English below
Wir sind Lehrkräfte, Erzieher, Ehrenamtliche, Sozialarbeiter, BAMF-Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologen, Ärzte, Polizisten sowie säkular und kritisch eingestellte Geflüchtete und Migranten. Wir alle sind Engagierte, die haupt- oder ehrenamtlich mit Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten und haben teilweise selber einen Migrationshintergrund.
Wir erleben aufgrund unserer Arbeit an der Basis bzw. unserer eigenen Erfahrungen täglich die Auswirkungen der Asyl-/Migrationspolitik sowie der fehlenden politischen Unterstützung.
In unserer Arbeit an der Basis bzw. in unserem täglichen Leben werden wir regelmäßig mit Problemen und Missständen konfrontiert, die bislang in der öffentlichen Debatte zum Thema „Migration und Flucht“ als Einzelfälle oder gar Ausnahmen deklariert werden. Dabei handelt es sich eben nicht um Ausnahmen, wie wir anhand unserer Erfahrungen feststellen können.
Es ist uns ein dringendes Anliegen, unsere gesammelten Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu bringen.
Um Probleme anzugehen, ist es erforderlich, diese offen und ehrlich zu benennen, um dann eine sachliche Debatte darüber zu führen, wie diese (vor allem auch auf politischer Ebene) gelöst werden können.
Wir von der Basis sehen uns in der Verantwortung, mit unserem – von vielen Menschen zusammengetragenen – Erfahrungsschatz wie auch erarbeiteten, möglichen Lösungsvorschlägen zu dieser Debatte beizutragen.
grass roots movement: INITIATIVE AT THE BASIS
We are teachers, educators, volunteers, social workers, translators and interpreters, judicial employees, psychologists, doctors, police officers, secular and critical refugees and migrants. We are all committed people who work full-time or on a voluntary basis with refugees and people with a migration background, and some of us ourselves do have a migration background.
Due to our work at the grassroots level and our own experiences, we experience the effects of asylum/migration policy and the lack of political support on a daily basis.
In our work at the grassroots level and in our daily lives, we are regularly confronted with problems and grievances that have been declared as individual cases or even exceptions in the public debate on „migration and aylum“. These are not exceptions, as we can see from our experience.
It is a matter of urgency for us to bring the experience we have gained to the attention of the public.
In order to tackle problems, it is necessary to name them openly and honestly in order to then have an objective debate on how they can be resolved (especially at the political level).
We at grassroots level see it as our responsibility to contribute to this debate with our wealth of experience – gathered by many people – as well as with possible solutions that we have worked out.
Ich habe leider auch die selben Erfahrungen mit einem Flüchtling aus dem Irak gemacht. Er lebt seit 3 Jahren hier in Deutschland und spricht kaum ein Wort deutsch. Ich habe mich für ihn bei Ämtern eingesetzt, seine Bewerbungen geschrieben, habe ihn zu seinen Terminen gefahren und es kam nur Undank und Unzufriedenheit, weil er bis heute keinen Job zu seinen Vorstellungen hat, undkeine eigene Wohnung. Er hat gar kein Interesse, sich zu integrieren, geschweige denn Deutsch zu lernen. Es kommen immer nur Forderungen! Ich hatte irgendwann einfach keine Lust mehr, meine freie Zeit zu verschwenden und mich ausnutzen zu lassen und habe ihn dann auch fallen lassen. Meiner Meinung nach sollten solche Leute wieder ausgewiesen werden, die dem Staat auf der Tasche hängen und sich nur ein schönes Leben machen wollen ohne Eigeninitiative zu ergreifen und Das, was sie hier bekommen, schätzen zu lernen! Ich kenne auch andere Flüchtlinge, die ihre Chance genutzt haben, daran sollten sich ihre Landsmänner ein Beispiel nehmen!
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