ständig in meinen Jobs erleben dürfen.

Ich erlebte auch, wie einige Flüchtlinge schüchtern immer zu den Mahlzeiten kamen, zuletzt, das fiel mir auf. Ich kam mit denen ins Gespräch, es waren christliche Flüchtlinge, die das Kreuz versteckten, die Muslime sollten es nicht sehen, sie wurden von den anderen Flüchtlingen schikaniert und unterdrückt, selbst in der Unterkunft. Mit viel Mühe konnte ich erreichen, dass sie nach einiger Zeit in eine andere Unterkunft kamen, wo nur Christen sein sollten. Ich konnte das nur schwer verstehen, wie die muslimischen Asylbegehrenden mit anderen Leuten umgingen.

Wenige Frauen waren bei den Flüchtlingen dabei, auch wenige Familien. Die Frauen wurden von den Männern unterdrückt, waren weniger Wert als die Männer, das soll aber normal sein in deren Kulturkreis. Mit den Frauen kam ich kaum ins Gespräch, das wollten die Männer nicht. Mich wunderte, warum fliehen oder reisen nur gesunde oft junge Männer aus Krisengebieten nach Europa? Sind die gefährlicher dran in der Heimat als Frauen, Kinder und Alte?

Warum fliehen die nicht in reiche, muslimische Länder wie Saudi Arabien u.a., was hat man da gegen diese Muslime, die zu uns strömen, diese Frage stellte ich mir mit Blick auf deren Verhalten mir gegenüber immer öfter. Warum wollen die alle zu uns kommen, wenn sie unser System und uns doch eigentlich nicht mögen außer unsere Sozialleistungen?

Positiv erlebte ich, dass Kinder, vor allem Mädchen unter den Asylsuchenden oft sehr engagiert und fleißig die Schule besuchten und auch wirklich Deutsch und andere Dinge lernen wollten. Ja, die waren oft besser und lernbereiter als deutsche, einheimische Klassenkameraden. Ich erlebte im letzten Job in einer Gemeinschaftsunterkunft in LWL, wie Mädchen mir stolz aus der Tageszeitung etwas vorlasen. Das war für mich beeindruckend. Aber dann, was passierte in den Unterkünften bei den Familien dieser Mädchen, Jungen, Schülerinnen und Schüler? Sie waren da wieder voll in ihrem Kulturkreis, ihren Traditionen, weit weg von möglicher Integration.

Bei Gesprächen und Verhaltensweisen bekam ich auch immer wieder mit, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau bei den Flüchtlingen ignoriert wird. Die Frauen haben sich damit abgefunden, dass die Männer das Sagen haben, habe da faktisch keine Ausnahmen erleben dürfen. Es zählen da in den Familien der Flüchtlinge und bei den einzelnen Männern immer die Gesetze der eigenen Religion und Kultur, die Gesetze und Normen im Gastland sind denen egal, die wurden nur soweit beachtet, wie das für eigene Vorteile und den Alltag nötig war.

Wenn es um Geld ging und geht, Sozialgeld u.a. Leistungen, da waren die Flüchtlinge schnell dabei, waren dann auch anwesend an solchen Tagen, wo die Leistungen ausgezahlt wurden. Da kamen dann auch solche Leute, die sonst nie bei uns in der Einrichtung anwesend waren, die sich frei im Land bewegten. Der Unterkunftsplatz aber wurde weiter bezahlt, obwohl sie dort gar nicht wirklich wohnten. Wenn das Geld dann in ihrer Geldbörse war, verschwanden viele Leute wieder, wohin auch immer. Und ich habe selber gesehen, dass nicht wenige Flüchtlinge viel Geld wieder nach Hause überwiesen haben, Western Union wurde dazu gerne benutzt. Das war auch nicht wenig Geld, was ja eigentlich für die Leute selber hier gedacht war. Mir sagten die Flüchtlinge, das müssen sie tun, dazu sind sie verpflichtet, die Angehörigen zu Hause erwarten das.

In vielen Diskussionen erlebte ich, wie die Flüchtlinge mich und andere Helfer auch angriffen, sagten, „Merkel hat uns eingeladen, ihr seit so reich, habt alle Häuser, wir sind nun dran, hier, mach, du hast uns zu helfen…“!

Wirklich, da ging mir der nicht vorhandene Hut hoch, ich gab auch Bemerkungen dazu zurück, versuchte zu erklären, dass gerade auch im angeblich so reichen Deutschland immer mehr Menschen arm werden, armutsgefährdet sind. Da lachten sie, da wurde man noch verhöhnt. Da sind Flüchtlinge trotz unserer ständigen Hinweise „schwarz“ Bus und Straßenbahn gefahren, das hat die nicht interessiert, auch die Strafandrohungen und Anzeigen nicht, die lachten darüber.

Sie hatten auch keine Angst vor der deutschen Polizei, auch da hörte ich oft, übersetzt „Vor diesen Leuten brauchen wir keine Angst zu haben, die sind lieb und nett“! Man schimpfte auf die Polizei und das Militär von zu Hause.

Zu Beginn der Flüchtlingswelle wurden wir täglich in der Unterkunft mehrmals kontrolliert von verschiedenen staatlichen Stellen und Behörden. Ich sollte, als Betreuer, alles tun, damit die Flüchtlinge täglich zufrieden sind, deren Wünsche waren zu erfüllen, es sollte keine Unruhe aufkommen.

Mein Gewissen begann sich zu drehen, war das für mich noch machbar, fordernden Leuten immer brav die Forderungen zu erfüllen?

Ich fragte mich und auch die anderen, auch die Kontrolleure, wie würde man mich behandeln im Ausland, wenn ich mich als Flüchtling dort so verhalten würde, wie ich das gerade erlebte?

Dankbarkeit von Erwachsenen für meine – unsere Hilfe habe ich wirklich kaum erlebt. Besonders fordernd und provokant waren die angeblich unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, ich erlebte nur männliche Jugendliche. Viele waren für mich Erwachsene, von der Größe und dem Auftreten her. Schlimm war deren Verhalten zu Ramadan, viele waren da durch Hunger und Durst neben sich selber. Diese Männer, angeblich minderjährig, nahmen Frauen und auch uns Männer als Betreuer nicht ernst. Es machte aber vor allem uns Männer immer sauerer, die Frauen weniger, die waren oft so unfassbar verständnisvoll.

Die Frauen fanden die nach Wertschätzung und Spielerei wirkenden Bemerkungen und Handlungen der Männer gut, es sei nicht so schlimm, meinten, „die müssen doch erst hier wirklich sich eingewöhnen und ankommen“!

Was mich stutzig machte, viele Flüchtlinge waren am 01.01.00 geboren, konnte das alles Zufall sein? Viele Identitäten waren unklar, man verließ sich auf die Angaben der Flüchtlinge. Ich fragte mich, wer soll das alles kontrollieren, prüfen, zumal oft weggeworfene Dokumente von Flüchtlingen an Wegrändern gefunden worden sind, laut den Medien. Wollten diese Leute sichere, bessere Identitäten annehmen, um hierbleiben zu können? Oder was haben die verbrochen im Heimatland, so dass die sich eine neue Identität zulegen mussten?

Auch vor Frauen in amtlichen Positionen, bei Ämtern und Behörden hatten die meist Männer als Flüchtlinge und Asylsuchende kaum oder keinen Respekt, ich hörte von einigen dieser Frauen, dass sie Angst haben im Job, darüber aber nicht offen reden dürfen.

Was mich tief schockte war, wenn Flüchtlinge sich unterhielten, Dolmetscherkollegen dabei waren, wenn sie offen sagten, sogar Bilder zeigten, dass sie auch getötet haben in Syrien o.a. Regionen. Einige rühmten sich offen damit. Gewalt war und ist da Normalität, man hat einfach aufeinander geschossen aus oft mir nicht verständlichen Gründen.

Was schnell ging, die muslimischen Flüchtlinge wurden schnell in vorhandene oder neue muslimische Gemeinden aufgenommen, von denen auch intensiv begleitet und betreut. Auch christliche Kirchen waren für Muslime gerne hilfsbereit.

Und zu den vielen Kleider- und Sachspenden vieler lieber Einheimischer, Deutscher, auch hier wurde ich gleich ernüchtert, bzw. war geschockt und überrascht. Vor allem die Männer waren stets modisch bestens gekleidet und suchten nur Markenklamotten und Markenware, getragene Sachen wurden kategorisch abgelehnt. Das habe ich auch offen kritisiert, hat aber niemanden interessiert. Diese Männer waren eben eine andere Klasse, Liga, bestens ausgestattet und verwöhnt. Die wenigen Frauen und Mädchen, die ich mit kennenlernte in meinen Jobs, waren dagegen einfach gekleidet, recht schlicht und die Frauen natürlich Kopftuchträgerinnen.

Ich beende diesen Kurzbericht, in der Kürze liegt die Würze, wer mehr von meinen Erlebnissen und Erfahrungen in atypisch befristeten Jobs bei Bildungsträgern und Trägern der Flüchtlingsbetreuung wissen möchte, kann das gerne tun und sich meinen mehrere Seiten langen Erfahrungsbericht durchlesen (LINK wird hier eingesetzt). In diesem gehe ich auch auf die Machenschaften von Trägern ein, der Aysl- und Migrationsindustrie, die ich selber habe erleben dürfen. Zu meinen Erfahrungen mit meinen Arbeitgebern und den Kontrolleuren der Flüchtlingsarbeit könnte ich ganze Bücher schreiben.

Aus meinen Erfahrungen heraus hoffe ich, dass keine neue unkontrollierte Flüchtlingswelle auf uns zu kommt mit all den von mir erlebten Folgen. Ich fordere, zusammen mit unserer Initiative an der Basis, einen sofortigen Aufnahmestopp.

Ich wünsche uns allen Frieden, Gesundheit und Glück, Freude im Alltag, auch den Mut seine Meinung zu sagen, unbequem und querdenkend weiter zu handeln.

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© Copyright 2020 – Alle Inhalte, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, einschließlich der Vervielfältigung, Veröffentlichung, Bearbeitung und Übersetzung, bleiben vorbehalten (Initiative an der Basis).

Flüchtlings- und Migrationskritik direkt von der Basis

Zitat

Flüchtlings- und Migrationskritik direkt von der Basis

Unter Menschen, die mit Flüchtlingen zu tun haben, breitet sich zunehmend Realismus aus. Konsequenzen allerdings traut sich immer noch kaum jemand klar einzufordern. Obwohl das aus sozialverträglichen wie auch ökologischen Gründen dringend angesagt ist, wie exemplarisch ein Artikel in der SHZ aufzeigt.   

Aus der Begehung einer Unterkunft – 2015 als Fertighaus neu errichtet – in der schleswig-holsteinischen Gemeinde Holm:

„In einem Gebäude durften auch die Innenräume besichtigt werden, da die Bewohner, mehrere alleinstehende Männer, gerade einen Besuch bei Freunden in Köln machten. Die Eingangstür ließ sich nur schwer öffnen und schließen, denn sie hing schief in den Angeln. Beim Betreten der Wohnung schlug den Interessierten eine Hitzewelle entgegen: Die Verreisten hatten die Heizung voll aufgedreht hinterlassen. Das sei ganz normal bei Leuten, die aus sehr heißen Heimatländern stammen, erklärten Flüchtlingshelfer. Auch die Sauberkeit ließ zu wünschen übrig. In den Herkunftsländern der Bewohner sei es nun einmal nicht üblich, dass Männer Hausarbeit verrichten, hieß es dazu.“  

Das zumindest dort stark zurückgegangene ehrenamtliche Engagement hinge aber auch damit zusammen: „Angebote wie das ‚Flüchtlingscafé‘ als regelmäßiger Treffpunkt oder auch ehrenamtlicher Sprachunterricht würden kaum noch wahrgenommen. Hinzu komme, dass Flüchtlingsfrauen, vielfach Analphabetinnen, immer wieder daran gehindert werden, an Deutschunterricht teilzunehmen … Unter den Flüchtlingen mache sich eine Versorgungsmentalität breit. Es werde nur noch gefordert. Manche wollen beispielsweise immer wieder ein neues Fahrrad. Dazu wurde die Vermutung geäußert, dass die Räder billig verkauft werden, um zu Bargeld zu kommen.“ Da die meisten Flüchtlinge inzwischen aufgrund ihrer guten Vernetzung untereinander keine ehrenamtliche Beratung mehr in Anspruch nehmen, ist die Frage eines Bürgers naheliegend: „Gibt es dann überhaupt noch eine funktionierende Integration?“ Es folgt daraufhin keine Antwort, sondern der „eindringliche Appell, im alltäglichen Umgang mit den Geflüchteten mit gutem Beispiel voranzugehen, um Ausgrenzung zu verhindern“.    

Es liegt nicht fern, davon auszugehen, dass das Gros der Zugewanderten über deutlich bessere – bildungsunabhängige – Menschenkenntnis verfügt als die hiesigen Scherzkekse. Ich stelle mir einmal vor, ich käme mit Niederlassungsabsicht in ein anderes Land und würde dort eine ähnlich absurde Praxis vorfinden: Es würden trotz großzügiger Bereitstellung existenzsichernder Mittel und weitergehender Maßnahmen zu meinem Wohle keine konsequenten Anpassungsforderungen an mich gestellt, fast jedes Fehlverhalten von mir würde öffentlichkeitswirksam entschuldigt und die Bevölkerung wäre von Verantwortlichen täglich dazu aufgerufen, stets verständnisvoll und tolerant auf mich zuzugehen; dann würde ich nicht ausschließen, in dieser übergeschnappten Gesellschaft womöglich bald beantragen zu können, von einheimischen Bürgern in einer Sänfte durch die Lande getragen zu werden. Pädagogisch wertvoll? Ganz sicher nicht.  

Flüchtlingsausweise zu verleihen

Es gibt indessen auch weitsichtige Helfer im Land. Sie kommen nur nicht zu Wort. In der „Initiative an der Basis“ tauschen sich inzwischen mehr als 50 Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter, Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologen, Ärzte, Polizisten sowie kritisch eingestellte Flüchtlinge und Migranten organisiert aus und erarbeiten Lösungen. Die haupt- und ehrenamtlich Engagierten sehen sich „in der Verantwortung, unser Wissen an die Gesellschaft, Politik und Medien weiterzugeben … damit endlich eine ehrliche Diskussion zum Thema Migration und Flucht und daraus resultierender Probleme stattfinden kann“.

Die Leute von der Basisgruppe erkennen „eine Grundstruktur in der gesamten Problematik, insbesondere mit Flüchtlingen und Migranten aus ethnisch-tribalen und muslimisch geprägten Gemeinschaften“. Die Initiative ist sich der Gefahr bewusst, „mutwillig missverstanden und medial hingerichtet zu werden“: „Aber wir wollen trotz allem nicht länger schweigen. Die Lage ist zu ernst, um weiter ignoriert zu werden.“ Schade sei, dass die Meinungen gut integrierter Migranten und Flüchtlinge nicht ausreichend Gehör finden. „Sie sind aber Wegweiser, wie Integration funktioniert.“ Wo es nicht funktioniert, konnte man vor gut zwei Wochen in Berlin bei einem Pressegespräch erfahren: 

Im Rahmen ihrer Arbeit sind die Mitglieder der Initiative Zeugen von Judenfeindlichkeit, Misogynie, Homophobie und Rassismus mit orthodox-islamischer Konnotation (Verachtung von „Ungläubigen“); zunehmend gegen Europäer und Deutsche. „Des Weiteren stellen wir in vielen Fällen in unserer Tätigkeit mit Flüchtlingen und/oder Migranten eine erhöhte Gewaltbereitschaft fest, wenn es um die Lösung von Konflikten oder die Durchsetzung von Interessen geht, die oftmals in Ansammlungen von schnell entstehenden Gruppen vollzogen wird. Gleichzeitig bemerken wir eine Re-Islamisierung von bereits hier lebenden Muslimen in allen Generationen.“ Mit dem Flüchtlingszustrom sind die Helfer, Pädagogen, Polizisten oder Ärzte außerdem mit (familiärer) Gewalt konfrontiert. Dazu gehört genitale Verstümmelung, Zwangsehe und Menschenhandel, dem gegenüber Behörden machtlos respektive untätig gegenüber stehen. 

Andere Beobachtungen: Flüchtlinge beantragen nach Ablehnungsbescheid und freiwilliger Ausreise nach wenigen Monaten mit den gleichen, schon abgelehnten Gründen erneut Asyl. Bis zum nächsten Ablehnungsbescheid vergehen teilweise – kostenaufwändige – Jahre. Die Justiz schöpfe außerdem den ihr zur Verfügung stehenden Ermessensspielraum nicht aus. Rechtsgrundsätze wie „Unwissen schützt vor Strafe nicht“ würden missachtet. Aufgefallen ist darüber hinaus, „dass viele Geflüchtete mit gekauften Diplomen Qualifikationen vortäuschen, die sie nicht haben, diese aber als gültige Dokumente zertifiziert werden“. Einige von ihnen drängen in ethische Berufe hinein; darunter streng islamgläubige Lehrer und Erzieher mit entsprechendem Frauenbild. Zudem steigt der Trend, Flüchtlingsausweise zu verleihen oder zu verkaufen, um Verwandte oder Fremde nach Deutschland zu holen.  

„Deutschland ist zum Fluchtziel der Kriminellen geworden“

Die international erfahrene Menschenrechtlerin und Vorsitzende der Initiative, Rebecca Sommer, sorgt sich unter anderem über zunehmend shariatreue Haltung: „Die Sharia wird von den Menschen aus dem islamischen Kulturkreis über unser Grundgesetz gestellt.“ Die Bildung hoch problematischer Parallelgesellschaften sei abzusehen: „Viele werden sich nicht integrieren, weil sie sich nicht integrieren wollen. Stattdessen versuchen sie, ihre tribalen und/oder islamischen Regeln wie auch ihre frauenfeindliche, antisemitische und patriarchalisch geprägte Kultur in unserer Gesellschaft auszuleben und diese durchzudrücken.“

Das fördere die Verachtung sowohl gegenüber deutschen Bürgern als auch gegenüber ihren integrationswilligen Landsleuten. Eine dramatische Auswirkung habe auch die falsch verstandene Toleranz, mit der Politik und Gesellschaft „das Erstarken von genau dieser Herrschaftskultur nicht nur toleriert“, sondern noch begünstigt. Jene, die gerade davor flüchteten, finden inzwischen an jeder Ecke dieselbe Bedrohung wieder. Die Folgen weiterer Zuwanderung „werden in absehbarer Zeit schwerwiegend sein und unsere säkulare, freiheitliche Gesellschaft unwiderruflich umkrempeln“. 

Majd Abboud wundert sich nicht minder über sein Aufnahmeland. Der syrische Zahnarzt kam Ende 2015 als Flüchtling nach Deutschland und ist überzeugt: „Es wurden viele Fehler in der Flüchtlingspolitik gemacht.“ Deutschland käme den Geflüchteten zu stark entgegen, fordere von ihnen aber kein Entgegenkommen ein – eigentlich Voraussetzung für echte Integration.

Radikale und Straftäter seien eine ernsthafte Gefahr. Die deutsche Regierung müsse hier unbedingt schnell handeln. Bisher habe sie die falsche Botschaft vermittelt: Geflüchtete können sich alles anmaßen und dennoch immer noch Schutz bekommen. „Deutschland ist dadurch leider zum Fluchtziel der Kriminellen geworden.“ Er bedauert, dass dies auch dem Ruf eines jeden Migranten schadet, und vermisst auch hier die Meinungsfreiheit. Es gebe sehr viele Tabus und „heilige Kühe“.  

Kinderradikalisierung durch Moscheen

Die Lehrerin Birgit Ebel beklagt zunehmende Kinderradikalisierung durch Moscheen. Das werde weder im Stadtrat noch in den Schulen thematisiert. „Es geht stets ausschließlich um Rechtsextremismus und einen Rassismus von Deutsch-Einheimischen gegen Migranten, vor allem um Islamfeindlichkeit. Der Rassismus, der Antisemitismus, die Frauenfeindlichkeit von und innerhalb der verschiedenen ethnischen Gruppen wird als Thema regelrecht abgewehrt.“ Der stetig steigende Anteil nichtdeutscher Muttersprachler übersteigt darüber hinaus inzwischen die Integrationskapazität vieler Schulklassen. Die Folge: sinkendes Lernniveau.   

Die Aushebelung des Prinzips „Fördern und Fordern“ als „unzumutbare Belastung des Gemeinwesens“ stellt eine Integrationskurslehrerin fest: Auf bewusste Teilnahmeverweigerung erfolgten kaum bis keine Sanktionen. Und eine Kollegin, die Alphabetisierungskurse gibt: „Bis zu einer Stunde später kommen diese dann in die Schule, sodass ein regulärer Unterricht kaum noch stattfinden kann.“ Hier ebenfalls keine Sanktionen vonseiten der Behörden (Jobcenter, BAMF) bei unentschuldigten Fehltagen. „Schüler fingen während der Unterrichtszeit an zu beten.“ Die wenigen Frauen in den Kursen „standen in der Regel völlig unter Kontrolle ihrer Ehemänner bzw. Verwandten“. „Sämtliche Frauen gingen häufig eine Stunde vor Unterrichtsende und begründeten dies damit, sie müssten Essen kochen und für ihre Familie sorgen.“    

Katja Schneidt, eine ehrenamtliche Flüchtlingshelferin und Autorin, sagt: „Die Deutschen haben die Fähigkeit zur Differenzierung verloren. Entweder ist man für oder gegen Flüchtlinge. Dazwischen gibt es nichts.“ Angesichts der teils jahrelangen Unterbringung von Männern ohne Bleibeperspektive in Flüchtlingsunterkünften fordert sie, jedes Asylantragsverfahren innerhalb von drei Monaten abzuschließen. „Können wir das nicht, müssen Länder ran, die es können.“ 

Die Forderungen der Initiative:  

  • Jede Religionsgemeinschaft habe sich ohne Einschränkung zu den Menschenrechtskonventionen sowie zum Grundgesetz zu bekennen.
  • Islamische Verbände dürfen im Sinne des staatlichen Neutralitätsgebots nicht als Körperschaften öffentlichen Rechts anerkannt werden.
  • Meldestellen, wo Ehrenamtliche und Flüchtlinge oder Migranten anonym Gefährder melden können und bei einem Gerichtsverfahren dauerhaft anonym bleiben.
  • Das neue Phänomen der Gruppenvergewaltigungen soll als Angriff auf unsere westliche demokratische freie Gesellschaftsordnung verstanden und ein entsprechender Straftatbestand zu diesem Phänomen entwickelt werden. Statistiken sollen Religion, Herkunft und kulturellen Hintergrund berücksichtigen sowie Messerangriffe mit einbeziehen. 
  • Kopftuch bei Minderjährigen und Vollverschleierung soll verboten werden. 
  • Asylbetrug und andere Straftaten wie Vergewaltigung, Totschlag und Mord müssen mit Konsequenzen bis hin zur Ausweisung geahndet werden. 

Die politisch-korrekte Schweigespirale durchbrechen

Der Aufruf der Initiative: „Angesichts der bereits aufgetürmten Probleme rufen wir sowohl die politisch Verantwortlichen und die Medien als auch die Zivilgesellschaft dazu auf, die politisch-korrekte Schweigespirale zu durchbrechen und endlich eine freie Diskussion ohne Tabus zu ermöglichen.“ Den Problemen und Tatsachen, mit denen die Gesellschaft konfrontiert ist, müsse man unbedingt ins Auge sehen. „Lösungen können nur erarbeitet werden, wenn Probleme erkannt und benannt werden. Wenn wir als Gesellschaft dies nicht tun, dann besteht nach unserer Ansicht die Gefahr, dass unsere freiheitlichen Werte verloren gehen.“ Wer etwas mitzuteilen hat, aber nicht öffentlich auftreten will, wird von der Basisinitiative ebenso angesprochen: „Kollegen, die ihre Erfahrungen vertraulich und für die Öffentlichkeit anonym mitteilen wollen, können uns gerne kontaktieren. Wir sammeln Erfahrungen und Belegexemplare, um sowohl Lösungen als auch Probleme produktiv in die Debatte mit einzubringen. E-Mail: basis-treffen@lists.riseup.net.“ 

Redaktionelle Nachbemerkung: Der in der ursprünglichen Überschrift und im Text verwendete Begriff „Flüchtlingshelfer“ hat in zahlreichen Kommentaren für Missverständnisse gesorgt. Er wurde so verstanden, dass es sich um Personen handelt, die Flüchtlinge unmittelbar bei ihrer Flucht behilflich gewesen seien. Gemeint und in der Initiative versammelt sind aber Menschen, die ganz allgemein mit Flüchtlingen zu tun haben. In der „Initiative an der Basis“ haben sich inzwischen mehr als 50 Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter, Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologen, Ärzte, Polizisten sowie kritisch eingestellte Flüchtlinge und Migranten organisiert. 

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Susanne Baumstarks Luftwurzel

Erfahrungsbericht von einer Sozialarbeiterin in einer Hamburger Erst­aufnahme­stelle

Zitat

Abschiebung Polizei Asyl Migrant Foto © Rebecca Sommer

Seit Herbst 2015 arbeite ich hauptberuflich und fest angestellt in einer Hamburger Erst­aufnahme­stelle für Flüchtlinge. Auf diesen Job hatte ich mich explizit beworben, das war genau das, was ich machen wollte. Als ich die Zusage dafür dann endlich in meinem Briefkasten hatte, habe ich mich wie verrückt darüber gefreut; endlich konnte ich nicht nur theoretisch helfen, sondern auch wirklich praktisch etwas für die Flüchtlinge tun.

Dementsprechend bin ich dann auch bestens gelaunt an meinem ersten Arbeitstag in die Erst­aufnahme­stelle gegangen; ich war natürlich aufgeregt, klar, ist man ja immer am ersten Arbeitstag im neuen Job, aber ansonsten hat es mir da gut gefallen. Die Kollegen waren engagiert und sehr nett, mit den Flüchtlingen hatte ich da zwar noch keinen direkten Kontakt, aber ich habe voller Begeisterung in die Gegend gegrüßt und fand die alle ganz toll.

„Das wird sicher richtig super hier“, habe ich mir gedacht. In den nächsten Tagen habe ich mich dann absolut motiviert in die Arbeit gestürzt. Die sollte mit den bis zu 1500 Flüchtlingen stattfinden, die dort unter­gebracht waren. Ich war für deren Sozial­beratung zuständig, sollte also Ansprech­partnerin für alle sozialen Probleme der Flüchtlinge sein, sie bei ihrem Asylverfahren unter­stützen oder Arzttermine festmachen, wenn sie welche brauchten.

Tja, und dann kamen die ersten Flüchtlinge in mein Büro, in dem ich die Sozial­beratung abhalten wollte – und ich habe schon nach den ersten paar Besuchen von ihnen gemerkt, dass meine sehr positive und idealistische Vorstellung von ihnen und ihrem Verhalten sich doch deutlich von der Realität unterschied.
Natürlich darf man auf keinen Fall pauschal über alle Flüchtlinge urteilen, es gibt unter ihnen viele, die sehr freundlich sind, sehr dankbar, sehr integrationswillig, sehr froh hier zu sein. Aber wenn ich ehrlich bin, dann ist die Zusammenarbeit mit 90 Prozent von denen, die ich treffe, eher unangenehm und leider nicht so, wie ich mir das vorher gedacht habe.

Wohnung, schickes Auto und am besten ein richtig guter Job

Erstens sind viele von ihnen extrem fordernd. Kommen zu mir und verlangen, dass ich ihnen jetzt sofort eine Wohnung und ein schickes Auto und am besten auch gleich noch einen richtig guten Job beschaffe, weil ich das ja müsste, dafür sitze ich ja da und sie seien ja nun mal hier angekommen. Wenn ich das dann ablehne und stattdessen versuche, ihnen zu erklären, dass das nicht geht, dann werden sie oftmals laut oder auch mal richtig aggressiv.

Ein Afghane hat erst letztens gedroht, er werde sich umbringen. Und ein paar Syrer und eine Gruppe Afghanen haben erklärt, sie würden in den Hungerstreik treten, bis ich ihnen helfen würde, an einen anderen Platz zu ziehen. Eine ursprünglich aus dem arabischen Raum stammende Kollegin von mir haben sie mal wirklich angeschrien „Wir köpfen dich!“. Wegen solcher und anderer Sachen war die Polizei mehrmals in der Woche bei uns.

Zweitens machen sie häufig sehr unzuverlässige Angaben. Sie kommen zu mir, haben ihre Papiere dabei und erzählen dann eine Geschichte, die so gar nicht ganz stimmen kann. Aber sie halten daran fest und ich kann mir dann erst sicher sein, wenn ich mit meinen Kollegen darüber gesprochen habe und die sagen dann oft, dass die Person am Tag vorher schon bei ihnen gewesen war und da alles ein bisschen anders erzählt habe.
Es gab beispielsweise einen Bewohner, der kam mit seinem Abschiebebescheid zu mir und wollte wissen, was nun passieren würde. Ich habe es ihm erklärt, er ist dann gegangen. Bald darauf kam er zu meiner Kollegin und zeigte plötzlich völlig neue Ausweis­papiere auf einen anderen Namen vor und sagte, er sei dieser Mensch mit dem anderen Namen. Er wurde dann nicht mehr ausgewiesen, sondern nur in ein anderes Lager verlegt.

Drittens halten sie sich nur selten an Absprachen. Ich mache ja auch die Arzttermine für die Flüchtlinge fest. Alle von ihnen müssen eine Grund­unter­suchung über sich ergehen lassen, das heißt durchs Röntgen, eine Impfung und einen generellen Check-up durch. Aber viele von ihnen wollen noch zu anderen Ärzten, vor allem zu einem Zahnarzt oder zum Orthopäden. Dann mache ich Termine für sie, aber wenn der Termin da ist, tauchen sie einfach nicht auf. Das passiert so häufig, dass die Ärzte uns mittlerweile schon gebeten haben, nicht mehr so viele Termine festzumachen – aber was soll ich denn da tun? Ich kann ja nicht einfach die Bitte um einen Termin ablehnen, nur weil ich vermute, dass der Bittende dann nicht erscheinen könnte.

Und dann ist da das Frauen-Problem

Und viertens, und das ist für mich das Schlimmste: Einige der Flüchtlinge verhalten sich indiskutabel uns Frauen gegenüber. Es ist ja bekannt, dass es vor allem allein­stehende Männer sind, die hierher zu uns kommen, etwa 65 Prozent oder vielleicht sogar 70 Prozent, würde ich mal ganz persönlich so schätzen. Die sind alle noch jung, erst so um die 20, höchstens 25 Jahre alt.

Und ein Teil davon achtet uns Frauen überhaupt nicht. Sie nehmen es hin, dass wir da sind, das müssen sie ja auch, aber sie nehmen uns überhaupt nicht ernst. Wenn ich als Frau ihnen etwas sage oder ihnen eine Anweisung geben will, dann hören sie mir kaum zu, tun es sofort als unwichtig ab und wenden sich danach einfach noch einmal an einen der männlichen Kollegen. Für uns Frauen haben sie oft nur verächtliche Blicke übrig – oder eben aufdringliche.
Sie pfeifen einem laut hinterher, rufen einem dann noch etwas in einer fremden Sprache nach, was ich und die meisten meiner Kolleginnen nicht verstehen, lachen. Das ist wirklich sehr unangenehm. Es ist sogar mal passiert, dass sie einen mit dem Smartphone fotografiert haben. Einfach so, ungefragt, auch wenn man protestiert hat. Und letztens bin ich eine etwas steilere Treppe hinauf­gegangen. Da sind mir einige von den Männern hinterher gelaufen, hinter mir die Stufen hoch­gegangen und sie haben die ganze Zeit gelacht und – vermute ich – über mich geredet und mir etwas zugerufen.

In den letzten Wochen ist es schlimmer geworden

Kolleginnen haben mir erzählt, dass ihnen auch schon Ähnliches zugestoßen ist. Sie haben aber gesagt, dass man nichts dagegen machen kann. Dass es hier halt zum Job dazu gehört. Das kommt so oft vor, wenn man da jedes Mal jemanden anzeigen oder gleich verlegen würde, wäre die Einrichtung deutlich leerer. Also ignorieren sie es und versuchen, es nicht weiter an sich rankommen zu lassen – und so habe ich es dann eben auch gemacht. Bin mit nach vorne gerichtetem Blick weiter­gegangen, wenn die mir hinter­her­gepfiffen oder mir etwas nachgerufen haben. Habe nichts gesagt und das Gesicht nicht verzogen, um sie nicht darin zu bestärken, um ihnen nicht das Gefühl zu geben, dass sie mir damit weh tun oder mich beeinflussen können.

Doch das hat nicht geholfen; es ist sogar schlimmer geworden – ehrlich gesagt: besonders in den letzten Wochen, als immer mehr Männer aus Nordafrika, aus Marokko, Tunesien oder Libyen, hierher zu uns in die Einrichtung gekommen sind. Die waren noch aggressiver. Da konnte ich es dann nicht mehr ignorieren – und habe reagiert. Um mich nicht weiter dem auszusetzen.

Plötzlich gibt es No-Go-Areas

Konkret heißt das: Ich habe begonnen, mich anders anzuziehen. Ich bin eigentlich jemand, der gern auch mal etwas engere Sachen trägt – aber jetzt nicht mehr. Ich ziehe ausschließlich weit geschnittene Hosen und hoch­geschlossene Oberteile an. Schminke benutze ich sowieso immer schon sehr wenig, höchstens mal einen Abdeck-Stift.
Und nicht nur äußerlich habe ich mich verändert, um mich etwas vor dieser Belästigung zu schützen. Ich verhalte mich auch anders. So vermeide ich es zum Beispiel, auf unserem Gelände an diejenigen Orte zu gehen, an denen sich die allein­stehenden Männer oft aufhalten. Und wenn ich es doch mal muss, dann versuche ich, sehr schnell da durchzukommen und lächele dabei niemanden an, damit man das nicht falsch verstehen kann.
Aber meist bleibe ich in meinem kleinen Büro, wenn möglich, dann sogar den ganzen Tag über. Und ich fahre nicht mehr mit der Bahn zur Arbeit hin oder wieder zurück – denn letztens ist eine Kollegin von einigen der jungen Männer bis zur U-Bahn-Station verfolgt und sogar noch in der Bahn belästigt worden. Das möchte ich mir ersparen und komme daher mit dem Wagen.

Allein auf dem Erstaufnahmeflur

Ich weiß, dass sich das alles heftig anhört: Anders anziehen, bestimme Räume meiden und nur noch das Auto nehmen. Und ich finde es selber furchtbar, dass ich das alles mache und ich es für nötig erachte. Aber was soll ich denn tun, was wäre die Alternative? Mich einfach weiter anstarren und anmachen zu lassen, das kann es ja nicht sein.

Von offizieller Seite habe ich da keine große Hilfe zu erwarten. Weder bei dieser Sache, noch bei den anderen Problemen, die es bei uns gibt, weder bei der Innen­behörde noch beim hiesigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Wenn man bei denen anruft, gehen die oft gar nicht mehr ans Telefon.

Mir bleibt also eigentlich wirklich nur noch die Kündigung. Doch die habe ich bisher immer für mich ausgeschlossen; ich mag meine Kollegen sehr gern, die Flüchtlings­kinder auch. Und ich war doch vorher so sehr überzeugt von dem Job und von der ganzen Sache an sich – da fällt es sehr schwer, sich einzugestehen, dass das alles doch ein wenig anders ist, als man es sich vorgestellt hat. Und die Kündigung wäre natürlich genau dieses Eingeständnis.
Mittlerweile denke ich trotzdem konkret darüber nach. Viele Kollegen und Kolleginnen wollen ebenfalls kündigen. Weil sie es nicht mehr aushalten, weil sie nicht mit ansehen können, wie schief das hier alles läuft und dass sie nichts dagegen machen können. Und wenn ich ehrlich bin: Ich halte es auch nicht mehr aus.“

Zuerst veröffentlicht bei N24, Januar 2016