Initiative an der Basis zur aktuellen Lage: „Auch in Corona-Zeiten: Stopp und Revision der irregulären Zuwanderung bleibt oben auf der Tagesordnung“

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Auch in Corona-Zeiten

von Hartmut Krauss, 1. Mai 2020, Initiative an der Basis

Stopp und Revision der irregulären Zuwanderung bleibt oben auf der Tagesordnung

Wie in einem Versuchslabor zur Testung eines neuen (postmodernen) Totalitarismus sind wir gegenwärtig weltweit mit einer umfassenden Lahmlegung des gesellschaftlichen Lebens konfrontiert. Anscheinend gibt es nur noch ein Thema: Corona, Corona, Corona … Dabei werden im Rahmen der angeblich alternativlosen Form und Struktur der Pandemiebekämpfung menschliche Grundrechte in ungeahnter Weise außer Kraft gesetzt, auf nichtvalider Kenntnisbasis und unsolider Statistik pauschale Ängste erzeugt und Einschränkungen verfügt, deren mittel- und langfristigen Schadensfolgen noch gar nicht absehbar sind[1] und die demnächst genauer beleuchtet werden müssen. Fest steht aber glasklar bereits jetzt: Als handlungsfähiges politisch-demokratisches Subjekt ist die „Gemeinschaft der Staatsbürger“ bis auf weiteres nachhaltig suspendiert.

Zwar verdrängt „Corona“ aktuell sämtliche anderen polarisierenden Großthemen (Gegensatz zwischen aufgeklärten und unaufgeklärten/religiösen Herrschaftskulturen; Klimaänderung; Bevölkerungsentwicklung; Flüchtlingskrise), aber es kann deren weiterwirkende Negativ-Dynamik nicht ausschalten.

Bezeichnend ist, dass einmal mehr im Rücken des stillgelegten Souveräns und in schroffer Negation von dessen demokratischen Mitsprache- und Teilhaberechten der nunmehr passiv-eingesperrten Bevölkerung die Aufnahme von „Flüchtlingen“ (diesmal angeblichen „Flüchtlingskindern“) aufgenötigt wird. Konkret geht es diesmal zunächst um ca. 50 unbegleitete Kinder und Jugendliche im Alter bis 14 Jahre, d.h. um vorausgeschickte „Ankerpersonen“ für weitere „Nachzüge“ von Familienangehörigen, die am 18. April auf dem Flughafen Hannover landen und dann vorsorglich für 14 Tage in den Landkreis Osnabrück zur Corona-Quarantäne verbracht werden sollen. Wo genau diese Aufnahmeeinrichtung liegt, bleibe aus Schutzgründen geheim, hieß es. Klargestellt wurde vom niedersächsischen Innenminister Pistorius, einem erklärten Islamkritikhasser, hingegen Folgendes: „‚alle sind sich einig, dass das nur der Anfang sein kann. Die nächste Gruppe muss folgen‘“[2]. Wen Pistorius mit „alle“ meint, bleibt unklar. Vermutlich seine Entourage aus der abgehobenen Clique der Ministerialbürokratie und der niedersächsischen SPD-Landtagsfraktion.

Fest steht dafür andererseits aber, dass die von der politischen Klasse in Deutschland nicht nur geduldete, sondern bewusst herbeigeführte irreguläre Massenimmigration von ca. 2 Millionen sog. Schutzsuchenden eine breite Palette gravierender gesellschaftlicher Probleme erzeugt hat und weiterhin erzeugen wird.

So z.B. die Ansammlung einer Großgruppe von unqualifizierten, bildungsfernen und integrationswidrig sozialisierten Personen, die bestenfalls Aussicht auf prekäre Beschäftigungsverhältnisse haben und ansonsten dauerhaft im Sozialtransferbezug verharren[3]. (Bei der sich anbahnenden Rezession infolge des Corona-Notstandsregimes wird sich diese Problemlage noch weiter verschärfen.)

Die Masseneinwanderung von islamisch geprägten „Schutzsuchenden“ erhöht im Endeffekt das Potenzial von Menschen, die einer säkular-demokratischen und menschenrechtlich ausgerichteten Gesellschafts- und Lebensordnung distanziert bis ablehnend und feindlich gegenüberstehen und ein kontranormatives Überzeugungs- und Verhaltenssystem mitbringen.

Obwohl man nicht alle Muslime über einen Kamm scheren kann, so ist doch realistisch davon auszugehen, dass ein Großteil sozialisatorisch durch die orthodox-islamischen Weltanschauungsinhalte und Normvorgaben geprägt ist und entsprechende Bewusstseins- und Verhaltensformen aufweist, die sich nicht so leicht von der subjektiven „Festplatte“ löschen lassen. Hinzu kommt, dass die orthodox-islamischen Mainstreamakteure auf den Auf- und Ausbau gegengesellschaftlicher Sozialräume bedacht sind, in denen die grund- und menschenrechtswidrigen, antisäkularen und antiemanzipatorischen Vorgaben des Islam tradiert, verinnerlicht und reproduziert werden können.

Die Zufuhr einer großen Zahl von Kindern und Jugendlichen aus islamisch geprägten Familien in das Schulsystem führte bereits in der Zeit vor 2015, führt seither und wird auch in Zukunft nach der Corona-Entbildungsphase zu einer Absenkung des durchschnittlichen Bildungs- und Leistungsniveaus führen. So zeigte und zeigt sich vielerorts eine sinkende Unterrichtsversorgung und schulische Überlastungssituation infolge der ungeplanten und abrupten Zunahme von Flüchtlingskindern bei gleichzeitigem Mangel an Lehrern und steigendem Bedarf auch durch mehr Ganztagsunterricht und Inklusion. Zudem ist –neben den Sprachproblemen – grundsätzlich das mitgebrachte durchschnittlich niedrige Niveau der Migrantenkinder zu beachten. So schaffen nach vorliegenden Ländervergleichsstudien der OECD zum Beispiel in Syrien 65 Prozent der Schüler nicht den Sprung über ein niedriges Grundkompetenzniveau. (In Deutschland sind es 16 Prozent.) „Hinzu kommt, dass eine große Zahl von muslimischen Schülerinnen und Schülern, die vermehrt in das gesamte Bildungssystem einströmen, Lerninhalte abwehrt (z.B. Evolutionstheorie, kritisches Hinterfragen von religiösen Dogmen etc.), Lernprozesse blockiert, eine angemessene Unterrichtsführung behindert, „ungläubige“ MitschülerInnen und Muslima ohne Kopftuch mobbt und drangsaliert. In dem Maße, wie der Gesamtdurchschnitt des Bildungsniveaus sinkt und zukünftig vermutlich weiter sinken wird, in diesem Kontext zudem schulische Leistungs- und Bewertungsstandards herabgesetzt werden, sind auch die Noten und Zertifikate zunehmend weniger aussagekräftig im Hinblick auf den wahren Leistungshintergrund. Generell ist davon auszugehen, dass die Schulen oftmals schlicht überfordert sind, die bereits schon zum Zeitpunkt des Schuleintritts vorhandenen Entwicklungsprobleme der zunehmenden Zahl von muslimischen und ethnisch-tribal geprägten Migrantenkindern und Jugendlichen in ausreichendem Maße zu kompensieren. Zwar lassen sich noch mit großem Förderaufwand verbundene leichte Verbesserungen im unteren Leistungsbereich erzielen, aber insgesamt ist bereits schon seit längerer Zeit eine Verfestigung des auch im internationalen Vergleich relativ dürftigen Leistungsniveaus feststellen.“[4]

Zuwanderer/„Geflüchtete“ weisen eine überproportional hohe Kriminalitätsbelastung insbesondere in den Bereichen „Rohheitsdelikte“ (Körperverletzung, Raub, räuberische Erpressung und Straftaten gegen die persönliche Freiheit/Nötigung), „Sexualstraftaten“, „Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen“ und „Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf die Staatsgewalt“ auf. So sind bei einem Bevölkerungsanteil von knapp 2 Prozent Zuwanderer für 9,3 Prozent aller aufgeklärten Straftaten als Tatverdächtige ermittelt worden. Bezogen auf „Straftaten gegen das Leben“ (Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen) lag der Zuwandereranteil bei 15 Prozent, bei „Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ bei 11,9 Prozent und bei „Rohheitsdelikten“ (Körperverletzungen, Raub, Freiheitsberaubung) bei 10,3 Prozent. Betrachtet man die Täter-Opfer-Konstellation, so zeigt sich folgender gesellschaftspolitisch erhellende Sachverhalt: Es werden deutlich mehr Deutsche Opfer von Zuwanderern als Täter als umgekehrt Zuwanderer Opfer von Deutschen als Täter.[5]

Im Zuge der irregulären „Flüchtlingsimmigration“ sind auch radikalislamische Terroristen als „Asylbegehrende“ ins Land gelangt, die mörderische Straftaten ausführten (zum Beispiel der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt als bekanntester Fall) oder aber vor Tatausführung verhaftet werden konnten[6]. Zuletzt wurden am 15.4.2020 fünf „Flüchtlinge“ aus Tadschikistan verhaftet, die Anschläge auf Einzelpersonen (Islamkritiker) und US-Einrichtungen geplant haben sollen. „Der Fall“ so der NRW-Innenminister Reul (CDU), „habe ‚riesige Dimensionen‘. Durchsuchungen habe es in Solingen, Kreuztal, Neuss, Essen, Werdohl, Wuppertal und Selfkant gegeben. Insgesamt seien 13 Objekte durchsucht worden. Dabei seien Geld und Datenträger sichergestellt worden.“[7]

„Flüchtlinge“ unter Corona-Bedingungen

Im Gegensatz zu den zuvor umrissenen Sachverhalten werden in dem selektiv-schönfärberischen Narrativ der Mainstreammedien die irregulär eingeströmten „Flüchtlinge“ einseitig und vordergründig immer wieder gebetsmühlenartig als „Arme“, „Schutzsuchende“, „Bemitleidenswerte“, „Dankbare“ etc. inszeniert und entsprechend präparierte Einzelfälle als „Beispiel-fürs-Ganze“ zur Schau gestellt[8]. Diese im Grunde manipulative Inszenierung entspricht zwar nicht den Tatsachen, dafür aber natürlich völlig den Marketingklischees der Asylindustrie und ihren politischen Lobbyisten.

In vielen Fällen aber sind die irregulären Masseneinwanderer nicht einfach nur „Flüchtlinge“ bzw. „Schutzsuchende“, sondern „Siedler“, die ihre vormodern-reaktionären Traditionen, Normen und Einstellungen importieren und hier zukünftig ausleben wollen – am besten natürlich mit alimentierender Unterstützung seitens der europäischen/deutschen Sozialsysteme. Mit Blick auf die große Zahl der muslimischen „Siedler“ bedeutet das die Festsetzung und Ausbreitung einer religiös-irrationalen (antiwestlichen) Herrschaftskultur[9], die folgende Grundmerkmale aufweist:

Eine islamisch codierte Herrenmenschenideologie als Einstellungsgrundlage: Denn der Islam beinhaltet eine Kultur der umfassenden Missachtung von Ungläubigen sowie generell der säkularen Modernität, die ihre Ausdrucks- und Verhaltensform in Abhängigkeit von der Veränderung der Kräfteverhältnisse abwandelt. (Von der latenten Feindseligkeit zur offenen Aggression).

Patriarchalismus und Geschlechterapartheid sowie eine daraus resultierende grundrechtsfeindliche „Kultur der (Familen-)Ehre“, die auf rigide Fremdkontrolle setzt.
Ein autoritär-hierarchischer Kollektivismus, der im diametralen Gegensatz zum Konzept des „freien Individuums“ steht.
Antijudaismus/Israelfeindlichkeit
Homophobie.

An Stelle von „Dankbarkeit“ bzw. angemessenem Verhalten gegenüber der Schutz gewährenden sowie für Unterhalt und vielfältige kostspielige Umsorgung aufkommenden Aufnahmegesellschaft legen viele „Flüchtlinge“ ganz im Gegenteil dreistes und forderndes sowie in zahlreichen Fällen auch aggressives und renitentes Verhalten an den Tag. Das zeigte und zeigt sich auch unter den gegenwärtigen Corona-Bedingungen. So kam und kommt es angesichts der sich mehrenden Fälle von Infektionen in Flüchtlingsunterkünften immer wieder zu Krawallen und gravierenden Verstößen gegen die geltenden Anordnungen. In Suhl mussten 200 Polizisten in „Vollschutz“ gegen randalierende Heimbewohner vorgehen, die sich der verordneten Quarantäne wiedersetzten[10]. In Berlin (Biesdorf) legten Flüchtlinge aus Unzufriedenheit über ihre wohl subjektiv als „mangelhaft komfortabel“ empfundene Unterbringungssituation in einer Einrichtung kurz hintereinander zweimal Feuer, beleidigten und bespuckten Polizisten und hatten mit ihrer aggressiven Erpressungsaktion bei den nachgiebigen Behörden obendrein auch noch Erfolg: Sie durften in eine andere Unterkunft umziehen[11]. Auch in anderen Orten wie Bremen, dem sächsischen Schneeberg, Neumünster[12], Augsburg[13], Halberstadt[14] und Nostdorf/Horst (Mecklenburg-Vorpommern)[15] kam es zu Tumulten und Gewaltausbrüchen.

Aus einer Unterkunft für infizierte Asylsuchende in Parchim bei Schwerin sollen nach Angaben von Bediensteten einige Bewohner die Unterkunft für längere Zeit unerlaubt verlassen haben. Wie zwei Mitarbeiterinnen berichteten, würden regelmäßig Asylsuchende die Unterkunft verlassen und sich trotz der verhängten Kontaktsperren in größeren Gruppen im Schweriner Stadtteil Großer Dreesch aufhalten, während die Polizei nicht einschreite. „Ein Syrer und zwei Tadschiken, alle mit Corina infiziert, haben die Parchimer Einrichtung heimlich verlassen und waren tagelang verschwunden. Das sollte geheim gehalten werden!“ Auch in der Asylbewerber-Erstaufnahme-Einrichtung Stern Buchholz mit Platz für ca. 550 Zuwanderer soll es chaotisch zugegangen sein. Corona-Regeln wie Mindestabstand und Abschirmung des Quarantäne-Blocks hätte man nur sehr unzureichend eingehalten. „‚Es gab kaum eine Trennung zwischen Quarantäne-Migranten, noch nicht getesteten Neuankömmlingen und potentiell Infizierten. Man stieg über Zäune, feierte mit den Kumpels Partys.‘ Und draußen hätten sich teilweise bis zu 90 Zuwanderer in den Stadtbus gezwängt.“[16]

Anfang April hatten sich vor der dem „islamistischen“ Lager zugerechneten Dar as-Salam Moschee in Berlin-Neukölln 300 Personen versammelt und damit massiv gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen verstoßen. Laut Presseberichten war es den Ordnungskräften nur zum Teil gelungen, die Muslime zum Einhalten der Abstandsregeln zu bewegen. Im Nachhinein wurde die Moschee angewiesen, keine öffentlichen Gebetsaufrufe mehr erschallen zu lassen.

Auch auf einer muslimischen Beerdigung mit 200 Trauergästen in Heilbronn wurde am 15 April gegen die Abstandsregeln verstoßen. 60 Teilnehmer wurden wegen des Verstoßes gegen das Hygieneschutzgesetz angezeigt. Ursprünglich sollte die Trauerfeier nach einem Aufruf des Imam vor der Fathi-Moschee (benannt in Anlehnung an den Eroberer Konstantinopels, Mehmet II.) stattfinden. Nach Intervention der Polizei wurde diese Einladung dann aber zurückgezogen[17].

In Bezug auf Frankreich wurde berichtet, dass die Corona-Regeln (beschränkter Ausgang, Schließung von Geschäften) nicht in den dortigen muslimischen Migranten-Vierteln gelten. Denn sonst würden dort Aufstände drohen. Zur Illustration wurden folgende Vorfälle angeführt: „Polizei und Feuerwehr, die wegen Corona in die Migrantenviertel ausrücken müssen, werden häufig bedroht und angegriffen. Eine Polizistin in Oise wurde vor einer Woche durch einen Steinwurf schwer am Kopf verletzt. Ein Polizist wurde gebissen. Bei einem Krisen-Einsatz für einen akuten Corona Patienten in Étampes (Essonne) wurde die Feuerwehr beschossen. Der Einsatz wurde verzögert, der Mann verstarb. Die Oberste Koordinierungsstelle der Polizei, Synergie-Officiers, veröffentlichte kürzlich einige Videos, die Übergriffe von Migranten bei der Durchsetzung des Versammlungsverbotes seitens der Beamten zeigen. ‚Es ist illusorisch, zu glauben, dass bestimmte Individuen aus den ‚sensiblen Vierteln‘ das staatsbürgerliche Verhalten dem Gesetz entsprechend, einhalten‘, heißt es dort.“[18]

Sofortiger Stopp und Revision der irregulären Massenimmigration nach Deutschland

Die EU-Kommission und die deutsche Bundesregierung praktizieren nach wie vor eine konzeptionslose und rechtsbrüchige, die Interessen der autochthonen Bevölkerungen verletzende „Flüchtlingspolitik“, die nicht die wirklichen Ursachen von Fluchtbewegungen bekämpft, sondern lediglich eine chaotische Folgenbewältigung betreibt. Letztendlich führt dieses verfehlte Vorgehen dazu, den europäischen Kontinent und insbesondere auch Deutschland in ein Notlazarett für die rückständigen, überbevölkerten und modernisierungsresistenten islamischen und afrikanischen Länder zu verwandeln – mit allen daraus resultierenden destruktiven und deformierenden Folgen.

Der bisherige kardinale Fehler dieser verfehlten Politik bestand und besteht weiterhin darin, das Gesamtphänomen der Flüchtlingsproblematik und der entstandenen Migrationsströme als europäisches bzw. deutsches Problem zu behandeln, anstatt es als außereuropäisch entstandenes und globalpolitisch zu lösendes Problem anzugehen und zu bearbeiten. Diese Fehlinternalisierung des Flüchtlingsproblems sowie die aktuelle Lenkung der Flüchtlingsströme nach Europa als unausweichliches „Schicksal“ müssen sofort überwunden werden. In diesem Kontext ist auch der wesentliche Sachverhalt herauszuheben, dass Deutschland von allen Staaten, die nicht unmittelbar Anrainer von (außereuropäischen) Krisen- und Kriegsregionen sind, mit Abstand die meisten sog. Flüchtlinge aufgenommen hat.

Pic Ranking der 10 Länder meist aufgenommene anerkannte FlüchtlingeAn die Stelle der unverantwortlichen Politik, die Länder Europas und hier vor allem Deutschland zu einem riesigen Problemauffangbecken entwicklungsblockierter nichtwestlicher Herrschaftssysteme und -kulturen zu verwandeln und damit gesellschaftlich zu destabilisieren, muss das Ziel einer globalen Menschenrechtsordnung gegen die problemverursachenden Mächte und Akteure durchgesetzt werden. Darin, in der Unterstützung und Herbeiführung einer Umwälzung unmenschlicher Herrschaftsverhältnisse, und nicht in einer vordergründigen, fehlinternalisierenden und in ihren Folgen selbstzerstörerischen „Caritas“ besteht die wahre „Humanitas“.

Von besonderer Bedeutung ist es auch, die Bezeichnungen „Schutzsuchende“, „Geflüchtete“, „Flüchtlinge“, die einen verallgemeinernden moralisierenden Unterton implizieren und schon im Ansatz kritisches Hinterfragen als zwielichtig, kaltherzig etc. erscheinen lassen (sollen), zu problematisieren. Denn:

  1. Nur bei einem sehr keinen Teil der seit 2015 einströmenden Immigranten handelt es sich um tatsächlich politisch Verfolgte, denen selbstverständlich Asyl zu gewähren ist. Hierzu gehören von radikalislamischen Akteuren bedrohte Christen, Jesiden, Atheisten, Afghanen, die mit der Bundeswehr zusammengearbeitet haben und nunmehr von den Taliban als „Verräter“ verfolgt werden, Homosexuelle sowie von Genitalverstümmelung bedrohte Frauen und Mädchen. Im Kern handelt es sich dabei um islamgeschädigte Personengruppen.
  1. Ein großer Teil kommt unter dem irreführenden Label „Schutzsuchender“ als „Wirtschaftsflüchtling“ bzw. (oftmals mit Wunschzerrbildern fehlinformierter) „Sucher nach einem besseren Leben“ ohne politischen Asylanspruch nach Deutschland. Hier greift kein Hinweis auf die Menschenrechte etc.
  1. Die Kriegsflüchtlinge kommen über und aus Länder/n bzw. Gebieten nach Deutschland, in denen sie bereits Schutz gefunden haben, nicht mehr um ihr Leben fürchten und deshalb fliehen müssen und die der Genfer Flüchtlingskonvention beigetreten sind. Hier geht es also seitens der Einströmenden – obendrein indoktriniert durch Schleuserkriminelle – schlicht um die Realisierung einer vermeintlichen „best of-Option“ und nicht darum, ihr Recht auf Schutz verwirklichen zu können. Um es konkret und exakt zu sagen: Es besteht kein Rechtsanspruch darauf, als Flüchtling unbedingt nur in Deutschland zu leben, weil es hier – bei Ausblendung der Interessen und Rechtsansprüche der einheimischen Aufnahmebevölkerung – angeblich am angenehmsten und schönsten ist. Insofern ist es sowohl rechtlich als auch moralisch inakzeptabel, dass die Genfer Flüchtlingskonvention dahingehend pervertiert wird, dass hauptsächlich nur das Kommen und Verweilen in Deutschland als Zielland gewissermaßen zum Naturgesetz erhoben wird und daraus faktisch ein Nötigungszwang abgeleitet wird. („Ihr müsst uns unbefristet aufnehmen, versorgen und betreuen.“). Demgegenüber ist ein abwehrendes Grundrecht der passiv betroffenen Bevölkerung des Aufnahmelandes im Interesse der Verteidigung gegenüber aufgezwungener Lebensverschlechterung geltend zu machen, d.h. angesichts einer negativen Beeinträchtigung infolge ungesteuerter und irregulärer Masseneinwanderung von Menschen, die definitiv keine politisch Verfolgten sind und aus sicheren Ländern einströmen. Insofern hier Regierung, Gesetzgeber und Justiz keine Abhilfe schaffen, wird Widerstand (gerade aus der fortschrittlich-demokratischen, also der eigentlich „anständigen“ „Mitte der Gesellschaft“) zur Bürgerpflicht.
  1. Der eigentliche weltpolitische Skandal besteht darin, dass es im Sinne einer globalen Fairness-Regel keine annährend proportionale Verteilung tatsächlicher Kriegsflüchtlinge auf alle Kontinente gibt (Fair-Teilen), sich zentrale islamische Staaten wie insbesondere die reichen sunnitischen Ölmonarchien komplett abschotten und die EU-Politiker das einfach hinnehmen, damit eine selbstbeschädigende Fehlinternalisierung externer Problemlagen vornehmen und sich obendrein von der Türkei erpressen lassen.(Erdogan als „Türsteher an der Pforte nach Europa“.) D.h.: Hier ist auch ein absolutes Versagen der EU-Politik festzustellen, die es versäumt hat und weiter versäumt, der einseitigen Abwälzung der Flüchtlingsströme nach Europa effektiv entgegenzuwirken und auf internationaler Ebene (UN, G-20 etc.) massiv auf eine gleichgewichtige Verteilung von echten Flüchtlingen auf alle Weltregionen zu drängen.

Grundsätzlich ist Folgendes festzuhalten:
Eine universalistische Menschenrechtsorientierung ist unvereinbar mit einem kulturrelativistisch halbierten und dekadenten Humanismus, der praktisch-konkret nur Europa in die Pflicht nehmen will, aber weder für den arabischen noch für den asiatischen Teil der islamischen Herrschaftsregion gelten soll. Hauptzielsetzung einer progressiv-humanistischen Politik, die mehr sein will als pseudophilantropische Symptombekämpfung, müsste es vielmehr sein, auf die Durchsetzung modernisierter und menschenrechtskonformer Gesellschafts- und Lebensverhältnisse in den Herkunftsländern der Immigranten hinzuwirken. Alle anderen, „gutmenschlich“ verbrämten Ersatzstrategien wie die Umwandlung Deutschlands und Europas in eine diversifizierte Rettungs- und Helferstation für entwicklungsblockierte nichtwestliche Herrschaftskulturen, laufen im Endeffekt auf eine quantitative Ausdehnung und qualitative Verschärfung der global vernetzten Krisenprozesse hinaus. Vereinfacht ausgedrückt: Dort wird es nicht besser und hier zunehmend schlechter.

Sowohl die EU-Instanzen als auch die deutsche Bundesregierung haben durch Verletzung und Missachtung der eigenen Gesetze, divergierende Konzepte von Asyl- und Migrationspolitik, stark voneinander abweichende Versorgungsleistungen für Asylbewerber, falsche Signalpolitik, unverantwortliche „Willkommensbotschaften“ als „Pull-Faktoren“ sowie die Zulassung massenhafter illegaler Grenzüberschreitungen ein unhaltbares Zuwanderungschaos heraufbeschworen. Infolgedessen ist Deutschland zum Hauptaufnahme- und Versorgungsland des „Flüchtlingsstroms“ und damit zum Kernland der „Flüchtlingskrise“ geworden. Die vorangegangenen Ausführungen haben deutlich werden lassen, dass die Folgen dieser unverantwortlich fehlregulierten und anschwellenden Masseneinwanderung mit erheblichen negativen Konsequenzen behaftet sind, die sich nicht durch idealistische Parolen und pathetische Phrasen aus der Welt schaffen lassen.

Vor diesem Hintergrund verweisen wir mit Nachdruck auf unseren umfassenden Forderungskatalog und unterstreichen unsere Kernforderung nach einem Moratorium zur Aufnahme von Flüchtlingen für den Zeitraum von drei Jahren[19].

 Nach der perfiden und erpresserischen Aktion Erdogans, „Flüchtlinge“ an die griechische Grenze zu lenken und dort gezielt ein gewaltbesetztes Chaos anzustiften, nahm das gesamte Netzwerk der Open-society-Bewegung sowie der Asylindustrie samt ihrer grün-rot-schwarzen Lobbyparteien den zugespielten Ball sofort auf und startete eine Kampagne zur bereits eingangs erwähnten Aufnahme von jungen, angeblich unbegleiteten „Flüchtlingen“. Vor allem sollte es dabei um angeblich unbegleitete Mädchen gehen. Dazu stellte Rebecca Sommer, Flüchtlingshelferin und intime Kennerin der UN-Organisationen, Folgendes fest: „Ich lege meine Hände ins Feuer, dass es dort kein einziges unbegleitetes Mädchen oder unverheiratete Jugendliche geben wird. Das wäre dann nämlich in muslimischen Kulturkreisen haram, also nach islamischem Glauben nicht möglich.“[20]

Erstaunlich ist als Hintergrundinformation auch der Umstand, dass in dem vorgeblichen „Zuwendungs-Wohlfühlland“ Deutschland immer noch ca. 1.800 unbegleitete minderjährige „Flüchtlinge“ vermisst werden, wobei neben der „Weiterreise zu Verwandten“ innerhalb Deutschlands und Europas sowie der „Unzufriedenheit mit dem Unterbringungsort“ auch die Gefahr der Ausbeutung durch Menschenhändler genannt wird[21]

Gewalttätige Grenzrandalierer sowie die überwiegende Mehrheit von schlicht illegalen Immigranten ohne „Schutzanspruch“ wurden und werden aus dem massenmedial umgehend und breit gestreuten Reklamebild sorgsam entfernt oder zumindest systematisch verharmlost. Ein wesentliches Ziel dieser neuaufgelegten „Refugees-welcome“-Kampagne: Die Gruppe der für Pflege- und Versorgungsträger besonders einträglichen „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge“ nach Deutschland zu holen. Doch so richtig scheint diese Masche trotz des breit angelegten medialen Trommelfeuers nicht zu verfangen. Denn: „Die Hälfte der Menschen in Deutschland ist einer Umfrage zufolge dagegen, dass unbegleitete Flüchtlingskinder aus griechischen Lagern nach Deutschland geholt werden. Laut der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die „Augsburger Allgemeine“ lehnen 51 Prozent eine solche Hilfsaktion ab. 39 Prozent befürworten die Hilfe für Kinder. Der Rest ist in der Frage unentschieden.“[22]

Da sich die politische Klasse gerade auch in der „Flüchtlingsfrage“ nicht um die Mehrheitsmeinung kümmert, ist es umso wichtiger, kritische Gegenwehr zu leisten. In diesem Sinne ergänzen wir unsere Forderungen angesichts der neuen Lage[23].

Von zentraler Bedeutung ist es, den von der UN, der EU und dem politischen Herrschaftskartell in Deutschland verfolgten und exekutierten „Umsiedlungsmechanismus“[24] außer Kraft zu setzen und stattdessen einen „Rücksiedlungsmechanismus“ zu installieren. Das gilt insbesondere auch für syrische Flüchtlinge zwecks Aufbau des zerstörten Landes nach der bereits weit fortgeschrittenen Vertreibung der IS-Terroristen sowie anderer islamischer Terrorgruppen und der dadurch bedingten erheblichen Reduktion von dortigen „Kriegsgebieten“.

 Unsere aktualisierten „Forderungen Initiative an der Basis 2020“ siehe hier:

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Fussnoten:
[1] Siehe hierzu: https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/krauss-hartmut-fest-im-griff-des-corona-virus-der-globale-kapitalismus-unter-quarantaene
[2] https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Osnabrueck-Landkreis-nimmt-Fluechtlingskinder-auf,gefluechtete140.html
[3] https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/importierte-armut-prekarisierte-lohnarbeit-und-neue-soziale-verteilungskonflikte-in-der-deutschen-zuwanderungsgesellschaft/
[4] https://basisinitiative.wordpress.com/unsere-forderungen/
[5] Vgl. https://hintergrund-verlag.de/analyse-der-islamischen-herrschaftskultur/die-verdraengten-hauptgefahren-zugewanderte-gewaltkriminalitaet-und-islamischer-rechtsextremismus/
[6] Seit der „Flüchtlingskrise“ wurden 2.226 „islamistische Terrorverfahren“ in Deutschland registriert. Wurden 2013 70 neue Verfahren eröffnet, so kamen 2016 240 hinzu. 2017 sprang dann die Zahl auf 1.200 „und für 2018 hat der Generalbundesanwalt einen Rekordstand von 1.300 neuen Terrorverfahren bestätigt.“ (Stefan Schubert: Sicherheitsrisiko Islam, Rottenburg 2019, S. 215.)
[7] https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87707238/anschlaege-in-deutschland-geplant-mutmassliche-is-terroristen-festgenommen.html
[8]  Siehe https://www.tag24.de/amp/leipzig/leipzig-mord-auwald-myriam-z-edris-polizei-hintergruende-1487624
[9] Video „Kurzer Abriss, warum der Islam nicht zu Europa gehört“ (Initiative an der Basis, Hartmut Krauss) https://www.youtube.com/watch?v=LtYMX71_c0s
[10] https://www.mdr.de/thueringen/sued-thueringen/suhl/polizei-holt-stoerer-aus-erstaufnahmestelle-fuer-fluechtlinge-in-suhl-100.html
[11] https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/zwei-berliner-polizei-einheiten-in-corona-quarantaene-li.80702
[12] https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/coronavirus/Wegen-Corona-Tumult-in-der-Fluechtlingsunterkunft,fluechtlinge6968.html
[13] https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/augsburg-fluechtling-positiv-auf-corona-getestet-grosseinsatz-69653200.bild.html / https://www.tag24.de/justiz/polizei/augsburg-toter-asylheim-streit-toedlicher-familie-rettungshubschrauber-polizei-goeggingen-1478611
[14] https://www.bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/halberstadt-erneut-tumulte-in-asylheim-unter-corona-quarantaene-70019804.bild.html
[15] https://www.mopo.de/im-norden/mecklenburg-vorpommern/fluechtlingsunterkunft-im-norden-corona-angst-sorgt-fuer-tumultartige-szenen-36566866
[16] https://m.bild.de/regional/mecklenburg-vorpommern/mecklenburg-vorpommern-news/asylbewerberheim-in-schwerin-wie-gross-ist-die-corona-gefahr-69973962,view=amp.bildMobile.html
[17] https://www.stimme.de/polizei/heilbronn/Trauergaeste-verstossen-gegen-Abstandsregeln;art1491,4344306
[18] https://www.wochenblick.at/frankreich-corona-gesetze-gelten-nicht-in-migranten-vierteln/
[19] https://basisinitiative.wordpress.com/unsere-forderungen/
[20] https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/mit-zahlenspielen-migration-maximieren-wieviele-kinder-auf-lesbos-sind-unbegleitet/
[21] https://www.morgenpost.de/politik/article228939207/Fast-1800-unbegleitete-minderjaehrige-Fluechtlinge-vermisst.html
[22] https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/umfrage-aufnahme-fluechtlinge-kinder-demos-100.html
[23] Siehe hierzu auch diesen instruktiven Artikel: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/umsiedlung-von-fluechtlingskindern-die-grosse-taeuschung/

 

 

Erfahrungen als Betreuer in der Flüchtlingsarbeit (UWE MERGEL, Initiative an der Basis, März 2020)

Zitat

Meine Erfahrungen als Betreuer in der Flüchtlingsarbeit- kurz zusammen gefasst

Viele Hoffnungen und Erwartungen gehabt, was durfte- musste ich erleben?

Uwe Merkel, von der Initiative an der Basis

UWE MERGELIch bin Uwe Mergel, habe 3 Studienabschlüsse, zuletzt nach der Wende ein sozialpädagogisches Studium berufsbegleitend erfolgreich geschafft. Bin nun 62 Jahre jung, wohne in Südwestmecklenburg, war in meinen ständig nur atypisch- befristeten Jobs seit 2000 auch mehre Male in der Flüchtlingsbetreuung tätig in Schwerin und Ludwigslust. Habe so viele Flüchtlinge und Asylsuchende kennenlernen dürfen, meist Männer und männliche Jugendliche.

Mein Prinzip war und ist zu allen Zeiten und in den erlebten gesellschaftlichen Systemen, dass ich Menschen gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstütze, diese Hilfe aber auch immer als „Hilfe zur Selbsthilfe“ sah und sehe und so auch verstanden wissen möchte.

Da ich ehrenamtlich 22 Jahre lang einen internationalen Verein mit dem Ziel der Völkerverständigung geführt hatte, war dann die berufliche Möglichkeit in der Flüchtlingsbetreuung für mich eigentlich nicht nur eine Ehrensache, sondern verband Beruf und Freude. Mit vielen Hoffnungen fing ich somit an.

Ich habe die erste große Flüchtlingswelle in einer Gemeinschaftsunterkunft in Schwerin erleben dürfen, die fast wie ein Hotel ausgestattet war. Habe als Betreuer dort alles für die ersten und dann folgenden Flüchtlinge vorbereitet. Betten beziehen, Zimmer einrichten, Mahlzeiten anbieten, Beschilderung Gebäude, musste vieles koordinieren, mein erster Arbeitgeber war ein Wachunternehmen, später waren es ein Bildungsträger.

Es kamen die Flüchtlinge mit Bussen. Ich war bewegt, aufgeregt, freute mich und holte die Leute vom Bus ab, war wirklich freundlich zu ihnen. Ich staunte dann aber, die meist männlichen, jüngeren Flüchtlinge waren bestens technisch ausgestattet, moderne Handys- Smartphones, moderne Kleidung – meist Markensachen, ich wurde von denen fast überrannt, dazu die oft ernsten, bösen Blicke.

Die Begrüßung ging schnell, aber es war für mich erschütternd, innerlich, man fragte – schrie mich fast an – „Wo ist WLAN, WLAN will ich….“, Essen und Trinken interessierten nicht. Dann gab es ein langes Hin und Her, wer mit wem zusammen wohnen will in den Zimmern, der eine Dolmetscher kam später, stundenlang dauerte es, um die Forderungen der Flüchtlinge in etwa zu erfüllen.

Einige der Leute wollten sogar gleich wieder weg, in Hotels oder woanders hin, sie zeigten mir und anderen Anwesenden ihr vieles Geld in den Geldtaschen, was mich fast umhaute, oft Hunderteuroscheine und mehr, so viel Geld hatte ich noch nie auf einmal gesehen. Wo hatten die das wirklich viele Geld her bei der angeblich so gefährlichen Flucht?

Das immer von mir liebevoll zubereitete Essen und Trinken wurde schnell durcheinander gewirbelt, sie nahmen mit Händen ohne Besteck schnell alles weg, es war ein Hamstern, als wenn es am nächsten Tag nichts geben sollte. Wir fanden dann vieles von den Essen in Papierkörben in den Zimmern und in den Schränken. Ich bereitete dann Einzelportionen mühevoll vor, viel Aufwand, die Flüchtlinge bekamen ja 2x täglich sogar warmes Essen. Wer wollte, konnte sich auch selber Essen zubereiten. Die Gemeinschaftsküchen dann wieder säubern, aufräumen, das war nur selten und erst nach langen oftmals aggressiven Diskussionen und nur zum Teil machbar. In der letzten Unterkunft gab es dafür etwas finanzielle Entschädigung für die Bewohner, die sauber machten.

Schlimm sahen auch die Gemeinschaftssanitäreinrichtungen schon nach wenigen Stunden Anwesenheit der neuen Gäste aus. Ich konnte das nicht aushalten, diese auch noch zu reinigen, es war wirklich schlimm. Auch die Wohnräume sahen nach wenigen Tagen oft verwüstet aus. So verließen die Leute dann auch die Einrichtung verwüstet und ließen den Müll einfach liegen, als sie in der Region neu verteilt wurden.

Ich erlebte auch, dass die Flüchtlinge und Asylsuchenden nie sparsam mit Strom und Wasser umgingen, Heizungen waren oft voll aufgedreht, Fenster offen, sie mussten ja dafür nichts bezahlen. Meine ewigen Hinweise dazu wurden fast immer belächelt und ignoriert.

Viele meckerten immer rum, nur wenige waren zufrieden und wirkten dankbar. Ich versuchte, gute Stimmung zu machen, aber merkte, viele wollten das nicht, lachten mich und andere Kollegen aus, die sich auch abmühten. Das Wort Integration habe ich da schnell zu den Akten gelegt, denn Integration fordert ja auch was von den Flüchtlingen, den Gästen auf Zeit. Aber waren und sind das Gäste auf Zeit?

In übersetzten Gesprächen erfuhr ich und hörte mit, diese Leute wollen für immer hier in Deutschland bleiben, wollen nie mehr zurück in ihre Länder, haben den Auftrag, andere Angehörige und zuerst ihre Familien nachz holen in dieses Land. Für die überwiegend Männer wurde in den Heimatregionen gesammelt, damit sie ihre Schleuser nach Deutschland bezahlen können.

Ein mehrere Sprachen sprechender Teamleiter eines Reinigungsunternehmens, mit dem ich in die Tiefe gehende Gespräche führte, öffnete mir die Augen und Ohren. Er sagte, gut, dass du fast nichts verstehst, was die sagen, worüber sich vor allem die Männer unterhalten. Er ist auch Migrant, lebte schon fast 10 Jahre in Deutschland.

Er hatte Angst, sagte „ich fürchte mich vor denen, die nun in Massen zu uns kommen. Wir Ungläubigen, Christen oder Deutsche, sind denen nichts wert, sie nutzen uns aus, so lange sie uns brauchen, Uwe, du machst hier die Dreckarbeit, musst deinen Kopf hinhalten, das ist denen egal, sie lachen über dich und uns. Deutsche Männer sind für die „Waschlappen“ und die Frauen werden oft als „Huren“ bezeichnet. Sie wollen sich in der Masse nie hier in diesem Land oder Europa anpassen oder verändern.“

Ich musste mir eingestehen, es stimmte, was er mir sagte. Die allermeisten der Asylbewerber nutzen geschickt beste Beratung und Information für ihre Interessen aus, nehmen da alles in Anspruch – kostenlos für sie – was ihnen geboten wird. Sie fordern oft massiv und aggressiv ihre Rechte ein, habe das ständig in meinen Jobs erleben dürfen.

Ich erlebte auch, wie einige Flüchtlinge schüchtern immer zu den Mahlzeiten kamen, zuletzt, das fiel mir auf. Ich kam mit denen ins Gespräch, es waren christliche Flüchtlinge, die das Kreuz versteckten, die Muslime sollten es nicht sehen, sie wurden von den anderen Flüchtlingen schikaniert und unterdrückt, selbst in der Unterkunft. Mit viel Mühe konnte ich erreichen, dass sie nach einiger Zeit in eine andere Unterkunft kamen, wo nur Christen sein sollten. Ich konnte das nur schwer verstehen, wie die muslimischen Asylbegehrenden mit anderen Leuten umgingen.

Wenige Frauen waren bei den Flüchtlingen dabei, auch wenige Familien. Die Frauen wurden von den Männern unterdrückt, waren weniger Wert als die Männer, das soll aber normal sein in deren Kulturkreis. Mit den Frauen kam ich kaum ins Gespräch, das wollten die Männer nicht. Mich wunderte, warum fliehen oder reisen nur gesunde oft junge Männer aus Krisengebieten nach Europa? Sind die gefährlicher dran in der Heimat als Frauen, Kinder und Alte?

Warum fliehen die nicht in reiche, muslimische Länder wie Saudi Arabien u.a., was hat man da gegen diese Muslime, die zu uns strömen, diese Frage stellte ich mir mit Blick auf deren Verhalten mir gegenüber immer öfter. Warum wollen die alle zu uns kommen, wenn sie unser System und uns doch eigentlich nicht mögen außer unsere Sozialleistungen?

Positiv erlebte ich, dass Kinder, vor allem Mädchen unter den Asylsuchenden oft sehr engagiert und fleißig die Schule besuchten und auch wirklich Deutsch und andere Dinge lernen wollten. Ja, die waren oft besser und lernbereiter als deutsche, einheimische Klassenkameraden. Ich erlebte im letzten Job in einer Gemeinschaftsunterkunft in LWL, wie Mädchen mir stolz aus der Tageszeitung etwas vorlasen. Das war für mich beeindruckend. Aber dann, was passierte in den Unterkünften bei den Familien dieser Mädchen, Jungen, Schülerinnen und Schüler? Sie waren da wieder voll in ihrem Kulturkreis, ihren Traditionen, weit weg von möglicher Integration.

Bei Gesprächen und Verhaltensweisen bekam ich auch immer wieder mit, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau bei den Flüchtlingen ignoriert wird. Die Frauen haben sich damit abgefunden, dass die Männer das Sagen haben, habe da faktisch keine Ausnahmen erleben dürfen. Es zählen da in den Familien der Flüchtlinge und bei den einzelnen Männern immer die Gesetze der eigenen Religion und Kultur, die Gesetze und Normen im Gastland sind denen egal, die wurden nur soweit beachtet, wie das für eigene Vorteile und den Alltag nötig war.

Wenn es um Geld ging und geht, Sozialgeld u.a. Leistungen, da waren die Flüchtlinge schnell dabei, waren dann auch anwesend an solchen Tagen, wo die Leistungen ausgezahlt wurden. Da kamen dann auch solche Leute, die sonst nie bei uns in der Einrichtung anwesend waren, die sich frei im Land bewegten. Der Unterkunftsplatz aber wurde weiter bezahlt, obwohl sie dort gar nicht wirklich wohnten. Wenn das Geld dann in ihrer Geldbörse war, verschwanden viele Leute wieder, wohin auch immer. Und ich habe selber gesehen, dass nicht wenige Flüchtlinge viel Geld wieder nach Hause überwiesen haben, Western Union wurde dazu gerne benutzt. Das war auch nicht wenig Geld, was ja eigentlich für die Leute selber hier gedacht war. Mir sagten die Flüchtlinge, das müssen sie tun, dazu sind sie verpflichtet, die Angehörigen zu Hause erwarten das.

In vielen Diskussionen erlebte ich, wie die Flüchtlinge mich und andere Helfer auch angriffen, sagten, „Merkel hat uns eingeladen, ihr seit so reich, habt alle Häuser, wir sind nun dran, hier, mach, du hast uns zu helfen…“!

Wirklich, da ging mir der nicht vorhandene Hut hoch, ich gab auch Bemerkungen dazu zurück, versuchte zu erklären, dass gerade auch im angeblich so reichen Deutschland immer mehr Menschen arm werden, armutsgefährdet sind. Da lachten sie, da wurde man noch verhöhnt. Da sind Flüchtlinge trotz unserer ständigen Hinweise „schwarz“ Bus und Straßenbahn gefahren, das hat die nicht interessiert, auch die Strafandrohungen und Anzeigen nicht, die lachten darüber.

Sie hatten auch keine Angst vor der deutschen Polizei, auch da hörte ich oft, übersetzt „Vor diesen Leuten brauchen wir keine Angst zu haben, die sind lieb und nett“! Man schimpfte auf die Polizei und das Militär von zu Hause.

Zu Beginn der Flüchtlingswelle wurden wir täglich in der Unterkunft mehrmals kontrolliert von verschiedenen staatlichen Stellen und Behörden. Ich sollte, als Betreuer, alles tun, damit die Flüchtlinge täglich zufrieden sind, deren Wünsche waren zu erfüllen, es sollte keine Unruhe aufkommen.

Mein Gewissen begann sich zu drehen, war das für mich noch machbar, fordernden Leuten immer brav die Forderungen zu erfüllen?

Ich fragte mich und auch die anderen, auch die Kontrolleure, wie würde man mich behandeln im Ausland, wenn ich mich als Flüchtling dort so verhalten würde, wie ich das gerade erlebte?

Dankbarkeit von Erwachsenen für meine – unsere Hilfe habe ich wirklich kaum erlebt. Besonders fordernd und provokant waren die angeblich unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, ich erlebte nur männliche Jugendliche. Viele waren für mich Erwachsene, von der Größe und dem Auftreten her. Schlimm war deren Verhalten zu Ramadan, viele waren da durch Hunger und Durst neben sich selber. Diese Männer, angeblich minderjährig, nahmen Frauen und auch uns Männer als Betreuer nicht ernst. Es machte aber vor allem uns Männer immer sauerer, die Frauen weniger, die waren oft so unfassbar verständnisvoll.

Die Frauen fanden die nach Wertschätzung und Spielerei wirkenden Bemerkungen und Handlungen der Männer gut, es sei nicht so schlimm, meinten, „die müssen doch erst hier wirklich sich eingewöhnen und ankommen“!

Was mich stutzig machte, viele Flüchtlinge waren am 01.01.00 geboren, konnte das alles Zufall sein? Viele Identitäten waren unklar, man verließ sich auf die Angaben der Flüchtlinge. Ich fragte mich, wer soll das alles kontrollieren, prüfen, zumal oft weggeworfene Dokumente von Flüchtlingen an Wegrändern gefunden worden sind, laut den Medien. Wollten diese Leute sichere, bessere Identitäten annehmen, um hierbleiben zu können? Oder was haben die verbrochen im Heimatland, so dass die sich eine neue Identität zulegen mussten?

Auch vor Frauen in amtlichen Positionen, bei Ämtern und Behörden hatten die meist Männer als Flüchtlinge und Asylsuchende kaum oder keinen Respekt, ich hörte von einigen dieser Frauen, dass sie Angst haben im Job, darüber aber nicht offen reden dürfen.

Was mich tief schockte war, wenn Flüchtlinge sich unterhielten, Dolmetscherkollegen dabei waren, wenn sie offen sagten, sogar Bilder zeigten, dass sie auch getötet haben in Syrien o.a. Regionen. Einige rühmten sich offen damit. Gewalt war und ist da Normalität, man hat einfach aufeinander geschossen aus oft mir nicht verständlichen Gründen.

Was schnell ging, die muslimischen Flüchtlinge wurden schnell in vorhandene oder neue muslimische Gemeinden aufgenommen, von denen auch intensiv begleitet und betreut. Auch christliche Kirchen waren für Muslime gerne hilfsbereit.

Und zu den vielen Kleider- und Sachspenden vieler lieber Einheimischer, Deutscher, auch hier wurde ich gleich ernüchtert, bzw. war geschockt und überrascht. Vor allem die Männer waren stets modisch bestens gekleidet und suchten nur Markenklamotten und Markenware, getragene Sachen wurden kategorisch abgelehnt. Das habe ich auch offen kritisiert, hat aber niemanden interessiert. Diese Männer waren eben eine andere Klasse, Liga, bestens ausgestattet und verwöhnt. Die wenigen Frauen und Mädchen, die ich mit kennenlernte in meinen Jobs, waren dagegen einfach gekleidet, recht schlicht und die Frauen natürlich Kopftuchträgerinnen.

Ich beende diesen Kurzbericht, in der Kürze liegt die Würze, wer mehr von meinen Erlebnissen und Erfahrungen in atypisch befristeten Jobs bei Bildungsträgern und Trägern der Flüchtlingsbetreuung wissen möchte, kann das gerne tun und sich meinen mehrere Seiten langen Erfahrungsbericht durchlesen (LINK wird hier eingesetzt). In diesem gehe ich auch auf die Machenschaften von Trägern ein, der Aysl- und Migrationsindustrie, die ich selber habe erleben dürfen. Zu meinen Erfahrungen mit meinen Arbeitgebern und den Kontrolleuren der Flüchtlingsarbeit könnte ich ganze Bücher schreiben.

Aus meinen Erfahrungen heraus hoffe ich, dass keine neue unkontrollierte Flüchtlingswelle auf uns zu kommt mit all den von mir erlebten Folgen. Ich fordere, zusammen mit unserer Initiative an der Basis, einen sofortigen Aufnahmestopp.

Ich wünsche uns allen Frieden, Gesundheit und Glück, Freude im Alltag, auch den Mut seine Meinung zu sagen, unbequem und querdenkend weiter zu handeln.

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Copyright © Initiative an der Basis/Uwe Mergel, 08.03.2020

VIDEO „Ich hatte jeden Tag Angst“ Erfahrungsbericht einer Schülerin von Brennpunktschule in Hessen (Ini-B)

Maria A. ist gerade 19 Jahre alt geworden, sie war eine von drei deutschen Schülerinnen in einer Klasse mit vor allem muslimischen Schülern an einer Brennpunktschule in Hessen.

Wenn du ein Schüler, Student oder schon aus der Schule draußen bist, aber uns trotzdem deine Geschichte erzählen magst, trau dich und schreib uns an. Teile deine Geschichte mit den anderen, gerne auch anonym.

 

Rassismus gegen Nichtmuslime an einer Brennpunktschule „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Erfahrungsbericht einer Schülerin (Initiative an der Basis)

Erfahrungsbericht von Schülerin Marie A.

Rassismus gegen Nichtmuslime an einer Brennpunktschule „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Ich wohne in Hessen, bin 19 Jahre alt und Deutsche. Ich möchte euch erzählen was mir in meiner Schulzeit wiederfahren ist. Das ist meine Geschichte.

Als ich damals von der Grundschule in die weiterführende Schule kam (eine Schule in Süd-Hessen), war das für mich eine ziemliche Umstellung. Auf einmal waren 2/3 der Klasse ausländischer Herkunft, es gab einen freiwilligen Türkisch-Unterricht und freitags gingen viele zur Moschee. Auf einmal wurde der Islam plötzlich sehr präsent in meinem Leben. Mein Sprachausdruck veränderte sich rasant; ich habe dieses ,,Ghetto-Deutsch“ wie Digga, ey Bruder, oder ma sha Allah, wallah unbewusst in meinen täglichen Sprachgebrauch eingebunden. Es ging plötzlich nur noch um den Islam in meinem Leben. Ich war von Muslims umgeben.

In der 5. Klasse hat sich nicht nur meine Sprache gravierend verändert, sondern auch meine Kleidung. Davon abgesehen, dass man sehr auf Marken achtete, war es für mich noch wichtiger geworden, mich ,,bedeckt“ zu bekleiden. Zur Schulzeit achtete ich immer stets drauf ,,bedeckt“ wie die meisten anderen Schülerinnen zur Schule zu gehen; so habe ich mich am wohlsten gefühlt. Mädchen, die kurze Hosen oder Oberteile mit betontem Ausschnitt anhatten, galten als Schlampe. Ja, ich bin im Sommer nie mit kurzer Hose in die Schule gegangen, ich hatte immer lange Hosen, T-Shirts und immer eine Jacke an. Nie trug ich Kleider oder kurze Hosen oder kurzärmelige T-Shirts. Solche Kleidung war dort ,,verpönt“. Egal, ob es 30 Grad oder wärmer draußen war und ich geschwitzt habe; die Jacke wurde zum ,,Schutz“. Ich habe mich angefangen, mich zu schämen, wenn ich in der Pause nur im T-Shirt rumlief. Man wurde massiv beobachtet und hinter seinem Rücken wurde gelästert. Ich wollte ja nicht als Schlampe rüberkommen.

Sobald ich zu Hause war, zog ich mich normal an, besonders im Sommer freute ich mich endlich nach Hause zu kommen, um kurze luftige Sommersachen anzuziehen. Da fühlte ich mich immer richtig befreit. In der Schule dachte ich anders. Dabei handelte es sich bei meiner Freizeitkleidung um ganz normale europäische Kinderkleidung; eigentlich nichts Verwerfliches. Die religiös geprägte Kleiderordnung wurde auch von der Schulleitung unterstützt: Der Schulkodex verbot es, Hotpants kürzer als Knielänge und Tops mit Spaghettiträgern anzuziehen.

Die Weiterführende Schule war damals eine Schule mit Förderstufen-System. Heißt man war von der 5. – 6. Klasse, in den Hauptfächern Deutsch, Mathe, Englisch in (A = Gymnasium niveau, B = Realschul niveau, C = Hauptschulniveau) Kursen eingeteilt. Nach der 6. Klasse wurde dann entschieden ob man in die Haupt/ – oder Realschule oder auf das Gymnasium geht. Ich kam in der Realschule. Das System gibt es heute nicht mehr, heute ist es eine integrierte Gesamtschule. Der Schulleiter war Mitglied der CDU.

Die Schülerschaft teilte sich in Gruppen; man könnte sagen, jede Nationalität bildete ihre eigene Gruppe, Mädchen und Jungen waren strikt getrennt. Diese Gruppen waren immer eng zusammen, vor allem in den Pausen. Ich bekam mit, dass in muslimisch geprägten Gruppen allgemein schlecht über ,,freizügigere Kleidung der Schüler“ gelästert wurde, und über die deutschen Jungen und Mädchen: Egal ob es um Kleidung, einer Kurzhaar-Frisur bei einem Mädchen, am Schweinefleisch-Essen oder ob jemand schon einen feste/n Freund/in hatte usw. All das sei ,,Haram“. Ich selbst hab damals in der 5. Klasse schnell verstanden wie der Hase läuft und habe mich in eine passende Gruppe eingefunden. Somit war mir gesichert, dass ich nicht gemobbt oder als Außenseiter ausgegrenzt wurde. Aber wenn ihr jetzt denkt, dass die europäischen bzw. deutschen Jungen keine Probleme hatten, irrt ihr euch. Sie hatten genauso Probleme wie wir deutschen Mädchen. Nichts wurde an ihnen akzeptiert, weder ihre Kleidung, noch ihre Handlungen, noch Freizeitaktivitäten – sie waren stets zu „deutsch“. An der Kleidung waren Jeans und Pulli zu deutsch. Angesagt war es mit Marken zu protzen und vor allem Sportanzüge und Umhängetasche zu tragen. Ein Baumhaus bauen oder generell etwas zu Sägen, im Wald spielen, mit dem Fahrrad fahren oder eine Radtour mit den Eltern machen, im Sommer Zelten oder – als wir älter waren – mal ein Bier zu trinken bei einer Feier, nichts war akzeptabel. Auch das ,,deutsche“ Schweinefleisch-Schulbrot wurde abfällig kommentiert; also eigentlich wurde nichts akzeptiert, wir waren die ,,dummen Almans“.

Zeichnung Marie A.Eine weitere Veränderung für mich als ich älter wurde, waren die öffentlichen Verkehrsmittel, hauptsächlich der Zug, mit dem ich zu Schule hin und zurück fahren musste. Die Menschenmenge überrumpelte mich. Mir wurde nachgepfiffen und hinterher gelaufen von Flüchtlingen. Diese Angst, zum Bahnhof zu laufen, wurde immer schlimmer. Ich erzählte es meiner Familie, aber es nahm mich keiner ernst. Allein der Gedanke dass ich Nachmittagsunterricht habe und gleich wieder zum Bahnhof laufen und dort eine Stunde auf den Zug warten muss, war sehr schlimm für mich. Damals habe ich die ein oder andere Angstträne vergossen. Der Weg von der Schule zum Bahnhof dauerte ca. 10 Minuten. In diesen 10 Minuten achtete ich darauf besonders langsam an den Häusern vorbeizulaufen, um im Notfall klingeln zu können. Am Bahnhof angekommen, versuchte ich mich zu Erwachsenen zu stellen, die vertrauenswürdig aussahen. Auch im Zug versuchte ich mich, falls ich mich überhaupt setzte, zu älteren Leuten zu setzen, oft stand ich auch an der Tür wo die Notsprechanlage war ( damals sind noch die alten DB Züge gefahren. Ich hatte von der Schule bis zum Bahnhof Angst davor z.B.: dass ich belästigt und verfolgt wurde oder Schlimmeres. Flüchtlinge saßen in Gruppen am Bahnhof auf dem Boden. Sie pfiffen und riefen mir hinterher und blockierten mir teilweise den Weg. Einmal lief mir einer hinterher, zum Glück kam eine erwachsene Person, in dem Moment drehte sich der Typ um und lief zurück zu seiner Gruppe. Mein Herz pochte jedes Mal, bis ich dann endlich zu Hause war und in Sicherheit.

Einmal als ich in der 6. Klasse war, wir hatten Unterricht in den jeweiligen Kursen, da hörten wir auf einmal laute Schreie. Unser Lehrer sah nach. Es stellte sich heraus, dass eine alte Lehrerin, die im selben Jahr noch in Rente ging, in der Klasse gemobbt wurde und ihr gedroht wurde. Diese Lehrerin unterrichtete den C-Kurs. Ein ausländischer Schüler wollte einen Tisch nach der alten Lehrerin werfen.

Ich erlebte auch dass auf einmal angebliche Lehrer uns unterrichteten, die gar keine Lehrer waren. Wir hatten diese Art von Lehrern vor allem in Vertretung.

Ein Lehrer ist bis heute in meinem Gedächtnis. Wir hatten ihn oft im Vertretungsunterricht. Ich habe einen richtigen Ekel vor ihm gehabt. Sobald der Lehrer zur Tür rein kam, strahlte er Gewalt aus. Er war kräftig, trug einen Bart und war sehr radikal Religiös eingestellt. Bei ihm unterhielt man sich oft über den Islam; vor allem wurde negativ über Frauen gesprochen. Es wurde festgelegt, dass Frauen sich um den Haushalt kümmern sollten und sowieso der Mann das letzte Wort haben sollte: „Die Frauen werden immer ungehöriger hier in Deutschland.“

Oft wurden Nicht-Muslime einfach ignoriert, wenn sich meldeten oder etwas sagen wollten. Ich habe mich immer unwohl bei dem Lehrer gefühlt, er hat mir ein minderwertiges Gefühl gegeben. Muslimische Schüler riefen oft in den Unterricht rein, ich tat das manchmal auch, wurde aber ignoriert. Mit ihm wurde auch in dessen Muttersprache Türkisch gesprochen. Einmal drohte er mir, mich zum Schulleiter zu schicken, wenn ich nicht leise sein würde, obwohl ich nur etwas in normaler Lautstärke gesagt habe.

Der Sportunterricht war auch eine Sache für sich: während wir nicht-muslimischen Schülerinnen aufbauten und abbauten und Sport treiben mussten, durften ein paar muslimische Schülerinnen mit Kopftuch auf der Bank sitzen bleiben. Da es ihnen von zu Hause aus und aus religiösen Gründen verboten war, beim Sport mitzumachen. Bei der Notenvergabe stand bei ihnen ein leeres Feld. Es macht mich bis heute noch wütend und sehr sauer. Warum soll ich mir einen abrackern und benotet werden, wenn die anderen da sitzen dürfen und sich ohne Anstrengung unterhalten. Einmal sagte ich das auch der Sportlehrerin, dass ich mich ab jetzt auch zu denen hinsetzten werde und nichts tun würde. Da schaute sie mich mit großen Augen an und sagte das ginge nicht, da ich eine Deutsche bin und kein Kopftuch trage. Außerdem Sprachen diese Menschen dauernd in ihrer Muttersprache, obwohl laut Schulkodex Deutsch gesprochen werden soll. Dagegen sagte aber nie jemand etwas, es wurde einfach akzeptiert.

Es gab einen katholischen Kurs, ein evangelischen Kurs. Außerdem zwei Ethik Kurse, die überlaufen waren, dort waren vor allem Muslims drin. Schon damals haben wir im Unterricht nur sehr wenig über unsere Religion (Christentum) gelernt. Eher war der Islam auf dem Lehrplan präsent. Ich habe mich damals besser mit dem Islam als mit meiner eigenen Religion ausgekannt. Das hat mir damals schon nicht gut gefallen, aber ausgesprochen habe ich das nie. Dann sollten wir auf einmal einen Ausflug in die Moschee machen, da habe ich meiner Lehrerin gesagt, dass ich daran nicht teilnehmen möchte, die Ethikkurse besuchen ja auch keine Kirche sondern schauten gefühlt das ganze Jahr über Filme (Komödien, Action, Science Fiktion). Ich wollte da nicht mit; seit mehreren Schuljahren beschäftigten wir uns nun schon mit dem Thema Islam, sowohl im katholischen Kurs als auch im evangelischen Kurs. Wir schauten Filme über den Islam, malten Bilder, schrieben Tests und Arbeiten, lernten den Aufbau der Moschee, sowie Wörter. Somit rief meine evangelische Religionslehrerin meine Mutter an. Sie war sehr bestimmend, aufmüpfig und wurde laut am Telefon. Sie sagte, dass ich an dem Ausflug teilnehmen muss, es sei Pflicht und drohte uns dann mit einem Strafgeld, falls ich nicht kommen würde. Somit musste ich mit und dementsprechend war meine Stimmung auf dem Ausflug. Als wir dann in der Moschee ankamen wurden wir sehr freundlich von einem Muslime begrüßt. Er war überfreundlich, sehr zuvorkommend, er zeigte uns alles, gab damit an, dass die Moschee über 5 Millionen Euro gekostet habe und der Staat also deutsche Steuerzahler einen Teil dazu beigetragen haben. Als highlight durften wir (evangelisch und katholisch Kurs) dann mitbeten. Ein paar Schüler und ich wollten nicht teilnehmen, mussten aber den anderen beim Beten zuschauen. Am Ende wurden uns Broschüren in die Hand gegeben. Die ganze Zeit dort hatte ich das Gefühl, dass die Menschen uns dort werben wollten zu konvertieren und andere hatten dieses Gefühl auch.

Uns wird bewusst der muslimische Glauben aufgezwungen. Muslimische Feiertage oder das Fasten spielten an der Schule eine große Rolle. Es gab auch Feiertage wie z.B. das Opferfest, wo Muslime dann vom Unterricht freigestellt wurden. Dass im Gegenzug Muslime auch mal eine Kirche besuchen müssten oder Bräuche aus unserer Kultur mitmachen, gab es nie.

In meiner Zeit an dieser Schule habe ich mich nicht akzeptiert gefühlt (ich wurde nicht gemobbt); ständig bekam ich und auch andere Deutsche zu hören: ,,du Alman, du Nazi, ey sei leise, Frauen haben keine Rechte, geh in die Küche und mach essen“ wurde oft zu uns gesagt, „was willst du hier in der Schule, heirate mal, eine Frau ist nur da, um in der Küche zu stehen, verpiss dich, du Hayvan (übersetzt heißt das Tier oder Vieh), nur im Koran steht die Wahrheit, der Islam ist die einzig wahre Religion“.

Bei Geburtstagen konnte man eine Kleinigkeit mitbringen, musste aber immer drauf achten, dass Süßigkeiten und Kuchen ja keine Gelatine enthalten, damit alle etwas nehmen können.

Ich finde, dass wir Deutschen uns schon sehr früh anpassen müssen. Es fängt ja schon im Kindergarten an, kein Schweinefleisch oder Erzeugnisse mit Schweinefleisch waren erlaubt. Auch das Essen vom Catering war schweinefleischfrei aus Toleranz gegenüber Muslimen. Aber wenn die das nicht essen wollen oder dürfen, können die dann nicht einfach das vegetarische Gericht essen? Wenn einer von den Muslimen Geburtstag hat, würden sie uns ja auch nicht aus Toleranz uns gegenüber Bratwürste aus Schweinefleisch oder Süßigkeiten mit Gelatine hinstellen. Dieses Tier wird ja regelrecht verboten. Was eigentlich Teil unserer Kultur ist wird uns, dem eigenen Volk, von einer anderen Kultur, die hier eigentlich nur Gast ist, regelrecht verboten. Und das war nur ein Beispiel. Denn Religionsfreiheit gab es in der Schule auch nicht. Dort gab es nur den Islam „Alhamdullilah“; eine andere Religion wurde nicht akzeptiert. Wenn die Muslime nur das Wort Gott hörten, bekam man zu hören, es gibt nur einen Gott, der heißt Allah. Als dann immer der Ramadan-Monat angefangen hat, mussten wir auch besondere Rücksicht nehmen, es wurde sich ja schon beschwert, wenn jemand an seiner Wasserflasche getrunken hat.

Eine andere Lehrerin war Deutsche, sehr sportlich, hatte lange blonde Haare und konnte leicht eingeschüchtert werden. Dazu kommt, dass sie sehr verpeilt war; trotzdem war sie immer sehr nett. Man konnte ihr z.B. Sachen wegnehmen, ihr Lügengeschichten erzählen, die sie glaubte. Man konnte auch Schreiben von den Eltern mit Unterschriften fälschen, ohne damit sie etwas merkte. Ihr gegenüber zeigten bei uns in der Klasse nur wenige Respekt. Es war immer laut in der Klasse, sie hielt den Unterricht sozusagen für sich alleine vorne an der Tafel ab. Keiner hörte ihr richtig zu. Sie bekam oft dumme Sprüche vor allem von den muslimischen Jungen zu hören. Ich möchte zu der Lehrerin noch eine Geschichte erzählen eher zu einem Ereignis. Wir schrieben einmal eine Mathematikarbeit, die Klasse war wieder sehr laut, so laut als würden wir in einer Gruppenarbeit zusammenarbeiten. Ein muslimisch-pakistanischer Schüler, der nie die Wahrheit sagte und generell sehr respektlos war, filmte die Klassenlehrerin und die Klasse, er machte sich darüber lustig, dass der Lehrerin gegenüber kein Respekt gezeigt wurde. Die Lehrerin saß an ihrem Pult und versuchte, die Klasse ruhig zu bekommen, ohne Erfolg. Wie gesagt, es war laut wie bei einer Gruppenarbeit. Das Video wurde anschließend in die Klassengruppe verschickt und verbreitete sich von dort. Nach ein paar Tagen rief mich die Lehrerin nach dem Unterricht zu ihr, ich sollte großen Ärger bekommen. Die Lehrerin hatte von dem Video mitbekommen, und anscheinend hatte der muslimische Pakistaner gesagt, ich sei es gewesen. Zum Glück konnte ich anhand des Videos beweisen, dass ich es nicht war, denn ich wurde ebenfalls gefilmt, wie viele andere Klassenkameraden auch. Die Lehrerin ist nie zur Schulleitung gegangen, weil sie Angst hatte vor dem Schüler. Aber auch, weil unser Schulleiter sehr links war und in vielen anderen Fällen die Täter in Schutz genommen hat und man am Ende als Opfer selbst schuld war. Der Pakistaner musste nur den Schulkodex abschreiben.

Wo dann 2015 die erste Intensivklasse (Flüchtlingsklassen) mit ca. 30 Schülern kam, wurde es sehr turbulent. Das Islamische war präsenter als zuvor. Die Flüchtlinge kamen aus Mazedonien, der Slowakei, dem Irak, aus Süd-Korea und aus Syrien. Schon damals habe ich bemerkt, dass das keine Flüchtlinge sind. Wenn man mit einem Teil von Ihnen ins Gespräch kam, die etwas Deutsch oder Englisch konnten, kam heraus, dass sie aus keinem Kriegsgebiet kommen, sondern nur wegen der Arbeit oder wegen Harz IV hier sind; Letzteres hörte man vor allem von den Syrern und Irakern. Außerdem schickten sie monatlich Ihr Geld nach Hause, was dort sehr viel wert war, um davon Häuser zu kaufen. Alle hofften auf eine Familienzusammenführung. Die Sprache Deutsch wollte von den meisten nur sehr langsam gelernt werden. Die deutschen Schimpfwörter hatten die ,,Flüchtlinge“ schnell drauf.

Für ein paar Unterrichtsstunden wurde die Intensivklasse aufgeteilt. Zu uns kamen zwei nicht-muslimische Schüler, die kein Wort Deutsch verstanden. Sie hielten den Unterricht dadurch auf. Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen, diesen Schülern erst einmal Deutsch beizubringen, so dass diese auch kommunizieren können und verstehen, was einem unterrichtet wird. Der Meinung ist auch eine Freundin von mir, die damals in der Intensivklasse war.

Als ich dann in die 9. Klasse kam, wurde eine Klassenfahrt festgelegt. Mir war schon klar, dass ich daran nicht teilnehmen mochte. Die anderen Klassenfahrten, die jährlich Stattfanden, waren jedes Mal unorganisiert und katastrophal gewesen. Es wurde nicht wirklich auf uns aufgepasst und es war für andere und mich jedes Mal ein Horror, sobald es losging. Z.B. gab es Klassenfahrten wo eine Schülerin dort ihr Bein gebrochen hatte, sie weinte und wollte zum Arzt, die Lehrer gaben ihr einen Kühlakku und ließen Sie mit uns, den anderen Schülern, alleine. Am Abend kam dann ihre Mutter, die wir Schüler vom Telefon der Rezeption aus angerufen hatten. Die Mutter brachte ihr Kind direkt in Krankenhaus. Als die Mutter damals ankam, war kein Lehrer da, da die Lehrer sich alleine einen lustigen Abend machen wollten. Und so wie diese Geschichte und die dummen radikalen frauenfeindlichen Sprüche der Jungs, verlief jede Klassenfahrt.

Daraufhin habe ich die Schule gewechselt. Ich war froh als ich von der Schule weg war. Ich wurde zwar nie gemobbt; aber der Umgang und das Klima an der Schule war mir als Frau und Deutscher und auch anderen gegenüber sehr abwertend.

Ich habe also dann meinen Abschluss an einer anderen Schule gemacht. Für mich war es zunächst schwer, dort Anschluss zu finden. Ich hatte ein anderes Denken all die Jahre gehabt. Mein Deutsch war unterirdisch schlecht geworden. Halt eben das normale Getto-Deutsch, das mittlerweile fast überall gesprochen wird.

Eine Umstellung war für mich besonders die Kleidung. Davor hatte ich im Sommer, egal wie warm es draußen war, immer eine lange Hose, langärmeliges T-Shirt Langarmpullover und Jacke mit Sneakers angezogen. In der ersten Zeit zog ich meine Klamotten auch weiterhin noch so an, bis ich mich wieder traute, mit einer sommerlich kurzen Hose, offenen Schuhen und T-Shirt in die Schule zu gehen. Am Anfang fühlte ich mich so nackt und unwohl; ich hatte auch Angst, dass etwas passiert. Ich fand es erschreckend, wie europäisch angezogen an der neuen Schule alle waren: Ich hatte Gedanken wie, ,,oh, ist das kurz, hoffentlich wird sie nicht vergewaltigt“, oder ,,wie nuttig sie angezogen ist, IN DER SCHULE sowas anzuziehen..“. Auf der anderen Seite war es sehr befreiend, alles war so einfach und normal. Es wurde deutsch gesprochen, man konnte anziehen, was man wollte und es wurde akzeptiert. Ich konnte sagen, wonach mir gerade war und essen, was mir schmeckte. Ich konnte mit Jungs reden und wir saßen zusammen. Ich kam mir erst so fremd vor, weil ich irgendwie eine andere Kultur (wie viele es nennen: Das islamische Kopftuch) im Kopf hatte. Eine Schülerin in der neuen Klasse zog sich für meine damaligen Verhältnisse immer besonders freizügig an. Man sah ihren Busen, die trug bauchfrei. Ich sprach sie auch einmal drauf an, ob sie keine Angst hätte und ob sie sich nicht schämen würde, sich so zu präsentieren. Die Antwort war „Nein, wieso?“ und jeder hat mich komisch angeschaut. Der Punkt war, dass sie etwas ganz normales anhatte, etwas Sommerliches halt.

Ich hatte mir angewöhnt, in der Schule anders zu denken. Sobald ich zu Hause war, verhielt ich mich normal ,,deutsch“ und war frei von den Zwängen meiner Schul-Denkweise. Ich bin froh dass ich die Schule gewechselt hatte und dadurch meine Denkweise wieder normal wurde und ich in der Schule wie zu Hause denken konnte.

Nach dem Abschluss weiß ich noch von der alten Schule, dass 1-2 Muslima direkt verheiratet wurde, von einer habe ich nie wieder was gehört.

Der Kindergarten und die Schule sind der Anfang unseres Lebens wo wir uns täglich aufhalten und aufwachsen. Diese Einrichtungen prägen uns.

Ich will nicht wissen was heut zu Tage an den Schulen passiert, alleine daran zu denken macht mir Angst. Wir Deutschen bekommen unsere freiheitliche Einstellung dort abtrainiert und lernen das Leben der Muslims mit zu leben. Unsere Eltern werden nicht gefragt und wir starten in das Leben und verändern unsere Kultur unbewusst, weil wir es nicht anders kennen. Wir wachsen nicht mehr in der Kultur unserer Eltern auf. Unsere Denkweise ist anders. Ich finde das schrecklich: Zu meiner Schulzeit wusste ich mehr über die Religion und die Kultur des Islam als über meine eigene. Wie kann sowas sein, das ist doch mein Land! Ich habe mir die Sprache Deutsch wieder angewöhnt, habe mir wieder angewöhnt akzentfrei, deutsch zu sprechen.

Jemand aus der Initiative hat folgende Erfahrung gemacht: Eine irisch-deutsche Familie mit 3 Kindern zog von Irland nach Deutschland, da der Vater hier einen Job angeboten bekommen hatte. Die Familie kaufte ein Haus und waren für fast 2 Jahre hier in Deutschland. Die zwei älteren Kinder gingen schon auf die weiterführende Schule. Dann wurde die jüngste Tochter in die 1. Klasse einer Grundschule eingeschult. Eines Tages wurde die Mutter von der Arbeit aus angerufen und gebeten unverzüglich zur Grundschule zu kommen, da etwas passiert sei. Die jüngste Tochter, die in der Grundschule war, war mit ihrer Freundin die einzigen zwei Mädchen in der Klasse. Sie hatten beide blonde Haare und blaue Augen. Die Grundschule wurde in diesem Fall auch von Flüchtlingen dominiert. In Ihrer Klasse waren vor allem Flüchtlinge und Ausländer mit muslimischem Glauben. Als die Mutter in der Schule eintraf fand sie ihre Tochter mit ihrem aufgeritzten T-Shirt vor, an ihrem Bauch war ein leicht blutiger Kratzer zu erkennen. Die Mutter war total geschockt, das Schlimmste war für sie, dass ihre Tochter nie etwas erwähnt hat. Ein Junge muslimischer Herkunft hat die Tochter mit einem Messer bedroht und verletzt. Die Lehrerin teilte Ihr außerdem mit, dass ihre Tochter und die Freundin öfters gemobbt, geschubst, spielerisch geschlagen werden von den Jungs aus der Klasse. Als die Mutter mit ihrer Tochter zu Hause war, fragte sie ihre Tochter, warum sie nie etwas gesagt hat. Die Mutter hat alle Kinder so erzogen, immer die Wahrheit sagen zu können, egal was war, sie konnten immer zu ihr kommen. Die kleine Tochter erzählte, dass sie es als etwas Natürliches empfunden hat, was ihr und ihrer Freundin alltäglich passieren würde. Sie sagte noch, dass beide oft auch als ,,Kartoffelfresser“ beleidigt wurden und auf dem Schulhof von muslimischen Mädchen beschimpft wurden. Die Tochter wurde dann psychologisch behandelt. Der Psychologe sagte, dass sie in einer parallelen Identität sei. Die Mutter tat sie dann auf eine Waldorf-Schule. Ihre Freundin musste alleine zurück in die Klasse, da die Eltern keine Möglichkeit und kein Geld hatten für eine Waldorf Schule. Die zwei älteren Geschwister haben dann auch angefangen zu erzählen, was bei ihnen auf der weiterführenden Schule alles passiert. Bei den zwei älteren waren dieselben Umstände, wie ich sie oben schon erzählt habe. Die Mutter hatte Angst um ihre Kinder. Kurz vor den Sommerferien fassten ihr Mann und sie den Entschluss, wieder zurück nach Irland zu ziehen. Somit verkauften sie Ihr Haus und zogen mit den drei Kindern wieder zurück nach Irland, wo sie nicht unter diesen Umständen leben müssen.

Ich möchte mit mir als Beispiel darauf aufmerksam machen, dass wir schon von klein auf im Kindergarten und Schule manipuliert werden. Wir nehmen es als etwas Natürliches an, so abwertend behandelt zu werden. Wir nehmen den Slang an und können uns nicht mal mehr richtig in unserer Muttersprache artikulieren. Durch das und mehr geht unsere deutsche Kultur langsam und unbewusst verloren. Ich bin auch gegen radikal-islamische Lehrer. Sie sind ja ein Vorbild für unsere Kinder, das verändert die Schüler. Sie nehmen alle die islamische Kultur in ihr Leben auf. Natürlich kenne ich auch Lehrer die den islamischen Glauben haben, ohne ihn der Gesellschaft aufzuzwingen, aber von diesen Lehrern gibt es sehr wenig. Ich bin mit vielen Migranten befreundet. Ich teile ihre Furcht vor Menschen, die radikal sind, die unser Land und Kultur nicht respektieren und zerstören.

Wenn du ein Schüler, Student oder schon aus der Schule draußen bist, aber uns trotzdem deine Geschichte erzählen magst, trau dich und schreib uns an. Teile deine Geschichte mit den anderen, gerne auch anonym.

Copyright© Initiative an der Basis/ Marie. A.,  2020

 

VIDEO Marie A.

 

 

 

Ποιοι είμαστε (Initiative an der Basis)

Initiative an der Basis

Είμαστε δάσκαλοι, εκπαιδευτικοί, εθελοντές, κοινωνικοί λειτουργοί, μεταφραστές και διερμηνείς του BAMF, δικαστικοί, ψυχολόγοι, γιατροί, αστυνομικοί καθώς και κοσμικοί και κριτικοί πρόσφυγες και μετανάστες. Είμαστε όλοι αφοσιωμένοι άνθρωποι που εργάζονται με πλήρη απασχόληση ή σε εθελοντική βάση με πρόσφυγες και ανθρώπους με μεταναστευτικό υπόβαθρο και μερικοί από αυτούς έχουν τα υπόβαθρα μετανάστευσης.

Είμαστε οι άνθρωποι που βιώνουν άμεσα τις συνέπειες της μετανάστευσης.

Είμαστε αυτοί που αμέσως βιώνουν στην καθημερινή τους πρακτική τι εμπλουτίζει, αλλά και θέτει σε κίνδυνο και απειλεί ειρηνική και ελεύθερη συνύπαρξη στη δημοκρατική μας κοσμική κοινωνία.

Παρατηρούμε έναν αυξανόμενο διαχωρισμό της κοινωνίας και την ταυτόχρονη διείσδυση εξτρεμιστικών θέσεων από τα περιθώρια στο κέντρο της κοινωνίας.

Η μετανάστευση και οι συνέπειές της κυριαρχούν στα μέσα μαζικής ενημέρωσης, αλλά σπάνια γνωρίζουν όσοι έχουν να ασχοληθούν καθημερινά με το τι ακριβώς συμβαίνει και πώς θα μπορούσε κανείς να το κάνει καλύτερα. Θέλουμε να το αλλάξουμε αυτό.

Θέλουμε να προσδιορίσουμε τα προβλήματα ως μια ευρεία βάση, να δείξουμε συνδέσεις και να διατυπώσουμε απαιτήσεις για την κοινωνία, τα μέσα ενημέρωσης, τις αρχές και την πολιτική, καθώς και για τους πρόσφυγες και τις παράλληλες κοινωνίες. Δεν είμαστε βασικά ενδιαφέρουσες για το ενδιαφέρον των μέσων ενημέρωσης. Γνωρίζουμε ότι κι εμείς διατρέχουμε τον κίνδυνο να παρανοήσουμε και να εκτελέσουμε με υπερηφάνεια τα μέσα ενημέρωσης, αλλά παρά τα πάντα που δεν θέλουμε να παραμείνουμε σιωπηλοί. Η κατάσταση είναι πολύ σοβαρή ώστε να αγνοηθεί περαιτέρω.

Και αν είναι δυνατόν, και αυτό το κείμενο: Σύντομη μορφή:

Είμαστε δάσκαλοι, εκπαιδευτικοί, εθελοντές, κοινωνικοί λειτουργοί, μεταφραστές και διερμηνείς του BAMF, δικαστικοί, ψυχολόγοι, γιατροί, αστυνομικοί καθώς και κοσμικοί και κριτικοί πρόσφυγες και μετανάστες. Είμαστε όλοι αφοσιωμένοι άνθρωποι που εργάζονται σε πλήρες ωράριο ή σε εθελοντική βάση με πρόσφυγες και ανθρώπους με μεταναστευτικό υπόβαθρο και μερικοί από αυτούς έχουν ίδιο ιστορικό μετανάστευσης.

Με βάση το έργο μας σε επίπεδο βάσης και τη δική μας εμπειρία, βιώνουμε τις συνέπειες της πολιτικής ασύλου / μετανάστευσης και την έλλειψη πολιτικής στήριξης σε καθημερινή βάση.

Στη δουλειά μας στο λαό ή στην καθημερινότητά μας αντιμετωπίζουμε τακτικά προβλήματα και παραπονούντα που μέχρι στιγμής έχουν κηρυχθεί ως ατομικές περιπτώσεις ή ακόμη και εξαιρέσεις στη δημόσια συζήτηση για το θέμα «Μετανάστευση και Πτήση». Αυτές δεν είναι εξαιρέσεις, όπως μπορούμε να διαπιστώσουμε από την εμπειρία μας.

Είναι επείγον να ασχοληθούμε με την εμπειρία και τις απαιτήσεις μας προς το κοινό.

Προκειμένου να αντιμετωπιστούν τα προβλήματα, είναι απαραίτητο να τα ονομάσουμε ανοιχτά και ειλικρινά, ώστε να υπάρξει μια πραγματική συζήτηση για το πώς μπορούν να επιλυθούν (ειδικά σε πολιτικό επίπεδο).

Σε επίπεδο βάσης, θεωρούμε ότι είναι ευθύνη μας να συμβάλουμε σε αυτήν τη συζήτηση με την πλούσια εμπειρία μας, που συγκεντρώθηκε από πολλούς ανθρώπους, καθώς και τις πιθανές λύσεις που έχουν αναπτυχθεί.

Η πρωτοβουλία „grass-roots initiatives“ απαιτεί θεμελιώδη αναπροσανατολισμό της πολιτικής για τους πρόσφυγες. Είναι πλέον καιρός να εκπονηθούν οι καταφανείς αποτυχίες των τελευταίων ετών και ένα γενικό σχέδιο για μια νέα πολιτική για τους πρόσφυγες να εργάζονται καθημερινά με πρόσφυγες και να ενσωματώνουν τα ευρήματά τους σε ένα γενικό σχέδιο.

Η πολιτική για τους πρόσφυγες θα πρέπει να εναρμονιστεί σε όλα τα επίπεδα, ώστε να ευδοκιμήσουν η κοινωνία υποδοχής και οι πρόσφυγες. Μερικά παραδείγματα:
• Σαφής επικοινωνία των ευρωπαϊκών αξιών και ηγετική ευρωπαϊκή κουλτούρα προς τους πρόσφυγες
• Σαφής επικοινωνία ότι το άσυλο σημαίνει προσωρινή αποδοχή στη χώρα υποδοχής Γερμανία, η οποία τελειώνει όταν είναι δυνατή η επιστροφή στη χώρα καταγωγής
• Χωρίς υποστήριξη για τους πρόσφυγες. Όποιος δεν έχει γλωσσικό κύκλο, εργασία ή εκπαίδευση είναι υποχρεωμένος να κάνει κοινοτική, κοινωνική υπηρεσία
• Κυρίως σε είδος αντί για παροχές σε χρήμα
• Συνεπής εφαρμογή κυρώσεων για αρνήσεις
• Δημιουργία ενός ανώνυμου γραφείου εγγραφής για τους Salafists και τους απειλούμενους με εξαφάνιση άτομα
• Δεν υπάρχει άσυλο και καμία ανοχή στους εγκληματίες
• Δυνατότητα απόσυρσης του καθεστώτος ασύλου από βίαια και ποινικά αδικήματα
• Τροποποίηση της αρχιτεκτονικής ασφάλειας (δικτύωση όλων των αρμόδιων για το άσυλο υπηρεσιών, των ομοσπονδιακών αρχών, της αστυνομίας κ.λπ.)
• Υποβοήθηση της αστυνομικής ένωσης στην επιβολή των απελάσεων
• Να απομακρυνθούμε από την αρχή της „ενσωμάτωσης μέσω της προώθησης του Ισλάμ“ (π.χ., καμία στήριξη για τους πολιτικούς ισλαμιστές που ενσωματώνουν τους πρόσφυγες στις κοινότητες των τζαμιών τους αλλά όχι στη γερμανική κοινωνία)
• Επέκταση του νόμου περί ουδετερότητας του Βερολίνου σε ολόκληρη την ομοσπονδιακή επικράτεια
• Εισαγωγή ολοκληρωμένων υποχρεωτικών μαθημάτων ηθικής στα γερμανικά σχολεία
• Υποστήριξη των αιτημάτων της οργάνωσης για τα δικαιώματα των γυναικών Terre des Femmes (απαγόρευση της μαντίλας, απαγόρευση της πολυγαμίας, ελάσσονος γάμος, αναγκαστικός γάμος, ακρωτηριασμός των γεννητικών οργάνων κ.λπ.), ενίσχυση των δικαιωμάτων των γυναικών προσφύγων
• Σαφής διάκριση μεταξύ πτήσης και μετανάστευσης και σύνταξη νόμου περί μετανάστευσης βάσει του αμερικανικού μοντέλου
• Έγκριση των δηλώσεων της 1ης Συνδιάσκεψης για το Κρίσιμο Ισλάμ το 2008
και η προσφυγή στη Βιέννη
• Απαγόρευση εισόδου για τα επόμενα 3 χρόνια για να αντικατοπτρίσουν τα προβλήματα που έχουν προκύψει και να βρουν τις κατάλληλες λύσεις

„SOS, σταματήστε την αποδοχή προσφύγων αμέσως“- Rebecca Sommer, εθελοντής συνοδός προσφύγων και βοηθός ενσωμάτωσης 2012-2020)

Η Rebecca Sommer έδωσε συνεντεύξεις σε δύο πολωνικές εφημερίδες (dorzeczy και Euroislam)

Εδώ η γερμανική έκδοση:Rebecca_Sommer_@United_Nations_Indigenous_Peoples_Film copy

Συνέντευξη με την Rebecca Sommer από την Natalia von der Osten-Sacken, 18.1.2018

Η Rebecca Sommer είναι μία Γερμανίδα και διεθνούς εμβέλειας καλλιτέχνης, διαμένει από το 2012 στο Βερολίνο, δημοσιογράφος και πολλαπλώς βραβευμένη σκηνοθέτης.

Μέχρι την επιστροφή της στη Γερμανία εν έτη 2012 κατείχε ειδική συμβουλευτική θέση στη κεντρική βάση των Ηνωμένων Εθνών ECOSOC, όπως και επίσης στη Γενεύη για τα ανθρώπινα δικαιώματα με κέντρο βάρος στα αυτόχθονα έθνη και στo διεθνές δίκαιο. Συνεργάστηκε πάνω από δεκαετία στενά με τους οργανισμούς UNHCHR και UNPFII, αλλά και με πρόσφυγες και με τον οργανισμό UNHCR. Συμμετείχε επίσης πάνω από μία δεκαετία στις διαπραγματεύσεις των Ηνωμένων Εθνών και στην δήλωση δικαιωμάτων αυτοχθόνων λαών, δήλωση η οποία έγινε με προσωπική υποστήριξη της ιδίας δεκτή από σχεδόν όλα τα έθνη. Επισκέφτηκε πολυάριθμα αυτόχθονα έθνη σε όλο τον κόσμο καθώς και παρουσίασε στα Ηνωμένα Έθνη τεκμήρια ανθρωπίνων δικαιωμάτων, οργανωμένες δράσεις καθώς και εκστρατείες, διαφώτισε για την παράβαση των ανθρωπίνων δικαιωμάτων κατά αυτοχθόνων λαών με φωτογραφικό και κινηματογραφικό υλικό καθώς και με γραπτές αναφορές. Ως γνωστή ειδικός σε θέματα ανθρωπίνων δικαιωμάτων σκηνοθέτησε με εντολή των Ηνωμένων Εθνών την ταινία «αυτόχθονοι λαοί και τα Ηνωμένα Έθνη». Επίσης συμμετείχε μέχρι το έτος 2014 στις διαπραγματεύσεις περί κλιματικής αλλαγής UNFCCC και υπήρξε μέχρι το 2014 μέλος στην ένωση Climate Justice Now. Εργάστηκε ως συντάκτρια σε μεγάλες βρετανικές εφημερίδες όπως Scene, The Face και Spirit και σε αμερικάνικες εφημερίδες όπως Black Book και Madison. Εργάστηκε και ζούσε στην Ινδία, Μεγάλη Βρετανία, Βραζιλία, Νότια Αφρική και στις Ηνωμένες Πολιτείες. Από το έτος 2012 εργάζεται και αγωνίζεται για τα ανθρώπινα δικαιώματα των προσφύγων στην Ευρώπη και ίδρυσε και καθοδηγεί την οργάνωση Arbeitsgruppe Flucht+ Menschenrechte (oμάδα εργασίας φυγής και ανθρωπίνων δικαιωμάτων), ένα δίκτυο, το οποίο υποστηρίζει πρόσφυγες στο Βερολίνο. 

Νatalia von der Osten-Sacken: Rebecca, εργαζόσουν πολλά χρόνια με πρόσφυγες και με μετανάστες, είσαι μία γνωστή ακτιβίστρια ανθρωπίνων δικαιωμάτων. Χρόνια τώρα ήδη πριν το μεγάλο κύμα μεταναστών εν έτη 2015 ήσουν ως άτομο πολύ γνωστή για την πολιτική σου θέση να δέχεται η Γερμανία απεριόριστο αριθμό αυτών των ατόμων. Τι επηρέασε την αλλαγή των πεποιθήσεών σου;

Rebecca Sommer: Ποτέ δεν υποστήριζα την απεριόριστη αποδοχή των προσφύγων και των μεταναστών, διότι απλούστατα δεν γίνεται, να δεχτεί ένα κράτος απεριόριστα πρόσφυγες και μετανάστες. Είμαι ανθρωπιστής και υπερασπιστής ανθρωπίνων δικαιωμάτων. Τα πρώτα χρόνια πίστευε, ότι οι άνθρωποι που έρχονται είναι πραγματικοί πρόσφυγες, ότι είναι πραγματικά πανευτυχής που είναι ασφαλείς και έτσι θα έχουν και την θέληση να προσαρμοστούν και να ενσωματωθούν. Αλλά με την πάροδο του χρόνου και αποσπασματικά αποκαλύφθηκε η πικρή αλήθεια. Οι λόγοι ήταν τόσο πολυάριθμοι, ώστε δεν μπορούσα πλέον να αποστρέψω το βλέμμα από αυτούς.

Σίγουρα το σημείο αναφοράς και αλλαγής στην πορεία των πεποιθήσεών μου και στις πεποιθήσεις πολλών υπήρξε η πρωτοχρονιά του έτους 2015 στην Κολωνία της Γερμανίας. Εκεί έπρεπε να παραδεχτώ στον εαυτό μου, ότι αυτή η συμπεριφορά ταιριάζει στην συντριπτική πλειοψηφία των μουσουλμάνων, με τους οποίος αλληλεπιδρούσα. Αυτή ήταν η στιγμή, όπου είπα στον εαυτό μου: «Rebecca, πρέπει τώρα να ενεργοποιήσεις την λαβή ασφαλείας, από την αιτία και μόνο, ότι ήμουν υπέρμαχη των δικαιωμάτων των γυναικών, και κατείχα ως γυναίκα μία συλλογική ευθύνη προς τις γυναίκες». Μέχρι τότε προσπαθούσα να δικαιολογήσω τα συνεχώς επαναλαμβανόμενα σχήματα συμπεριφοράς και σκεπτικού, την κοσμοθεωρία τους η οποία πηγάζει από την θρησκεία τους το Ισλάμ και τον πολιτισμό-κουλτούρα τους, λόγου χάρη με την δικαιολογία, ότι είναι νέοι στον πολιτισμό μας. Πίστευα μάλιστα, ότι αυτές οι μεσαιωνικές απόψεις θα αμβλυνθούν και θα αλλάξουν με τον καιρό. Εμπιστευόμουν και βασιζόμουν στα ιδανικά μας, στην ελευθερία, στην ισοτιμία των ευρωπαϊκών αξιών και ήμουν μάλιστα τόσο αφελής να πιστεύω, ότι κάθε άνθρωπος θα υιοθετούσε και θα αγκάλιαζε ενθουσιασμένος τα ιδανικά αυτά.

Αλλά δυστυχώς έγινα η ίδια μάρτυρας ως εθελόντρια, και αναγκάστηκα να παρακολουθώ επαναλαμβανόμενες συμπεριφορές για μεγάλο χρονικό διάστημα ετών, και να παραδεχτώ εν τέλει, ότι όταν αφορά σε μουσουλμάνους πρόσφυγες, έχουν μεγαλώσει με παντελώς διαφορετικές αξίες, ότι έχουν υποστεί τέτοια πλύση εγκεφάλου από την παιδική τους ηλικία και έχουν κατηχηθεί κατά τέτοιο τρόπο από το Ισλάμ, ώστε να αντιμετωπίζουν εμάς τους «απίστους» με αλαζονεία και υπεροψία. Προσωπικά το αποκαλώ «μουσουλμανική μαντίλα στο κεφάλι». Επιπρόσθετα όταν καταφθάνουν στην Γερμανία καταλήγουν πολλοί εξ αυτών στα χέρια φανατικών φονταμενταλιστών μουσουλμάνων ιμάμηδων του πολιτικού Ισλάμ, το οποίο εισάγεται από την Τουρκία, από την Σαουδική Αραβία, το Ιράν, το οποίο ενισχύει τον θρησκευτικό τους φανατισμό και τον φονταμενταλισμό τους και τους απαγορεύει να αφομοιωθούν από εμάς τους άπιστους και να υιοθετήσουν τον δικό μας τρόπο ζωής, να αποδεχτούν την δική μας κοσμοθεωρία και τις αξίες μας, την επιστήμη μας, ώστε το Γερμανικό κράτος να απολέσει παντελώς κάθε έλεγχο σε αυτές τις δυσμενείς εξελίξεις.

Ένα παράδειγμα, το οποίο με βοήθησε να «ανοίξω» τα μάτια μου συνέβη εν έτη 2016, όταν έπρεπε να μάθω την αλήθεια για μία ομάδα προσφύγων, τους οποίους επέβλεπα για μεγαλύτερο χρονικό διάστημα. Άνηκαν πλέον στον πιο στενό φιλικό μου κύκλο. Τους είχα βοηθήσει να διεκπεραιώσουν την διαδικασία ασύλου, τακτοποιούσα τις υποθέσεις τους με τις δημόσιες αρχές, φρόντιζα για την στέγασή τους, τα έπιπλά τους, τους υπολογιστές, τα ποδήλατά τους, τον ρουχισμό τους, την επαγγελματική τους εκπαίδευση, την εκμάθηση της εγχώριας γλώσσας μας, την εργασία τους, την υποτροφία τους, μάλιστα θυσίαζα αμέτρητες ώρες του προσωπικού μου χρόνου για πολλές περιπτώσεις ανθρώπων. Σε μία συγκεκριμένη στιγμή αντιλήφθηκα τελικά, ότι αυτά το άτομα έπαιζαν και υποδύονταν ένα ψεύτικο ρόλο , εφάρμοζαν πάνω μου την τακτική της εξαπάτησης που περιγράφεται στο Κοράνι στο Ισλάμ που ονομάζεται στα αραβικά «Taqiyya” (τακίγια) ή αλλιώς η τεχνική της εξαπάτησης που περιγράφεται στο Κοράνι. Με εξαπάτησαν και με απογοήτευσαν πολλαπλώς. Όμως προειδοποιήθηκα σφοδρώς από Άραβες και Κούρδους για την τεχνική αυτής της εξαπάτησης που περιγράφεται και εφαρμόζεται από το Ισλάμ. Και μάλιστα από ανθρώπους, οι οποίοι όχι μόνο έπρεπε να φύγουν από περιοχές που πλήττονται από πόλεμο, αλλά έπρεπε να φύγουν κυνηγημένοι από τους ιδίους φανατικούς μουσουλμάνους αυτού του είδους, αλλά δεν τους έδωσα δυστυχώς καμία σημασία. Και ξαφνικά ανακάλυψα, ότι αυτοί οι άνθρωποι, οι ίδιοι δηλαδή, των οποίων καθημερινώς τα προβλήματα έλυνα, με τους οποίους συντρώγαμε, γελούσαμε και χορεύαμε, δεν προσεύχονταν ούτε πήγαιναν στο τζαμί, ούτε νήστευαν για το ραμαζάνι, μάλιστα γελούσαν για τους πιο θρησκευόμενους μουσουλμάνους, πίσω από την πλάτη μου και καθήμενοι στον κήπο μου, με αποκαλούσαν μία ηλίθια γερμανίδα πόρνη.

Αυτό το γεγονός όχι μόνο με πόνεσε πάρα πολύ, διότι ειδικά για αυτούς ήμουν ο διασώστης, η φίλη, η αδελφή και μάνα, και τους εμπιστευόμουν, αλλά μου έδωσε μία επιπλέον αφορμή να επανακτήσω την λογική μου. Διότι αυτοί οι πρόσφυγες ήταν ένα ζωντανό παράδειγμα και μία ελπίδα για μία πετυχημένη ενσωμάτωση και φιλία ανάμεσα στον δυτικό τρόπο προσανατολισμένων και ντόπιων ανθρώπων και τους μουσουλμάνους Άραβες. Δεν έκανα τίποτε άλλο από να τους βοηθώ, να τους προστατεύω, να τους στηρίζω και να τους χαρίζω την ειλικρινή φιλία μου. Τους υποδέχτηκα με ανοιχτές αγκάλες στην Γερμανία και για το ευχαριστώ με προσέβαλλαν, με έβρισαν και με λέρωσαν με τα λόγια, τις σκέψεις και τις πράξεις τους.

Στο μεσοδιάστημα είχα δημιουργήσει έναν φάκελο με τα δεδομένα όλων των περιπτώσεων με τις οποίες επιφορτίστηκα και παρακολουθώ ακόμα, πλέον με πιο κριτικό πνεύμα την εξέλιξη των προσφύγων, τους οποίους συνόδευα ή ακόμα συνοδεύω, αλλά ακόμα και τους πρόσφυγες των άλλων εθελοντών. Δυστυχώς έχουν αναστείλει και άλλοι εθελοντές την εθελοντική τους εργασία λόγο παρομοίων εμπειριών. Οι νέοι εθελοντές που προστίθενται είναι πάλι τόσο αφελής, όσο αφελής υπήρξα και εγώ κάποτε. Αλλά σε αντίθεση με αυτό που προσπαθούν να μας πείσουν τα μέσα μαζικής ενημέρωσης, δεν προστίθενται τόσοι πολλοί νέοι εθελοντές πλέον. Είτε συμμετέχουν στον εθελοντισμό πάρα πολύ καιρό, είτε έχει θεσμοθετηθεί η βοήθεια που παράσχουν και συμβάλλουν και δεσμεύτηκαν έναντι μισθοδοσίας δηλαδή αμείβονται με χρήματα. Από αυτούς σίγουρα δεν θα μάθεις τίποτα για την απογοήτευση που βίωσαν και την θλιβερή πραγματικότητα, διότι απλά δεν τους συμφέρει.

Δημοσιογράφος: Και ποιο είναι το συμπέρασμα;

Rebecca Sommer: Πολλοί δεν εργάζονται ακόμα, μιλούν ακόμα ελάχιστα Γερμανικά, συναναστρέφονται μόνο μεταξύ τους, δεν έχουν σχεδόν καθόλου ή και καθόλου Γερμανούς φίλους. Άλλοι πάλι παρέβηκαν τον νόμο και είναι φυγόδικοι. Άλλοι πάλι έχουν ριζοσπαστικοποιηθεί (προσηλυτίστηκαν στο ακραίο Ισλάμ). Ή αντιλαμβάνεσαι αργότερα, ότι ήταν ενεργοί μαχητές της τζιχαντιστικής Αλ Νούζρα ή του Ισλαμικού Κράτους, και είναι ακόμα φανατικοί οπαδοί των τρομοκρατικών οργανώσεων αυτών. Υπάρχουν ναι μεν και εξαιρέσεις που εργάζονται, που μιλούν Γερμανικά, αλλά η νοοτροπία της Ισλαμικής μαντίλας, η υπεροψία ότι ως μουσουλμάνοι ανήκουν σε ανώτερη κάστα ανθρώπων και είναι καλύτεροι άνθρωποι από εμάς, υπερισχύει στους περισσότερους. Στο μεταξύ έχω πάψει να εργάζομαι και έχω απολέσει την όρεξή μου να εργάζομαι έστω και εθελοντικά για αυτούς τους τους ανθρώπους μουσουλμάνους, οι οποίοι έχουν εντρυφήσει στην πατριαρχία και την προάγουν σε κάθε τους έκφανση.

Τώρα αναγνωρίζω πως λειτουργούν. Συνεχίζω να διεκπεραιώνω τις υποθέσεις που είχα αρχικά αναλάβει, δέχομαι όμως μόνο καινούργιες περιπτώσεις, όπου σύμφωνα με την άποψή μου, πρόκειται πραγματικά για πρόσφυγες, οι οποίοι έχουν και αιτία να καταφύγουν στο μη θεοκρατούμενο και κοσμικό κράτος μας, όπου γυναίκας και άντρες μέσου νόμου είναι ισότιμοι, όπου καταναλώνεται χοιρινό κρέας, όπου μπορούμε μάλιστα και γυμνοί να κάνουμε ηλιοθεραπεία. Αυτή η ελευθερία είναι πολύτιμη και πολύ εύθραυστη. Αν αναλογιστείς, πόσοι άνθρωπο καταφεύγουν ξαφνικά στην Γερμανία που φορούν ισλαμική μαντίλα, και μόνο η μαζικότητα των ανθρώπων αυτών αλλοιώνει στην Γερμανία τα πάντα. Αυτό είναι από τώρα ορατό. Έχω γίνει πολύ προσεκτική και ιδιαιτέρως δύσπιστη και καχύποπτη. Θα ήταν προτιμότερο όλοι οι υπόλοιποι να εγκατασταθούν σε ένα άλλο μουσουλμανικό κράτος και να ζητήσουν άσυλο, να ψάξουν για εργασία και για μία καλύτερη ζωή, αντί να προσπαθούν να μας επιβάλλουν τις απαξιωτικές και μισογύνες, μεσαιωνικές τους αξίες και να μας βλάψουν μακροπρόθεσμα ανεπανόρθωτα.

Για αυτό το λόγο βοηθώ τώρα πρωτίστως γυναίκες και θρησκευτικές μειονότητες, οι οποίες εκδιώχθηκαν από μουσουλμανικά κράτη και έγιναν πρόσφυγες: όπως πολιτικοί πρόσφυγες, δημοσιογράφοι, πρώην μουσουλμάνους που αποποιήθηκαν την μουσουλμανική πίστη και για αυτό διώκονται στις πατρίδες τους. Και μου αρέσει να βοηθώ ιδιαιτέρως γυναίκες, . Υπάρχουν αρκετές, οι οποίες θέλουν λόγο της οικονομικής τους ασφάλειας που απολαμβάνουν πλέον να χωρίσουν από τους συζύγους τους, καθώς και εξαναγκάστηκαν να παντρευτούν και να υπηρετούν με χαμόγελο εφ΄ όρου ζωής έναν άντρα τον οποίο ποτέ δεν αγάπησαν, που εσωτερικά τον μισούν. Διότι υπάρχει πολύ ψυχολογική βία και βιασμοί σε αυτούς τους μουσουλμανικούς γάμους. Η γυναίκα δεν έχει καμία αξία ως άνθρωπος, είναι καθαρά αντικείμενο του σεξ και όχι σύντροφος, είναι σκλάβα που εργάζεται διαρκώς και μηχανή αναπαραγωγής. Αυτή είναι η ευθύνη μιας καλής μουσουλμάνας. Έτσι όπως και οι περισσότεροι μουσουλμάνοι δεν μας έχουν κανένα σεβασμό, έτσι δεν σέβονται ούτε τις γυναίκες τους. Όχι όλοι βέβαια- γνωρίζω και ζευγάρια τα οποία αποτελούν την εξαίρεση, αλλά οι περισσότεροι έχουν την περιγραφόμενη νοοτροπία. Αυτό ισχύει και για πάρα πολλούς μουσουλμάνους που έχουν πάρει την γερμανική υπηκοότητα και τις οδηγίες για την συμπεριφορά και την νοοτροπία τους τις δίνει το Ισλάμ. Για αυτό, σας προειδοποιώ προκαταβολικώς. Αρκετά είδα, αρκετά άκουσα, αρκετά βίωσα. Έχω αδιάσειστα στοιχεία πλέον.

Δημοσιογράφος: Ανέφερες την λέξη Taqiyya (Τακίγια= ισλαμικός τρόπος εξαπάτησης). Πως τον αντιλαμβάνεσαι και πως τον βίωσες αυτόν τον τρόπο;

 

Rebecca Sommer: Η λέξη Τακίγια δεν είναι γνωστοί στους περισσότερους Ευρωπαίους. Ακόμα και άνθρωποι που προσπαθούν να προειδοποιήσουν για αυτήν την μορφή της θρησκευτικά δικαιολογημένης μορφής εξαπάτησης, ακόμα και αν κατάγονται από το ίδιο θρησκευτικό εθνικό υπόβαθρο όπως οι περιγραφόμενοι πρόσφυγες που εφαρμόζουν την τακτική αυτή, χαρακτηρίζονται κατευθείαν ως ρατσιστές. Τακίγια σημαίνει εξαπάτηση. Σου δίνεται με αυτήν την τακτική της εξαπάτησης το ελεύθερο να εξαπατήσεις τους αλλόθρησκους ή άπιστους, αν αυτό συμβάλλει στην προστασία του Ισλάμ και των μουσουλμάνων. Υπάρχουν διαφορετικές μορφές της εξαπάτησης, αυτές η οποίες επιτρέπονται υπό συγκεκριμένες προϋποθέσεις όταν βρίσκεσαι σε αλληλεπίδραση με μη μουσουλμάνους, δηλαδή απίστους, όπου η πιο γνωστή μορφή της εξαπάτησης είναι η Τακίγια. Αυτές οι προϋποθέσεις είναι ως συνήθως αυτές, οι οποίες προάγουν τα συμφέροντα του Ισλάμ και των μουσουλμάνων μεμονωμένα, ο οποίος ανήκει στην παγκόσμια μουσουλμανική συλλογικότητα, την λεγόμενη Ούμα Umma (παγκόσμια μουσουλμανική κοινότητα). Λόγου χάριν με το να κερδίσουν την εμπιστοσύνη ενός απίστου με το ψέμα, το οποίο καθιστούν τον άπιστο εκτεθειμένο και αδύναμο, για να τον νικήσουν τελικά.

Η προδοσία της εμπιστοσύνη επομένως είναι προγραμματισμένη. Ένας μουσουλμάνος επιτρέπεται να ψεύδεται απέναντι σε έναν άπιστο και να τον εξαπατά, και δεν είναι ηθικά κατακριτέο, όσο ο μουσουλμάνος επωφελείται από την εξαπάτηση αυτήν, εφόσον συμβάλλει η εξαπάτηση καθ’ αυτού στην αύξηση της επιρροής της Ούμα δηλ. της παγκόσμιας μουσουλμανικής κοινότητας. Ο μουσουλμάνος δεν χρειάζεται να ντρέπεται για την εξαπάτηση αυτή. Για να ωφεληθεί από έναν άπιστο, επιτρέπεται στον μουσουλμάνο να υποκρίνεται φιλία ή αγάπη και ταυτόχρονα να μην το εννοούν πραγματικά. Με τον όρο Τακίγια δηλ. εξαπάτηση με τους όρους του Κορανίου απαλλάσσεται ο μουσουλμάνος από κάθε ευθύνη απέναντι στους απίστους- και αυτή η προειδοποίηση απευθύνεται ειδικά στις γυναίκες, η οποίες διατηρούν σχέσεις με μουσουλμάνους. Αλλά ειδικά και στους πολιτικούς, οι οποίοι συνάπτουν συμβόλαια ή συμφωνίες με μουσουλμανικούς οργανισμούς, διότι κανένας όρκος, ούτε στο όνομα του Αλλάχ έχει σημασία, διότι ακυρώνεται από την εφαρμογή της Τακίγια δηλ. της εξαπάτησης, διότι ο ίδιος ο Αλλάχ φρόντισε με το Κοράνι να απαλλάξει τους μουσουλμάνους από την τήρηση των όρκων τους, εφόσον έχουν συναφθεί με απίστους ή αλλόθρησκους. Η μοναδική προϋπόθεση είναι: αυτός που εξαπατά να έχει βαθιά πίστη στο Κοράνι και στον Αλλάχ. Η τέχνη της εξαπάτησης επιτρέπει μάλιστα στο μουσουλμάνο να παριστάνει τον μη μουσουλμάνο. Επιτρέπεται να πει τα πάντα και να εξαπατά εσκεμμένα, όσο καιρό απαιτείται για να κερδίσει την εμπιστοσύνη του απίστου ή ενός κράτους που ενδεχομένως να τον φιλοξενεί. Πρέπει να αναλογιστεί κανείς πραγματικά, με τι μορφή θρησκευτικής ιδεολογίας έχουμε να κάνουμε.

Η Τακίγια προέρχεται πιστεύω από Σιιτικό Ισλάμ, χρησιμοποιείται όμως ευρέως εξίσου και από τους Σουνίτες μουσουλμάνους, αν και το αρνούνται πεισματικά και επιτρέπει μάλιστα την βρώση φαγητού «χαράμ» δηλαδή ακάθαρτου φαγητού (χοιρινού) για να προσποιηθούν, ότι είναι άθεοι. Πρέπει να είμαστε λοιπόν συνειδητοποιημένοι, ότι η απόκρυψη της αλήθειας και η χρήση του ψέματος εκ μέρους των μουσουλμάνων σε απίστους μη μουσουλμάνους δεν είναι στα ισλαμικά κράτη κατακριτέα πρακτική. Και ένας εύπιστος γερμανός εθελοντής συναντάει έναν πολιτισμό, τον οποίο δεν μπορεί να αντιληφθεί στο ελάχιστο. Ειδικά στην υποστήριξη των προσφύγων αντιλαμβάνεται κανείς μετά από ένα μεγάλο χρονικό διάστημα, ότι πολλοί πρόσφυγες, όχι όλοι φυσικά, αλλά αρκετοί, υπερβολικά πολλοί χειραγωγούν με την μέθοδο της εξαπάτησης για να αποσπάσουν όσο γίνεται περισσότερη και ιδιαίτερη προσωπική βοήθεια και φροντίδα, ειδικώς αποκρύπτουν πόσο θρησκευτικά φανατισμένοι είναι στην πραγματικότητα, και πόσο αποστρέφονται το δικό μας σύστημα αξιών και την κοινωνία μας ολόκληρη.

Επαναλαμβάνονται πολλαπλώς παρόμοιες ιστορίες από άτομα, τα οποία έχουν σπουδάσει ιατρική, νομική ή πληροφορική, ότι έχουν αποδημήσει οι γονείς τους και τα μικρά και ανήλικα αδέρφια τους βρίσκονται στην Τουρκία στους δρόμους και υποφέρουν από την πείνα, αποζητούν βοήθεια για να τους φέρουν στην Γερμανία για να εγκατασταθούν εκεί, ή μάλιστα ότι χάθηκε στις εχθροπραξίες και τον πόλεμο όλη η οικογένειά τους. Δηλώνουν κοσμικοί, ήπιων και προοδευτικών πεποιθήσεων για να υποχρεώσουν ηθικά το κράτος μέσω των εθελοντών να δεχτούν την σύζυγο (η οποία θα ζούσε εξίσου ελεύθερα χωρίς κατατρεγμό όπως και εμείς εδώ) και τα παιδιά που έμειναν πίσω και ξαφνικά εμφανίζονται στην Γερμανία θείοι, θείες, γονείς και από την μία στιγμή στην άλλη ανέρχεται το σύνολο της νεκρής κατά τα άλλα οικογένειας σε 15 άτομα και απαιτούνται τρία διαμερίσματα για την στέγαση της οικογένειας αυτής. Ο μικρός αδελφός εμφανίζεται από το πουθενά, οι γονείς νεκραναστήθηκαν ξαφνικά και ζουν με ασφάλεια στην Τουρκία και σε αντίθεση με αυτά που είχαν αφηγηθεί, διαπιστώνεται, ότι ο πρόσφυγας δεν ήταν καθόλου κατατρεγμένος και αβοήθητος, αλλά μαχητής της τρομοκρατικής οργάνωσης Αλ Νούζρα στη Συρία. Και ότι ο μεγάλος αδελφός ήταν κάθε άλλο παρά ένας μετριοπαθείς μουσουλμάνος. Ή ξαφνικά μαθαίνεις, ότι το πτυχίο είναι πλαστό ή αποκτήθηκε με χρήματα. Ή μαθαίνεις ότι η οικογένεια ναι μεν είναι φτωχή, αλλά ζούσε σε ένα ασφαλές μέρος στη Συρία και ήρθε εδώ για να βελτιώσει το βιοτικό της επίπεδο. Ή σε ρωτά ο κατά άλλο μετριοπαθείς μουσουλμάνος μετά την επανένωση της συζύγου του και των παιδιών του με, αν μπορεί ο εθελοντής να βοηθήσει, ώστε να έρθει και η δεύτερη σύζυγος με τα παιδιά τους. Η ως αγαπημένη και μοντέρνα περιγραφόμενη σύζυγος εμφανίζεται καλυμμένη από την κορυφή ως τα νύχια και είναι τρισδυστυχισμένη, επειδή ο σύζυγος την χτυπά τακτικά, της απαγορεύει τα πάντα, επειδή βαθιά θρησκευόμενος. Έμαθα από αυτά τα γεγονότα, ότι η εκμετάλλευση της ευπιστίας των απίστων, στα μάτια τους δηλαδή η εκμετάλλευση ενός πιο αδύναμου, δεν είναι καθόλου κατακριτέα.

Είναι λοιπόν δεδομένο, ότι σε αυτούς τους πολιτισμούς που έχουν διαμορφωθεί υπό το Ισλάμ, μετρά ο δυνατότερος. Δεν συμβιβάζεται με την κοσμοθεωρία τους αν απλά κάποιος από καλοσύνη βοηθά τον συνάνθρωπό του. Είσαι για αυτούς απλώς χαζός, επομένως αδύναμος. Και έτσι μας αντιλαμβάνονται, ως χαζοί, ως αποτυχημένη κοινωνία αδύναμων. Οι περισσότεροι Ευρωπαίοι δεν μπορούν να το αντιληφθούν, διότι δεν συμβαδίζει με το με το μεταρρυθμισμένο, διαφωτισμένο, χριστιανικό, ανθρωπιστικό σύστημα αξιών, στο οποίο στηρίζεται ολόκληρος ο πολιτισμός μας. Γνωρίζω σαφώς και πολλές μεμονωμένες εξαιρέσεις, αλλά επιβεβαιώνεται δυστυχώς ο θλιβερός κανόνας. Το βρίσκω καλό και σημαντικό στην επικοινωνία με κάθε μεμονωμένο πρόσφυγα να είσαι ανοικτός, αυτή την άποψη την υποστηρίζω μέχρι και τώρα, αλλά κάθε ασυνέπεια στα λεγόμενα ή στην συμπεριφορά τους σας προειδοποιώ να εξετάσουμε το ενδεχόμενο της θρησκευτικής εξαπάτησης, σας συνιστώ εγρήγορση και προσοχή.

Δημοσιογράφος: Εργάζεσαι σε κέντρα προσφύγων. Τι υπέπεσε στην αντίληψή σου;

Rebecca Sommer: Εκεί συναντώνται άνθρωποι πολλών περιοχών, πολιτισμών και θρησκειών, κυρίως μουσουλμάνοι άνδρες, μεταξύ αυτών και άτομα, τα οποία είχαν υποστεί διώξεις, είχαν κατατρεχθεί, είχαν βιαστεί, είχαν βασανιστεί, είχαν υποστεί την καταστροφή της πατρίδας και των χωριών τους. Η ατμόσφαιρα είναι εξαιρετικώς εκρηκτική. Με μεγαλύτερη συχνότητα απαντάται ο κατατρεγμός ή η σε μικρότερο βαθμό η περιφρόνηση των αλλόθρησκων, των άθεων από τους μουσουλμάνους. Οι μουσουλμάνοι αποτελούν την πλειοψηφία στα κέντρα προσφύγων. Πολλοί φαίνεται να πιστεύουν, ότι είναι μία μορφή «υπεράνθρωπων» και όλοι όσοι δεν ανήκουν θρησκευτικά στο Ισλάμ αντιμετωπίζονται ως υποδεέστεροι. Σε έναν τόσο μικρό χώρο ενισχύονται τέτοιου είδους αντιπαραθέσεις. Για παράδειγμα έχουν παρατηρηθεί περιστατικά, όπου αλλόθρησκοι δεν επιτρέπεται να παρευρίσκονται ταυτόχρονα με μουσουλμάνους στη κουζίνα ή το μπάνιο διότι εκδιώκονται αλαζονικά ή επιθετικά από τον χώρο αυτό.

Αλλά υπάρχουν όπως πάντα και εξαιρέσεις, όπου γυναίκες από διαφορετικές περιοχές και θρησκείας έχουν συνάψει φιλίες και συναντιούνται για να μαγειρέψουν, για να μην παρευρίσκονται μόνες τους με άνδρες στην κοινόχρηστη κουζίνα. Επανειλημμένως παρενοχλούν μουσουλμάνοι άνδρες γυναίκες, ακόμα και μουσουλμάνες που ταξιδεύουν μόνες τους και είχαμε περιπτώσεις, όπου άμεσα εμπλεκόμενοι υπήρξαν και φύλακες πρόσφυγες με τουρκική, αραβική καταγωγή, ή καταγωγή Ρωμά. Σε αυτήν την περίπτωση λειτουργεί το φαινόμενο όπου μουσουλμάνοι διαφορετικής καταγωγής στρέφονται ο ένας ενάντια στον άλλο με πρόφαση την διαφορετική εθνικότητά τους.

Γνωρίζω μία περίπτωση, όπου μία μουσουλμάνα πρόσφυγας από την Ερυθραία παρενοχλήθηκε από τον φύλακα. Έπρεπε να ειδοποιήσουμε την αστυνομία, αλλά η υπόθεση δυστυχώς δεν προχώρησε και έκλεισε.

Δημοσιογράφος: Μιλήσατε για παρενοχλήσεις των εθελοντών. Στο τύπο όμως δεν μπορεί κανείς να βρει καμία πληροφορία για αυτό το θέμα. Γιατί;

Rebecca Sommer: Αυτού του είδους παρενοχλήσεις γυναικών εθελοντών συμβαίνουν τακτικά, αλλά κανένας δεν δημοσιοποιεί τέτοια συμβάντα, επειδή καμία δεν θέλει να χαρακτηριστεί ως αντίπαλος ή ως εχθρός των προσφύγων και δεν ήθελε να δημιουργήσει προβλήματα στα κέντρα φιλοξενίας προσφύγων. Σε αυτές τις περιπτώσεις επιδρά ο ίδιος μηχανισμός, ο οποίος επιδρούσε και σε εμένα, η συνεχής δικαιολόγηση των συμπεριφορών αυτών, προβάλλεται διαρκώς η δικαιολογία ότι ο πρόσφυγας δεν έχει εξοικειωθεί και δεν αντιλαμβάνεται την κουλτούρα μας. Και με αυτό τον τρόπο δικαιολογείται τέτοιου είδους συμπεριφοράς, χωρίς να γίνεται ο συνειρμός που θα έπρεπε να γίνει, δηλαδή ότι η συμπεριφορά αυτή πηγάζει από το αίσθημα της υπεροψίας που έχει ο πρόσφυγας που πηγάζει από το Ισλάμ αντιμετωπίζοντας εμάς τους απίστους ή τις αλλόθρησκες γυναίκες. Κυρίως απέναντι στις ευρωπαίες «πόρνες», διότι ακριβώς με αυτήν την εικόνα στα κεφάλια τους έρχονται αυτοί οι άντρες από την πατρίδα τους. Στην δική μου ομάδα επαναλαμβάνονται διαρκώς τέτοιου τύπου σεξουαλικές παρενοχλήσεις, κυρίως απέναντι σε γυναίκες εθελόντριες, η οποίες παραδίδουν μαθήματα Γερμανικών και έρχονται ή βρίσκονται περισσότερες φορές την εβδομάδα σε επαφή μαζί τους.

Ένα παράδειγμα: Εφόσον μία εθελόντρια παρέδιδε τρεις μήνες δύο φορές την εβδομάδα μιάμιση ώρες Γερμανικών σε Σύριο πρόσφυγα και ήταν πράγματι πεπεισμένη, ότι όλα πήγαιναν κατ ευχήν, ήθελε να φερθεί φυσιολογικά, εγκάρδια και ανθρώπινη αποδεχόμενη μία πρόσκληση για φαγητό. Πίστευε, ότι ο πρόσφυγας ήθελε να την ευχαριστήσει για την εθελοντική προσφορά και την στήριξή της. Αυτός όμως σκεπτόταν, ότι η πόρνη αποζητά το σεξ. Δεν είχε αντιληφθεί η γυναίκα, ότι πολλοί άντρες από αυτό το πολιτισμικό περιβάλλον αντιμετωπίζουν τις γυναίκες μόνο ως άπιστες, ανήθικες και ως αντικείμενο του σεξ, το οποίο θα βρίσκεται δια παντός στη διάθεσή τους, επειδή οι πρόσφυγες ειδικά στην αρχή εμφανίζονται ως πολύ ευγενικοί και σε αντιμετωπίζουν φαινομενικά με σεβασμό, δηλαδή εφαρμόζουν την τακτική εξαπάτησης Τακίγια που περιγράφεται στο Κοράνι. Και τότε είχαμε την δυσάρεστη έκπληξη, όταν ο μέχρι τότε φιλικός, ευγενικός πρόσφυγας την άρπαξε ξαφνικά από τα μαλλιά και την έσυρε ως το μπάνιο, όταν αυτή ήθελε να φύγει. Διότι δεν μπορούσε να αντιληφθεί, πως αυτή δηλαδή η εθελόντρια ήθελε να φύγει και να πάει σπίτι της. Διότι, γιατί άλλωστε τότε αυτή η πόρνη τον επισκέφτηκε μόνη της στην οικία του;

Zajęcia taneczne z Imigrantami. Rebecca Sommer po prawej

Δημοσιογράφος: Πως θα χαρακτήριζες την νοοτροπία των προσφύγων προς τις γυναίκες;

Rebecca Sommer: Ειδικά όταν ρωτάς μουσουλμάνους πρόσφυγες, ποια είναι η άποψή τους για τα βασικά ανθρώπινα δικαιώματα, όπως η προσωπική ελευθερία, η αυτοδιάθεση, ισοτιμία ανάμεσα σε άνδρα και γυναίκα, τότε δηλώνουν κατά προσέγγιση 75% στο περιβάλλον μου, ότι δεν συμφωνούν με τις βασικές αρχές ανθρωπίνων δικαιωμάτων. Για αυτό τον λόγο ανησυχώ διαρκώς, όταν βλέπω όλο και περισσότερες νεαρές κοπέλες και γυναίκες να συνάπτουν σχέσεις μαζί τους. Δεν είναι εις θέσει να αντιληφθούν τον πολιτισμό τους και δεν έχουν ιδέα το τι λένε οι πρόσφυγες για αυτές, όταν συναθροίζονται μεταξύ τους. Δεν γνωρίζουν, ότι πολλοί εξ αυτών των προσφύγων έχουν ήδη σύζυγο στον τόπο καταγωγής τους, η οποία θα προστεθεί στην σχέση τους ως σύζυγος, όταν επιτραπεί να επανενωθεί η υπόλοιπη οικογένεια με τον πρόσφυγα. Ή ότι η ξαδέλφη του πρόσφυγα που του είχαν υποσχεθεί και του έχει λογοδοθεί από τους συγγενείς του για γάμο, περιμένει στην πατρίδα μέχρι την άδεια εισόδου της στην Γερμανία. Ανταποκρίνεται απόλυτα στην αλήθεια, αν δεν δείχνουν ή δεν μαρτυρούν ειδικά οι περισσότεροι νεαροί μουσουλμάνοι πρόσφυγες την θρησκευτικότητά τους, πίνουν αλκοόλ και τρώνε γερμανικά εδέσματα καθώς εκμεταλλεύονται όλες τις πτυχές και την χαρά που τους δίνει μία τέτοια ερωτική σχέση με αλλόθρησκη. Και αυτές οι γυναίκες πιστεύουν, ότι ο σύντροφός τους αποτελεί την εξαίρεση και ότι οι ιστορίες που ακούγονται δεξιά και αριστερά για τους μουσουλμάνους δεν ισχύουν.

Ακόμα και αν υπάρχουν άτομα μεταξύ αυτών με μετριοπαθείς απόψεις, οι οποίοι ενσωματώθηκαν και παντρεύονται Γερμανίδες ή γυναίκες άλλων εθνικοτήτων, τότε πολύ φοβάμαι, ξεκινάει η αδιαλλαξία το αργότερο στις κόρες τους. Εν τέλει θέλει κάθε άνδρας μουσουλμάνος που εγκαθίσταται ως νέος πολίτης στη Γερμανία, μία γυναίκα μουσουλμάνα υποδεέστερη, φυσικά καλυμμένη με ισλαμική μαντίλα, η οποία δεν φοράει κοντά η στενά ρούχα, τον υπηρετεί, του γεννά παιδιά, δεν του αρνείται ποτέ την σεξουαλική επαφή, δεν έχει φίλους του αντίθετου φύλου, δέχεται τις εντολές του, δεν φεύγει ποτέ χωρίς την άδειά του από το σπίτι του, τον υπακούει παντελώς. Σε αυτούς τους γάμους δεν έχει πρωτεύοντα ρόλο η αγάπη. Η αγάπη του μουσουλμάνου πρόσφυγα ανήκει στην μητέρα και στην οικογένεια. Η γυναίκα είναι ένα υποδεέστερο αντικείμενο με συγκεκριμένες ευθύνες. Οι δυτικές γυναίκες είναι σε όλες τις περιπτώσεις μόνο γυναίκες για την εκπλήρωση των σεξουαλικών τους αναγκών, οι οποίες μετά την υποτιμητική χρήση τους ως αντικείμενο του σεξ πετιούνται στο καλάθι των αχρήστων. Γυναίκες για γάμο δεν είναι έτσι και αλλιώς, διότι είναι πόρνες. Πόρνες διότι δέχθηκαν να έχουν σεξουαλική επαφή μαζί τους. Αν όμως θέλει μία ευρωπαία γυναίκα να τους χωρίσει, μπορεί να συμβεί το ακόλουθο, δηλαδή να δολοφονηθεί επειδή ήθελε να τον χωρίσει. Ανάλογο παράδειγμα δολοφονίας έχουμε στην πόλη Kandel Κάντελ της Γερμανίας αυτό τον καιρό. Ή αλλιώς την παρακολουθεί ανελλιπώς απειλώντας την, φοβίζοντάς την, εξαντλύοντας όλες τις δυνατότητες για να βλάψει την ίδια και την φήμη της. Και εδώ λέω ξανά και ξανά, ότι υπάρχουν εξαιρέσεις, αλλά ο κανόνας είναι ο άνω περιγραφόμενος. Γνωρίζω τέτοιες εξαιρέσεις σχέσεων. Υπάρχουν ακόμα. Αλλά θα δούμε τι θα επακολουθήσει αν αυτές οι σχέσεις λήξουν. Είδωμεν.

Δημοσιογράφος: Πως είναι η σύνθεση των φύλων του προσφυγικού πληθυσμού και ποιο είναι το επίπεδο μόρφωσης στους πρόσφυγες που κατέφθασαν πρόσφατα; Ακούσαμε, ότι οι πρόσφυγες πολέμου είναι πρωτίστως γυναίκες και παιδιά και άνδρες με υψηλό κοινωνικομορφωτικό επίπεδο.

Rebecca Sommer: Η συντριπτική πλειοψηφία των λεγόμενων προσφύγων και μεταναστών, από το έτος 2015 μέχρι και σήμερα είναι άνδρες. Όμως είχαμε ειδικά τα τελευταία χρόνια πολλές περιπτώσεις επανένωσης οικογενειών και για αυτό το λόγο διασπείρουν τα λόμπυ των προσφύγων τον μύθο, ότι τράπηκαν σε φυγή από τις πατρίδες τους αποκλειστικά και μόνο οικογένειες, γυναίκες και παιδιά, που δραπέτευσαν στην Γερμανία για να γλιτώσουν από τις βόμβες και τις οβίδες στη πατρίδα τους. Κατά την διάρκεια της δραστηριότητάς μου δηλαδή μέχρι το έτος 2015 ήρθαν σχεδόν αποκλειστικά μόνο νεαροί άνδρες, τους οποίους βοήθησα να φέρουν τους συγγενείς τους στη Γερμανία, και γνωρίζω, ότι αυτές οι διαδικασίες συνεχίζουν να διεκπεραιώνονται σε έντονους ρυθμούς και μάλιστα αδιάκοπα. Πολλές γυναίκες που έγιναν αποδεκτές από την Γερμανία είναι στο μεταξύ έγκυες ή γέννησαν το επόμενό τους παιδί στην Γερμανία.

Σε ότι αφορά το μορφωτικό επίπεδο των προσφύγων από την Συρία, οι οποίοι αποτελούν και την συντριπτική πλειοψηφία των μουσουλμάνων προσφύγων, οι οποίοι ήλθαν εν έτη 2012 στη Γερμανία, πρέπει δυστυχώς να διαπιστώσω, ότι η πλειοψηφία εξ αυτών δεν έχει απολύτως καμία επαγγελματική εκπαίδευση ή είναι παντελώς ανεπαρκείς. Γνωρίζω, ότι ο τύπος ισχυριζόταν αρχικά, ότι πρόκειται για πρόσφυγες με υψηλό μορφωτικό επίπεδο, με υψηλή εξειδίκευση και σε πολυάριθμα επιστημονικά πεδία, αλλά αυτό δυστυχώς δεν ανταποκρίνεται στην πραγματικότητα. Εγώ η ίδια, υποστήριζα τέτοιους ισχυρισμούς, μιας και πίστευα αυτά που μου έλεγαν οι πρόσφυγες, αλλά η πικρή πραγματικότητα είναι, ότι απλώς επαναλαμβανόντουσαν αυτού του είδους πληροφορίες, αλλά μόνοι λίγοι δημοσιογράφοι έχουν δει αυτές τις ελάχιστες περιπτώσεις υψηλών ειδικευμένων και μορφωμένων προσφύγων. Επιπρόσθετα προκύπτει και το πρόβλημα, οι ελάχιστοι που έχουν πράγματι κάποιου είδους επαγγελματικής εκπαίδευσης, συχνά δεν είναι συμβατή με το δικό μας σύστημα και πρέπει να καταρτιστούν επαγγελματικά από την αρχή. Οι πλειοψηφία εξ αυτών πρέπει όπως όλα τα άτομα νεαρής ηλικίας να μετεκπαιδευτούν, να κάνουν μία καινούργια επαγγελματική εκπαίδευση, να αποκτήσουν ένα πτυχίο σχολείου, μερικοί εξ αυτών ήδη σπουδάζουν. Όλα αυτά εκτινάσσει ασύλληπτα το κόστος στα ύψη, στο βεληνεκές εκατομμυρίων Ευρώ.

Σε πολλές περιπτώσεις μάλιστα παρατηρώ, ότι η πλειοψηφία των Συρίων δεν είναι εις θέσει, ούτε θα είναι στο άμεσο μέλλον, να συντηρήσουν μία οικογένεια. Άτομα από την Σομαλία, ή Νιγηρία αντιδρούν εξαιρετικά δύστροπα, όταν συζητούμε για επαγγελματική εκπαίδευση. Επιπλέον είναι πολλοί εξ αυτών ιδιαιτέρως επιθετικοί και θρησκευτικά φανατισμένοι. Οι περισσότεροι πρόσφυγες από την Ερυθραία είναι φιλήσυχοι χριστιανοί, αλλά υπάρχουν και μουσουλμάνοι μεταξύ αυτών. Πολιτισμικά όμως είναι αυτοί οι άνθρωποι τελείως διαφορετικοί από ότι οι άνθρωποι στην Μέση Ανατολή. Σύμφωνα με τις εμπειρίες μου έχουν σχεδόν πάντα μία ανεπαρκής σχολική μόρφωση και μαθαίνουν πολύ αργά Γερμανικά. Γνωρίζω περιπτώσεις, όπου μετά από τρία χρόνια παραμονής στη Γερμανία δεν ομιλούν ούτε λέξη Γερμανικά, παρόλο που συμμετείχαν σε τμήματα εκμάθησης Γερμανικής γλώσσας, τα οποία πληρώνει ο Γερμανός φορολογούμενος ανελλιπώς. Στους πρόσφυγες από Αφγανιστάν και Πακιστάν παρατηρείται το ίδιο. Συνοδεύω μάλιστα και πρόσφυγες, οι οποίοι πρέπει να εκμάθουν την αλφαβήτα. Οι περισσότεροι ζουν από κρατική βοήθεια, και από ότι παρατηρώ στους πρόσφυγες που μου έχουν ανατεθεί από το έτος 2012, πολύ φοβούμαι, ότι θα παραμείνει και έτσι. Ακόμα και αν προέρχεσαι ως γιατρός ή ως οδοντίατρος από την Μέση Ανατολή, οι σπουδές εκεί είναι τόσο διαφορετικές από τις δικές μας, ώστε μπορεί να διαρκέσει ασύλληπτα πολύ χρόνο, ώστε να εφαρμόσουν τις σπουδές τους στο κράτος μας.

Φυσικά υπάρχουν και πολλές θετικές εξαιρέσεις. Ένας Σύριος φίλος μου έχει ολοκληρώσει την επαγγελματική του εκπαίδευση και εργάζεται τώρα ως υπάλληλος στον γερμανικό κρατικό συνταξιοδοτικό φορέα. Ένας φαρμακοποιός βρήκε μία θέση εργασίας. Ένας άλλος πρόσφυγας άνοιξε ένα εστιατόριο. Ένας μορφωμένος μουσουλμάνος πρώην κάτοικος Ερυθραίας που ήταν στην πατρίδα του αρχιτέκτονας, βρήκε από γνωστούς μία θέση εργασίας σε ένα αρχιτεκτονικό γραφείο. Επίσης όμως υπάρχουν και πολυάριθμοι πρόσφυγες, οι οποίοι δεν επικεντρώνονται στην μετεκπαίδευσή τους και στην επαγγελματική τους εκπαίδευση, αλλά επικεντρώνονται στην ανεύρεση εργασίας και στην εξοικονόμηση χρημάτων, μόλις ολοκληρώσουν την υποχρεωτική τους γλωσσική εκπαίδευση. Συνήθως ως φύλακας σε κέντρο προσφύγων, ή ως ανειδίκευτος εργάτης σε αλυσίδα σούπερ μάρκετ όπως το Aldi «Άλντι». Άλλοι πάλι παίρνουν δίπλωμα οχημάτων και εργάζονται ως οδηγοί, χωρίς να κάνουν μία πολύχρονη επαγγελματική εκπαίδευση ή σπουδές. Μία Σύρια φίλη επάγγελμα προγραμματιστής βρήκε πάρα πολύ γρήγορα εργασία και έχει μισθό τριών χιλιάδων Ευρώ. Αλλά εδώ πρέπει να προσθέσω μία ενδιαφέρον λεπτομέρεια, ότι είναι αγνωστικιστής δηλαδή άθεη και οριοθετεί τον εαυτό της από τους αυστηρά θρησκευόμενους συντοπίτες της. Όπως λέει χαρακτηριστικά, όλη της τη ζωή υπέφερε ως σύγχρονη σκεπτόμενη γυναίκα από τον ζυγό του Ισλάμ στη Συρία, και σύμφωνα με τα λεγόμενά της είναι «όλοι οι θρησκευτικά φανατισμένοι μουσουλμάνοι ίδιοι».

Δημοσιογράφος: Όπως άκουσα, αποτελεί η εισροή καινούργιων προσφύγων από τα μουσουλμανικά κράτη μία απειλή για τους μετριοπαθείς μουσουλμάνους που ζουν εδώ.

Rebecca Sommer: Στην Γερμανία έχουμε ιδιαίτερα πολλές γυναίκες με αραβική, κουρδική ή τουρκική καταγωγή, οι οποίες κατάγονται από μουσουλμανικές οικογένειες, οι οποίες ζουν εδώ και πολλά χρόνια στη Γερμανία και έχουν αγωνιστεί εντός των δικών τους μουσουλμανικών οικογενειών και τις πατριαρχικές δομές που τις διέπουν, για να κερδίσουν το δικαίωμα στην αυτοδιάθεση. Έχω γνωστές και φίλες, οι οποίες δραπέτευσαν ώστε να γλιτώσουν από μία ενδεχόμενη δολοφονία τους για λόγους οικογενειακής τιμής και ζουν με καινούργια ταυτότητα και με διαφορετικό όνομα μέχρι και σήμερα, ενώ κρύβονται μέχρι και σήμερα από τις οικογένειές τους, για να μην δολοφονηθούν από την ίδια οικογένειά τους. Και αυτό φανταστείτε συμβαίνει ανάμεσά μας, εδώ στη Γερμανία! Είναι μορφωμένες, γιατροί, καλλιτέχνιδες, δασκάλες και καθηγήτριες, κοινωνικοί λειτουργοί, καθηγήτριες πανεπιστημίου, και δεν καλύπτουν τα μαλλιά τους. Συζούν με τους συντρόφους τους χωρίς να έχουν προσέλθει σε γάμο. Απολαμβάνουν την ελευθερία που τους δίνεται, έτσι όπως συνηθίζεται στο κράτος μας. Και ειδικά αυτές διηγούνται, ότι σε περιοχές με ιστορικά υψηλό ποσοστό μουσουλμάνων από προηγούμενες δεκαετίες και όπου προστίθενται καινούργιοι αραβόφωνοι πρόσφυγες από την Μέση Ανατολή, σταδιακά έχουν απολέσει την ελευθερία τους. Διότι αν αναγνωρίσουν τέτοιοι θρησκευτικά φανατισμένοι μουσουλμάνοι μία γυναίκα, ως γυναίκα προερχόμενη από το δικό τους πολιτισμικό κύκλο, έρχονται μαζί της αντιμέτωποι, την παρενοχλούν για τον δυτικό τρόπο ντυσίματός της, την εξυβρίζουν και την απειλούν μάλιστα.

Επίσης και γυναίκες μουσουλμάνες πρόσφυγες καταφεύγουν στην τακτική του εκφοβισμού εκκοσμικευμένων μουσουλμάνων γυναικών και προτρέπουν αυτές να φορούν ισλαμική μαντίλα, και να ντύνονται «ηθικά αποδεκτά» σύμφωνα με το Ισλάμ. Εμείς ως κράτος όμως καταβάλλουμε υπέρογκα ποσά στην πρόνοια αυτών των ατόμων που δεν ενσωματώνονται εσκεμμένα και παρακολουθούμε ανίσχυροι, πως απειλούν και επιτίθενται σε άτομα που έχουν ήδη προσαρμοστεί και ενσωματωθεί στην κοινωνία μας. Έχουμε μάλιστα κάνει βήματα προς τα πίσω, διότι πολλοί που ζουν εδώ και καιρό εδώ, φορούν σήμερα ισλαμική μαντίλα. Εκτός αυτού αυξάνονται ο αριθμός των δολοφονιών για λόγους τιμής. Θα έπρεπε να αναλογιστούμε, ότι σε αυτούς τους πολιτισμούς, η γυναίκα αποτελεί περιουσιακή ιδιοκτησία του ανδρός. Ανησυχητικά νέα διαταράσσουν τελευταία το πανεπιστήμιο του Αμβούργου. Το πανεπιστήμιο αναγκάστηκε να δημοσιοποιήσει και να εκδώσει αρχές Σεπτεμβρίου του προηγούμενου έτους κώδικα συμπεριφοράς με 10 κατευθυντήριες γραμμές για την προσωπική και θρησκευτική ελευθερία, διότι οι μουσουλμάνοι φοιτητές επιτίθεντο κατά βάναυσο τρόπο σε γυναίκες, οι οποίες δεν φορούσαν ισλαμική μαντήλα. Η συμπεριφορά αυτών των μουσουλμάνων φοιτητών επηρέαζε δυσμενώς την λειτουργία όλου του Ανώτατου Εκπαιδευτικού Ιδρύματος. Στο μεταξύ έχουν εγκαθιδρυθεί άλλες μορφές επιθετικότητας, όπως η απαίτηση για φοιτητικές λέσχες που δεν σερβίρουν χοιρινό, ή μάλιστα για φοιτητικές λέσχες με εφαρμοσμένο διαχωρισμό ανδρών και γυναικών.

Ιδιαίτερες προσπάθειες καταβάλλουν πολιτικοί κοινωνοί του Ισλάμ να πιάσουν πόδι και να εγκατασταθούν για τα καλά στο πολιτικό σκηνικό της χώρας μας. Οι μουσουλμάνοι προσπαθούν διαρκώς και ανελλιπώς να παριστάνουν τα θύματα, διαμαρτύρονται διαρκώς ότι τους προσβάλλουν και ότι διαρκώς δέχονται διακρίσεις εις βάρος τους, ότι ευθύνεται ο δυτικός τρόπος ζωής και η Δύση για αυτό, με αποτέλεσμα να υποκύπτουν όλοι σε αυτό. Αυτό είναι μεγάλο σφάλμα και κακώς εννοούμενη ανοχή, γεννημένη από την βαθιά επιθυμία του Γερμανού λόγο της ιστορίας μας του προηγούμενου αιώνα, να μην αισθάνεται κανένας κυνηγημένος. Αλλά κανείς δεν φαίνεται να αντιλαμβάνεται, ότι με αυτή την συμπεριφορά δέχονται οι δικές μας αξίες επίθεση και υφίστανται διάκριση από τους μουσουλμάνους εις βάρος μας. Αυτό πυροδοτεί πραγματικά μέσα μου οργή. Διότι λυπάμαι τους Γερμανούς και ειδικά τις γυναίκες. Έχουμε καλή διάθεση και δυστυχώς αυτό που εισπράττουμε είναι η απώλεια αυτών των δικαιωμάτων, δικαιώματα για τα οποία οι γιαγιάδες μας πολέμησαν σκληρά για να τα αποκτήσουν.

Δημοσιογράφος: Άκουσα από την Seyran Ates «Σεΐράν Ατές» τον εκπρόσωπο του φιλελευθέρου τζαμιού του Βερολίνου, ότι στην Γερμανία αποτελούν οι κανονισμένοι γάμοι, που συνάπτονται υπό την πίεση των γονέων και συγγενών, ένα μεγάλο πρόβλημα.

Rebecca Sommer: Μία πολύ θαρραλέα γυναίκα. Ναι, έχουμε από την αλματώδη αύξηση της μουσουλμανικής κοινότητας από την Τουρκία, της Μέσης Ανατολής και τα Βαλκάνια όλο και περισσότερους κανονισμένους γάμους, μάλιστα εμπόριο λευκής σαρκός δηλ. αγοραπωλησίας παιδιών και κοριτσιών. Έχουμε καταγγείλει τέτοιες περιπτώσεις στην αστυνομία, αλλά η αστυνομία και οι αρχές δυσκολεύονται με αυτές τις περιπτώσεις, σε τέτοιο βαθμό μάλιστα, που το δικαιολογούν ως στοιχείο της μουσουλμανικής και πολιτισμικής τους ταυτότητας. Έχουμε λοιπόν ξαφνικά δύο άκρα, τα οποία υπάρχουν στο κράτος μας! Και μερικές φορές ένα κορίτσι με τέτοιο ιστορικό δεν θέλει να εγκαταλείψει την συζυγική στέγη, διότι δεν έχει γνωρίσει τίποτε άλλο, παρά αυτό τον κόσμο και τον πολιτισμό στο οποίο μεγάλωσε. Αυτό εννοούν οι αρχές, όταν λένε σχόλια όπως «έτσι έχουν συνηθίσει», διότι αυτού του είδους εμπειρία αποκόμισαν.

Όμως αδιάσειστη πραγματικότητα είναι, ότι τα κορίτσια αγοράζονται και μεταπωλούνται. Ζουν ως σκλάβες του σεξ και εργάζονται χωρίς αμοιβή, επιτηρούνται αδιάκοπα και έχουν απωλέσει την ελευθερία τους. Μέσα στη Γερμανία! Σε μία γνωστή μου περίπτωση πωλήθηκε ένα κορίτσι έναντι του ποσού των 8.000 Ευρώ. Ένα άλλο κορίτσι Ρωμά από την Πολωνία απήχθη. Και μετά έχουμε και τους πολιτικούς μας στη Γερμανία, οι οποίοι σύμφωνα με την άποψή μου εγκληματούν, που υποστηρίζουν την νομική διατήρηση δηλαδή την μη ακύρωση τέτοιας μορφής γάμων, με την πρόφαση, ότι δεν συμβάλλει στην ευημερία των γάμων που έχουν ήδη συναφθεί. Αυτή είναι η απάντηση τους, στο πρόβλημα που διαρκώς γιγαντώνεται, εξ αιτίας της διαρκώς αυξανόμενης εισροής μουσουλμανικών προσφύγων. Πολλές έχουν εξαναγκαστεί σε γάμο ανήλικες ήδη πριν καταφθάσουν στην Γερμανία και επομένως καταφθάνουν ως ζευγάρι παντρεμένο. Απαιτώ να ακυρωθούν τέτοιοι γάμο. Το κορίτσι πρέπει να ωριμάσει πρώτα ελεύθερα, να πάει στο σχολείο και όταν ενηλικιωθεί στα 18 της χρόνια, τότε να αποφασίζει, αν θέλει να συμβιώσει με τον σύζυγο που της επέλεξαν ή όχι.

Κανένας δεν μπορεί σύμφωνα με τον νόμο να την υποχρεώσει. Είχαμε και την περίπτωση ενός Πακιστανού, ο οποίος κακοποίησε σεξουαλικά ένα κορίτσι έξι ετών και καταδικάστηκε λόγο της ιδιαίτερης «θρησκευτικής και πολιτισμικής του ταυτότητας» σε ποινή με αναστολή. Το επόμενο πρόβλημα είναι η βία στο γάμο. Ένα χαρακτηριστικό ανέκδοτο, το οποίο ευχαρίστως αφηγούμαι, είναι το εξής: Ένας καινούργιος πρόσφυγας που κατέφθασε στη Γερμανία προειδοποιείται από συντοπίτες του, να μην κτυπάει την γυναίκα και τα παιδιά του μπροστά σε Γερμανούς διότι απαγορεύεται. Αυτό σημαίνει, ότι μεταξύ τους είναι φυσιολογικό να κτυπάει ένας άνδρας τους προαναφερόμενους; Ένας άνδρας από το Αφγανιστάν που τον κατήγγειλε η γυναίκα του για επανειλημμένο βιασμό, δεν καταδικάστηκε, διότι δεν «είχε συνειδητοποιήσει, ότι ήταν βιασμός».

Επειδή επιτρέπεται στο Ισλάμ δηλαδή η γυναίκα είναι υποχρεωμένη να προβεί σε σεξουαλική πράξη μαζί του, εκτός και αν έχει την περίοδό της ή είναι άρρωστη. Αλλιώς απαγορεύεται να του αρνηθεί την συγκατάβασή της στην σεξουαλική πράξη. Το Κοράνι το ίδιο δίνει οδηγίες, πως και πότε είναι επιτρεπτό να χτυπάς τη σύζυγό σου, αν αυτή αντιστέκεται στις προσταγές του συζύγου. Για αυτό το λόγο ο δικαστής δεν καταδίκασε τον βιαστή στηριζόμενος στο Κοράνι, λαμβάνοντας υπόψη ειδικές συνθήκες. Αυτό σημαίνει, ότι με την κακώς εννοούμενη ανοχή στερούν ακόμη και δικαστές τα απαραίτητα νομικά εργαλεία για μία σωστή έκβαση της δίκης. Κρίνουμε όλο και περισσότερο με δύο μέτρα και δύο σταθμά. Τα δικαστήρια έχουν κατά πλειοψηφία μία αριστερίζον δράση, πολλοί δικαστές στην Γερμανία είναι υπέρμαχη της αριστεράς και υπέρ των μεταναστών και έτσι αυξάνονται ραγδαία οι περιπτώσεις, στις οποίες μετανάστες ή μετανάστες με γερμανική υπηκοότητα παίρνουν λευκή επιταγή λόγω «ιδιαιτέρων πολιτισμικών και θρησκευτικών συνθηκών». Και επομένως προτιμούνται από το Γερμανικό κατεστημένο. Υπάρχουν και γυναίκες Γερμανίδες δικαστές, οι οποίες διανέμουν επίσης αυτό το περίεργο είδος λευκής επιταγής: το οποίο σημαίνει συγκεκριμένα, ότι γυναίκα δικάζουν και καταδικάζουν ανθρώπους του ιδίου φύλου! Σε μία ιδιάζουσα περίπτωση, προσπαθούσα να βρει μία δικαστής νομικά λόγους να αθωώσει και να δικαιολογήσει νομικά έναν Τούρκο βιαστή.

Ο βιαστής είχε ακινητοποιήσει το κεφάλι του θύματος στο κεφαλάρι του σιδερένιου κρεβατιού και βίαζε το θύμα βάναυσα επί ώρες. Από την δικογραφία προέκυψε η ιδιαίτερη βαναυσότητα με την οποία επιτέλεσε ο βιαστής την ειδεχθή πράξη του. Η γυναίκα δεν μπορούσε σχεδόν επί δύο εβδομάδες να περπατήσει και υπήρχαν σε όλο το σώμα εκχυμώσεις από την επίδραση της βίας την οποία δέχθηκε. Όμως η καθοριστική ερώτηση γυναίκας δικαστή που καθόρησε και την έκβαση της δίκης ήταν: «Υπάρχει η πιθανότητα, ο κατηγορούμενος να μην γνώριζε, ότι δεν συναινείτε;» Θα μπορούσε απάντησε το θύμα στην δικαστή. Η δικαστής δεν μπορούσε να διαπιστώσει, αν ο δράστης λόγω της νοοτροπίας του τουρκικού πολιτισμικού περιβάλλοντος από το οποίο προέρχεται, ερμήνευσε το συμβάν, που το θύμα αντιλήφθηκε ως βιασμό, ίσως ως «παθιασμένο σεξ». Ο δράστης αφέθηκε ελεύθερος. Ο εισαγγελέας σχολίασε, ότι η αθώωση του κατηγορουμένου είναι «βαρύτατο πλήγμα» για το θύμα. Αφετέρου δεν είναι δυνατόν να καταδικαστεί ο κατηγορούμενος, διότι δεν μπορεί να αποδειχθεί πρόθεση βιασμού. Ο βιασμός στα Γερμανικά δικαστήρια δεν οδηγεί ποτέ σε καταδίκη του κατηγορουμένου. Ιδιαιτέρως, όταν ο θύτης είναι προσφυγικής ή ξένης καταγωγής. Στην δημοσιότητα γίνεται για αυτό το λόγο συχνά λόγος για ατιμωρησία «λόγω ιδιαιτέρων θρησκευτικών και πολιτισμικών συνθηκών» στους βιασμούς και στα εγκλήματα οικονομικής φύσεως. Αργά και σταθερά σταματά η νομοθετική και εκτελεστική λειτουργία του κράτους μας. Το επόμενο πρόβλημα είναι η πολυγαμία. Εκεί έχουμε περιπτώσεις πολιτικών, που υποστηρίζουν ανοιχτά και παρακινούν δημοσίως να δεχτούμε τέτοιου είδους ρύθμιση.

Δημοσιογράφος: Και τι γίνεται με την εγκληματικότητα;

Rebecca Sommer: Έχουμε πραγματικά σοβαρά προβλήματα. Μπορώ να μιλήσω μόνο για την δική μου περιοχή, όπου διαμένω, και να σας διηγηθώ και να μεταδώσω πληροφορίες από τις ειδήσεις. Στο Αμβούργο και στο Σλέσβιγκ Χόλσταΐν έχουμε ένα σόι συμμορία αραβικής καταγωγής, το οποίο τρομοκρατεί διαρκώς την περιοχή. Στο Βερολίνο έχουμε ακόμα ένα σόι συμμορία από το Λίβανο, το οποίο αυξήθηκε σύμφωνα με τους ειδικούς τα τελευταία 20 χρόνια σε 1000 συμμορίτες. Το σόι αυτό ασχολείται κυρίως αλλά όχι μόνο με το εμπόριο ναρκωτικών. Ως αποτέλεσμα αυτού, έχει δημιουργηθεί κατά κάποιο τρόπο ένα είδος παράλληλης δικαιοσύνης, το οποίο το δικό μας δικαστικό σύστημα αδυνατεί να θέσει υπό έλεγχο. Δικηγόροι, δικαστές, αστυνομία, όλοι προφανώς φοβούνται και τρομοκρατούνται από δαύτους, και οι αρχές έχουν απολέσει κάθε έλεγχο.

Η δικαστής Kirstin Heisig «Κίρστιν Χαΐσιγκ» δολοφονήθηκε κατά την ταπεινή μου άποψη, διότι προσπάθησε να βάλει τα πράγματα σε τάξη. Σύμφωνα με πρόσφατα στοιχεία πρόκειται για την τρίτη γενιά των συμμοριών μεταναστών στο Βερολίνο. Για τους κάτοικους του Βερολίνου είναι εξαιρετικά επικίνδυνοι. Έχουν την κουλτούρα του μίσους και της περιφρόνησης. Σύμφωνα με τους γνωρίζοντες διαπράττουν τα εγκλήματά τους εν ψυχρό χωρίς αναστολές. Πράττουν χωρίς ενδοιασμούς και προβαίνουν με ιδιαίτερη σκληρότητα στα εγκλήματά τους και φυσικά υποστηρίζονται όπως επανειλημμένως από αυτή την υπέρ των μουσουλμάνων θρησκευτική ιδεολογία, η ιδεολογία αυτής της συγκεκριμένης μορφής όμως, δεν υιοθετείται για του λόγου το αληθές από τους μετριοπαθείς μουσουλμάνους.

Ακόμα και πρόσφυγες επιστρατεύονται από αυτούς τους συμμορίτες. Ήδη από το 2012 βλέπαμε αυτοκίνητα μεγάλου κυβισμού και ιδιαίτερης αξίας μπροστά στα κέντρα προσφύγων και αναρωτιόμασταν, ποιοι συγγενείς προσέρχονται, για να συναναστραφούν τους πρόσφυγες αυτούς. Σύντομα μάθαμε από τους εθελοντές και τους κοινωνικούς λειτουργούς των προσφυγικών κέντρων, ότι αυτοί οι επισκέπτες δεν ήταν συγγενείς, αλλά Λιβανέζοι, οι οποίοι επιστράτευαν τους νεαρούς πρόσφυγες για την διεκπεραίωση της βρώμικης δουλειάς. Είχαν παντού καταστήματα για ξέπλυμα βρώμικου χρήματος, αρτοποιία, πιτσαρίες, κομμωτήρια, ψιλικατζίδικα, χαρτοπαικτικές λέσχες, μπαρ με αργιλέδες, όπου εργάζονταν παράνομα πρόσφυγες, οι οποίοι χρησιμοποιούνται ποικιλότροπος ως βαποράκια. Ένα ρεπορτάζ κάλυψε αυτά τα γεγονότα στην τηλεόραση, οι περισσότεροι εξ αυτών ακόμα ζουν από την πρόνοια, εξαπατούν κακόβουλα το προνιακό μας κράτος, και εμείς δεχόμαστε γνωρίζοντας την κατάσταση και μπροστά στα μάτια μας να μας εξαπατούν. Λέω μάλιστα: Ναι, ο μουσουλμανικός κόσμος γελάει εις βάρος μας! Αν τα παρατηρήσεις όλα, τολμώ να πω… ότι είμαστε πραγματικά πανίβλακες.

Έχουμε και σόγια συμμορίτες βαλκανικής προέλευσης. Πολλοί καταφθάνουν πολλαπλώς ως αιτούντες για άσυλο, ζουν εις βάρος του γερμανικού κράτους και πολλοί απλώς διαμένουν εδώ. Στις πάμπολλες δραστηριότητές τους συγκαταλέγονται η πλαστογραφία διαβατηρίων, το εμπόριο λευκής σαρκός, η αγοραπωλησία κοριτσιών και η διατήρηση γυναικών σκλάβες του σεξ δηλαδή η μαστροπεία. Μεταξύ αυτών και δωδεκάχρονα κορίτσια, τα οποία πωλήθηκαν από τους γονείς τους ως νύφες και αγοράσθηκαν και μεταπωλούνται από αυτούς τους μαστροπούς. Πολλές από αυτές τις συμμορίες βιάζουν συστηματικά, εκβιάζουν στην συνέχεια και παράγουν παιδική πορνογραφία. Έχω μία δεκατετράχρονη προστατευόμενη από την Σερβία, η οποία βιάστηκε πολλαπλώς από περισσότερους ενήλικες άνδρες και κινηματογραφήθηκε. Αυτή η κινηματογραφική λήψη είναι διαθέσιμη στο διαδίκτυο! Την γνώριζα ήδη ως παιδί δέκα ετών, και ήταν για εμένα προσωπικά ένα ιδιαίτερα μεγάλο πλήγμα. Και γνωρίζω και άλλες τέτοιες περιπτώσεις σεξουαλικής κακοποίησης. Αποστέλνω διαρκώς στον τύπο επιστολές, χωρίς αποτέλεσμα. Η αστυνομία δεν κινητοποιήθηκε. Έβγαλα το συμπέρασμα, ότι κορίτσια χωρίς την υποστήριξη της κοινωνίας και χωρίς την υποστήριξη της οικογένειας δεν έχει καμία πιθανότητα να αποδράσει από μία τέτοια κατάσταση.

Επιπλέον σχηματίζουν οι πρόσφυγες και μετανάστες ένα τεράστιο ποσοστό ατόμων, τα οποία συγκρούονται με τον νόμο. Σομαλούς πρόσφυγες θεωρώ εγώ προσωπικά ως τους πλέον επικίνδυνους, εξ αιτίας του θρησκευτικού τους φανατισμού, καθώς και για την θρησκευτικά και πολιτισμικά αιτιολογημένη περιφρόνησή τους απέναντι στις γυναίκες.

Δημοσιογράφος: Όπως έχω ακούσει, η κατάσταση στα γερμανικά σχολεία είναι ιδιαίτερα δραματική. Τι μπορείς εσύ προσωπικά να μας πεις για αυτό;

Rebecca Sommer: Οι νεότερες έρευνες έχουν δείξει, όπου εξετάστηκαν παιδιά τετάρτης τάξης Δημοτικού με γονείς που έχουν προσφυγικό υπόβαθρο ή γονείς ξένης εθνικότητας. 50% των παιδιών αυτών, έχουν πολύ χαμηλό μορφωτικό επίπεδο, το οποίο συγκρίνεται με το μορφωτικό επίπεδο μιας αναδυόμενης τριτοκοσμικής χώρας. Το μεγαλύτερο πρόβλημα όμως έχουμε με τα παιδιά από μουσουλμανικές οικογένειες, οι οποίες είναι και η μεγαλύτερη ομάδα των παιδιών με ξένη καταγωγή. Όπως ανέφερα και προηγουμένως, πρόκειται για έναν πολιτισμό, ο οποίος υποστηρίζει την επιβολή του δυνατότερου και για αυτό το λόγο συγκεκριμένα έχουμε και το μεγάλο πρόβλημα της επιθετικότητας των μαθητών αυτών στα σχολεία μας. Αλλιώς από ότι διαπαιδαγωγούνται τα παιδιά μας στις γερμανικές οικογένειες, διαπαιδαγωγούνται αυτά τα παιδιά με φυσική βία, και η φυσική βία εφαρμόζεται από τον πατέρα ή από τα μεγαλύτερα αδέρφια και ανήκει όπως βλέπω και ακούω στην καθημερινότητά τους. Αυτό έχει ως αποτέλεσμα τα παιδιά αυτά να είναι πάρα πολύ επιθετικά- και να λύνουν τα προβλήματά τους αποκλειστικά με τον τρόπο αυτό δηλαδή της βίας. Και επίσης λειτουργεί σε αυτά τα άτομα η ψυχολογία της αγέλης. Παιδιά, τα οποία διαπαιδαγωγήθηκαν διαφορετικά με άλλο πολιτισμικό υπόβαθρο, τα οποία έχουν μάθει να λύνουν τα προβλήματά τους συζητώντας και έχουν μάθει να σέβονται και να αποδέχονται την διαφορετική άποψη του συνομιλητή τους από τα γεννοφάσκια τους, συγκαταλέγονται στους χαμένους της υπόθεσης. Αυτά τα παιδιά συζητούν, και στα μάτια των μουσουλμάνων παιδιών, αυτή η συμπεριφορά διακρίνει τους αδύναμους και διακρίνει και χαρακτηρίζει τον συνομιλητή τους ως πιθανό θύμα.

Εκτός αυτού δρουν αυτά τα παιδιά ως ομάδα, αν έχεις μία αντιπαράθεση με έναν εξ αυτών, θα πρέπει να αντιμετωπίσεις όλη την ομάδα εναντίων σου, στην οποία συγκαταλέγονται πολυάριθμα μέλη, επειδή ακριβώς αντιλαμβάνονται αυτή την πράξη ως «μουσουλμάνοι εναντίων τον υπόλοιπο κόσμο». Αυτή την συμπεριφορά παρατηρώ και στα παιδιά των Ρωμά. Συμβαίνουν και συνέβαιναν σοβαροί τραυματισμοί σε εμπλοκές και οι δάσκαλοι και οι καθηγητές παρατηρούν αποσβολωμένοι διότι δεν τους δίνει ο νόμος την δυνατότητα να αντιδράσουν δυναμικά και αποτελεσματικά. Τα ειδικά σχολεία για παιδιά με αντικοινωνική συμπεριφορά έχουν ήδη εξαντλήσει την χωρητικότητά τους, και υπάρχει έλλειψη σε κατάλληλα εκπαιδευμένο προσωπικό που γνωρίζουν το μουσουλμανικό και πολιτισμικό υπόβαθρο αυτών των μαθητών, για να αντιδράσουν και να επιδράσουν αποτελεσματικά για την λύση τέτοιων αντιπαραθέσεων. Το επιπρόσθετο πρόβλημα αυτό το παρακολουθώ, όπου παρατηρείται μία αναδυόμενη βιομηχανία εκπαίδευσης τέτοιου εκπαιδευτικού προσωπικού προσφύγων, όπου πρόσφυγες, οι οποίοι ήταν ήδη καθηγητές στην πατρίδα τους, εκπαιδεύονται με γρήγορες διαδικασίες σε εκπαιδευτικούς για να αξιοποιηθούν στα γερμανικά σχολεία.

Και εδώ όμως βλέπω περισσότερα προβλήματα. Αφενός φορούν πολλές γυναίκες την ισλαμική μαντήλα, γεγονός το οποίο έρχεται σε σύγκρουση με την ουδετερότητα που πρέπει να πρεσβεύει ένας εκπαιδευτικός και αποτελεί ένα κακό πρότυπο για τα παιδιά αυτά. Αφετέρου δεν ομιλούν μετά από ενάμιση ή δύο χρόνια άπταιστα Γερμανικά, γεγονός που υποκρύπτει τον κίνδυνο, ότι οι μαθητές δεν θα μάθουν την Γερμανική ως θα όφειλαν και ότι και στο μέλλον ή σε δέκα χρόνια θα ομιλούν σε ένα ακόμα αρκετά χαμηλό επίπεδο Γερμανικά, και ήδη τεκμηριώνεται αυτή η υπόθεση με απτά παραδείγματα. Τρίτον, αυτοί οι αναδυόμενοι εκπαιδευτικοί δεν έχουν την αντίστοιχη επαγγελματική εκπαίδευση όπως οι καθηγητές που εκπαιδεύτηκαν στην Γερμανία. Και τέταρτον, και για εμένα το πιο ανησυχητικό όλων είναι: ότι πολλοί εξ αυτών είναι αυστηρά θρησκευόμενοι και δεν πιστεύουν στην θεωρία της εξέλιξης ή στην επιστήμη, αλλά μόνο στο ότι γράφει το Κοράνι. Μερικές καθηγήτριες ούτε που απλώνουν το χέρι για να χαιρετήσουν έναν άνδρα. Δεν θέλω τέτοιους καθηγητές στο κράτος μου, όπου εκπαιδεύεται και μεγαλώνει το μέλλον του τόπου μου. Και επίσης δεν θέλω δασκάλα ή καθηγήτρια με μουσουλμανική μαντίλα, η οποία αποτελεί πρότυπο μίμησης για την νεολαία μας. Η ισλαμική μαντίλα συμβολίζει την θετική προσέγγιση στον διαχωρισμό των φύλων, διότι αυτό ακριβώς είναι το σιωπηρό και πειστικό περιεχόμενο του μηνύματος ενός ατόμου που φοράει την μαντίλα. Η μαντίλα δηλώνει μάλιστα: Υποτάσσομαι στον άνδρα. Είναι θρησκευτική ομολογία, ένα θρησκευτικοιδεολογικό σύμβολο, το οποίο διαχωρίζει τον κόσμο σε χαλάλ δηλαδή ευλογημένο και χαράμ δηλαδή θρησκευτικώς παράνομο. Το μήνυμα είναι: Ότι το τριχωτό της κεφαλής μιας γυναίκας εξομοιώνεται με το τριχωτό της ήβης των γεννητικών μας οργάνων, το οποίο πρέπει να καλυφθεί. Γιατί για το Θεό θα θέλαμε κάτι τέτοιο στα σχολεία μας;

Δημοσιογράφος: Ποιο είναι κατά τη γνώμη σου το μεγαλύτερο λάθος στην πολιτική που σχετίζεται με τους πρόσφυγες;

Rebecca Sommer: Πρώτον, ότι η πολιτική μας αντιμετωπίζει κάθε πρόσφυγα ως μετανάστη, δηλαδή όχι ως κάποιον που επιζητά την προστασία για ένα συγκεκριμένο χρονικό διάστημα και στο τέλος επιστρέφει στον τόπο του. Τότε να είμαστε παρακαλώ και ειλικρινείς, και να τους ονομάζουμε μετανάστες και όχι πρόσφυγες, όπως ήδη το εφαρμόζει η Πολωνία. Επίσης να δημιουργηθούν αντίστοιχοι νόμοι, ώστε ο κόσμος να μην χρειάζεται να ψεύδονται κατά την διάρκεια αίτησης ασύλου τους. Καθώς και να δημιουργηθούν νόμοι μετανάστευσης, με την βοήθεια των οποίων, μπορούμε να δεχθούμε μόνο αυτούς που μπορούμε να αξιοποιήσουμε, και αυτούς που δεν μπορούμε να αξιοποιήσουμε να μπορούμε να τους αρνηθούμε την είσοδο στη χώρα μας. Οι αξιοποιήσιμοι θα είναι εις θέση να εργαστούν και δεν θα εξαρτώνται έτσι μονίμως από την πρόνοια του κράτους μας.

Επίσης υπάρχουν κενά στη διαδικασία αίτησης ασύλου. Οι νόμοι μας δηλώνουν, ότι όλοι έχουν δικαίωμα για άσυλο, μέχρι να ελεγχθεί, να δεχθεί αποδοχής ή απόρριψης αυτή η αίτηση. Ένας τέτοιος έλεγχος όμως διαρκεί πάρα πολύ μεγάλο χρονικό διάστημα, και έτσι πολλοί παίρνουν μία προσωρινή άδεια παραμονής. Σύμφωνα με τον ορισμό της γερμανικής άδειας παραμονής είναι λοιπόν «μια προσωρινή αναστολή της απέλασης» αλλοδαπών, οι οποίοι όμως υποχρεούνται να εγκαταλείψουν την χώρα μετά την απόρριψη της αίτησής τους. Αυτό όμως δεν είναι μόνιμη άδεια παραμονής και δεν δικαιολογεί την νόμιμη και μόνιμη τους διαμονή στην χώρα αυτή. Οι αλλοδαποί εξακολουθούν να πρέπει να εγκαταλείψουν την χώρα, αν ανασταλεί η προσωρινή άδεια παραμονής. Οι αιτούντες άσυλο καταθέτουν μία έφεση μετά την άλλη, και όταν έρχεται τελικά η άρνηση στην αίτησή τους για άδεια παραμονής σε αυτή την χώρα, περιέρχονται πάλι χρόνια με τις νομικές διαδικασίες που απαιτούνται και την γραφειοκρατία που απαιτείται. Σε αυτή την περίπτωση μπορεί ένα τέτοιο άτομο, μία οικογένεια να παραμείνει για ένα πάρα πολύ μεγάλο χρονικό διάστημα στη Γερμανία, έως ότου τελικά μετά από μερικά χρόνια συνήθως παίρνει ένας πρόσφυγας όπως και στις περισσότερες περιπτώσεις την πολυπόθητη μόνιμη άδεια παραμονής.

Άτομα, τα οποία ήδη έχουν απορριφτεί και απελάθηκαν οικειοθελώς, επανέρχονται μετά από τρεις μήνες με τα ίδια δικαιολογητικά και με το ίδιο όνομα και υποβάλλουν εκ νέου αίτημα για άσυλο και έτσι στερούν από αυτούς που έχουν πραγματικά ανάγκη από άσυλο την δυνατότητα να εξεταστεί το αίτημά τους. Αν το άτομο αυτό εγκαταλείπει οικειοθελώς την Γερμανία, έχει το δικαίωμα να επανέλθει μετά από τρεις μήνες στη χώρα αυτή. Εκτός αυτού έχουν όλοι το δικαίωμα για άσυλο, ακόμα και αν προέρχονται από χώρα που δεν μαστίζεται από πόλεμο και θεωρείται ασφαλής. Και από αυτά τα κράτη έρχονται μεγάλες μάζες μεταναστών και αιτούνται για τους πιο αξιοπερίεργους λόγους για άσυλο στην χώρα μας. Όπως για παράδειγμα «ο γείτονάς μου θρέφει θυμό για το άτομό μου, γιατί τράκαρα το αυτοκίνητό του και δεν έχω χρήματα να το επισκευάσω». Τότε κινητοποιούνται τα γρανάζια της γραφειοκρατίας, γεγονός που μπορεί να διαρκέσει μήνες ή ακόμα και χρόνια. Τις περισσότερες φορές καλούνται να εγκαταλείψουν την χώρα- σε αυτή τη περίπτωση νοσεί ξαφνικά ένας συγγενείς στην οικογένειά τους. Συχνά πρόκειται για νόσους ψυχολογικής φύσεως- όπως ένας νευρικός κλονισμός λόγου χάρη, για να ανασταλεί εξ αιτίας της ασθένειας η προβλεπόμενη απέλαση του ιδίου και της οικογένειας συνολικά μέχρι νεοτέρας.

Τέτοια παιχνίδια με τους δημόσιους φορείς μπορούν να διαρκέσουν περισσότερα χρόνια- κάποια στιγμή εγκαταλείπουν αυτά τα άτομα την Γερμανία, για να επανέλθουν δριμύτεροι τρεις μήνες αργότερα. Όπως έχω διαπιστώσει, βρίσκονται υπό την κατοχή των μεταναστών συχνά διαμερίσματα ή σπίτια στις χώρες καταγωγής τους, και δεν υπάρχει επομένως κανένας λόγος, για τον οποίο πρέπει να εγκαταλείψουν την πατρίδα τους. Είναι πρωτίστως οικονομικοί μετανάστες, οι οποίοι λόγω της φτώχειας εγκαταλείπουν την χώρα τους, που είναι σαφώς ένας σοβαρός λόγος για να φύγεις από της πατρίδα σου, αν σκεφτείς ανθρώπινα, αλλά δεν έχει καμία σχέση με τους διεθνείς λόγους με τους οποίους αιτείσαι δικαίως από κάποια χώρα άσυλο. Ζουν κατά την διάρκεια της αίτησης τους για άσυλο από την πρόνοια, αλλά ένα μέρος των προσφύγων εργάζεται επιπλέον και παράνομα ή μαύρα. Επανειλημμένως βλέπω μεγάλα φορτηγά να μεταφέρουν συγκεντρωμένα εμπορεύματα στην πατρίδα, όταν δεν μπορεί να αποφευχθεί η απέλαση και εγκαταλείπουν την χώρα οικειοθελώς για να μεταπωλήσουν τα εμπορεύματα αυτά στις χώρες καταγωγής τους. Έπειτα επανέρχονται πολυάριθμες οικογένειες για καταθέτουν εκ νέου μετά την παρέλευση των τριών μηνών τα χαρτιά τους για άσυλο. Με την ίδια αιτιολογία όπως προαναφέρθηκε, με το ίδιο διαβατήριο και το ίδιο όνομα. Εκεί, πιστεύω εγώ προσωπικά θα έπρεπε να τουλάχιστον μετά την δεύτερη αίτηση ασύλου να μην ξαναδέχονται τα ίδια άτομα στην χώρα μας και να σταματήσουν να διεκπεραιώνουν ξανά και ξανά τις διαδικασίες αίτησης ασύλου και να μας επιφορτίζουν με το αβάσταχτο κόστος, το οποίο συνδέεται με τις ατέρμονες αιτήσεις αυτές.

Δημοσιογράφος: Όπως έχω ακούσει συζητείται στα προσχέδια του νόμου να επιτρέψουν την επανένωση της οικογενείας στη Γερμανία. Τι γνώμη έχεις για αυτό;

Rebecca Sommer: Ένας δημόσιος υπάλληλος μου εκμυστηρεύτηκε, ότι τα επόμενα τρία χρόνια θα εισέλθουν αρκετά εκατομμύρια κόσμος στην Γερμανία, δηλαδή οι οικογένειες των προσφύγων που ζουν ήδη εδώ, αλλά και οι οικογένειες των καινούργιων αιτούντων για άσυλο. Γνωρίζουμε όλοι, ότι η ενσωμάτωση αποδείχθηκε ως ιδιαιτέρως προβληματική, αλλά μερικοί πολιτικοί μας ακολουθούν το σλόγκαν του «nobody is illegal δηλαδή κανένας πρόσφυγας δεν είναι παράνομος». Και μεταξύ των προσφύγων, τους οποίους επέβλεπα ή επιβλέπω καθώς τους έχω επιφορτιστεί, μπορώ να πω, ότι οι περιπτώσεις, οι οποίες θεωρούνται ως παράδειγμα πετυχημένης ενσωμάτωσης, μετριούνται στα δάκτυλα της μίας παλάμης. Με ενσωμάτωση σαφώς και δεν εννοώ την απώλεια της ταυτότητας του πρόσφυγα ή του πολιτισμού του, αλλά την αποδοχή του τρόπου ζωής εδώ στη Γερμανία, και γερμανικός τρόπο ζωής θεωρείται ο τρόπος, στον οποίο ανήκει μάλιστα να συγκαταλέγεις και πολλούς γερμανούς φίλους στο περιβάλλον σου, και όχι μόνο τους ένα ή δύο βοηθούς εθελοντές, οι οποίοι τυχαίνει να σε βοηθούν με τα γραφειοκρατικά διαδικαστικά.

Η πλειονότητα στο περιβάλλον μου περιβάλλεται μόνο με άτομα ιδίας καταγωγής δηλαδή με άλλους μουσουλμάνους και ζουν σε μία παράλληλη κοινωνία, όπου πρώτη θέση καταλαμβάνουν οι πολιτισμικές θρησκευτικές αξίες της πατρίδας τους, γεγονός που τους απομονώνει από την κοινωνία μας. Το γεγονός, ότι γίνονται όλο και περισσότεροι όσοι κατοικούν εδώ, συμβάλλει στην εξέλιξη, ότι δεν αισθάνονται την ανάγκη καθόλου να προσαρμοστούν, μάλιστα δημιουργείται και παγιοποιείται μια παράλληλη μουσουλμανική κοινωνία και ακριβώς εδώ εντοπίζω το πρόβλημα της επανένωσης των οικογενειών. Πιστεύω, ότι πρέπει να διαχωρίσεις εδώ, ποιος θέλει προστασία προσωρινή και δεν σκοπεύει να μείνει μόνιμα εδώ και ποιος θέλει να μεταναστεύσει μόνιμα, οπότε πρόκειται για κλασσική περίπτωση μετανάστη. Θα έπρεπε επομένως να εξακριβωθεί και να εξεταστεί αν υπάρχει πραγματικός λόγος για άσυλο. Εν ανάγκη με ελέγχους στα κινητά, στους λογαριασμούς των κοινωνικώς δικτύων όπως το facebook, στο twitter, αδιάφορα πως, αρκεί να γίνει ο απαραίτητος έλεγχος αυτός. Διότι προκύπτει το ερώτημα, που ακριβώς βρίσκεται η υπαρκτή οικογένεια του πρόσφυγα;

Έχουμε αρκετές περιπτώσεις ανήλικων προσφύγων, όπου η οικογένεια διαβιώνει με ασφάλεια στον τόπο της, αλλά περιμένει, να ακολουθήσει το μέλος της οικογένειας το οποίο βρίσκεται στη Γερμανία. Γιατί να έρθει όλη η οικογένεια στη Γερμανία, από την στιγμή που θα μπορούσε ο ανήλικος να επιστρέψει στην εκτεταμένη οικογένειά του, η οποία ζει στον τόπο καταγωγής τους με ασφάλεια; Το ότι βρίσκονται ορισμένοι πρόσφυγες εδώ, επειδή τους έχει στείλει η οικογένειά τους το γνωρίζουμε σαφέστατα! Από την Βυρηττό ακούω για παράδειγμα, ότι περιμένει ένας σεβαστός αριθμός ανθρώπων, να πάνε στη Γερμανία, ελπίζοντας ότι θα μπορέσουν να εκμεταλλευτούν την ευκαιρία επανένωσης οικογενειών, που σκοπεύει να ψηφιστεί στο Γερμανικό κοινοβούλιο.

Μετά έχουμε και αυτούς που πραγματικά χρίζουν προστασίας από το κράτος μας, που θέλουν να διαμείνουν εφ όρου ζωής εδώ, καθώς και έχουν το δικαίωμα αυτό, διότι διώκονται στην πατρίδα τους, συχνά επειδή είναι αλλόθρησκοι, είναι χριστιανοί, Γεζίντι, πρώην μουσουλμάνοι. Εκεί λέω ναι: και μάλιστα αμέσως! Και αυτοί πρέπει να υπομένουν τον χρόνο καρτερικά να ακολουθήσουν οι οικογένειές τους, το οποίο είναι απόλυτα τραγικό και δεν συνάδει με τη λογική. Συχνά μάλιστα βρίσκονται αυτές οι οικογένειες με χώρες μουσουλμανικών καθεστώτων και πρέπει να φοβούνται και εκεί. Αυτοί θα έπρεπε να διαχωριστούν και να επεξεργαστεί η αίτηση ασύλου τους με ταχύτατες διαδικασίες.

Αλλά να αναφερθεί και αυτό: ειδικά αυτοί έρχονται συχνά σύσσωμοι με όλη τους την οικογένεια. Πρέπει λοιπόν να εξετάζουμε καλύτερα, ποιος θέλει να επιστρέψει στη πατρίδα τους εξ αυτών και ποιος όχι. Και εδώ είναι αμφισβητήσιμο αν θέλει να ακολουθήσει η υπόλοιπη οικογένεια χωρίς να ερωτηθεί, διότι μόλις έρθει η οικογένεια στη Γερμανία, θα παραμείνουν και οι περισσότεροι εδώ. Αυτό που με απασχολεί στο θέμα της επανένωσης της οικογενείας είναι, ότι ο ορισμός της οικογένειας στις ανατολίτικες μουσουλμανικές κοινωνίες είναι μία πατριαρχικά-οργανωμένη εκτεταμένη οικογένεια, οι συγγενείς. Εισάγουμε με την επανένωση της οικογένειας ένα μουσουλμανικό σύστημα οικογενείας, το οποίο οδηγεί σε παράλληλες κοινωνίες και σε προβλήματα ενσωμάτωσης. Ο έφηβος πλέον δεν χρειάζεται να προσαρμοστεί, συναναστρέφεται ομοίους του, και οι εδώ μεταφερόμενες παραδόσεις συνεχίζουν να διατηρούνται.

Και ακριβώς αυτό βλέπω με τους ασυνόδευτους ανήλικους, οι οποίοι έχουν προσαρμοστεί επαρκώς μετά από δύο- τρία χρόνια, και έχουν συνάψει λόγω της φοίτησής τους σε γερμανικό σχολείο φιλίες με γερμανούς εφήβους, καθώς έχει συμβάλλει σε αυτό ένα πολύ εξελιγμένο δίκτυο ειδικά εκπαιδευμένων κοινωνικών λειτουργών, οι οποίοι τους εισήγαγαν στον δικό μας πολιτισμό και στο δικό μας σύστημα αξιών. Το τελευταίο το έχουμε διαπιστώσει επανειλημμένως. Η κοπιαστική εργασία μας όπως γίνεται καπνός, όταν επανενώνεται ο έφηβος με την οικογένειά του. Και αυτό το έχουμε δει επανειλημμένως. Εκεί που ο έφηβος πρόσφυγας μας αντιμετώπιζε με περιέργεια και χωρίς προκαταλήψεις, μετά την επανένωση μας αντιμετώπιζε σε χρόνο μηδέν με απόρριψη, με περιφρόνηση του μη μουσουλμανικού τρόπου ζωής μας, επειδή η οικογένεια του εφήβου που βρίσκεται στα παρασκήνια, τον απορρίπτει.

Για να συνοψίσουμε: δεν επιθυμώ σε καμία περίπτωση την επέκταση μιας παράλληλης κοινωνίας, η οποία είναι ιδιαιτέρως επιβλαβή για εμάς τις γυναίκες και μας καταπιέζει και μας στερεί σταδιακά την πολύτιμη ελευθερία μας.

Δημοσιογράφος: Τι πρέπει σύμφωνα με τη δική σου άποψη με μετανάστες που δεν ενσωματώνονται;

Rebecca Sommer: Αυτό δεν είναι τόσο εύκολο να απαντηθεί. Δεν μπορείς να εκδιώξεις μέχρι τώρα έτσι απλά κάποιον, που προέρχεται από μία περιοχή που μαστίζεται από πόλεμο, ακόμα και αν έδωσε ψευδείς ατομικά στοιχεία, ακόμα και αν έχει παρανομήσει κάποιος και είναι φυγόδικος. Αυτό θα έπρεπε να αλλάξει και να θεσπιστεί δια νόμου, όποιος διαπράττει μία αξιόποινη πράξη θα έπρεπε να μας δοθεί νομικά η δυνατότητα να τον εκδιώξουμε. Το κράτος όμως εδώ είναι αβοήθητο. Ας πάρουμε ως παράδειγμα τους Σύριους- αρχικά ήρθαν στην Γερμανία εξ αιτίας του πολέμου, και τώρα ισχυρίζονται, ότι έφυγαν από την Συρία επειδή ήταν αντικαθεστωτικοί και κατά του Assad «Ασάντ» και τους περιμένει σε μία ενδεχόμενη επιστροφή τους η θανατική ποινή. Και παρόλο που μεταξύ των προσφύγων είναι αρκετοί, οι οποίοι ήταν ενεργά μέλη σε τρομοκρατικές οργανώσεις που άνηκαν στο Ισλαμικό Κράτος ISIS, οι οποίοι είχαν ριζοσπαστικοποιηθεί στην Γερμανία και έχουν διαπράξει ειδεχθή εγκλήματα, δεν επιτρέπει η νομοθεσία της Γερμανίας την απέλασή τους. Ούτε καν γίνεται λόγος για μία πιθανή απέλασή τους. Επιπλέον: Πως μπορείς να διαπιστώσεις τον βαθμό προσαρμογής ενός ατόμου στο περιβάλλον και στο κράτος που τον φιλοξενεί; Δεν σημαίνει επειδή μιλάς άρτια Γερμανικά και εργάζεσαι τακτικά, ότι έχεις προσαρμοστεί, εάν ταυτόχρονα απορρίπτεις τις αξίες της κοινωνίας που σε φιλοξενεί, αν δεν αισθάνεσαι ούτε στο ελάχιστο προσκείμενος στις δυτικές αξίες, στη Γερμανία και στους συνανθρώπους σου που την κατοικούν, ή αν υποστηρίζεις την άποψη, ότι η Γερμανία πρέπει να ασπαστεί τις μουσουλμανικές αξίες και να υποκύπτει διαρκώς στα θρησκευτικο-πολιτισμικά καπρίτσια των μουσουλμάνων, τότε αυτός ο άνθρωπος είμαι της άποψης, δεν ταιριάζει στην κοινωνία των λαών της Ευρώπης.

Δημοσιογράφος: Πως πρέπει σύμφωνα με την άποψή σου να αντιμετωπίσουμε το Ισλάμ στη Γερμανία;

Rebecca Sommer: Το εξάπλωση του πολιτικού Ισλάμ πρέπει με όλα τα μέσα αποτραπεί και να μην του χαϊδεύουμε τα αυτιά. Πολλά τζαμιά ευθύνονται για την εξάπλωση και την διάδοση του πολιτικού Ισλάμ. Αρχικά χρειαζόμαστε νόμους, οι οποίοι θα καθορίζουν τι ακριβώς θα επιτρέπεται να κηρύττεται, κυρίως όμως τι –δεν- επιτρέπεται. Για αυτό τον λόγο δεν θα έπρεπε να επιτραπεί να δημιουργηθούν καινούργια τζαμιά, πριν ελέγξουν και παρακολουθήσουν εξονυχιστικά τα ήδη υπάρχοντα τζαμιά, στρέφοντας την προσοχή μας ιδιαιτέρως σε αυτούς που τα χρηματοδοτούν. Σε πολλά τζαμιά οι μουσουλμάνοι πιστοί προτρέπονται να απορρίπτουν τους απίστους και να απορρίπτουν την ενσωμάτωση στο κοινωνικό σύνολο που τους περιβάλλει. Αυτό το έδειξαν καθαρά τα τελευταία ρεπορτάζ του δημοσιογράφου Constantin Schreiber «Κόνσταντιν Σράιμπερ» του πρώτου κρατικού καναλιού της Γερμανίας ΑRD για αρκετά τζαμιά της χώρας μας. Σε αρκετά τζαμιά μάλιστα ριζοσπαστικοποιούνται οι πιστοί. Ειδικοί μας προειδοποιούν εδώ και χρόνια. Ανεγείρονται τζαμιά με χρηματικά ποσά από την Τουρκία, το Ιράν, την Σαουδική Αραβία, ακόμα και οι ιμάμηδες που λειτουργούν τα τζαμιά πληρώνονται από αυτές τις χώρες. Πολλοί μάλιστα εξ αυτών δεν γνωρίζουν καν να ομιλούν την Γερμανική. Αλλά τους πολιτικούς δεν φαίνεται να τους απασχολεί αυτό καθόλου. Επίσης είμαι και κατά της διδασκαλίας του Ισλάμ στα σχολεία, αντί αυτού θα έπρεπε να διδάσκεται το μάθημα της –ηθικής δεοντολογίας-. Επιπλέον υποστηρίζω την απαγόρευση της ισλαμικής μαντίλας στα σχολεία για δασκάλους, καθηγητές και μαθητές και στο δημόσιο. Πολύ φοβάμαι, ότι θα γίνουμε μάρτυρες του ακόλουθου εφιαλτικού φαινομένου στις επόμενες εκλογές σε τέσσερα χρόνια. Οι μουσουλμάνοι θα ιδρύσουν νωρίτερα ή αργότερα το δικό τους κόμμα, μιας και έχουν τόσους πολυάριθμους ψηφοφόρους και θα κερδίσουν με συντριπτική πλειοψηφία. Κυρίως με την βοήθεια των κομμάτων όπως των Πρασίνων-οικολόγων, τον κομμάτων αριστερής ιδεολογίας και σχεδόν όλων των υπολοίπων κομμάτων, οι οποίοι τους κολακεύουν και τους διευκολύνουν διαρκώς, αλλάζοντας στο μέλλον και νόμους προς το συμφέρον της θρησκευτικής μειονότητας αυτής και θα είμαστε εμείς εν τέλει η πλειοψηφία που θα πρέπει να προσαρμοστεί να νέα δεδομένα. Όπως γνωρίζουμε ακολουθούν οι μουσουλμάνοι αυτό που τους επιτάσσει το Κοράνι, δηλαδή περιμένουν από τον άπιστο δηλαδή εμάς να προσηλυτιστεί, ή να αποδώσει υποχρεωτικό κεφαλικό φόρο ως άπιστος, ή να τον καθυποτάξει με άλλα μέσα. Πολλοί μουσουλμάνοι, ιδίως το πολιτικό Ισλάμ, το οποίο καθοδηγείται έξωθεν από μουσουλμανικά κράτη, σκέφτονται με ποιο τρόπο μπορούν να επιβάλλουν τα δικά τους συμφέροντα- και δεν αισθάνονται ούτε στο ελάχιστο την ανάγκη να το κρύψουν. Αν ιδρύσουν ένα μουσουλμανικό κόμμα θα κερδίσουν με αυτόν τον τρόπο περισσότερη επιρροή στην Γερμανία. Γνωρίζουμε στο facebook λογαριασμούς όπου διατυμπανίζεται η άποψη να εξισλαμιστεί η Γερμανία. Όπου διατυμπανίζουν και προτρέπουν τον κόσμο σε πράξεις που είναι σύμφωνα με την άποψή μου αντισυνταγματικές. Όμως πλέον μπορείς να βρεις παντού τέτοιες δηλώσεις και δημοσιεύσεις. Μπορεί να δεις για παράδειγμα έναν σκύλο που ουρεί πάνω σε μια ισραηλινή σημαία, όπου δημοσιοποιείται και κατευθύνεται δημοσίως μίσος εναντίων μας και προτρέπει δημοσίως στην καταδίωξή μας. Και αυτοί οι λογαριασμοί δεν σβήνονται, δεν μπλοκάρονται, εξίσου δεν σβήνονται και δεν μπλοκάρονται οι λογαριασμοί φανατικών μουσουλμάνων των αποκαλούμενων Σαλαφιστών!

Όλοι μας ελεγχόμαστε στενά από το facebook. Οι λογαριασμοί λοιπόν αυτών των ατόμων που δημοσιοποιούν περιεχόμενο το οποίο αντιτίθεται προς το Ισλάμ μπλοκάρονται. Αν δεν ξυπνήσουμε εγκαίρως, και μάλιστα γρήγορα, θα έχουμε άσχημα ξεμπερδέματα.

Δημοσιογράφος: Τι θα ήθελες να πεις στην χώρα μου την Πολωνία και στους Πολωνούς;

Rebecca Sommer: Να μείνετε αμετακίνητοι, να εμμένετε και να μην κάμπτεται η αντίστασή σας ενάντια στις παραβιάσεις του διεθνούς δικαίου εκ μέρους της Ευρωπαϊκής Ένωσης, και σε αυτή την περίπτωση εννοώ συγκεκριμένα την εκ των έξωθεν επιβεβλημένη διανομή των προσφύγων. Κάθε κράτος και κάθε λαός έχει το δικαίωμα να επιλέγει μόνος του τους φιλοξενούμενούς του. Κανένα κράτος δεν πρέπει να αποποιηθεί την αυτοδιάθεσή του. Οι άνθρωποι που ζουν σε ένα κράτος έχουν το δικαίωμα να επιλέγουν το δικό τους μέλλον και το δικό τους πολιτικό καθεστώς και να μην υπόκεινται σε ξένη κυριαρχία. Έχω την εντύπωση πως υπάρχουν συμφέροντα στην Ευρώπη τα οποία κατευθύνουν τα τεκταινόμενα, ώστε να δημιουργήσουν μια διαφορετική Ευρώπη, να αλλοιωθεί το διεθνές δίκαιο, να άρουν την αυτοδιάθεση των λαών και των δημοκρατικά εκλεγμένων κυβερνήσεών τους και να εξαλείψουν κάθε ίχνος αυτών τον προνομίων που απολαμβάναμε μέχρι πρότινος. Μην χάνεται την ταυτότητά σας, διότι κανένα έθνος, κανένας λαός, καμία ομάδα, κανένας ιθαγενής λαός, ή Ιταλός, ή Γάλλος, ή Γερμανός ή Πολωνός μπορεί να συνεχίσει να υπάρχει ως λαός, αν δεν οριοθετηθεί σε λογικά πλαίσια από τους υπολοίπους και να ακολουθήσει και να υπερασπίσει τα συμφέροντά του. Θα πρότεινα επομένως, να σκεφτείτε, ποιόν θα θέλατε να φιλοξενήσετε οικειοθελώς. Υπάρχουν πολυάριθμοι πρόσφυγες, οι οποίοι δραπετεύουν από τις μουσουλμανικές πατρίδες τους λόγο των όλο και αυξανόμενων θρησκευτικών διώξεων που υφίστανται. Μεταξύ αυτών για παράδειγμα πολυάριθμοι χριστιανοί και άλλες θρησκευτικές μειονότητες, οι οποίες συμβαδίζουν απόλυτα ή καλύτερα με το δυτικό σύστημα αξιών, και οι οποίες με την δική σας βοήθεια θα ενσωματωθούν παντελώς στην κοινωνία σας.

Wywiad z Rebeccą Sommer-Imigracja (Initiative an der Basis)

Rebecca_Sommer_@United_Nations_Indigenous_Peoples_Film copyRebecca Sommer jest znaną na arenie międzynarodowej niemiecką artystką, dziennikarką, fotografem oraz wielokrotnie nagradzanym filmowcem. Od 2012 mieszka w Berlinie, a do czasu powrotu do Niemiec była zaangażowana w obronę praw człowieka i miała specjalny status doradcy w ECOSOC (Economic and Social Council) w głównej kwaterze ONZ w Genewie. Wyspecjalizowała się w kwestiach praw ludności tubylczej oraz prawa międzynarodowego. Przez ponad dekadę pracowała z UNHCHR (Wysoki Komisarz Narodów Zjednoczonych do Spraw Praw Człowieka ) oraz z UNPFII (Stałego Forum ONZ ds. Ludów Tubylczych ) oraz z uchodźcami i UNHCR (Wysoki Komisarz Narodów Zjednoczonych do spraw Uchodźców). Brała udział w pertraktacjach odnośnie Deklaracji Praw Ludów Tubylczych, które m.in. na skutek jej wsparcia zostały przyjęte w 2007 roku przez prawie wszystkie państwa. Odwiedziła też liczne ludy autochtoniczne na całym świecie, co przyczyniło się do wzbogacenia dokumentacji Praw Człowieka w ONZ. Ponadto organizowała różne kampanie oraz uświadamiała o naruszeniach prawa człowieka wobec tubylców poprzez liczne raporty ONZ oraz swoje prace malarskie, filmowe i publikacje. Jako uznana ekspertka do spraw praw człowieka wyprodukowała na zamówienie ONZ film „Ludność tubylcza i ONZ“. Ponadto brała udział w pertraktacjach dotyczących klimatu (UNFCCC) oraz do dziś jest członkiem Climate Justice Now. Pracowała jako redaktorka w wielkich brytyjskich czasopismach, jak „Scene”, „The Face” oraz „Spirit”, a także w amerykańskich czasopismach „Black Book” i „Madison”. Mieszkała i pracowała i w Indiach, Wielkiej Brytanii, Południowej Afryce i z Stanach Zjednoczonych. Od roku 2012 angażowała się w prawa człowieka uchodźców w Europie, założyła grupę Ucieczka +Prawa Człowieka (AG F+M), sieć wspierającą uchodźców w Berlinie.

 

Natalia Osten-Sacken.: Rebecca, pracowałaś wiele lat z uchodźcami i imigrantami, jesteś znaną działaczką praw człowieka. Już lata przed wielką falą imigracji w 2015 roku byłaś znaną osobą walczącą o nieograniczone przyjmowanie tych osób do Niemiec. Co miało wpływ na zmianę twoich poglądów?

Rebecca Sommer: Chciałabym zaznaczyć, że nigdy nie walczyłam o „nieograniczone” przyjmowanie migrantów, ponieważ to jest przecież niemożliwe, żeby jakiś kraj przyjmował w nieskończoność. Jestem humanistką i działaczką praw człowieka. Pierwsze lata wierzyłam, że ludzie, którzy tutaj przyjeżdżają, są prawdziwymi uchodźcami, szczęśliwymi ze będą teraz bezpieczni i dlatego będą wykazywać dobrą wolę do dopasowania się tutaj i do integracji. Ale z czasem, krok po kroku przyszło przykre przebudzenie. Przyczyny tego były tak złożone, że po prostu nie mogłam już dłużej przymykać na nie oczu.

 

Na pewno jednym z głównych punktów zwrotnych, jak u wielu z nas, był Sylwester 2015 w Kolonii. Wtedy musiałam wreszcie przyznać się sama przed sobą, że to zachowanie pasuje do miażdżącej większości muzułmanów, z którymi miałam w moim życiu do czynienia. To był ten moment, kiedy sobie powiedziałam: „Rebecca, musisz teraz zaciągnąć hamulec, chociażby jako działaczka zajmująca się prawami kobiet, ze swoją odpowiedzialnością wobec nich jako kobieta”. Starłam się do tego momentu jakoś usprawiedliwiać te ciągle powtarzające się wzorce zachowania i myślenia, ich sposób postrzegania świata – które bazują na ich religii, islamie, i ich kulturze – na przykład w ten sposób, że oni są tu nowi. Wierzyłam, że te średniowieczne poglądy z czasem się zmienią. Pokładałam wielkie zaufanie w naszych wolnościowych, dających równouprawnienie europejskich wartościach i naiwnie sądziłam, że każdy człowiek musi się nimi zachwycić i je przejąć.

Ale po tym, jak przyglądałam się na przestrzeni lat powtarzającym się przeżyciom oraz mnie samej w moim środowisku pracy jako wolontariuszce, musiałam, przyznać przed samą sobą, że jeśli chodzi o muzułmańskich uchodźców, to przecież oni wyrośli z całkiem innymi wartościami, że od dziecka przechodzą pranie mózgu i są indoktrynowani islamem i nie mają w żadnym razie zamiaru przejąć naszych wartości – gorzej, patrzą na nas, niewiernych z wyniosłością i arogancją. Nazywam to „chusta w głowie”. A do tego, pojawiając się tutaj wielu z nich wpada w macki fundamentalnych imamów, politycznego islamu (importowanego z Turcji, Arabii Saudyjskiej, Iranu etc.) którzy umacniają ich jeszcze w ich fundamentalizmie, który zakazuje im mieszania się z nami, niewiernymi, i naszym sposobem życia, zakazuje przyjęcia naszego postrzeganie świata i naszych osiągnięć naukowych, nad czym niemieckie państwo nie ma już niestety żadnej kontroli.

Dodatkowy przykład, który pomógł mi przejrzeć na oczy, wydarzył się w 2016, gdy poznałam prawdę o pewnej określonej grupie uchodźców, którymi opiekowałam się już długo. Należeli już w międzyczasie do grona moich przyjaciół, Pomogłam im podczas procedur azylowych, załatwiałam ich sprawy urzędowe, załatwiłam im mieszkania, meble, telefony komórkowe, komputery, odzież, kursy, prace, stypendia i spędzałam niezliczone darmowe godziny mojego prywatnego czasu nad pojedynczymi przypadkami. Jednak w pewnym momencie zauważyłam, że osoby te grają ze mną w nieczystą grę, czyli uprawiają ze mną takiję.  Zostałam przez tych ludzi oszukana, czym bardzo mnie rozczarowali. Ja sama przed tą muzułmańską strategią wprowadzania w błąd byłam ciągle ostrzegana przez ludzi z krajów arabskich i Kurdów, którzy nie uciekli jedynie z terenów objętych wojną, ale musieli uciekać przed muzułmanami; jednak nie chciałam ich słuchać. I nagle okazało się, że ci ludzie, którym załatwiałam wszystko, którzy ze mną jedli, pili, tańczyli, śmiali się, nie modlili się, nie chodzili do meczetu, nie przestrzegali Ramadanu, wyśmiewali religię i osoby głęboko religijne, jedząc moje jedzenie i siedząc w moim ogrodzie o mnie nie wyrażają się inaczej, niż „niemiecka  głupia dziwka”.

To nie tylko bardzo mnie zabolało, ponieważ byłam przecież ich pomocą, przyjaciółką, siostrą i matką, i im naprawdę ufałam, ale było też dodatkowym powodem do opamiętania. Oni byli moim z życia wziętym przykładem udanej integracji i przyjaźni między ludźmi o poglądach zachodnich z ludźmi z kręgu kultury arabsko-muzułmańskiej. Pomagałam im, chroniłam ich, wspierałam i podarowałam im prawdziwą przyjaźń. Przyjęłam ich z otwartymi ramionami w Niemczech i za to jako podziękowanie zostałam obrażona słowami i czynami.

W międzyczasie założyłam sobie akta wszystkich spraw, które kiedykolwiek opracowywałam  i śledzę postępy moich teraźniejszych, jak i byłych podopiecznych, o wiele bardziej krytycznie i dokładniej. Obserwuję także przypadki innych wolontariuszy. Niestety, z powodu podobnych doświadczeń, jak moje, wielu zaangażowanych zrezygnowało z pracy, a nowi, którzy zaczynają, są tak naiwni, jak ja byłam kiedyś. Ale w przeciwieństwie do tego, co nam opowiadają media, wcale nie ma już tak wielu chętnych wolontariuszy, a inni, którzy są tak długo jak ja, po prostu zaczęli na tym zarabiać. Od nich nie słyszy się o rozczarowaniu, to nie byłoby w ich interesie.

N.O-S. I co wyniknęło z twojego śledzenia postępów imigrantów?

R.S: Wielu nadal nie pracuje i ledwo mówi po niemiecku. Pozostają w swoich grupach, mają niewielu, lub wcale, niemieckich znajomych. Inni zostali przestępcami. Albo się zradykalizowali. Albo później wychodzi na jaw, że byli bojownikami ISIS czy Al-Nusry, które to grupy wciąż jeszcze podziwiają. Oczywiście są wyjątki, oni pracują, mówią po niemiecku, ale tak zwana „chusta w głowie”, postrzeganie siebie jako muzułmanina, jako coś lepszego, ta nieopisana wyniosłość w stosunku do nas, pozostaje mimo wszystko u większości. Od tego czasu straciłam wszelkie zaangażowanie i ochotę do pracy wolontariackiej z tymi wspierającymi patriarchat muzułmanami.

Teraz rozpoznaję, jak oni funkcjonują. Prowadzę co prawda rozpoczęte sprawy, ale przyjmuję już tylko takie nowe przypadki, w których chodzi moim zdaniem o prawdziwych uchodźców, którzy maja powód żeby przyjechać do świeckiego państwa, gdzie kobiety i mężczyźni są równi wobec prawa, gdzie jemy wieprzowinę, gdzie nawet mogą sobie posiedzieć nago na plaży. Ta wolność jest bardzo cenna i bardzo krucha, jeśli pomyślimy, ilu ludzi tutaj nagle przybywa, ze swoją „chustą w głowie” i już tylko przez samą swoją liczebność wszystko tutaj zmienia. Przecież widzimy to już teraz. Stałam się bardzo ostrożna i skrajnie nieufna. Uważam, ze ci, którzy naprawdę nie potrzebują azylu u nas, powinni się starać o azyl lub szukać lepszego życia w krajach muzułmańskich, zamiast próbować wmuszać nam swoje średniowieczne wartości i na przestrzeni czasu po prostu szkodzić nam wszystkim.

Dlatego pomagam teraz przede wszystkim kobietom i mniejszościom religijnym, które musiały uciec z krajów muzułmańskich: uchodźcom politycznym, dziennikarzom, muzułmanom, którzy wyrzekli się wiary i dlatego są prześladowani. I jak powiedziałam, szczególnie chętnie pomagam kobietom. To są te, które ze względu na swoją finansową niezależność w Niemczech mogą się rozstać ze swoimi mężami. One zostały na siłę poślubione tym mężczyznom i musiałyby  spędzić całe swoje życie na obsługiwaniu z uśmiechem tego człowieka, którego wewnętrznie nienawidzą. W muzułmańskim małżeństwie mamy wiele przemocy i gwałtów. Kobieta nie ma wartości człowieka, jest postrzegana jako obiekt seksualny, a nie jako partnerka. Jest robotnicą i maszyną do rodzenia. To jest jej zadanie, jako dobrej muzułmanki. Tak jak większość muzułmanów nas nie szanuje, nie szanują też swoich kobiet. Nie wszyscy, znam tez dobre pary, ale jednak większość. To dotyczy także muzułmanów z niemieckim obywatelstwem. Prawo do tego daje islam. Dlatego teraz przed tym ostrzegam. Widziałam słyszałam, przeżyłam wystarczająco wiele. Mam moje fakty.

N.O-S: Użyłaś słowa takija. Jak je rozumiesz i jak się z tym zetknęłaś?

R.S: Słowa takija*  nie zna prawie żaden Europejczyk, a ludzie, którzy próbują ostrzegać przed tą formą usprawiedliwionego religijnie zachowania, są od razu piętnowani jako rasiści, nawet jeśli sami pochodzą z tych samych regionów i kręgów kulturowych, co imigranci, których my nazywamy uchodźcami. Takija znaczy „oszustwo”. Takija (pierwotnie miała chronić muzułmanów przed prześladowaniami – dopisek red. Euroislamu), daje przyzwolenie na to, żeby muzułmanie byli wobec nas, niemuzułmanów, nieszczerzy, jeśli będzie to służyło ochronie islamu i muzułmanów. Mamy różne formy kłamstwa, które są w określonych okolicznościach dozwolone w stosunkach z niemuzułmanami, przy czym takija jest najbardziej znana. Chodzi tutaj o okoliczności takie, jak wspieranie interesów islamu lub pojedynczych muzułmanów należących do ummy (wspólnoty muzułmańskiej – red.) – na przykład, gdy przez kłamstwa mogą zyskać zaufanie niewiernego – co czyni go słabym – żeby go w ten sposób zwyciężyć.

Nadszarpniecie zaufania jest tutaj zaprogramowane. Muzułmanin może niewiernego okłamywać i zwodzić, to nie jest etycznie naganne, jeżeli ta taktyka będzie przynosić jakiś zysk, który pomoże jemu i ummie. Nie musi się za to wstydzić. W celu wyciagnięcia korzyści od niewiernego wolno im udawać przyjaźń albo miłość, dopóki nie czują tego w sercu. Dzięki istnieniu takiji muzułmanie są wolni od jakiejkolwiek odpowiedzialności wobec niewiernego – to jest moje ostrzeżenie dla kobiet, które się z nimi zadają! Ale także szczególnie dla naszych polityków, którzy wchodzą w układy z islamskimi związkami – żadna przysięga, nawet w imię Allaha, nie ma znaczenia z powodu takiji, ponieważ Allah zwolnił swoich wiernych z przysiąg wobec niewiernych. Jedyny warunek: kłamiący musi w sercu głęboko wierzyć w Koran i w Allaha. Takija pozwala, żeby muzułmanin czynił tak, jakby nie był muzułmaninem. Może mówić i robić wszystko, dopóki to służy np. zdobyciu zaufania danej osoby. Albo kraju. Teraz trzeba sobie wyobrazić, z jaką religijną ideologią mamy tu do czynienia!

Takija pochodzi, jak mi się wydaje, z szyizmu, ale także jest używana (nawet jeśli się tego wypierają) przez sunnitów i pozwala nawet na jedzenie potraw haram (nieczystych) lub udawanie ateisty. Trzeba wobec tego zdawać sobie sprawę, że mówienie nieprawdy do niemuzułmanów nie jest uważane w krajach muzułmańskich za naganne. I taki łatwowierny niemiecki wolontariusz styka się z kulturą, której zupełnie nie pojmuje. Po pewnym czasie zauważasz jednak, że wielu uchodźców manipuluje tobą, żeby otrzymać od ciebie szczególnie dużo zaangażowania i pomocy, i przede wszystkim zatajają, jak bardzo fundamentalnie religijni są w rzeczywistości i jak bardzo odrzucają nasz system wartości i nasze społeczeństwo.

To są podobne historie: że studiowali medycynę, prawo albo informatykę, że ich rodzice nie żyją, a i ich małoletni mali bracia w Turcji umierają z głodu na ulicy i mamy im pomóc ich tutaj ściągnąć, albo nawet że cała rodzina zginęła w działaniach wojennych. I my mamy temu mężczyźnie – przedstawiającemu się jako sekularny i umiarkowanie nowoczesny – pomóc ściągnąć ukochaną żonę, (która żyłaby tutaj tak samo wolna jak my) i dzieci. I nagle w Niemczech pojawiają się ciocie, wujkowie, rodzice, i nagle cała nieżyjąca rodzina liczy już 15 osób i posiada trzy mieszkania. Przyjeżdża młodszy brat, który w przeciwieństwie do tego, co słyszałeś, wcale nie jest bezbronny, ale był bojownikiem Al Nusry, rodzice wcale nie są martwi, tylko żyją bezpiecznie w Turcji, a sam starszy brat wcale nie jest umiarkowanym muzułmaninem. Albo dowiadujesz się, że ich dyplom jest kupiony. Albo że rodzina jest co prawda biedna, ale żyła w Syrii w terenie bezpiecznym i przybyła do nas, żeby mieć lepsze życie. Albo jesteś pytany, po zakończonym sukcesem ściągnięciem rodziny od tego podającego się za umiarkowanego męża, czy możesz mu pomóc w ściągnięciu następnej żony i dzieci. Ta żona, przedstawiana jako ukochana i nowoczesna, przybywa całkowicie zasłonięta i według swoich relacji jest głęboko nieszczęśliwa, bo on ją bije i jej wszystkiego zabrania, ponieważ jest szczególnie głęboko wierzącym muzułmaninem. Z tego się nauczyłam, że u muzułmanów wykorzystywanie naiwności, czyli w ich oczach słabszego, nie jest potępiane.

W tej kulturze liczy się silny i jeśli pomagasz komuś tak po prostu, z dobrego serca, to nie mieści się w ich pojmowaniu świata. Jesteś dla nich po prostu głupi, co oznacza słaby. I tak oni nas postrzegają – jako głupców, upadłe społeczeństwo słabeuszy. Większość Europejczyków nie jest w stanie tego pojąć, ponieważ to nie jest zbieżne z naszymi reformowanymi, oświeconymi, chrześcijańsko-humanistycznymi  wartościami, na których jednak opiera się nasza kultura. Znam oczywiście wiele indywidualnych wyjątków, one potwierdzają jednak regułę. Uważam za ważne w postępowaniu z muzułmanami bycie otwartym na każdego, wciąż jestem otwarta i mam muzułmańskich przyjaciół. Jeśli jednak pojawiają się niezgodności w tym, co opowiadają, albo w zachowaniu, to zalecam ostrożność ze względu na takiję .

N.O-S: Pracowałaś także w schroniskach dla uchodźców. Co rzuciło ci się w oczy?

R.S: Tam spotykają się przedstawiciele wielu regionów, kultur i religii, głównie muzułmańscy mężczyźni i obok nich osoby, które były przez muzułmanów uciskane gwałcone, torturowane, całe wsie wymordowane. Jest wiele punktów zapalnych. Najczęściej jednak dochodzi do prześladowania lub co najmniej pogardliwego traktowania innowierców – niewiernych – przez muzułmanów. Muzułmanie stanowią większość w schroniskach. Wielu z nich zdaje się wierzyć, że są swego rodzaju „nadludźmi” a wszyscy nie wyznający islamu są im podlegli. Na małej przestrzeni takie konflikty się nasilają. Na przykład są sytuacje, kiedy „niewierni” nie mają prawa przebywać z nimi równocześnie w kuchni lub pralni i są  arogancko, a nawet agresywnie przeganiani.

Oczywiście, jak zawsze, mamy tutaj sytuacje przeciwne, gdy kobiety z różnych grup religijnych i językowych zaprzyjaźniły się ze sobą w kuchni, już chociażby z tego powodu, żeby nie być same z mężczyznami we wspólnej kuchni. Powtarzają się sytuacje napastowania kobiet przez muzułmańskich mężczyzn, także czasami napastowania samotnych muzułmanek i mamy przypadki, gdy ochrona z korzeniami tureckimi, arabskimi lub muzułmańskich Romów, dopuszcza się takich czynów. Tutaj mamy znowu ten fenomen – muzułmanie przeciwko „innym”, nieważne z jakiego kraju pochodzą.

Z mojego doświadczenia sama mam przypadek uchodźczyni z Erytrei, napastowanej przez ochronę. Musiałyśmy złożyć doniesienie na policję, ale nic nie zostało w tej sprawie zrobione.

Zajęcia taneczne z Imigrantami. Rebecca Sommer po prawejZajęcia taneczne z Imigrantami. Rebecca Sommer po prawej

N.O-S: Wspomniałaś o napastowaniu wolontariuszek. Jednak w prasie nie można znaleźć informacji o tym. Dlaczego?                                                                                                                                     

R.S: Ciągle zdarza się napastowanie wolontariuszek, jednak żadna  z nas nigdy nie zgłosiła takiego przypadku na policję, ponieważ żadna nie chciała być postrzegana jako przeciwniczka uchodźców i narobić problemów ośrodkowi. W tym przypadku działa ten sam mechanizm, który działał u mnie – ciągłe usprawiedliwianie: on jest nowy, nie ma pojęcia jak się zachować, nie rozumie naszej kultury. I w ten sposób usprawiedliwia się to zachowanie, nie kojarząc go z poczuciem wyższości, jakie tym mężczyznom wszczepia islam w stosunku do niewiernych i kobiet. A zwłaszcza do zachodnich „nierządnic”, ponieważ właśnie za takim obrazem Europejek przybywają ze swoich ojczyzn. W mojej grupie powtarzało się napastowanie zwłaszcza w stosunku do wolontariuszek uczących uchodźców niemieckiego i mających z danym imigrantem kontakt kilka razy w tygodniu.

Na przykład po tym, jak wolontariuszka przez trzy miesiące dwa razy w tygodniu uczyła Syryjczyka niemieckiego, była przekonana, że wszystko układa się świetnie i starała się zwyczajnie po ludzku być serdeczna i przyjmowała zaproszenie na wspólny posiłek. Ona po prostu myśli, ze on chce jej podziękować za pomoc, a on myśli, że „dziwka” chce seksualnego zbliżenia. Te kobiety nie zdają sobie sprawy, że są postrzegane przez mężczyzn z tego kręgu kulturowego jako niewierne, nieobyczajne i zawsze podległe mężczyźnie obiekty seksualne, gdyż uchodźcy na początku wydają się bardzo mili, grzeczni i dobrze wychowani – czyli uprawiają wyżej wspomnianą takiję. I wtedy następowała bardzo niemiła niespodzianka, gdy do tej pory przyjazny imigrant zaciągał ją za włosy do łazienki w momencie, gdy chciała się pożegnać (z najwyższym prawdopodobieństwem – w celu dokonania na niej gwałtu; dopisek z pozwoleniem Rebecki). A przyczyna tego jest taka, że on nie potrafi zrozumieć, że ona chce już iść, bo wobec tego po co ta „dziwka” przyszła sama do jego pokoju?

N.O-S: Jak byś mogła opisać stosunek imigrantów do kobiet i ogólnie pojętych praw człowieka?

R.S: Jeśli pyta się imigrantów o ich stosunek do podstawowych praw człowieka, jak równość, wolność osobistą i równość między mężczyzną i kobietą, to około 75% z mojego otoczenia przyznawało, że się z nimi nie zgadza. Dlatego bardzo mnie niepokoi, gdy widzę, że coraz więcej dziewczyn i kobiet niemieckich wiąże się z imigrantami. One nie rozumieją ich kultury i nie mają pojęcia, co imigranci mówią o nich między sobą. Nie wiedzą, że wielu z nich posiada już żony w kraju swojego pochodzenia, które przyjadą do nich w ramach łączenia rodzin. Albo, że kuzynka, z którą zostało zaaranżowane jego małżeństwo, czeka już tylko na pozwolenie na wjazd do Niemiec. Prawda jest też taka, że na początku większość młodych imigrantów nigdy się nie zdradza się ze swoją religijnością: piją i jedzą niemieckie potrawy, korzystając ze wszystkich aspektów i przyjemności, jakie niesie ze sobą taki związek. I wtedy te kobiety myślą, że ich partner jest wyjątkowy, a wszystkie zasłyszane opowieści są nieprawdziwe.

Nawet jeżeli zdarzają się stosunkowo umiarkowani, którzy się integrują i żenią z Niemkami lub innymi kobietami, to obawiam się, że ich nietolerancja zaczyna się od córek. W ostatecznym rozrachunku prawie każdy chce jednak mieć podporządkowaną sobie muzułmańską kobietę, oczywiście najlepiej w chuście, która nie nosi kusych ubrań, która go obsługuje, rodzi dzieci, która mu nie odmawia, nie ma męskich znajomych, którą można komenderować, nie opuszcza domu bez pozwolenia i jest mu we wszystkim posłuszna. W tych małżeństwach nie chodzi o miłość. Miłość należy się matce i rodzinie. Kobieta jest zawsze podporządkowana. Jest obiektem z określonymi zadaniami. Kobiety zachodnie są materacami i trampoliną, a na koniec zostają jeszcze źle potraktowane. Już z samej tej przyczyny, że są „dziwkami”, nie są dobrym materiałem na żonę. Jeśli jednak taka kobieta chce się rozstać z takim mężczyzną, może się zdarzyć, ze zostaje za to zamordowana. Tak jak teraz niedawno w Kandel. Albo zrobią wszystko, żeby zaszkodzić jej dobremu imieniu. I tutaj mówię zawsze – wyjątki potwierdzają regułę. Te także znam. Jeszcze. Zobaczymy, co będzie dalej.

N.O-S.: Jaki jest stosunek płci i poziom wykształcenia wśród tej nowej imigracji? Słyszeliśmy przecież, że to uchodzące przed wojną kobiety z dziećmi i wysoce wykształceni specjaliści.

R.S: Miażdżąca większość tzw. uchodźców i imigrantów, także tych sprzed roku 2015, to mężczyźni. Jednak w ciągu ostatnich lat mieliśmy już wiele przypadków łączenia rodzin i na tej podstawie lobby uchodźcze tworzy mity o samych rodzinach, kobietach i dzieciach uciekających do Niemiec spod bomb. Podczas mojej pracy do roku 2015 byli to prawie tylko i wyłącznie młodzi mężczyźni; pomagałam im, w nielicznych przypadkach pomagam nadal, ściągnąć ich krewnych do Niemiec i wiem, że takie procedury są przeprowadzane intensywnie cały czas. Wszystkie sprowadzone żony są już albo w ciąży, albo urodziły dzieci w Niemczech.

Co do poziomu wykształcenia syryjskich uchodźców, którzy stanowią główną część muzułmańskich uchodźców przybyłych do nas od roku 2012, to niestety muszę przyznać, że większość z nich nie ma w ogóle żadnego odpowiedniego wykształcenia. Wiem, że na początku prasa podawała, że są to ludzie wysoko wykształceni i specjaliści w różnych dziedzinach, ale to po prostu nieprawda. Ja sama rozprzestrzeniałam takie informacje, bo wierzyłam po prostu temu, co imigranci mi mówili. Prawda jest taka, że takie informacje były po prostu powtarzane przez wszystkich, ale niewielu dziennikarzy tak naprawdę kiedykolwiek widziało tych imigrantów. Dodatkowy problem jest taki, że jeśli rzeczywiście ludzie ci mają jakieś wykształcenie, to często nie jest one zgodne z naszym systemem i muszą zaczynać od początku. Większość, jak to młodzi ludzie, musi się jeszcze czegoś nauczyć, skończyć szkołę. Niektórzy nawet studiują. To kosztuje miliony.

W wielu przypadkach widzę, że większość Syryjczyków nie będzie i nie jest obecnie w stanie utrzymać swojej rodziny. Ludzie z Somalii, z Nigerii, to także bardzo trudny temat, jeśli chodzi o wykształcenie. Do tego dochodzi fakt, że wielu jest skrajnie agresywnych, fundamentalistów religijnych. Uchodźcy z Erytrei: większość to przyjaźni chrześcijanie, ale są także muzułmanie między nimi. Ludzie z Erytrei są jednak znowu całkiem inni, niż ci z Bliskiego Wschodu. Według mojego doświadczenia mają prawie zawsze niewystarczające wykształcenie i uczą się ekstremalnie wolno niemieckiego. Znam przypadki, gdzie po trzech latach wciąż nie znają niemieckiego, mimo wielokrotnych kursów, za które my wszyscy płacimy. Afganistan, Pakistan – to samo. Opiekowałam się uchodźcami, którzy musieli zaczynać od ABC. Większość żyje z pomocy socjalnej i obawiam się, że tak zostanie. Nawet jeśli ktoś przyjedzie jako lekarz albo dentysta z Bliskiego Wschodu, to studia tam są tak inne od naszych, że będzie trwało długo, nim mógłby tutaj praktykować.

Naturalnie jest też sporo pozytywnych wyjątków. Mój syryjski przyjaciel skończył kursy i pracuje w ubezpieczeniach emerytalnych. Aptekarz znalazł pracę. Inny otworzył restaurację. Wykształcony muzułmański architekt z Erytrei znalazł pracę w biurze projektów. Są także uchodźcy, którzy się nie koncentrują na wykształceniu, tylko po zakończeniu obowiązkowych kursów niemieckiego szukają pracy, żeby zarabiać pieniądze. Jako ochrona w ośrodku dla uchodźców albo pomoc w Lidlu. Inni robią prawo jazdy i pracują jako kierowcy. Moja podopieczna, syryjska specjalistka od IT, bardzo szybko znalazła pracę, obecnie zarabia 3000 euro. Jednak warto wspomnieć, że ona jest ateistką, kompletnie odcięła się od innych, wierzących imigrantów. Ponieważ, jak mówi, całe życie cierpiała jako nowocześnie i samodzielnie myśląca kobieta pod jarzmem islamu i według jej słów „wszyscy religijni muzułmanie są tacy sami”.

N.O-S: Jak słyszałam, napływ nowych imigrantów z krajów muzułmańskich stanowi także zagrożenia dla żyjących tutaj liberalnych muzułmanów?

R.S: Mamy w Niemczech szczególnie wiele kobiet z tłem arabskim, kurdyjskim, tureckim, pochodzących z muzułmańskich rodzin, które żyją tutaj wiele lat, wywalczyły sobie prawo do samostanowienia wewnątrz swoich muzułmańskich struktur rodzinnych. Mam przyjaciółki i znajome, które uciekły przed morderstwami honorowymi i żyją z inną tożsamością i uciekają przed rodziną, która by je zamordowała. Tutaj, w Niemczech, wyobraź to sobie! One są wykształcone, są lekarzami, artystkami, nauczycielkami, pracownicami socjalnymi, profesorami i nie zakrywają włosów. Żyją ze swoimi chłopakami bez ślubu. I korzystają z tej wolności, która u nas jest normalna. I one mi opowiadają, że w okolicach, gdzie żyje wielu muzułmanów, a teraz dojeżdża jeszcze wielu  imigrantów z krajów arabskich, znowu ich wolność jest ograniczana. Jeśli tacy fundamentalni muzułmanie rozpoznają w nich kobietę z ich kręgu kulturowego, to bez przerwy ją zaczepiają, krytykując jej zbyt zachodni strój i nawet jej grożą. Także kobiety – uchodźcy tak się zachowują i pouczają je, żeby nosiły chustę i się „obyczajnie” ubierały.

My natomiast, jako państwo, płacimy o wiele za często wysokie zasiłki tym właśnie ludziom za ich brak integracji i przyglądamy się bezsilnie groźbom i atakom na już zintegrowane jednostki. Mamy także wyraźny regres – wiele z tych kobiet, które już tutaj długo żyją, dziś znowu nosi chusty. Poza tym ciągle rośnie odsetek zabójstw honorowych – pamiętajmy, że w tej kulturze kobieta jest własnością mężczyzny. Niepokojące sytuacje wstrząsają ostatnio uniwersytetem w Hamburgu Uczelnia musiała na początku października stworzyć dziesięciopunktowy regulamin, dotyczący wolności osobistej i religijnej, ponieważ muzułmańscy studenci atakowali w straszny sposób muzułmańskie kobiety nie noszące chust, co zakłóciło funkcjonowanie całej uczelni. W międzyczasie inne formy agresji – jak żądania usunięcia mięsa wieprzowego ze stołówki czy odrębnych sal modlitewnych dla różnych płci, są także na porządku dziennym.

Przede wszystkim islam polityczny w Niemczech stara się usilnie, jak się to mówi, coraz głębiej wsadzać stopę między drzwi. Muzułmanie usiłują się nieprzerwanie przedstawiać jako ofiary, uskarżając się, że są obrażani lub dyskryminowani, że Zachód ponosi winę za wszystko, co w ostatecznym rozrachunku doprowadza do tego, że wszyscy im ustępują. Przede wszystkim nasi politycy. Bierze się to z fałszywie pojętej tolerancji i poczucia, że w Niemczech nikt nie może się czuć prześladowany. Jednak najwyraźniej nikt nie zauważa, że przez to zaczynają być dyskryminowane nasze własne wartości i my jesteśmy dyskryminowani przez muzułmanów. To mnie doprowadza do wściekłości. Żal mi Niemców, przede wszystkim kobiet. Mamy dobre zamiary, a naszym żniwem jest utrata wszystkiego, o co nasze babcie tak ciężko wywalczyły.

N.O-S: Słyszałam od Seyran Ates z meczetu liberalnego w Berlinie, że w Niemczech bardzo dużym problemem są małżeństwa przymusowe.

R.S: Kocham Seyran Ates, to jest wspaniała i odważna kobieta. Tak, przez gwałtowny wzrost liczby muzułmanów z Turcji, Bliskiego Wschodu i Bałkanów, mamy coraz więcej małżeństw przymusowych, a nawet handlu dziewczynkami i dziećmi. Zgłaszałyśmy już na policję takie przypadki, ale policja i urzędy maja twardy orzech zgryzienia z takimi sprawami, pojawiały się nawet usprawiedliwienia, że to „należy do ich kultury”. Czyli nagle mamy dwa systemy prawne obowiązujące na terenie jednego państwa! Czasami problemem jest także fakt, że taka dziewczynka nie chce opuścić swojego męża, ponieważ nie zna niczego innego, niż kultura, w której została wychowana. To mają na myśli urzędy pisząc: „Tak to już u nich jest”.

Jednak faktem jest, że dziewczynki są kupowane i sprzedawane. Żyją jako seksualne niewolnice i niewolnice do pracy, zawsze kontrolowane i okradzione ze swojej wolności. W jednej ze znanych mi spraw dziewczynka została kupiona za 8 tysięcy euro. Inna – dziecko Romów z Polski- została uprowadzona. I mimo tego mamy takich – dla mnie już przestępczych – polityków, którzy wzywają do tego, żeby nie anulować małżeństw nieletnich, bo to nie jest dla dobra małżonków. To jest ich odpowiedź na nasz rosnący problem, który też  powstał w wyniku napływu fali islamskich uchodźców, wśród których wiele małoletnich zostało poślubionych na siłę jeszcze w swoich ojczyznach i przybywają już jako małżonki. Ja wymagam rozdzielenia takich małżeństw, dziewczynka powinna najpierw mieć szansę na swobodny rozwój, chodzić do szkoły i gdy będzie miała 18 lat może zadecydować, czy chce z mężem zamieszkać, czy też nie.

W Niemczech, zgodnie z prawem, nikt nie może jej do tego zmusić. Mamy także przypadek Pakistańczyka, który zgwałcił sześcioletnią dziewczynkę i ze względu na swoje „tło kulturowe” dostał wyrok w zawieszeniu. Następny problem to przemoc w małżeństwach. Typowa anegdota, która chętnie opowiadam, brzmi tak: nowoprzybyli uchodźcy z żoną i dziećmi są ostrzegani przez innych, żeby nie bili swojej żony i dzieci na oczach Niemców, bo to jest tutaj zabronione. Czy oznacza to, że w ich gronie jest to dozwolone? Mężczyzna z Afganistanu, który został zgłoszony na policję przez żonę,  ponieważ ją wielokrotnie zgwałcił, nie został skazany na karę więzienia, „ponieważ nie był świadom, że ze to był gwałt”.

Islam na takie traktowanie pozwala; inaczej mówiąc- żona musi z nim spać, chyba że ma okres lub jest chora. W innych przypadkach nie wolno jej odmówić. I znajdują się przecież w Koranie fragmenty, w których bicie kobiet nieposłusznych jest dozwolone. Na to powołał się sędzia w swoim wyroku jako na okoliczność łagodzącą. To oznacza, że nawet sędziowie, poprzez taką fałszywą tolerancję, podkopują nasz system prawny. Wygląda na to, że mamy coraz bardziej podwójne standardy. Sądy u nas są raczej lewicowo nastawione. Wielu sędziów jest proimigranckich i mnożą się przypadki, gdy imigranci i Niemcy z tłem migracyjnym otrzymują „bonus kulturowo- religijny” i są faworyzowani. Miedzy nimi są także kobiety sędziowie i to uważam za szczególnie złe – kobiety, które występują przeciwko kobietom. W jednym przypadku sędzina szukała przyczyn, jakie mogłyby usprawiedliwić tureckiego gwałciciela.

Gwałciciel ten wepchnął głowę kobiety pomiędzy szczeble łóżka i gwałcił ją brutalnie godzinami. Badania wykazały jednoznacznie ekstremalną przemoc, kobieta nie mogła dwa tygodnie prawie chodzić, jej ciało było pokryte sińcami. Ale decydujące dla zakończenia tej sprawy było pytanie sędziny skierowane do świadka pokrzywdzonej: „Czy to możliwe, że oskarżony myślał, że pokrzywdzona wyraziła zgodę?” „To jest możliwe” – odpowiedziała świadek. Nie była w stanie powiedzieć, czy z mentalnością wyniesioną ze swojego tureckiego kręgu kulturowego, to wydarzenie, które pokrzywdzona odebrała jako gwałt, on uważał tylko za tzw. „dziki seks”. Sprawca został uniewinniony. Prokurator przyznał, że to musiał być duży cios dla pokrzywdzonej, jednak wyrok skazujący nie był możliwy, ponieważ nie wykazano działania z premedytacją. Gwałty nie prowadzą w niemieckich sądach prawie nigdy do surowych wyroków. Szczególnie, gdy ich sprawcami są imigranci. Dlatego publicznie mówi się już od dawna o tzw. bonusach imigranckich w przypadku spraw o gwałty i inne ciężkie przestępstwa. Powoli nasze przepisy przestają funkcjonować. Następnym problemem  jest poligamia. Tutaj też mamy przypadki, gdy politycy nawołują, żeby na nią zezwolić.

N.O-S: A co z przestępczością?

R.S: Mamy faktycznie poważne problemy. Mogę mówić tylko o moim regionie, gdzie przebywam i o informacjach z mediów. W Hamburgu i okolicy Schleswig-Holstein mamy arabski klan, który trzęsie okolicą. W Berlinie mamy klan z Libanu, który według ekspertów w przeciagu tylko 20 lat urósł do 1000 osob ((Dane pochodzą od informatorów Rebecki Sommer, ale informacje są również tutaj i tutaj ) i który głównie, ale nie tylko, zajmuje się handlem narkotykami. Rozwinęło się prawo równoległe, gdzie nasz system prawny już nie sięga. Wydaje się ze wszyscy się ich boją: sędziowie, prawnicy, policja Urzędy utraciły nad tym wszelką kontrolę.

Sędzia Kirstin Heisig została moim zdaniem zamordowana, ponieważ próbowała zrobić z tym porządek. Aktualnie to trzecie pokolenie berlińskich gangów. Dla Berlińczyków są ekstremalnie niebezpieczni. Maja kulturę nienawiści i pogardy – i dlatego popełniają swoje przestępstwa z zimna krwią i bez emocji. Nie mają skrupułów i są brutalni, co znowu można sprowadzić do muzułmańsko – religijnej ideologii, ale – co będąc fair trzeba tutaj dodać – jest przez wielu bardziej umiarkowanych muzułmanów w tej formie odrzucane.

Uchodźcy są rekrutowani przez klany. Już w 2012 roku rzucały się w oczy sznury samochodów przez azylami, dziwiono się, co to są za krewni, którzy tego czy innego zabierają albo zagadują. Wkrótce wolontariusze i pracownicy socjalni się zorientowali, że to nie byli krewni, tylko Libańczycy, którzy rekrutowali młodych uchodźców do załatwiania brudnej roboty. Oni mają wszędzie sklepy, w których piorą brudne pieniądze: piekarnie, pizzerie, salony fryzjerskie, sklepik na rogu, salony gier, bary shisha, gdzie uchodźcy pracują na czarno i są używani jako kurierzy w rozprowadzaniu narkotyków. Był o tym reportaż w telewizji – większość nadal pobiera pomoc socjalną, oni oszukują nasz system a my dajemy się oszukiwać. Ja mówię nawet: tak, świat muzułmański się z nas śmieje! Jeśli się na to wszystko spojrzy, to my jesteśmy naprawdę szaleni!

Mamy także klany z Bałkanów. Wielu wraca ciągle jako azylanci, pobierają pieniądze od państwa, wielu po prostu zostaje. Ich działalność to m.in. fałszowanie paszportów i handel niewolnicami seksualnymi, stręczycielstwo. Między nimi są 12-letnie dziewczynki,  sprzedawane jako przymusowe zony. Wiele z tych klanów dopuszcza się gwałtów, szantażu, produkuje porno dziecięce. Miałam pod opieką 14-latkę z Serbii, która wielokrotnie była gwałcona przez kilku dorosłych mężczyzn i przy tym filmowana. Ten film kursuje w Internecie! Znałam ją już jako 10 letnią dziewczynkę i  to był dla mnie straszny cios. I znam dalsze przypadki seksualnego wykorzystywania. Wysłałam setki listów do prasy. Bez rezultatu. Policja także nie wiedziała, jak podejść do tego problemu; nauczyłam się z tego, że takie dziewczyny, bez jakiegoś wsparcia z zewnątrz albo bez rodziny, która je wspiera i im pomaga, mają małe szanse żeby się wyrwać z takiej sytuacji.

Dodatkowo imigranci stanowią duży odsetek osób wchodzących w konflikt z prawem. Somalijskich uchodźców uważam za szczególnie niebezpiecznych, ze względu na ich religijny fundamentalizm, ich zakorzenioną kulturowo pogardę dla kobiet.

N.O-S: Słyszałam, że sytuacja w niemieckich szkołach jest dość dramatyczna. Co możesz o tym powiedzieć?

R.S: Jak pokazuje najnowsze badanie, któremu poddano czwartoklasistów w miastach, ponad 50% ma tło migracyjne, a poziom nauczania obniżył się tak drastycznie, że według badań znajduje się na poziomie kraju rozwijającego się. Największy problem mamy jednak z dziećmi z rodzin muzułmańskich, które tworzą największą grupę wsród dzieci z tłem migracyjnym. Jak już zauważyłam, jest to kultura silniejszego i duży problem stanowi ich  potencjał agresji. Inaczej niż w niemieckich rodzinach, dzieci są często wychowywane za pomocą kar cielesnych i bicie przez ojca lub starszego brata, jak widzę i słyszę, należy u nich do codzienności. To powoduje, że te dzieci są bardzo agresywne – rozwiązują problemy za pomocą siły. I wykazują typowe zachowania stadne. Inaczej wychowane dzieci z innych kultur, w których się dyskutuje, w których od dziecka uczy się wolności przekonań i tolerancji – takie dzieci są od razu na straconej pozycji. Próbują dyskutować, co w oczach muzułmańskich dzieci czyni z nich słabeuszy i potencjalne ofiary.

Poza tym dzieci te działają jako grupa – jeśli masz konflikt z jednym, masz przeciwko sobie grupę, która liczy kilkadziesiąt dzieci, ponieważ one też rozumieją świat jako „muzułmanie przeciwko innym”. Często dochodzi do uszkodzeń ciała, a nauczyciele maja związane ręce, bo prawo daje im mało środków, żeby adekwatnie zareagować. Szkoły specjalne dla dzieci socjalnie niedopasowanych są już pełne i brakuje nauczycieli oraz środków, które pozwoliłyby im reagować i przeciwdziałać. Dodatkowy problem, który obserwuję, to programy szkolące w trybie przyspieszonym nauczycieli – uchodźców, którzy w swoich krajach byli nauczycielami.

Widzę tutaj więcej problemów. Po pierwsze, wiele takich nayczycielek nosi chusty, co jest niezgodne z prawem o neutralności religijnej i jest negatywnym przykładem dla dzieci. Po drugie, mówią po 1,5 roku do 2 lat wciąż niedobrze po niemiecku, a to pociąga za sobą niebezpieczeństwo, że uczniowie będą się uczyć niemieckiego z błędami. Po trzecie, te nowe nauczycielki nie otrzymały takiego samego wykształcenia jak nauczyciele w Niemczech. A po czwarte i dla mnie najbardziej niepokojące: niektóre z nich są bardzo wierzące i nie wierzą w naukę, tylko w to, co jest napisane w Koranie. Niektóre nie podałyby nawet mężczyźnie ręki. Nie chcę takich nauczycieli w naszym kraju, gdzie kształtowana jest nasza przyszłość. I nie chcę nauczycielek w chustach, które będą wzorem dla młodzieży. Chusta mówi, że słuszna jest segregacja według płci; to jest ciche, lecz wymowne przesłanie chusty. Ono mówi – jestem podległa mężczyźnie. To jest wyznanie, religijno-ideologiczny symbol, który dzieli świat według muzułmańskiego punktu widzenia na haram i halal. To przesłanie mówi: włosy na głowie kobiety są tak zawstydzające, że stają się „włosami łonowymi”. Dlaczego chcemy tego  w naszych szkołach?

N.O-S: Co uważasz za największy błąd w polityce migracyjnej?

R.S: Przede wszystkim to, że prawo traktuje każdego uchodźcę jak imigranta, czyli nie jako szukającego ochrony, który przybył  tylko tutaj na określony czas i potem znowu wraca do domu.  A skoro tak jest, to należałoby tych ludzi nazywać imigrantami, tak jak robicie to w Polsce. I w związku z tym stworzyć takie przepisy, żeby ci ludzie nie musieli kłamać w formularzach azylowych – przepisy imigracyjne, za pomocą których będziemy wpuszczać tych, których potrzebujemy, a innych nie. Którzy będą pracować i nie będą zależni od systemu socjalnego.

Nastepny problem to luki w naszym prawie azylowym. Nasze prawo mówi, że każdy ma prawo do azylu a priori, do czasu, zanim nie zostanie sprawdzony, zaakceptowany albo odrzucony. Takie sprawdzanie jednak trwa bardzo długo i osoby takie mogą otrzymać status „tolerowany” (geduldet). Według definicji niemieckiego prawa pobytowego jest to „chwilowe zawieszenie deportacji” dotyczące  obcokrajowców zobowiązanych do opuszczenia kraju. Nie daje ono prawa do pobytu. Dlatego „tolerowani” są nadal zobowiązani do opuszczenie Niemiec. Osoby ubiegające się o azyl składają zażalenia, kiedy otrzymują wezwanie do opuszczenia Niemiec i ze względów biurokratyczno – prawnych takie sprawy mogą trwać lata. Osoby te pozostają w Niemczech długi czas, a po kilku latach otrzymują wreszcie pozwolenie na pobyt.

Osoby, które już raz zostały odrzucone, wracają tutaj z tymi samymi dokumentami i nazwiskami, znowu wnoszą o azyl i zabierają miejsce prawdziwym potrzebującym. Jeśli taka osoba wyjedzie dobrowolnie, ma prawo do powrotu do Niemiec po trzech miesiącach.  Poza każdy człowiek może mieć powód do wystąpienia o azyl i czuć się prześladowany, na przykład jako mniejszość seksualna, nawet jeśli pochodzi z kraju uznanego za bezpieczny. I z tych właśnie krajów pojawiają się w Niemczech tłumy ludzi, którzy żądają azylu z najdziwniejszych powodów, na przykład: „Mój sąsiad jest na mnie zły, bo zniszczyłem mu samochód i nie mogę pokryć kosztów”. I zostaje w ten sposób puszczona w ruch machina  prawa, co trwa wiele miesięcy, a nawet lat. Najczęściej ci ludzie otrzymują kiedyś wezwanie do opuszczenia Niemiec i wtedy nagle jeden z członków rodziny zapada na chorobę – najczęściej są to choroby psychiczne, załamanie nerwowe – i ze względu na tę chorobę postępowanie, także dotyczące całej rodziny, zostaje wstrzymane.

Takie roszady z urzędami mogą się ciągnąć nawet kilka lat; następnie osoby takie opuszczają Niemcy i po trzech miesiącach są już tutaj z powrotem. Jak się zdążyłam zorientować, bardzo wielu „azylantów” ma domy a nawet gospodarstwa w swoich ojczyznach i nie istnieje żaden powód, dla jakiego musieliby opuszczać swój kraj. To są imigranci ekonomiczni, uciekający przed biedą, co oczywiście jest dobrym powodem, jeśli rozważamy to z ludzkiego punktu widzenia, ale nie ma to nic wspólnego z prawem azylowym. Część z nich żyje tutaj w trakcie postępowania azylowego z  zasiłku, ale część pracuje na czarno. Widzę często duże samochody, którymi transportują zgromadzone dobra do swoich ojczyzn, które potem sprzedają, kiedy nakaz o opuszczeniu Niemiec jest już nieodwołalny i wyjeżdżają dobrowolnie. Potem wiele rodzin wraca z powrotem i stara się znowu o azyl, z tym samym powodem, paszportem, i nazwiskiem. Moim zdaniem najpóźniej przy drugiej próbie nie powinno się tych ludzi wpuszczać i nie przeciągać ich wciąż od nowa przez  procedury azylowe, mnożąc związane z tym koszty.

N.O-S: Jak słyszałam, istnieją także plany łączenia rodzin. Co o tym sądzisz?

R.S: Urzędnik z urzędu bezpieczeństwa, z którym rozmawiałam, powiedział mi, że w ciągu następnych trzech lat przybędzie do Niemiec kilka milionów ludzi, zarówno członków rodzin jak i nowych starających się o azyl. Wszyscy już wiemy, że integracja przebiega ekstremalnie problematycznie, ale niektórzy nasi politycy nadal idą tą drogą, wykrzykując hasła takie, jak: „Nikt nie jest nielegalny”. Wśród moich podopiecznych, których miałam i mam, mogę na palcach jednej ręki policzyć przypadki tych, którzy się moim zdaniem całkowicie i z sukcesem zintegrowali. I tutaj nie mam na myśli utraty tożsamości czy kultury, ale akceptację w stosunku do naszego stylu życia tutaj w Niemczech, co jest związane z posiadaniem wielu niemieckich przyjaciół, nie tylko jednego czy dwóch, którzy pomagają ci w walce z wypełnianiem formularzy.

Większość osób, z którymi miałam do czynienia, otacza się tylko ludźmi ze swoich krajów (czytaj: innymi muzułmanami), żyje w społeczeństwie równoległym, gdzie ich wartości kulturalno-religijne są bardzo wysoko cenione. Przez sam ten fakt są raczej odseparowani od naszego społeczeństwa, oddzieleni. Przez to, że coraz więcej z nich tutaj przyjeżdża, nie muszą się już wcale dostosowywać; więc ta tendencja umacnia jeszcze te muzułmańskie społeczeństwa równolegle. I w tym widzę problem z łączeniem rodzin. Uważam, że powinno się rozpoznawać tych, którzy chcą tutaj zostać i w których przypadkach chodzi właściwie o klasyczną imigrację. Powinno się sprawdzać o wiele dokładniej, czy faktycznie istnieje prawdziwy powód do występowania o azyl. Jeśli trzeba to kontrolując komórki, FB, TT, w każdy możliwy sposób. Ponieważ rodzi się pytanie: gdzie znajduje się główna część rodziny?

Mamy wielu małoletnich uchodźców, których rodzina żyje w miejscu bezpiecznym, ale czeka na moment, kiedy będzie mogła przyjechać do Niemiec. Dlaczego mamy ściągać całą rodzinę, jeżeli ten młodociany mógłby do niej wrócić?. Przecież wiemy, że niektórzy są tutaj tylko dlatego, że ich rodzina ich wysłała na początku. Z Bejrutu słyszę, że wielu ludzi czeka na to, żeby zostać sprowadzonymi do Niemiec w drodze łączenia rodzin. A z drugiej strony mam prawdziwie potrzebujących, którzy chcą u nas zostać na zawsze i mają do tego prawo – którzy w swych krajach są prześladowani, często z powody wiary; to chrześcijanie, Jazydzi, eks – muzułmanie. Ci właśnie ludzie muszą o wiele za  długo czekać, żeby ich rodzina mogła przyjechać, co jest absolutnie tragiczne i nie w porządku. Także dlatego, że te rodziny znajdują się często w krajach muzułmańskich, gdzie nie mogą spokojnie żyć. Ci powinni zostać traktowani oddzielnie i powinna przysługiwać im specjalne przyspieszona procedura.

Ale trzeba jedno powiedzieć: akurat ci przyjeżdżają już często do nas całymi rodzinami. I trzeba jeszcze sprawdzić, kto szuka tylko chwilowej ochrony i chce potem wrócić do swojego kraju. W takim przypadku uważam za niesłuszne, żeby ściągać całą rodzinę, ponieważ skoro raz ta rodzina tutaj się znajdzie, to już większość tutaj zostanie. Co mnie martwi w sprawie łączenia rodzin: rodzina oznacza w orientalnie – muzułmańskim społeczeństwie plemię zorganizowane patriarchalnie, obejmujące dużą grupę ludzi. Z łączeniem rodzin zaimportujemy muzułmański system rodzinny, który prowadzi do społeczeństw równoległych i problemów z integracją. Nastolatek nie musi się już dopasowywać, zostaje wśród swoich, przywiezione tradycje żyją dalej.

I dokładnie to obserwuję w przypadku małoletnich, którzy przybyli sami, którzy po swóch, trzech latach się już dobrze dostosowali, także dzięki sieci pracowników socjalnych, wprowadzających ich w naszą kulturę i nasze wartości. Którzy zaprzyjaźnili się, chodząc do szkoły z niemieckimi nastolatkami. To wszystko znika, kiedy przyjeżdża rodzina. Obserwowaliśmy to często. Tam gdzie małoletni traktował nas z otwartością i ciekawością, nagle wytwarzała się przeciwko nam pogarda, odrzucenie naszego niemuzułmańskiego stylu życia, ponieważ nagle jest tutaj rodzina, która też to odrzuca.

A podsumowując: nie chcę po prostu rozszerzenia społeczeństwa równoległego, które kieruje  się przeciwko nam, kobietom, uciska, okrada nas coraz bardziej z wolności.

N.O-S: Co twoim zdaniem należy zrobić z imigrantami, którzy się nie integrują?

R.S.: To nie jest takie proste. Nie można się pozbyć kogoś pochodzącego z kraju objętego wojną, nawet jeśli skłamał co do swojego wieku, popełnił przestępstwa. To powinno ulec zmianie – kto popełnia przestępstwo, powinien zostać wyrzucony, kto z bronią w ręku zabijał innych ludzi, nie powinien dostać azylu. Kto jest przeciwko naszemu państwu, musi odejść.. Państwo jest tutaj bezradne. Na przykład Syryjczycy – najpierw byli tutaj ze względu na wojnę a teraz dlatego, że wszyscy twierdzą, że byli przeciwko Assadowi i grozi im tam kara śmierci. I choć są między nimi tacy, którzy należeli do ISIS lub innych grup terrorystycznych, albo się już tutaj radykalizowali lub popełnili przestępstwa, prawo nie zezwala na ich deportację. Nawet się tego nie bierze pod rozwagę. I inne pytanie – czym mierzymy integrację? Nie jesteś zintegrowany tylko dlatego, że mówisz po niemiecku i pracujesz. Jeśli odrzucasz nasze wartości, nie wykazujesz lojalności wobec Zachodu, Niemiec i wobec nas,  albo jesteś zdania, że Niemcy muszą przyjąć muzułmańskie wartości i ustępować twoim kulturowo – religijnym życzeniom specjalnym, to uważam, że tutaj nie pasujesz.  Myślę, że najlepszym rozwiązaniem byłoby obcięcie zasiłków.

N.O-S: A jak według ciebie należy postępować z islamem na terenie Niemiec?

R.S: Polityczny islam musi być zatrzymany wszelkimi środkami, zamiast być nadal zapraszanym na salony. Należy do niego niemało meczetów. Najpierw potrzebujemy prawa mówiącego, co w meczetach może być głoszone, ale przede wszystkim – co powinno być zabronione. Dlatego należy zakazać budowy nowych meczetów, zanim się nie sprawdzi i nie podda dokładnej obserwacji tych już istniejących, a przede wszystkim dokładnie nie sprawdzi, kto je finansuje. W wielu meczetach ludzie są nawoływani do odrzucania niewiernych, do braku integracji. To pokazały przecież badania dziennikarza ARD Constantina Schreibera z wielu meczetów. W wielu meczetach ludzie są nawet radykalizowani; eksperci ostrzegają przed tym od lat. Meczety są budowane ze środków Turcji, Arabii Saudyjskiej, Iranu, imamowie także stamtąd są opłacani. Wielu nie mówi po niemiecku. Ale polityków to wydaje się nie interesować. Jestem także za zakazem chusty w  szkole dla nauczycieli i uczniów, i w służbie publicznej.

Obawiam się, że przy następnych wyborach, za cztery lata, możemy zobaczyć nowy fenomen – muzułmanie prędzej czy później założą swoją partię i ponieważ posiadają już duży elektorat, będą nie do powstrzymania. Z pomocą przede wszystkim lewicy i prawie wszystkich partii zaczną zmieniać przepisy, do których to my będziemy się musieli dostosować. Jak wiemy, wielu muzułmanów uważa, że niewiernych należy nawrócić albo obłożyć podatkiem (dżizja), albo uciskać innymi metodami. Wielu muzułmanów, przede wszystkim wybierających ten polityczny, kontrolowany przez państwa [muzułmańskie] islam, zastanawia się, jak mogą przeprowadzić [u nas] swoje interesy – i nawet się z tym nie kryją. Dopóki będą dokonywać tego tak, jak dotychczas, to będą w Niemczech dalej rosnąć w siłę. Znamy profile na FB, gdzie wyraźnie nawołuje się do islamizacji Niemiec, gdzie znajdujemy wpisy sprzeczne z konstytucją, można wszędzie znaleźć takie właśnie dyskusje. Gdzie pies sika na flagę Izraela i gdzie jest rozpowszechniana nienawiść i nagonka przeciwko nam. I te profile nie są usuwane, tak jak i profile salafitów! Mimo, że FB u nas jest bardzo wnikliwie kontrolowany. Profile osób wyrażających poglądy antyislamskie są blokowane.  Jeśli szybko się nie obudzimy, to cała ta sytuacja skończy się tragicznie.

N.O-S: Co chciałabyś przekazać Polsce i Polakom?

R.S:  Pozostańcie nieugięci w swoim oporze przeciwko łamaniu przez Unię Europejską praw poszczególnych narodów – w tym przypadku przeciwko wmuszonej z zewnątrz relokacji uchodźców. Każdy kraj i naród ma prawo wybierać swoich gości.  Żaden kraj nie może zrezygnować z prawa do takiego samostanowienia. Ludzie w obrębie swojego kraju mają prawo rządzić się sami, bez ingerencji z zewnątrz. Macie prawo określać własną polityczną drogę i status, i być wolni od nacisków z zewnątrz. Nie traćcie swojej tożsamości, żaden naród, grupa, grupa etniczna, czy to Włosi, Francuzi, czy Polacy, nie przetrwa,  jeśli się nie odizoluje w sensowny sposób, zgodnie ze swoimi interesami. Zaproponowałabym wam pod rozwagę, kogo chcielibyście przyjąć dobrowolnie. Jest wielu ludzi, którzy wciąż są prześladowani, na przykład chrześcijanie i inne mniejszości, które dobrze rozumieją nasz zachodni system i z waszą pomocą mogliby się dobrze zintegrować.

„S.O.S. – We are drowning in non stop migration flood“ (First interview with German refugee volunteer Rebecca Sommer, Initiative an der Basis)

Rebecca Sommer gave in January 2018 two interviews in Poland

An interview with Rebecca Sommer
By Natalia von der Osten-Sacken, for EuroIslam, 18.1.2018
Rebecca_Sommer_@United_Nations_Indigenous_Peoples_Film copy

N.O-S .: Rebecca, you are a celebrated human rights activist. For many years now you have been working with refugees and immigrants. Years before the refugee wave of 2015 you were already well-known because you demanded that these people be admitted to Germany without any limitation. So what made you change your mind?

Rebecca Sommer: It’s not true that I ever supported “unlimited” admission of immigrants, because it’s impossible for any country to go on admitting people forever. I am a humanitarian and a human rights activist. For the first few years I thought that the people coming here were real refugees and that they were happy to be in a safe place. So I thought they would be willing to adapt to their new surroundings here and become integrated. But as time went by, step by step I awoke to an unpleasant truth. There were so many different clues that pointed to this conclusion that I just could not go on ignoring them any longer. Certainly one of the decisive turning points was what happened on New Year’s Eve 2015 in Cologne. That’s when I finally had to admit to myself that that sort of behavior is characteristic for the overwhelming majority of the Muslims I was seeing on a day-to-day basis.

That’s when I said to myself: “Rebecca, now is the time to pull the emergency brake, simply because as a women’s rights advocate you bear collective responsibility as a woman.” Until then I had tried somehow to justify to myself these constantly recurring attitudes and patterns of behavior shown by most refugees, their way of perceiving the world, based on their religion – Islam — and their culture. For example, I would tell myself that they behaved that way just because they were newcomers. I thought that their medieval views would gradually change over time.

I had great confidence in our European and western values of freedom and equality, and I naively thought that nobody could ever possibly disagree with these values or refuse to adopt them. But after looking back at years of recurring experiences of this kind in my work as a volunteer, I had to admit to myself that as far as Muslim refugees go, they grew up with completely different values from ours, that ever since childhood they have been brainwashed and indoctrinated with Islam, and most of them have no intention of adopting our values – worse, they look down on us unbelievers with disdain and contempt. I call it the “headscarf inside their heads“. And in addition, after they arrive here, many of them fall into the tentacles of fundamentalist imams, representatives of political Islam (imported from Turkey, Saudi Arabia, Iran etc.), who encourage their fundamentalist tendencies, tell them to avoid us infidels and our way of life and forbid them to accept our view of the world and our scientific achievements. And unfortunately, the German government has completely lost control of the situation.

One example that opened my eyes happened in 2016, when I found out the truth about a certain group of refugees whom I had been taking care of for a long time. By then they had already become my friends. I helped them get through the asylum procedures, I dealt with government agencies for them, located apartments for them, furniture, computers, bicycles, clothing, training, courses, jobs and scholarships, and spent countless hours of my own time on their individual cases. There came a time when I finally realized that these people were deceiving me. They were practising taqyyia with me. They had tricked me. It was a great disappointment. But I had been warned against this deceptive Muslim taqyyia practice by Arabs and by Kurds, by people who had not only escaped from war zones, but escaped from Muslims as well. But I had ignored what they were telling me.

And suddenly I found out that those people, all of whose problems I had solved, with whom I had been eating, laughing and dancing, people who did not pray, did not go to mosque, did not keep Ramadan and mocked traditional devout Muslims, while sitting in my garden, had been calling me “a stupid German tart” behind my back.

This not only hurt me a lot, because I was their friend, their sister and their mother, and I really trusted them, but it gave me another impulse to reflect. Because they were a living example, they represented hope for successful integration and for friendship between us westerners and Arabs and Muslims.

Since then I have assembled the records of all the cases that I have ever worked on, and the ones I am still working on, to follow up much more critically and accurately than before the progress of my current and former protégés, as well as the cases handled by the other members of our team of volunteers. Unfortunately, many volunteers have had experiences similar to mine, so they eventually quit, and their replacements, the beginners, are sometimes just as naive as I once was. But, contrary to what the media tell us, the number of new volunteers has diminished considerably. On the other hand, many of those who have been doing this kind of wk for a long time – like me — have become institutionalized and are earning good money with their work. From them you won’t hear about disappointment, it would not be in their interest.

N.O-S.:And what have you found out by tracking the progress of immigrants?

Rebecca Sommer: Many still have no job, and many still speak only broken German. What’s more, they keep to themselves, they have few German friends or none at all. Others even turned to crime, or became radicalized. Or for example I find out later that they had been al-Nusra or ISIS fighters who still admire those organizations. Of course there are exceptions – people who have a job and speak proper German, but most of them keep the so-called “headscarf in their heads“, their feeling superiority because they are Muslims, that excruciating contempt for us.

As a result I have lost all my commitment. I am no longer willing to help Muslims who glorify patriarchal ideology. Now I understand how they think.

I carry on with my pending cases, but I only accept new ones if the refugees involved seem genuine to me, namely the ones who really had a good reason for coming to this country, to a secular state where women and men are equal in the eyes of the law, where we can eat pork and even sunbathe naked on the beach if we feel like it. This freedom is precious and very vulnerable. Just think of the crowds of people that suddenly pour into the country, wearing a „headscarf in their heads“, and change everything here because there are so many of them. We can see the effects already. Now I have become very cautious and extremely distrustful. I think that the ones who don’t fit in with us should go to a Muslim country and seek asylum or employment and a better life there, instead of trying to impose their misogynistic, medieval values on us, which in the long run will simply harm us all.

So now I primarily help women and religious minorities, people who were forced to flee Muslim countries: political refugees, journalists and Muslims who have renounced their faith and are persecuted as a result. And as I said, I am particularly happy to help women. Since here in Germany many women have found financial security, they now want to separate from their husbands. They were forcibly married and for a lifetime were forced to serve with a smile men whom they inwardly hated. Many of these Muslim marriages are characterized by psychological violence and rape. Woman have no human worth, they are considered sexual objects instead of partners, they are no more than workhorses and birthing machines. That is their role in life as good Muslim women. Just as most Muslim men do not respect us, they treat their women with contempt. Not all of them — I also know very loving couples — but most of them. The same applies to Muslims with German citizenship. It is Islam that teaches them this attitude. That’s why I am warning you against it right now. I have seen, heard and experienced enough of it. I know what I’m talking about.

N.O-S: You mentioned the word taqiyya. What do you mean by it, and how did you learn about it?

Rebecca Sommer: Most Europeans are unfamiliar with the word taqiyya. People who try to warn you against this form of religiously justified dishonesty are routinely stigmatized as racists, even if they themselves come from the same regions and cultural background as the immigrants that we call refugees here in Germany. Taqiyya means “deceit”. Taqiyya (originally intended to protect Muslims against persecution – ed.), permits Muslims to be extremely devious toward us non-Muslims, if it helps protect Islam and Muslims.

In certain situations Muslims are allowed to tell lies to non-Muslims. There are several different sorts of lie that are allowed when dealing with non-Muslims. The one that people hear about most is called taqyyia. The situations when you’re allowed to lie are typically when the interests of Islam are at stake, or the interests of an individual Muslim, who belongs to the Ummah community – for example by gaining the trust of unbelievers by telling them lies, which then makes them vulnerable and weak, so eventually they can be defeated.

A Muslim is allowed to deceive and lie to a non-Muslim, morally it isn’t shameful, as long as the deceit furthers his interest or the interest of the Ummah community. He need not be ashamed of doing it. For the sake of obtaining advantages from the unbeliever, they are allowed to feign friendship or love, as long as they don’t really mean it in their hearts. Taqiyya releases Muslims from any responsibility towards unbelievers – I’m warning women who get involved with Muslim men! But I’m especially warning our politicians who make deals with Islamic associations, because thanks to taqiyya, they are not bound by any oath, not even an oath uttered in Allah’s name, because Allah has already released his faithful in advance from any oaths they may swear to unbelievers. There is only one condition: a liar must firmly believe in the Koran and in Allah. Taqiyya even allows a Muslim to pretend that he’s not a Muslim. He’s allowed to say and do anything to deceive, as long as it helps, for example, in gaining somebody’s trust. Or the trust of a country. Now think about what kind of religious ideology we are dealing with! Taqiyya, I think, comes from Shiism, but it’s also used by Sunnis, even though they deny it. It even lets them eat haram (impure) food, or pretend to be atheists. So you should be aware that telling falsehoods to non-Muslims isn’t considered reprehensible in Muslim countries. Consequently trusting German volunteers encounter a culture that they simply cannot grasp.

Especially in the refugee volunteering line of work you notice after a while that many refugees, of course not all of them, but far too many of them, manipulate you through deception to obtain as much help from you — and especially help that is given with devotion — as they can, and most of all they hide the fact that in reality they are religiously extremely devout, and they hide how deeply they reject our system of values and our society. They all tell similar stories: that they studied medicine, law or computer science, that their parents are dead, and that their minor brothers are dying of hunger on the streets of Turkey and we must help them bring them here, or even that their whole family died in a war. And we have to help this man – who presents himself as secular and reasonably modern in outlook – bring his beloved wife (who would be living here just as freely as we are) and children. Suddenly, aunts, uncles and parents show up in Germany, and suddenly the whole deceased family numbers 15 people and owns three apartments. The younger brother arrives and unlike what they told you, he’s not defenseless at all, but was actually a fighter with Al Nusra in Syria. The parents aren’t really dead at all, it turns out, but are living safely in Turkey, and the older brother is anything but a moderate Muslim. Or you find out that his diploma is a forgery. Or that although his family is poor, they live in a safe part of Syria, and the real reason they came to Germany was to improve their standard of living. Or else, after a successful family reunion, the supposedly moderate husband asks you to help him bring over his second wife and the children he has with her. One day the wife arrives. He had told you how much he loves her and how enlightened and up-to-date she was, but she shows up completely veiled and starts telling you how miserable she is because he beats her and doesn’t let her do anything, since he’s a strictly observant Muslim. I learned from such experiences that among Muslims, exploiting naive people – which for them is the same as being weak, isn’t something condemned as evil.

The fact is, in this Islam-dominated culture, what counts is the law of the strongest, and if you help someone simply out of compassion, that doesn’t jibe with their world view. For them that makes you a nincompoop, a weakling. And that is how they see us – as idiots, as a fallen society of weaklings. Most Europeans cannot grasp this because it does not match our reformed, enlightened, Christian-humanist values, on which our culture is based. Of course I know of many individual exceptions, but they simple confirm the rule. I consider it important in dealing with Muslims to be accessible for everyone, and I still am that way. I have Muslim friends, too. However, if you start noticing inconsistencies in thweir stories, or in the way they act, you had better be careful, because of taqiyya.

N.O-S: You work in refugee shelters. Have you noticed anything out of the ordinary there?

Rebecca Sommer: In refugee shelters, people of many regions, cultures and religions meet, mostly Muslim men, but also people who have been oppressed, persecuted, raped, tortured, and even had their entire villages burned down by by Muslims. It creates a lot of tension. But usually what happens is that the people of other religions, or non-believers, are oppressed by the Muslims, or at least treated by them with disrespect. Muslims form the majority in shelters. Many of them seem to believe they are superior beings, so to speak, and anyone who does not profess Islam they consider inferior. In cramped spaces these conflicts intensify. For example, sometimes non-Muslims are not allowed to use the community kitchen or washroom at the same time as they do, and are simply chased away contemptuously or even belligerently. Of course, as always happens, the opposite can occur, for example when women belonging to different religious and language groups become friends while cooking, and even arrange to cook their meals together, sometimes just so as not to be alone with men in the kitchen. Muslim men are constantly harassing women, even Muslim women traveling alone. We’ve even had incidents where security staff who were Turkish, Arab, or even Roma migrants were doing it. Here this phenomenon recurs — Muslims against the rest, no matter what country they come from. I know of a case where a refugee woman, a Muslim from Eritrea, was sexually harassed by a security guard. We had no choice but to report it to the police, but nothing happened.

Rudower Strasse 18 -AG F+M Tanzgruppe2

Rebecca Sommers (second left) with her AG F+M refugee-youth-dance-group at a refugee shelter in Berlin

N.O-S: You mentioned volunteers being molested. However, no information on that can be found in the press. Why?

Rebecca Sommer: Volunteers are constantly here and there being subjected to sexual harrassment, but none of us has ever reported it to the police because we didn’t want to be seen as enemies of refugees, or make trouble for the refugee shelters. In these cases, the volunteers’ behavior is dictated by the same mechanism that drove mine — constant rationalization: he’s new here, he’s clueless, he does not understand our culture. In these cases, the volunteers’ behavior is dictated by the same mechanism that drove mine — constant rationalization: he’s new here, he’s clueless, he does not understand our culture. And in this way we justify such behavior to ourselves, without associating it with the sense of superiority over unbelievers and over women that Islam gives these men — and first and foremost their sense of superiority over European „sluts“, because that is exactly what those men think of us women when they arrive here from their home countries. Women in my team are harassed all the time, especially the volunteers who teach the refugees German and meet them several times a week.

One example: After a volunteer spent three months teaching German to a Syrian twice a week for an hour and a half, she was sure that everything was fine. Since she wanted to treat him kinidly, like a regular human being, she accepted her pupil’s invitation to dinner. She thought he wanted to thank her for her help. But he was thinking, “The whore wants sex”. The woman didn’t understand that many men from that cultural background consider her an infidel, immoral, a sex object who is at a man’s disposal. Because at the beginning most refugees seem to be very nice and polite and well-behaved, in other words they often do taqyyia, as I mentioned before. And then she experienced a nasty surprise when the refugee — who until now had been so friendly — dragged her by the hair into the bathroom just as she was saying goodbye. Because he could not understand why she wanted to leave all of a sudden: How come the “whore” came into my room all alone?

N.O-S: How would you describe the attitude of immigrants to women and toward women’s rights in general?

Rebecca Sommer: Especially when you ask Muslim refugees what their attitude is toward basic human rights, like personal freedom, self-determination, equality of men and women, an estimated 75% of the ones I know tell me that they disagree with them. So I really worry a lot when I see more and more young girls, and grown women too, who unsuspectingly get involved in romantic affairs with them. They don’t understand their culture and haven’t the faintest idea what the refugees are saying about them behind their backs. They don’t know that many of those men already have wives in their own country, who will come and join them in the course of family reunification. Or else that the “mail-order“ cousin, a marriage previously arranged in the family, is only waiting for the visa to come to Germany. The fact is that at the beginning, most of the younger Muslim refugees don’t show their religious beliefs. They hide them. They drink alcohol, they eat German dishes and take advantage of all the benefits and all the enjoyment that that kind of relationship offers them.

The truth is that at the beginning, most younger Muslim refugees do not show their religiosity, they hide it – they drink and eat German dishes and take advantage of all the aspects and fun that such a relationship offers them. And these women think that their partner is an exception and that all circulating stories are not true. Even if there are among them people with moderate views who integrate and marry German or other women, I fear their intolerance then begins with their daughters.

In the end, almost everyone wants to have a subordinate Muslim woman, preferably wearing headscarf, of course, who does not wear short skimpy clothes, serves him, gives birth to children, has no male friends, who can be commanded, does not refuse him, does not leave the house without permission and obeys him in everything. These marriages are not about love. Love belongs to the mother and family. The woman is always subordinate. She is an object with specific tasks. Western women are mattresses and a trampoline, and at the end they are also badly treated. For the very reason that they are “whores”, just because she slept with him. They are considered no good material for a wife.
But if a western woman wants to part with him, it can happen to her that she is murdered for it. Just like what recently happened in Kandel. Or he leaves no stone unturned to harm her reputation. And I always say again and again, exceptions confirm the rule. I know those too. Still. We’ll see it when it’s over.

N.O-S .: What is the gender ratio and level of education among this new immigration? We have heard that these are women and children who are fleeing the war and highly educated specialists.

Rebecca Sommer: The overwhelming majority of the so-called refugees and immigrants, including those from way before 2015, are men. However, in recent years we have already had many family reunification cases, and on this basis, the refugee lobby creates myths about many women and children fleeing to Germany from bombs. During my work, by 2015, they were almost exclusively young men; I helped them, in a few cases I still help, bring their relatives to Germany, and I know that such procedures are carried out intensively all the time. Most women brought to Germany are either pregnant, or already gave birth again in Germany.

Regarding the level of education of the Syrian refugees, who form the majority of the Muslim refugees who have come to us since 2012, I regret to say that the majority of them have no adequate education. I know that at the beginning the press reported that they are highly educated people and specialists in various fields, but it is simply not true. I myself disseminated such information, because I simply believed what the refugees told me. The truth is that this information was just repeated by everyone, but few journalists have ever met the refugees. An additional problem is that if these people really have some education, it is often not compatible with our system and they often need to start from scratch. Most of them, like all young people, still have to learn something, have an apprenticeship, finish school, some are already studying. It costs millions. In many cases, I see that most Syrians are not and will not be able to support their family.

People from Somalia, Nigeria – also very difficult when we talk about education. What’s more, many are extremely aggressive, religious fundamentalist. Refugees from Eritrea: Most are peaceful Christians, but there are Muslims among them. Culturally speaking, the people of Eritrea are very different from the people of the Middle East. In my experience they almost always have an inadequate education and they are learning German extremely slowly. I know cases where after 3 years still no German is spoken, despite repeated German courses, for which we all have to pay. Afghanistan, Pakistan: the same. I accompany some refugees who have yet to learn the ABC. Most live on state aid, and if I observe how people have developed since 2012, I’m afraid, it will stay that way.

Even if you come from the Middle East as a doctor or dentist, the studies there are so different from ours that it can take a long time for them to practice here. Of course, there are also many positive exceptions. A Syrian friend has completed his education and is now working for the pension insurance. A pharmacist found a job. Another opened a restaurant. An educated Muslim Eritrean was an architect in his homeland and has found a job in an architectural office. There are also many refugees who do not concentrate on further education or training, but are looking for a job immediately after completing the obligatory German courses in order to earn money. As a guard in a refugee shelter, or as a helper at a supermarket such as Lidl. Others do their driving license and work as drivers without having to do a long training or study. A Syrian friend, an IT specialist, found a job very quickly and now earns 3,000 euros a month. But it may be interesting to note here that she is an atheist and differentiates herself from fundamental religious compatriots. She says she suffered her entire life as a modern-minded woman under the yoke of Islam in Syria, and she says „religious Muslim people are all the same“.

N.O-S: I have heard that the influx of new immigrants from Muslim countries also pose a threat to the liberal Muslims living here?

Rebecca Sommer: In Germany, we have a particularly large number of women with Arab, Kurdish or Turkish migrant backgrounds who come from Muslim families who have been living here for many years, women who have fought for their right to self-determination within their Muslim family structure. I have friends who had escaped honor killings, and live with a new identity on the run to this day from their family that would murder them. In the middle of us here in Germany, imagine that! They are educated, are doctors, artists, teachers, social workers, professors, and they do not cover their hair. They live with their boyfriends without marrying. They take their freedom as it is normal for us. And they say that in areas where many Muslims live and now the many refugees from Arab countries are flooding in, they have less freedom again. When such fundamental Muslims recognize them as a woman of their own culture, they constantly speak to them, criticize their Western clothes, and insult and even threaten them. Refugee women also do this and exhort them to wear a headscarf to dress „morally“.

Far too often, as a country, we pay high social assistance (benefits) to these people for their lack of integration, and look helplessly at how they threaten and attack integrated people. We also have a step backwards, a clear regression – many who have lived here for a long time wear a headscarf today. In addition, the number of honor killings is growing – we should remember that in this culture, the woman is the property of the man. Worrying things recently shook the university in Hamburg. The university had to publish at the beginning of last October a ten-point code of conduct for personal and religious freedom, because the Muslim students attacked women who did not wear headscarves in a terrible way. It interfered with the functioning of the whole facility. Meanwhile, other forms of aggression such as the demand for pork-free canteens or gender-separated prayer rooms are part of everyday life.

Above all, political Islam in Germany is trying hard, as they say, to get the foot in the door even deeper. Muslims are constantly trying to portray themselves as victims, complaining that they are being insulted and discriminated against, that the West is to blame for everything that causes us to retreat and to give in. Especially our politicians. This is a mistake and a wrong understanding of tolerance, born of the desire that no one should feel oppressed in Germany. But no one seems to realize that this is where our own values begin to be discriminated against, and we are discriminated against by Muslims. It makes me furious. I feel sorry for Germans, especially women. We have good intentions, but what we are harvesting is the loss of everything our grandmothers have fought so hard to obtain.

N.O-S: I have heard from Seyran Ates from the Berlin’s liberal mosque that forced marriages are a very big problem in Germany.

Rebecca Sommer: I love Seyran Ates, a great and courageous woman. Yes, due to the rapid growth of the Muslim community from Turkey, the Middle East and the Balkans, we are seeing more and more forced marriages, even of trafficking in children and girls. We have reported such cases to the police, but the police and authorities are struggling with such cases, and there are even excuses and reasons „that this is part of their culture“. So, suddenly we have two legal systems that exist in one country! And sometimes such a girl does not want to leave her husband, because she knows nothing but her people and her culture, in which she grew up. This is what authorities mean when they „“That’s how it is with them“, that’s their experience. But the fact is, the girls are bought and sold. They live as sex- and work slaves, always guarded and deprived of their freedom. In Germany!

In a case I know, a girl was sold for 8000 euros. Another was kidnapped, a Roma child from Poland. And then we have such for me already criminal politicians who call for the marriage of minors not to annul, they argument this wouldn’t be for the benefit of the already married. This is their answer to our growing problem, also as a result of the Muslim refugee wave, where of course many minors were already forcibly married in their homeland and thus come here as a married couple. I demand the separation of the spouses; The girl should first develop freely, go to school, and at 18 she can then decide whether she wants to be with him or not. No one can force her here in Germany by law. We also had the case of a Pakistani who raped a 6-year-old girl who was given a suspended sentence for his „cultural-religious background“

The next problem is the violence in the marriages. A typical anecdote, which I like to tell: New arrivals with women and children are often warned by others not to beat their wife and children in front of Germans, that it is forbidden here. That is, among each other, is it normal for a man to do that? A man from Afghanistan who was reported to the police by his wife because he had raped her many times, was not sentenced to prison because „he was unaware that it was a rape.“ Because it is allowed in Islam or the woman has to sleep with him, unless she has her period or she is ill. Otherwise she can not refuse him.

And there are instructions in the Koran where the beating of the woman, if she is „unruly“, is permitted. The judge referred to this in his judgment as a mitigating circumstance. This means that even judges, through such false tolerance, undermine our legal system. It looks like we have more and more double standards. The courts here are rather leftist. Many judges are pro-immigrant and there are cases where refugees and Germans with a migratory background receive a “cultural and religious bonus” and are favored. Among them are also female judges who award this bonus, and I consider them particularly bad — women who are against women! In one case, a female judge was looking for reasons that could justify a Turkish rapist. He thrust the woman’s head between the rungs of the bed and raped her brutally for hours. The forensic investigations revealed clear extreme violence, the woman was barely able to walk for two weeks, she was marked with bruises everywhere. But the decisive factor for the end of this case was the question of the judge addressed to the victim witness: “Is it possible that the accused thought that the victim consented?” “It is possible” – the witness replied. She could not say whether this event, which was experienced by the victim as a rape, the rapist – with the mentality of his Turkish cultural background – only considered it as so-called “Wild sex.” The perpetrator was acquitted. The prosecutor admitted that it had to be a big blow for the injured party, but a conviction was not possible because no intent could be proven. Rape usually rarely leads to severe convictions before German courts. Especially when migrants are the perpetrators. Therefore, the public has long been talking about a cultural-religious bonus for rape and other capital offenses. Slowly our laws stop working. The next problem is polygamy. We also have cases where politicians are calling to allow them.

N.O-S: What about criminality?

Rebecca Sommer: We have real problems. I can only talk about my region, where I live and information from the media. In Hamburg and the Schleswig-Holstein area, we have an Arab clan that shakes the surrounding area. In Berlin, we have a clan from Lebanon, which according to experts in only 20 years has grown up to 1000 people and which mainly but not only trade drugs. Parallel laws have developed, where our legal system does not reach anymore, it seems that everyone is afraid of them: judges, lawyers, the police. The state has lost all the control.Judge Kirstin Heisig was murdered in my opinion because she tried to do something about it. Currently, it is the third generation of Berlin gangs. For Berliners they are extremely dangerous. They have a culture of hatred and scorn – and that’s why they commit their crimes in cold blood and without emotions. They have no scruples and are brutal, which again can be reduced to a Muslim – religious ideology, but – to be fair it has to be added here – it is being rejected by many moderate Muslims in this form.

The clans recruit refugees too. As far back as 2012 we were seeing fancy cars parked in front of the refugee shelters, and we wondered who those relatives were who were picking people up or talking to them. Soon we volunteers and the social workers found out that they were not relatives at all, but local Lebanese who were recruiting young refugees to do their dirty work. They have businesses everywhere, money laundering businesses, bakeries, pizzerias, hair salons, corner shops, gambling dens and shisha bars, where they employ refugees illegally and use them to make drug deliveries. There was a report on television – most of them still collect benefits, they swindle our welfare system and we simply let them do it. I even say the Muslim world is mocking us! If you look at everything that’s going on, we’re completely crazy!

We also have clans from the Balkans. Many of those people come to Germany again and again, applying for asylum every time. They collect welfare payments from the state, and many of them simply settle down. They operate businesses forging passports and exploiting girls as sex slaves, namely pimping. Some of the girls are only 12 years old, and are sold to men whom they are then forced to marry. Many of these clans make a business of raping and then blackmailing girls, and they make child pornography. One of my wards, a 14-year-old Serbian girl, was raped by several adult men while being filmed. You can find the movie on the Internet! I had known her since she was 10 years old. It was a terrible blow for me. And I know even more cases of sexual abuse. I sent hundreds of letters to the media, but nothing happened. The police were stymied. The lesson that that incident taught me is that girls who have no outside support and no family backing them up and helping them, have practically no hope of escaping from that kind of predicament. In addition, immigrants make up a huge share of people who get in trouble with the law. In my opinion, Somali refugees are particularly dangerous because of their religious fundamentalism, their culturally rooted contempt for women.

N.O-S: I have heard that the situation in German schools is alarming. What do you have to say about that?

Rebecca Sommer: According to the latest survey based on testing fourth-grade children in cities, more than 50% of them are immigrants. The report says that the educational level has sunk to the level of a developing country. But children from Muslim families give us the most trouble, and they are the largest share of immigrant children. As I said before, it is a culture where the strongest prevail, and their potential for aggression is a big problem. Unlike in German families, those children are often brought up with corporal punishment. According to what I have seen and heard, beatings from one’s father or elder brother are routine. This makes the children very aggressive – to resolve conflicts they do not hesitate to resort to violence.

And they show typical herd behaviors. Children brought up differently, in the kind of culture where people use argument, where kids are taught to be tolerant and are allowed to express their opinions from childhood on – those children are doomed from the start. They try to argue, so the Muslim children view them as weaklings and potential victims. have a fight with one of them, you are up against the whole group of several dozen people, because they perceive the world as a struggle of the “Muslims against the rest.”

I’ve seen Roma kids behave that way too. Kids are often injured, sometimes severely, but the teachers’ hands are tied, because German law doesn’t allow teachers to discipline their pupils harshly. All the special schools for socially disadvantaged children are already full. Few teachers are familiar with Muslim culture, and teachers are ineffectual because they lack the means to master the situation. An additional problem that I have noticed is accelerated training programs for teachers – refugees who were teachers back home, who are hastily being trained to work as teachers here. There are several problems here. First of all, many of these female teachers wear headscarves, which violates the religious neutrality rule (in Berlin) and sets a bad example for the schoolchildren. Secondly, even after 11/2 or 2 years, they still speak German poorly, and as a result their pupils are going to learn faulty German. Thirdly, the education of some of these newly trained teachers is not up to the standard we expect of teachers in Germany. And fourthly — and most disturbingly for me: some of them are extremely religious and do not believe in science. They only believe what the Koran says. Some of the women teachers refuse to shake a man’s hand. I do not want that kind of teachers in our schools, where our future generations are being educated. And I don’t want any teachers wearing headscarves, because teachers should be role models for the young. A headscarf signals that segregation by gender is a good thing; that is the silent but eloquent message of the headscarf: The headscarf says “I am men’s underling.” Wearing it is a profession of faith. It is a religious-ideological symbol that divides the world from the Muslim perspective into haram and halal. The message says: women’s hair is so embarrassing that it becomes pubic hair. Why would we ever want that in our schools?

N.O-S: Which do you think is the worst mistake of German immigration policy?

Rebecca Sommer: In the first place, the law treats every refugee as an immigrant, instead of as someone seeking protection who will be here only for a limited time for her safety, and will then return home. If they are really immigrants, then we should call them immigrants, as you do in Poland, not refugees. And accordingly set laws that people no longer need to lie in their asylum claim. Develop immigration laws that allow us to let in those we need and others not. Who will work and are not dependent on the social system. The next problem are gaps in our asylum law. Our law says that everyone has the right to asylum until the asylum seeker has been checked, accepted or rejected. Such a proceedure, however, takes a very long time and such persons may receive the “tolerated” status (Duldung).According to the definition of German residence law, this mandates a “temporary suspension of deportation” concerning foreigners obliged to leave the country. It does not give you the right to stay. That is why “tolerated” are still obliged to leave Germany. Asylum seekers file complaints when they receive notice to leave Germany, and for bureaucratic and legal reasons, such cases can take years. These people remain in Germany for a long time, and after a few years most of them receive at the end a residence permit.

People who have been rejected once, return here with the same documents and surnames, apply for asylum again and take the place of the real needy. If such a person leaves voluntarily, he has the right to return to Germany after three months. Beyond every human being, there may be a reason to ask for asylum and be persecuted, for example as a sexual minority, even if it comes from a country that is considered safe. From safe countries there are crowds of people in Germany who demand asylum for the most bizarre reasons, for example: “My neighbor is angry with me because I destroyed his car and I can not cover the costs.” And this is how the Asylum law machine is put into motion, which takes many months and even years. Most often these people receive the final decision and notice to leave Germany, and suddenly one of the family members gets sick — mental illnesses, a nervous breakdown — and due to this illness, the proceedings, also concerning the whole family, are stopped.

As I have realized, many “asylum seekers” have houses and even farms in their homelands, and there is no reason why they would have to leave their country. These are economic migrants fleeing poverty, which is of course a good reason if we are considering it from a human point of view, but it has nothing to do with asylum law. Some of them live here during the asylum procedure with benefits, some may work illegally. I often see large cars that transport the acquired goods to their homelands, which they then sell when the order to leave Germany is irrevocable, and leave voluntarily. Then many families come back and try again for asylum, with the same cause, passport and name. In my opinion, at the latest at the second attempt, you should not let these people in and do not drag them over again through asylum procedures, multiplying the related costs.

N.O-S: As we know, there are also family reunification plans. What do you think about it?

Rebecca Sommer: A security official with whom I spoke to told me that in the next three years several million people would arrive to Germany, both family members through family reunification and new asylum seekers. We all know that integration is extremely problematic, but some of our politicians are still following this path, shouting slogans such as “Nobody is illegal.” Among my past and present refugees that I do support, I can count on one hand cases of those who are, in my opinion, completely and successfully integrated. And here I don’t mean the loss of identity or culture, but acceptance of our lifestyle here in Germany, which is associated with having several German friends, not just one or two who help you in the struggle of filling out forms. Most people I deal with surround themselves only with people from their countries, or other Muslims and live in a parallel society, where their cultural-religious value systems ​​are upheld; they are thus rather separated from our society.

As more and more people settling here, they no longer have to adapt, it clearly strengthens a Muslim parallel society. This is the problem with family reunion as I see it. I think that it is important to evaluate those who want to simply stay here as classical immigration cases. It should be much more accurately checked if there is a real reason for applying for asylum. If necessary, control cells, FB, TT, in every possible way. Because the question arises: where is the main part of the family? We have many minor refugees whose family is living in a safe place, but is waiting for the ability to move to Germany. Why should we bring the whole family if their young one could go back to them? We know that some are here only because their family sent them in the beginning. From Beirut, I hear that many people are waiting to be brought to Germany by family reunification.

Then we have those who really need protection, who want to stay here forever and have very good reasons – those who are persecuted in their homeland, often because they have a different faith, Christians, Yazidis. Ex-Muslims. These people have to wait far too long for their family to arrive, which is absolutely tragic and not right. Also because these families are often waiting in Muslim countries, where they have to be afraid. They should be treated separately and should be entitled to a special accelerated procedure. But one thing must be said: they actually often come with whole families to us.

And we still need to check who is looking for temporary protection and then wants to return to his country. In this case, I think it is wrong to allow bringing the whole family, because once this family is here, most will stay. What worries me about family reunification: In oriental Muslim societies, family means a patriarchal-organized clan, an extended family, covering a large group of people. With family reunification we are importing an Islamic family system that only leads to parallel societies and integration problems. The teenager does not have to adjust anymore, he stays among his own, imported traditions live on. And this is exactly what I observe in the case of minors who came alone, who have already adapted well after three years, also thanks to the network of social workers, introducing them to our culture and our values. Who made friends by going to school with German teenagers. It all disappears when the family arrives. We’ve seen it often. Where the adolescent met us with openness and curiosity, the defense against us, the contempt, the rejection of our non-Muslim way of life solidified in no time at all, because the family now stands behind it, which rejects it. And to sum up: I just do not want to expand on a parallel society, which ultimately is oppressing us women, harassing us, depriving us more and more of our freedom.

N.O-S: What do you think you should do with immigrants who do not integrate?

Rebecca Sommer: It is not so simple. You cannot get rid of someone from a war country, even if he lied about his age, or committed crimes. This should change — whoever commits a crime should be kicked out, and those who held a weapon in their hands and killed other people, shouldn’t get asylum. Whoever is against our state must leave. The government is helpless here. For example, the Syrians — first they were here because of the war and now because everyone claims they were against Assad and they face the death penalty there. And although there are those among them who belonged to ISIS or other terrorist groups, or have already been radicalized or committed crimes, the law does not allow their deportation. It’s not even taken into consideration. And another question — how do we measure integration? You are not integrated just because you can speak German and you do work. If you reject our values, you don’t show loyalty to the West, Germany and to us, or you think that Germany must accept Muslim values and give in to your cultural — religious special wishes, then I think you do not fit here.

N.O-S: And how should Islam be treated in Germany?

Rebecca Sommer: Political Islam must be prevented by all means, rather than continued to be courted. This includes not only a few of the mosques. First, we need regulations of what can be preached in mosques, but above all – what should be forbidden. Therefore, one should not just allow the continuous building of more mosques, before you examine the already existing ones more attentively, and above all to observe more closely at who finances it. In many mosques, people are called upon to reject „unbelievers“, not to integrate. This was shown by the study of many mosques by ARD journalist Constantin Schreiber. In some mosques, people are even radicalized; experts have been warning against this for years. Mosques are built from the resources of Turkey, Saudi Arabia, Iran, and the imams are also paid from there. Many do not speak German. But politicians do not seem to care. I am also for a ban of wearing headscarf in the school for teachers and students, and in the public service.
I am afraid that in the next election, in four years, we can see a new phenomenon – Muslims will sooner or later establish their party and because they already have a large electorate, they will be unstoppable. With the help of the left wing and almost all parties, they will begin to change the rules to which we will have to adapt. As we know, many Muslims believe that unbelievers should be converted or taxed, or oppressed with other methods. Many Muslims, most notably the political, state-driven Islam, are considering how to assert their interests – and they do not even hide it. As long as they continue to do so, they will continue to grow in Germany. We know about FB profiles, which clearly call for the Islamization of Germany, where we find posts contrary to the constitution, and such discussions can be found everywhere. FB profiles where a dog pees on the Israeli flag, profiles spreading hatred and call for violence against us. And these profiles are not removed, as well as Salafite profiles! Despite the fact that FB is very thoroughly controlled in this country. Profiles of people expressing anti-Islamic views are blocked. If we don’t wake up quickly, the whole situation will end badly.

N.O-S: What would you like to tell to Poland and Poles?

Rebecca Sommer: Remain strong in your opposition to the violation of international law by the EU, and in this case against an external distribution of refugees. Every country and nation has the right to choose their guests. No state should give up its self-determination. People within their state have a right to govern themselves without outside interference. International law states that you have a right to determine your own political path and status and to be free from foreign rule.
Do not lose your identity, no nation, group, be it indigenous peoples, Italians, French or Poles can preserve themselves if they do not delineate themselves in a rational way according to their interests. I would suggest to you to think carefully, whom you would like to accept willingly. There are so many refugees who are increasingly fleeing Muslim countries, as they are being persecuted there more and more. These include, for example many Christians and other minorities who will be coping well with your Western-oriented value system and who will integrate well with your support.

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• Rebecca Sommer is an internationally known German artist, journalist, photographer and award-winning filmmaker. She’s been living in Berlin since 2012. Before returning to Germany, she worked as a non-governmental human rights advocate with special consultative status to the ECOSOC (UN Economic and Social Council) at United Nations headquarters as well as in Geneva. She specializes in the rights of indigenous peoples. For over a decade, she worked with UNHCHR (United Nations High Commissioner for Human Rights), with UNPFII (United Nations Permanent Forum on Indigenous Peoples) and with UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees). She participated in the negotiations regarding the Declaration of the Indigenous People Rights, and was part of the promotion that lead to the adoption in 2007 by almost all countries. She visited numerous indigenous peoples around the world and provided human rights documentation to the UN, organized various campaigns, reported human rights violations against indigenous peoples in UN reports, pictures, writing and films and publications. As a recognized indigenous peoples rights expert, she produced the film “Indigenous Peoples and the United Nations”, commissioned by the UN. In addition, she took part in climate negotiations (UNFCCC) and is member of Climate Justice Now. She worked as an editor in major British magazines, such as “Scene”, “The Face” and “Spirit”, as well as in American magazines “Black Book” and “Madison”. She lived and worked in India, Great Britain, South Africa and the United States. Since 2012, she has been involved in the human rights of refugees in Europe, set up the Workinggroup refugees+human rights (AG F + M), an initiative supporting refugees in Berlin.

REBECCA SOMMER: SEGÍTSÉG, nem bírunk el vele! (Egy németországi önkéntes menekültügyi tanácsadó tényeken és tapasztalakon alapuló jelentése)

Rebecca Sommer nemzetközileg elismert, 2012 óta Berlinben letelepedett német művész, újságíró, fotográfus és sokszorosan kitüntetett filmes..

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2012-ig, Németországba való visszatéréséig, különleges tanácsadói státuszban az ENSZ székhelyén, az ENSZ Gazdasági és Szociális Tanácsánál (ECOSOC) dolgozott, valamint Genfben, az emberi jogokért, különös tekintettel az őslakos népekre és a nemzetközi jogokra.

Több mint egy évtizeden át dolgozott együtt az ENSZ Emberjogi Főbizottságánál (UNHCHR) és az ENSZ Őslakosok Kérdéseivel Foglalkozó Állandó Fórumával (UNPFII), valamint menekültekkel és az ENSZ Menekültügyi Főbizottságával (UNHCR).

Több mint egy évtizeden át vett részt az őslakos jogok deklarálásáról szóló ENSZ-tárgyalásokon, az “Egyesült Nemzetek Nyilatkozata az Őslakos Népek Jogairól” elnevezésű nyilatkozat elkészítésében, melyet 2007-ben az ő közbenjárásának is köszönhetően a legtöbb államban elfogadtak.

Számos bennszülött népet látogatott meg a világ minden táján, emberjogi dokumentációt nyújtott be az ENSZ-hez, kampányokat szervezett, az őslakos népek elleni emberjogi jogsértéseket az ENSZ-hez beadott jelentéseiben, képekben, írásban, filmben tárta fel.

Mivel a civil lakosság elkötelezett szószólójaként rengeteg tapasztalatot gyűjtött, az Egyesült Nemzetek Szervezete őt kérte fel az “Őslakos népek és az ENSZ” című dokumentumfilm elkészítésére.

Ezenkívül 2014-ig részt vett az ENSZ éghajlat-változási keretegyezményének tárgyalásain (UNFCC), és 2014-ig a “Climate Justice Now” tagja volt.

Szerkesztőként dolgozott olyan nagy brit magazinokban, mint a Scene, a The Face and Spirit, ezenkívül az amerikai Black Book és Madison szerkesztőmunkatársa volt. Indiában, Nagy-Britanniában, Brazíliában, Dél-Afrikában és az USA-ban élt és dolgozott.

2012 óta elkötelezett az Európába érkező menekültek emberi jogai iránt, megalapította és vezeti a berlini menekülteket támogató, önkéntesekből álló hálózatot, a “Menekülés+emberi jogok munkacsoportot” (“Arbeitsgruppe Flucht + Menschenrechte” – AG F+M).

 

N.O-S: Rebecca, te éveken át dolgoztál a menekültekkel és a bevándorlókkal, közismert emberjogi aktivista vagy. Már az első nagy migránshullám, 2015 előtt köztudomásúlag amellett kardoskodtál, hogy Németország ezeket az embereket korlátlan számban befogadja. Miért változtak meg a nézeteid?

R.S. Soha nem szálltam síkra a menekültek “korlátlan” Németországba történő befogadása mellett, az nem is működik, hogy egy ország korlátlan módon befogad. Humanista vagyok és emberjogi aktivista. Az első években azt hittem, hogy azok, akik ide jönnek, valódi menekültek, örülnek, hogy biztonságba kerültek, ezért megvan bennük az alkalmazkodás és a beilleszkedés szándéka. De ahogy telt az idő, elérkezett a keserű kijózanodás pillanata. Annyira szembeszökőek voltak a tények, hogy egyszerűen képtelen voltam tovább áltatni magamat.

Az ominózus 2015-ös kölni Szilveszter éjszaka nálam is kiverte a biztosítékot; kénytelen voltam bevallani magamnak, hogy az általam istápolt muzulmánok döntő többsége sem talál semmi kivetnivalót a botrányos kölni eseményekben. Ez volt az a pillanat, amikor azt mondtam magamnak: “Rebecca, be kell húznod a vészféket, egyrészt a női szolidaritás, a kollektív női felelősség miatt, másrészt azért, mert a nők jogaival foglalkozó aktivista is vagy. “ Addig a pillanatig én is ámítottam magam és azzal próbáltam mentegetni a jövevényeket, hogy viselkedésüket és gondolkodási mintáikat eddig az iszlám világkép szabályrendszere alakította, még újak, nem ismerik a mi szokásainkat. Vakon hittem benne, hogy középkori nézeteik idővel majd megváltoznak. Bíztam a szabadságon és az egyenlőségen alapuló európai értékeink integráló erejében és naivan azt hittem, hogy majd ők is lelkesedni fognak értük és boldogan magukévá teszik őket.

Sajnos kénytelen voltam az önkéntes munka ismétlődő tapasztalatainak a hatására belátni, hogy ez nem így működik. A muzulmán menekülteket a mienktől homlokegyenest eltérő értékek mentén nevelik. Kora gyermekkoruktól kezdve intenzív agymosásnak vannak kitéve, gondolkodásmódjukat és világlátásukat teljesen áthatja az iszlám. Minket, hitetleneket kapásból lenéznek. Fennhéjázó és arrogáns viselkedésük gyökerei a vallásukban keresendők. Azt szoktam mondani, hogy már eszmélésük első pillanataiban “kendőt kötöttek a koponyájukba”. Mindezt súlyosbítja a tény, hogy röviddel a megérkezésük után sokan a fundamentalista imámok, a Törökországból, Szaudi – Arábiából stb. importált politikai iszlám hálójába kerülnek, ami erősíti fundamentalista elképzeléseiket és megtiltja nekik, hogy velünk, hitetlenekkel keveredjenek és hogy a mi világnézetünket és a mi tudományos eredményeinket elfogadják. A folyamatokat a német állam már egyáltalán nem tudja kontrollálni.

Leider musste ich aufgrund der sich wiederholenden Erfahrungen mit Freiwilligenarbeit feststellen, dass dies nicht funktionierte. Muslimische Flüchtlinge werden nach Werten erzogen, die sich von unseren eigenen unterscheiden. Sie werden schon in jungen Jahren einer intensiven Gehirnwäsche unterzogen, und ihr Denken und ihre Weltanschauung sind vollständig vom Islam durchdrungen. Wir, die Ungläubigen, werden herabgesehen. Die Wurzeln ihres arroganten und arroganten Verhaltens liegen in ihrer Religion. Ich sage normalerweise, dass sie in den ersten Augenblicken ihrer Erkenntnis „einen Schal in ihren Schädel gebunden“ haben. Dies wird durch die Tatsache verschärft, dass kurz nach ihrer Ankunft viele der fundamentalistischen Imame aus der Türkei, Saudi-Arabien usw. Sie sind in einem Netz importierten politischen Islam gefangen, das ihre fundamentalistischen Ideen verstärkt und es ihnen verbietet, sich unter uns Ungläubige zu mischen und unsere Weltanschauung und unsere wissenschaftlichen Errungenschaften zu akzeptieren. Die Prozesse stehen nicht mehr unter der Kontrolle des deutschen Staates.

Az első eset, ami félig felnyitotta a szememet, 2016-ban történt, amikor egy általam már régóta pártfogolt szíriai csoportról kiderítettem az igazságot. Nyugodtan mondhatom, hogy akkor már a szoros baráti körömhöz tartoztak. Segítettem nekik a menekültjogi eljárások intézésében, levezényeltem a hivatalos ügyeiket, lakást, bútort, számítógépet, bicikliket, ruhát, képzést, kurzusokat, munkát, ösztöndíjat szereztem nekik, rengeteg szabadidőmet áldoztam az egyes esetekre. Aztán egyszercsak rájöttem, hogy ezek az emberek egy kétszínű játékot, az ú.n. taqiyyát játsszák velem. Becsaptak és én nagyon csalódott voltam. Pedig a régi, arab és a kurd ismerőseim figyelmeztettek a muzulmán taqiyyára, a szent hazugság, a megtévesztés stratégiájára, amit nemcsak a háborús övezetből érkező emberek, de azok is bevethetnek, akik a muzulmánok elől menekülnek. Sokáig nem akartam komolyan venni a figyelmeztetéseket. És egyszer csak kiderült, hogy ezek az emberek, akiknek minden problémáját megoldottam, akik együtt ettek, nevettek és táncoltak velem, akik nem imádkoztak, nem jártak el a mecsetbe, Ramadan idején nem böjtöltek és látszólag kinevették a fundamentalista, vallási fanatikus muszlimokat, a hátam mögött, amikor a kertemben üldögéltek, “ostoba, német lotyónak” neveztek.

Der erste Fall, der mir auf halbem Weg die Augen öffnete, war 2016, als ich die Wahrheit über eine syrische Gruppe herausfand, die ich seit langem bevormundet hatte. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass sie bereits enge Freunde waren. Ich half ihnen bei ihren Asylverfahren, leitete ihre offiziellen Angelegenheiten, Wohnungen, Möbel, Computer, Fahrräder, Kleidung, Schulungen, Kurse, Arbeit, Stipendien und opferte für jeden Fall viel Freizeit. Dann wurde mir gerade klar, dass diese Leute mit mir ein Zweifarbenspiel namens Taqiyya spielen. Sie haben geschummelt und ich war sehr enttäuscht. Meine alten arabischen und kurdischen Bekannten haben jedoch vor muslimischem Taqiyya gewarnt, einer Strategie heiliger Lügen und Täuschungen nicht nur von Menschen aus dem Kriegsgebiet, sondern auch von denen, die vor Muslimen fliehen. Lange wollte ich Warnungen nicht ernst nehmen. Und es stellte sich plötzlich heraus, dass diese Leute, die ich jedes Problem löste, die mit mir aßen, lachten und tanzten, die nicht beteten, nicht in die Moschee gingen, während des Ramadan nicht fasteten und anscheinend über die fundamentalistischen, religiösen fanatischen Muslime lachten. hinter ihnen, als sie in meinem Garten saßen, nannten sie mich „dumm, deutscher Lothian“.

Az eset nemcsak nagyon fájt, mert tényleg megbíztam bennük, hisz egyszerre voltam megmentőjük, barátnőjük, nővérük és anyjuk, de újabb lökést adott ahhoz, hogy észhez térjek. Annak az idealizmusnak és reménynek a testet öltött, élő példái voltak, hogy az integráció igenis lehet sikeres és hogy a nyugati orientációjú, meg az arab-muzulmán emberek között létrejöhet az igaz barátság. Hisz mást sem tettem, csak segítettem, védtem, támogattam őket és őszinte, baráti érzelmeket tápláltam irántuk. Tárt karokkal fogadtam őket Németországban és ők cserébe, köszönetképpen beszenyeztek:szavakkal, gondolatokkal és tettekkel is.

Azóta dossziéba gyűjtöm az általam feldolgozott esetek dokumentációját, most már sokkal kritikusabban és élesebb szemmel figyelem a rám bízott menekülteket, későbbi sorsukat és pályájukat, de ugyanígy figyelemmel követem a többi önkéntes segítő sorsának alakulását is. Sajnos nagyon sok elkötelezett segítő a fentihez hasonló tapasztalatok miatt már bedobta a törölközőt. Az új jelentkezők ugyanolyan naivak, mint amilyen gyakran én voltam, az elején. Minden esetre a média híreszteléseivel ellentétben ma már sokkal kevesebb önkéntes segítő jelentkezik. Mások, akik hozzám hasonlóan már régóta tartják a frontot, intézményes keretek között folytatják a munkát és pénzt keresnek az elkötelezettségükkel. Tőlük nem is lehet elvárni, hogy őszintén, illúziórombolóan beszéljenek a helyzetről, hiszen ez ellenkezne az érdekeikkel.

N.O-S.: És milyen képet tükröznek a dokumentációk?

R.S.: Sok menekült még mindig nem dolgozik, rosszul beszélnek németül, kizárólag egymás társaságát keresik, alig, vagy egyáltalán nincsenek német barátaik. Mások bűnözők lettek, vagy radikalizálódtak és később azt is hallottuk, hogy azok, akik korábban Al-Nusra- vagy ISIS-harcosok voltak, mind a mai napig csodálattal tekintenek ezekre a szervezetekre.

Noha vannak kivételek is, akik dolgoznak és megtanultak németül, nagy általánosságban az a jellemző, hogy a többség nem tudja megtagadni azt a bizonyos koponyába növesztett kendőt, azt a gőgös, áldatlan nézetet, hogy a muzulmán az valami nálunk sokkal jobb és magasabb rendűbb. Menet közben elment a kedvem attól, hogy ezekkel a patriarchátust erőltető emberekkel önkéntes alapon foglalkozzam, lelohadt a lelkesedésem és alaposan meggyengült az ügy iránti elkötelezettégem is.

“Most már átlátok a szitán és tudom, milyen rugóra jár az agyuk. Tovább viszem ugyan a megkezdett eseteket, de már csak olyan újakat veszek fel, akik az én megítélésem szerint is menekültek, valódi menekültek, akiknek tehát minden okuk megvolt arra, hogy a mi szekularizált államunkban keressenek menedéket, egy olyan országban, ahol a nők és a férfiak egyenlőségét törvény határozza meg, ahol az embereknek szabad disznóhúst fogyasztani és ahol a strandon még meztelenül is lehet napozni. Itt kezdődik a mi szabadságunk, egy nehezen kivívott, értékes és nagyon sebezhető szabadság. Szomorú belegondolni, hogy hirtelen milyen sok elkendőzött agyú idegen lepett el minket és hogy pusztán a létszámuk miatt is mennyi minden máris megváltozott nálunk. Mert a változás szemmel látható. Nem csoda, hogy már nagyon óvatos és rendkívül bizalmatlan vagyok. Üdvös lenne, ha a később érkezők nem itt, hanem muzulmán országokban kérnének menedékjogot, ha ott keresnének munkát és jobb életet, ahelyett, hogy a nőellenes, középkori értékrendszerüket itt akarnák ránk erőltetni, hogy ezzel hosszú távon mindannyiunknak csak ártsanak.

Most már főként csak olyan nőknek és vallási kisebbségeknek segítek, akik muzulmán országokból kénytelenek menekülni: politikai üdözötteknek, újságíróknak, hitükből kitért, életveszélyben lévő, volt muzulmánoknak. A legszívesebben nőknek segítek, örülök, ha azt látom, hogy sokan most, a Németországban megszerzett új anyagi biztonság birtokában már be merik adni a válópert és ki mernek szállni egy elviselhetetlen kapcsolatból. Kényszerházasság áldozataiként mosolyogva kellett kiszolgálniuk egy fél életen át azt, akit titokban szívből gyűlöltek.

Ezekben a házasságokban nagyon sok a pszichikai és a nemi erőszak. A nőnek nincs emberi értéke, nem partner, csak szexuális élvezeti cikk, munkarobot és valamiféle szülő- ellőgép. Egy rendes, jó muzulmán asszonynak ugyanis ezek a legfőbb életfeladatai. A muzulmánok ugyanúgy semmibe veszik az asszonyaikat, ahogy minket, hitetleneket is semmibe vesznek. Vannak ritka kivételek, találkoztam nagyon aranyos párokkal is, de a legtöbbjükre mégis a felsoroltak a jellemzők és ez igaz a német útlevéllel rendelkező muzulmánokra is. Viselkedésükhöz az iszlám adja az útmutatót. Kötelességemnek érzem, hogy leadjam a figyelmeztető jeleket. Eleget láttam, hallottam, tapasztaltam. Tényekről beszélek, nem véleményekről.

N.O-S: Említetted a taqiyya fogalmát. Hogyan értelmezed és mikor, hogyan szembesültél vele először?

R.S: A legtöbb európai még nem hallotta a taqiyya szót; az érdekérvényesítéshez szükséges, vallásilag indokolt és vallási dogmákkal szentesített szent hazugság alapelvéről van szó. Azokat, akik tájékoztatnak róla, azonnal megbélyegzik, befeketítik, lerasszistázzák, még akkor is, ha a felvilágosítók ugyanabból a kultúrkörből származnak, mint a bevándorlók, ha tehát szintén muzulmán menekültek. A “taqiyya” szó szerinti jelentése: “megtévesztés”. Ez az alapelv a gyakorlatban azt jelenti, hogy egy muzulmán nyugodtan hazudhat és a bolondját járathatja a nem muzulmánokkal, ha ez az iszlám és a muzulmán közösség ügyét szolgálja. Meghatározott körülmények között a velünk szemben alkalmazható hazugságmódszerek több, vallásilag koordinált formája is használható, de a taqiyya a legelterjedtebb. Ezek a módszerek jellegzetes módon az iszlám és az ummához (muzulmán vallási közösséghez) tartozó muzulmánok érdekeit szolgálják – például úgy, ha a behízelgő hazudozások segítségével megnyernek, maguk felé hangolnak egy hitetlent. A nem – muszlimokat, mondják, ezzel a módszerrel lehet a legjobban elgyengíteni, sebezhetővé tenni, végül legyőzni.

A bizalommal való szándékos visszaélés tehát előre megjósolható. Egy muzulmán becsaphat és hazudozhat a hitetleneknek, mert szerintük ez addig nem ítélhető el erkölcsileg, amíg a muzulmán ezzel a stratégiával a saját és a maga személyén keresztül a vallási közösség, az umma javait gyarapítja. Nincs oka szégyenkeznie miatta, ellenkezőleg. Ha a hitetlenek kihasználása (legyőzése) a cél, a muzulmánok barátságot, sőt szerelmet is színlelhetnek, de csak addig, amíg a szívük “kemény” és az érzelmeik megjátszottak. Mindezt vegyék a nők, akik muzulmán férfival kezdenek viszonyt, nagyon komoly figyelmeztetésnek. Ezt az információt olyan politikusok, befektetők és vállakozók figyelmébe is ajánlom, akik iszlám, vagy az iszlámmal átitatott szervezetekkel, szövetségekkel kötnek szerződést, ugyanis a taquiyya miatt semmilyen, még az Allah nevében tett eskünek sincs súlya és kötelező ereje: Allah a hitetlenek átverését szolgáló hamis eskü alól nemcsak felmentést ad, de érvénytelennek tekinti, sőt egyenesen elő is írja azt. Eskütétel közben egyetlen feltételnek kell csak teljesülnie: a hazudozónak szívvel-lélekkel csakis a Koránban és Allahban kell hinnie. A taqiyya még azt is lehetővé teszi, hogy egy muszlim megjátssza a hitetlent. A megtévesztés érdekében bármit mondhat és tehet, ha ezzel egy nem-muszlim személy bőre alá tud bújni. Vagy ha egy ország bizalmába tud férkőzni. Merjük csak végiggondolni egy kicsit, hogy miféle vallásos ideológiával van itt dolgunk!

Úgy tudom, a taqiyya a siíták találmánya, de – noha ezt vehemensen tagadják – főként a szunniták szokták igencsak nagy előszeretettel bevetni. Még azt is megengedik maguknak, hogy “haram”, tehát tisztátalan ételeket fogyasszanak, vagy hogy eljátsszák az ateistát. Tehát legyünk tudatában annak, hogy a muzulmán országokban a nem-muszlimoknak tett valótlan állításokat nem ítélik el. A jóhiszemű, önkéntes német segítők most olyan szokásrendszerrel futnak szembe, amit jóformán fel sem fognak! Csak a menekültekkel való mindennapi foglalkozás során derülhetett ki, hogy nagyon sok menekült – nem mindegyik, természetesen – de túlságosan sokan, szándékosan megtévesztenek, manipulálnak minket, hogy minél jobban ki tudjanak használni és hogy minél több nagylelkű támogatást szerezhessenek. Ami a legkiábrándítóbb, hogy mindeközben gondosan eltitkolják, mennyire fundamentalista vallási meggyőződéssel rendelkeznek, mennyire elutasítják a mi értékrendszerünket és társadalmunkat.

Az általuk előadott mese majdnem mindig ugyanaz: hogy orvostant, jogot, informatikát tanultak, hogy a szüleik már nem élnek, hogy a Törökországban hátrahagyott kiskorú testvéreik az utcán koldulnak és éheznek és segíteni kell nekik, hogy utánuk jöhessenek, vagy hogy a háborúban az egész családjuk elpusztult. Máskor a magát szekulárisnak és mérsékelten modernnek feltüntetett férj könyörög, hogy mentsük ki, hozzuk ide az ő imádott feleségét, (aki a nyugati nőkhöz hasonlóan, szabadon szeretne élni) és kicsi gyermekeit. Aztán egyszercsak megjelennek Németországban a nagybácsik, a nagynénik, a szülők és kiderül, hogy az egész halott család mintegy 15 élő főt számlál és legalább három lakást igényelnek. Megérkezik a kistestvér, a szülők egy kicsit sem halottak, biztonságban élnek Törökországban, és a mesével ellentétben egyszer csak az is kiderül, hogy szegény öcsike AL-Nusra harcos volt Szíriában és minden volt, csak rászoruló nem, a nagytestvér pedig minden, csak nem reformált muszlim. Vagy kiderül, hogy a diploma fekete piacon vásárolt okmány. Vagy kiderül, hogy a család szűkösen ugyan, de biztonságban élt Szíriában és azért jönnek ide, hogy jobb életük legyen. Vagy egy sikeres családegyesítés után a magát mérsékeltnek, szekularizáltnak kiadó muzulmán férj elédáll és azt kéri, hogy segíts neki kihozni a másik feleséget és a másik feleségtől származó gyerekeit is. A szeretett, modernitás után vágyakozó feleség egy szép napon mélyen lefátyolozva megérkezik és zokogva meséli el, hogy boldogtalan, mert a férje üti-veri őt és mindent megtilt neki, ugyanis mélyen vallásos muzulmán. Ezekből a történetekből megtanultam, hogy a muzulmánoknál a naiv hiszékenység kihasználása, tehát az ő felfogásukban egy gyengeelméjű kihasználása egyáltalán nem számít gonoszságnak, vagy erkölcstelennek.

Tény, hogy ezekkel az iszlámmal átszőtt társadalmakban az erősebbnek van tekintélye és ha nem muzulmánként önzetlenül, szívből segítesz, az egyszerűen nem harmonizál az ő világról alkotott felfogásukkal. Az ő szemükben akkor te csak egy buta, gyenge senki vagy. Mert ez vagyunk a szemükben: a buták és a gyengék pusztulásra ítélt társadalma.

A legtöbb nyugat-európai ezt azért nem érti, mert erre nincs példánk, ez nem egyeztethető össze a mi megreformált, felvilágosodott, keresztény- humanista értékrendszerünkkel, a nyugati kultúra alapjával és lényegével. Természetesen személyekre lebontva van köztük, ismerek nagyon sok kivételt is, de ezek a kivételek sajnos erősítik a szabályt. Helyesnek és fontosnak tartom, ha a muszlim menekültekkel való munka során minden egyes személlyel külön foglalkozunk, én továbbra is ezt teszem, és vannak muzulmán barátaim. De ha valakinek a szavak, vagy a viselkedés és a tettek szintjén gyanússá válik valami, akkor éppen a taqiyya miatt, legyen éber és nagyon óvatos.

N.O-S: Menekültotthonokban vagy önkéntes segítő. Mi az, ami ezeken a helyeken feltűnt neked?

R.S. : Az otthonokban összegyűlt emberek különböző régiókból és kultúrákból érkeznek, különböző vallások képviselői. A többség muzulmán, de vannak, akiket a muzulmánok nyomtak el, üldözték, megerőszakolták, megkínozták őket, falvaikat leégették. Az otthonokban éppen ezért sokszor pattanásig feszült a légkör, szikrázik a levegő. A leggyakrabban előforduló eset, hogy a muzulmán migránsok elnyomják, vagy legalábbis semmibe nézik a nem – muzulmánokat. Az otthonokban a muzulmánok képezik az abszolút többséget. Sokan azt hiszik magukról, hogy egyfajta “Übermenschek” és mindenkit, akik nem tesznek hitet az iszlám mellett, alattvalónak tekintenek. Kis helyen a konfliktusok gyorsabban kiéleződnek. Adódnak például helyzetek, amikor nem engedik meg, hogy a nem-muszlimok velük egyidőben használják a konyhát és a mosóhelyiséget, arrogáns, vagy kifejezetten agresszív módon zavarják ki őket.

Mint mindig, ennek az ellenkezője is előfordul, főleg a nők között: az eltérő nyelvi – és vallási régióból érkező nők szívesen barátkoznak egymással, szívesen főznek együtt, már csak azért is, hogy ne maradjanak egyedül a férfiakkal. A muzulmán férfiak rendszeresen inzultálják a nőket, az egyedülálló muzulmán nőket is, és voltak eseteink, amikor még a török, arab, vagy roma migrációs háttérrel rendelkező biztonsági őrök is részt vettek az ilyen ügyekben.

Ilyenkor is megfigyelhető, hogy a muzulmánok, mindegy, milyen országból érkeznek, konfliktusos helyzetben azonnal összezárnak a többiekkel szemben.

Volt egy esetünk, amikor az őrszolgálat egy Eretriából származó menekült nőt molesztált. Értesítenünk kellett a rendőrséget, de nem történt gyakorlatilag semmi.

N.O-S: Ezekre a zaklatásokra az önkéntes segítőket is figyelmeztetted. A sajtóban viszont semmit sem lehet hallani erről a témáról. Miért nem?

RS: Gyakran előfordul, hogy az önkéntes segítőket is zaklatják, de egyikünk sem jelentette az esetet, mert senki nem akarja, hogy rásüssék a “menekültellenes” stigmát és később senki nem akar magának gondot az otthonokban. Ilyenkor ugyanaz a mechanizmus lép életbe, ami hosszú ideig nálam is működött, az örökös, mindent megmagyarázó mentegetés: még új a fickó, nem ismeri ki magát, nem érti a mi kultúránkat. Végül az ilyesfajta viselkedés felmentést nyer, anélkül, hogy nevén lenne nevezve a probléma, t.i. hogy az iszlámnak köszönhetően ezek a felsőbbrendűségi érzéstől áthatott fickók a nőkkel és a nem-muzulmánokkal szemben bármit megengedhetnek maguknak. Főleg az európai “lotyókkal” szemben, mert pontosan ezt gondolják a nyugati nőkről, ezzel az elképzeléssel érkeznek meg hozzánk a hazájukból. Az én csoportomban rendszeresen ismétlődnek a molesztálások, főleg azokkal az önkéntesekkel szemben, akik németül tanítják a migránsokat és hetente többször négyszemközti kapcsolatba kerülnek velük.

Egy példa: miután egy önkéntes tanárnő három hónapon át, hetente kétszer másfél órában németre tanított egy szíriai férfit és mert meg volt győződve róla, hogy minden sikeresen, jól működött, elfogadta a tanítványa ebédmeghívását. Ez egyszerű, normális, emberi gesztus volt a részéről, úgy gondolta, hogy a férfi így akarja kifejezni a háláját és meg akarja köszönni az önkéntes tanárnő támogatását. A férfi viszont azt hitte, hogy a “lotyó” azért mondott igent, mert szexelni akar vele. A nő nem tudta, hogy ebben a kultúrkörben a férfiak legtöbbje őt hitetlen, illetlen, a férfinak mindig rendelkezésre álló szexuális tárgynak tekinti, ugyanis a migránsok, főleg kezdetben, nagyon megnyerőek, udvariasak és tisztelettudóak tudnak lenni. Tehát sokan közülük ismerik a mi illemszabályainkat, éppen csak a már említett taqiyyat működtetik. Az önkéntes fiatal tanárnőt akkor érte a kellemetlen meglepetés, amikor a jól sikerült ebéd után el akart búcsúzni a tanítványától, mire az addig barátságos, udvarias menekült váratlanul színt váltott és a hajánál fogva kiráncigálta őt a fürdőszobába. Mert nem bírta felfogni, hogy a nő el akar menni: hogy mer ilyet akarni a kurva, akkor miért ment fel hozzá a szobájába, egyedül?!

N.O-S: Hogyan jellemeznéd a migránsok nőkről alkotott felfogását?

R.S.: Ha megkérdezzük a menekültektől, hogy mi a véleményük az alapvető emberi jogokról, a személyes szabadságról, az önrendelkezésről, a férfiak és nők egyenlőségéről, akkor az én környezetemben nagyjából 75 százalék azt válaszolja, hogy nem ért egyet ezekkel a jogokkal. Éppen ezért nagyon nyugtalanít, amikor azt látom, hogy egyre több fiatal hazai lány és nő teremt partneri kapcsolatot velük. Nem értik a migránsok kultúráját és nem is sejtik, hogyan beszélnek róluk a hátuk mögött. Nem tudják, hogy soknak már van a származási országban hátrahagyott felesége, aki a családegyesítés keretén belül hamarosan meg fog érkezni. Vagy hogy az előre megrendelt, és a családok megegyezésével előkészített házasság leendő menyasszonya, a kiszemelt unokahúg már csak arra vár, hogy beutazhasson Németországba. Az igazság az, hogy a fiatalabb muszlimok eleinte elkendőzik, ill. elárulják a vallásukat: német ételeket és italokat fogyasztanak és kihasználnak minden szórakozási lehetőséget, amit egy nyugati nővel folytatott kaland nyújthat nekik. Az érintett német nők pedig azt hiszik, hogy az ő partnerük kivétel, hogy a hallott történetek légből kapottak és nem felelnek meg a valóságnak.

Ha akad is a muzulmán férfiak között mérsékelten vallásos, akinek sikerül integrálódni és német, vagy más nem-muszlim nőt vesz feleségül, attól tartok, hogy az intoleranciája legkésőbb a saját lányával szemben fog megnyilvánulni. Mert végül is majdnem minden újonnan letelepedett muzulmán férfi egy neki alárendelt muzulmán nőre vágyik, egy fejkendősre, természetesen, egy olyanra, aki nem visel miniszoknyát, kiszolgálja őt, gyereket szül neki, soha nem utasítja vissza, nem haverkodik férfiakkal, aláveti magát a parancsainak, nem hagyja el a házat a ház urának tudta nélkül és mindenben szót fogad és engedelmeskedik neki. Ezekben a házasságokban szó sincs szeretetről. A szeretet az anyát és a nagycsaládot illeti meg. A nő alárendelt tárgy, megszabott feladatokkal. A nyugati nő pedig hintaágy, ugródeszka, akit a végén még lábbal is lehet tiporni. A nyugati kultúrkör női nem igazi, nem tiszteletreméltő “nyersanyagok”, csak lotyók. Lotyók, hisz lefeküdtek velük. Ha viszont a nyugati nő akar szakítani velük, megtörténhet, hogy az életével fizet érte. Ahogy Kandelben is történt. Vagy szakítás után szaglásznak a nő után, vagy nem hagynak ki egyetlen alkalmat sem, hogy ártsanak a hírnevének. És itt is megismétlem, újból, hogy a kivételek erősítik a szabályt. Mert van néhány kivétel is. Majd kiderül, mennyire állják ki az idő próbáját.

Tánc tanfolyamok menekültekkel. Rebecca Sommer igaz

N.O-S: Mi az új bevándorlók nemi összetétele és milyen a képzettségük színvonala? A médiában gyakran elhangzik, hogy háborús övezetekből menekülő nőkről és gyerekekről, magasan képzett szakemberekről van szó.

RS: Az ú.n. menekülők és bevándorlók túlnyomó része férfi és ez vonatkozik a 2015 előtt érkezőkre is, viszont az elmúlt években számtalan családegyesítés történt. Ezen a tényen alapul a migránslobbik mítosza, miszerint Németországba a bombák elől menekül a sok család, nő és gyerek. A 2015-ig tartó, önkéntes tevékenységem idején majdnem kizárólag fiatal férfiak jöttek, sok közülük az én segítségemmel hozta ki a rokonságát és tudom, hogy az ilyen jellegű procedúrák ma is intenzíven zajlanak. A Németországba költözött feleségek egy része időközben megint terhes lett, vagy már terhesen érkezett és a következő gyerek már Németországban jött világra.

Ami a muzulmán és a szíriai menekültek képzettségi szintjét illeti, azokét, akiket 2012 óta fogadunk be, sajnos kénytelen vagyok megállapítani, hogy a többség egyáltalán nem rendelkezik megfelelő szaktudással. Tudom, hogy a sajtó eleinte azt állította, hogy magasan képzett emberek és különböző szakok specialistái érkeznek, de ez az egész egyszerűen nem igaz. Eleinte én magam is terjesztettem ezeket híreket, mert elhittem, amit olvastam és amit a menekültek beadtak nekem. Az a baj, hogy az újságírók többsége egymásról másolja a híreket, csak kevesen járnak utána egy – egy hír igazságértékének, a legtöbben még soha nem kerültek szemtől szembe a menekültekkel. A menekültek képzettségi színvonalával az a másik probléma, hogy ha van egyáltalán végzettségük, akkor az nem kompatibilis a mi rendszerünkkel és mindent elölről kell kezdeniük. Tehát a németországi iskolásokkal azonos helyzetbe kerülnek, még tanulniuk kell, képzést kell szerezniük, be kell fejezniük az iskolát. Ismerek olyat, akinek sikerült végigjárnia ezt az utat és már egyetemen tanul tovább. Csakhogy ez az egész nekünk milliókba kerül.

Nagyon sok esetben azt látom, hogy a szíriaiak többsége nem fogja tudni eltartani a családját. A szomáliaiak, nigériaiak szintén csak nagyon nehezen, ha már a képzettségükről beszélünk. Mindennek a tetejébe nagyrészük rendkívül agresszív, szélsőségesen vallási fundamentalista is. Az Eritreából érkezők többsége békés természetű keresztény, kevés köztük a muzulmán. Kulturális értelemben viszont nagyon különböznek a távol – keletiektől. Az én tapasztalatom az, hogy nem megfelelő az iskolai képzettségük és iszonyatosan lassan tanulnak németül. Ismerek olyat, aki többször megismételt tanfolyam ellenére, még 3 év után is alig beszél németül és ezt is nekünk kell fizetni. Afganisztán, Pakisztán: ugyanaz. Figyelemmel kísérem néhány migráns sorsát – még az ABC-t sem sajátították el. Többségük állami segélyből él és ha megnézem, mennyit fejlődtek 2012 óta, a helyzet siralmas és attól tartok, hogy ez így is marad. Ha orvosok, vagy fogorvosok érkeznek a Távol-Keletről, az ottani egyetemi képzés annyira eltér a mienktől, hogy hosszú időbe kerül, amíg munkába állhatnak.

Természetesen vannak pozitív kivételek is. Egy szír barátom például sikeres vizsgával zárta a képzést és most a nyugdíjbiztosítónál dolgozik. Egy másik éttermet nyitott. Egy diplomás, eritreai muzulmán építészmérnöknek kacskaringós úton ugyan, de sikerült építészmérnöki irodában állást szereznie. Sok migráns nyelvvizsggakurzus után nem a továbbképzésre koncentrál, hanem arra, hogy fizikai munkával kereshessen pénzt. Menekültotthonokban, biztonsági őrként, vagy kisegítő munkásként a Lidl-ben. Mások jogosítványt szereznek és sofőrként dolgoznak, lemondanak az éveket igénybe vevő további képzésekről. Egyik szíriai barátnőm IT szakember, gyorsan talált magának állást és most havi 3000 eurót keres. Érdemes talán itt hozzátenni, hogy a hölgy ateista és következetesen elhatárolódik mélyen vallásos honfitársaitól. Elmondása szerint modernül gondolkodó nőként egy életen át az iszlám igáját nyögte és meggyőződése, hogy “a vallásos muzulmánok mind egyformák”.

N.O-S: Úgy hallottam, hogy a különböző muzulmán országokból idesereglő migránsok veszélyt jelentenek a már itt élő, liberális muzulmánok számára. Igaz ez?

RS: Németországban nagyon sok arab, kurd ill. török migrációs háttérrel rendelkező nő él, akik muzulmán családban nőttek fel, és az évek során már kiküzdötték maguknak az önmeghatározáshoz való jogot. Vannak barátnőim és ismerőseim, akik becsületgyilkosságok elől menekültek el a családjuktól, új személyiséget szereztek maguknak és még mindig bújkálnak, mert likvidálásukról a család nem tett le. És ezek köztünk élnek, itt, Németországban, gondolj bele! A bújkáló nők tanult nők, orvosnők, művészek, tanárnők, szociális munkások, egyetemi oktatók lettek, nem takarják el a hajukat kendővel. Együtt élnek, de nem házasodnak össze a barátaikkal, szórakoznak a szabadidejükben, úgy, ahogyan azt mi is tesszük. És arról beszélnek, hogy az agglomerációban, ott, ahol sok a muzulmán és ahova most az arab országokból érkező migránsok beköltöztek, megint korlátozzák őket a szabadságukban. Ha a fundamentalista muzulmánok rájönnek, hogy egyazon kultúrkörből származnak, leszólítják őket, megjegyzéseket tesznek a szerintük túl nyugati öltözetükre, szidalmazzák, sőt meg is fenyegetik őket.

A frissen bevándorló migráns asszonyok ugyanezt teszik: megfeddik őket, amiért nem viselnek kendőt és amiért nem viselkednek “illendően”. Ez a mi országunk pedig hiányos integrációjukat, maradiságukat honorálandó, rengeteg szociális segélyt utal át nekik, mi pedig tehetetlenül nézzük, ahogy a már integrált embereket fenyegetik, zaklatják, sőt támadják. A visszafejlődés tendenciája is érezhetően erősödik: sokan azok közül, akik már évek óta itt élnek és remekül beilleszkedtek a mi nyugati kultúránkba, újra viselik a kendőt. Megszaporodott a becsületgyilkosságok száma is – ne feledjük, hogy a muzulmán társadalmakban a nő a férfi tulajdona.

Nemrég a Hamburgi Egyetem berkeit rázták meg nyugtalanító események. Az egyetem tavaly októberben kénytelen volt megalkotni és nyilvánosságra hozni a személyes és a vallási szabadság 10 pontos magatartási kódexét, mert a muzulmán hallgatókból álló fiatal férfiak csoportjai elképesztő agresszióval támadták azokat a nőket, akik nem viseltek fejkendőt. A jelenség az egyetem egész működését befolyásolta. Időközben új kihívások elé állították az egyetem vezetőségét: a muzulmán hallgatók követelik a disznóhúsmentes menzák és a nemileg elkülönített imahelyiségek biztosítását az egyetem területén.

Főleg a németországi politikai iszlám próbálja minél jobban betenni a lábát az ajtórésen. Ösztönzésükre a muzulmánok fáradhatatlanul ügyködnek azon, hogy mártírszerepben tűnjenek fel, siránkoznak, panaszkodnak, hogy sértegetik és diszkriminálják őket, mindenért a Nyugatot hibáztatják, aminek végül az a következménye, hogy egyre több engedményt tudnak kicsikarni. Főleg a politikusainktól. Ez órási hiba és rosszul értelmezett tolerancia, mert Németországban senkit nem üldöznek. Viszont senki nem hajlandó észrevenni, hogy így a mi értékeink kerülnek veszélybe, mi vagyunk azok, akiket a muzulmánok diszkriminálnak. Ezen most már időnként nagyon fel szoktam dühödni. Most már jobban sajnálom a németeket és főleg a nőket. Jóhiszeműek, jószándékúak vagyunk és cserébe elveszítjük mindazt, amiért már a nagymamáink is olyan keményen küzdöttek.

N.O-S: Seyran Ates mesélte Berlinben, a liberális mecsetben, hogy Németországban most már a kényszerházasságok is komoly gondot jelentenek.

RS: Nagyon kedvelem Seyran Atest, nagy szívvel megáldott, belevaló, bátor nő. Igen, a törökországi, távol-keleti, balkáni muzulmán közösségek rohamos növekedésével párhuzamosan egyre több kényszerházasság köttetik, terjed a gyerek – és a leánykereskedelem is. Minden ilyen tudomásunkra jutott esetet jelentettünk a rendőrségnek, de a rendőrség tehetetlen. Időnként olyan érvek is elhangzanak, hogy mindez hozzátartozik a muzulmán kultúrához. Ez tehát azt jelenti, hogy egy európai országban hirtelen két jogrendszerrel kell számolnunk! Előfordul, hogy végül maga a házasságba kényszerített lány sem akarja elhagyni a férjét, mert nem ismeri csak a saját honfitársait és azt a szokásrendszert, amiben felnőtt. Valami ilyesmi húzódik meg a háttérben akkor, amikor a német hivatalnokok azzal érvelnek, hogy “náluk márpedig ez így van”.

A tény viszont tény: a lányokat adják – veszik. Szex-és munkaerő rabszolgák, foglyok, akiket szünet nélkül őriznek, vagy szabadságukban korlátoznak. Németországban! Tudomásom van róla, hogy egy lányt 8 ezer euróért értékesítettek. Egy másik esetben Lengyelországból raboltak el egy kiskorú romalányt. És akkor jön néhány politikus – akik az én szememben inkább már csak közönséges banditák – és amellett agitálnak, hogy a kiskorúval kötött házasságot jobb, ha már nem bontják fel, mert az nem tenne jót a már férjhez kényszerített lány lelkivilágának. Ennyi a válaszuk a menekülthullámmal együtt érkező, súlyosbodó problémákra.

Természetesen az is gyakori eset, hogy a kiskorút a kiinduló országban kényszerítik bele a házasságba, Németországba már házaspárként érkeznek. Személy szerint követelem, ragaszkodom a házastársak szétválasztásához: egy kislánynak először is lehetőséget kell adni ahhoz, hogy szabadon fejlődhessen, iskolába járjon. 18 évesen majd eldöntheti, visszaköltözik-e a férfihoz, vagy sem. A törvény értelmében Németországban senki nem kényszeríthet házasságra senkit.

Volt egy esetünk, amikor egy pakisztáni férfi szexuális bűncselekményt követett el egy hat éves kislánnyal szemben, de megúszta feltételes szabadságvesztéssel, mert a bíróság enyhítő körülményként figyelembe vette az elkövető “kulturális – vallási hátterét”.

A másik gyakori probléma a házasságon belüli erőszak. Jellemző történet, gyakran elmesélem: az újonnan érkező családos menekültet a többiek idejében figyelmeztetik, hogy a németek előtt se az asszonyt, se a gyerekeket ne verjék, mert az itt tilos. Ez tehát azt jelenti, hogy egyébként ez náluk teljesen normális viselkedés?!

Egy afganisztáni férfit a felesége ismételt nemi erőszak miatt jelentett fel, de a férfit nem zárták börtönbe, mert, így a bíró: “nem volt tudatában annak, hogy amit tesz, az erőszak és hogy az itt bűntény.”

Az iszlámban a nemi erőszak ugyanis megengedett. A feleségnek minden esetben kötelessége a férj gerjedelmének engedni, kivéve, ha menzesze van, vagy ha beteg. Egyébként tilos nemet mondania. A Korán kifejezetten tartalmaz olyan utasításokat, amelyek a makacskodó asszony megregulázásához az alapos verést ajánlják. Ha bíróságra kerül a sor, a bíró ilyen esetekben a Koránt enyhítő körülménynek tekinti, vagyis ezzel a helytelen, elferdült toleranciával maguk a bírók is hozzájárulnak jogrendszerünk aláaknázásához. Nagyon úgy tűnik, hogy a kettős mércét is egyre sűrűbben alkalmazzák: nálunk a bíróságok inkább baloldali beállítottságúak, sok bíró a migráció elkötelezett híve, ezzel magyarázható, miért nő olyan látványosan azoknak az eseteknek a száma, amikor a menekültek, vagy a migrációs háttérrel rendelkező német állampolgárok tetteik megítélése során megkapják azt a “kulturális bónuszt”, amivel abszolút kivételezett helyzetbe kerülnek. Ezt a “bónuszt” sajnos bírónők is megadják és ezt különösen felháborítónak tartom: nők, akik nők ellen ítélnek!

Volt például egy eset, amikor a bírónő egy brutális nemi erőszak török elkövetőjét nyakatekert magyarázattal ugyan, de végül felmentette. A férfi beszorította az áldozat fejét az ágy rácsai közé, és órákon át brutális nemi közösülést folytatott vele. A törvényszéki orvos egyértelműen megállapította, hogy különösen extrém erőszak történt, a nő két hétig alig tudott járni, testét mindenütt kék foltok borították. A per végén a bírónő a gyanútlan áldozatnak szegezte a mindent eldöntő, beugrató kérdést: “Lehetséges, hogy a vádlott azt hitte, hogy maga is egyetért a történésekkel?” “Lehetséges, válaszolta az áldozat, nem tudja megítélni, hogy a török kultúrkörben az, amit ő egyértelműen brutális nemi erőszakként élt meg, vajon nem “vad szexnek” számít-e.” A fickót azonnal felmentették. Az államügyész konstatálta, hogy az ítélet “a kárvallottat bizonyára arcul csapásként érhette”, másfelől nem lehet büntetést kiszabni, mert nem lehet bizonyítani a szándékosságot. A nemi erőszakért a német bíróságok egyébként is csak ritkán szabnak ki szigorú, végrehajtandó büntetést. Főleg akkor, ha a tettesek migránsok. A nemi erőszakot és más, főbenjáró bűncselekményt később a már említett “menekültbónusszal” kicifrázva ismertetik a nyilvánosság előtt. Lassan ott tartunk, hogy kijelenthető: a törvényeink gyakorlatilag nem működnek.

A másik nagy gond a poligámia. Ezen a területen is megjelentek a magukat politikusoknak nevező illetők, akik amellett szállnak síkra, hogy a többnejűség legyen legális.

N.O-S: És mi van a bűnözéssel?

R.S: Nagyon komoly problémákkal kell szembenéznünk. Csak a saját, általam jól ismert régióról és a hírekből vett információkról fogok beszélni. Hamburgban és Schleswig – Holstein tartományban egy arab családi klán tartja sakkban a környéket. Berlinben egy libanoni klán terjeszkedik, taglétszámuk a szakértők szerint 20 év alatt mintegy 1000 fővel gyarapodott. Főleg, de nem kizárólag a kábítószerkereskedelemben érdekeltek. Kialakult egy párhuzamos igazságszolgáltatás, amivel a jogrendszerünk már nem tud lépést tartani. Úgy tűnik, hogy a bírók, az ügyvédek és a rendőrök is félnek tőlük. A hatóság kezéből kezd minden ellenőrzés kicsúszni.

A klánok a migránsokból is válogatnak. Már 2012-ben is látni lehetett a menekültotthonok előtt leparkoló, nagyméretű autókat, és csak találgatni tudtuk, ugyan miféle rokonok lehetnek azok, akik hol az egyik, hol a másik menekültet szólítják le, majd viszik – hozzák őket. A szociális otthonok önkéntesei és szociális munkásai hamarosan kiderítették, hogy az autóból kiszálló férfiak nem rokonok voltak, hanem a libanoniak, akik piszkos munkák elvlgzlslre mozgósítottk a fiatal migránsokat. A klán mindenütt müködteti a pénzmosodáit, pékségeket, pizzériákat, fodrászüzleteket, sarki boltocskákat, játékszalonokat, shishbárokat üzemeltetnek, amikben a menekültek feketén dolgozhatnak, emellett ellátják a drogfutárszolgálatot. A tévében volt erről egy riportfilm: legtöbbjük továbbra is kapja a szociális segélyt, átverik a szociális rendszert és mi, mi hagyjuk, hogy átvágjanak minket! Igen, röhög rajtunk az egész muzulmán világ! Amint átlátja valaki ezt az egészet…. hát, tényleg nem vagyunk normálisak.

Balkáni mintára felépülő klánokról is tudunk. Sokan menedékkérőként érkeznek, ráülnek az állam zsebére és ott is maradnak. Útlevélhamisítás, lánykereskedelem, futtatás a szakterületük. 12 éves lányokat is áruba bocsátanak, ezek a kislányok a későbbi kényszerházasságok feleségjelöltjei. A családi klánok majd mindegyike él a nemi erőszak, majd a zsarolás eszközeivel, emellett gyerekpornógyártással is foglalkoznak. Van egy 14 éves szerbiai védencem, akit többször is megerőszakoltak úgy, hogy közben az egészet filmre vették. Ez a film az interneten kering. A lányt 10 éves kora óta ismerem, nem tudom szavakba önteni a borzalmat, amit éreztem, amikor tudomásomra jutott, hogy mi történt. Rengeteg további, hasonló esetről tudnék beszámolni. Leveleket írtam a sajtónak, de nem reagáltak rá. A rendőrség nehézségekkel küzd. Kénytelen voltam belátni, hogy azoknak a lányoknak, akikért nem emeli fel a szavát senki, vagy akiknek nincs segítő, támogató családjuk, gyakorlatilag nincs semmi esélyük, egyedül nem tudnak kikeveredni ezekből a helyzetekből.

Mit tudok még elmondani? A törvényeinkkel konfliktusba kerülő emberek jelentős hányada migráns. Személy szerint a szomáliaiakat tartom a legveszélyesebbeknek, vallási fundamentalizmusuk és a társadalmukban megszokott, nőket megvető magatartásuk miatt.

N.O-S: Úgy hallottam, a német iskolákban meglehetősen drámai lett a helyzet. Mit tudsz erről elmondani?

R.S: Amit a negyedikesek körében végzett, legfrissebb kutatások mutatnak, az valóban lehangoló. A városi iskolák tanulóinak több, mint 50 százaléka migrációs háttérrel rendelkezik. Az oktatási színvonal olyan mélyre süllyedt, hogy a tanulmány szerint az a feltörekvő országok színvonalával egyenértékű. A legnagyobb gondot a muzulmán családok gyerekei jelentik, ők teszik ki a bevándorló gyerekek zömét. Úgy vettem észre, az erősebbek szokásjoga dívik és fokozódik az agresszió. Azt tapasztalom és mindenhonnan ugyanezt hallom, hogy a német családoktól eltérően, a muzulmán családoknál a testi fenyítés, az apa és az idősebb fiútestvér verekedő magatartása hozzátartozik a mindennapi élethez. Ebből kifolyólag a gyerekek borzasztóan agresszívek és a konfliktusokat gondolkodás nélkül az öklükkel oldják meg. Természetesen nagyon erős bennük a falkaszellem is. Más kultúrák eltérő neveltetésű gyermekei, akik megszokták, hogy a konfliktusos helyzeteket vitával is el lehet simítani, akiket tehát kiskoruk óta szabad véleménynyilvánításra és toleranciára neveltek, kapásból a vesztesek oldalára kerülnek. Mert ha vitatkozni próbálnak, az a muzulmán gyerekek szemében azt jelenti, hogy könnyű ellenfelek, tehát hogy potenciális áldozatok.

Ha felnőtt keveredik velük nézeteltérésbe, azonnal csoportba verődnek és egyemberként fordulnak a felnőtt ellen, mert a világot ők “a muzulmánok kontra többiek” alaptétele felől értelmezik. Ugyanezt a viselkedést tapasztalom a roma gyerekeknél is. Nagyon sok súlyos testi sértésre került és kerül sor, de a tanárok keze meg van kötve, mert a törvény nem ad lehetőséget sem a fegyelmezésre, sem a nyomásgyakorlásra. A szociálisan kirívó gyerekek számára létrehozott speciális iskolák már tömve vannak és egyébként is hiány van a muzulmán társadalmakban kiképzett tanerőkben, a módszerekben és az eszközökben, amikkel azonnal és hatékonyan reagálni lehetne. Problematikusnak tartom a volt pedagógus menekültek gyorstalpaló tanárképző programját is. Először is azért, mert számtalan menekült tanárnő fejkendőt visel. Ezzel megszegik a semlegesség elvét és negatív mintát nyújtanak. Másodszor: másfél, két év után sem beszélnek kifogástalanul németül és ez magában rejti annak a veszélyét, hogy a gyerekek némettudása is hiányos lesz és megtörténhet, hogy a bevándorlók gyerekei még 10 év után is rosszul fognak beszélni németül. Máris tudnék erre példákat sorolni. Harmadszor ezek az újdonsült tanárok és tanárnők nem ugyanazt a képzést kapták, mint a németországi tanárok. És negyedszer és számomra ez a legaggasztóbb: egyesek bigott módon vallásosak, nem hisznek az evolúcióban, nem fogadják el a tudomány eredményeit, nekik még mindig a Korán a mérvadó. Olyan tanárnőről is tudok, aki vallási okok miatt nem hajlandó a férfi kollégákkal kezet fogni!

Én nem akarok ilyen tanerőket látni az országunkban, az iskoláinkban, ahol a jövőnk cseperedik. Nem akarok csadoros, fejkendős tanárnőket, akik ilyen példaképet nyújtanak, mert a fejkendő ezt adja hírül: “a férfi alattvalója vagyok”. A fejkendő egy hitvallás, egy vallásos ideológia szimbóluma, ami a világot a muzulmán szempontok szerint pontosan kettő, vagy “halal”, vagy “haram” (tiszta- tisztátalan) részre osztja. Ez a szimbólum a hajat szégyenteljes szőrzetté nyilvánítja. Az Isten szerelmére, miért van nekünk ilyesmire szükségünk a mi iskoláinkban?!

N.O-S: Szerinted mi a migrációs politika legnagyobb hibája?

R.S.: Először is az, hogy a politika minden menekülttel úgy bánik, ahogy a bevándorlókkal szokás, tehát nem olyan menedékkérőnek tekinti őket, akik egy ideig nálunk élnek, de amint lehet, majd visszatérnek a saját hazájukba. Akkor viszont kéretik őszintének lenni és menekült helyett következetesen a migráns vagy a bevándorló elnevezést használni, ahogyan azt Lengyelországban teszik. A törvényeket pedig ennek megfelelően át kell fogalmazni, hogy a menedékkérőknek ne kelljen hazudozniuk, illetve olyan új törvényeket kell alkotni, amik lehetővé teszik, hogy csak azokat engedjük be, akikre szükségünk van, másokat pedig bizony nem. Azokat, akik dolgozni akarnak és nem állami támogatásokból megélni.

Hadd említsem meg a menedékjogi eljárás hiányosságait is. A törvény értelmében mindenki csak addig jogosult a menedékjogra, amíg a kérelmét ellenőrzik, elfogadják, vagy elutasítják. Egy ilyen kivizsgálás viszont gyakran nagyon sok időt vesz igénybe. Sokan csak a tartózkodáshoz való hozzájárulást kapják meg, vagyis, ahogy a német tartózkodási jog fogalmaz: a kiutasításra kötelezhető személyek “kiutasításának ideiglenes felfüggesztését”. Ez még nem jelent tartózkodásra jogosító engedélyt, tehát nem indokolja a jogszerű tartózkodást sem. A megtűrt személyek továbbra is kötelezhetők az ország elhagyására. Ha a negatív döntést kézhez kapják, a menedékkérők fellebbezni szoktak. A hosszú, bürokratikus procedúrával évek telnek el, így a fellebbező személy, vagy család további hosszú éveket tölthet az országban, ami viszont már feljogosítja őt, őket arra, hogy a tartózkodási engedélyt megkapják.

A tapasztalat azt mutatja, hogy azok a személyek, akiket egyszer már kiutasítottak és önként elhagyták az országot, három hónappal később újra megjelennek és megint a saját nevükön, ugyanazokkal a papírokkal, újra benyújtják a menedékjogi kérelmet. Így éppen a menedékjogra valóban jogosult igénylőktől veszik el a helyet. Tehát ismétlem: ha egy kiutasított személy önként hagyja el az országot, joga van hozzá, hogy három hónappal később visszatérjen Németországba és újra beadja a menedékjogi kérelmet. Emellett a jelenlegi törvény lehetőséget nyújt arra is, hogy bárki beadja a kérelmet, akkor is, ha olyan országból érkezik, ami biztonságosnak számít. És ezekből az országokból nagy tömegekben érkeznek emberek és a legfurcsább indokokat sorolják fel a menekült státusz megszerzése érdekében, például: “a szomszédunk haragszik, mert elrontottuk a kölcsönkért autóját és nem tudtuk kifizetni neki a javítás költségeit”. Ekkor mozgásba lendül az apparátus és telnek a hónapok, az évek. Valamikor kapnak egy felszólítást, hogy hagyják el Németországot – ilyenkor jön az, hogy a család egyik tagja hirtelen megbetegedik és kiderül, hogy mondjuk pszichés panaszok, vagy idegösszeomlás miatt nem tudnak elindulni, tehát az érintett és népes családjának a kitoloncolása egy későbbi, meghatározatlan időpontra halasztódik.

A hivatalokkal éveken át lehet játszadozni és ha nagy nehezen valamikor mégiscsak sor kerül a kitoloncolásra, három hónappal később újra fel lehet bukkanni. Kiderült, hogy sok migráns több ingatlannal rendelkezik a saját hazájában, és nincs semmi okuk rá, hogy idejöjjenek. Mások a szegénység elől menekülnek, renegeteg a gazdasági menekült, és ezt emberileg meg lehet érteni, de, mint mondtam, a helyzetük nem indokolja a nemzetközi menedékjog megszerzésének szükségességét. Ügyük elbírálása idején szociális segélyből élnek, egy részük emellett feketén dolgozik. Amikor a távozás már nem halogatható tovább és kénytelenek elhurcolkodni, autókaravánokkal indulnak útnak, viszik a nagyméretű autókra felpakolt, nálunk összeharácsolt javakat, amiket majd otthon értékesítenek. Utána sokan menetrendszerűen újra megjelennek és újra kérelmezik a menedékjogot. Ugyanazzal az indokkal, ugyanazzal az útlevéllel, ugyanazzal a névvel. Úgy gondolom, hogy legkésőbb a második alkalommal már nem lenne szabad beengedni ezeket az embereket és sürgősen be kellene fejezni azt a költséges gyakorlatot, hogy újra és újra végigfuttatják a kérelmüket a rendszerben.

N.O-S: Úgy hallottam, készülnek a családegyesítés tervei. Mi a véleményed erről?

RS: Egy hivatalnok elárulta nekem, hogy a következő 3 évben több millió ember fog érkezni Németországba, nemcsak a hátrahagyott családok, de új menedékjogot kérők is. Most már mindenki tudja, hogy az integráció rendkívül problematikusan zajlik, de sok politikusunk még mindig ragaszkodik hozzá, hogy az elmúlt néhány év útján járjunk és előszeretettel puffogtatják a “Nobody is illegal” üres frázisát. Egyetlen kezemen meg tudom számolni, hogy hány menekült integrációja mondható sikeresnek azok között, akiknek az ügyeit én intéztem. Fontosnak tartom kiemelni, hogy integráció alatt nem a kultúrájuk, vagy az identitásuk megtagadását értem, hanem annak az életformának az elfogadását, amiben mi élünk, itt, a kulturált, európai Németországban. Az értékeink elfogadásához az is hozzá kéne tartozzon, hogy ne csak azzal a néhány önkéntes segítővel elegyedjenek szóba, akik a papírjaikat és egyéb ügyes- bajos ügyüket intézik, hanem hogy nyissanak a német civil társadalom tagjai felé is.

Az én környezetemben a többség csak a honfitársaival, vagy más muzulmánnal veszi körbe magát és olyan párhuzamos társadalmakban él, ahol a kulturális – vallási értékeket tartják a legnagyobb becsben. Tehát a mi társadalmi berendezkedésünktől inkább elhatárolódnak. Mivel a létszámuk látványosan nő, már nem is igazán igénylik a beilleszkedést, egyszerűen nincs szükségük rá; a muzulmán tásadalom egyértelműen erősödik. Ezért is tartom prolematikusnak a családegyesítés tervezetét, azt hiszem pontosan itt lenne égető szükség a differenciálásra és annak megállapítására, hogy ki az, aki csak átmeneti menedéket kér és nem akar letelepedni, és mikor beszélhetünk klasszikus értelemben vett immigrációról. Sokkal körültekintőbben kellene vizsgálni, hogy a menekült státusz igénylése valóban indokolt-e. Ha szükség van rá, mobiltelefon, Facebook – és Twitter profil ellenőrzéssel, teljesen mindegy, hogyan. Mert tisztáznunk kell a kérdést: hol és milyen körülmények között él az igénylő hátra hagyott családja?

Nagyon sok olyan kiskorú menekültünk van, akinek a családja biztonságban él és csak arra vár, mikor jöhet Németországba, a gyerek után. Nem értem, miért van erre szükség, hiszen a fiatal nyugodtan visszaköltözhet a nagycsaládhoz, élhetne otthon is jól. Hogy néhányan azért vannak itt, mert a családjuk tervszerűen előre küldte őket, azt pontosan tudjuk. Úgy hallottam, hogy pl. Bejrútban elképesztően sok család vár arra, hogy családegyesítés ürügyén Németországba költözhessen. És ebben az egészben az a legszörnyűbb, hogy az igazi menekültek, akik valóban védelemre szorulnak, mert a hazájukban üldözik őket, például azért, mert más vallásúak, keresztények, jazidok, kitért muzulmánok, hátrányba kerülnek. Nekik azonnal meg kellene adni a menedékjogot. Ehhez képest túl sokáig kell várniuk, hosszú idő telik el, amíg a családjukat kihozhatják és ez borzasztóan szomorú és nagyon nincs rendjén. Már csak azért sincs, mert gyakran a szomszédos muzulmán országokban várakoznak és állandó rettegésben élnek. Velük soron kívül és gyorsított eljárással kellene foglalkozni. Megjegyzendő viszont, hogy legtöbbször ők is családostól érkeznek. Tüzetesebben meg kellene vizsgálni, hogy kik a valódi üldözöttek, kik keresnek átmeneti menedéket és kik érkeznek a későbbi hazatérés és nyerészkedés szándékával. Alapos kivizsgálás nélkül nem lenne szabad családokat ideengedni, mert ha a család egyszer megérkezik, akkor a legtöbbje itt is marad.

A családegyesítés kérdéskörében a legtöbb aggodalomra az adja az okot, hogy a keleti – muzulmán társadalmakban a család patriarchálisan szervezett klánt, nemzetséget, nagycsaládot jelent. A családegyesítéssel párhuzamosan tehát egy olyan iszlamista családrendszert is importálunk, ami erősíti a párhuzamos társadalmakat, számtalan veszély forrása és garantáltan integrációs problémákhoz vezet.

Erre már bőven láttam példát a kíséret nélkül érkező kiskorúaknál: 2,3 év után már egész jól beilleszkednek, az iskolákban német fiatalokkal barátkoznak, a jól képzett német szociális munkások hálózata révén elsajátítják a mi kultúránk és értékrendszerünk alapjait, aztán megérkezik a család és mindaz, amit addig tanultak, lenullázódik. Ezt a jelenséget számtalanszor megfigyelhettük. A nyitott és kíváncsi fiatal egycsapásra megváltozik, hárító magatartást vesz fel velünk szemben, megveti a mi nem-muzulmán életformánkat, mert már a háta mögött áll a család, amelyik mindezt elutasítja.

Röviden összefoglalva: nem akarok egy olyan növekvő párhuzamos társadalom terjedő árnyékában élni, aminek elsőként a nők isszák meg a levét és ami elrabolja a szabadságunkat.

N.O-S: Szerinted mit kellene kezdeni azokkal a bevándorlókkal, akik nem akarnak integrálódni?

R.S. : Erre a kérdésre nem olyan egyszerű a válasz. Aki háborús övezetből érkezik, azt jelen pillanatban nem lehet csak úgy, kihajítani, akkor sem, ha hamisan adta meg az életkorát, vagy bűntényt követett el. Ezt törvénynek kellene szabályoznia: aki bűntényt követ el, aki fegyverrel a kezében mások életét kioltotta, azt ne illesse meg a menedékjog. Aki az államunk ellen dolgozik, azt ki kellene utasítani. De az állam ilyen esetekben gyakorlatilag tehetetlen. Itt van a szírek példája: először a háború miatt jöttek, most pedig azért jönnek, mert azt állítják, hogy Assad- ellenesek voltak és otthon halálos büntetés várja őket. És noha nem egy közülük ISIS, vagy egyéb terrorszervezet tagja volt, vagy itt vált radikálissá, vagy itt követett el bűntényt, a jelenlegi német törvények értelmében nem lehet kitoloncolni őket, ez az opció itt fel sem merülhet.

Továbbá: miben mérjük az integrációt? Csak mert beszélsz németül és dolgozol, még messze nem vagy integrált. Ha elutasítod a mi értékeinket, ha nem vagy lojális a Nyugathoz, Németországhoz, hozzánk, vagy úgy gondolod, hogy Németországnak át kell vennie a muzulmán nézőpontokat, biztosítania kell a te vallásos kultúrkörödnek kijáró extra juttatásokat, ha így gondolod, akkor, szerintem, te nem vagy idevaló.

N.O-S: Véleményed szerint hogyan kellene eljárni az iszlámmal Németországban?

R.S.: További körüludvarlás helyett minden eszközzel akadályozni kellene a politikai iszlám hirdetőit és intézményeit, beleértve számtalan mecsetet is. Olyan törvényekre van szükségünk, amik megszabják, hogy a mecsetekben meddig lehet elmenni, mit szabad prédikálni és főként, hogy mit nem. Addig nem lenne szabad újabb mecsetek építésére engedélyeket kiadni, amíg a már meglévőket nem ellenőrzik és nem tisztázzák, hogy kik a finanszírozók, milyen szervezetek állnak a háttérben. Nagyon sok mecsetben ugyanis kifejezetten felszólítják a hívőket, hogy a hitetlenektől határolódjanak el és ne integrálódjanak. Erről az ARD riportere, Constantin Schreiber a tudósításaiban, számtalan mecset végiglátogatása után világos képet nyújtott. Vannak mecsetek, ahol szándékosan radikalizálják és fanatizálják a híveket, a szakértők már évekkel ezelőtt leadták a figyelmeztető vészjeleket. Török, iráni, szaud – arábiai szervezetek segédkeznek újabb és újabb mecsetek megépítésében, az imámok fizetését is ők biztosítják. Sok imám még németül sem tud. De úgy tűnik, hogy a politikát ez nem érdekli.

Ellenzem az iskolai vallásoktatást is: helyette etikát kellene tanítani. Továbbá ragaszkodnék a fejkendőtilalomhoz a közszolgálat minden területén és az iskolákban: sem a tanárnőknek, sem a tanulóknak nem lenne szabad az iszlamizmus lobogóját viselni.

Attól tartok, hogy a következő választások idején, talán már 4 év múlva, egy új jelenséggel kell majd számolnunk. A muzulmánok előbb vagy utóbb meg fogják alapítani a saját pártjukat és mivel máris kiterjedt szavazóbázissal rendelkeznek, győzelmük garantált. A baloldaliak, a zöldek és tulajdonképpen majdnem minden párt segítségével vallási ízlésüknek megfelelően fogják átírni a törvényeinket és ezeket nekünk majd be kell tartani. Mint tudjuk, nagyon sok muzulmán abból az alaptételből indul ki, hogy a hitetleneket meg kell téríteni, adókat kell kivetni rájuk, vagy egyéb eszközökkel kell alattvalót faragni belőlük. Nagyon sok muzulmán, főleg a politikai, államellenőrző iszlám tagjai, máris azon töri a fejét, hogy hogyan tudná az érdekeit velünk szemben minél jobban érvényesíteni – ezt nem is titkolják. Ha minden így zajlik tovább, egyre több hatalom birtokosai lesznek Németországban. Tudunk olyan Facebook csoportokról, ahol egyértelműen Németország iszlaimizálására szólítják fel a tagokat, ahol olyan utasítások fogalmazódnak meg, amelyek az én véleményem szerint egyértelműen alkotmányellenesek – nagyon sok ilyen jellegű beszélgetés és hozzászólás olvasható. Vagy ahol egy kutya rápisil Izrael zászlójára és ez a kép általános tetszést arat, vagy ahol gyűlölködésre úszítanak és ellenünk heccelik a tagokat. És ezeket a Facebook fiókokat nem távolítják el, ahogyan a szalafisták fiókjait sem! Pedig nálunk kínosan ellenőriznek minden Facebook bejegyzést; azoknak a profilját viszont, akik anti-iszlamista nézeteket vallanak, villámgyorsan blokkolják. Ha nem ébredünk fel, ha továbbra is homokba dugott fejjel élünk, a helyzet tragikus véget fog érni.

N.O-S: Mit szeretnél még Lengyelországnak, nekünk, lengyeleknek elmondani?

R.S.: Maradjatok következetesen hajlíthatatlanok az EU nemzetközi jogi visszaéléseivel szemben, ebben az esetben álljatok ellen a menekültek kívülről rátok kényszerített elosztásának. Minden országnak és népnek joga van eldönteni, hogy milyen vendégeket fogad be. Egyetlen államnak sem kötelessége feladni az önrendelkezési jogát. Az államotok területén élő embereknek joguk van ahhoz, hogy a kormányotok idegenek beavatkozása nélkül vezesse az országot. A nemzetközi jog kimondja, hogy jogotok van a saját politikai utatokat járni, a saját politikai státuszotokat meghatározni és idegen uralom nélkül élni. Az a benyomásom, hogy a kontinensen olyan érdekcsoportok munkálkodnak, amik egy új Európa megteremtését tűzték ki célul, egy olyan szabványosított Európáét, ami a nemzetközi jogot és a választások útján kialakított állam önmeghatározási jogát előbb meggyengíteni, elmosni, végül felszámolni igyekszik.

Ne veszítsétek el a nemzeti identitástudatotokat, szerintem nincs olyan nemzet, nép, csoport, bennszülött etnikum, legyen az olasz, francia, német, vagy lengyel, amelyik életben tudna maradni, ha saját, jól felfogott érdekeit követve nem tud elhatárolódni. Ezzel azt akarom mondani, hogy alaposan fontoljátok meg, hogy kiket fogadtok be. A muzulmán országokból egyre több olyan menekült érkezik, akik valóban üldözöttek. Keresztények, vagy olyan kisebbségi csoportokhoz tartozók, akik a mi nyugati berendezkedésű értékrendszerünkbe jól, vagy jobban be tudnak illeszkedni, és akiket megfelelő támogatással könnyen integrálhattok.

 

Erster Erfahrungsbericht von Rebecca Sommer, ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiterin/Integrationslotsin 2012-2020 „SOS, Aufnahmestopp jetzt sofort!“ (Initiative an der Basis)

Rebecca Sommer gab zwei Interviews in polnischen Zeitungen
(dorzeczy und Euroislam).

Hier die deutsche Fassung:Rebecca_Sommer_@United_Nations_Indigenous_Peoples_Film copy

Interview mit Rebecca Sommer
Von Natalia von der Osten-Sacken, 18.1.2018

Rebecca Sommer ist eine internationale, seit 2012 in Berlin sesshafte deutsche Künstlerin, Journalistin, Fotografin, und vielfach preisgekrönte Filmemacherin.

Bis zu ihrer Rückkehr nach Deutschland 2012 engagierte sie sich mit speziellen beratenden Status bei den Vereinten Nationen (ECOSOC) im UN-Hauptquartier als auch in Genf für Menschenrechte, mit speziellem Fokus auf Indigene Völker und auf Völkerrechte. Sie arbeitete über eine Dekade lang mit dem UNHCHR und UNPFII, aber auch mit Flüchtlingen und dem UNHCR zusammen. Sie nahm über eine Dekade lang an den UN-Verhandlungen zur Deklaration der Rechte Indigener Völker teil, die auch durch ihre Unterstützung 2007 von fast allen Staaten adoptiert wurde. Sie besuchte zahlreiche Indigene Völker auf der ganzen Welt und brachte Menschenrechtsdokumentationen bei den UN vor, organisierte Kampagnen und klärte über die Menschenrechtsverletzungen gegen Indigene Völker in UN-Berichten in Bild, Schrift und Film auf. Als gefragte Völkerrechtsexpertin produzierte sie im Auftrag der Vereinten Nationen den Film „Indigene Völker und die UN“. Weiterhin nahm sie bis 2014 an den UN-Klimaverhandlungen (UNFCCC) teil und war bis 2014 Mitglied bei „Climate Justice Now“. Sie arbeitete als Redakteurin in großen britischen Zeitschriften wie Scene, The Face und Spirit und in amerikanischen Zeitschriften wie Black Book und Madison. Sie lebte und arbeitete in Indien, Groß-Britannien, Brasilien, Südafrika und in den USA. Seit dem Jahr 2012 engagiert sie sich für die Menschenrechte von Flüchtlingen in Europa und gründete und leitet die „Arbeitsgruppe Flucht + Menschenrechte“ (AG F+M), ein Netzwerk, welches Flüchtlinge in Berlin unterstützt.

N.O-S.: Rebecca, Du hast viele Jahre mit Flüchtlingen und Immigranten gearbeitet, du bist eine bekannte Menschenrechtsaktivistin. Schon Jahre vor der großen Migrationswelle im Jahr 2015 warst Du eine Person dafür bekannt sich für die unbegrenzte Aufnahme dieser Personen in Deutschland einsetzte. Was beeinflusste die Wandlung deiner Ansichten?

R.S: Ich habe mich nie für das „unbegrenzte“ Aufnehmen von Migranten eingesetzt, das geht ja gar nicht, dass ein Land unbegrenzt aufnimmt. Ich bin Humanistin und Menschenrechtlerin. Die ersten Jahre glaubte ich, dass die Menschen, die hierherkommen, wirkliche Füchtlinge sind, froh in Sicherheit zu sein, und daher den Willen haben werden, sich hier anzupassen und sich zu integrieren. Aber mit der Zeit, Stück für Stück, kam das böse Erwachen. Die Gründe dafür waren so facettenreich, dass ich einfach nicht mehr meine Augen verschließen konnte.

Sicherlich war einer der Wendepunkte, wie bei vielen von uns, Silvester 2015 in Köln. Da musste ich mir letztendlich eingestehen, das dieses Verhalten zu der überwältigender Mehrheit der Muslime, mit denen ich zu tun hatte, passt. Das war der Moment, wo ich mir sagte: „Rebecca, Du musst jetzt die Notbremse ziehen, alleine schon als Frauenrechtlerin, mit meiner kollektiven Verantwortung als Frau“. Ich versuchte bis dahin, vor mir die sich immer wiederholenden Verhaltens- und Gedankenmuster, ihre Weltanschauung, die auf ihrer Religion, dem Islam, und ihrer Kultur basieren, irgendwie zu rechtfertigen, z. B damit, dass sie eben neu sind. Und ich glaubte, dass diese mittelalterlichen Ansichten sich mit der Zeit ändern werden. Ich vertraute sehr auf unsere freiheitlichen, gleichberrechtigten europäischen Werte, und ich glaubte naiv, dass jeder Mensch sich für sie begeistern und sie übernehmen werde.

Aber ich musste mir, mich in meinem Ehrenamtsumfeld um- und sich wiederholende Erlebnisse über die Jahre mit ansehend, eingestehen, dass, sobald es muslimische Geflüchtete betrifft, diese mit ganz anderen Werten groß geworden sind; dass sie seit ihrer Kindheit einer Gehirnwäsche unterzogen und mit dem Islam indoktriniert wurden und mit Hochmut und Arroganz auf uns Ungläubige herabschauen. Ich nenne es “das Kopftuch im Kopf”. Zusätzlich, wenn sie hier ankommen, geraten viele in die Fänge von fundamentalistischen Imamen, dem politischen Islam (importiert aus der Türkei, aus Saudi-Arabien, Iran etc.), was sie noch in ihrem Fundamentalismus bestärkt und ihnen verbietet, sich mit uns Ungläubigen und unserer Lebensweise zu mischen, unsere Weltanschauung und Wissenschaften anzunehmen, worüber der deutsche Staat schon überhaupt keine Kontrolle mehr hat.

Ein Beispiel, was mir half meine Augen zu öffnen geschah 2016, als ich die Wahrheit über eine Gruppe von syrischen Flüchtlingen erfahren musste, die ich schon länger begleitete. Sie gehörten inzwischen zu meinem Freundeskreis. Ich half ihnen durch ihre Asylverfahren, regelte ihre Behördenangelegenheiten, besorgte ihnen Wohnungen, Möbel, Computer, Fahrräder, Bekleidung, Ausbildung, Kurse, Arbeit, Stipendium, und opferte unzählige Stunden von meiner Privatzeit für viele einzelne Fälle. In einem bestimmten Moment habe ich schließlich bemerkt, dass diese Leute mit mir ein falsches Spiel, also Taqiyya spielten. Sie haben mich getäuscht, und ich wurde meinerseits enttäuscht. Ich wurde allerdings von arabischen und kurdischen Menschen genau vor dieser muslimischen Taqiyya Täuschungsstrategie gewarnt, von Menschen, die nicht nur aus Kriegsgebieten, sondern gerade auch vor Muslimen fliehen mussten, aber ich wollte nicht auf sie hören. Und plötzlich ist es rausgekommen, dass diese Leute, für die ich alle Probleme gelöst hatte, die mit mir gegessen, gelacht und getanzt haben, die weder beteten noch in die Moscheen gingen, Ramadan nicht einhielten und über fundamental religiöse Muslime lachten, mich hinter meinem Rücken und in meinem Garten sitztend, eine„deutsche dumme Nutte“ nannten.

Das hat mir nicht nur sehr weh getan, weil ich gerade ihnen, denen ich Retterin, Freundin, Schwester und Mutter war, wirklich vertraute, sondern es hat mir einen weiteren Anstoß zur Besinnung gegeben. Denn sie waren ein gelebtes Beispiel und Hoffnung für eine gelingende Integration und auch auf Freundschaft zwischen westlich orientierten und arabisch-muslimischen Menschen. Ich habe ihnen nichts als geholfen, sie geschützt und gestützt und echte Freundschaft geschenkt. Sie mit offenen Armen in Deutschland willkommen geheissen – und als Dank wurde ich von ihnen in Worten, Gedanken und Taten beschmutzt.

In der Zwischenzeit habe ich mir Ordner mit den Fakten all jener Fälle, die ich je bearbeitet habe, angelegt, und ich beobachte den Werdegang von Flüchtlingen die ich begleitet habe, oder immer noch begleite, viel kritischer und genauer, aber auch die Fälle der anderen Ehrenamtlichen. Leider haben viele engagierte Ehrenamtliche wegen ähnlicher Erfahrungen inzwischen das Handtuch geschmissen. Die, die neu hinzukommen, sind dann wiederum oft so naiv, wie ich es einmal selber war. Aber im Gegensatz zu dem, was uns in den Medien erzählt wird, kommen gar nicht mehr so viele Ehrenamliche hinzu; andere, die schon lange dabei sind – so wie ich –, viele haben sich inzwischen institutionalisiert und machen Geld mit ihrem Engagement. Von denen wird man von einer Desillusionierung nichts erfahren, es wäre nicht in ihrem Interesse.

N.O-S.: Und was ist dabei herausgekommen?

R.S: Viele arbeiten immer noch nicht, sprechen immer noch kaum Deutsch, verbleiben unter sich, haben kaum oder gar keine deutschen Freunde. Andere wurden zu Straftätern. Oder sie radikalisierten sich. Oder man findet später heraus, dass sie Al-Nusra- oder ISIS-Kämpfer waren, die diese Organisationen immer noch bewundern. Es gibt zwar auch viele Ausnahmen, sie arbeiten, sprechen Deutsch, aber das Kopftuch im Kopf, die Überheblichkeit, sich als Muslime als was Besseres zu sehen, diese unsägliche Überheblichkeit uns gegenüber, verbleibt trotzdem bei den Meisten! Inzwischen habe ich jegliches Engagement, die Lust zur Ehrenamtsarbeit mit diesen muslimischen, dem Patriarchat fröndenden Leuten verloren.

Jetzt erkenne ich, wie sie ticken. Ich führe die angefangenen Fälle zwar weiter, nehme aber nur noch neue Fälle auf, wo es sich meiner Ansicht nach um wirkliche Flüchtlinge handelt, die einen Grund haben, in unseren säkularen Staat zu kommen, wo Frauen und Männer per Gesetz gleichberechtigt sind, wo Schweinefleisch gegessen wird, wo wir sogar nackt am Strand sitzen dürfen. Diese Freiheit ist kostbar und sehr verletztlich. Wenn man nur bedenkt, wie viele Menschen plötzlich hierher kommen, die ein Kopftuch im Kopf tragen, und alleine schon durch ihre Masse hier alles verändern! Das sehen wir ja schon jetzt. Jetzt bin ich sehr vorsichtig und extrem misstrauisch geworden. Alle anderen sollten besser in einem muslimischen Land Asyl bzw. Arbeit und ein besseres Leben suchen, anstatt zu versuchen, uns ihre frauenfeindlichen, mittelalterlichen Werte aufzuzwingen und damit auf lange Sicht uns allen zu schaden.

Daher helfe ich jetzt vor allem Frauen und religiösen Minderheiten, die aus muslimischen Ländern flüchten müssen: politischen Flüchtlingen, Journalisten, Muslimen, die ihrem Glauben abgeschworen haben und deshalb verfolgt werden. Und ich helfe ganz besonders gerne Frauen. Da sind einige, die sich jetzt mit ihrer neuen finanziellen Sicherheit, die sie hier in Deutschland genießen, von ihren Ehemännern trennen wollen. Sie wurden zwangsverheiratet und mussten ein Leben lang diesen Mann, den sie innerlich hassen, mit einem Lächeln bedienen. Es gibt viel psychologische Gewalt und Vergewaltigung in diesen muslimischen Ehen. Die Frau hat keinen Menschenwert, sie ist Sexobjekt und keine Parnerin, sie ist Arbeitstier und Gebährmaschine. Das ist ihre Aufgabe als gute Muslima. So, wie die meisten Muslime keine Achtung vor uns haben, so haben sie keine Achtung vor ihren Frauen. Nicht alle natürlich – ich kenne da auch ganz süße Paare, aber doch die meisten. Das gilt auch für viele muslimischen Passdeutschen. Die Anleitung dazu gibt der Islam. Deshalb warne ich jetzt davor. Ich habe genug gesehen, gehört, erlebt. Ich habe meine Fakten.

N.O-S: Du hast das Wort Taqiyya erwähnt. Wie verstehst Du es, und wie bist du in Berührung mit dem Begriff gekommen?

R.S: Das Wort Taqiyya ist den meisten Europäern nicht bekannt. Menschen, die versuchen, vor dieser Form des religiös gerechtfertigten Lügenverhaltens zu warnen, selbst, wenn sie aus dem gleichen Kulturkreis kommen wie die Immigranten, die wir Flüchtlinge nennen, werden sofort als Rassisten gebrandmarkt. Taqiyya bedeutet „Täuschung“. Sie gibt die Erlaubnis dafür, dass Muslime äußerst betrügerisch zu uns Nicht-Muslimen sein dürfen, wenn dies dem Schutz des Islams und der Muslime dient. Es gibt verschiedene Formen des Lügens, die im Umgang mit Nicht-Muslimen unter bestimmten Umständen erlaubt sind, wobei das bekannteste die Taqiyya ist. Diese Umstände sind typischerweise diejenigen, die die Interessen des Islams, als auch eines einzelnen Muslimen, der zum Umma-Kollektiv gehört, fördern – z.B. indem sie durch eine Lüge das Vertrauen von Ungläubigen gewinnen, was diese dann verwundbar und schwach macht, und man kann sie schließlich besiegen.

Vertrauensbruch ist somit vorprogrammiert. Ein Muslim darf einen Ungläubigen belügen und betrügen, es ist ethisch nicht verwerflich, solange er aus dieser Täuschung einen Nutzen zieht, der ihn und damit das muslimische Umma-Kollektiv, weiterbringt. Er muss sich nicht dafür schämen. Um Nutzen aus einem Ungläubigen zu ziehen, dürfen sie dir Freundschaft oder Liebe vorheucheln, solange sie im Herzen es nicht so meinen. Mit Taqiyya sind Muslime frei von Haftbarkeit gegenüber Ungläubigen – meine Warnung an die Frauen, die sich auf muslimische Männer einlassen! Aber auch ganz besonders an unsere Politiker, die Verträge mit Islamverbänden machen – denn kein Schwur, nicht mal im Namen Allahs, hat Bedeutung wegen der Taqiyya, denn Allah hat seinen Gläubigern bereits die Auflösung ihrer Eide gegenüber Ungläubigen vorgeschrieben. Einzige Bedingung: Der Lügende muss im Herzen fest an den Koran und Alllah glauben. Taqiyya erlaubt sogar, dass ein Muslim so tut, als sei er kein Muslim. Er darf alles sagen und tun, um zu täuschen, solange es dazu dient, z.B. eine Person in Vertrauen zu wiegen. Oder ein Land. Das muss man sich mal vorstellen, mit was für einer religiösen Ideologie wir es hier zu tun haben!

Taqqiya kommt, glaube ich aus dem Schiitischen, wird aber ebenso, auch wenn sie es vehement bestreiten, von Sunniten eingesetzt und erlaubt sogar das Essen von Haram-, also „unreinen“ Gerichten, oder vorzuspielen, dass man ein Atheist sei. Man muss sich also dessen bewusst sein, dass das Sagen von Unwahrheiten zu Nicht-Muslimen in den muslimischen Ländern nicht als verwerflich betrachtet wird. Und ein leichtgläubiger deutscher Freiwilliger trifft eine Kultur, die er ganz und gar nicht begreift. Gerade in der Flüchtlingsunterstützung bemerkst du nach einiger Zeit, dass viele Flüchtlinge, nicht alle sebstverständlich, aber doch zu viele wenn man bedenkt, dich duch Täuschung manipulieren, um möglichst viel und ganz besonders engagierte Hilfe von Dir zu bekommen, und vor allem verheimlichen wie fundamental religiös sie wirklich sind, und wie sehr sie unser Wertesystem und unsere Gesellschaft ablehnen.

Es sind ähnliche Geschichten: dass sie Medizin, Jura oder Informatik studiert haben, dass ihre Eltern tot sind und die kleinen minderjährigen Brüder in der Türkei auf der Strasse am verhungern sind und man ihnen helfen soll sie herzuholen, oder sogar dass ihre ganze Familie in den Kriegshandlungen umgekommen ist. Das man dem sich als säkular und moderat-modern ausgebenden Eheman helfen soll die geliebte Ehefrau (die genauso frei wir wir hier leben würde), und die Kinder zu holen. Und plötzlich erscheinen in Deutschland Onkel, Tanten, Eltern, und auf einmal zählt die ganze tote Familie 15 Köpfe und hat drei Wohnungen. Der kleine Bruder kommt an, die Eltern sind gar nicht tot sondern leben sicher in der Türkei, und im Gegesatz zum Erzählten stellt sich heraus dass er alles andere als hilflos, sondern ein Al-Nusra Kämpfer in Syrien war. Und der grosse Bruder alles andere als ein moderater Musime ist. Oder Du erfährst dass ihr Diplom gekauft wurde. Oder du erfährst das die Familie zwar arm, aber in einem sicheren Gebiet in Syrien lebte, und hierherkam um ein besseres Leben zu führen. Oder Du wirst nach erfolgreicher Familienzusammenführung plötzlich von dem sich als moderat ausgebenden Ehemann gefragt, ob Du helfen könntest eine weitere Ehefrau und Kinder rüberzuholen. Die als geliebte und als modern beschriebene Ehefrau kommt tiefverschleiert an, und ist laut ihrer Erzählung totunglücklich weil er sie schlägt, ihr alles verbietet, weil er ein besonders strengläubiger Muslime sei.
Ich habe daraus gelernt, dass bei den Muslimen das Ausnutzten der Naivität, also in Ihren Augen eines Schwächeren, nicht als etwas Schlimmes verurteilt wird.

Fakt ist, in diesen vom Islam-geprägten Kulturen zählt der Stärkere, und wenn Du jemanden einfach so, aus deinem Herzen heraus hilfst, steht das nicht im Einklang mit ihrem Weltbild. Du bist für sie dumm, also einfach schwach. Und so werden wir von ihnen gesehen – als Dummköpfe, als gefallene Gesellschaft der Schwächlinge. Die meisten Europäer können es nicht begreifen, weil es nicht im Einklang mit unserem reformierten, aufgeklärten, christlich-humanistischen Wertesystem steht, auf das sich doch unsere Kultur stützt. Ich kenne natürlich auch viele individuelle Ausnahmen, sie bestätigen aber trotzdem die Regel. Ich finde es gut und wichtig im Umgang mit Muslimen offen für jede Einzelperson, für den individuellen Menschen zu sein, dass verbleibe ich auch, und habe auch muslimische Freunde. Wenn einem aber Unstimmigkeiten auffallen, im Gesagten oder Verhalten, dann warne ich, eben wegen der Taqiyya, zur Wachsamkeit und Vorsicht.

N.O-S: Du arbeitest in Flüchtlingsheimen. Was ist Dir aufgefallen?

R.S: Dort treffen Menschen vieler Regionen, Kulturen und Religionen aufeinander, vor allem muslimische Männer, darunter Personen, die durch Muslime unterdrückt, verfolgt, vergewaltigt, gefoltert, ganze Dörfer niedergebrannt wurden. Es gibt viel Zündstoff. Am häufigsten kommt es aber zur Unterdrückung oder zumindest zur Missachtung von Andersgläubigen, von Nichtgläubigen durch Muslime. Muslime bilden die Mehrheit in den Heimen. Viele scheinen zu glauben, dass sie eine Art „Übermenschen“ sind, und alle, die sich nicht zum Islam bekennen, werden als unterlegen betrachtet. Auf kleinen Fläche verstärken sich so diese Konflikte. Zum Beispiel gibt es Situationen wo die Ungläubigen oft nicht gleichzeitig mit ihnen die Küche oder den Waschraum benutzen sollen, und werden einfach arrogant oder sogar aggressiv verjagt.

Es gibt aber wie immer auch gegenteilige Situationen, wo sich z.B. Frauen aus unterschiedlichen Sprach-und Religionsgruppen einfach so in der Küche befreundet haben und sich sogar zum kochen verabreden, schon um nicht alleine mit Männern in der Gemeinschaftsküche zu stehen. Immer wieder belästigen muslimische Männer Frauen, auch alleinreisende Musliminnen, und wir hatten Vorfälle, wo der Wachschutz in solche Taten involviert war, mit türkischem, arabischen oder auch Roma Migrationshintergrund. In diesem Fall funktioniert auch dieses Phänomen, Muslime gegen die Anderen, egal aus welchem Land sie kommen.

Ich kenne einen Fall, wo eine Flüchtlingsfrau, eine Muslima aus Eritrea, vom Wachschutz belästigt wurde. Wir mussten die Polizei benachrichtigen, aber es hat sich nichts in dieser Sache getan.AG F+M Tanzgruppe zu Besuch in Fluechtlingsheim RudowerstrassseTanzkurse mit Flüchtlingen. Rebecca Sommer rechts

N.O-S: Du hast von den Belästigungen der Freiwilligen erzählt. In der Presse kann man jedoch keine Informationen zu diesem Thema finden. Warum?

R.S.: Es kommen immer wieder mal Fälle von Belästigungen mit freiwilligen Helferinnen vor, aber keine von uns hat je diesen Vorfall gemeldet, weil keine als Feindin der Flüchtlinge angesehen werden möchte und auch keine Probleme in den Heimen machen wollte. In diesen Fällen wirkt der gleiche Mechanismus, der bei mir wirkte, das ständige Rechtfertigen: er ist neu, er hat keine Ahnung, er versteht unsere Kultur nicht. Und auf diese Weise wird solches Verhalten gerechtfertigt, ohne dass es mit dem Überlegenheitsgefühl verbunden wird, mit dem dank des Islam diese Männern den Ungläubigen und Frauen gegenübertreten. Und vor allem den europäischen „Nutten“ gegenüber, denn genau mit so einem Bild in ihren Köpfen kommen die Männer aus ihren Heimatländern hierher. In meiner Gruppe wiederholen sich die Belästigungen immer wieder, vor allem den Freiwilligen gegenüber, die den Flüchtlingen Deutschunterricht geben und die mehrmals die Woche mit ihnen Kontakt haben.

Ein Beispiel: Nachdem eine Ehrenamtliche drei Monate lang zwei mal die Woche 1 ½ Stunden Deutschnachhilfe an einen Syrer gegeben hatte war sie überzeugt, dass alles super läuft und wollte einfach ganz normal und menschlich-herzlich sein und nahm eine Einladung bei ihm zum Essen an. Sie dachte, er will sich für ihre ehrenamtliche Unterstützung bedanken. Er jedoch dachte, die Hure will Sex. Es war der Frau nicht klar, dass sie von vielen Männern aus diesem Kulturkreis nur als ungläubige , unsittliche, immer dem Mann zur Verfügung stehendes Sex-Objekt angesehen wird, weil die Flüchtlinge gerade am Anfang sehr nett und höflich und respektvoll scheinen, also oft auch die oben genannte Taqiyya betreiben. Und dann passierte die unangenehme Überraschung, als der bis jetzt freundliche, höfliche Flüchtling sie plötzlich an den Haaren ins Bad zerrte, als sie wieder gehen wollte. Denn er kann es nicht fassen, dass sie jetzt gehen wird: Wieso ist die Hure auf sein Zimmer alleine gekommen?

N.O-S: Wie würdest Du die Einstellung der Flüchtlinge zu Frauen bezeichnen?

R.S: Vor allem wenn man muslimische Flüchtlinge fragt, wie ihre Einstellung zu den grundsätzlichen Menschenrechten wie persönliche Freiheit, Selbstbestimmung, Gleichheit zwischen Mann und Frau ist, dann geben geschätzte 75% in meinem Umfeld an, dass sie damit nicht einverstanden sind. Deshalb bin ich sehr beunruhigt, wenn ich immer mehr junge Mädchen und Frauen sehe, offen und vertrauensvoll, die mit ihnen Beziehungen eingehen. Sie verstehen deren Kultur nicht und haben keine Ahnung, was die Flüchtlinge unter sich über sie sagen. Sie wissen nicht, dass viele schon Frauen in ihrem Herkunftsland haben, die zu ihnen in Rahmen der Familienzusammenführung kommen werden. Oder dass die Cousine für die bestellte und innerhalb der Familie schon abgesprochene Heirat nur noch auf eine Einreisemöglichkeit wartet. Die Wahrheit ist auch, dass am Anfang die meisten jüngeren muslimischen Flüchtlinge ihre Religiosität nicht zeigen, bzw. sie verraten – sie trinken und essen deutsche Gerichte und nutzen alle Aspekte und den Spaß, die ihnen so eine Beziehung bietet. Und diese Frauen denken sich, dass ihr Partner eine Ausnahme ist und alle herumkursierenden Geschichten nicht der Wahrheit entsprechen.

Selbst, wenn es unter ihnen Leute mit gemäßigten Ansichten gibt, die sich integrieren und deutsche oder andere Frauen heiraten, so fürchte ich fängt ihre Intoleranz dann bei ihren Töchtern an. Letztendlich will fast jeder muslimische Neuhinzugezogene eine ihm untergeordnete muslimische Frau, am besten mit Kopftuch selbstverständlich, die keine kurzen Klamotten anzieht, ihn bedient, ihm Kinder gebärt, sich ihm nicht verweigert, keine männlichen Freunde hat, sich von ihm befehlen lässt, nicht ohne sein Wissen das Haus verlässt, ihm in allem gehorcht. Es geht bei diesen Heiraten auch nicht um Liebe. Die Liebe gehört zur Mutter und der Familie. Die Frau ist ein untergeordnetes Objekt mit gewissen Aufgaben. Westliche Frauen sind allemal Hängematte und Sprungbrett und werden zum Schluss auch noch mit Füßen getreten. Sie sind allein schon deshalb kein richtiges „Material“, weil sie „Schlampen“ sind. „Schlampen“, weil sie mit ihm geschlafen haben. Will sich aber eine westliche Frau von ihm trennen, kann es ihr passieren, dass sie dafür ermordet wird. So wie in Kandel gerade. Oder sie wird gestalked, oder er nichts unversucht lässt, um ihre Ruf zu schaden. Und auch hier sage ich immer wieder, Ausnahmen bestätigen die Regel. Die kenne ich auch. Noch. Wir werden es sehen, wenn Schluss ist.

N.O-S.: Wie ist die Geschlechterzusammensetzung und das Niveau der Ausbildung bei der neuen Immigration? Wir haben gehört, dass es vor dem Krieg fliehende Frauen und Kinder und hochgebildete Spezialisten sind.

R.S: Die überwältigende Mehrheit der so genannten Flüchtlinge und Immigranten, auch jener vor 2015, sind Männer. Jedoch in den letzten Jahren hatten wir viele Fälle der Familienzusammenführung, und aus diesem Grund bilden die Lobbies der Flüchtlinge Mythen, dass nur Familien, Frauen und Kinder vor den Bomben nach Deutschland geflohen seien. Es kamen bis 2015 während meiner Tätigkeit fast ausschließlich nur junge Männer, ich half einigen ihre Verwandten nach Deutschland zu holen und weiß, dass solche Prozeduren intensiv die ganze Zeit betrieben werden. Viele nach Deutschland geholte Frauen sind inzwischen schon wieder schwanger oder bekamen ihr nächstes Kind in Deutschland.

Was das Bildungsniveau der syrischen Flüchtlinge angeht, die den Hauptanteil der muslimsichen Flüchtlinge bilden, die zu uns seit dem Jahr 2012 gekommen sind, dann muss ich leider feststellen, dass die Mehrheit von ihnen gar keine adäquate Ausbildung hat. Ich weiß, dass die Presse am Anfang schrieb, dass von dort hoch ausgebildete Leute und Spezialisten in unterschiedlichen Fächern kämen, aber das ist einfach nicht wahr. Ich habe selbst solche Behauptungen verkündet, glaubte ich doch auch, was die Flüchtlinge mir erzählten. Die Wahrheit ist, dass solche Informationen von allen wiederholt wurden, aber nur wenige Journalisten haben Flüchtlinge überhaupt je zu Gesicht bekommen. Das zusätzliche Problem ist, dass, wenn diese Leute wirklich irgendeine Ausbildung haben, dann ist sie oft nicht kompartibel mit unserem System, und sie müssen fast von vorne anfangen. Die allermeisten müssen wie alle jungen Menschen noch etwas lernen, eine Ausbildung machen, die Schule zuende führen, einige studieren schon. All das kostet Millionen.

In vielen Fällen sehe ich, dass die Mehrheit der Syrer nicht im Stande sein wird, noch es zur Zeit ist, eine Familie zu unterhalten. Menschen aus Somalia, Nigeria- auch sehr schwierig, wenn wir über Bildung reden. Noch hinzu kommt, viele sind extrem aggressiv, religiös fundamentalistisch. Die Flüchtlinge aus Eritrea: die meisten sind friedliche Christen, es gibt aber auch Muslime unter ihnen. Kulturell sind die Menschen aus Eritrea aber ganz anders als die Menschen aus dem Nahen Osten. Sie haben fast immer meiner Erfahrung nach eine unzulängliche Schulbildung und lernen langsam Deutsch. Ich kenne Fälle, wo nach 3 Jahren immer noch kein Deutsch gesprochen wird, trotz wiederholter Deutschkurse, für die wir alle zahlen müssen. Afghanistan, Pakistan: das Gleiche. Ich begleite einige Flüchtlinge, die erst noch das ABC lernen müssen. Die meisten leben von Staatshilfe, und wenn ich so beobachte, wie sich die Leute seit 2012 entwickelt haben, fürchte ich, dann wird das auch so bleiben. Selbst wenn du als Arzt oder Zahnarzt aus dem Nahen Osten kommst, sind die Studien dort von den Unsrigen so verschieden, dass es lange dauern kann, bis sie hier praktizieren können.

Natürlich gibt es auch viele positive Ausnahmen. Ein syrischer Freund hat seine Ausbildung absolviert und arbeitet jetzt bei der Rentenversicherung. Ein Apotheker fand eine Anstellung. Ein anderer hat ein Restaurant aufgemacht. Ein gebildeter muslimischer Eritreer war in seiner Heimat Architekt und hat über Umwege eine Anstellung in einem Architekturbüro gefunden. Auch gibt es viele Flüchtlinge, die sich nicht auf eine Weiter- oder Ausbildung konzentrieren, sondern gleich nach vollendeten Pflichtdeutschkursen eine Arbeit suchen, um Geld zu verdienen. Als Wachschutz in einem Flüchtlingsheim oder als Hilfskraft bei Lidl. Andere machen ihren Führerschein und arbeiten als Fahrer, ohne eine langjährige Ausbildung oder ein Studium zu machen. Eine syrische Freundin, eine IT-Spezialistin, hat sehr schnell eine Arbeit gefunden und verdient jetzt monatlich 3000 Euro. Aber es ist vielleicht interessant, hier anzumerken, dass sie Atheistin ist und sich von strenggläubigen Landsleuten abgrenzt. Wie sie sagt, hatte sie ihr ganzes Leben als modern denkende Frau unter dem Joch des Islam in Syrien gelitten, und ihren Worten nach sind „religiös-muslimische Leute alle gleich“.

N.O-S: Wie ich gehört habe, stellt Zufluss von neuen Immigranten aus dem muslimischen Ländern eine Bedrohung für die hier lebenden, liberalen Muslime dar?

R.S: Wir haben in Deutschland besonders viele Frauen mit arabischem, kurdischem oder türkischem Migrationshintergrund, die aus muslimischen Familien kommen, die hier seit vielen Jahren leben und sich ihr Recht zur Selbstbestimmung innerhalb ihrer muslimischen Familienstruktur erkämpft haben. Ich habe Freudinnen und Bekannte, die mussten Ehrenmorden entgehen, und leben mit einer neuen Identität auf der Flucht bis heute vor der Familie, die sie ermorden würde. Mitten unter uns hier in Deutschland, stell Dir das vor! Sie sind gebildet, sind Ärztinnen, Künstlerinnen, Lehrerinnen, Sozialarbeiterinnen, Professorinnen, und sie bedecken ihre Haare nicht. Sie leben mit ihren Freunden zusammen ohne zu heiraten. Sie nehmen sich ihre Freiheit, so wie es bei uns normal ist. Und die erzählen, dass in Ballungsgegenden, wo viele Muslime leben und jetzt die vielen Flüchtlinge aus arabischen Ländern hinzukommen, sie wieder weniger Freiheiten haben. Wenn solche fundamentalen Muslime sie als eine Frau aus ihrem Kulturkreis erkennen, sprechen sie sie ständig an, kritisieren ihre zu westlichen Kleider und beschimpfen und bedrohen sie sogar.

Auch Flüchtlingsfrauen machen das und ermahnen sie, ein Kopftuch zu tragen, sich „sittlich“ zu kleiden. Wir als Land hingegen zahlen viel zu oft genau diesen Leuten für ihre mangelnde Integration hohe Sozialhilfen und sehen uns hilflos an, wie sie schon integrierte Menschen bedrohen und angreifen. Wir haben auch einen Rückschritt – viele, die schon lange hier leben, tragen heute ein Kopftuch. Außerdem wächst die Anzahl der Ehrenmorde – wir sollten bedenken, dass in dieser Kultur die Frau Eigentum des Mannes ist. Beunruhigende Dinge erschütterten letztens die Universität in Hamburg. Die Uni musste am Anfang letzten Oktobers einen Verhaltenskodex mit 10 Punkten zur persönlichen und religiösen Freiheit veröffentlichen, weil die muslimischen Studenten auf schreckliche Weise Frauen, die keine Kopftücher trugen, angriffen. Es beeinträchtigte das Funktionieren der ganzen Einrichtung. Inzwischen gehören andere Formen der Aggression wie die Forderung nach schweinefleischfreien Mensen oder nach Geschlechtern getrennten Gebetsräumen zum Alltag.

Vor allem die politischen Islamakteure in Deutschland sind sehr bemüht, wie man sagt, immer tiefer den Fuß in die Tür zu tun. Muslime versuchen ununterbrochen, sich als Opfer darzustellen, beklagen sich, dass sie beleidigt und diskriminiert werden, der Westen an allem Schuld ist, was dazu führt, dass alle ihnen nachgeben. Vor allem unsere Politiker. Das ist ein Fehler und falsche Toleranz, geboren aus dem Wunsch, dass niemand sich in Deutschland verfolgt fühlen soll. Aber niemand scheint zu bemerken, dass dadurch unsere Werte und wir es sind, die unsererseits von Muslimen diskriminiert werden. Das macht mich inzwischen echt wütend. Mir tun die Deutschen, und vor allem wir Frauen, inzwischen leid. Wir meinen es gut und ernten den Verlust von allem, wofür schon unsere Großmütter so hart gekämpft haben.

N.O-S: Ich habe von Seyran Ates von der liberalen Moschee in Berlin gehört, dass in Deutschland Zwangsehen ein großes Problem darstellen.

R.S: Eine mutige Frau. Ja, wir haben durch das rasante Wachstum der muslimischen Gemeinde aus der Türkei, dem Nahen Osten und dem Balkan immer mehr Zwangsehen, sogar von Kinder- und Mädchenhandel. Wir haben solche Fälle bei der Polizei gemeldet, aber Polizei und Behörden tun sich mit solchen Fällen schwer, es kamen sogar Begründungen, dass dies zu ihrer Kultur gehöre. Also, wir haben plötzlich zwei Rechtssysteme, die in einem Land existieren! Und manchmal will so ein Mädchen ihren Mann nicht verlassen, weil sie nichts anderes kennt als ihre Leute und ihre Kultur, in der sie groß geworden ist. Das meinen die Behörden mit Kommentaren wie „das ist bei denen so“, es ist deren Erfahrung.

Doch Fakt ist, die Mädchen werden gekauft und verkauft. Sie leben als Sex- und Arbeitssklavinnen, immer bewacht und ihrer Freiheit beraubt. In Deutschland! In einem mir bekannten Fall wurde ein Mädchen für 8000 Euro verkauft. Eine andere wurde gekidnappt, ein Roma Kind aus Polen. Und dann haben wir solche für mich schon kriminellen Politiker, die dazu aufrufen, die Ehe von Minderjährigen doch nicht zu annulieren, dies sei doch nicht zum Wohle der schon Verheirateten. Das ist ihre Antwort auf unser wachsendes Problem auch infolge der muslimischen Flüchtlingswelle, wo natürlich auch viele Minderjährige schon in der Heimat zwangsverheiratet wurden und somit als Ehepaar hierherkommen. Ich verlange die Trennung der Eheleute; das Mädchen soll sich erst einmal frei eintwickeln, zur Schule gehen, und mit 18 kann sie sich dann entscheiden, ob sie mit ihm zusammenziehen will oder nicht.

Zwingen kann sie hier in Deutschland laut Gesetz keiner. Wir hatten auch den Fall eines Pakistaners, der sich an einem 6-jährigen Mädchen vergangen hat und der aufgrund seines „kulturell-religiösen Hintergrundes“ eine Strafe auf Bewährung bekam.
Das nächste Problem ist die Gewalt in den Ehen. Eine typische Anektdote, die ich gerne erzähle: Neuankommende Flüchlinge mit Frau und Kindern werden gerne von anderen gewarnt, ihre Frau und die Kinder nicht vor Deutschen zu schlagen, das sei hier verboten. Das heißt, untereinander ist es also normal, dass Mann das tut? Ein Mann aus Afghanistan, der von seiner Ehefrau angezeigt worden war, da er sie mehrfach vergewaltigte, wurde nicht zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil „ihm nicht bewusst war, dass es eine Vergewaltigung war“.

Weil es im Islam erlaubt ist bzw. die Frau mit ihm schlafen muss, es sei denn, sie hat ihre Periode oder sie ist krank. Sonst darf sie sich ihm nicht verweigern. Und es gibt Anleitungen im Koran, wo das Schlagen der Frau, wenn sie widerspenstig ist, erlaubt ist. Darauf bezog sich der Richter als mildernden Umstand. Das heißt, mit dieser falschen Toleranz höhlen sogar Richter unser Rechtssystem aus. Es wird, so wie es aussieht, immer mehr mit zweierlei Maß gemessen. Die Gerichte sind bei uns eher links orientiert, viele Richter scheinen pro Migration eingestellt zu sein, und es häufen sich die Fälle, in denen Migranten oder Deutsche mit Migrationshintergrund einen „Kultur-Religionsbonus“ erhalten und somit bevorzugt werden. Es sind auch Richterinnen, die diesen Bonus vergeben, das finde ich besonders schlimm: Frauen, die sich gegen Frauen richten! In einem Fall suchte eine Richterin nach Gründen, einen türkischen Vergewaltiger zu entschuldigen.

Er steckte den Kopf einer Frau durch die Gitter des Bettrahmens und vergewaltigte sie brutal über Stunden. Die forensischen Untersuchungen ergaben eindeutige extreme Gewalt, die Frau konnte zwei Wochen kaum gehen, sie war überall markiert mit blauen Flecken. Doch die entscheidende Frage der Richterin für den Ausgang des Strafprozesses war an die Zeugin, das Opfer, gerichtet: „Könnte es sein, dass der Angeklagte dachte, Sie seien einverstanden?“ Das könnte sein, ließ die Zeugin das Gericht wissen. Sie könne nicht beurteilen, ob er mit der Mentalität des türkischen Kulturkreises das Geschehen, das sie als Vergewaltigung erlebte, vielleicht für „wilden Sex“ gehalten hat.Der Typ wurde freigesprochen. Der Staatsanwalt räumte ein, dass der Freispruch ein „schwerer Schlag“ für die Geschädigte sein müsse. Andererseits sei eine Verurteilung nicht möglich, weil kein Vorsatz nachweisbar sei. Vergewaltigungen führen vor deutschen Gerichten in der Regel so gut wie nie zu harten Verurteilungen. Insbesondere, wenn Migranten die Täter sind. In der Öffentlicheit wird daher schon lange von einem Migrantenbonus bei Vergewaltigungen und weiteren Kapitaldelikten gesprochen. Langsam hören unsere Gesetze auf zu funktionieren. Das nächste Problem ist die Polygamie. Da haben wir auch Fälle, wo Politiker schon aufrufen, sie doch zu erlauben.

N.O-S: Und was mit der Kriminalität?

R.S: Wir haben tatsächlich ernsthafte Probleme. Ich kann nur von meiner Region, wo ich mich aufhalte, und über Informationen aus den Nachrichten reden. In Hamburg und Schleswig-Holstein haben wir einen arabischen Familienclan, der die Gegend in Atem hält. In Berlin haben wir einen Familienclan aus dem Libanon, der sich laut Experten in nur 20 Jahren auf über 1000 Personen vergrößert hat und der hauptsächlich, aber nicht nur, im Drogengeschäft tätig ist. Es hat sich dadurch eine Paralleljustiz entwickelt, wo unser Rechtssystem nicht mehr hinterherkommt. Richter, Anwälte, Polizei, es scheint, sie alle haben Angst vor denen. Die Behörden haben jegliche Kontrolle verloren.

Die Richterin Kirstin Heisig wurde meiner Meinung nach ermordet, weil sie versuchte, hier aufzuräumen. Aktuell handelt es sich um die dritte Generation in den Berliner Clans. Für Berliner sind sie extrem gefährlich. Sie haben eine Kultur des Hasses und der Verachtung – Insidern zufolge begehen sie ihre Taten kaltblütig und ohne Emotionen. Sie sind skrupellos und gehen brutal vor, und wieder einmal ist das durch eine muslimisch-religiöse Ideologie unterstützt, was aber, das muss man fairerweise sagen, von vielen anderen moderateren Muslimen in dieser Form abgelehnt wird.

Auch Flüchtlinge werden von den Clans rekrutiert. Schon 2012 sah man diese Schlitten von Autos vor den Flüchtlingsheimen, und man wunderte sich, welche Verwandten das wohl sind, die da den einen oder anderen abholen oder ansprechen. Bald fanden wir Ehrenamtlichen und Sozialarbeiter der Heime heraus, dass es keine Verwandten waren, sondern Libanesen, die die jungen Flüchtlinge für das Erledigen der Drecksarbeit mobilisierten. Die haben überall Geldwäschereigeschäfte, Bäckereien, Pizzerien, Friseurläden, das Lädechen um die Ecke, Spielsalons, Shishabars, wo die Flüchtlinge schwarz arbeiten, und sie werden für Drogenkurierdienste genutzt. Es gab eine Reportage dazu im Fernsehen – die meisten beziehen weiterhin Sozialhilfe, sie verarschen unser System, und wir, wir lassen uns verarschen! Ich sage: Ja, die muslimische Welt lacht über uns! Wenn man sich das Alles anschaut… wir sind ja auch echt bescheuert.

Wir haben auch Balkan-Clanstrukturen. Viele kommen immer wieder als Asylsuchende, sitzen dem Staat auf der Tasche, und viele bleiben einfach. Zu ihren Tätigkeiten gehören Passfälschungen und Mädchen-Sexsklavereihandel, also Zuhälterei. Unter ihnen sind 12-jährige Mädchen, die als Zwangsbräute ge- und verkauft werden. Viele von diesen Familienclans arbeiten auch mit Vergewaltigungen, dann Erpressung, und produzieren Kinderpornos. Ich habe einen 14-jährigen Schützling aus Serbien, die mehrfach von mehreren erwachsenen Männern vergewaltigt und gefilmt wurde. Dieser Film kursiert im Internet! Ich kannte sie schon als 10-jähriges Kind, und es war für mich ein schrecklicher Schlag. Und ich kenne weitere Fälle von solchem sexuellen Missbrauch. Ich verschickte Briefe an die Presse. Ohne Ergebnis. Die Polizei tat sich schwer; ich lernte daraus, dass Mädchen ohne eine Stimme von aussen oder ohne eine Familie, die zu ihnen steht und die ihnen hilft, kaum eine Chance haben, aus diesen Situation herausgeholt zu werden.

Zusätzlich bilden die Immigranten einen riesigen Anteil an Personen, die in Konflikt mit dem Gesetz geraten. Somalische Flüchtlinge bewerte ich persönlich als besonders gefährlich ein, wegen ihres religiösen Fundamentalismus, ihrer auch kulturell bedingten Verachtung Frauen gegenüber.

N.O-S: Wie ich gehört habe, ist die Situation in den deutschen Schulen ziemlich dramatisch. Was hast du darüber zu sagen?

R.S: Wie die neuste Untersuchung zeigt, wo Viertklässler in Städten geprüft wurden, haben über 50% der Kinder den Migrationshintergrund, und das Bildungsniveau ist so drastisch gesunken, dass es laut Studie auf dem Niveau eines Schwellenlandes liegen würde. Das größte Problem haben wir jedoch mit den Kindern aus den muslimischen Familien, die die größte Gruppe unter den Kindern mit Migrationshintergrund bilden. Wie ich schon angemerkt habe, es ist eine Kultur des Stärkeren, und ein großes Problem stellt auch das Aggressionspotential dar. Anders als in den deutschen Familien werden die Kinder oft mit Hilfe von körperlicher Züchtigung erzogen, und Schläge vom Vater und von den älteren Brüdern gehört, wie ich es sehe und höre, bei ihnen zum Alltag. Das bewirkt, dass die Kinder sehr aggressiv sind – sie lösen Probleme schnell mit Gewalt. Und im typischen Rudelverhalten. Anders erzogene Kinder aus anderen Kulturen, in denen diskutiert wird, Meinungsfreiheit von Kleinauf dem Kind beigebracht wird, Toleranz – solche Kinder sind sofort auf verlorenem Posten. Sie versuchen zu diskutieren, was in Augen der muslimischen Kinder sie zu Schwächlingen und zu potenziellen Opfern macht.

Außerdem agieren diese Kinder als Gruppe – wenn du mit einem eine Auseinandersetzung hast, steht eine Gruppe gegen Dich, die zig Kinder zählt, weil sie auch die Welt als „Muslime gegen die Anderen“ verstehen. Dieses Verhalten sehe ich auch bei Romakindern. Es kam und kommt zu ersthaften Körperverletzungen und den Lehrern sind die Hände gebunden, weil das Gesetz ihnen wenig Mittel gibt, um hier mit Druck zu reagieren. Spezialschulen für sozial auffällige Kinder sind schon voll und es mangelt insgesamt an in muslimisch-kulturellen Gepflogenheiten ausgebildeten Lehrern, und an Mitteln, die ihnen gegeben werden, um darauf zu reagieren und einzuwirken. Das zusätzliche Problem beobachte ich mit aus dem Boden schießenden Flüchtlings-Lehrerprogrammen, wo Flüchtlinge, die schon in der Heimat Lehrer waren, im Eilverfahren zu Lehrern formiert werden.

Ich sehe hier mehrere Probleme. Erstens tragen viele Frauen Kopftücher, was gegen das Neutralitätsgebot verstößt und ein negatives Vorbild für Kinder ist. Zweitens sprechen sie nach 1 ½ bis 2 Jahren noch nicht einwandfrei Deutsch, was die Gefahr mit sich bringt, dass die Schüler fehlerhaftes Deutsch lernen werden und die Kinder der Immigranten in 10 Jahren schlechtes Deutsch sprechen werden; eigentlich gibt es schon solche Fälle. Drittens haben einige dieser neugebackenen Lehrer und Lehrerinnen nicht dieselbe Ausbildung erhalten wie Lehrer aus Deutschland. Und viertens, und für mich am besorgnisseregendsten: Einige sind streng gläubig und glauben z.B. nicht an die Evolution oder an die Wissenschaft, sondern nur an das, was der Koran vorschreibt. Einige Lehrerinnen würden einem Mann nicht einmal die Hand reichen. Ich will solche Lehrer nicht in den Schulen in unserem Land, wo unsere Zukunft von Morgen aufwachsen wird. Und ich will auch keine Lehrerin mit Kopftuch, die der Jugend als Vorbild dient. Das Kopftuch besagt, dass Geschlechtertrennung wünschenswert ist, denn genau das ist die stille und doch so beredte Botschaft eines Kopftuchs. Es sagt: Ich bin dem Mann untertan. Es ist ein Bekenntnis, ein religiöses Ideologie-Symbol, die Welt in muslimischer Sichtweise in Halal und Haram zu unterteilen. Die Botschaft ist: Das Haupthaar einer Frau wird zum Schamhaar. Wieso um Himmels Willen wollen wir das in unseren Schulen?

N.O-S: Was ist deiner Meinung nach der größte Fehler in der Migrationspolitik.

R.S: Zuerst, dass die Politik jeden Flüchtling wie einen Immigranten behandelt, sprich, nicht wie einen Schutzsuchenden, der nur auf Zeit hier lebt aber wieder Nachhause zurückkehrt. Dann soll man bitteschön auch so ehrlich sein, und die Leute Immigranten nennen, so wie ihr es in Polen tut. Und dementsprechend Gesetzte entwickeln, dass die Leute nicht mehr bei ihrem Asylbegehren lügen müssen, und Einwanderungsgesetzte entwickeln, mithilfe derer wir diejenigen hereinlassen, die wir auch gebrauchen können, und andere eben nicht. Die arbeiten und nicht vom Sozialstaat abhängig sein werden.

Weiterhin die Lücken im Asylverfahren. Unser Gesetz besagt, dass jeder Anrecht auf Asyl hat, bis er geprüft, akzeptiert oder abgelehnt wird. So eine Prüfung dauert jedoch oft sehr lange, viele bekommen zunächst nur eine Duldung. Nach der Definition des deutschen Aufenthaltsrechts also eine „vorübergehende Aussetzung der Abschiebung“ von ausreisepflichtigen Ausländern. Sie stellt keinen Aufenthaltstitel dar und begründet daher auch keinen rechtmäßigen Aufenthalt. Geduldete sind daher weiterhin ausreisepflichtig. Die Asylsuchenden reichen Beschwerden ein, wenn dann letztendlich der Negativbescheid kommt, und es können Jahre vergehen mit der bürokratisch-rechtlichen Bearbeitung. In diesem Fall kann so eine Person, eine Familie, in Deutschland für lange Zeit bleiben, und nach ein paar Jahren bekommt sie dann meistens auch die Aufenthaltserlaubnis.

Personen, die schon einmal abgelehnt wurden und freiwillig ausreisten, kommen schon nach 3 Monaten wieder mit den gleichen Dokumenten und Namen und bemühen sich wieder um Asyl und nehmen somit den echten Bedürftigen den Platz weg. Wenn so eine Person freiwillig Deutschland verlässt, hat sie das Recht, nach 3 Monaten wieder nach Deutschland zurückzukommen. Außerdem darf sich jeder Mensch um Asyl bemühen, selbst wenn er aus einem Land kommt, das als sicher gilt. Und aus diesen Ländern kommen große Mengen von Leuten und verlangen aus den merkwürdigsten Gründen nach Asyl, wie z.B. „mein Nachbar ist sauer, weil ich seinen Wagen kaputtgefahren habe und den Schaden nicht zahlen konnte“. Dann wird die ganze Maschinerie in die Gänge gebracht, was mehrere Monate oder gar Jahre dauern kann. Am häufigsten werden sie irgendwann aufgefordert, Deutschland zu verlassen – in diesem Fall wird dann ein Mitglied der Familie krank. Es sind oft psychische Beschwerden – Nervenzusammenbruch etwa, und aufgrund der Krankheit wird die Abschiebung, samt anhängiger Familie, bis auf weiteres, zurückgestellt.

Solche Spiele mit den Ämtern können mehrere Jahre dauern – irgendwann verlassen solche Personen Deutschland, und trotzdem sind sie nach der 3-Monatsfrist wieder da. Wie ich erfahren habe, besitzen viele Häuser in ihren Heimatländern, und es gibt keinen Grund, weswegen sie ihr Land verlassen sollten. Es sind Armutsflüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge, was selbstverständlich ein guter Grund ist, wenn man menschlich denkt, aber wie gesagt, das hat nichts mit wirklichen internationalen Asylgründen zu tun. Sie leben während ihres Asylverfahrens von Sozialhilfe, aber ein Teil arbeitet auch noch zusätzlich schwarz. Ich sehe immer wieder die großen Wagen, die die gesammelten Güter ins Heimatland transportieren, wenn die Abschiebung unumgänglich ist und sie freiwillig ausreisen, die dann in ihren Ländern verkauft werden. Danach kommen viele Familien wieder und bemühen sich erneut um Asyl. Mit demselben Grund wie schon davor, demselben Pass und Namen. Da, finde ich, sollte man spätestens beim zweiten Mal die Leute nicht mehr reinlassen und aufhören, sie wieder und wieder durch das Asylverfahren und die damit verbundenen Kosten zu schleusen.

N.O-S: Wie ich gehört habe, gibt es Pläne von Familienzusammenführung. Was hältst du davon?

R.S: Ein Beamter sagte mir, dass in den nächsten 3 Jahren mehrere Millionen Leute nach Deutschland kommen werden, sowohl die nachgezogenen Familien als auch neue Asylbegehrende. Wir wissen alle, dass die Integration extrem problematisch verläuft, aber einige unserer Politiker beschreiten immer noch den Weg und benutzen Slogans wie: „Nobody is illegal”. Unter den Flüchtlingen, die ich betreue oder betreut habe, kann ich wirklich erfolgreich und meiner Ansicht nach vollständig integrierte Flüchtlinge an einer Hand abzählen. Damit meine ich nicht den Verlust von Identität oder Kultur, aber die Akzeptanz gegenüber unserem Leben hier in Deutschland, wo auch dazu gehört, viele deutsche Freunde zu haben, nicht nur die ein, zwei Helfer, die mal mit den Papieren helfen sollen.

Die Mehrheit in meinem Umfeld umgibt sich nur mit den eigenen Landsleuten bzw. anderen Muslimen und lebt in einer Parallelgesellschaft, wo die kulturell-religiösen Werte hochgehalten werden; sie sind somit von unserer Gesellschaft eher abgetrennt. Dadurch, dass es immer mehr werden, die hierherziehen, müssen sie sich auch gar nicht mehr anpassen, es erstarkt eindeutig eine muslimische Parallelgesellschaft. Und da sehe ich das Problem mit der Familienzusammenführung. Ich finde, man muss differenzieren, wer will nur Schutz und nicht dauerhaft hierbleiben, und bei wem handelt sich eigentlich um klassische Immigration. Es sollte viel genauer geprüft werden, ob tatsächlich ein echter Asylgrund besteht. Zur Not mit Handykontrollen, Facebook-, Twitterkontrollen, egal wie. Denn die Frage stellt sich, wo befindet sich die eigentliche Familie?

Wir haben viele minderjährige Flüchtlinge, wo die Familie in Sicherheit lebt, aber darauf wartet, nach Deutschland nachzukommen. Warum eine ganze Familie holen, wenn der eine Jugendliche doch auch zu seiner Großfamilie zurückziehen könnte? Dass einige nur hier sind, weil ihre Familie ihn vorausgeschickt hat, wissen wir doch! Aus Beirut z.B. höre ich, dort warten extrem viele Menschen darauf, per Familienzusammenführung nach Deutschland geholt zu werden.
Dann haben wir die wirklich Schutzbedürftigen, die für immer hierbleiben wollen und auch ein gutes Recht darauf haben – die in ihrer Heimat verfolgt werden, oft weil sie einen anderen Glauben haben, Christen, Yeziden. Ex-Muslime. Da: ja, sofort! Und die müssen viel zu lange darauf warten, dass ihre Familien nachkommen dürfen, was absolut tragisch und nicht in Ordung ist. Auch weil diese Familien sich oft in muslimischen Nachbarländern befinden, wo sie Angst haben müssen. Die sollten gesondert und im Eilverfahren gehandhabt werden.

Aber auch das sei gesagt: gerade die kommen doch auch oft schon als ganze Familien hier an. Man muss besser schauen, wer sucht zeitweiligen Schutz, und wer will eigentlich wieder ins Heimatland zurück. Auch da finde ich es fraglich, ungeprüft die Familie zu holen, denn wenn eine Familie erst mal hier ist, werden die meisten bleiben. Was mich besorgt macht in Sachen Zusammenführung: Familie heißt in orientalisch-muslimischen Gesellschaften eine patriarchalisch-organisierte Sippe, eine Großfamilie. Wir importieren mit dem Familiennachzug ein islamisches Familiensystem, das erst zu Parallelgesellschaften und Integrationsproblemen führt. Der Jugendliche braucht sich nicht mehr anzupassen, man verbleibt unter sich, die hergebrachten Traditionen leben weiter.

Und genau das sehe ich mit den ungegleiteten Minderjährigen, die sich nach 2, 3 Jahren schon recht gut angepasst haben, durch den Schulbesuch sich mit deutschen Jugendlichen befreundeten, durch ein engmaschiges Netz an geschulten Sozialarbeitern, die sie in unsere Kultur und unsere Wertesysteme einführten. Das ist mit einem Schlag weg, wenn die Familie kommt. Das haben wir immer wieder gesehen. Wo der Jugendliche uns mit Offenheit und Neugier begegnete, verfestigte sich in Null-Komma-Nix die Abwehr gegen uns, die Verachtung, die Ablehung unserer nicht-muslimischen Lebensweisen, weil die Familie nun dahintersteht, die das ablehnt.

Und um es zusammenzufassen: ich möchte einfach keine Erweiterung einer Parallelgesellschaft, die letztendlich uns Frauen an den Kragen geht, uns bedrängt, uns immer mehr unserer Freiheit beraubt.

N.O-S: Was soll man deiner Meinung mit Immigranten machen, die sich nicht integrieren?

R.S.: Das ist nicht so einfach. Man kann nicht jemanden rauswerfen, der aus einem Kriegsgebiet kommt, selbst wenn er falsche Angaben zu seinem Alter machte, oder eine Straftat begangen hat. Das sollte man gesetzlich ändern, wer eine Straftat begeht, sollte rausfliegen, wer mit einer Waffe in der Hand andere Menschen umgebracht hat, sollte kein Asyl bekommen. Wer gegen unseren Staat ist, sollte rausfliegen. Der Staat ist hier aber hilflos. Zum Beispiel Syrer – zuerst waren sie hier wegen des Krieges, und jetzt, weil sie behaupten, dass sie alle gegen Assad waren und jetzt ihnen die Todesstrafe droht. Und obwohl darunter so einige sind, die zum ISIS oder zu anderen Terroristengruppen gehörten, oder sich hier radikalisiert haben, oder Verbrechen begangen haben, erlaubt das Gesetz keine Abschiebung. Man denkt nicht einmal darüber nach. Weiterhin: Woran messen wir Integration? Nur weil du Deutsch sprichst und arbeitest, bist du nicht integriert, wenn du unsere Werte ablehnst, keinerlei Loyalität zum Westen, Deutschland und zu uns hast, oder du der Meinung bist, Deutschland muss muslimische Werte annehmen und deinen kulturell-religiösen Extrawürstchen nachgeben, dann, finde ich, passt du nicht hierher.

N.O-S: Wie soll man deiner Meinung nach mit dem Islam in Deutschland verfahren?

R.S: Der politische Islam muss mit allen Mitteln verhindert, anstatt weiterhin hofiert werden. Dazu gehören nicht wenige Moscheen. Zuerst benötigen wir Gesetze, was in den Moscheen gepredigt werden darf, vor allem aber, was nicht. Deshalb sollte man es nicht erlauben, einfach so weitere Moscheen zu bauen, bevor man die schon existierenden nicht aufmerksamer prüft und beobachtet und vor allem genauer darauf schaut, wer diese finanziert. In vielen Moscheen werden die Menschen dazu aufgefordert, Ungläubige abzulehnen, sich nicht zu integrieren. Das haben zuletzt die Berichte des ARD-Journalisten Constantin Schreiber aus vielen Moscheen klar gezeigt. In anderen Moscheen werden Menschen sogar radikalisiert. Experten warnen davor seit Jahren. Moscheen werden mit Mitteln aus der Türkei, Iran, Saudi-Arabien gebaut, die Imame auch von drüben bezahlt. Viele können nicht einmal Deutsch. Aber die Politik scheint das nicht zu interessieren. Auch bin ich gegen Religionsunterricht in den Schulen, anstatt dessen sollte Ethik unterrichtet werden. Weiterhin bin ich für ein Kopftuchverbot in Schulen für Lehrer und Schüler, und im öffentlichen Dienst.

Ich fürchte dass wir eventuell schon bei den nächsten Wahlen in 4 Jahren ein neues Phänomen sehen werden. Muslime gründen früher oder später ihre eigene Partei, und weil sie schon einen großen Elektorat besitzen, werden sie nicht aufzuhalten sein. Mit Hilfe vor allem von Linken, Grünen und eigentlich fast allen Parteien, die sie hofieren, werden sie Gesetze zu ihren religiösen Gunsten verändern, an die wir uns dann anpassen werden müssen. Wie wir wissen, folgen viele Muslime der Prämisse, die Ungläubigen muss man bekehren, mit einer Steuer belegen, oder mit anderen Mitteln unterwerfen. Viele Muslime, allem voran der politische, von Staaten gesteuerte Islam, überlegen sich, wie sie ihre Interessen durchsetzten können – und verbergen es auch nicht. Wenn es auf diesem Weg geschieht, werden sie weiter an Macht in Deutschland gewinnen. Wir kennen Facebook Accounts, wo eindeutig dazu aufgerufen wird, Deutschland zu islamisieren; wo Aufrufe stattfinden, die meiner Meinung nach verfassungswidrig sind, man kann überall solche Diskussionen finden. Wo ein Hund auf eine Israelflagge pinkelt, und wo Hass und Hetze gegen uns gerichtet ist. Und diese Accounts werden nicht gelöscht, genauso wie die von den Salafisten! Obwohl bei uns Facebook sehr penibel kontrolliert wird; Accounts von Personen, die anti-islamische Ansichten vertreten, werden dagegen blockiert. Wenn wir nicht schnell aufwachen, endet die ganze Situation tragisch.

N.O-S: Was möchtest du meinem Land und den Polen sagen?

R.S: Bleibt unbeugsam in eurem Widerstand gegen die Verletzung des Völkerrechts vonseiten der EU, und in diesem Fall gegen eine von außen aufgezwungene Verteilung von Flüchtlingen. Jedes Land und Volk hat ein Recht, seine Gäste selber auszusuchen. Kein Staat sollte seine Selbstbestimmung aufgeben. Menschen innerhalb ihres Staates haben ein Recht darauf, sich ohne Einmischung von außen zu regieren. Völkerrecht besagt, dass ihr ein Recht darauf habt, euren eigenen politischen Weg und Status zu bestimmen und frei von Fremdherrschaft zu sein. Ich habe den Eindruck, dass in Europa Interessen am Werk sind, denen es sehr daran liegt, ein Europa zu kreieren und das Völkerrecht, die Selbstbestimmung eines vom Volk gewählten Staates zu verwaschen bis hin, es zu eliminieren. Verliert eure Identität nicht, keine Nation, kein Volk, keine Gruppe, ob Indigene Völker oder Italiener, Franzosen, Deutsche oder Polen können sich erhalten, wenn sie sich nicht auf eine vernünftige Weise nach ihren gebotenen Interessen abgrenzen. Ich würde somit vorschlagen, zu überlegen, wen ihr freiwillig aufnehmen wollt. Es gibt so viele Flüchtlinge, die vermehrt aus muslimischen Ländern flüchten, da sie dort drüben immer mehr verfolgt werden. Darunter fallen z.B. viele Christen und andere Minderheiten, die mit unserem westlich orientierten Wertesystem gut oder besser zurechtkommen und die sich mit eurer Unterstützung gut integrieren werden.

VIDEO: „Rechtsstaat so nicht mehr okay“. CHRISTIAN, Theologe, ehem. hauptamtlicher Flüchtlingsbegleiter, Ehrenamtskoordinator und Leiter einer Flüchtlingsunterkunft – von der Initiative an der Basis.

Christian, Theologe, ehem. hauptamtlicher Flüchtlingsbegleiter, Ehrenamtskoordinator und Leiter einer Flüchtlingsunterkunft – von der Initiative an der Basis.

Erfahrungsbericht über einen spezifischen Fall, wo Christian privat, also ausserhalb der Arbeit mit Flüchtlingen und Migranten, von einem Afghanen in der Bahn und auf dem Bahnsteig im öffentlichen Raum angegriffen wurde – und wie sich das Rechtssystem dazu verhalten hat.

Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=0-355StAETw

BERNWARD BODEN: Erfahrungsbericht eines pensionierten Polizeibeamten und Kriminalermittlers aus NRW – Teil II Flüchtlinge, Einwanderer (Initiative an der Basis)

Erfahrungsbericht von Bernward Boden,  pensionierter Polizeibeamter und Kriminalermittler aus NRW.

Flüchtlinge, Einwanderer, Integrierte  – Teil II

von Bernward Boden

Erfahrungen mit unterschiedlichen Einwanderergruppen und Flüchtlingen

Bernward20und20AlteUniform20ca197520001Etwa ab Ende der 80er Jahre war ich regelmäßig auf Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft Einwanderer in NRW deren Gast und diskutierte und überlegte mit. Ab den 90er Jahren machte ich auch im entsprechenden DGB Arbeitskreis in Köln mit. Ich saß dort zusammen mit – vor allem – türkischen Einwanderern, wusste aber von fast allen nicht, ob sie neben ihrem grünen Engagement noch andere Interessen verfolgten.

Das ergab sich erst durch viele Gespräche mit einer grünen Ratsfrau, Sengül S., die mir vertraute und wohl auch froh war, jemanden kennenzulernen, der durch die Tätigkeit und Ausbildung der Polizei einen objektiven, fundierten Blick auf die Bandbreite der Flüchtlinge und Einwanderer zu haben schien.

Und darum lernte ich das Thema Einwanderung von verschiedenen Seiten kennen. Ich erfuhr von den massiven Verfolgungen der Armenier, ich erfuhr davon, dass Aleviten und Derwische in der Stadt Dersim lange Zeit im Übergang vom Osmanischen Reich zur Türkei Kemal Atatürks leiden mussten, verfolgt wurden, ihre Dedes und Pirs verfolgt und ein wichtiger Repräsentant auch ermordet, sprich hingerichtet worden war, weil man ihm unterstellte, Terrorist zu sein. Sei sei das auch Jahrzehnte später in der Türkei noch. Man erfuhr, wie in der militärischen Diktatur der Türkei in den 80er und 90er Jahren noch Menschen verhaftet wurden, Angehörige von Menschen, die deshalb aus der Türkei nach Deutschland geflohen waren, aber hier das Problem hatten, von Ausländerfeinden abgelehnt zu sein. Ich wollte das in jedem Fall durchbrechen, freundlicher Ansprechpartner sein. So arbeitete ich weiter in diesem Bereich und ergänzte damit meine Tätigkeit bei den Kritischen Polizisten, die bekanntlich die Aufarbeitung der Rolle der Polizei im NS-System forderten, und darüber hinaus auch zahlreiche Punkte benannten, in denen die Polizei zur Durchsetzung politischer Ziele eingesetzt wurde. Hier sind die Atomtransporte zu nennen, aber auch Großobjekte wie Wackersdorf, die nicht wirklich demokratisch zu Stande zu kommen schienen.

Hauptfunkstelle

Ich schlussfolgerte, dass türkisch-alevitische Flüchtlinge, die – einmal anerkannt – hier Fuß gefasst hatten, sich schnell weiterbildeten, die deutsche Sprache gut lernten, einen hohen Bildungsstand hatten, Geschäfte betrieben, Gastronomie, Literatur, Sozialarbeit und Gewerkschaftsarbeit. Viele dieser privaten Kontakte hatte ich. Und so begegnete ich denen, die mir beruflich begegneten, weil sie Opfer von Straftaten, Zeugen oder auch gelegentlich Konfliktpartner in Streitigkeiten, stets mit dem offenen Interesse, das sie m.E. verdienten.

Schnell konnte man aber dann auch Spreu vom Weizen trennen. Ich stellte fest, dass türkisch-islamische Geschädigte sehr ängstlich waren, was Polizei betraf. Hingegen Tatverdächtige sehr machomäßig auftraten oder gar nicht erst der Vorladung folgten; das war im übrigen ihr gutes Recht. Es fiel mir nur auf, dass stets bestimmte Anwälte sie vertraten, die wohl dazu rieten, gar nicht erst mit dem Kriminalbeamten zu sprechen.

2013-08-08 11.09.04 copyGleichzeitig ergab sich aus meiner beruflichen Erfahrung, dass ich täglich Hunderte von Strafanzeigen in unserem Großraumbüro – und ich später wieder im Einzelbüro – bearbeitete, in denen zwar Täterbeschreibungen gewisse Zuordnungen möglich machten, aber letztlich nichts ermittelbar war; zumal in den 90er Jahren und in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts bis etwa 2012 die Staatsanwaltschaften und Gerichte sehr lange brauchten, um Öffentlichkeitsfahndungen mit Bildern aus Überwachungskameras zu erlauben. Manchmal dauerte das Wochen und Monate. Selbst die Recherche innerhalb der Behörde mit Täterfotos war oft ein schwieriger Umstand, wenngleich viele Bezirksbeamte viele „Pappenheimer“ von wiederholten Sichtungen kannten oder erkannten.

Es gab ein paar Gruppen, die immer wieder straffällig und verdächtig waren. Aber sie zu nennen, fällt mir auch hier in diesem Text schwer. Wirft die Presse und werfen die „Aktivisten“ der Linken uns doch vor, Vorurteile zu schüren.

2010-05-15 15.47.32Aber was macht man denn, wenn eine „Familie“, also Erwachsene und Kinder, die nicht mal die Kinder der Erwachsenen sein müssen, immer wieder bei Diebstählen, Kellereinbrüchen, Laubeneinbrüchen auffallen? Wie geht man damit um, dass bei DNA-Untersuchungen an Einbruchstatorten mir mal einer aufgefallen ist, der 450mal in ganz Europa Einbrüche begangen hat, ein Rumäne mit diversen Identitäten, der überall seine Spuren hinterließ, und der am Ende durch meine Ermittlungen auch in den Verdacht kam, an zwei Tatorten in Tötungsdelikte involviert zu sein.

Wer diese Zeilen liest, wird sich die Frage stellen, was denn genau mir auf den Nägeln brennt bezüglich der aktuellen Einwanderungszahlen nach 2012 bzw. 2015, als die Bundeskanzlerin Art 16a GG und Dublin III mal eben aufkündigte, und das ohne Parlament? Genau dies.

Als langjähriger Polizeibeamter habe ich gelernt, jeden Eingriff in individuelle Freiheitsrechte auf der Grundlage der Abwägung kollidierender Grundrechte zu betrachten. Ich lernte bei jedem Einsatz einer Rechtsgrundlage, dass es eine Prüfung der Rechtmäßigkeit, Erforderlichkeit, Geeignetheit und vor allem der Verhältnismäßigkeit gibt. Und ich spürte, dass das Parlament nicht einmal den Anlass politisch bewertete, der Grundvoraussetzung für Grundrechtseinschränkungen ist. Und dass das Hineinlassen von Entlassenen aus syrischen Strafgefängnissen, IS-Kampfpersonen und -gruppen, aber auch Familien von kämpfenden Einheiten, unbegleitete junge Leute, die sich als minderjährig ausgaben, die aber nicht einmal darauf geprüft wurden, ob es tatsächlich Minderjährige sind… all das beginnt damit, dass ich vergeblich auf eine Diskussion des Parlamentes wartete. Man hatte entweder alles laufen lassen, was die Regierung Merkel machte, oder man hat hinter den Kulissen Absprachen getroffen oder gar Aufträge erfüllt. Wessen, ist völlig ungewiss.1974 in Düsseldorf0001-Bernward Boden

Meine Erfahrungen aus den 90er Jahren mit Flüchtlingen, meine Freundschaft mit diversen Menschen, die ihrer Heimat wegen Militärdiktaturen, islamischen Verfolgungen, Genoziden entkommen waren, waren durchweg erstmal positiv. Ich sah Menschen vor mir, die dankbar waren, dass sie hier in dem freien Land leben durften. Niemand machte ihnen Vorschriften, wie sie in der Familie zu leben hatten, was sie einkaufen wollten, was sie einmal lernen und arbeiten wollten. Die Grenzen  setzte allerdings die deutsche Realität. Hohe Arbeitslosigkeit, keine Infrastruktur für systematische Begleitung von Flüchtlingen, rassistische Anschläge in einigen Städten des Ostens und auch in Städten wie Solingen – das war das, was auch mir als Beamten der Strafverfolgungsbehörden, der laut Gesetz nach Par. 163 StPO ungeachtet jeder politischen Debatte verpflichtet war, (inhaltlich!) „alle notwendigen und unaufschiebbaren Tatsachen zusammenzutragen, die zur Aufklärung der Straftat und Feststellung der Tatverdächtigen erforderlich, geeignet und notwendig sind“.

Meine Einstellung zu dieser auf das Grundgesetz gestützten Bundesrepublik war also schon in diesem Augenblick massiv beeinträchtigt. Hier hatte die Regierung alles außer Kraft gesetzt, was bindend war. Nichtjuristen machten das. Aber Verfassungsrechtler aller Couleur warnten und wurden zum Schweigen gebracht.

Ich sah nun, wie freundlich in München die ersten Einwanderermassen, und das waren sie, freundlich begrüßt wurden. Auf meiner Facebookseite blendete ich auch das „Refugee welcome“ ein, denn ich lasse mir nicht nehmen, berechtigte Flüchtlinge auch herzlich im Land der Freiheit und der Demokratie zu begrüßen. Dann aber merkte ich, dass sektenartig und abgeschottet linksgerichtete Gruppen unter dem Label „Flüchtlingsrat“ meinten, die Sprachregelungen kontrollieren zu müssen. Schon 2015. Die Warnung, die auch ich in dem Kreis abgab, den ich persönlich kenne, war deutlich: „Da kommen Leute mit, die vom IS aus Strafgefängnissen entlassen wurden, zum Teil Schwerverbrecher. Nicht alle Inhaftierten der Assad-Regierung sind unschuldige Pastorentöchter. Die müssen prüfen, wer da kommt, das bekommen die sonst nicht mehr in Griff“. Und ich beließ es ja nicht dabei, wie ich schon schilderte. Ich schrieb den örtlichen Polizeipräsidenten und dann den Innenminister an. Ich wollte die auch in Nordwestdeutschland mit Bussen antransportierten Zuwanderer, die man pauschal Flüchtlinge nannte, obwohl sie von Österreich und zuvor von Ungarn kamen und deshalb schon gar keine mehr sein konnten, erkennungsdienstlich behandeln. Ich wollte, dass man ihnen einen Einwanderungsausweis gab, wie z.B. eine Payback-Karte, auf der man sehen kann, wer das ist und wo jemand schon diesen Ausweis vorgezeigt hatte. Daneben brauchte man Fingerprint und DNA, damit niemand einen Ausweis eines Anderen vorlegen kann, den man ja leicht stehlen kann. Und dass gestohlen wurde, das war und ist mir ständig untergekommen. Das war auch in den 90ern der Hauptgrund neben Beförderungserschleichung und Betrug, weshalb ich dienstlich tätig werden musste. Daraus folgerte meist die aus Selbstjustiz kommende Gewalt bis hin zum Messereinsatz.

Nichts geschah. Man schrieb irgend einen Namen auf, den man meinte gehört zu haben. Die Schreibweise wurde phonetisch gemacht, der Täuschung war Tür und Tor geöffnet. Und das, obwohl ich in Twitter die Androhungen von IS-Verbrechern gelesen hatte, die Videos mit den Köpfungen von westlichen Helfern zeigten, die in die Hände dieser Verbrecher gelangt waren. Man musste also damit rechnen, dass die Massenmörder auch eine Abteilung nach Europa schickten, wie sie androhten. Und das geschah ja auch. Zahlreiche Anschläge in Frankreich, Großbritannien, Spanien und Deutschland bewiesen das. Erstaunlich war, dass Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakei kaum solches vermeldeten. Denn da wollten die Einwanderer insgesamt nicht hin. Offenbar auch nicht die Terroristen, die sich unter die friedlichen Flüchtenden gemischt hatten. Die meisten dieser Einwanderer waren junge Männer, die man hier „Minderjährige“ nannte, obwohl sie einen Vollbart trugen und viel älter wirkten. Ich war stocksauer.

So begann ich statt biblischer Texte und schöner Bilder aus Ostfriesland nun zunehmend Berichte in Facebook zu teilen, die von der Zensur alsbald als Grund für lange Sperrungen genommen wurden.

So hielt ich weiter Kontakt zu all den Migrantinnen und Migranten, von denen ich wusste, dass sie die aktuelle Einwanderungspolitik als Bedrohung für sich ansahen. Sehr bald kamen pauschale Rassisten in den Medien zu Wort, die Ausländer generell, Einwanderer generell zu unerwünschten Personen machten. Auch das brachte mich auf die Palme.

Erstaunlich war, dass mir auffiel, welche Personengruppe am meisten abwich von den Erfahrungen, die ich hatte. Auch hier in Ostfriesland tauchten sie auf. Vollverschleierte Frauen, die nicht grüßten. Bärtige Männer mit weißen Kleidungsstücken und Hüten, die eilig auf den Straßen irgenwelchen Zielen zustrebten, aber niemanden anschauten. Ich grüße hier jeden, der mir dicht entgegen kommt. Das ist hier so üblich, dass man zumindest lächelt und kurz nickt. Manchmal spricht man kurz ein „moin“, wenn man sich schon mehrmals gesehen hat. All das machten die Herren nicht. Und die Frauen? Keine Ahnung, ich sah nur ganz wenige. Auch in der Flüchtlingsunterkunft sah ich eine Einzige. Und zwar in der Familie, die dort zeitweilig wohnte. Freundliche nette Leute, aber völlig abgeschottet, auch von den übrigen Männern im Haus. Als das Museum da rausflog, war auch meine Möglichkeit nicht mehr da, mich in irgendeiner Weise ehrenamtlich zu betätigen. Der Kontakt war damit beendet. Warum nennt man ein Haus einer gemeinnützigen Bildungseinrichtung wie der Kreisvolkshochschule „Integrationszentrum“? Warum lädt man den Bundespräsidenten ein, der es eine „Vorzeigeeinrichtung der Integration“ ist, wenn nicht mal der örtliche Bezirksvorsteher eingeladen wird, die Anwohner nicht, die umliegenden Dörfer nicht, diejenigen, die sich aktiv gemeldet haben, um ehrenamtlich mitzuarbeiten? Warum wird der örtliche Pfarrer nicht eingeladen, der Kirchenvorstand, die Gemeinde, die sonntags Spenden sammelt? Warum lässt man keinen Kontakt zwischen Ortsansässigen und Eingewanderten zu? Warum lügt man öffentlich über die Zahl der Bewohner?

Nun begann also so ab 2016 die Zeit, in der ich nur noch von Messerstechern las, verhaltensauffälligen Nordafrikanern, eine gute Bekannte aus meiner Zeit als Ehrenamtlicher teilte mir von der Vergewaltigung ihrer Tochter mit. Nichts sei mehr wie früher. Dann sprach mich ein Mitsänger in einem der Chöre an. Seine Tochter sei im Rahmen der bekannten Silvesternacht 2016 auf der Domplatte vergewaltigt worden. Sie verachte von nun an jeden Polizeibeamten, weil die damals daneben standen und nichts getan hätten. Ich bot ein Gespräch an, sie lehnte ab, nie wieder werde sie mit einem Polizisten reden. So tief sitzt die Trauer und Enttäuschung über das, was in Köln geschah.

Vor einigen Monaten hatte ich einen Termin in Köln. Wir gingen mit mehreren älteren Personen von der Haltestelle Hansaring in Köln am Café Schmitz vorbei, in dem ich früher oft mal einen Kakao getrunken hatte, wenn ich dort vorbei kam. Wir wollten zum Eigelstein, weil dort eine Stadtführung beginnen sollte. Mit uns kam ein gehbehinderter Mann, der früher bei der Integration der Vietnamesen sehr aktiv war. Ein pensionierter Englischlehrer. Ein schweres schwarzes Fahrzeug hielt an, drehte die Scheibe runter und krakeelte laut: „Sind die Deutschen hier alle behindert. Ist ja furchtbar. Alles Krüppel“. Just in diesem Moment passierten wir eine Gruppe dunkel gekleideter offensichtlicher Ausländer. Jedenfalls sprach von ihnen keiner deutsch. Sie standen vor dem ehemaligen Kino und blockierten den kompletten Gehweg. Der humpelnde Mann musste nun auf die befahrene Fahrbahn dieser Seitenstraße treten, weil niemand der Herren zur Seite ging. Ich beobachtete, wie sie sich gegenseitig angrinsten. Ja, die Kuffar, dachte ich. Wir sind für diese Gruppe Untermenschen. Unfassbar. Und daneben eben der grölende dunkelhaarige Machomann, der sich über die deutschen Krüppel ausließ. Wir mussten noch einige hundert Meter weiter durch die Gassen. Und überall standen diese Cliquen. Überall dasselbe Schauspiel.

Ich kümmerte mich damals um einen Jugoslawen, aus welcher Region, kann ich nicht sagen. Offenbar ein Christ. Es könnte auch eine gemischte Ehe gewesen sein, in der Religion nur insofern eine Rolle spielte, als das Elternpaar sich herzlich um seine Kinder kümmerte und voller Dankbarkeit war. 20 oder 25 Jahre später riefen sie an, um sich zu bedanken dafür, dass ich damals so freundlich zu ihnen war – und das als Polizist. Nun habe er, der Vater der älter gewordenen Familie, zusammen mit seiner Familie gesessen, alte Bilder angeschaut und festgestellt, dass da noch ein Foto war, das ich für diese Familie mal gemacht hatte und ihnen geschenkt hatte. Mehr war das nicht. Eine freundliche Geste. Aber es war wohl ein Augenblick der Erkenntnis. – Nun schaue ich die Schlagzeilen der Regionalzeitungen an, eine mühsame Arbeit, denn überregional werden viele Dinge augenscheinlich nicht berichtet (DLF nannte es in einer Erklärung mal ein „lokales unwichtiges Ereignis“, weil ein Säbelträger auf offener Straße einen Menschen ermordete und dabei Allah u akbar gerufen hatte. Ich wette, dass der Säbelmörder, und auch der, der einige Wochen später auf offener Straße seine ihm abtrünnige Frau aus dem Auto zerrte und zerstückelte, dass diese Männer alle nicht die dankbare Grundhaltung in sich trugen, die der Jugoslawe mir bekundet hatte.

Ich hatte mal eine ganze Reihe von festgenommenen Osteuropäern erkennungsdienstlich zu behandeln und dann zu vernehmen. Sie hatten eine Serie von Diebstählen begangen und waren nun festgenommen worden. Da standen dann Leute vor mir, die völlig verdreckt waren. Eine der Taten war es, auf einer Straße Leute anzuhalten, sie auf der Fahrerseite abzulenken mit einer Frage, während auf der anderen Fahrzeugseite die Tür geöffnet wurde, um dort Laptop und Aktentasche oder Geldbörse zu entwenden. Einer erzählte mir, man sei mitsamt dem Bürgermeister der rumänischen Dorfgemeinschaft mit einem Bus angereist. Einige hatten offizielle Hilfsarbeiten gefunden, die übrigen gingen auf Diebestour. Eine rumänische Polizeibeamtin, die in einer Kooperationsgruppe zeitweise uns unterstützte, erklärte mir, dass die Leute aus einem Bergdorf kämen, in dem früher mal auch Deutsche gewohnt hätten. Die seien alle in den Westen oder woanders hingezogen, übrig geblieben seien diese Leute, die nun keine Arbeit hätten, sich auch nie was hatten einfallen lassen wie Viehzucht oder Landwirtschaft, sie würden lieber eine Weile im Westen irgendwas tun, und sei es kriminell, Hauptsache das Dorf bekäme wieder Geld. Ein Europa dieser Art hat sich offenbar entwickelt.

Nordafrikanische Flüchtlinge sehe ich nur selten bei uns. Es sind vorwiegend orthodoxe Christen aus Eritrea oder solche, die sagen, sie seien es. In unseren katholischen und evangelischen Gemeinden habe ich sie noch nie gesehen. Weder sonntags noch in irgend einem Angebot. Eine einzige Ausnahme war eine Familie, die von einem über 80jährigen Ehepaar ein paar Jahre betreut worden waren. Sie hatten Möbel beschafft, neuwertige IKEA-Möbel, wenn auch gebraucht. Aber die Frau hatte wohl niemals z.B. in einem Haushalt gearbeitet und war völlig hilflos. Die 80jährige musste ihr erst alles mühsam erklären, und haften blieb nach deren Auskunft nicht viel. Der Mann hatte einen 450-Euro-Job in einem Pizzaladen bekommen. Dort sah ich ihn mehrmals, grüßte ihn. Aber der Laden ging an einen neuen Besitzer. Und unser Bekannter aus Eritrea – so sagte man – sei umgezogen. Später erfuhr ich, dass ein neuer Flüchtlingsbetreuer, ein Doktor, vielleicht ein Arzt?, jedenfalls alle Möbel entsorgen ließ, als die Familie in eine weiter entfernte Stadt zog. Das 80jährige Ehepaar musste nun auch aufhören, der Mann wurde schwer krank und starb inzwischen. Bei der Besichtigung wurde dann festgestellt, dass an dem neuen Wohnort überhaupt keine Möbel waren. Der Mann schlief in einer Abstellkammer, die Familie „hauste“ förmlich auf dem Boden, ohne Tisch und Schränke. Das alte Ehepaar war verzweifelt, konnte aber nun nicht mehr helfen. Nochmal würden sie nicht alles neu beschaffen wollen. Das solle nun der „Doktor“ machen, der da sich eingemischt hatte. Die alte Dame ist inzwischen auch zu ihren Kindern fern von unserer Stadt lebend und muss zusehen, das sie selber Hilfe bekommt. In einem Anruf schilderte sie mir, dass sie zu viel Miete zahle. Seit der Mann tot sei, könne sie sich nicht mehr über Wasser halten. Sie, die jahrelang sich um Flüchtlinge gekümmert hatte, regelmäßig zu den Besprechungen gegangen war, ist nun selber hilflos. Sie wohnt über einem Pflegeheim, ist aber selber nicht eingestuft. Und man hilft ihr nicht, weil sie ja nicht IM Pflegeheim sondern darüber wohnt. Betreutes Wohnen sollte das sein, aber es gibt für sie keine Flüchtlingshilfe oder Integrationsstelle, die sich um sie kümmert. Und doch fragte sie, wie es mit den Flüchtlingen in unserer Stadt aussehe. Das ist Engagement.

Wenn ich nun lese, welche Ansprüche manche Leute stellen, die hier unser Land als Zielort gefunden haben, dann wird mir übel, wenn ich es mit den Erfahrungen der alten Frau aus der Flüchtlingshilfe vergleiche. Es erinnert mich auch an die Pflege meiner Mutter, die Kosten mussten über Verkauf ihres bescheidenen Holzhauses in einem Provinzdorf refinanziert werden. Als Erbe kam bei ihrem Tod nichts, auch nicht für die Pflege meines Vaters. Das musste nun vom Sozialamt finanziert werden, wobei aus der Familie – nicht von mir zum Glück – Zuschüsse zu zahlen waren. Auch mein Vater bekam keine Integrationshilfe am neuen Wohnort, der fern seiner Heimatstadt sein musste, weil wir eine PflegeWG und kein Pflegeheim für den alten dementen Mann brauchten.

2013-05-24 08.23.30 copySo würde ich gerne über meine Erfahrungen mit Eingewanderten in meinem Beruf mehr sagen. Aber ich muss feststellen, dass Alle, denen ich begegnet bin, von den Ämtern gut versorgt worden sind. Es kümmerten sich Sozialamt, ARGE, Bildungswerk, Integrationsbeauftragte, Ausländeramt, Bezirksbeamte der Polizei, Gemeindemitarbeiter der Caritas, der Diakonie, der Flüchtlingshilfe, auch der örtlichen Kirchengemeinde. Bei den Muslimen kamen zusätzlich noch Hilfen aus deren Umfeld. Diejenigen, die Opfer von Straftaten geworden waren, bekamen einen Anwalt, bei Armut auf Staatskosten. Diejenigen, die Diebstähle, Betrügereien, Körperverletzungen, Einbrüche, Raubüberfälle gemacht hatten, waren gut informiert, wie sie sich bei der Polizei verhalten mussten, kannten ihre Rechtsansprüche und hatten auch stets bestimmte Anwälte, die  schnell da waren, wenn es um Haftgrundprüfungen ging.

Meine freundliche Art hat, anders als bei vielen anderen Gelegenheiten – insbesondere in uniformierten Polizei auf der Straße – manchen Konflikt und manche Eskalation verhüten helfen.

Aber wenn ich die Akten durchlese, wo sich Kollegen mit Dieben, Einbrechern, Aufsässigen auf der Straße gewälzt hatten, dann ist das schon beängstigend, wenn man sieht, wie sich das vermehrt hat in den letzten Jahren. Da werden offenbar Rettungskräfte, Polizeibeamte, Justizmitarbeiter, Angestellte in Ämtern und Behörden übel behandelt. Das aber lese ich mehr in der Zeitung. Ich kann aus Andeutungen einiger Kollegen, mit denen ich selten noch Kontakt habe, erkennen, dass alle sagen: „Sei froh, dass Du rechtzeitig aufgehört hast. Du würdest die Welt nicht mehr verstehen. Vieles wird unter den Teppich gekehrt, nicht presse-öffentlich. Es wird verharmlost. Es werden Vorgänge nur noch oberflächlich angegangen, wir schaffen das noch weniger als noch in 2011 oder 2013. Wir können uns kein falsches Wort mehr leisten. Und es sind nur noch Leute dazu gekommen, die keinerlei Praxiserfahrung haben, die keine kriminalistische Ausbildung haben, die aber oftmals ihre Arbeit nur als Job sehen und sich in den Pausen darüber unterhalten, wo sie am Wochenende oder am Abend sind. Früher hatte man auch Sachverhalte, über die man sprach. Man überlegte sich Teams, um eine Bande ausfindig zu machen“.

Nun muss man sagen, dass nach dem Regierungswechsel in NRW sich doch viele schwere Straftaten aufklären ließen und man erkennbar aktiv Bandenkriminalität, Gewalt, Missbrauch bekämpfen will und muss. Aber manches ist, wenn man die Menge sieht, die nicht bearbeitet werden kann, eher Schaufenster als Gesamtlage. Immerhin ist der politische Wille nach dem Ende der rotgrünen Illusionspolitik bei der Regierung in Nordrhein-Westfalen da. Hoffen wir, dass dies auch weiterhin so geht und man die Tausenden fähigen neuen Leute findet, um in einigen Jahren gut aufgestellt zu sein. Es braucht 5-10 Jahre, um einigermaßen gut in kriminalistischen Fragen arbeiten zu können. Da wurde viel verschlafen.

Das gilt im übrigen für alle Straftaten. Auch für Fragen der Motivationsforschung, der Kriminologie. Da gibts noch viel zu tun.

Und ja, ich sehe die Welt aus dem Blickwinkel meiner früheren Tätigkeit. Das bleibt nicht aus. Das kann mein Land erwarten. Bäcker sehen mehr die Fragen rund um ihr Handwerk. Rechtsanwälte sehen ihren Bereich. Wir alle aber müssen sehen: Je mehr man unsere Republik unübersichtlicher macht, mit neuen Ideologien und zum Teil archaischen Denkmustern unterhöhlt, umso mehr müssen wir darauf geeignete Kompetenzen ansetzen, wenn die freiheitliche, demokratische Grundordnung zerstört werden könnte. Und das geschieht. Ich meine die Zerstörung.

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mit dem o.a. Beitrag beende ich Teil II, meinen Essay, oder wie man das auch immer nennen mag.

Ich habe mich entschlossen, auf Erzählungen von Einzelfällen die ich bis 2013 kennen lernte zu verzichten, da sie längst vergangene Geschichte sind. Zu lange her, um pauschal etwas ableiten zu können.

Und für die Zeit ab 2013/2014 habe ich ja erklärt, was mein eigentliches Thema ist:

Blockade der herrschenden Gesellschaft gegenüber Personen wie mich, die nun Zeit und Muße gehabt hätten, kritisch begleitend ehrenamtlich zu arbeiten; junge Menschen anleiten und unterstützen; Erfahrungen einbringen.

Man wusste wohl ganz genau, dass ich dann die verfassungsfeindlichen Bestrebungen, die die Regierung Merkel vorangetrieben hat, oder andere – möglicherweise betrügerische – Konsequenzen vor Ort erkennen würde. Bekanntlich wurden meine Strafanzeigen wegen der Betrugsverdachtsmomente bezüglich des Landkreises, der froh gewesen zu sein schien, dass mehr Identitäten vorhanden waren als reale Personen, und der dadurch mehr Gelder einnehmen konnte, nicht weiter beachtet. Der Skandal „Bremen“ war so etwas, wurde kleingeredet und ist seither vergessen. Warum soll ich mich damit noch abgeben.

Ich habe erkannt, dass überhaupt keine Flüchtlinge mehr eingewandert sind. Es gibt gar keine. Alles was hier lebt, ist nicht Flüchtling, sondern es sind Migranten, Menschen auf der Suche nach einem einfacheren Leben vielleicht; überdrüssig der Verhältnisse in ihren Ländern, in denen sie nichts verändern können, nicht in Ruhe ihr Leben leben können. Oder ganz andere Motive? Und alles was seither dadurch geschieht, entzieht sich ja meiner eigenen Erfahrung. Ich sehe nur die vielen Leute, die hier weder Anschluss finden noch irgend etwas tun können. Wir haben um die 9 Prozent Arbeitslosigkeit in Ostfriesland im Bereich des Landkreises Aurich. Hier ist Landwirtschaft, die vollautomatisierte Gerätschaften nutzt. Hier ist unwirtliches Land, Sturm, nasse klebrige Böden, wenig Infrastruktur. Hier sieht man tagelang keinen Menschen, oder wenn, dann nur von Weitem. Da wollen Nordafrikaner nicht leben. In Köln ist das anders.

 

Teil III (Erfahrungen und Beobachtungen ab 2013 ) folgt

 

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BERNWARD BODEN: Erfahrungsbericht eines pensionierten Polizeibeamten und Kriminalermittlers aus NRW – Teil 1 Biographisches (Initiative an der Basis)

Erfahrungsbericht von Bernward Boden,  pensionierter Polizeibeamter und Kriminalermittler aus NRW.

Flüchtlinge, Einwanderer, Integrierte  – Teil I

von Bernward Boden

Biographisches

Ich bin 1954 in Leverkusen als der älteste Sohn eines früheren Lager-Hilfsarbeiters, dann Schaffners bei der Wupper-Sieg AG und späteren Kaufmanns und einer Tochter eines aus dem katholischen Widerstand gegen die Nazis kommenden Grundschullehrers aus Leverkusen geboren.

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Meine Eltern bei Verlobung Weihnachten 1949

Das Einkommen meines Vaters als Schaffner in den 40er Jahren war sehr gering. Mein Vater war 1927 geboren, bei Beginn der Nazi-Regierung war er also 6 Jahre. Die Indoktrination konnte durch die Schule sicherlich auf ihn Einfluss ausüben. Aber meine streng katholischen Großeltern sorgten für eine christliche, katholische Konstante. Sein Vater und seine Mutter, die schon als Kind ihre Geschwister allein aufziehen musste und in der Landwirtschaft groß geworden war, versuchten sich über Wasser zu halten mit Schafzucht. Die Schafe grasten im Garten des damals offenbar sehr beliebten Pfarrers und Pastors Louis in Leverkusen-Bürrig. Nach ihm ist eine Straße benannt worden. So blieb doch der katholische Einfluss, wenngleich – typisch für Jugendliche – mein Vater als 18jähriger noch wenige Tage vor der Kapitulation an der Westfront auf einen Munitionstransporter gesprungen war, ohne seine Eltern zu informieren, und dann auch sogleich an der Brücke bei Remagen landete, wo er einen widerlichen Nazi erlebte. Mein Vater beobachtete dann, wie man einen Offizier oder Unteroffizier, der zuvor als fanatischer Vorgesetzter erlebt worden war, der die nationalsozialistische Ideologie brutal vertreten hatte – so mein Vater: „das war ein richtiger Drecksack“ – hinter einem Schützenpanzer hergezogen wurde. Das dürfte unter den Augen der amerikanischen Soldaten oder mit ihrem Wissen geschehen sein. Denn die Brücke war bereits von den US-Amerikanern überquert worden. Es war ein für meinen Vater traumatisches Erlebnis. Einzelheiten erzählte mein Vater nicht, war aber auch der Meinung, dass dieser Offizier ihm als Verbrecher aufgefallen war. Und er hat es als Jugendfehler angesehen, dort noch mitgefahren zu sein.

Die jungen Leute, die Soldaten des letzten Aufgebots, landeten auf den bekanntlich als unerträgliches Gefangenenlager genutzten matschigen Rhein-Wiesen.  Man habe im Dreck gesessen und nur einen Löffel höchstens gehabt. Offenbar konnte mein Vater entkommen oder wurde im Rahmen einer offiziellen Entlassungswelle nach Hause geschickt. So ging er zu Fuß von Remagen am Rhein nach Leverkusen. Eine Strecke, die heute keiner mehr gehen würde.

Unterwegs begegneten ihm Nachbarn, die ihm im rheinischen Dialekt zuriefen: “Wörste iher jekumme, hättste dinge Vatter noch lävend jesinn”. (Wärest Du früher nach Hause gekommen, hättest Du deinen Vater noch lebendig gesehen).

Meine Mutter wollte von dem alles nichts hören, und so wurde das Erzählen darüber eine Seltenheit. In einer seiner Schublade fand ich ein Bild von einem Mann mit Turban. Aber ich erfuhr nicht, wer das war. Bei seinem Umzug ins Pflegeheim wurden alle diese Dinge offenbar auf den Müll geworfen. Ich war nicht dabei.

Joseph Boden, Vater von Wilhelm, Dritter von rechts; Bild vor Bahnausbesserungswerk Opladen 1913

Joseph Boden, Vater von Wilhelm, Dritter von rechts; Bild vor Bahnausbesserungswerk Opladen 1913

Großvater Joseph B., freiwilliger Feuerwehrmann mit mehr als 25 Jahren Erfahrung, der aber sein eigenes Haus im Krieg nicht löschen konnte, hatte einen Gehirnschlag, ausgerechnet am Tag der Kapitulation der Nazis. Ob diese Information stimmt, konnte mir nie jemand bestätigen. Ich hatte den Gedanken, er habe sich umgebracht, weil er zeitweilig auch beim Reichsbahn-Ausbesserungswerk in Opladen gearbeitet hatte. Und diese Leute müssen gewusst haben, dass millionenfach Juden und andere Nazi-Verfolgte mit der Bahn in die Arbeits- und Vernichtungslager gebracht wurden. Das muss denen bei der Reparatur der Bahnen aufgefallen sein. Aber das ist nur eine böse Überlegung.

Großmutter Anna, Mutter meines Vaters, 20erJahre.

Großmutter Anna, Mutter meines Vaters, 20erJahre.

Für meinen Vater fehlte sein Vater als warmherziger katholischer Vater, der er gewesen sein muss. Mein Vater hat z.B. nie Gewalt in der Erziehung angewendet. Für die 50er und 60er Jahre – so meine Erfahrung in Gesprächen mit Gleichaltrigen – war das schon was Besonderes. Bei uns herrschte die Mutter, so wie schon die Mutter meines Vaters der Angelpunkt war. Bis zu ihrem Tode war sie der Maßstab für Alles, was in der Familie geschah. Als ich 3 Jahre nach ihrem Tod und ausgerechnet auch im Mai evangelisch wurde, war das für die Familie der Grund völliger Kontaktverweigerung. Ein Katholik wird nicht evangelisch. Punkt. Tja, ich bin es ja wieder, wenngleich nicht römisch. Nur denke ich oft an diese Säule meiner Kindheit. Großmutter Anna.

Auch das Bild, das mir von meinem Großvater, dem Vater meines Vaters, vorliegt, zeigt keinen fanatischen Nazi, im Gegenteil, man sieht ihn nur mit einfachem Arbeitsanzug vor den Werkshallen. So warmherzig war auch mein Vater, charmant und hilfsbereit, einfach und bescheiden. Er aß morgens ein Brot mit Apfelkraut, nichts anderes. Mittags Kartoffeln und Gemüse, alle Monate mal eine Frikadelle.

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Mein Vater als Busschaffner ca. 1949

Da ich in 1954 geboren bin, kann ich mich natürlich mehr an die 60er Jahre erinnern, in denen meine Mutter meinen Vater, der als Schaffner der Wupper-Sieg mit Schichtdienst krank wurde und eine alternative Arbeit brauchte, zunächst zu den Götze-Werken bei Burscheid im Bergischen Land und dann in die Selbständigkeit führte. Musste er bei Götze lediglich stupide Kolbenringe stapeln und verpacken, so wurde er an der Seite meiner selbstbewussten, körperlich kleinen, aber doch sehr agilen und auch des Englischen mächtigen Mutter, ein Kaufmann.

Während meine Mutter in unserem Kinderzimmer einen kleinen Lebensmittelladen für die Nachbarschaft aufmachte, dabei auch Prüfungen für Milchprodukte und Fleischereiprodukte machte, einen Führerschein machte (das gab Gerede im Stadtteil, denn Frauen hatten damals noch keinen Führerschein), konnten sie auf Kredit einen VW-Bus kaufen, mit dem wir am Wochenende Ausflüge zu nahegelegenen Seen machten, um spazieren zu gehen. In der Woche aber wurde der hölzerne Innenausbau des Busses mit Lebensmitteln vollgepackt, die dann zu Kunden gebracht wurden.

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Meine Mutter füllt die Regale auf. Nach einer Inventur oder der regelmäßigen Desinfektion

Modern war damals, dass meine Mutter einen Anrufbeantworter bekam, wo doch schon ein Telefon Grund war, sich vom Fotografen Greis in Leverkusen fotografieren zu lassen. Dieses gigantische Teil zeichnete Telefongespräche auf, man konnte Bestellungen abgeben. Und sie besorgte alles, was die Kunden wollten, und mein Vater fuhr dann in die Dörfer rund um Leverkusen, ins Bergische Land, aber auch nach Köln Flittard, wo eine Siedlung neu entstanden war und noch kein Lebensmittelgeschäft war. Sehr bald kam in das Fahrzeug ein Kurzwellen-Funkgerät, das im 27-Mhz-Band möglich machte, direkt zwischen meinem Vater und meiner Mutter neue Kunden aufzusuchen oder dafür zu sorgen, dass auf dem Rückweg noch beim Großmarkt eingekauft wurde, was für den nächsten Tag oder die nächste Woche gebraucht wurde. Ich habe in den Ferien und auch oft am Abend mitgeholfen, in der Kälte Konservendosen einsortiert, den Verkaufswagen, der später dann ein Mercedes-Lastwagen unter 7.5 t war und in den man hineingehen konnte, um einzukaufen. Für die Kunden, vor allem ältere und behinderte, war das eine enorme Hilfe. Und wer kein Auto hatte oder nicht mit dem Fahrrad soviel einkaufen konnte, bekam alles gebracht. Oft wünschte ich mir, dass es das noch überall gäbe. Wieviele Fahrten könnte man auf dem Lande einsparen.

Der_erste_SB_Wagen20001Durch den „Lebensmittel-Zustelldienst“ und seine Einkünfte, für die mein Vater abends spät auch noch Buchführung machen musste – und es gab keinen Computer! – konnte ich – gefördert auch durch das Land Nordrhein-Westfalen – das Internat Kloster Steinfeld besuchen. Das Salvatorianer-Kolleg war damals als eine Art Elite-Schule bekannt. Und so traf ich, der ich aus den einfachen Verhältnissen stammte, dort Söhne von Journalisten des WDR und später hochbezahlte Spitzenkräfte der Wissenschaft. Aber das war mir als Kind alles egal. Ich freute mich, in Ruhe lernen zu können.

Und man ließ mich bei den katholischen Gottesdiensten die Messe dienen, ich lernte Latein, hätte Griechisch lernen können, wählte Französisch, kam gut voran. Bis in der Pubertät ein Einbruch kam. Und zudem zahlte das Land nicht mehr, die SPD hatte das Ruder übernommen, private Schulen waren nun nicht mehr gefördert, der Würmeling, das günstige Fahren mit der Bahn, hatte ausgedient.

Ich kam auf ein naturwissenschaftliches Gymnasium mit altsprachlichem Zweig, aber es ging nicht mehr voran. Die Lehrer waren vom 68er-Virus beeinflusst, ständig wurde demonstriert, der Unterricht fiel aus. Man diskutierte über dies und das, was ich alles nicht verstand. Ich wollte lernen, aber bekam keinen Input mehr. Nach einem Jahr wechselte ich in die Handelsschule, dann die höhere Handelsschule – und ich hatte guten Erfolg. Lernte Bilanzieren, kaufmännisches Rechnen, Sozialwissenschaften, Wirtschaftsgeographie, lernte Stenographie und Schreibmaschine im 10- Finger-System. Alles konnte ich später bestens gebrauchen. Alles das verlief in einer Zeit, in der meine Akne mich nervte, in der ich nicht mehr im katholischen Nest saß, ich nirgends mehr Anbindung hatte. Ich gab Nachhilfe für Mitschüler, traf mich mal mit einem Mädchen zum Eis essen. Aber ich kam irgendwie nicht mehr voran. Alles war mir zu einfach, ich fühlte mich sicherlich auch unterfordert, hätte gerne studiert.

Mein Schulleiter nahm mich eine Weile in sein Sekretariat, ich erledigte dort Schreibarbeiten der Sekretärin, konnte schnell angelernt werden. Dann rief die Bundeswehr. Aber: Verweigerung kriegerischen Dienstes war ein Credo, das ich aus den Worten meines Urgroßvaters August F. entnommen hatte. Er war im 1. Weltkrieg in die Etappe geflohen, schälte Kartoffeln und konnte sich dadurch erhalten. In der Weimarer Zeit wurde er Lehrer an der Präparandie bei Hannover, zog nach Neuss, weil im Krieg das Elternhaus in der Burgstraße in Hildesheim völlig zerstört worden war, wo sein Vater Schuster war.

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„Angst, Trauer und Verzweiflung in den Gesichtern am Tag des Angriffs
auf Polen und angesichts des Krieges. Das Bild zeigt (von rechts nach links): Großvater August Führmann, Ursula, Sophie Führmann, geb. Bähr, Georg , Gisela – meine Mutter, dann Walter (der gerade erfährt, dass er bald ins Militär und dann in den gerade angezettelten Krieg muss, aus dem er nie wieder kommen wird). Anna Broich, seine Freundin.

Großvater August hatte vier Kinder, eines davon hatte eine leichte Behinderung und war vom Euthanasieprogramm bedroht. So nahm mein katholischer Großvater, der auch die kirchliche Lehrerlaubnis für den Religionsunterricht hatte und aktiv in der Kirchengemeinde in Leverkusen- Steinbüchel tätig war, Kontakt zu Bischof Graf von Galen auf, der in Münster als der “Löwe” galt, weil er mit dem Hitler-Regime in Streit lag, da er erfahren hatte, dass das System Menschen töten ließ, die es aus seiner ideologischen Sicht als “unwert” oder “krank” bezeichnet hatte. Das brachte von Galen auf die Palme. Seine Predigten ließ er abtippen, und auch Großvater August tippte, da er im Zehn-Finger-System schnell schreiben konnte, die Predigten von Galens ab und verteilte sie an andere, die das ebenfalls machten. So verbreiteten sich damals geistliche Predigten im Widerstand gegen die Nazis.

Der preußisch geprägte Lehrer war keiner wie heutige Lehrer. Es war noch Teil preußischer Erziehung in den Schulen, Kinder mit dem Rohrstock zu züchtigen. Später sah er ein, dass man damit die willfährigen Folterer anerzogen hatte. Aber da war es schon zu spät.

Mein Großvater, und das rechne ich ihm hoch an, verbot unter Androhung der Prügelstrafe seinen Kindern, sich einer der Nazi-Organisationen anzuschließen. Sie sollten Kartoffeln lesen, auf Bauernhöfen helfen, aber niemals in die NSDAP eintreten oder deren Vereine betreten. So erteilte mein Großvater Mandolinenkurse, gründete dadurch ein kleines Mandolinenorchester in seiner Kirchengemeinde, das bis heute existiert. Der bekannte Musiker im WDR “Lucky” Dauner war dort auch. Und meine Mutter spielte da mit. Sie erteilte dann Lautenunterricht. Die Laute war das, was heute doch eher die Gitarre ist. So spielte sie, die bei Kriegsende 18jährige, in Altenberg bei Festspielen mit. Man führte dort ein Stück auf, in dem viele Lauten mitspielten.

Es gab von Kindheit an Klarheit darin, dass niemand mehr von uns Militärdienst oder gar Kriegsdienst machen würde, dass wir aber für die frische Demokratie, für den Aufbau einer sozialen und christlichgeprägten Bundesrepublik Deutschland viel lernen mussten. Darum ermöglichten meine Eltern mir, eine katholische Internatsschule der Salvatorianer in Steinfeld/Eifel zu besuchen. Weil die sozialdemokratische Regierung Kühn aber die Zuschüsse strich und zugleich mit der Firma Aldi meinen Eltern jede Existenzgrundlage genommen wurde, musste ich das Internat verlassen und besuchte dann nach vorübergehender freier Gymnasialzeit ab 1969 die Handels- und später Höhere Handelsschule. Es war alles nicht leicht für unsere kleine Familie. Aber ich hatte es insofern gut, als wir nie in Urlaub fuhren sondern stattdessen Klavierunterricht und Bücher angeschafft wurden.

1973 begann ich meine polizeiliche Ausbildung in Linnich. Viele Kasernen, eine Einrichtung eher militärischen Aussehens. Trostlos, abgelegen in einer Sackgasse, betrat ich damals mit noch langen Haaren im damals üblichen Parka das Gelände, meldete mich an einer Schranke an. Uniformierte mit Dienstmütze und Maschinenpistole erwarteten uns mit einer Liste. Ich wurde abgehakt, bekam die Anweisung, wo ich zu parken hatte, wurde dann in ein sogenanntes „Lehrgruppengebäude“ geschickt und wurde begrüßt mit den Worten: „Erstmal zum Friseur, dann kannste wiederkommen“.

Das ging ja schon gut los. Ich hatte Schonfrist bis zum Wochenende, dann fuhr ich zu meinem Onkel, einem Friseurmeister in Leverkusen, der so ziemlich jedem Leverkusener Fußballer die Haare geschnitten haben dürfte, und ließ mir einen militärischen Kurzhaarschnitt verpassen. Ich fand das damals fürchterlich. Hatte ich doch nach meiner Klosterzeit erst eine Weile gebraucht, mich den langhaarigen Klassenkameraden anzupassen, obwohl, wenn ich heute die Fotos sehe, mir die gut geschnittenen Haare erheblich besser passten und ich damit richtig gut aussah. Damals empfand ich das nicht so.

Zufällig war ich ein paar Tage älter als die anderen Klassenkameraden in der Lehrgruppe 3, wie sie hieß. Darum wurde ich zum „Klassenältesten“ ernannt. Nicht gewählt, ernannt. Nur weil ich ein paar Tage älter war. Da waren welche, die waren mir entwicklungsmäßig offenkundig voraus, aber ich wurde Klassenältester. Morgens musste ich „Meldung machen“, wieviele Klassenkameraden anwesend, krank, fehlend waren; musste es an die Tafel schreiben. Musste Pausen anmelden, für Ordnung sorgen, beim Marschieren, ja – das gab es – , musste ich ab und an kommandieren. All das mochte ich nicht, aber musste ich. Weil ich es erkennbar nicht mochte, sollte mir das später noch lange als Hindernis bei Beförderungen gelten. Die sogenannte „C“-Graduierung, die man mir zwei Jahre später aufdrückte, war maßgeblich von einer „4-5“ in „formale Ausbildung“ geprägt. Da nutzte mir 1-2 in vielen Fächern gar nichts. Der Schnitt zählte.

Später hat mal ein prüfender Fachlehrer mich gefragt, ob ich erlaube, dass er meine „Staatsbürgerkunde“ Arbeit, die ich mit „sehr gut“ geschrieben hatte, fotokopiert und mit nach Hause nehmen könne. Ich erlaubte es ihm. Es ging um Sozialisationsfragen am Beispiel rechtsextremer jugendlicher Gewalttäter. Eine Soziologiearbeit mit psychologischem Ansatz, aber auch mit Erfahrungen aus autoritären Verhältnissen, in denen ich mich entschied, gegen Antisemitismus, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Faschismus zu leben und zu reden. Es war MEINE Entscheidung, niemand verlangte das. Ich hätte mich durchaus den dummen Witzen und Sprüchen einiger meiner Zeitgenossen anpassen können. Aber immer hörte ich den Satz aus den Predigten: „Jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes“, „was ihr dem Geringsten unter den Geschwistern tut, das tut ihr mir“, sagte Jesus. Ich trage das in meinem Herzen.

Bei aller Kritik an Ideologien, die ich stets konsequent ablehnte und auch mit Worten bekämpfte.

In Linnich kam ich 1973 also noch vor dem Attentat auf den ex-SS-Mann und späteren Wirtschaftsführer und seine Sicherheitsleute in Köln. Aber es waren bereits Anschläge und Entführungen begangen worden, in München z.B. war der antisemitische Anschlag auf die israelische Olympiamannschaft. Und ich war fest entschlossen, ein guter Polizist zu werden, um Kriminalität zu bekämpfen.

Es gibt noch einen Zeitungsartikel einer lokalen Zeitung aus dem Raum Aachen, in dem ich mit dem damaligen Chef der Ausbildungseinrichtung zusammen auf einem Foto zu sehen bin und erwähnt wird, dass ich und andere genau das gesagt hatten: „Wir wollen uns einsetzen gegen die zunehmende Kriminalität“.

In der Kaserne selbst gab es z.T. schreckliche Ereignisse. So wurden wir in ein Carree gesperrt, über die Mauer warf jemand eine Tränengaspatrone in Styropor, und wir hatten Panik, konnten dann durch eine Tür entkommen. Widerwärtig war das. Ich werde denen das nicht verzeihen und vergessen.

Ein andermal wurde bei glühenden Temperaturen mit Vollausrüstung und Mantel eine lange Strecke „marschiert“. Was das sollte, erschließt sich mir bis heute nicht. Ich erkrankte mit 39 Celsius einige Tage und hatte Zeit, mich mit dem Sinn eines solchen Vorgangs für eine demokratische Polizei zu beschäftigen.

Die Polizei erneuerte sich langsam in den fast 3 Jahren dort. Führungskräfte änderten sich langsam, man spürte den Einfluss von Modernisierern. So baute man ein neues Ausbildungsgebäude, modern, farbig, und es kam ein ganz anderer, demokratischerer, freundlicherer Wind hinein. Für mich war das zu spät. Ich wurde nach Köln versetzt. Und dort traf ich 1975 auf 40-50jährige, die, wenn ich heute nachrechne, 1925-1930 geboren sein mussten. Ich würde da nicht lange aushalten, spürte ich.

DL0ILZum Glück hatte ich 1972 ein paar Wochen in Kiel-Schönkirchen einen Lehrgang gemacht und war Funkamateur geworden. So nutzte ich freie Minuten in Linnich, manchmal auch die Nachtwache, um mein Funkgerät anzuschalten. Und ich lernte eine junge Frau kennen, die ebenfalls Funkamateurin war, eine lizensierte, also wir beide nicht im Citizenfunk, wir konnten morsen und alle Kurzwellen- und UKW-Bänder nutzen. Mein Hobby bis heute.

So hatte ich auch schon mal eine Verabredung, wir fuhren mit Kollegen und den Bekannten zur Anna-Kirmes in Düren oder nach Aachen. Ein Stück Jugend, die andere ganz anders verbracht haben.

Dann lernte ich – auf ganz anderem Wege – meine heutige Frau als Freundin kennen. Wir fuhren nach Paris, nach Südfrankreich, ich machte Reisen mit dem deutsch-französischen Austauschwerk nach Istres und anderswo. Ich war und bin immer noch ein weltzugewandter neugieriger Mensch, lerne gerne andere Kulturen kennen, liebe Europa als Gemeinschaft unterschiedlicher europäischer Staaten und Historien.

Aus dieser Welt kommend, begann ich in Köln meine Arbeit. Da wurden in Köln-Mülheim KBW- Stände mal eben abgeräumt. Die entscheidenden Leute informierten mich über die Rechtsgrundlagen ihres Vorgehens nicht wirklich. Ich erlebte, das unnötiger Zwang angewandt wurde, fürchterliche Kommunikationsabläufe, die dann zur Aggression bei den Festzunehmenden führten. Es gab aus heutiger Sicht auch Übergriffe. Damals dachte ich, dass ich für diese Welt einfach zu brav bin und ich erstmal sehen müsste, „wie das im Alltag der Kollegen richtig läuft“ und wie sich das von der Rechtstheorie der Ausbildung unterschied. Man schätzte mich wegen meiner Steno- und Schreibmaschinenkenntnisse, wegen meiner Formulierungskunst, wegen meiner an den Sachfragen konzentrierten Art, Sachverhalte zu schildern, sie rechtlich einzuordnen. Aber in „Widerständen“ oder bei „Stress“ wollte man mich ungern dabei haben. Fürs Prügeln war ich nicht geschaffen. Ich liebte das Wort. So konnte ich zwar mit einigen wenigen Kollegen mal einen Kegelabend machen, aber man hielt mich doch weitgehend fern von ihren Aufenthalten in Bars etc. Dafür war ich zu brav.

Und nun kam hinzu, dass wir, meine damalige Freundin und ich, heiraten wollten, ein Kind haben wollten oder mehr. Das war denen alles suspekt. So kam auch niemand zu unserer Hochzeit, weder in die Kirche noch ins Standesamt. Nichts.

Wir bekamen einen Römertopf geschenkt. Wir haben ihn erst jetzt, nach über 40 Jahren, in den Müll geworfen. Bis dato hatten wir ihn benutzt. Und ich denke immer daran, dass es von meinen damaligen Kollegen kam. Einer von ihnen hatte tragische Erfahrungen in einer Geiselnahme später, in denen die falschen Menschen starben. Aber wir haben uns nie wieder gesehen oder miteinander telefoniert.

Egal, ich habe meinen Weg erfolgreich fortgesetzt und wurde nach einigen Jahren erstmal auf meinen Wunsch in eine Dienststelle versetzt, ja angefordert, in der man meine Telegraphie-, Schreib- und sonstigen Kenntnisse von Technik, Kurzwelle, Ausbreitungsbedingungen und meine Bereitschaft, Dienstgeheimnisse zu wahren, schätzte und brauchte. Meine Morsekenntnisse, Funkkenntnisse, Kenntnisse über alles zu drahtloser Kommunikation führten dazu, dass mich eine Dienststelle des LKA „entdeckte“. Ein Kollege wohnte im selben Mietshaus. Dadurch kam ich für einige Jahre in den Luxus, meinen Schichtdienst in der Hauptfunkstelle des Landes NRW arbeiten zu dürfen, zeitweise auch im Innenministerium NRW in der Zeit von Minister Schnoor, mal auch im Regierungsbunker und mit etwas höherem Einkommen, als wäre ich draußen in Kälte und Regen gewesen. Ersatzweise engagierte ich mich in der Gewerkschaft für alle diese Kollegen. Und erst in den 90ern kam die zweigeteilte Laufbahn, alle Kollegen bekamen die Chance, in den gehobenen Dienst zu kommen. In Düsseldorf habe ich während der Terroristenzeit gute Arbeit gemacht. Heute macht sowas alles ein Computer. Damals brauchte man viele Menschen für Verschlüsselung und Bearbeitung geheimer Texte, die zur Fahndung und Ermittlung durch das Land, die Bundesländer und darüber hinaus gingen.

Irgendwann war mir das nicht genug. Und ich ging zurück nach Köln, wurde erste ein paar Jahre Präventionsberater, wurde aber dann schnell zum Bezirksermittler und später dann in die Kriminallaufbahn gesetzt, wurde ausgebildet, bekam einen Lehrgang, um in den gehobenen Dienst zu kommen, und habe dann bis zum Schluss mich mit Kriminalitätsverwaltung und –ermittlung befasst. Gerade darum kritisiere ich, dass mangels Personal lange Jahre der Mangel verwaltet wurde und meine Generation pensioniert wurde, fachlicher Nachwuchs aber erst mühsam wieder aufgebaut werden muss. Irgendwie erinnert mich diese Organisation an eine Provinznest, das zwar gute Arbeit leistet, das aber von der Regierung vergessen ist.

Immer engagierte ich mich nebenberuflich für die Gesellschaft, das Gemeinwesen. Es war die bleierne Zeit, in der die RAF mir Sorgen machte, weil ich als junger Vater von bald zwei und dann drei Kindern zu unmöglichen Zeiten geweckt wurde, um Durchsuchungen zu machen, weil man den Aufenthalt von Schleyer meinte gefunden zu haben, oder weil ähnliche Maßnahmen viel Polizei benötigten. Das kann ich mal gesondert schildern.

Dazu der notwendige Kampf gegen Atombombentests, Nukleartransporte, strahlenden Müll, Zerstörung der Natur durch breite Straßen in Köln, Planung einer der größten europäischen Müllverbrennungsanlagen führte dazu, dass ich mich gemeinsam mit Sozialdemokraten im Stadtteil eine Bürgerinitiative für Umwelt und gesundes Wohnen gründete. Die Regierenden in Köln, eine – wie man heute weiß – mit der Stasi verbandelte sozialdemokratische Fraktion im Rat sowie die im Ort mehrheitlich gewählte CDU nannten mich, den man sonntags mit den Kindern in der Kirche sah, einen “Grünen”. Sprüche wie “geh doch in die DDR” hörte ich auch, obwohl ich immer gegen die deutsch-deutsche Grenze war.

Dieses Unding zeigte ich meinen Kindern bei einem Urlaub in der Lüneburger Heide. Wir fuhren an die DDR-Grenze und zeigten ihnen, wie man auf der anderen Seite Schießtürme hat. Allerdings noch viel früher hatte ich meinen Kindern das Konzentrationslager Flossenbürg gezeigt. Später waren wir mit unserem Sohn in Weimar und Buchenwald. Wir haben auch andere Orte aufgesucht. Zuletzt war ich in Engerhafe. Auch Ostfriesland hat Menschen gequält während der NS-Zeit.

Mehrmals waren wir in Flossenbürg. Still gingen wir in dem Gedenkort, der kaum noch zeigt, was die Menschen dort gelitten haben, durch die Gelände, schauten uns das Gebiet vom nahegelegenen Burgturm aus an, schwiegen. Aber meinen Kindern erklärte ich, dass dort Menschen gepeinigt und dann umgebracht wurden. Die Nazis, das sollte meine Kinder lernen, dürften niemals wieder verharmlost werden oder Macht bekommen. Ich wusste, dass auch meine Berufsgruppe noch immer von Leuten durchsetzt war, die noch von Nazis eingestellt, befördert, in Führungsaufgaben gebracht worden waren, wenngleich das Denken in den 70ern sich schon demokratisierte, zumal Willy Brandt “mehr Demokratie wagen” wollte, was auf jedem Plakat gestanden hatte vor den Wahlen 1969. In der Ausbildung war das Thema sehr dürftig behandelt worden. Man stellte uns einen Plattenspieler mit den Reden Göbbels und Hitlers hin, der Fachlehrer ließ uns damit allein, aber Diskussionen gab es nicht. Ich war aber mit Kollegen zusammen, die mit mir einig waren, dass wir in unserem Verhalten menschenwürdig mit Menschen umgehen wollten und dabei die Verfassung und die Gesetze eher als Hilfe als als Beschränkung sahen.

Mit diesen Kollegen aß ich in Aachen meine erste Pizza, trank dabei Rotwein. Ich begann zu leben, nachdem ich doch aus den engen Verhältnissen kaum die Welt kennen gelernt hatte. Der spätere Professor Dr. Georg R., der den Polizeiberuf hingeworfen hatte nach drei Jahren und stattdessen Medizin studiert hatte, war damals eine Art Vorbild. Er hatte ein Plakat von Pinochet in unserem gemeinsamen Zimmer hängen, um deutlich zu machen, was für ein blutrünstiger Kerl dieser Mann war. Ja, die meisten meiner Schulfreunde wurden namhafte Fachleute, ich selber bescheiden ein Kriminalhauptkommissar, immerhin, aber stets im Clinch mit den Alltagsrealitäten, die uns Wirtschaft, Politik, Parteien und Medien vorsetzten, die aber selten mit unseren Erfahrungen zu tun hatten. Bis heute.

Ich komme also aus einer Entwicklung, in der ich später bis in die 90er Jahre innerhalb der Grünen, zudem in der Landesarbeitsgemeinschaft Einwanderung mitarbeitete, im DGB-Arbeitskreis Ausländer, den ich zum DGB-Arbeitskreis Integration verwandeln half in Köln und Umland (ich saß dort als GdP- Mitglied).

Polizei 1973-1998 / Demokratie geht jeden an

Ich war von 1973-2013 Polizeibeamter, ab 1994 als Kriminalbeamter, teilweise in der Prävention, zuletzt in Kommissariaten der Kriminalpolizei Köln. Ab 2005 erfassten wir die alltäglichen Tausende Straftaten nur noch statistisch, nummerierten die Seiten, schauten ob es irgendwo Ermittlungsansätze gab, verfügten sie ab zur Staatsanwaltschaft. Weitgehend unbearbeitet.

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Bernward, rechts im Bild. Pressekonferenz mit Polizeidierktor und Führungskräften.

In den 70er Jahren war ich entsetzt, wie sehr die polizeiliche Arbeitspraxis abwich von den rechtstheoretischen und verfassungsrechtlichen Grenzen und Vorschriften, die ich in der Ausbildung gelernt hatte. Es lohnte sich, diese Zeit mal genauer anzuschauen. Soviel aber doch:

Ich hatte in den 70er und 80er Jahren neben meinem Beruf mich mit Umwelt- und Friedensfragen befasst. Soweit möglich auch in der Gewerkschaft der Polizei. Aber vor allem in der Gründung einer Bürgerinitiatve lag der Grund, dass ich zunehmend in politische Konflikte mit der Polizeiführung in NRW geriet. Eine Delegation aus Köln war nach Düsseldorf gefahren, um meine Chefs aufzufordern, mich von weiterem Engagement für Umweltfragen abzuhalten. Aber man kannte meinen Fleiß, meine Zuverlässigkeit in den Aufgaben und meinen Charakter – und mein Chef weigerte sich. Er drohte gar: Wenn man dem Bernward Schwierigkeiten macht, wenn der hier weggehen muss, dann geh auch ich. Dafür zolle ich Heinz K. noch heute Dank.

Gleichwohl gab es zwei in der Politik tätige Kollegen, einer bei der CDU, Werner H., und einer bei der SPD, mit Familiennamen O., die massiv gegen mich vorgingen, weil ich auf dem grünen Brett meiner Gewerkschaft, deren Jugendgruppe ich quasi war, kritisierte, dass der bayerische Ministerpräsident anlässlich eines Besuches in Südafrika gesagt haben soll, es könne kein gleiches Wahlrecht für Schwarze und Weiße in Afrika geben. Ich musste das Plakat einer antifaschistischen Initiative aus dem linken Spektrum abnehmen und wurde disziplinarrechtlich verwarnt. Und das, obwohl ich Aktiver der GdP Kreisgruppe war. Ich gab das dann auf.

Es war die Zeit vieler Atomtransporte, die von Gronau ausgingen und dies, obwohl Nuklearmaterial nicht auffindbar war. Die Polizei begleitete die Transporte, aber keine Rede war davon, dass es einen Tatort Gronau gab. Ich begriff das nicht. Diese mangelnde Kritik an der Atomindustrie und ihren Machenschaften.

Auch was die Geschichte der Polizei betraf, soweit es die Nazi-Zeit betraf, beeinflussten mich linke grüne Bekannte, dieses Thema anzupacken. So kam ich mehr und mehr vom Umweltthema weg hin zu kritischer Betrachtung meines Berufes. Ich sah die Notwendigkeit, hatte aber keine Kooperationspartner. Bis ich über einen Freund aus der evangelischen Friedensbewegung erfuhr, dass sich Grüne in Bonn trafen, um einer Initiative von kritischen Polizisten zum Aufbau einer Arbeitsgemeinschaft zu verhelfen. Ich war dabei und gründete 1988 nach einem Besuch in Wackersdorf, der sehr traumatisch war durch die Begegnung mit bayerischen Müttern, deren Kinder am Bauzaun massive Polizeigewalt erlitten hatten. Ich sah das als unverhältnismäßig an, was da geschehen war.

So begann ich Artikel dazu zu schreiben, machte Interviews mit dem linksrheinischen Rundfunk bei Koblenz, den es damals gab, und gründete mit einem Kriminalbeamten aus Werl und anderen zusammen eine NRW-Gruppe kritischer Polizisten, die dann 1988 auch in Berlin eine Bundesarbeitsgemeinschaft gemeinsam mit dem schon länger in Hamburg aktiven „Hamburger Signal“ gründeten. Ich wurde bald Vorstandsmitglied und auch einer der drei Sprecher. Die Haupt-Sprechertätigkeit kam aber von einem Hannoveraner, einem Hamburger und einem Wiesbadener Kollegen. Ich war eine Art „konservative Ergänzung“, so empfand ich mich. Immerhin kam ich immer im Anzug zu den Treffen, war doch eher konservativ, katholisch geprägt und bin auch schon mal bei einer Tagung zum Thema „Abschaffung des Par. 129 a StGB“ aus der Diskussion geflohen, die mir zu theoretisch war, um in der Nähe in einer historischen Kirche in Weilimdorf für die Putzfrauen, die dort mir Zugang verschafften, einige schöne Stücke auf der Orgel zu spielen. Die holten noch weitere dazu, es gab danach Applaus. Das zeigt etwas von mir, der ich politisch mich einbringen wollte, der ich aber doch immer auf dem Boden dessen geblieben bin, der mir Halt und Orientierung gab: Christentum, Demokratie, Freiheit, Ideologieferne.

Um näher wieder an meinem eigentlichen Berufsauftrag zu sein, ließ ich mich aus der Dienststelle in Düsseldorf beim LKA wieder nach Köln versetzen, ging zunächst in die Verkehrsprävention, wo man aber mit mir nicht gerne arbeitete, weil ich als „Kritischer Polizist“ bereits einen Ruf hatte. Die Stimmung dort hatte doch eher rechtskonservative Züge. Einen „linken“ Polizisten wollte man nicht. Dennoch konnte ich in dieser Zeit später nochmal Einfluss auf den Polizeipräsidenten nehmen, indem ich ihn bat, die Polizeigeschichte doch mal aufarbeiten zu lassen. Er als Jurist sei doch der Richtige, das endlich anzupacken. So geschah es auch.

Erfahrungen mit dem Thema Flucht, Vertreibung in den 90er Jahren

In den 90er Jahren bekam ich von heute auf morgen den Auftrag, mich um einen Stadtteil als uniformierter Bezirks- und Ermittlungsbeamter zu kümmern, in dem ein Kollege Schweißausbrüche bekam, weil er Schwierigkeiten mit zugewanderten Flüchtlingen und Ausländern hatte. Ich hatte das Problem nicht.

Da ich mehrere Sprachen spreche, motiviert war, wurde ich also Bezirks- und Ermittlungsbeamter, was es heute so in NRW nicht mehr gibt. Ich bekam ein Büro in Köln-Merkenich, mitten im Gewerbegebiet, hatte über 700 Flüchtlinge zu “betreuen”, die nach 1990 dort in einer ehemaligen Kaserne der belgischen Armee untergebracht wurden, wobei in Platzmitte ein eingezäunter Bereich mit giftiger Asche lag. Unfassbar. Ich bekam in einer Toilette einen Tisch, einen Telefonapparat – dank der Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes – und war von da an nicht nur Ermittler bei den zahlreichen Akten der Staatsanwaltschaft wegen “Beförderungserschleichung”, sondern ich war Ansprechpartner für die vielen Ausländer aus Somalia, Paschtunen aus Afghanistan, Kosovo-Albaner, etc.

Es gab Konflikte, es gab Drogenhändler, es gab sexuelle Übergriffe von islamischen Kosovaren auf die somalischen Frauen in ihren tollen farbigen Kleidern, ich hörte zu, ich ermahnte, ich kümmerte mich, ich schrieb Anzeigen, vernahm Zeugen, hörte Geschädigte an, nahm Kriminelle fest. Ich ertrug, dass fliegende Kriminalkommandos an mir vorbei stürmten, um jemand zu suchen, den man gefunden hätte, wenn man mich nur gefragt hätte. Aber ich galt als politisch unzuverlässig, da ich doch eher eine linksgrüne Anmutung hatte. Aber nicht, weil ich Leute bevorzugte oder agitierte, sondern weil ich die Menschen als Individuum behandelte.

Als ich erkannte, dass dort Christen und Muslime miteinander Probleme hatten, schlug ich dem zuständigen Camp-Leiter vor, einen Raum einzurichten, der still, für Gebete nutzbar und interkonfessionell war. Ein Flüchtlinge, der wirklich gut malen konnte, bemalte die Wände wunderbar mit Kopien namhafter klassischer Künstler. Aus dem Kopf konnte er das.

Als Amnesty international und Diakonie und Flüchtlingshelfer nicht ins Camp kamen, weil ein Tor es versperrte, kümmerte ich mich, dass der freie Zutritt für solche Helfer möglich würde. Ich musste mich durchsetzen gegen Bürokraten, aber da das kein Gefängnis sondern eine Notunterkunft war, sollte niemand davon abgehalten werden, sich beratende Hilfe zu holen. Das geschah auch.

Ich möchte damit andeuten, dass ich über mehrere Jahre aktiv nah an den Menschen aus Verfolgung war und damals angesichts von Rostock, Hoyerswerda und Solingen alles Erdenklliche tat, um in meinem Einflussbereich Artikel 1 Grundgesetz zur Geltung zu verschaffen.

Allerdings nicht naiv. Denn die Messerstecher und Betrüger, nächtliche Diebesbanden, prügelnde oder sexuell auffällige Männer gab es damals auch schon. Die wurden von mir rigoros der Staatsanwaltschaft gemeldet. Ob sie je bestraft wurden, kann ich nicht sagen. Polizisten arbeiten nicht für Anerkennung. Wir tun, was wir können, aber wir erwarten nichts, außer Respekt.

Zwischen 1992 und 1999 etwa hatte ich also ständig in Erstaufnahmeeinrichtungen und Wohnhäusern mit Flüchtlingen zu tun. Ich habe mich sehr engagiert, deren Situation immer auch im Blick zu halten. So sorgte ich für Gebetsräume für Christen und Muslime und Andersgläubige. Ich war wöchentlich in der Unterkunft und hielt persönliche Gesprächszeiten ab. Es gab sehr unterschiedliche Erfahrungen. Aber obwohl darunter auch viele Straftäter waren die ich anhören musste, war ich immer stringent deutlich dagegen, wenn andere Kollegen gegen Flüchtlinge argumentierten, habe dabei aber meine schlechten Erfahrungen bewusst geleugnet und habe so manche Äußerung meiner Kollegen als „rechtsextrem“ eingeordnet, obwohl aus heutiger Sicht nicht immer dazu wirklich Anlass bestand.

In meiner Freizeit war ich Mitglied im offenen Arbeitskreis der Grünen, in der Landesarbeitsgemeinschaft Einwanderer, bei anderen LAGs, war zeitweise Mitglied der Grünen, war auch ab und an Delegierter für Köln. Aber nie war ich da wirklich zu Hause, auch wenn ich versucht hatte, gegen eine linke Kandidatin anzutreten, weil niemand auch nur mal fragte, ob ich gewählt werden wollte. Man musste immer kämpfen.

Ich habe viel von meinen alevitischen Freunden gelernt, Freunden aus Dersim, dem heutigen Tunceli. Meine Begegnung mit diesen und anderen Migranten, ehemals echten Flüchtlingen, die der türkischen Militärdiktator entwichen waren, Nachfahren der Genozide an den Armeniern und an den Aleviten. Mich verbindet immer noch eine tiefe Freundschaft, auch wenn einige wieder in der Türkei leben und dort angesichts der Zustände überleben. Aber ich weiß, dass sie friedliche Menschen sind, vermittelnd. Aleviten habe ich als Brückenbauer kennen gelernt, gebildete Menschen, musikalische Menschen, gastfreundliche. Und auf deren Freundschaft baut auch meine Überzeugung, dass bei aller Kritik, die ich an dem von mir heftig abgelehnten Islam habe, der einzelne Mensch immer zunächst individuell zu sehen ist. Ideologien ablehnen, aber Menschen die Türen öffnen, bis sie selber sich die Grenzen setzen, indem sie für etwas missionieren, das nicht menschenwürdig und freiheitlich ist. Da blocke ich. Da ist meine Tür zu. Egal welche Ideologie.

1974 in Düsseldorf0001

Landtagswahl NRW 1975 vor Landtagsgebäude Düsseldorf

Ab 2009 hab ich wieder normal ermittelt, auch Zeugen vernommen und Beschuldigte, aber alles im Hochgeschwindigkeitsverfahren. Alles so schnell wie möglich, weil man sonst unterging.

2013 konnte ich nicht mehr. Ich hatte zuviel zu tun in der Kripo, die Personalsituation war durch die Pensionierung früherer Kriminalbeamter katastrophal geworden. Junge Kollegen waren oft nicht mehr präsent, erzogen ihre Kinder, arbeiteten halbtags, machten Heimarbeit…. Und wir älteren Kollegen, zuletzt war ich fast der einzige noch, mussten dann noch nachmittags zusätzlich Haftprüfungen vornehmen, nachts raus, Wochenende raus… ich drohte herzkrank zu werden. Darum bat ich mit 60 Jahren um meine Pensionierung. Das geschah dann 2014 auch. Da aber abzusehen war, dass Flüchtlinge nach Deutschland kamen, bot ich im neuen Wohnort, Norden Ostfriesland, an, erkennungsdienstlich zu arbeiten, Personalien zu prüfen, Identitäten zu klären. Denn das waren die Probleme, die zu erwarten waren.

Aber das Innenministerium antwortete nicht. Niedersachsen schwieg, wenngleich im Rundfunk Pensionäre aufgerufen worden waren, sich dazu zu melden. Ein Jahr später kam ein knapper Brief des Innenministeriums Hannover, demzufolge man meine Post offenbar irrtümlich falsch eingeordnet hatte. Unfug.

In Utlandshörn, einem Stadtteil von Norden, stand ein Gebäude leer. Da ich hörte, dass leere Räume gesucht wurden, sogar Sporthallen für Betten benutzt wurden, sagte ich, dass die Funkstation, das Museum Norddeich-Radio in Utlandshörn, das im weitgehend leeren Gebäude seinen Platz hatte, ehrenamtlich bereit wäre, die Flüchtlinge zu betreuen. Darum ging ich zur Kreisvolkshochschule Norden, schrieb mit einem Konzept Herrn M., den früheren Leiter, an. Der aber starb, bevor es zu diesem Gespräch kommen konnte, plötzlich.

Ich bot in mehreren Gesprächen eine Frau Imkre K. in der Kreisvolkshochschule an, ich wollte eine ehrenamtliche Gruppe aufbauen, die sich auf die zu leistende Arbeit mit den zu erwartenden Flüchtlingen vorbereiten sollte. Wurde nicht gemacht.

Die Flüchtlinge kamen.

Ich nahm Kontakt mit der neuen Einrichtung der KVHS Norden auf, Utlandshörn. Da liefen merkwürdige Dinge ab. Das Personal wechselte mehrfach. Es wurde z.B. die Tür des Museums aufgebrochen etc. Ich erfuhr, dass an einem Abend 180 Flüchtlinge angekommen waren, die auch neue Kleidung bekamen. Am anderen Morgen seien alle weg gewesen, die Kleider lagen wild herumgeworfen in den Räumen. Schon am Abend hatten die Männer Terz gemacht, wenn die wenigen Frauen, die dabei waren, sich ein Kleidungsstück aussuchten. Es seien Kleider, die “haram” (unsauber, sündig, ungläubig) seien.

Das geschah mehrfach.

Ich wollte ehrenamtlich arbeiten. „Refugee welcome“ stand an unserer Tür. Ich war 2014 noch voll auf dieser Welle.

Dann wandte ich mich an eine Einrichtung „Haus Nazareth“, wo unbegleitete Jugendliche betreut werden und wohnen. Man sagte mir, man brauche einen Nachhilfelehrer für nachmittags, aber ich müsste damit klar kommen, dass ich täglich kommen müsste, aber dass die Flüchtlinge meist nach wenigen Tagen nicht mehr kämen, weil sie was Anderes vor hätten. Kosten wurden mir nicht erstattet. Ich ließ es.

Aber man sagte mir nach ein paar Tagen, dass einige Jugendliche Hilfe des Weißen Rings bräuchten. Wenn ich da helfen könnte, das wäre was.

Ich hatte mit dem Weißen Ring schon 2014 Kontakt aufgenommen, man besuchte mich auch, aber man meldete sich dann nicht mehr für die notwendigen begleiteten Beratungen. Ich hakte nun nach, aber ein Kriminalbeamter in Aurich sagte mir, dass man mit dem Thema Flüchtlinge gar nicht erst anfangen wolle. Wenn man dieses Fass aufmache, gäbe das Unruhe in Aurich. Ich verstand nicht warum, wunderte mich aber, warum wenige Wochen später Kriminalbeamter Herr H. vom Weißen Ring einen Ehrenamtspreis der SPD bekam. Wegen seiner Arbeit.

Der Weiße Ring wollte auch in Hannover und Mainz nicht mit mir darüber reden. Die Vorsitzende, die ehemalige Justizministerin von NRW, in München ansässig, antwortete gar nicht erst.

Nirgends konnte ich mich einbringen. Immer noch dachte ich, es läge daran, dass ich aus NRW eingewandert bin, aber dann geschah dies: An der Tür in Utlandshörn hing ein Schild mit vielen Namen von Flüchtlingen, die angeblich im Hause wohnten. Ich prüfte sie in Google und stellte bei einigen fest, dass sie als Kriegsverbrecher gesucht wurden.

Mustafa L., inzwischen verstorben, ein aus Nordafrika stammender ehemaliger Lufthansa-Pilot, der das Museum Norddeich-Radio wöchentlich öffnete, sagte mir dann, im Gebäude seien nicht die öffentlich 60 Flüchtlinge, es seien in Wirklichkeit nur 6 oder 7.

Es gäbe noch mehr zu sagen, ich kürze das hier mal. Jedenfalls sollten die paar Flüchtlinge nach außen Aktivitäten zeigen, damit von außen deutlich wurde, dass dort viele Leute seien, sagte mir der Augenzeuge.

Die evangelische Kirche stiftete einen großen Geldbetrag für die Einrichtdung in Utlandshörn. Für einen angeblichen Kindergarten. Es gab keinen Bedarf. Es wurde ein Kinderzimmer eingerichtet, aber es gab nur eine einzige Familie dort – für eine kurze Weile. Darüber hinaus waren Flüchtlinge, die auch mit Messern sich angingen, Mehrfachidentitäten, Leute, die in Schweden schon ausgewiesen waren… u.v.m. Ich beschwerte mich bei der evangelischen Kirche und bekam plötzlich einen Besuch. Ein Pfarrer mit Funkwagen besuchte mich. Ich nehme an, dass er Pfarrer ist, denn er stellte sich als solcher im Sonderdienst vor. Ich erfuhr, dass er dort eine Stelle innehabe in der Einrichtung, um in einer Art sinnvoller Beschäftigungstherapie die Neuankömmlinge mit Werkzeugen vertraut zu machen, die sie von zu Hause nicht kannten.

Ich war überrascht, denn es waren doch angeblich geflohene Syrer, die dem Krieg entwichen waren. Und weiß man nicht, was ein Hobel, was Holz, was ein Werkzeug ist? Ich war verwundert. Leider darf ich einige Dinge nicht erzählen. Jedenfalls lehnte das Land Niedersachsen ab, dass ich die Identität der oft verhaltensauffälligen Leute feststellen half. Man gab mir keine Chance, mich ehrenamtlich einzubringen. Wir machten eine Versammlung in der Kirchengemeinde. Es kamen angebliche oder tatsächliche Flüchtlingshelfer, die aber ähnlich einer Sekte wirkten, die überhaupt keine Interesse hat, die 5 Leute, die ich als Freiwillige oder Interessierte zusammengetrommelt hatte, zu ehrenamtlichen Helfern zu machen.

Dass die Volkshochschule mir nicht gestattet hatte, 2014 – also weit vor dem Andrang der 2015 an der Grenze Österreichs hineingelassenen Unüberprüften – eine Vorbereitungsgruppe zu leiten, Absprachen zu treffen, damit niemand überfordert werden würde, das bleibt eine der vielen Merkwürdigkeiten. Ich wollte als gerade pensionierter Kriminalbeamter mit Fachkenntnissen in Erkennungsdienst und Ermittlung mich einbringen für Flüchtlinge, für ein geordnetes Hilfsverfahren, für menschenwürdige Verhältnisse, ich war voll auf der Welle „Refugee Welcome“, hatte das auch an der Tür stehen. Aber keiner wollte das wirklich. Merkwürdig.

Ab 2016 hatte ich die Nase voll.

(In Teil II werde ich mich mehr über meine Erfahrungen mit eingewanderten Gruppen von Personen äussern, warum die meisten schlichtweg Einwanderer sind, dass dann, wenn man nur Forderungen stellt und nicht bereit ist, sich vor Ort einzugliedern, man immer neue Probleme produziert. Über meine erheblichen Zweifel, dass alles das gesetzlich korrekt abgeläuft. Ich möchte in den Medien und Zeitungen Berichte, Fakten, Informationen. Meinetwegen abgesetzt einen Kommentar, aber beurteilen sollte jeder selber. Und darum ist es gut, wenn sich Menschen wie wir von der Basis äussern, Menschen mit Erfahrungaus Flucht und Vertreibung oder die sich mit Eingewanderten auskennen.)

Teil II

copyright © Initiative an der Basis/Bernward Boden, Februar 2020

 

Gesprächsrunde INITIATIVE AN DER BASIS in Fulda, 29.2.2020: „Aufnahmestopp jetzt!“

E I N L A D U N G

Die Initiative an der BASIS lädt zu einer Gesprächsrunde

Initiative an der Basis -Veranstaltung 29.2.2020 FULDA

  • Erfahrungsberichte direkt von der Basis
  • Warum wir eine Neuausrichtung in der Asyl&Migrationspolitik fordern.
  • Erfahrungsaustausch mit u.a. einer Lehrerin, Schülerin, ehrenamtlichen Flüchtlingsbegleiterin, ehem. Vermieterin einer Flüchtlingsunterkunft und einer Ärztin von der Initiative an der Basis

Die Initiative an der Basis ist ein bundesweites Bündnis von Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen und Migranten arbeiten. Die Initiatoren kommen aus unterschiedlichen Berufen (Lehrkräfte, Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen, Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologinnen, Ärzte und Polizisten, etc., sowie Geflüchtete und Migranten, die die jetzige Politik kritisch beurteilen.

Die Migration und ihre Folgen beherrschen die Medien, aber selten kommen diejenigen zu Wort, die täglich an der Basis damit zu tun haben, genau wissen, was falsch läuft und wie man es besser machen könnte. Das wollen wir ändern.

Wir wollen gemeinsam als breite Basis Probleme benennen, Zusammenhänge aufzeigen und Forderungen an die Gesellschaft, Medien, Behörden und Politik, als auch an Flüchtlinge und Parallelgesellschaften formulieren. Wir sind im Grunde nicht erpicht auf mediales Interesse. Uns ist klar, dass auch wir Gefahr laufen, mutwillig missverstanden und medial hingerichtet zu werden, aber wir wollen trotz allem nicht länger schweigen. Die Lage ist zu ernst, um weiter ignoriert zu werden.

29.2.2020 um 17:00 Uhr in Fulda
Anmeldung zur Gesprächsrunde: hier

Flüchtlinge und Migration: Erfahrungsbericht eines Erziehers „Was machen eigentlich die Frauen und Mädchen?“

Was machen eigentlich die Frauen und Mädchen?

Erfahrungsbericht von Martyn Ringk, Teil II

Als der Migrantenzustrom im Sommer 2015 über uns hereinbrach, konnte ich trotz schöner Bilder der Medien von flüchtenden Familien nicht die Augen vor dem Männerüberhang verschließen. Tatsächlich war der Anteil von Frauen bzw. Mädchen unter den Migranten verschwindend gering. Wie es ihnen unter den Massen von männlichen Migranten in den Flüchtlingsheimen und woanders geht, ist politisch wie medial nicht im Fokus.

Als ich mit der Arbeit als Erzieher im Juli 2015 in der Erstaufnahme- und Clearingstelle in Berlin-Zehlendorf begann, kamen täglich um ca. 100 unbegleitete minderjährige „Flüchtlinge“. Die Zahl der unbegleiteten Kinder, Jugendlichen und bärtigen Kinder stieg bis zum Ende des Jahres an, bis dem Zustrom durch die Gesetzesänderung des Nachzugs von Familienangehörigen ein Ende gesetzt wurde. Bis dahin mussten alle Mitarbeiter der EAC Berlin tagtäglich mit Überforderung kämpfen. Der Stresspegel war hoch. Die Nerven lagen blank.

Ich erinnere mich, dass es nicht nur in der EAC-Berlin dementsprechend chaotisch zuging, auch bei anderen Behörden war Chaos pur angesagt. Ich denke zurück an die Begleitungstermine mit den männlichen Kindern, Jugendlichen und Bärtigen zu den notwendigen Behördenterminen im Clearingverfahren. In der ZAA Turmstraße Berlin-Moabit beispielsweise standen Massen von Menschen an, liefen hin und her oder kampierten auf dem Gelände in den Grünbereichen. Überfordertes Dienstpersonal, das angesichts der Situation eigentlich an die Decke hätte gehen, aber es tunlichst vermied, während es ständig koordinierte, umkoordinierte oder wild herumrannte. Der Stress war den Leuten deutlich anzusehen. Bei anderen behördlichen Stationen (TBC, KJGD, LABO, Tropeninstitut, BAMF) gab es das gleiche Bild. Es ging sogar soweit, dass bis Ende des Jahres 2015 einige Behörden im Asylprozess so reagierten, dass sie ein A4 Blatt mit aufgedrucktem Datum als offiziellen Verwaltungsakt für die umFs ausgaben. Daran war deutlich zu erkennen, wie überfordert und überlastet die Institutionen waren. Hätte es zu diesem Zeitpunkt in Deutschland nicht all die vielen freiwilligen Helfer und HelferInnen gegeben, Deutschland wäre angesichts dieser Situation zusammengebrochen. Aus heutiger Sicht sage ich, dass dies nur ein Ausblick auf das Morgen war.

Von Beginn der Flüchtlingskrise an war klar, dass es sich hierbei um männliche Migration handelt. Bis in die Altersstufe von 60 Jahren geht es hauptsächlich um Männer. Das zeigte sich auch während meiner Arbeit in der Erstaufnahmestelle. Ab dem ersten Arbeitstag schlugen nur Jungen in der EAC-Hauptstelle in Berlin-Zehlendorf auf. Die ersten Mädchen (oder waren es junge Frauen?) kamen etwa erst Mitte August 2015 in der EAC an. Sie fielen natürlich auf, weil es ungefähr vier bzw. fünf von insgesamt 78 Minderjährigen waren. Auch in der Zeit (ca. 1,5 Monate) als die EAC überbelegt war (110 umFs), stieg die Zahl der Mädchen nicht spürbar an. Auffällig an den Mädchen bzw. Jugendlichen war, dass sie von oben bis unten verhüllt waren. Mir fiel damals ins Auge, dass diese vier bis fünf weiblichen Jugendlichen bzw. jungen Frauen in der EAC Kleidung von recht guter Qualität trugen. Sie kamen direkt aus der Türkei, wo sie, wie sehr viele umFs, ca. zwei Jahre gelebt hatten. Diese verschleierten Mädchen waren äußerst reserviert und zurückhaltend und wollten möglichst keinen Kontakt mit Einheimischen. Auch vor Kontakt mit männlichen Jugendlichen hielten sie sich auffällig zurück. Was ich damals noch nicht wusste, ist mir mittlerweile klar: in diesen Fällen handelte es sich um Importbräute, die im Zuge der Massenmigration ab 2015 hierher geordert worden waren, denn hier in Deutschland gab es Verwandte, die die Mädchen in Empfang nahmen. Wie viele Mädchen und Frauen im Zuge der Migrationsbewegung speziell seit 2015 hierhergeschickt wurden (darunter ist auch ein Teil, die nur das von ihrem eigenen Leben wollen: heiraten und Kinder kriegen), darüber gibt es keine Statistiken, es interessiert ja auch die politisch Verantwortlichen nicht. Sehr gut erinnere ich mich noch an ein kurdisches Mädchen, ca. 17 Jahre alt, in der Erstaufnahmestelle in der Wupperstraße 17-21, weil sie das erste unverschleierte Mädchen war. Man konnte sich gut auf Englisch mit ihr verständigen. Natürlich schützte auch die kopftuchtragenden und von oben bis unten züchtig-muslimisch gekleideten Mädchen und jungen Frauen ihre Kleidung nicht vor den Aufdringlichkeiten der männlichen Jugendlichen. Verbales Anmachen war auch bei denen an der Tagesordnung, hinzu kam noch das Nachstellen. Aber da dieses Mädchen kein Kopftuch trug, mussten auch mal Erzieher auf dem Gang patrouillieren, wenn sie auf Toilette musste oder sich waschen wollte. Zwar betrug der Aufenthalt des Mädchens nur etwa einen Monat (was in den Monaten Ende 2015/Anfang 2016 äußerst kurz war), das reichte aber schon aus, damit das Mädchen ziemlich eingeschüchtert seine Zeit in der EAC verbrachte. Von Seiten der Leitung und des Personals war das erschreckenderweise kein allgemeines Thema. Auch hier nahm man die Situation hin – so wie alle anderen Situationen auch. Hinnehmen, weitermachen, Augen zu … Es ist klar, dass sich dann Frust und Aggressionen aufstauen.

Ich erinnere mich außerdem an das Mädchen Hanan, die sich mit ihrem Bruder (er gab an, 17 Jahre alt zu sein, wirkte aber wie ein Zwanzigjähriger) ein Zimmer in der Erstaufnahme in Berlin-Zehlendorf teilte. Schon das war ziemlich bedenklich! Wie kann man eine Dreizehnjährige, die man nicht kennt, mit ihrem Bruder (weiß man es?) auf ca. 13 m² wohnen lassen? Immerhin arbeiteten wir in einer Kinderschutzeinrichtung!

Wieviel das Wort Kinderschutzeinrichtung wert ist, haben ich und meine Arbeitskollegen Anfang des Jahres 2016 erleben müssen, die 13-jährige Hanan ging mittlerweile zur Schule. Ihrem Bruder gefiel das nicht, denn Hanan erlaubte sich, mit einheimischen Jungs in ihrer Schule zu reden. Das durfte nicht sein, so empfand es jedenfalls der Bruder. Darüber hinaus setzten die Verwandten Hanans Bruder via Handy immer wieder unter Druck, er habe dafür zu sorgen, dass Hanan nicht westlich wird und damit keine Schlampe, wie es die Frauen hier in Deutschland sind. Dadurch brachen bei dem Bruder alle Dämme. Er bedrohte seiner Schwester und verbot ihr, weiter in die Schule zu gehen. Sollte sie sich weigern, drohte er ihr, werde er sie töten. An diesem Nachmittag flüchtete Hanan vor Angst aus dem Zimmer in das Empfangsbüro der Erstaufnahmestelle in der Wupperstraße. Da dort immer mindestens ein Mitarbeiter (Erzieher, Betreuer) zugegen war, entschied sie sich dorthin zu flüchten. Dort angekommen versteckte sie sich hinter einer Mitarbeiterin, denn ihr Bruder verfolgte sie dorthin. Von Zorn erfüllt schlug er zu, traf aber seine Schwester nicht, sondern die Mitarbeiterin, hinter der Hanan Schutz gesucht hatte. Wutentbrannt marschierte er in Richtung des Zimmers in die zweite Etage der großen Erstaufnahmestelle für umFs in Berlin. Zu dieser Zeit, als Hanans Bruder in Richtung des Unterkunftszimmer unterwegs war, befand ich mich hinter geschlossener Tür in der Küche dieser Etage und bereitete das Abendessen für die etwa 40 Kinder (bis 14 Jahre) vor. Ich wurde aus meinen Vorbereitungen für das Abendessen durch heftiges und dröhnendes Donnern herausgerissen. Erschrocken und verwundert zugleich öffnete ich die Tür der Küche und stellte fest, wie schräg gegenüber der Tür, in der ich stand, Hanans Bruder mit heftigen Tritten gegen die eigene Zimmertür trat. Die Tritte waren so heftige, dass davon sogar die Wände auf der Etage zu erzittern begannen. Bald danach trat er die Tür ein, die in viele Holzteile zersplitterte. Derweil hatte sich, alarmiert von anderen Kollegen, das Sicherheitspersonal der Wupperstraße aufgemacht, Hanans Bruder bis zum Zimmer zu verfolgen. In der Zeit zerlegte, von rhythmischer Musik aus seinem Handy begleitet, das Zimmer. Bettteile flogen umher, Marmeladengläser gegen die Wand. Es wurde zerstört, was die Wut begehrte. Das Sicherheitspersonal (eine Person) schritt aus Deeskalationsgründen (eigentlich waren sie schockiert) nicht ein. Mittlerweile waren noch weitere drei Erzieher dazugekommen, die an bestimmten Punkten des L-förmigen Flurgangs positioniert standen. Die fast 40 Kinder hatten die Ausschreitungen mitbekommen und mussten vom Gaffen abgehalten werden. Außerdem mussten sie vor der Unberechenbarkeit des wütenden und tobenden Bruders beschützt werden. Die Situation war extrem heikel und explosiv. Die Nerven lagen blank. Die Zeit stand still. Vielleicht nach etwa 10 Minuten ließ er von der weiteren Zerstörung ab, rannte aus dem Zimmer, über den Flur die Treppe runter und raus aus dem Haus. Die Sicherheitskräfte rannten hinterher. Hanans Bruder schrie, dass ihn die Polizei festnehmen solle, weil er so nicht weiterleben könne. Die kam auch zügig, da diese schon von Kollegen gerufen worden war.

Ich muss sagen, die Zusammenarbeit mit der Polizei des zuständigen Abschnitts klappte recht gut. Man kannte sich eben schon länger und die Polizeibeamten waren auf die Situationen der Erstaufnahmestelle und der Klientel routiniert eingespielt. Vor Ort fand eine Zeugenvernehmung von Hanan statt, außerdem wurde Hanan darüber aufgeklärt, welche Rechte sie als Mädchen in Deutschland hat. Wie uns von Polizeiseite erklärt wurde, ist rechtlich leider nichts zu machen, es sei denn, der Bruder würde Hanans Schulbesuch unterbinden oder sie vor Ort in der Schule bedrohen. Erst dann gäbe es eine rechtliche Handhabung. Hanans Bruder wurde in Handschellen abgeführt und bedrohte dabei eine Mitarbeiterin verbal. Das Ergebnis der Vorkommnisse: Nach einem Tag in der Arrestzelle befand sich Hanans Bruder am nächsten Tag wieder in der Wupperstraße. Was sich geändert hatte war, dass er nun nicht mehr mit seiner Schwester in einem Zimmer wohnte, sondern eine Etage tiefer in einem Dreibettzimmer. Ich war schockiert, als ich am nächsten Tag zur Spätschicht in die EAC-Wupperstraße kam und ihn dort erblickte. Er wirkte aufgeblasent und selbstsicher. Mit der Gewaltdemonstration des vorherigen Tages hatte er ein klares Zeichen gesetzt und für alle sichtbar demonstriert, wer das Sagen hat. Es ist gang und gäbe, dass Kinder und Jugendliche bei Strafdelikten nicht des Hauses verwiesen werden. Das Höchste bei drohender (Selbst-) Gefährdung ist ein Aufenthalt in der jeweiligen psychiatrischen Einrichtung des jeweils zuständigen Kinderkrankenhauses. Meist belief sich die Verweildauer dort auf etwa 24 Stunden oder darunter.

Die Gewalt vor Ort war patriachalisch geprägt. Das prägte die Stimmung in der Einrichtung in hohem Maße. Auch bei meinem Wechsel in die neu eröffnete Zweigstelle nach Wilmersdorf zum September 2016 hin änderte sich nichts. Gewalt blieb Gewalt und Kontext blieb Kontext, auch wenn verkündet wurde, das mit der Hauseröffnung in der Prinzregentenstraße alles anders werden würde. Die Realität war anders. Die Gewaltdelikte der Kinder, Jugendlichen und bärtigen Kinder hielten auch dort unvermindert an. Aggressionen wurden unter den Kollegen der neuen Einrichtung ebenso ignoriert und weitergereicht wie zuvor in der Wupperstraße. Allerdings gab es hier eine Mädchenetage in der 3. Etage in der Prinzregentenstraße in Berlin-Wilmersdorf.

Zum ersten Mal hatte der Träger FSD beim Thema Migranten/Flüchtlinge Mädchen im Fokus. Das gab es zuvor nicht, auch bei den Mitarbeitern nicht. Zwar musste zum Beispiel das Personal noch dazulernen, wie z. B. beim Thema Kinderehe. Aber durch gezielte Informationen zur Gesetzeslage und den Ergebnissen des Landesjugendhilfeausschusses und des LAGESOs zur Fragestellung beim „Umgang im Rahmen der Inobhutnahme von Jugendlichen mit im Ausland geschlossenen Ehen, bei denen die Frau minderjährig ist und der Mann volljährig“, die klar zu verstehen gaben, dass Minderjährigen-Ehen gesetzeswidrig sind, konnte ich die Hausleitung davon überzeugen, dieses Handlungspapier umzusetzen.

Seit Juli 2017 ist das Gesetz gegen Frühehen in Deutschland in Kraft. Seitdem ist das Mindestheiratsalter ohne Ausnahme auf 18 Jahren heraufgesetzt worden. Gegen dieses Gesetz zum Verbot der Frühehen stimmten die Grünen und Die Linke. Grund: Das wäre populistisch. Wäre das Gesetz nicht durchgekommen, wie es die Linken und Grünen wollten, hätte das bedeutet, dass die Mädchen hierzulande – aus Gründen der politischen Korrektheit – auf der Strecke geblieben wären. Leider muss man sich auch bei diesem Gesetz fragen, wie und ob dieses Gesetz überhaupt in der Praxis angewandt wird. Das sind generelle Fragen, die auf Verhältnisse in diesem Land zurückzuführen sind, die mittlerweile Alltag sind.

Es gab sie – die Mädchen, wenn auch in äußerst geringer Zahl im Gegensatz zu den Jungen. Bei den Mädchen und jungen Fragen kamen ganz andere Dinge zum Tragen, warum sie hierhergekommen waren oder wodurch. Anders als bei der Überzahl der Jungen, die geschickt wurden, um vor allem als wirtschaftlicher Türöffner für die Familie in den Herkunftsländer zu fungieren und bei denen fast ausnahmslos die Entscheidung des Vaters dahinterstand, sind Mädchen und Frauen aufgrund der eigenen direkten Betroffenheit hierhergekommen. Ich nenne dies eigene direkte Betroffenheit, denn drohende Vergewaltigung im Heimatgebiet, Zwangsverheiratung, Flucht aus oder vor drohender Versklavung sind ganz andere Motivationsfaktoren und -hintergründe, als vom Vater dazu bestimmt worden zu sein, nach Europa zu gehen. Beim weiblichen Geschlecht geht es oftmals um unmittelbare Bedrohungssituationen.

Ich habe in der Zweigstelle in der Prinzregentenstraße in Berlin-Wilmersdorf erfahren, warum sie hier sind. Flucht vor Zwangsheirat betraf die meisten, dann war es Gewalt in der Familie oder anstehender Ehrenmord, Drohung in die Sklaverei verkauft zu werden oder aus dieser zu kommen sowie in die Prostitution geschickt zu werden, was die Mädchen veranlasst hatte, hierher zu kommen. Wenn es darum geht, vor der drohenden Prostitution oder aus der Prostitution zu fliehen (das waren zum überwiegenden Teil Mädchen aus afrikanischen Ländern), dann geht es um die eigene Motivation. Natürlich wurden auch Mädchen per Flugzeug nach Deutschland eingeflogen, das waren meist Mädchen aus dem Kaukasus. Diese Mädchen bildeten, neben Mädchen aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara, die andere große Gruppe. Zumeist kamen sie aus Ländern wie Tschetschenien, Aserbaidschan etc.

Es gab Mädchen, die als Importbraut hierherkamen und dann in Deutschland als Minderjährige Schutz vor dem schlagenden Ehemann in der Erstaufnahmestelle suchten (Flucht vor häuslicher Gewalt). Oft waren darunter auch Kinder, oder sie flohen direkt vom Transport aus dem Herkunftsland hier im Ankunftsland vor der Hochzeit mit ihrem zukünftigen Ehemann. Natürlich gab es auch Mädchen, die als Ziel hatten, hierher zu kommen, um zu heiraten und Kinder zu kriegen. Das waren die Hardlinerinnen unter den Mädchen, die nicht von ihrer vorherbestimmten Rolle abweichen wollten, die das sogar als Prestige sahen und diesem Ziel huldigten. Das waren die strengen Musliminnen, die den anderen Mädchen vorschreiben wollten, dass sie ein Kopftuch zu tragen hätten, weil sie sonst Huren seien. Dies wurde von Mitarbeiterinnen der Einrichtung klar und unmissverständlich unterbunden. Solche Mädchen, die mit freiheitsentziehenden Allüren gegenüber anderen Mädchen schwadronierten, sie in ihrer Freiheit hier in Deutschland in der Außenstelle in Berlin-Wilmersdorf einzugrenzen versuchten, wurden klar in die Schranken gewiesen. Aber solche Mädchen gab es nur wenige. Die meisten hatten ein eigenes Schicksal und deshalb eine große Motivation, das anzugehen. Dahinter steckte das Thema Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein, was ihnen allzu oft genommen wurde. Bei ihnen ist mir sofort der Elan, das Interesse und der Fleiß beim Lernen der deutschen Sprache aufgefallen. Anders als bei den meisten Jungen, die von Verhältnissen der sozialen, weil männlichen präferierten, Hängemattenmentalität, des Macker- und Patriarchentums geprägt waren, hatten diese Mädchen solche Verhältnisse nicht erfahren. Wie sollten Mädchen wissen, wie es ist, selbstbestimmt zu sein, entscheiden zu können, was sie wie und wann können und wollen. Woher sollten die Mädchen wissen, wenn sie genitalverstümmelt bei uns ankamen, dass es nicht verwerflich ist, sondern normal, ein eigenes Gefühl zum eigenen Körper zu haben oder sogar selbst sexuelle Lust zu haben? Nein, da, wo sie herkamen, dürfen weibliche Wesen so etwas nicht haben. Das wäre haram. Aber hier gab es die Auseinandersetzung damit. Darum gab es Mädchen, die das Thema Rekonstruktion der Genitalien für sich anstrebten. Das Thema Genitalverstümmelung war bis zu meinem Weggang im März 2017 ein Thema. Mindestens die Hälfte der Mädchen war in der Außenstelle in Berlin-Wilmersdorf davon betroffen. Schon vor dem Hintergrund, dass mindestens die Hälfte schwanger bei uns in der Außenstelle ankam, mussten sich die Mädchen mit ihren Körpern auseinandersetzen, auch weil die Schwangerschaften meistens durch Vergewaltigungen durch oftmals ihre eigenen Landsleute auf dem Weg nach Europa zustande kamen.

Oft wollen die Mädchen, so wie ich es erlebte, nicht, dass ihre Familien nach Deutschland kommen. Der Grund war, dass sie auch hier wieder die Freiheit verlieren würden. Freiheit ist ein Motivator, der war den Mädchen sehr wichtig. Dort, wo sie herkamen, kannten sie sie nicht.

Anders als bei den Jungen geschieht die Flucht der Mädchen und jungen Frauen u. a. mit Hilfe der Mütter. Sind die Mädchen erst einmal in Deutschland angekommen, beginnen bei Ihnen die Schuldgefühle zu wachsen. In den Gesprächen taucht dieses Thema immer wieder auf, denn sie wissen, dass sie jetzt in Sicherheit sind, ihre Mütter hingegen wegen ihrer Hilfestellung nun in Lebensgefahr sind.

Bis heute kommen Mädchen und junge Frauen so gut wie gar nicht in den Medien vor. Außer 2015, als die Kanzlerin die schönen Bilder einer unschönen Sache brauchte, waren Mädchen und Frauen nur hier und da zu sehen und wenn, dann nur im Kontext von Familie und Männern. Frauen alleine waren in den Fernsehberichterstattungen nicht auszumachen. Normalerweise ist von Jungen die Rede, wenn es um Jugendliche geht, die unbegleitet, also ohne Eltern oder sonstige erwachsene Angehörige, nach Deutschland kommen. Die Überzahl ist männlich. Nach der Unicef-Studie „Kindheit im Wartezustand“ vom Frühjahr 2017 sind 97 Prozent der unbegleiteten Minderjährigen männlich. Das war die erste große Studie nach der Masseneinwanderungswelle von 2015, wo es so chaotisch zuging, dass man überhaupt nicht wusste, wer da alles kommt. Aus diesem Grund frage ich mich auch weiterhin: Wer sind die Mädchen? Warum kommen sie? Was passiert eigentlich mit Ihnen in den Unterkünften/Einrichtungen? Wer schaut hin und macht überhaupt was? Da gibt es einfach extrem große dunkle Flecken.

Ein anderer Grund, warum die Mädchen nicht in den Schlagzeilen sind, ist der, dass sie – anders als die Jungen – keine Probleme machen, wie z. B. bei Tests zur Altersfeststellung (leider wurden diese Tests ab 2015 sehr durch die Flüchtlingsorganisationen in Deutschland stark diskreditiert), da doch ein gewisser Teil der Jungen sich jünger machte, als sie in Wirklichkeit waren, um ins Kinder- und Jugendhilfesystem rutschen zu können und den Familiennachzug zu erleichtern. Außerdem ist da noch das Thema sexuelle Gewalt. So sind männliche umFs immer wieder in den Schlagzeilen, wobei es eine deutliche Diskrepanz zwischen den sozialen Medien und der Berichterstattung der Mainstreammedien gibt. Nicht ohne Grund heißen diese mittlerweile Staatsrundfunk. Der Mordfall Mia V. aus Kandel zeigte, wie das Thema sexuelle Gewalt durch die Massenmigration seit 2015 eine neue Dimension bekam. Mia V. wurde von ihrem afghanischen Exfreund ermordet. Dieser hatte sich als 15jähriger ausgegeben, war aber wohl deutlich älter. Anders als die Jungen fallen Mädchen aber nicht durch grassierende Gewalttaten in Deutschland auf, die man mittlerweile fast nur noch durch die Lokalpresse oder Social Media erfährt. Mädchen machen keine Schwierigkeiten. Und das liegt auch daran, dass sie eine verschwindend kleine Gruppe innerhalb der umFs bilden.

Noch bis 2014 war die Zahl der umFs in Deutschland überschaubar. Nach BAMF-Angaben waren zu dieser Zeit rund 2.000 Kinder und Jugendliche hier in Deutschland, die unbegleitet waren. Doch als die Kanzlerin über die Köpfe anderer Staaten hinweg entschied, die Grenzen ohne Kontrolle für Flüchtlinge/Migranten Mitte 2015 zu öffnen, schnellte die Zahl der unbegleiteten Minderjährigen rapide hoch. Auch in der Erstaufnahmestelle in Berlin war das hautnah zu spüren. So erreichten im November 2015 über 1.000 umFs die Wupperstraße in Berlin-Zehlendorf. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat für das Jahr 2016 eine Höchstzahl von 36.000 umFs errechnet. Noch im Sommer 2015 waren es 22.500. Zieht man dann noch die UN-Studie hinzu, dann waren demnach rund 3 % der umFs weiblich, also rund 1.000 Mädchen, die hier in Deutschland leben. Allerdings interessiert sich auch nicht das BAMF sonderlich für die Mädchen, die hier nach Deutschland kommen, denn sie werden noch nicht einmal statistisch abgebildet. Auch beim Bundesdachverband wird nicht nach Geschlechtern statistisch getrennt, auch nicht abgefragt. Dasselbe Bild findet sich beim Kinderhilfswerk. Aus welchen Gründen die Mädchen ihre Heimatländer verlassen interessiert nicht, nur wenn man mit ihnen zu tun hat, erfährt man was die Gründe.

Im Jahr 2015 wäre die Leistungsfähigkeit deutscher Behörden im Zuge der illegalen Masseneinwanderung fast zusammengebrochen, doch es wurde verhindert. Es wurde verhindert durch die vielen Menschen, die sofort einsprangen, um zu helfen, indem sie Sprachkurse gaben, Essen verteilen, Migranten in den eigenen Wohnungen aufnahmen etc., weil die Behörden nicht damit fertig wurden. Dennoch wurden bei den damaligen Geschehnissen die vielen inneren Probleme der deutschen Gesellschaft auf das Morgen verschoben. Eine Problematik ist die seit vielen Jahren nicht funktionierende Integration von Muslimen in Deutschland. Die Integration ist gescheitert. Die soziale Problemlage hält seit Jahrzehnten unvermindert an. Die Flüchtlinge haben sich wunderbar für Deutschland angeboten, sich für einen kurzen Zeitraum gut zu fühlen und davon abzulenken zu lassen. Anders wären die Szenen auf deutschen Bahnhöfen nicht zu begreifen, als die ankommenden „Flüchtlinge“ unter Jubelrufen der Deutschen mit Plüschtieren zugeworfen wurden. Doch die Probleme dauern bis heute an, nur findet das jetzt unterhalb der Wahrnehmungsschwelle statt und setzt sich so fort. Die Einwanderer von 2015 sind seitdem zu einem Geschäftsmodell für viele geworden, obwohl mindestens 80 %, trotz großzügigster Auslegung des Asylrechts, keinen Anspruch auf Asyl haben. Trotzdem redet man seitdem permanent von Flüchtlingen. Es sind Organisationen, Kirchen, Wohnungsvermieter, Anwälte, Politiker, die an dieser Situation durch die Migranten in vielerlei Hinsicht verdienen. Die Folge ist die Überlastung der Verwaltungsgerichte mit Asylklagen, wofür Richter allein schon 3.000 Jahre brauchten, um diesen Berg an Asylklagen zu bearbeiten. Mittlerweile wurde es geschafft, dass der Asylklageberg nicht weiter anwächst. Allerdings sind die Verwaltungsgerichte in Deutschland immer noch lahmgelegt und können ihre eigentlichen Aufgaben, wie BaföG-Durchsetzung, Grundstücksgrenzklärung etc. gar nicht mehr nachkommen. Ebenso gibt es immer wieder Hilferufe der Polizei, weil sie längst nicht mehr Herr der Situation werden und von No-Go-Areas sprechen.

Der Flüchtlingsstrom von 2015 ist bis heute nicht verkraftet. Es wird nur nicht mehr darüber geredet. Man nimmt die Situation höchstens stillschweigend hin. Wer darüber redet, die Probleme und die Situation beschreibt oder kritisiert, wird als inhuman, als Nazi oder rechts bezeichnet. Selbsternannte Moralwächter haben in Wirklichkeit nichts im Sinn mit vielen Migranten oder wirklichen Flüchtlingen. Sie benutzen diese nur für ihre eigenen Zwecke. U. a. schadet das den wirklichen Flüchtlingen, die es auch gibt. Sie müssen lange auf Asylentscheidungen der lahmgelegten Behörden warten oder ewig in Massenunterkünften hausen. Und wie sieht die Situation in diesen Masseneinrichtungen aus? Wer sie kennt, weiß, dass Gewalt an der Tagesordnung ist, aber davon wissen Politiker nichts. Sie wollen es auch nicht wissen, die Instrumentalisierung reicht ihnen. Dasselbe trifft m. E. auch für die Medien zu. Wann lese ich schon mal Artikel über die Situation in den Flüchtlingsheimen? Und vor allem, wie geht es den wenigen Frauen dort, die den Massen an Männern ausgeliefert sind? Wer weiß schon, dass Gewalt ein alltägliches Problem in den Flüchtlingseinrichtungen ist? Liest man davon, wie es den Frauen geht? Nein! Wer von den Medien oder Politikern geht da hin? Aus den Augen aus dem Sinn.
Statt den wirklichen Asylberechtigten zu helfen, indem man ihre Situation seit 2015 hier in Deutschland nicht erschwert, müssen diese Menschen stattdessen auch noch für die inneren sozialen und politischen Probleme in Deutschland herhalten. Wenn es sich um wirkliche Flüchtlinge handelt, dann lässt man sie erstmal in Ruhe, denn sie haben ein Recht auf Schutz. Stattdessen missbraucht man sie für wirtschaftliche oder soziale Problemlagen in diesem Land. Sie sind nicht dazu da, unsere Rentenkassen zu füllen oder den Fachkräftemangel zu beseitigen. Politischen Flüchtlingen bietet man Schutz und idealerweise macht man sie so fit, dass sie bei Rückkehr in das Ursprungsland möglichst beste Startchancen haben. Aber sie sind nicht dazu da, um unsere Probleme zu lösen, wie Fachkräftemangel, Rentenstabilität und Geburtenrate.

copyright © Initiative an der Basis/Martyn Ringk

VIDEO: Veranstaltung HAMBURG am 2.2.2020: Totalitäre Strukturen: Iran, Islam, Migration. Verrät Deutschland Freiheit? (International Women Power+Initiative an der Basis)

IWP+INi-B LOGOE I N L A D U N G

Veranstaltung von der Initiative an der Basis + International Women in Power

Totalitäre Strukturen: Iran, Islam, Migration.
Verrät Deutschland Freiheit?

Sonntag, 02.02.2020 um 13.00 Uhr in Hamburg

Die Auswirkungen der Migration und somit der zunehmende Einzug totalitärer Strukturen beherrscht die Medien. Doch selten kommen diejenigen zu Wort, die direkt an der Basis damit zu tun haben, die genau wissen, was falsch läuft und warum. Das wollen wir ändern.

Initiative an der Basis: https://basisinitiative.wordpress.com/

Wir sind Lehrer, Erzieher, Ehrenamtliche, Sozialarbeiter, Heimleiter, Jobcenter-Sachbearbeiter, Dolmetscher, Übersetzer, Polizisten, Ärzte, Psychologen etc., die haupt- oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen und Migranten arbeiten. Wir sehen die Migrationspolitik kritisch und fordern einen sofortigen Aufnahmestopp in Deutschland. Dieser sollte für mindestens 3 Jahre gelten, um den Ist-Zustand zu evaluieren und anschließend informiert und adäquat zu handeln.
So schaffen wir das nicht!

International Women in Power: https://www.internationalwomenpower.com/

Wir sind Exil-Iranerinnen, Oppositionelle und Betroffene und setzen uns für universelle Frauen- und Mädchenrechte, Gleichberechtigung und die berufliche Chancengleichheit von Frau und Mann ein.
Unser Ziel ist es, dass Frauen sich nicht nur für Chancengleichheit in Deutschland einsetzen, sondern auch für ihre Herkunftsländer und alle anderen Länder, in denen Gleichberechtigung, Rechte der Frauen, Mädchen und Kinder, sowie Menschenrechte nicht eingehalten werden.

Hintergrund:

Mit großer Besorgnis beobachten wir die schwindende Freiheit von vor allem Frauen und Mädchen in der islamischen Welt, die unter der Knute der islamischen Scharia leiden. Es ist nicht von der Hand zu weisen, mit zunehmendem Migrationsdruck ist auch Europa hiervon spürbar betroffen. Undemokratische, frauenverachtende, homophobe und antisemitische Haltungen nehmen immer bedrückendere Formen an. Während aber hier in Deutschland das Kopftuch sogar als ein Zeichen der femininen Selbstbestimmung gefeiert wird, landen Aktivistinnen, die im Iran ohne Kopftuch auf die Straße gehen, im Gefängnis.

Totalitäre Regime verfolgen seit Jahren eine mehrstufige Strategie der Einmischung in Ländern und Gesellschaften und verbreiteten mit ihren religiösen und kulturellen Institutionen ihre äußerst totalitären radikal-islamischen Ideologien. . Die deutsche Bundesregierung unterstützt nicht nur diese alarmierende Verbreitung von totalitären Herrschaftsideologien und -strukturen, sondern ignoriert dabei konsequent die fatalen Auswirkungen auf unsere tradierte Lebens- und Wertegemeinschaft. Was können wir tun?

* Anmeldung: Initiative.an.der.Basis.2020@gmail.com

Ansprechpartnerinnen:
Frau Rebecca Sommer von der Initiative an der Basis
Frau Hourvash Pourkian von International Women in Power

SWR1-Interview mit Mutter Marianne Metzger von ermordeter Tochter Anne und Enkelsohn Noah von einem Algerier (Initiative an der Basis)

Mutter Marianne Video-Interview im SWR1:

https://www.swr.de/swr1/bw/swr1leute/Kuenstlerin-Marianne-Harms-Metzger,marianne-metzger-100.html?fbclid=IwAR35G1IoHnBO1AXiei-vyLeIuKAHojzz4K9QzxQD8fV5MNhMh2Qnt4J2bQM

Marianne, Mutter von Anne und Noah, die von einem Algerier ermordet wurden, ist Teil von unserer Initiative an der Basis (https://www.facebook.com/InitiativeBasisgruppe/)

Mutter Marianne hat über Monate in unserer Norddeutschlandgruppe an unserem Forderungskatalog mitgearbeitet.

Diesen fast 50 Seiten langen „work-in-progress“ Forderungskatalog kann man hier lesen, bzw. auch als pdf downloaden: https://basisinitiative.wordpress.com/unsere-forderungen/

Wer ist die INITIATIVE AN DER BASIS?
Wir sind Lehrer, Erzieher, Ehrenamtliche, Sozialarbeiter, BAMF-Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologen, Ärzte, Polizisten sowie säkular und kritisch eingestellte Flüchtlinge und Migranten. Wir alle sind Engagierte, die haupt- oder ehrenamtlich mit Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten und haben teilweise selber einen Migrations-hintergrund.

Wir sind die Menschen, die die Folgen der Zuwanderung direkt erfahren.

Wir sind diejenigen, die unmittelbar in ihrer alltäglichen Praxis erleben, was das friedliche und freie Zusammenleben in unserer demokratischen säkularen Gesellschaft bereichert, aber auch gefährdet und bedroht.

Wir beobachten eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft und zugleich das Eindringen extremistischer Positionen von den Rändern in die Mitte der Gesellschaft.

Die Migration und ihre Folgen beherrschen die Medien, aber selten kommen diejenigen zu Wort, die täglich an der Basis damit zu tun haben, genau wissen, was falsch läuft und wie man es besser machen könnte. Das wollen wir ändern.

Wir wollen gemeinsam als breite Basis Probleme benennen, Zusammenhänge aufzeigen und Forderungen an die Gesellschaft, Medien, Behörden und Politik, als auch an Flüchtlinge und Parallelgesellschaften formulieren. Wir sind im Grunde nicht erpicht auf mediales Interesse. Uns ist klar, dass auch wir Gefahr laufen, mutwillig missverstanden und medial hingerichtet zu werden, aber wir wollen trotz allem nicht länger schweigen. Die Lage ist zu ernst, um weiter ignoriert zu werden.

 

 

Islamkritik: Ein 5000-Euro-Maulkorb für eine deutsche Lehrerin von der Initiative an der Basis

Von Birgit Gärtner

Weil sie den mutmaßlichen Suizid einer 17jährigen zum Anlass nahm, um Cybermobbing, Doppelmoral und den strengen Moralkodex in vielen muslimischen Communities zu thematisieren, soll eine Pädagogin 5.000€ Strafe wegen „übler Nachrede“ zahlen.

Amtsgericht Herford (Quelle: Tobi-hf, CC BY-SA 3.0 de)

Eine 17jährige Schülerin wird am 13. Januar 2019 in der ostwestfälischen Stadt Herford von einem Nahverkehrszug überrollt und getötet. Vermutlich handelt es sich um Selbstmord.

Es stellt sich die Frage nach dem Warum. Diese Frage formulierte auch etwa zwei Wochen später eine Gesamtschullehrerin aus Herford zunächst auf ihrem Facebook-Account und dann auch gegenüber ihren Schülerinnen und Schülern in der Oberstufe. Sie diskutierte anhand des Falls über Cybermobbing sowie den gesellschaftlichen Druck, der gerade auf jungen Frauen lastet. Vor allem in muslimischen Communities, wie jene, in denen die Eltern des Mädchens sich offenbar bewegen – wenngleich sie augenscheinlich nicht nach den dort herrschenden strengen Normen und Werte leben und diese auch nicht ihrer Tochter oktroyierten.

Obwohl die Lehrerin den Fall lediglich exemplarisch behandelte und den Namen des Mädchens und auch der Familie nicht nannte, hat die Unterrichtsstunde für sie nun möglicherweise drastische Folgen: Den Eltern des Mädchens war die von der Lehrerin angestoßene Debatte zu Ohren gekommen, sie fühlten sich in ihrer Ehre verletzt und zeigten die Pädagogin wegen „übler Nachrede“ an. Das Amtsgericht Herford verurteilte sie daraufhin zu 5.000,- € Strafe. Dagegen beschreitet sie nun den Rechtsweg. Die Hauptverhandlung soll noch im Dezember stattfinden.
Tragische Umstände

Es kam wohl vieles zusammen in dieser Lebensgeschichte, die mit dem tragischen Tod des Mädchens endete: Cybermobbing und der strenge Moralkodex einer orthodoxen muslimischen Community, dem vor allem Frauen und Mädchen unterworfen werden. Hineingeboren in die türkisch-muslimische Community führte die 17jährige offenbar ein Leben wie die meisten Gleichaltrigen auch, sie pflegte Kontakte und besuchte Partys. Auf der Silvesterparty 2018/19 dürfte eine Fotoaufnahme von ihr entstanden sein, auf der sie gar nicht oder nur spärlich bekleidet zu sehen sein soll. Dieses Material wurde dann über Wochen in sozialen Medien verbreitet.

Eine Erfahrung, die viele Mädchen in dem Alter oder junge Frauen machen. Eine Situation wird ausgenutzt, und sie werden anschließend gnadenlos erpresst oder der Lächerlichkeit, Häme und Hetze preisgegeben. Immer noch ist es ein Unterschied, ob Mädchen über die Stränge schlagen, möglicherweise weil sie unter Alkohol oder Drogen standen – oder gesetzt wurden – oder Burschen. Mehr als Jungs sind Mädchen durch solche Aufnahmen der gesellschaftlichen Ächtung ausgesetzt. Das ist in der Mehrheitsgesellschaft so, noch stärker jedoch in vielen muslimischen Kreisen. Und wohl auch in denen um die Herforder DITIB-Moschee, die im April 2018 in die Schlagzeilen geriet, weil dort kleine Kinder in einem „Theaterstück“ in Militärkleidung aufmarschierten.

Die Aufnahme aus der Silvesternacht kursierte also offenbar unter den Jugendlichen in Herford, auch bei Schülerinnen und Schülern anderer Schulen. Doch erst nach dem Tod des Mädchens wurde darüber lauter gemunkelt, sodass es zu einem Thema werden sollte, über das offener geredet und infolgedessen über mögliche Zusammenhänge mit dem Suizid spekuliert wurde. Am Todestag des Mädchens, einem Sonntag, soll zudem deren Familie und die Verwandtschaft diese DITIB-Moschee besucht haben. Bis dahin, so schreibt das Westfalen-Blatt, habe die Familie von den Aufnahmen nichts gewusst – in der Moscheegemeinde erhitzten sich jedoch möglicherweise die Gemüter. In Erzählungen von Jugendlichen fielen Begriffe wie „Schlampe“, „Hure“, Ehre“ und „Schande“, mit denen das Mädchen und auch deren Familie bedacht worden sein soll.
Der Fall wird im Unterricht besprochen

Auch in der Schülerschaft ihrer Gesamtschule nahm die betreffende Lehrerin die Gerüchte wahr, versuchte ihnen Einhalt zu gebieten, den Fall einigermaßen zu rekonstruieren und in Zusammenhang mit gesellschaftlichen Realitäten zu setzen – und eben auch mit der Lebenswelt von Frauen und Mädchen in streng muslimischen Communities. Sie sieht eine Verantwortung für den Suizid bei jenen, die diese Aufnahmen machten, bei jenen, die sie verbreiteten und, so die Gerüchte stimmen, auch bei der DITIB-Moscheegemeinde, die eventuell Druck auf die Familie des Mädchens ausgeübt haben könnte, und die diesen Druck an sie weitergab, sodass sie vielleicht keinen anderen Ausweg als den Suizid sah.

Darüber machte die Lehrerin sich zunächst auf ihrem Facebook-Account Gedanken. Diesen Text, den sie am Morgen des 25.01.2019 veröffentlichte, kopierte sie für ihren Unterricht als Arbeitsblatt. Dieses Arbeitsblatt befindet sich nun offenbar in der Gerichtsakte und trug zu der Verurteilung bei. Ihren Facebookbeitrag vom frühen Morgen sperrte sie noch am selben Tag und machte ihn für die Öffentlichkeit unzugänglich. Allerdings waren zu dem Zeitpunkt bereits Screenshots davon angefertigt und weiter verbreitet worden.
Cybermobbing zerstört Menschenleben

Was letztlich genau dazu führte, dass die 17jährige sich das Leben nahm, lässt sich wohl nicht mehr gänzlich klären. Bekannt aber ist, dass Cybermobbing in vielen Fällen Selbstmordgedanken bei den Betroffenen auslöst.
Selbstmordrate bei muslimischen Mädchen sehr hoch

Bekannt ist auch, dass schon vor Jahren die hohe Suizidrate bei Mädchen aus muslimischen, insbesondere türkischen bzw. kurdischen Communities diskutiert wurde. Laut einer Studie der Berliner Charité war die Selbstmordrate türkischer Mädchen im Jahre 2010 doppelt so hoch wie die ihrer nichttürkischen Altersgenossinnen. Die Selbstmordrate bei türkisch-stämmigen Migrantinnen liegt laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation im Raum Würzburg fünfmal höher als bei deutschen Frauen.

Bekannt ist auch, welchen Druck das Umfeld auf eine Familie ausüben kann, wenn ein – meistens weibliches Mitglied – „Schande“ über die Familie bzw. Community gebracht hat. Neuere Untersuchungen zu dem Thema sind nicht bekannt. Auch gibt es keine öffentlich wahrnehmbaren Studien zu den Hintergründen von Selbstmorden, insbesondere bei Jugendlichen, schon gar nicht bei Jugendlichen aus dem streng gläubigen muslimischen Milieu. So können aus dem dort häufig herrschenden durchaus lebensbedrohlichen Moralkodex resultierende Gefahren elegant unter den Teppich gekehrt werden. Eine Lehrerin, die den Teppich lüftet, stört da offenbar.

Sollte die Lehrerin tatsächlich zu einer Geldstraße verurteilt und womöglich von der zuständigen Schulbehörde sanktioniert werden, wäre das verheerend nicht nur für die betreffende Pädagogin, sondern für die Meinungsfreiheit allgemein, vor allem aber für den Schulbetrieb. Denn wo, wenn nicht dort, sollen Jugendliche lernen, unsere Gesellschaft in all ihren Facetten zu reflektieren? Wo, wenn nicht in der Schule, sollen sie lernen, dass der im Grundgesetz verankerte Gleichheitsgrundsatz auch für Frauen gilt – auch für Mädchen aus dem fundamental-islamischen Milieu?

Wenn aber Lehrkräfte mit Disziplinierung und Geldbußen rechnen müssen, wer wird es dann künftig noch wagen, solche Themen offen anzusprechen?

VIDEO: Veranstaltung von Aufbruch 2016 mit der Initiative an der Basis und der WertUnion zu Gast: „AUFNAHMESTOPP JETZT! Neuorientierung in der Migrationspolitik gefordert!“

VIDEO von der öffentlichen Veranstaltung der überparteiliche Bürgerinitiative „Aufbruch 2016 Rhein Neckar“ vom 17. September 2019:
Die überparteiliche Bürgerinitiative „Aufbruch 2016 Rhein Neckar“ hat am 17. September 2019 zu einer Gesprächsrunde mit Gästen der Initiative an der BASIS sowie der WerteUnion eingeladen:
Die INITIATIVE an der BASIS fordert:
A U F N A H M E S T O P P.   J E T Z T !
Neuorientierung in der Migrationspolitik gefordert!
Videomittschnitt von der gesamten Veranstaltung (s.u. im Text Kurzvideo)

Die Initiative an der Basis ist ein bundesweites Bündnis von Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen und Migranten arbeiten.
Die Initiatoren kommen aus unterschiedlichen Berufen (Lehrkräfte, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen, BAMF-Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, PsychologInnen, Ärzte und Polizisten, etc., sowie Geflüchtete und Migranten), die die jetzige Asyl & Migrationspolitik kritisch beurteilen.
Die INITIATIVE an der BASIS fordert:
A U F N A H M E S T O P P.   J E T Z T !
Neuorientierung in der Migrationspolitik gefordert!
Sprecher von der Initiative an der Basis:
Christiane Soler, ehemalige Flüchtlingsbegleiterin
Monika Bender, ehemalige Vermieterin an 20 Flüchtlinge
Dr. Ileana Vogel, Unfallchirurgin
Fabian Pöhler, Hauptamtlicher Flüchtlingsbegleiter
Rebecca Sommer, ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiterin
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Gastsprecher Imad Karin, Filmemacher
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Die WERTEUNION fordert:
JETZT DIE POLITIKWENDE SCHAFFEN!
Sprecher von der WerteUnion:
Alexander Mitsch, Vorsitzender der WerteUnion,
Prof. Dr. Fritz Söllner, TU Ilmenau, WerteUnion
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Moderator: Dr. Gunter Zimmermann, Aufbruch 2016

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Kurzvideo:
ERFAHRUNGSBERICHT + Forderungen von Sozialpädagogen und Flüchtlingsbegleiter Fabian Pöhler, gefolgt von gekürzten Fragen&Antworten:

ERFAHRUNGSBERICHT + Forderungen von Dr. Ileana Vogel, gefolgt von gekürzten Fragen&Antworten in Sache GEZ Gebühren, Medienlandschaft, Meinungsfreiheit, mit einem Abschlusswort von Christiane Soler, warum ein respektvoller Umgang mit unterschiedlichen Meinungen das A und O einer Demokratie ist, und wie wir uns in der Initiative daran halten.

 

Veranstaltung: Initiative an der Basis am 17.9.2019 in Baden-Württemberg mit Alexander Mitsch (WerteUnion) – „Aufnahmestopp jetzt! Neuorientierung in der Migrationspolitik gefordert!“

Am 17.9.2019 findet eine öffentliche Veranstaltung mit der Initiative an der Basis in Baden-Württemberg statt.

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Einladung

Die überparteiliche Bürgerinitiative

Aufbruch 2016 Rhein Neckar

lädt Sie herzlich ein zu einer Gesprächsrunde mit Gästen der

Initiative an der BASIS sowie der WerteUnion

 

Aufnahmestopp jetzt!

Neuorientierung in der Migrationspolitik gefordert!

 

Die Initiative an der Basis ist ein bundesweites Bündnis von Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen und Migranten arbeiten. Die Initiatoren kommen aus unterschiedlichen Berufen (Lehrkräfte, Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen, BAMF-Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologinnen, Ärzte und Polizisten, etc., sowie Geflüchtete und Migranten), die die jetzige Politik kritisch beurteilen.

Rebecca Sommer, ehem. Zivilbevölkerungssprecherin im beratenden Status zur U.N., ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiterin (AG Flucht + Menschenrechte):
„Massenmigration nach Europa und Deutschland und was die UN damit zu tun hat?“

Fabian Pöhler, Hauptamtlicher Flüchtlingsbegleiter:
„Sozialstaat und Asylpolitik beißt sich ins eigene Fleisch“

Dr. Ileana Vogel, Unfallchirurgin:
„Basiserfahrungen – Probleme der Zuwanderung aus der Sicht einer Zuwanderin – und Ärztin in einer Arztpraxis“

Christiane Soler, ehemalige Flüchtlingsbegleiterin:
„Warum ich aufgegeben habe“

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Alexander Mitsch, Vorsitzender der WerteUnion:
„Folgen einer verfehlten Einwanderungspolitik“

Prof. Dr. Fritz Söllner, TU Ilmenau WerteUnion:
„Die Kosten der „Flüchtlingskrise“–und wer sie trägt“

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Moderator:  Dr. Gunter Zimmermann, Aufbruch 2016
Ort:                Festhalle Brühl, Hauptstr. 2, 68782 Brühl
Datum:         17. September 2019 um 19.00 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
 

Mit einer Diskussion der Themen im Anschluss

P r e s s e m i t t e i l u n g: Initiative an der Basis – Konferenz der Ex-Muslime am 4. September 2019 in Berlin

Ex-Muslim Konferenz-4Die Initiative an der Basis hat zur Konferenz der Ex-Muslime in Berlin eingeladen. Die Basisinitiartive besteht aus haupt- und ehrenamtlich tätigen Menschen, die in ihrer Arbeit täglich mit Migranten zu tun haben. LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen, Justizangestellte, PolistInnen, Flüchtlingshelfer und MigrantInnen selber berichten über die Initiative von ihren Erfahrungen und haben einen „work-in-progress“Forderungskatalog erstellt, den sie vor ein paar Tagen als geladene Gäste in einer Veranstaltung  der WertUnion-Berlin vorstellten.

Veedu&Mimzy Vidz, Armin Navabi, Kian Kermanshahi, Harris Sultan, Mohamed Hisham

Veranstaltung der Initiative an der Basis: Veedu&Mimzy Vidz, Armin Navabi, Harris Sultan, Mohamed Hisham

Eine Sprecherin der Initiative an der Basis begrüßte die Gäste und bedankte sich ausdrücklich bei den alternativen Medien, „ohne deren Unterstützung wir nicht gehört würden.“ Dann stellt sie die Referenten vor: „Die Ex-Muslime kommen heute aus ganz unterschiedlichen Ländern zu uns: Aus London, Kanada, Australien und Deutschland. Sie haben eines gemeinsam: Sie waren sehr fromme Muslime, sogar Fundamentalisten. Heute sind sie Atheisten und bezeichnen sich als Ex-Muslime.“

Veedu Vidz, Pakistan-stämmiger Londoner, Youtube-Comedian: Das Recht auf freie Rede ist die größte Errungenschaft der Menschheit – verbietet uns nicht den Mund!
Er kommt aus einer gemäßigten Familien. Zum praktizierenden Muslim wurde er auf einer vom Konvertiten Cat Stevens gegründeten Schule. Im Studium lernte er wissenschaftliche Methoden kennen und versuchte, wissenschaftliche und muslimische Konzepte zu versöhnen. Bis eines Tages muslimische Freunde sagten: „Du redest wie ein Atheist. Das war es dann mit dem Islam.“ In einer Pause zwischen Jobs begann er, Comedy-Videos über islamische Themen zu drehen. „So wie die Christen und ihre Kirchen kritisiert werden, müssen auch die Muslime und ihre Moscheegemeinden kritisiert werden. Dieses Recht spricht uns die Linke ab. Der Kampf um die Redefreiheit darf nicht verloren gehen. Denn die westliche Welt ist der einzige Ort, an dem Muslime frei sprechen dürfen. Und warum immer dieser Respekt vor den Religiösen, die ihrerseits nicht zimperlich sind, wenn sie über Homosexuelle, Frauen und Andersdenkende herziehen!“

VEEDI VIDZ (Englisch, deutsche Untertitel)

Mohamed Hisham, in Deutschland lebender Flüchtling aus Ägypten, auf Jobsuche in der IT-Branche: „Deutschland ist nicht so frei wie erhofft“.
Mohamed Hisham hatte sich als Student in Kairo in einer Fernsehsendung als Atheist geoutet. Er wurde aus dem Studio geworfen, mit Morddrohungen überhäuft und konnte sich der Gewalt seines Umfeldes nur dadurch entziehen, dass er sich wieder zum Islam bekannte, bis ihm die Flucht gelang. Übrigens erhielt er von Deutschland weder ein Visum noch Asyl, weil Ägypten trotz der Sharia-Gesetze fuer ihn angeblich als sicheres Herkunftsland gilt. „Auch in Deutschland musste ich bemerken, das ich hier nicht sicher vor Muslimen bin, die mir als Atheisten bzw. Aussteiger aus dem Islam gefährlich werden könnten. Jetzt gebe ich mich wieder als Muslim aus und verschweige meine sexuelle Orientierung. Ich hatte mir in Deutschland ein freies Leben erhofft.“
Seine Kindheit beschreibt Mohamed als von Alpträumen über höllische Strafen und die Angst vor dem Letzten Gericht geprägt. Er lernte, dass seine Homosexualität eine Perversion war. Dass er an der Universität Englisch lernte, war sein Ausgang aus dem religiösen Gefängnis. Im Internet traf er auf Atheist Republik und somit auf Menschen, die wie er waren und wie er dachten. Er sei Armin Navabi, den Initiatoren von Atheist Republik, sehr dankbar für dieses Movement.

MOHAMED HISHAM (Englisch, deutsche Untertitel)

Mimzy Vidz, Londerin mit nordafrikanischen Wurzeln, Youtuberin: „Das muslimische Kopftuch als Zeichen meiner Emanzipation zu sehen, war mein größter Selbstbetrug.“

Mimzy ist die Tochter eines muslimischen Religionslehrers. Durch seinen Glaubensabfall verschwand er aus ihrem Familienleben und ihr wurde erklärt, er sei geisteskrank. Bereits mit fünf Jahren trug sie das Kopftuch. „Uns wurde stets erklärt, dass wir uns von Jungs fernhalten müssten, sie seien gefährlich. Wir müssten rein bleiben, stets das Kopftuch tragen. Für jede sichtbare Haarsträhne würden wir im Fegefeuer gehängt. Später wurde uns gesagt, durch das Kopftuch würden wir nicht auf unsere Schönheit reduziert, sondern durch unseren Verstand definiert. Deshalb sei das Kopftuch Zeichen unser Emanzipation.“ Und sie stellt fest: „Das Kopftuch wird wegen des kulturellen Drucks getragen. Nie, weil es etwa eine Wahl für die Mädchen gäbe. „Außer wenn die Mädchen sich entschlössen, auf ewig in der Hölle brennen zu wollen.“ Muslimische Mädchen würden hinter verschlossenen Türen ständig bedroht und misshandelt: „Sie sind eben nach der Scharia nur Menschen zweiter Klasse intellektuell und religiös defizitär.“
An der Universität ging Mimzy an den Strand. Dort sah sie viele Mädchen im Bikini. „Ich war natürlich ganz verhüllt. Und das ist kein Vergnügen!“ gesteht sie. Was ihr zu denken gab: „Die Jungs und die Mädchen am Strand waren nett zueinander, hatten Spaß zusammen. In arabischen Ländern dagegen werden Frauen sexuell belästigt oder beleidigt, egal wie verhüllt sie rumlaufen.“
Auf eine Frage aus dem Publikum gesteht sie, dass es ihr nach dem Glaubensabfall ergangen ist wie ihrem Vater: „Die Verwandten werfen dich ganz aus ihrem Leben oder halten dich auf Abstand.“

MIMZY VIDZ (Englisch, deutsche Untertitel)

Harris Sultan, Pakistan-stämmiger Australier und politischer Aktivist: „Don’t fuck it up Germany! Vermassel es nicht, Deutschland! Sonst gibt es auf der ganzen Welt keinen freien Ort mehr. Nicht für Euch, nicht für die Muslime!“
Europa und die westliche Welt werden aus der Sicht von Sultan im Moment von einer Idee erobert, die sich überlegen fühlt, Respekt einfordert und sich für unantastbar erklärt: Dem Islam.
Alle Religionen sind für ihn gefährlich: „Die Ideen der Aufklärung haben Europa groß gemacht, weil sie Vernunft und Humanismus gegen die Kirchen durchgesetzt haben. Und nein: Der Islam ist keine östliche Idee gegen christlich-westliche Ideen. Humanistische rationale Ideen kennen wir aus vielen Hochkulturen. Sie sind nicht wegen der Religion entstanden, sondern trotz der Religion. Die großen Denker der europäischen Aufklärung haben gegen die Kirchen die Freiheitsrechte erkämpft und die beste humanste Gesellschaft geschaffen, die je existiert hat.“
Nun erniedrigt sich der Westen, stellt seinen für die Demokratie wichtigsten Wert zur Disposition: Die Meinungsfreiheit. „Ich glaube nicht an Allah. Für diesen Satz kannst du in islamischen Ländern gehängt werden. Und ich bin unter 220 Millionen Pakistani der Einzige, der ihn offen sagt.“
Und jetzt sagen die Linken in Europa, Kritik am Islam ist Hassrede! Ein Ex-Muslim kann kein Rassist sein! Nein, er verteidigt Frauenrechte und LGTB-Rechte!“ Er appelliert an die Europäer: „Steht zu den humanistischen Werten, die Eure Vorfahren durch die Aufklärung hart erkämpft haben. Steht jeden Tag in der Schule, in der Arbeit, in der Politik für sie ein!“
„Deutschland begeht nationalen Selbstmord, wenn es fast zwei Millionen Migranten aus muslimischen Ländern ins Land lässt!“ Er führt aus, dass 2 % der Bevölkerung bereits Wahlen entscheiden und warnt: „Echte Scharia ist jenseits der Vorstellungskraft westlich geprägter Menschen. Und die Europäer müssen sich klar machen: Ein muslimischer Kandidat bekommt alle muslimischen Stimmen. So wie Sadiq Khan in London, der zum Glück kein Fundamentalist ist. Aber es werden strenggläubige Muslime kandidieren und sie werden die Demokratie und die Freiheit bedrohen.“ Sultan warnt: „Die Linke ist in der Hand der Islamisten die extreme Rechte geworden: Sie bedroht jeden, der über Islam und Zuwanderung kritisch spricht.“
Europa und besonders Deutschland solle seine Prioritäten neu setzen: „Deutsche Politiker sind dem Wohl des Deutschen Volkes verpflichtet und seinen Werten. Ich meine nicht dass ihr den Menschen aus unterdrückten und vom Krieg zerrütteten Ländern den Rücken kehren sollt wenn diese Euch um Hilfe bitten, aber wenden Sie sich dabei nicht von Ihrer Demokratie und Ihren Werten ab. Es sollte nur eine begrenzte Anzahl von Flüchtlingen aufgenommen werden, und ihr solltet nur Flüchtlinge aufnehmen, die Sympathie und eine gewisse Gemeinsamkeit mit den deutschen Werten zeigen. Wenn ihr das vermasselt, gibt es auf der Welt keinen freien Ort mehr. Nicht für Euch, nicht für die Anderen!“

HARRIS SULTAN (Englisch, deutsche Untertitel)

Armin Navabi, Iran-stämmiger Kanadier; Gründer von Atheist Republik, der weltweit größten atheistischen web-community: „“Islam must die. Reformers are slowing the process.“
Als Kind hat sich Armin aus dem Fenster seiner Schule im Iran geworfen, um der Hölle zu entgehen. Denn ein Knabe kann keine Sünde begehen und geht rein in den Himmel. Als er sah, was er seinen Eltern angetan hatte und nach langer Zeit wieder genesen war, hat er sich der Religion umso heftiger zugewendet, um den Himmel auf die fromme Art zu erringen. Heute ist der Islam für ihn ein archaisches Gefängnis, das Menschen dazu treibt, falsche Entscheidungen für ihr Leben zu treffen und ihren Alltag unmenschlichen Regeln zu unterwerfen.
Viele Muslime sind nette Menschen und tun anständige Dinge und sind tolerant. Sie sind es aber nicht wegen, sondern trotz des Islams. Es gab in muslimischen Ländern stets auch eine Kultur, die über den Islam hinausgeht. Die sich der Wissenschaft, sogar der Toleranz und der Freiheit zugewendet hat. Das ging, weil, die Religion nicht so streng gelebt wurde. Wenn jetzt Europäer nach einer Reformation des Islam rufen, muss ich ihnen leider sagen: Sie hat bereits stattgefundenen, und nennt sich Wahabismus!“
Andere in Europa wünschen sich einen Reformislam. Sie wollen den Muslimen eine islamische Kultur bieten und eine Religion, die mit den Werten der Aufklärung vereinbar ist, eine humane Variante. Eine solche Reform funktioniert aber nicht ohne die Quellen des Islam entweder zu leugnen oder umzuinterpretieren. Das ist mit einem vernünftigen Denken, das kritischen wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, nicht zu leisten.“ Reformislam selber hintergeht für Navabi deshalb bereits die rationalen Werte der Aufklärung und wird zum Schutzschild für die Islamisten, die sich hinter einem humanen Islam vor den Angriffen der säkular eingestellten Menschen verbergen. Der Reformislam werde nirgendwo in der muslimischen Welt akzeptiert oder gelebt. Sein Leben widme er deshalb der Zerstörung des Islam durch Kritik an seinen Glaubenssätzen. Jeden einzelnen Mulim müsse man auffordern, über seinen Glauben nachzudenken. Navabi: „Die Macht des mittelalterlichen Christentums wurde durch den Buch- und Zeitungsdruck gebrochen. Die Macht des Islam wird durch das aussprechen der Wahrheit zerstört!“

VIDEO: INITIATIVE AN DER BASIS zu Gast bei der WerteUnion-Berlin (31. August 2019)

Die WerteUnion-Berlin hatte am Samstag, den 31. August 2019, die Initiative an der Basis zu Gast.

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Die WerteUnion begrüßte die Gäste und dankte dafür, dass Menschen, die täglich mit Migranten und Flüchtlingen arbeiten, bereit sind, ihre Erfahrungen aus erster Hand zu teilen und ihre Forderungen darzulegen.

(Gesamtvideo 1:42.23 Std)  (kürzere Videos weiter unten)

Ebenfalls geladen hatte die Werteunion den Staatsrechtler und Rechtsanwalt Dr. Ulrich Vosgerau. Er führte aus, wie geschriebenes Recht im europäischen Kontext von der Politik situativ ausgelegt wird (siehe Audiovideo).“Deshalb“, so der Jurist, „haben sich die Gesetze zwar nicht geändert, wohl aber deren Anwendung.“

Um die Kosten der Flüchtlingspolitik ging es im Impulsreferat von Rechtsanwalt Prof. Dr.Söllner, TU Ilmenau (siehe Audiovideo). Die Bundesregierung hat dafür im Haushalt 2018 ca. 23 Milliarden Euro veranschlagt. Davon gehen vier Milliarden Euro für die Versorgung von ca. 1 Million Flüchtlinge im Hartz4-System an die Gemeinden. Nach den Vorträgen fand ein reger Austausch ziwschen dem Publikum und den Referenten statt (siehe Audivideo).

Rebecca Sommer von der Initiative an der Basis und ehem.Zivilbevölkerungsvertreterin zu den Vereinten Nationen kritisierte, dass Deutschland von den maßgeblichen Politikern ohne Zustimmung der Bevölkerung als Einwanderungsland betrachtet werde. Sie verwies auf eine lange Reihe von UN-Dokumenten und Beschlüssen, die diese Sicht vorbereitet und zum Teil rechtlich verbindlich gemacht haben. Die einheimische Bevölkerung verliere zunehmend ihr Recht auf ihre gesamtgesellschaftliche Zukunftskontrolle und Wahrung ihrer Identität.

Der Sozialwissenschaftler Hartmus Krauss von der Initiative ander Basis erläuterte in seinem Vortrag (Vortrag)(siehe Audiovideo), warum sich der Islam nicht in einen säkular-demokratischen Rechtsstaat integrieren lässt. Die verbindlichen Dogmen des Islam setzten Religion und Staat gleich. Hingabe an Gott bedeute für jeden frommen Muslim staatliche Gesetze und privates Leben an den religiösen Gesetzen auszurichten, wie sie dem Propheten von Gott offenbart worden sind. Eine willkürliche Auslegung der religiösen Normen sei nicht möglich, da dies den Muslimen bereits in den Urtexten untersagt wurde. Ein frommer Muslim werde deshalb stets die göttlichen Gesetze den staatlichen Gesetzen vorziehen. Mit seinem universalen Herrschaftsanspruch und seiner dem Humanismus widersprechenden Rechtsordnung sei der Islam nicht in eine europaeische Gesellschaftsordnung integrierbar.”

Im Anschluss belegten verschiedene Mitglieder der Initiative an der Basis anhand von Erfahrungsberichten warum und welche Forderungen die Initiative an der Basis in einem umfangreichen “work-in-progress” Forderungskatalog zusammengestellt hat und in der Quintessenz ein “Aufnahmestopp für mindestens 3 Jahre fordert, um den IST-Zustand zu analysieren und sich dementsprechend neu zu orientieren“ (siehe „work-in-progress“ Forderungskatalog von der Initiative an der Basis) .

Aus der Praxis in der Flüchtlingsarbeit berichtete zuerst Christiane Soler (siehe Video“Mein grösster Feind war Harz IV„), die jahrzehntelang als juristische Sachbearbeiterin in der Industrie beschäftigt war. „Mein größtes Problem ist HartzIV.“ Viele Flüchtlinge, die sie betreute, hätten nichts für ihre Integration getan, wohl aber durch Schwarzarbeit Sozialhilfebetrug begangen und kurz nach der Anerkennung Gelder für ihre Geschäfte zur Verfügung gehabt. „Es kann nicht sein, dass sich Leute auf dem Sozialamt nackt machen müssen, die jahrzehntelang eingezahlt haben und hunderttausende junger Männer, die illegal ins Land gekommen sind, leistungsloses Einkommen beziehen.“

Die Lehrerin Christine G. berichtete, dass nur ein geringer Anteil der Immigranten die Ausbildungsreife erreichten und noch weniger ihre Ausbildung erfolgreich beendeten. „Wer bei uns eine dreijährige Ausbildung schafft, hätte im Heimatland vermutlich studiert.“ Sie beklagte hohe Fehlzeiten sowohl in der Ausbildung als auch in den vorbereitenden Berufsintegrationsklassen: „Den meisten fällt das Lernen sehr schwer. Jedes Jahr vereinfachen wir unser Material. In Prüfungen werten wir jede Antwort, die lautmalerisch der Lösung entspricht.“ Aus ihrer Sicht müssen Sozialleistungen konsequent an die Bildungsbemühungen der Immigranten geknüpft werden.

Der Erzieher Martin Ringk (siehe Video „Dit sind keene Flüchtlinge“) berichtete von der Gewalt in den UmF-Flüchtlingsheimen.“Wir sprechen von den ‚bärtigen Kindern, denn schätzungsweise sind 40% der unbegleiteten Minderjährigen längst volljährig.“ Sie bringen aus ihren Heimatländern ungeheuer viel Gewalt mit. Da hier aber auch auf schwere Straftaten kaum Konsequenzen folgen, werden die jungen Leute in ihrem impulsiven aggressiven Verhalten bestärkt. Die Sozialdienste würden viele gravierende Vorfälle vertuschen, um weiter kassieren zu können.

Eine DaF-Lehrerin berichtete mit anschaulichen Erlebnissen aus dem Klassenraum über ihre Erfahrungen.

Eine Psychologin berichtete von den vielen Kindern und Jugendlichen, deren Spracherwerb prekär verlaufe. „Wenn Kinder weder ihre Muttersprache noch Deutsch korrekt beherrschen, werden sie niemals anspruchsvolle Aufgaben lösen können.“ Sie bemängelte fehlende Anreize für den Spracherwerb durch’Überbetreuung‘ durch Dolmetscher, Paten, Nachhilfe etc. Das verstärke die fehlende Bereitschaft, Sprachkurse zu besuchen und Kontakt zur Bevölkerung aufzunehmen.

Im Anschluss an die Referate mündet der lange Applaus in lebhafte Diskussionen, wie die Islamkritik auf die Tagesordnung gesetzt werden könne und welche Strategien entwickelt werden müssten, um den demokratischen säkularen Rechtsstaat trotz anwachsender muslimischer Bevölkerung auf Dauer zu erhalten. Zum Schluss lud Rebecca Sommer zur Konferenz der Ex-Muslime ein, die am 4. September in Berlin stattfinden soll. Sommer: „Das sind beeindruckende Leute. Sie kommen aus London, aus Kanada und Australien. Bei uns reden sie Tacheles. Sie waren selber strenggläubige Moslime. Sie wissen Bescheid.“

Initiative an der Basis: HARTMUT KRAUSS bei WerteUnion Berlin Veranstaltung

Hartmut Krauss von der Initiative an der Basis bei WerteUnion Berlin Veranstaltung 31.August

WerteUnion Berlin Veranstaltung

31. August 2019, 15:00 – 18:30 Uhr

Die WerteUnion-Berlin (WUB) hatte die Initiative an der Basis (INI-B) eingeladen, um ihre Positionen und Erfahrungen zum Thema „Migrationspolitik, Flüchtlinge und Islam“ vorzustellen.

Vorbereitete Rede von Hartmut Krauss, Initiative an der Basis, die wegen Zeitlimitierung nicht gesprochen werden konnte:

Ich habe zum einen in meiner langjährigen Tätigkeit als Dozent (Deutsch als Fremdsprache; Deutsch und Sozialkunde in Umschulungs- und Berufsorientierungslehrgängen) und später dann als Pädagogischer Leiter in der Erwachsenenbildung umfassende Erfahrungen mit Schülern aus unterschiedlichsten Ländern gesammelt. Zugleich war ich aber immer auch wissenschaftlich-publizistisch tätig und in diesem Kontext u.a. mit der Analyse nichtwestlicher Herrschaftskulturen befasst, wobei sich hierbei die Beschäftigung mit dem Islam als besonders relevant herauskristallisierte. Begleitumstände: Afghanistankrieg (1979-1989); Errichtung der schiitischen Gottesdiktatur im Iran (1979); 1. Golfkrieg zwischen dem Iran und Irak (1980-1988).

Vor diesem Hintergrund der Synthese aus Erfahrung und Analyse möchte ich zwei wesentliche Aspekte herausheben:

  1. Im Hinblick auf die Immigranten aus islamisch geprägten Ländern muss unterschieden werden zwischen a) der relativ kleineren Gruppe islamgeschädigter bzw. antiislamischer Immigranten einerseits und b) der größeren Gruppe andererseits, die sich mit unterschiedlicher Ausprägung im Einklang mit den orthodox-islamischen Dogmen und Normen befindet, diese nicht kritisch reflektiert und hinterfragt, sondern als „unsere unantastbare Tradition“ reproduziert und sozialisatorisch weitergibt.
  2. Betrachtet man die unterschiedlichen Zuwanderergruppen in ihrer Gesamtheit, dann ist zwischen zwei Hauptgruppen zu differenzieren: Diejenigen, die sich sozial und kulturell integrieren wollen und entsprechende Einstellungen und Verhaltensweisen erkennen lassen und denjenigen, die weder Interesse noch Bereitschaft zur sozialen und kulturellen Integration mitbringen, sondern hier im Aufnahmeland als „Siedler“ mit ihren importierten vormodern-antisäkularen und patriarchalischen Normen und Sitten leben wollen und von der einheimischen Bevölkerung verlangen, dieses kulturell-normativ gegensätzliche Siedlerdasein gefälligst zu akzeptieren und zu alimentieren. Diese Gruppe setzt sich hauptsächlich, ja fast ausschließlich aus islamisch geprägten Migranten zusammen. Mittlerweile sind aber auch afrikanische, ethnisch-stammeskulturell-patriarchalisch geprägte Migranten sowie die aus unterschiedlichen Ländern und Regionen stammenden Roma als weitere Problemgruppen anzuführen.

Schon lange vor der massenhaften irregulären Immigrationswelle 2015 war klar erkennbar, dass die Gruppe der türkisch-muslimischen Zuwanderer im Vergleich mit anderen Migranten mit Abstand am schlechtesten abschneidet. Negativ hervorstechend sind der hohe Anteil von Personen ohne Bildungsabschluss und die sehr hohe Erwerbslosigkeit unter den Jugendlichen. So hatten 2014 68% der Türken im erwerbsfähigen Alter keinen beruflichen Abschluss, 33% nicht einmal einen Schulabschluss. „Jeder fünfte aus der Türkei zugewanderte und noch in Deutschland lebende Mann und jede dritte Frau haben weder einen Schul- noch einen Berufsabschluss. Das ist mehr als in jeder anderen Migrantengruppe.“ (Berlin-Institut 2014, S. 31.) Aufgrund des geringen Qualifikationsniveaus lag der Anteil der Langzeitarbeitslosen (Erfahrung mit länger als 12 Monate andauernder Arbeitslosigkeit) bei männlichen Türken mit 43,6% besonders hoch (zum Beispiel im Vergleich zu Polen mit 28,9%; Zahlen aus 2010.[1])

„Menschen mit türkischem MH“, so das Berlin-Institut 2014, S. 60, „schneiden überall deutlich schlechter ab als Migranten aus den gesamten EU-27. Besonders groß fallen die Unterschiede in Berlin aus. Nirgendwo sind Menschen türkischer Herkunft öfter erwerbslos oder leben häufiger von öffentlichen Leistungen als in Berlin. Die türkische Gemeinschaft in Berlin ist relativ groß und gilt als in sich eher geschlossen, was offenbar eine Verbesserung der Lage über die Generationen erschwert.“ (Berlin-Institut 2014, S. 60.)

Nach Zahlen aus 2016 kamen die meisten nicht-deutschen Hartz-IV-Empfänger aus der Türkei (295.260), gefolgt von Syrien (242.391) und Polen (92.506). Im Jahresvergleich am stärksten gestiegen war Zahl der Hartz-IV-Bezieher aus Eritrea (plus 229,4%) auf 16.764 und Syrien (plus 195,1%).

Türkische Zuwanderer haben im Vergleich zu anderen Migrantengruppen die wenigsten Kontakte zu Deutschen und die meisten zu Personen aus ihrem Herkunftsland. Das gilt insbesondere für die Frauen: So hat fast jede dritte Türkin gar keinen oder nur selten Kontakt zu deutschen Freunden. Die geringe Erwerbsbeteiligung sowie die relative Kontaktarmut mit Einheimischen spiegelt sich dann auch in der mangelnden Sprachbeherrschung: „So sprechen 38% der 35- bis 64-jährigen Türkinnen nur schlecht oder sehr schlecht deutsch“ (BAMF: Fortschritte der Integration 2010, S. 17)

Die soziokulturelle Desintegration zahlreicher Muslime lässt sich schlaglichtartig auch auf der Ebene subjektiver Einstellungen, hier nur bezogen auf die Türkischstämmigen in Deutschland (TiD) ablesen:

So stimmten 2012 72% der TiD der Aussage zu: „Der Islam ist die einzig wahre Religion“. 2010 waren es 69%.

2010 stimmten „nur“ 33% der TiD der folgenden Aussage zu: „Ich wünsche mir, dass in Deutschland irgendwann mehr Muslime als Christen wohnen.“ 2012 waren es schon 46%.

Speziell in Deutschland, wo von „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ fast immer nur in Bezug auf Muslime als Objekt gesprochen wird (Heitmeyer u.a.), ist das folgende Ergebnis besonders zu gewichten:

Atheisten empfinde ich als minderwertige Menschen“ Zustimmungsrate 2012: 25%; 2010: 22%.

Juden empfinde ich als minderwertige Menschen“. Zustimmungsrate 2012: 18%; 2010: 14%.

Bemerkenswert ist auch folgender Befund: 31% 2010 und 46% 2012 stimmten der folgenden Aussage zu: „Wenn ich in Deutschland im Falle der Arbeitslosigkeit keine Sozialleistungen bekommen würde, würde ich sofort in die Türkei gehen.“

Vor diesem Hintergrund hatte Angela Merkel Ende August 2015 im Stile einer absoluten Monarchin selbstherrlich entschieden, bestehende Regelungen außer Kraft zu setzen und nach Ungarn gelangte Flüchtlinge unregistriert nach Deutschland einreisen zu lassen. Damit gab sie – propagandistisch verkauft als „humanitäre Geste“ – ein verhängnisvolles Signal der Einladung für sich verstärkende illegale und ungesteuerte Einwanderungsströme nach Deutschland. Damit spielte sie auch der Schleuserreklame in die Hände, welche Deutschland als Schlaraffenland für Flüchtlinge verkauft. Infolgedessen gelangten bislang nach offiziellen Angaben 1,8 Millionen sog. Schutzsuchende ins Land. Die sich daraus ergebenden Folgen für die ungefragte und genötigte Gesellschaft wurden mit einem populistischen „Wir schaffen das“ überspielt. Verdrängt werden sollten damit – mit bis heute anhaltender massiver massenmedialer Unterstützung – die mehrdimensionalen Auswirkungen dieses Masseneinstroms von überwiegend muslimischen „Flüchtlingen“ auf die relevanten gesellschaftlichen Systemebenen. Ich kann hier jetzt nur verkürzt und unvollständig auf Folgendes hinweisen:

1) Der extrem hohe Kostenapparat zur Bewältigung der Aufnahme, Unterbringung, umfassenden Versorgung, Betreuung, längerfristigen Alimentierung, Verwaltung, Ausbildung etc. der Asylbegehrenden sowie die zusätzlichen Aufwendungen für die sicherheitspolitische, polizeiliche und juristische Folgenbewältigung der Zuwanderungswelle. Geht man von (wohl viel zu knapp kalkulierten) 30 Mrd. Euro p.a. aus, wären das Ende 2019 150 Mrd. Euro.

2) Arbeitsmarkt und Belastung des Sozialsystems: Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit vom Juli 2017 hatten Ende 2016 43,1% der Arbeitslosen in Deutschland einen Migrationshintergrund, in den westdeutschen Bundesländern sind es sogar 49,5%. Bei den 4,3 Millionen „erwerbsfähigen Leistungsberechtigten“, die Hartz IV beziehen, – darunter sog. Aufstocker – lag der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund bundesweit bei 52,6%, in den westdeutschen Bundesländern sogar bei 59,5%.

Zu berücksichtigen sind nun die gravierenden Qualifikationsdefizite bei den seit 2015 hinzugekommenen Migranten: „Von den arbeitsuchenden Flüchtlingen hatten im Juni 2016 knapp 74 Prozent keine formale Berufsausbildung, 5 Prozent eine berufliche bzw. schulische Ausbildung und gut 9 Prozent eine akademische Ausbildung.“ (IAB-Zuwanderungsmonitor Juli 2016, S. 5) Damit kann diese Hauptgruppe der „Flüchtlinge“ nur einfache Helfer- und Anlerntätigkeiten ausüben, während nur 13% für fachlich ausgerichtete Tätigkeiten und gut 5% für Spezialisten- und Expertenberufe geeignet sind. Bereits vor dem Flüchtlingsandrang verhielt es sich so, dass nahezu jeder zweite Arbeitslose in Deutschland mangels höherer Qualifikation nur Helfertätigkeiten ausüben konnte, andererseits aber nur jeder siebte Arbeitsplatz diesem Niveau entspricht (arbeitsmarktpolitischer Angebots-Nachfrage-Widerspruch). Nach Schätzungen anhand gemeldeter offener Stellen gibt es deshalb auch nur 154.000 relevante Arbeitsplätze für die überwiegende minderqualifizierte Masse der Asylanten. Wenn aber vor dem Hintergrund der vielfach beschworenen „Digitalisierung der Arbeitswelt“ einfache Helfer- und Anlerntätigkeiten zukünftig noch weniger nachgefragt werden als bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt, ist es absurd, die geplatzte Illusion nunmehr zwecks ideologischer Gesichtswahrung in die Zukunft zu verlängern und zu behaupten, die Arbeitsmarktchancen für „Flüchtlinge“ würden sich langfristig auf jeden Fall nachhaltig verbessern.

Es kamen (und kommen immer noch) „Flüchtlinge“, geblieben sind und – bei Festschreibung aktueller Regierungspolitik – bleiben werden zum großen Teil Sozialhilfeempfänger. „So verzeichnen die in Deutschland lebenden Syrer eine Hartz-IV-Quote von 75 Prozent. Ähnliche, wenngleich nicht ganz so dramatische Zahlen gibt es bei Menschen aus dem Irak und aus Eritrea. Diese Ziffer bezieht sich nicht auf Schutzsuchende, die in Sammelunterkünften wohnen, sondern einen eigenen Haushalt bilden.“ Infolgedessen sind die Ausgaben für Sozialleistungen 2016 um 9,8% auf 59,3 Milliarden Euro gestiegen, das waren 5,3 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr[2].

3) Die Asylbewerber bzw. „Schutzsuchenden“ weisen eine überproportional hohe Kriminalitätsrate auf. So sind sie bei einem Bevölkerungsanteil von knapp 2% für 9,3% aller aufgeklärten Straftaten als Tatverdächtige ermittelt worden. Bezogen auf „Straftaten gegen das Leben“ (Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen) lag der Zuwandereranteil[3] bei 15%, bei „Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ bei 11,9% und bei „Rohheitsdelikten“ (Körperverletzungen, Raub, Freiheitsberaubung) bei 10,3% Prozent. Betrachtet man die Täter-Opfer-Konstellation, so zeigt sich folgender gesellschaftspolitisch erhellende Sachverhalt: Es werden deutlich mehr Deutsche Opfer von Zuwanderern als Täter als umgekehrt Zuwanderer Opfer von Deutschen als Täter. „Danach wurde im Jahr 2017 mit 39.096 deutschen Opfern von Zuwandererkriminalität ein neuer Höchstwert registriert, 23,7 Prozent mehr als im Vorjahr (31.597). In umgekehrter Konstellation (Tatverdächtige deutsch, Zuwanderer Opfer) wurden dagegen 6.832 Fälle erfasst. Das entspricht einem Verhältnis von 5,7 zu eins. Im angeblich sichersten Deutschland seit 1992 wurden 2017 also knapp 40.000 Einheimische Opfer von Straftaten durch vermeintlich ‚Schutzsuchende‘ und damit fast sechsmal mehr als in umgekehrter Konstellation. Das bedeutet, dass an jedem einzelnen Tag des Jahres mehr als 100 deutsche Bürger Opfer von Straftaten mit mindestens einem Zuwanderer als Tatverdächtigem wurden und werden, Tendenz steigend.“[4] Im Bundeslagebild 2017 des Bundeskriminalamtes (BKA), S. 21, heißt es: „Die Zahlen aufgeklärter Straftaten gegen das Leben mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer steigen (…) jährlich an.“ (Von 113 2013 auf 233 2015, 385 2016 und 447 2017.)

4) Belastung des Schulsystems und Absenkung des durchschnittlichen Bildungsniveaus als fataler Langzeiteffekt der ungesteuerten Migration. Langsam sickert durch politisch-korrekte Informationsbarrieren hindurch, dass eine relevante Zahl von muslimischen Schülerinnen und Schülern Lerninhalte abwehrt (z.B. Evolutionstheorie; kritisches Hinterfragen religiöser Setzungen etc.), Lernprozesse blockiert, eine angemessene Unterrichtsführung behindert, ungläubige Mitschüler mobbt und drangsaliert. Eine Lehrerin, die sich der Initiative an der Basis angeschlossen hat, berichtete „Es gibt ein paar Klassen, mit denen Unterricht überhaupt möglich ist, und es gibt viele Klassen, in denen fast kein Unterricht mehr möglich ist. Und diese ‚schwierigen Klassen‘ werden immer mehr. Jeder Lehrer mutiert in solchen Klassen zum Sozialpädagogen, denn es geht nur noch darum, die Horde einigermaßen zu bändigen, bis es gongt. (…) Die Schülerinnen und Schüler sind in der Sekundarstufe I extrem unruhig, laut, beleidigen sich gegenseitig (‚Ich ficke deine Mutter!‘), verprügeln sich und können sich nicht drei Minuten lang – und ich meine: drei Minuten! – auf eine Sache konzentrieren.“[5]

5) Festsetzung und Ausbreitung einer vormodern-antisäkularen und repressiv-patriarchalischen Herrschaftskultur. Die unregulierte und von den deutschen Regierungsinstanzen halsstarrig verteidigte Masseneinwanderung von muslimischen, aber auch von afrikanischen ethnisch-tribal-patriarchalisch geprägten „Schutzsuchenden“ erhöht im Endeffekt das Potenzial von Menschen, die einer säkular-demokratischen und menschenrechtlich ausgerichteten Gesellschafts- und Lebensordnung distanziert bis ablehnend und feindlich gegenüberstehen und ein kontranormatives Überzeugungs- und Verhaltenssystem mitbringen. Die erweitere Reproduktion dieser vormodern-irrationalen, religiös-antiemanzipatorischen und ethnisch-tribal-patriarchalischen Lebenskultur untergräbt und zersetzt mittel- und langfristig die Grundlagen der säkular-freiheitlichen Identität der europäischen Zivilisation.

Obwohl man nicht alle Muslime und afrikanisch-stammeskulturell geprägten Immigranten über einen Kamm scheren kann, ist doch realistisch davon auszugehen, dass ein Großteil von ihnen sozialisatorisch durch die orthodox-vormodernen Weltanschauungsinhalte und Normvorgaben geprägt ist und entsprechende Bewusstseins- und Verhaltensformen aufweist, die sich nicht so leicht von der subjektiven „Festplatte“ löschen lassen. Hinzu kommt, dass die orthodox-islamischen Mainstreamakteure auf den Auf- und Ausbau gegengesellschaftlicher Sozialräume bedacht sind, in denen die grund- und menschenrechtswidrigen, antisäkularen und antiemanzipatorischen Vorgaben des Islam tradiert, verinnerlicht und reproduziert werden können. Nach vorliegenden Erfahrungsberichten lassen sich auch ähnliche desintegrative Abschottungstendenzen bei afrikanischen Immigranten feststellen.

Der eigentliche Wesenskern der gesamten konfliktbeladenen Auseinandersetzung um Zuwanderung, Flüchtlingspolitik, Integration etc. liegt demnach in dem objektiven Antagonismus zwischen europäischer säkular-demokratischer Lebenskultur einerseits und orientalischer islamisch-gottesherrschaftlicher sowie afrikanisch-stammeskultureller Lebenskultur andererseits. In Gestalt der unkontrollierten Masseneinwanderungsschübe von hauptsächlich Muslimen und Afrikanern mit den benannten kulturellen Mentalitätsmerkmalen und Normorientierungen wird dieser Antagonismus enorm verschärft.

Angesichts dieser komplexen problembehafteten Sachlage sowie aufgrund der vielfältigen bundesweiten Erfahrungen ihrer Mitglieder aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen fordert die Initiative an der Basis ein Moratorium zur Aufnahme von Asylbewerbern für den Zeitraum von drei Jahren. Während dieser Zeit ist die entstandene mehrdimensionale Problemkonstellation sorgfältig zu eruieren und eine genauere statistische Erfassung der Zuwanderungspopulation zu gewährleisten, die auch deren herkunftskulturellen Hintergrund genauer erfasst. Danach ist die Lage zu evaluieren und per bundesweitem Volksentscheid neu zu bestimmen wie, wie viele und ob überhaupt erneut Asylsuchende (außer nachweislich politisch Verfolgten) aufgenommen werden sollen. In dieser Zeit des Aufnahmestopps sollte Deutschland nur in besonderen Ausnahmen Flüchtlinge wie z.B. Angehörige verfolgte Minderheiten aus islamischen Ländern aufnehmen.

Grundsätzlich weisen wir darauf hin, dass die Anwendung des Begriffs „Integration“ auf Flüchtlinge verfehlt und irreführend ist. Denn „Integration“ bezieht sich auf die dauerhafte (unbefristete) Eingliederung in die Gesellschaft des Aufnahmelandes. Für Flüchtlinge sollte hingegen aber nur eine befristete Aufenthaltsperspektive bis zu dem Zeitpunkt gelten, an dem die Fluchtursachen entfallen, (zum Beispiel infolge der Beendigung eines Kriegsgeschehens) und eine Rückkehr ins Herkunftsland zumutbar und sinnvoll ist.

 

(August 2019)

[1] Vgl. http://www.gam-online.de/text-Sekul-rel.html#sdfootnote10sym

[2] http://www.gam-online.de/text-Importierte%20Armut%20.html

[3] Als „Zuwanderer“ werden in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik folgende Personengruppen erfasst: „Asylbewerber“; „International/national Schutzberechtigte und Asylberechtigte“; Personen mit dem Status „Duldung“; „Kontingentflüchtling“ oder „unerlaubter Aufenthalt“.

[4] http://www.hintergrund-verlag.de/texte-islam-hartmut-krauss-warum-deutschland-politisch-in-scherben-liegt.html

[5] https://www.emma.de/artikel/andrea-f-radikalisierung-334795

Initiative an der Basis: HARTMUT KRAUSS @ WerteUnion Berlin Veranstaltung“Warum der Islam nicht zu Europa gehört“

Hartmut Krauss von der Initiative an der Basis bei WerteUnion Berlin Veranstaltung 31.August

WerteUnion Berlin Veranstaltung

31. August 2019, 15:00 – 18:30 Uhr

Die WerteUnion-Berlin (WUB) hatte die Initiative an der Basis (INI-B) eingeladen, um ihre Positionen und Erfahrungen zum Thema „Migrationspolitik, Flüchtlinge und Islam“ vorzustellen.

Referent Hartmut Krauss,  von der Initiative an der Basis:

Warum der Islam nicht zu Europa gehört

Der Islam wird in der politisch-medialen Öffentlichkeit weiterhin faktenwidrig auf unhaltbare Weise verharmlost. Gleichzeitig wird Kritik an ihm als „rassistisch“, „fremdenfeindlich“, „islamophob“ etc. verleumdet und abgewehrt. Von einem herrschaftsfreien und demokratischen Diskurs unter mündigen Zivilbürgerinnen und -bürgern, die ihrerseits die absolute Deutungs- und Normierungsmacht religiöser Weltanschauungen längst hinter sich gelassen und eine modern-emanzipatorische Identität verinnerlicht haben, findet man in der postdemokratischen Öffentlichkeit kaum eine Spur.

Was wir demgegenüber erleben, ist ein Zustand, in dem einflussreiche Kräfte versuchen, eine grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung salonfähig zu machen und eifrig darauf hinarbeiten, unter Parolen wie „Weltoffenheit“, „Buntheit“ und „Diversität“ die Gesellschaft in einen voraufklärerischen Zustand zu versetzen: Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um eine geistig-kulturelle Konterrevolution, die sich gerne mit der irreführenden Parole „Kampf gegen rechts“ tarnt und damit die reale Sachlage auf den Kopf stellt.

So hatte schon lange vor der irregulären Massenimmigration 2015 eine global und national weit verzweigte Islamlobby mit massiver staatlicher und medialer Unterstützung ein „Feindbild Islamkritik“ installiert. Dabei handelt es sich um eine allgegenwärtige Drohkulisse, in deren Rahmen jede kritisch-reflektierende Auseinandersetzung mit dem Islam sofort in die Verdachtszone des „Rassismus“ und der „Fremdenfeindlichkeit“ gezerrt oder als „Islamophobie“ gebrandmarkt wird.

„Islamfeindlich ist jeder, der den Islam als feindliche und aggressive Religion ansieht“. Mit diesem antidemokratischen und freiheitsfeindlichen Gesinnungsdiktat, das im Endeffekt darauf hinausläuft, jede Form inhaltsbezogener Islamkritik als illegitim zu diskriminieren und tendenziell zu kriminalisieren, wurde der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) 2013 zitiert. (NOZ vom 21. Juni 2013, S. 5)

Im Grunde erfüllt Pistorius mit diesem Gesinnungsdekret lediglich die Vorgaben der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), der zentralen muslimischen Institution, die den globalen Herrschaftsanspruch des Islam in der Gegenwart vertritt. Denn seit Jahren ist die OIC auf zahlreichen internationalen Konferenzen immer wieder eifrig darum bemüht, die westlichen Medien auf eine islamgerechte Berichterstattung zu verpflichten und islamkritische Äußerungen konsequent zu unterdrücken. So betonten die Oberhäupter der OIC-Staaten auf der dritten außerordentlichen Sitzung des Islamischen Gipfels in Mekka am 7./8. Dezember 2005 die Notwendigkeit, die Islamophobie „zu bekämpfen und auszurotten als ein Verfahren, das die Qualität des gegenseitigen Verstehens zwischen den verschiedenen Kulturen verbessert“ (zit. n. Bat Ye’or 2013, S. 49).

Der Islam als monotheistische Weltanschauung mit absolutem Herrschaftsanspruch

Lässt man die antiislamkritische Droh- und Behinderungskulisse hinter sich und wendet sich einer rationalen Betrachtung zu, dann ergibt sich folgendes Bild:

  1. Als Sonderform einer monotheistischen Weltanschauung ist der Islam nicht einfach eine „Religion“, sondern eine religiöse Ideologieform, die den Glauben an einen Schöpfergott mit einem absoluten Herrschaftsanspruch verbindet. Im Einzelnen weist diese monotheistische Ideologieform drei konstitutionslogische Grundkomponenten auf: (a) die unbewiesene/unbeweisbare Behauptung der Existenz eines Schöpfergottes; (b) die Behauptung einer Offenbarung des Willens dieser angeblich existierenden Gottheit sowie (c) den Drang nach weltlicher (diesseitiger) Normierung der Gesellschaft und der Individuen gemäß dieser unbewiesenen/unbeweisbaren Willensoffenbarung. D.h: Aus der unbewiesenen Gottesbehauptung wird ein absolut und universell verbindlicher Vorschriftenkatalog abgeleitet, dem sich alle Menschen unterwerfen müssen. Dabei lautet die für die islamische Herrschaftsideologie spezifische Prämisse bzw. Basisbehauptung: Allah (der „Weltenherr“) existiert, er hat die Welt erschaffen und sein Wille geschehe.
  2. Der behauptete Wille Allahs ist vorgeblich vermittels des Propheten Mohammed offenbart worden und liegt objektiv vergegenständlicht im Koran vor. Dabei gilt der Text des Korans als unmittelbares Gotteswort, das nach seiner Verkündung absolute, räumlich und zeitlich uneingeschränkte Gültigkeit beansprucht. Weitere objektive Quellen und Fundamente des Islam sind die gesammelten Aussagen, Anweisungen, Empfehlungen, Taten etc. des Propheten Mohammeds und seiner engsten Gefährten, wie sie in den Hadithsammlungen sowie der Sira, der Prophetenbiographie, vorliegen (Sunna). Hinzu kommt das primär aus Koran und Sunna abgeleitete islamische Recht (Scharia), konkretisiert in Form von vier Rechtsschulen und einigen schiitischen Rechtsschulen.
  3. Als „heiliger Text“, der Allahs Willen ausdrückt und festhält und überdies nach islamischer Gelehrtenmeinung bereits das gesamte Wissen der Menschheit enthalten soll, ist der Koran mitnichten beliebig auslegbar und darf nicht subjektiv-interpretierender Willkür ausgeliefert werden. Das wird so auch in den Quellentexten festgelegt. Es ist deshalb irreführend, die intramuslimische Kommunikation über Abstimmungsprobleme zwischen Koran und sich verändernder Wirklichkeit vorschnell und oberflächlich als Islamreform zu bezeichnen. Denn hierbei geht es nicht um die Anpassung des Korans an die veränderte Wirklichkeit, sondern vielmehr um die Anpassung der veränderten Wirklichkeit an den Koran.
  4. Das herausragende Statusmerkmal des Islam ist dessen Auftreten als autoritär-normativer Vorschriftenkatalog, der Regeln, Gebote, Verbote, Handlungsanweisungen für nahezu sämtliche Lebensbereiche bereithält, denen der muslimische Gläubige als treu ergebener Gottesknecht bedingungslos zu folgen hat. Die alltagspraktische Befolgung des islamischen Regelkanons ist der wahre Gottesdienst und bildet den grundlegenden Kern des gesamten Islam = Hingabe an Gott. Aus diesem Grund ist auch eine Trennung von Staat, Religion, Recht und Privatsphäre grundsätzlich ausgeschlossen. Religiöse Praxis ist zugleich immer auch politische Praxis (und umgekehrt); religiöse Gemeinschaft ist zugleich immer auch politische Gemeinschaft. „Das Staatsvolk ist Gottesvolk, das religiöse Gesetz (shari’a) Staatsgesetz“ (Hagemann 1999, S. 402).

Für den Islam in seiner beurteilungslogisch ausschlaggebenden orthodoxen Grundgestalt[1], also jenseits von angeblich möglicher subjektivistischer Auslegungswillkür, gilt deshalb das Prinzip „al-islam din wa daula“: Der Islam ist Religion und Staat. D.h.: Der Islam kennt keine Trennung von „reinem rituellen Gottesdienst“ einerseits und normativer Regelung weltlicher Handlungen und intersubjektiver Beziehungen andererseits; er ist in seiner lehrdogmatischen Gesamtheit (Koran, Sunna, Scharia) per se „politisch“. Es gibt also keinen „unpolitischen Islam“, wohl aber eine religiöse „Ausnüchterung“ von Muslimen analog zu „Weihnachtschristen“. Die triviale Tatsache, dass es auch eine Minderheit von „ausgenüchterten“ Muslimen gibt, kann aber nicht – als Unterabteilung der Verwechslung von „Islam“ und „Muslimen“ – dahingehend fehlinterpretiert werden, es gebe einen „unpolitischen Islam“. Umfragen in islamischen Ländern zeigen immer wieder, wie tief das antisäkulare Prinzip der Einheit von Islam, Staat und Politik im subjektiven Überzeugungssystem der dort lebenden Menschen verankert ist. So fordern dort klare Mehrheiten einen strengen bis prinzipiellen Einfluss des Korans auf die Gesetze ihrer Länder[2].

Zum grund- und menschenrechtswidrigen Charakter des Islam

Der Islam besitzt weder den Status einer Privatreligion im Sinne der Verfasser des Grundgesetzes noch lässt er sich auf seine rituellen Aspekte (fünf Grundsäulen) beschränken. Vielmehr verkörpert er eine ganzheitliche, d.h. sämtliche Lebensbereiche umfassende Vorschriftenreligion, die in ihrem normativen Gesamtgerüst eine vormodern-autoritäre Herrschaftsordnung festlegt. Nur sträfliche Unkenntnis oder bewusste Ignoranz kann über diesen Tatbestand hinweggehen. Im Einzelnen ergibt sich der grund- und menschenrechtswidrige Charakter des Islam aus folgenden elementaren Glaubensprinzipien:

Koran, Sunna (Vorbild des Propheten) und Scharia (hauptsächlich aus Koran und Sunna gewonnenes islamisches Recht) werden als Kanon göttlich bestimmter Lebensregeln aufgefasst, denen aufgrund dieses göttlichen Charakters eine prinzipiell viel höhere und verbindlichere Geltungsmacht zukommt als jedes von Menschen gemachte (säkulare) Recht. Insofern ist eine innere Rechts- und Verfassungstreue orthodox gläubiger Muslime grundsätzlich auszuschließen. Die Einhaltung säkularer Bestimmungen erfolgt – wenn überhaupt – dann immer nur unter dem Vorbehalt einer als vorläufig angesehenen Lage bzw. aus einer als vorübergehend betrachteten Position der Schwäche/Minderheitsposition.

Betrachten wir nun den Inhalt der islamischen Weltanschauung, so zeigt sich ein absoluter und universeller (modern gesagt: totalitärer) Herrschaftsanspruch als alles durchdringender und zusammenhangsstiftender Grundzug. Der Islam fungiert damit als Drehbuch bzw. religiös verbrämte Programmiersprache eines kulturspezifischen Systems zwischenmenschlicher Herrschaftsverhältnisse.

  1. Zunächst bezieht sich dieser absolute Herrschaftsanspruch auf alle individuellen Menschen als Geschöpfe Allahs. Demgemäß besteht die Grundanforderung des Islam darin, dass sich der einzelne Mensch in seiner Lebensführung ganz und gar auf die Hingabe an Allah konzentrieren und sich dessen offenbarten Willen unterwerfen soll. Im Koran Sure 51, Vers 56 heißt es: „Ich habe (Dschinnen und) die Menschen nur geschaffen, damit sie mich verehren“. Diese bedingungslose „Hingabe an Gott“ bzw. „Unterwerfung unter den Willen Gottes“ – die eigentliche Bedeutung des Wortes ‚Islam‘ – beinhaltet die Befolgung eines allumfassenden Vorschriftenkataloges als den wahren Gottesdienst. Mit diesem Unterwerfungsanspruch fördert die islamische Glaubenslehre die Ausprägung autoritätsfixierter Persönlichkeitsstrukturen und wirkt gegen die Entfaltung von individueller Autonomie, kritischer Urteilskraft, Selbstbestimmung und Ich-Stärke. Der Einzelne soll als gehorsamspflichtiges Rädchen in der Gemeinschaft der Rechtgläubigen „aufgehen“.
  2. 2. Um die Unterwerfungs- und Hingabebereitschaft der individuellen Menschen als fiktive Normalität sicherzustellen, operiert die islamische Weltanschauung mit der spekulativen (pseudoanthropologischen) Setzung einer islamischen Grundnatur jedes Menschen. Islam und menschliche Natur werden als deckungsgleich behauptet. Auf diese Weise wird im gleichen ideologischen Atemzug die islamische Form der Gottesfiktion naturalisiert und die menschliche Natur islamisiert.

Demnach wird jeder Mensch im Grunde als Muslim geboren. Erst widrige soziokulturelle Einflüsse des äußeren Milieus machen ihn zu einem Juden, Christen, Polytheisten, Atheisten etc. und verhindern seine „naturgemäße“ islamgerechte Ausformung. D.h.: Die islamische, von Gott verliehene Ursprungsnatur des Menschen wird nach der Geburt durch eine nichtislamische Umwelt verdorben. Folgerichtig gilt der durch negative äußere Einwirkungen zum Nicht-Muslim gewordene Mensch im Diskurs des orthodoxen Islam als sekundär verdorbener Mensch, dem im Sinne eines religiösen Anthropologismus und Naturalismus keine gleichen Rechte zugestanden werden können. Denn insofern jemand durch Umwelteinflüsse in den Zustand des Nicht-Muslim-Seins abgedrängt worden ist oder qua Apostasie in diesen Zustand überwechselt, begibt er sich in einen Zustand naturwidriger bzw. das ‚volle‘ (islamische) Menschsein unterschreitende Ungläubigkeit/Inferiorität.

Während im Konzept der menschenrechtlichen Moderne jeder Mensch aufgrund seines ‚natürlichen‘ Mensch-Seins, also unabhängig von Geschlecht, Alter, ethnischer Zugehörigkeit, Weltanschauung etc. unveräußerliche Rechte und darin eingeschlossen auch das Recht auf Gleichbehandlung besitzt, sind nach islamischem Verständnis die Menschen nur gleich an Rechten, insofern sie Muslime sind und sich entsprechend ihrer von Gott als ‚islamisch‘ gesetzten Ursprungsnatur verhalten. Eine Gleichberechtigung von Nichtmuslimen ist damit grundsätzlich ausgeschlossen.

  1. Die spekulativ-ideologische Synthese von menschlicher Natur und Islamisch-Sein ist eine wesentliche legitimatorische Voraussetzung für die Realisierung der islamischen Hauptzielsetzung, nämlich die Erringung der islamischen Weltherrschaft bzw. die Islamisierung der Menschheit. Hinzu kommt der islamische Anspruch auf das Wahrheitsmonopol. Nach Moses, Jesus und anderen Propheten sei Mohammed dadurch ausgezeichnet, dass er als letzter die endgültige, umfassende, einzig wahre und vollendete Offenbarung von Allah empfing. In diesem Sinne wird Mohammed im Koran als das „Siegel“ aller Propheten bezeichnet. Demnach hat sich Gott vermittels Mohammed im Koran abschließend und kategorisch geoffenbart. Daraus wird dann der herrschaftliche Geltungsanspruch des Islam als der einzig „wahren“ und überlegenen Religion abgeleitet und mit der religiösen Pflicht zur Islamisierung verbunden, also der weltweiten missionarischen Verbreitung/Durchsetzung des Islam. Der absolute Geltungsanspruch des Islam wird dabei ebenso prägnant wie unmissverständlich in Sure 3, Vers 19 zum Ausdruck gebracht „Als (einzig wahre) Religion gilt bei Gott der Islam“.

Sehr klar kommt der islamische Herrschafts-, Überlegenheits- und Führungsanspruch auch in Sure 3, Vers 110 des Korans zum Ausdruck:

„Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen erstand. Ihr heißet, was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrechte und glaubet an Allah“. Folgerichtig akzeptiert das islamische Glaubensbekenntnis auch keine interkulturelle Gleichberechtigung, sondern enthält die Forderung nach Unterordnung/Unterwerfung der Anders- und Nichtgläubigen.

  1. Das zentrale Hindernis, das der islamischen Weltherrschaft entgegensteht und die absolute Geltungsmacht der islamischen Weltanschauung einschränkt, ist die im Grunde gotteslästerliche Existenz von „Ungläubigen“, die sog. Kafire. Als Feinde der islamischen Weltherrschaft und des umfassenden Islamisierungsstrebens sind die „Ungläubigen“ als Objekte der Bekämpfung, Tötung, Schmähung, Herabwürdigung etc. herausragendes und übergreifendes Kernthema der islamischen Quellen. „Der Koran widmet 64% seines Texts den Ungläubigen und die Trilogie als Ganzes (Koran, Hadithsammlung und Sira, H.K.) beschäftigt sich mit 60% ihres Gesamttexts mit den Ungläubigen.“ (Bill Warner: Scharia für Nicht-Muslime 2013, S. 8f.).

Da Nichtunterwerfung und Widerstand gegen den islamischen Herrschaftsanspruch als Handlungen gegen Gott/Allah grundsätzlich ausgeschlossen sind und die Lebensordnung, ja die pure Existenz der Kafire gegen Allahs Gesetz verstößt, ist es erlaubt, ja gemäß den islamischen Quellenaussagen geboten, „Ungläubige“ zu töten, zu versklaven, zu berauben, zu foltern, zu betrügen, zu verspotten etc; kurzum: als minderwertig zu behandeln. Dabei besitzen die Kafire im islamischen Diskurs den Status von Untermenschen. So heißt es in Sure 8, Vers 5: „Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“

Welche menschenfeindlichen Auswüchse die orthodox-islamische Herabsetzung der „Ungläubigen“ annehmen kann, verdeutlicht eine Aussage Ayatollah Khomeinis, des Begründers der islamistischen Gottesdiktatur im Iran: „Elf Dinge sind unrein: Urin, Kot Samen, Hunde, Schweine, Leichenteile, ein Nicht-Moslem oder eine Nicht-Moslemin, Wein, Bier und der Atem eines Kamels, das unreine Dinge gefressen hat. Der ganze Körper eines Nichtmoslems ist unrein, auch sein Haar, seine Nägel und alle Ausscheidungen seines Körpers. Ein Kind vor der Reife ist unrein, wenn seine Eltern und Großeltern keine Moslems sind“ (zit. n. Gopal 2006, S. 338).

Letztendlich zielt der Islam ab auf die totale Vernichtung aller nichtmuslimischen Lebens- und Bewusstseinsformen, also auf die Ausmerzung alles Unislamischen: „Und kämpft gegen sie, bis … nur noch Gott verehrt wird (bzw. die Religion Allah gehört, H.K.)!“ (Sure 2, 193).

Die herrschaftliche Ungleichstellung von Muslimen/Rechtgläubigen und Ungläubigen/Kafiren bildet somit ein herausragendes Strukturprinzip des Islam und bringt eine dementsprechende dualistisch-hierarchische Ethik und Gesetzlichkeit hervor. So legt die Scharia eine systematische Ungleichbehandlung der Kafire fest. Demnach haben die nichtmuslimischen Bewohner eines islamischen Hoheitsgebietes vier Möglichkeiten:

  1. a) Bedingungslose Unterwerfung und Übertritt zum Islam;
  2. b) Zahlung einer Kopfsteuer und Einnahme der Stellung eines Bürgers „zweiter Klasse“ mit minderen Rechten und zahlreichen Entwürdigungen. Diese Möglichkeit wird aber nur unter entwürdigenden Auflagen „Besitzern der Buchreligion“, also Christen und Juden gewährt, nicht aber den Anhängern polytheistischer Kulte oder Religionsfreien.
  3. c) Tötung durch die muslimischen Eroberer für diejenigen, die den Übertritt zum Islam oder die Zahlung der Kopfsteuer verweigern oder
  4. d) Bewaffneter Kampf/Verteidigungskrieg gegen die muslimischen Herrscher bzw. Okkupanten.

Der Islam fungiert damit als religiöse Herrenmenschenideologie.

  1. Das grundlegende islamische Tätigkeitsprinzip zur letztendlichen Erringung der Weltherrschaft und zur Bezwingung der Kafire und ihrer unbotmäßigen Lebensordnung ist der Dschihad. Dabei umfasst der Dschihad als multistrategisches bzw. mehrdimensional angewandtes Kampfkonzept drei wesentliche Bereiche:
  2. Die Selbstformung des Einzelnen zu einem treu ergebenen Gottesknecht im Sinne der disziplinierten Einhaltung des islamischen Regelkanons;
  3. Der militante Dschihad bzw. „Dschihad des Schwertes“ als Durchsetzung islamischer Herrschaft unter Einsatz von Waffengewalt. Diese Form wird im Konzept des islamischen Irrationalismus (Paradiesglaube; koranische Aufwertung der bewaffneten Kämpfer; Märtyrerkult) besonders geadelt.
  4. Der „friedliche“ politische, ideologische (missionarische), ökonomische und biologische Dschihad. Dabei geht es insbesondere um die Erringung von islamischen Einflusszonen auf nichtislamischem Gebiet sowie um die Aufrechterhaltung einer höheren Geburtenrate der muslimischen Gesamtgemeinde im Vergleich zu den nichtmuslimischen Bevölkerungen.

Als weitere grund- und menschenrechtswidrige Inhalte des Islam sind darüber hinaus folgende Festlegungen anzuführen:

— Er gewährt kein Recht auf die freie individuelle Wahl einer Weltanschauung sowie kein Recht auf freie (auch religionskritische) Meinungsäußerung.

— Er legt eine repressiv-patriarchalische Geschlechterbeziehung fest, in der Frauen systematisch entrechtet, unterdrückt und als kognitiv und moralisch defizitäre Wesen angesehen und behandelt werden.

— Er negiert nicht nur das Recht auf sanktionslosen Religionswechsel und Religionsaustritt (negative Religionsfreiheit), sondern bedroht Glaubensabtrünnige mit dem Tod bzw. drakonischen Ersatzstrafen.

— Er schließt homosexuelle Orientierungen als „krankhaft“ und „gesetzwidrig“ aus und droht auch hier mit massiven Strafen.

— Als vormoderne patriarchalische Herrschaftsideologie verletzt der Islam das Recht auf freie Partnerwahl, legt rigide Heiratsregeln fest und befestigt normativ das archaische Konzept der „Ehre“ etc.

Damit erweist sich der orthodoxe „Mainstreamislam“ als eine menschenrechtsfeindliche Weltanschauung und kann in dieser Form niemals Bestandteil einer aufgeklärten, säkular-demokratischen Verfassungs- und Gesellschaftsordnung sein. Deshalb ist es auch absolut unverantwortlich, den Islam in das ohnehin überholte deutsche Staatskirchenrecht hinein zu holen und ihm unaufgeklärt „Religionsfreiheit“ zu gewähren.

Fazit

Der Religionsbegriff des Grundgesetzes unterstellt unter dem Eindruck der kulturhistorischen Wirkung des Aufklärungshumanismus ein modernes Religionsverständnis, wonach Religion gleich welcher Art keine absolute Geltungsmacht mehr beanspruchen kann, sondern eine Trennung von Religion, Staat, Recht und Privatsphäre vorausgesetzt ist. Genau diese Trennung hat der Islam in Lehre und Praxis eben nicht vollzogen. Solange er aber diese Trennung ablehnt, ist er primär als Ideologie zu betrachten und nicht per se als „Religion“. Seine Ziele sind infolgedessen politisch – und damit nicht so ohne weiteres unter ‚Religionsfreiheit‘ zu subsumieren. Zudem gewährt er keine Glaubensfreiheit und verknüpft Gläubigkeit untrennbar mit der Einhaltung grundrechtswidriger Vorschriften. Aus diesem Grund kann sich der säkular-demokratische Staat im Falle des Islam auch nicht auf einen inhaltsabstrakten, die konkreten Glaubensvorschriften ignorierenden, Neutralismus zurückziehen und darf auch nicht auf eine „scharfe Befragung“ verzichten oder gar einen privilegierenden Sonderstatus gewähren.

Da der Islam folglich in seiner vorherrschenden orthodoxen Form (Koran, Sunna, Scharia) massiv mit diversen Artikeln des Grundgesetzes kollidiert, sich nicht auf die Ausübung seiner eigentümlichen Rituale (Beten, Fasten, Pilgerreise, Feiertage) und spirituellen Belange beschränken lässt und grundsätzlich einer säkular-demokratischen Gesellschaftsordnung widerstrebt, kann er auch keinen vollen Schutz des Grundgesetzes für sich in Anspruch nehmen. Generell muss deshalb die Einhaltung und der Schutz grund- und menschenrechtlicher Regelungen Vorrang haben vor dem Schutz eines religiösen Glaubens, der in wesentlichen Teilen auf der Befolgung verfassungswidriger religiöser Vorschriften beruht. Die rechtsdogmatisch konstruierte Unterscheidung zwischen ‚Überzeugung‘ und ‚Handlung‘ widerspricht nicht nur aufgrund ihrer mechanistischen Aufspaltung der integralen Logik menschlicher Lebenstätigkeit und ist mithin lebenswirklichkeitsfremd, sondern verkennt in Gänze die Wesensspezifik des Islam als einer prämodernen Vorschriftenreligion: Die Glaubensausübung der orthodox bzw. konsequent gläubigen Muslime muss sich in der konkret-praktischen Befolgung von alltagsbestimmenden Handlungsnormen realisieren und kann eben nicht auf das bloße (passive) ‚Haben‘ von ‚Überzeugungen‘ beschränkt werden.

Erforderlich ist vor diesem Hintergrund ein Programm zur Eindämmung und Zurückdrängung islamischer Herrschaftskultur in Europa. Voraussetzung hierfür ist aber zunächst die Formierung einer Bewegung aus der demokratischen Mitte der Gesellschaft, die eine nachhaltige Umwälzung der öffentlichen Debattenkultur über den Islam durchsetzt: Denn eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam auf emanzipatorisch-menschenrechtlicher Grundlage muss nicht nur erlaubt sein, sondern sollte zur fortschrittlich-demokratischen Staatsräson werden. Moderne, an den Ideen der Aufklärung orientierte, säkular-demokratische Gemeinwesen können sich schon aus Selbsterhaltungsgründen keine „Neutralität“ gegenüber totalitären Weltanschauungen leisten, auch dann nicht, wenn diese unter der Aura der „Diversität“ und „Buntheit“ von Migranten importiert werden und in einem religiösen Gewand auftreten.

(08-2019)

[1] Zwar gibt es unterschiedliche Erscheinungsvarianten des Islam wie den sunnitischen und schiitischen Islam mit unterschiedlichen Rechtsschulen. Aber in ihrem beurteilungslogisch relevanten Kernbestand, wie er im Koran, der Hadithsammlung, den islamischen Rechtstexten etc. als „allgemein-übergreifendes“ objektives Bedeutungssystem vorliegt, sind diese Varianten normativ-inhaltlich letztendlich hochkonvergent. Das gilt insbesondere für die entscheidenden Kernfragen: Verhältnis Muslime/Ungläubige; Männer und Frauen/Geschlechtertrennung; Laizität; Weltanschauungsfreiheit; negative Religionsfreiheit; Umgang mit Homosexualität; feindselige Einstellung zu Juden, Christen und Atheisten; Djihad-Prinzip; Heiratsregeln; Partnerwahl.

[2] Vgl. http://www.pewglobal.org/2016/04/27/the-divide-over-islam-and-national-laws-in-the-muslim-world/ und http://www.gam-online.de/text-Islam%20im%20Kopf.html

Petra D: Erfahrungsbericht einer Lehrerin aus NRW „Die Situation an Schulen hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert“ (Initiative an der Basis)

Petra D., ist seit 17 Jahren Lehrerin in Nordrhein-Westfalen und Teil von unserer Initiative an der Basis

Foto©Petra D mit TextVon Petra D.

Die Situation an Schulen hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert.

2002, als ich anfing zu unterrichten, gab es in den Klassen wenige muslimische Schülerinnen und Schüler. Heute, 17 Jahre später, machen in vielen Schulen hier in NRW in Ballungsgebieten Muslime bereits Zweidrittel der Klassen aus. In manchen Grundschulklassen befindet sich oft nur noch eine Handvoll an Kindern, die nichtmuslimischen Glaubens sind. Und der religiöse Hintergrund ist ein wesentliches Kriterium für Differenzierung geworden.

Durch meine berufliche Biografie habe ich an verschiedenen Schulformen gearbeitet: Grundschulen, Gesamtschulen, Realschulen, Förderschulen, Berufskollegs, was mir einen wohl einzigartigen Überblick über die Situation an Schulen gegeben hat. Und die ist für sehr viele nichtmuslimische Schüler/innen unerträglich, mindestens aber schwierig geworden.

Nicht nur, weil immer heftigere (Prügel-) Attacken gegen sie stattfinden, die als Meldungen in den Medien aufploppen, sondern weil oft tägliche Schikanen, Missachtung und mindestens Ausgrenzung für sie zum Schulalltag geworden sind. Das Schlimme daran ist, dass dies nicht thematisiert wird.

In Schulen wird häufig über Toleranz gesprochen. Es gibt Unterrichtseinheiten und Maßnahmen, die die kulturelle Kompetenz fördern sollen. Es fallen Aussagen wie diese, dass man anderen Menschen vorurteilsfrei begegnen und andere Kulturen respektieren soll. Doch diese Aussagen sind zu leeren Floskeln geworden. Weder muslimische Schüler/innen nehmen sie ernst, weil sie wissen, dass ihre Toleranz in vielen Fällen schon aufgrund ihrer Religion schnell an ihre Grenzen stößt, noch werden sie von nichtmuslimischen Schüler/innen ernst genommen, die gelernt haben, dass die Forderung nach Toleranz irgendwie immer dem Islam und Muslimen gelten. Es ist erstaunlich, dass niemand zu bemerken scheint, dass sich das Blatt für nichtmuslimische Schüler/innen an vielen Schulen längst gedreht hat und die Forderung nach Toleranz nun eine völlig neue Minderheit einschließen muss: Die Gruppe der nichtmuslimischen Schüler/innen an unseren Schulen.

Dass dies so ist, liegt daran, dass die Religionszugehörigkeit für viele muslimische Schüler/innen der oft wichtigste Faktor geworden ist, nach dem andere beurteilt werden. Mitte der 2010 er Jahre fiel mir zum ersten Mal auf, dass der Islam für die Schüler/innen einen neuen Stellenwert erhielt. Muslimische Schüler/innen weigerten sich plötzlich, die Gleichwertigkeit aller Religionen anzuerkennen und reagierten heftig, wenn jemand den Islam kritisierte. Diskussionen über Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau oder Verweise auf das Grundgesetz endeten mit üblen Beleidigungen Mitschüler/innen gegenüber und der Einforderung nach Respekt.

Diese Entwicklung resultiert meines Erachtens aus zwei wichtigen Faktoren: 1. In vielen muslimischen Familien laufen fast ausschließlich türkische und arabische Sender, die in ihrer Stimmungsmache gegen westliche Staaten und andere Religionen nicht zimperlich sind. 2. die nationalistischer werdende Politik in der Türkei, die die Blut-und-Erde-Mentalität weiter anheizte, ebenso wie Erdogans Aufruf, sich als Moslem in Deutschland nichts gefallen zu lassen. Sein Aufruf zum Geburten-Jihad und die Erkenntnis, zu einer stark anwachsenden Gruppe in der Gesellschaft zu gehören, trugen ebenfalls zur Stärkung des Selbstbewusstseins bei.

Später dann kam ein weiterer Faktor hinzu: die Flüchtlingskrise 2015 und der damit verbundene Zuzug von etwa 1,5 Millionen Menschen muslimischen Glaubens. Besonders Schulen überboten sich mit Aktivitäten, um eine „Schule ohne Rassismus“ zu sein. Die öffentliche Meinung forderte unreflektiert, den Islam zu akzeptieren. Keine noch so läppische Comedy-Show, die ohne Warnung vor (Islam-) Rassismus auskam.

Die nichtmuslimischen Schüler/innen verstanden die Botschaft: Muslime und der Islam galten als sakrosankt, Veränderungen an den Schulen waren hinzunehmen.

Welche Veränderungen fanden für sie statt?

Der Islamunterricht wurde eingeführt und obwohl viele Schüler/innen mit Migrationshintergrund immer schlechter Deutsch sprechen und verstehen, was wesentlichen Einfluss auf das Unterrichtsgeschehen hat, werden vielerorts die Fächer Türkisch und Arabisch eingeführt. In den Schulkantinen wurden die Speisen muslimischen Vorgaben angepasst.

An Schulen wird zum Jahresende immer wieder diskutiert, ob der Umzug zu St. Martin zum „Lichterfest“ werden soll. Das Weihnachtsfest in „Jahresendfest“ umzubenennen, ist ebenfalls seit Jahren Thema. Traditionelle Weihnachtslieder wurden bereits an vielen Schulen durch „neutrale“ Weihnachtslieder ersetzt.

Zudem erleben sie jedes Jahr aufs Neue die Diskussion, ob aufgrund der wachsenden Zahl muslimischer Gläubiger, christliche Feiern an ihrer Schule überhaupt noch stattfinden sollen. Die Behauptung, dass diese Veränderungen den Kindern nicht so viel ausmache, ist falsch.

Das Thema ‚Islam’, früher nur ein Bestandteil des Religionsunterrichts, greift nun auf andere Fächer über und ist Teil ganzer Projektwochen.

Zu Ramadan sollen sie sich rücksichtsvoll beim Essen verhalten und von vielen Schüler/innen weiß ich, dass sie, wenn sie in dieser Zeit in den Pausen essen oder trinken, von muslimischen Mitschüler/innen zunehmend heftig angegangen werden.

Sie erleben, dass Entschuldigungen für das Fernbleiben beim Sportunterricht aus religiösen Gründen akzeptiert werden, ebenso das Fernbleiben bei Klassenfahrten.

Dazu kommt ein Aspekt, der völlig ignoriert wird. Durch die Ausgrenzung haben viele kaum noch die Chance auf Teilhabe an einer ganz normalen Klassengemeinschaft, aus der sie sich, je nach Neigung, Freund/innen suchen können. Die Chance, jemanden zu finden, der zu einem passt, ist gering geworden.

Die Handvoll nichtmuslimischer Kinder hockt in vielen Klassen zusammen und ist isoliert. Sollen bei Gruppenarbeiten nichtmuslimische Kinder mit muslimischen Kindern zusammenarbeiten, zieht dies häufig von Seiten der muslimischen Kinder Diskussionen bis hin zu Arbeitsverweigerungen nach sich. Auf dem Schulhof stehen die Grüppchen größtenteils nach Religionen getrennt.

Der Wunsch, die Bedürfnisse aller Schüler/innen zu berücksichtigen, ließ zu, dass religiöse Gebote über Regeln, die eigentlich für alle gelten, gestellt werden. Dahinter steckt der Gedanke, dass das Einüben von Toleranz und kultureller Kompetenz nirgendwo besser aufgehoben ist, als in der Schule.

Dass dies aber von Angehörigen des muslimischen Glaubens oft anders gesehen wird, stelle ich immer wieder fest. Die Einteilung der Gesellschaft in „Kuffar“ (Ungläubige, denen keine gleichen Rechte und keine persönliche Wertschätzung entgegengebracht werden sollen und die qualitativ unter Muslimen stehen) und Muslime, ist dafür maßgeblich.

Die für mich prägnantesten Ereignisse waren folgende: 2105 bat mich eine muslimische Erstklässlerin, in ihr Freundschaftsbuch zu schreiben. Da es ihr wichtig war, das Buch am nächsten Tag wiederzuerhalten, versprach ich ihr dies und gab ihr mein „Ehrenwort“.

Sie stockte und sagte, dass mein Ehrenwort doch nicht zähle. Ich fragte, was sie damit meine. Sie antwortete, ich sei doch keine Muslimin und hätte deswegen auch keine Ehre und dass mein Ehrenwort dann gar nicht zählen würde. Als sie merkte, dass ich daraufhin erst einmal sprachlos war, schob sie achselzuckend nach: “Ach, Sie verstehen das nicht.“

Die zweite Situation ereignete sich 2017 gegen Ende einer Unterrichtsstunde in einer fünften Klasse. Ein muslimischer Schüler war irrtümlich der Meinung gewesen, es habe bereits zur Pause geklingelt und wollte aus dem Klassenzimmer marschieren. Ich sagte ihm, dass er sich wohl verhört habe und bitte wieder hinsetzen solle. Er wurde wütend und schrie, dass sein Vater ihm gesagt habe, dass er zwar im Unterricht auf Kuffar-Lehrer hören müsse, sich in der Pause aber nichts von uns gefallen lassen solle.

Diese beiden Vorfälle waren für mich deshalb so bedeutend, da ich beide Elternpaare kannte und besonders das Elternpaar des Mädchens als mir gegenüber freundliche, aufgeschlossene und moderne Menschen wahrgenommen hatte.

Im Laufe der Jahre veränderte sich auch Schritt für Schritt das Verhältnis zu vielen muslimischen Eltern. Die Zusammenarbeit mit ihnen bei Regelverletzungen ihrer Kinder wird immer schwieriger. Oft wird dann etwas gefunden, das die Einordnung des stattgefundenen Verhaltens als Regelverletzung aushebelt. Sei es, dass der Sohn behauptet, die Lehrerin habe etwas rassistisches gesagt oder die Tochter angibt, der Lehrer hätte sie während des Gesprächs am Arm angefasst, was sie verunsichert habe.

Muslimische Schüler zeigen nun vermehrt, dass sie sich von mir als Frau nichts sagen lassen und bringen immer öfter ihre Ablehnung der nichtmuslimischen Lebensweise gegenüber zum Ausdruck. Viele Kolleg/innen äußern sich zunehmend über diese Probleme, aber nur hinter vorgehaltener Hand, da sie Bedenken haben, als rassistisch zu gelten. Ich kenne mittlerweile etliche Lehrkräfte, die die Zustände in ihren Klassen nahezu unerträglich finden, für die Schüler/innen und für sich. Viele Lehrkräfte melden sich häufiger krank oder reduzieren ihre Stundenanzahl, wenn das finanziell für sie möglich ist

Doch wenn wir an die Gruppe denken, um die es sich in der Schule im Wesentlichen dreht, um Kinder und Jugendliche, ist festzustellen: Schüler/innen können dies nicht und die nichtmuslimischen Kinder und Jugendlichen sind mittlerweile, zumindest an den Schulformen, an denen ich gearbeitet habe und arbeite, in der Minderheit.

Fakt ist wohl auch, dass aufgrund dieser Situation viele dieser Kinder erst gar nicht in die Schule ihrer Wahl gehen. Sie weichen aus und räumen das Feld, wodurch sich die ethnische Segregation im Schulwesen noch weiter zuspitzt.

Nach ihrem guten Abschluss an einer Realschule wollte zum Beispiel die farbige Tochter einer Freundin das Abitur an einem Berufskolleg machen. Für die Anmeldung im Sekretariat musste sie durch verschiedene Schulflure laufen. Es hatte gerade zum Unterricht geklingelt und die Schüler/innen standen vor ihren Klassenzimmern. Sie berichtete mir später, dass sie auf dem Weg zum Sekretariat so heftig verbal rassistisch von muslimischen Schülern attackiert worden sei, dass sie sich nicht mehr vorstellen konnte, dort zur Schule zu gehen.

Sie meldete sich an einer Gesamtschule an, um dort das Abitur zu machen. Die Wortführer in der Klasse, in die sie kam, waren muslimische Jungen, denen sich die anderen unterzuordnen hatten. Sie weigerte sich, dies zu tun, was zur Folge hatte, dass sie nicht nur diese Jungen, sondern auch ihre Mitschülerinnen gegen sich hatte. Sie suchte immer wieder das Gespräch mit dem Klassenlehrer, der das Problem mehr oder weniger abstritt. Auch als ich mit ihm sprach, zeigte er keine Bereitschaft, etwas an der Situation zu verändern. Ihr blieb die Möglichkeit, sich anzupassen, oder abzumelden. Sie meldete sich ab.

Etwas, das ebenfalls nicht thematisiert wird, ist der Umgang mit inklusiven Kindern, also Kindern mit Lernschwierigkeiten oder körperlichen Behinderungen. Während muslimische Kinder mit Auffälligkeiten meist in Ruhe gelassen werden, werden nichtmuslimische häufiger drangsaliert. In einer fünften Klasse einer Realschule mit acht inklusiven Kindern, befanden sich zwei muslimische inklusive Jungen, die fast durchgängig den Unterricht boykottierten. Aufgrund ihrer Behinderungen taten sie mitunter Dinge, die auf viele Schüler/innen seltsam, mitunter auch peinlich wirkten. Sie wurden dafür von den Muslimen in der Klasse, wovon zwei mit ihnen verwandt waren, nicht verspottet, sondern eher geschützt, während einzelne nichtmuslimische inklusive Kinder aufgrund der ihnen eigenen Auffälligkeiten verspottet wurden.

Fakt ist, dass das Desinteresse, das die vorigen türkischen Generationen oft an unserer westlichen Kultur gezeigt hatten, etwas, was ich akzeptieren kann, weil ich keine strikte Verfechterin der Integration um jeden Preis bin, in der dritten und vierten Generation bei vielen Muslimen zu einer vehementen Ablehnung unserer westlichen Gesellschaft geworden ist, die auf die Kinder übertragen wird.

Versuche, dies in Klassen zu thematisieren, endeten mit dem obligatorischen „Das verstehen Sie nicht!“ und in Lehrerzimmern mit dem Hinweis, dass man da „nichts machen könne, es sei nun mal eine andere Kultur.“

Konflikte zwischen Muslimen und Nichtmuslimen werden gerne auf eine persönliche Ebene gebracht, reduziert darauf „dass die Chemie zwischen den beiden eben nicht stimme“. Doch der Grund, dass normale Streitereien zunehmend so sehr eskalieren, dass auf die Köpfe am Boden Liegender eingetreten wird, ist die Religionszugehörigkeit.

Es versteht sich von selbst, dass nicht alle Kinder und Jugendliche muslimischen Glaubens sich so verhalten und selbstverständlich gibt es auch Muslime, die diese Probleme genauso sehen und auch Leidtragende des Fehlverhaltens, der Regelverletzungen und der Respektlosigkeiten sind. Doch wie mir mal eine muslimische Bekannte sagte, nimmt der Druck, den muslimische Communities ausüben, zu, so dass viele nichts dazu sagen wollen.

Ich kenne auch muslimische Eltern, die ihren Glauben weniger oder gar nicht leben, aber der Meinung sind, wir Deutsche würden unsere Kinder, insbesondere die Mädchen, nicht gut genug schützen und ihnen zu viel erlauben. Diese Muslime haben oft schlicht Angst, ihre Kinder an unsere westliche Gesellschaft „zu verlieren“.

Aber nichts rechtfertigt es, die Gesellschaft, mit der man lebt, so abzulehnen und abzuwerten, dass junge Menschen kaum die Chance haben, eine Gesellschaft zu bilden, in der sich alle wohlfühlen. Toleranz darf keine Einbahnstraße mehr bleiben. Wer sich in dieser freien, demokratischen und offenen Gesellschaft einfügen und in ihr leben will, diese erhalten und schützen will, sollte erkennen, dass er oder sie selbst aktiv werden muss.


Copyright © Initiative an der Basis/Petra D.

P r e s s e m i t t e i l u n g: Öffentliche Konferenz der Ex-Muslime am 4. September 2019 in Berlin (Initiative an der Basis)

Konferenz der Ex-Muslime am 4. September 2019 in Berlin
18:30 Uhr – 21:30 Uhr
Teilnahme nur mit bestätigter Anmeldung: hier

„Der Islam – friedliebende Religion oder repressive Weltanschauung?“Ex-Muslim Konferenz Flyer PIC DE-300dpi

Die Initiative an der Basis (Ini-B) präsentiert am 4. September auf ihrer Konferenz der Ex-Muslime in Berlin sechs Referenten aus Großbritannien, Kanada, Australien, Ägypten und Deutschland. Rebecca Sommer von der Basisinitiative: „Alle diese Ex-Muslime waren streng religiöse Muslime, bevor sie aus eigener Überzeugung den Islam verlassen haben und deshalb persönlich diffamiert, bedroht und manchmal gar aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Für solche Menschen engagieren wir von der Basis uns haupt- und ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit.“

„Aber“ fährt Sommer fort, „wir in Deutschland sollten diesen brillanten und mutigen Menschen genau zuhören. Sie nennen die Dinge beim Namen und machen uns klar, dass wir in Deutschland bei Integration und Migration ein großes Problem mit dem Islam haben. Und dass vor allem linksorientierte Politiker dem politischen Islam in die Hände spielen, weil sie den gesellschaftlichen Diskurs über die politische Ideologie des Islam unterdrücken.“

Den Anfang bei der Konferenz macht Mimzy Vidz, die als Vloggerin in London lebt. Sie schildert ihre persönlichen Erfahrungen, als sie den Hijab (=islamisches Kopftuch, das Hals und Ausschnitt bedeckt) anlegt und sich in die Grundlagen ihrer Religion vertieft. Doch statt spiritueller Vorbilder trifft sie dabei auf Gewalt und Intoleranz. Besonders schockiert sie die islamische Verachtung der von ihr als Nachbarn und Freunde geschätzten Hindus wegen ihres Vielgottglaubens. Inzwischen organisiert Mimzy mit ihrem Mann, dem Comedian Veedu Vidz, atheistische Versammlungen.

Veedu Vidz beschäftigt sich in seinen satirischen Videos mit islamischen Traditionen. Für ihn sind es in erster Linie die säkularen Werte der Aufklärung und die Wertschätzung des Individuums, welche den Entdeckergeist und die Tatkraft der Menschen freisetzen und so das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Menschen im Wohlstand möglich machen.

Armin Navabi, ein gebürtiger Iraner, der heute in Kanada lebt, ist sicher der Referent des Tages mit der höchsten Social-Media-Reichweite. 1,6 Millionen Menschen folgen ihm auf facebook, seine Website Atheist Republic sehen sich wöchentlich 5 Millionen Menschen an. In seiner Jugend war er tiefgläubig und litt an der Angst vor den Höllenqualen, die ihm und seinen Angehörigen etwa durch versäumte religiöse Pflichten drohten. Den Reformislam bezeichnet er als Zuckerhülle um die bittere Pille des fundamentalistischen Islams, die nur dazu diene, den Westen in Sicherheit zu wiegen. Barmherzige und mitfühlende Muslime hätten sich bereits vom Islam losgesagt und seien bessere Menschen als ihre Religion. Den islamischen Fundamentalismus sieht er als sich weltweit rasch ausbreitende Gefahr, der man mit der stärksten Medizin begegnen müsse, dem Atheismus. Navabi: „Wir können es uns nicht leisten, den Kampf gegen den fundamentalistischen Islam zu verlieren.“

Als 2018 vom ägyptischen Fernsehen jemand gesucht wurde, der bereit war, sich öffentlich zu seinem Atheismus zu bekennen, meldete sich Mohammed Hisham. Bereits zehn Jahre zuvor war er sich bewusst geworden, dass er Atheist war und mit den islamischen Glaubenssätzen, die so viele Menschen gewaltsam ausgrenzen, nichts mehr anzufangen wusste. Dieser Abend im ägyptischen Fernsehen veränderte sein Leben. Er wurde aus der Sendung geworfen, diffamiert, bedroht, zu Hause verprügelt und vier Wochen lang eingesperrt. Um sein Leben zu schützen, gab er sich wieder als Muslim aus. Erst mit Hilfe aus dem Ausland gelang es ihm, auf einen Flug nach Ecuador mit Zwischenstopp Frankfurt zu gelangen, wo er politisches Asyl beantragte. Auf der Konferenz der Ex-Muslime freut er sich erst einmal darüber, frei reden zu dürfen. Sein Traum ist eine arabischsprachige Fernsehsendung, welche die islamische Aggression gegen LGTB-Leute thematisiert und sich an die vielen LGTB-Menschen richtet, die in arabischen Ländern ausgegrenzt und gefährdet leben und sich nach einer Community sehnen.

Aus Australien angereist ist Harris Sultan. Er hat dort erst im Mai mit der säkularen Partei Australiens für den Senat kandidiert. Sein politisches Engagement wendet sich einerseits gegen die ultra-konservative Rechte, die nichtweiße Minderheiten ausgrenzt und religiöse Einrichtungen konservativer Christen privilegiert. Als Ex-Muslim und Atheist setzt er sich für Freiheit von Religion ein und wendet sich damit auch gegen linke Politiker, die zwar die christlichen Kirchen heftig kritisieren, aber den Mund halten, wenn Kritik am Islam angebracht wäre. Die Weigerung der Linken, über reale Probleme zu diskutieren, treibe Menschen aus der politischen Mitte, die sich nicht mehr den Mund verbieten lassen wollen, in die Arme von Parteien am rechten Rand.

Der letzte Referent der Konferenz der Ex-Muslime, ein Deutsch-Kurde, der zur Zeit in London lebt, hat sich in Berlin als strenggläubiger schiitischer Muslim politisch für das Regime im Iran engagiert. Im Auftrag der iranischen Botschaft gestaltete er deutschsprachige Social-Media-Seiten und half sogar, die anti-israelischen Al-Quds-Demonstrationen zu organisieren. Auch er wurde der dem Islam immanenten Gewalt gewahr, als er sich mit den Quellen seiner Religion beschäftigte. Bereits als Reformmuslim wurde er von ehemaligen politischen Gefährten massiv angefeindet. Heute hat er sich vom Islam losgesagt und arbeitet daran, andere Aussteiger aus der islamistischen Szene in Deutschland besser zu unterstützen, da sie vielfältigen Diffamierungen und Drohungen ausgesetzt sind. Vor allem aber möchte er den AussteigerInnen politisches Gehör verschaffen: „Der Islam wird in Deutschland oft in seiner Blümchen-Version als barmherzige Religion verbreitet. Seine historischen Quellen geben aber genau das nicht her. Diese grundlegenden Glaubenssätze möchte ich auf den Pranger stellen, damit sich die Leute aus dieser Gefängnislehre befreien können.“

Die Veranstaltung wird moderiert von Buchautor Hartmut Krauss von der Initiative an der Basis, der u.a. 2008 die Kritische Islamkonferenz organisierte. Hartmut Krauss:“ In öffentlichen Stellungnahmen wird der Islam häufig als friedliebende und tolerante Religion schöngeredet. Wenn Gewalttaten, vom dschihadistischen Terroranschlag bis zum „Ehrenmord“, im Namen des lslam verübt werden, ist schnell von einem „Missbrauch“ der Religion die Rede. Unterzieht man die Glaubensgrundlagen des Islam (Koran, Sunna, Scharia) jedoch einer eingehenden kritischen Betrachtung, zeigt sich, dass die Gewalt im Namen des Islam eine tragende religiöse Grundlage besitzt und keineswegs auf einer „Verfälschung“ beruht. Der Islam entpuppt sich als Politreligion mit Doppelgesicht, eine religiös überhöhte, vormoderne Vorschriftenlehre, die sämtliche gesellschaftlichen Bereiche zu regulieren beansprucht und die der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen entgegensteht. Im Sinne der Verteidigung einer fortschrittlich-emanzipatorischen Zukunftsperspektive halten wir es für notwendig, die islamische Herrschaftskultur in aller Entschiedenheit zu kritisieren. Aus diesem Grund organisieren wir diese Ex-Muslim Konferenz am 4.September 2019 – um über den Islam aufzuklären.

—————-
Aufgrund von verständlichen Sicherheitsvorkehrungen, um unsere Referenten vor eventuellen Fanatikern zu schützen, ist eine vorherige Anmeldung zur Ex-Muslim Konferenz unbedingt erforderlich. Interessierte müssen sich mit Ihrem vollen Namen und Meldeadresse registrieren (Einlass nur mit Passkontrolle).
Anmeldung: hier

VIDEO: Zwei syrische Schwestern in Deutschland: Zwangsheirat, Kindesentführung -„WIR WOLLEN FREI SEIN“ (Initiative an der Basis)

Eine der beiden syrischen Schwestern ist Mitglied der Initiative an der Basis.

In diesem Video sprechen die zwei Schwestern über ihre von der Familie arrangierten Heiraten, über die Trennung von ihrem Ehemann und über die Entführung der beiden Kinder der einen Schwester – ihr syrischer Ex-Ehemann hat sie nach der Scheidung gegen den Willen der Ehefrau in den Libanon mitgenommen.

Das Video ist ein Erfahrungsbericht. Die beiden Schwestern geben einen Einblick in die von Ihnen erlebte Realität, als Frau in Syrien aufzuwachsen und als muslimische Ehefrau in Syrien, Libanon und Deutschland zu leben. Das Video zeigt, mit welcher Problematik wir es zu tun haben; meist hinter verschlossenen Türen.

Es ist auch ein Aufruf, genauer hinzuschauen und aufzuhören, alles was mit einer verfehlten Asyl&Migrationspolitik einhergeht, zu relativieren („ist halt eine andere Kultur“) und zu verschweigen („spielt doch nur den Rechten in die Hände“).

Es ist aber auch ein Zeichen der Hoffnung, denn beide Schwestern hätten es mutmaßlich nicht geschafft, sich in ihrem Land und im Umfeld ihrer strenggläubigen muslimischen Familie von ihren ebenso strenggläubigen und gewalttätigen Ehemännern zu trennen. Warum das so ist, erklärt die eine der Schwestern. Nun gehen beide Schwestern hier in Deutschland ihre ersten Schritte in ein selbstbestimmtes Leben.

Am Ende des Videos sind  Auszüge aus dem “work-in-progress” Forderungskataloges der Initiative an der Basis eingeblendet. Wer sich diesen genauer durchlesen möchte, kann ihn hier herunterladen. Dieser Entwurf eines Masterplans für eine neue Migrationspolitik wurde basisdemokratisch über ein Jahr lang erarbeitet. Mitglieder der Ini-B trafen sich teilweise bis zu 2x in der Woche, um diese Forderungen gemeinsam zusammensitzend und diskutierend zu erarbeiten. Diese Mühe machten sich die Ini-B Mitglieder nur deshalb, weil die eigentlich Verantwortlichen in der Politik eben genau das nicht tun. Deutschland benötigt eine grundlegende Neuausrichtung bezüglich seiner deutlich verfehlten Asyl- und Migrationspolitik.

Islam – peace-loving religion or repressive ideology?

I N V I T A T I O N

Only with confirmed registration: https://basisinitiative.wordpress.com/contact/

6:30 pm – 9:30 pm in Berlin

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Ex-Muslim Konferenz Flyer PIC EN-300dpi-FINAL

 

The dispute over the nature of Islam has dominated public debate for years: not only in Germany but all over the world. In this context, the leading actors in politics and the media have dismissed any criticism of Islam as “racist”, “xenophobic”, „islamophobic“. These allegations are not only in Germany but also the wider audience of the world wherever there are debates on Islam.

In order to secure this “enemy image of criticizing Islam”, Islam-critical analyses and statements on the basis of enlightenment humanistic and socio-critical emancipatory orientations are systematically excluded and deliberately hushed up in post-democratic manner.

Nevertheless, the thesis „Islam belongs to Germany” has been propagated despite opposition and without popular support. For this reason, strategies are now being intensified to soften the structure of fact-based critical attitudes by means of constructs such as „liberal Islam“, „secular Islam“ or „reform Islam“.

Against this sensitive background ex-Muslims will convene from the USA, Canada, Australia and the U.K. They all share a strictly religious Sunni and Shiite Muslim background. All of whom after their “withdrawal from Islam“ have acquired a religion-free, scientific-secular worldview. At our event they will present their journey into enlightenment as well as their views on Islam based on their personal experiences. They will, as we say in Germany-Jewish, speak “Tacheles”.

Only with confirmed registration:https://basisinitiative.wordpress.com/contact/

 

VIDEO: „Dit sind keene Flüchtlinge“ ERFAHRUNGEN eines ehem. Erziehers in umF Clearingstelle Berlins (Initiative an der Basis)

Martyn Ringk ist Erzieher und arbeitete in Berlins Erstaufnahme- und Clearingstellen für unbegleitete minderjährige Kinder und Jugendliche (EAC für umF). Martyn Ringk ist Teil unserer Initiative an der Basis.

Martyn Ringk und weitere Mitglieder der Initiative an der Basis werden am 31. August 2019 als geladene Gastreferenten an einer öffentlichen Veranstaltung der WerteUnion-Berlin zum Themenfeld „Migration, Flüchtlinge, Islam“ ihre Erfahrungen und Forderungen vorstellen.

Die Initiative an der Basis (Ini-B) ist ein bundesweites Bündnis von Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen und Migranten arbeiten. Die Initiatoren kommen aus unterschiedlichen Berufen (Lehrkräfte, Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen, BAMF-Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologinnen, Ärzte und Polizisten, etc., sowie Geflüchtete und Migranten), die die jetzige Asyl- und Migrationspolitik kritisch beurteilen.

Die Basisinitiative fordert u.a. einen„ Aufnahmestopp für die nächsten 3 Jahre, um die aufgelaufenen Probleme zu reflektieren und angemessene Lösungen zu finden“

Diese und andere Forderungen bzw. Lösungsansätze stellte die Ini-B am 7. April 2019 in Form eines fast 50 Seiten langen „work-in-progress“ Forderungskataloges in einer Pressekonferenz Themenfeld „Deutschland braucht eine grundlegende gesellschafts- und einwanderungspolitische Neuausrichtung“vor.

Blog der Initiative an der Basis
Facebook der Initiative an der Basis

Öffentliche Veranstaltung 31. August 2019: Die WerteUnion-Berlin lädt die Initiative an der Basis ein, ihre Positionen und Erfahrungen zum Thema „Migrationspolitik, Flüchtlinge und Islam“ vorzustellen.

WU_Berlin Logo 

Themenfeld Migration, Flüchtlinge, Islam

Veranstaltung

31. August 2019, 15:00 – 18:30 Uhr *

   Die WerteUnion-Berlin lädt die Initiative an der Basis ein, ihre Positionen und
Erfahrungen zum Thema „Migrationspolitik, Flüchtlinge und Islam“ vorzustellen.

Begrüßung und Einführung
WerteUnion-Berlin

Grenzöffnung 2015 – fortlaufender Rechtsbruch, humanitäre Pflichterfüllung?
Dr. Vosgerau, WerteUnion-Berlin
Rechtsanwalt, Privatdozent für Öffentliches Recht, Völker- und
Europarecht, Rechtsphilosophie an der Universität Köln

Die Kosten der „Flüchtlingskrise“– und wer sie trägt
Prof. Dr. Söllner, WerteUnion-Berlin
TU Ilmenau

Ziele der U.N. und Auswirkungen auf Deutschlands Asyl- u. Migrationspolitik
Rebecca Sommer, Initiative an der Basis
ehem. Zivilbevölkerungssprecherin im beratenden Status zu den Vereinten Nationen,ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiterin, Leitung der Arbeitsgruppe Flucht+Menschenrechte (AG F+M

Warum der Islam nicht zu Europa gehört
Hartmut Krauss, Initiative an der Basis
ehem. DaF Lehrer, Buchautor, Verleger, Sozial- und Erziehungswissenschaftler
 

Erfahrungsberichte & Forderungen von der Initiative an der Basis:
Aufnahmestopp für die nächsten 3 Jahre, um die aufgelaufenen
Probleme zu reflektieren und angemessene Lösungen zu finden“

Die Initiative an der Basis ist ein bundesweites Bündnis von Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen und Migranten arbeiten. Die Initiatoren kommen aus unterschiedlichen Berufen (Lehrkräfte, Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen, BAMF-Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologinnen, Ärzte und Polizisten, etc., sowie Geflüchtete und Migranten), die die jetzige Asyl- und Migrationspolitik kritisch beurteilen.

  • Analyse aus der Sicht einer Mitarbeiterin eines sozialpädagogischen Dienstes (N.N.); einer ehem. Flüchtlingsbegleiterin (Christiane Soler); eines ehem. Erziehers in der UmF Clearingstelle Berlin (Martyn Ringk); eines shiitischen Ex-Muslimen und Atheisten (Kian Kermanshahi); einer Lehrerin an einem Gymnasium (Christine G.); einer Integrationslehrerin an der VHS (Imme B.); einer ehrenamtlichen Flüchtlingsbegleiterin und Leiterin einer Ehrenamtsgruppe (Rebecca Sommer) und einem ehem. DaF-Lehrer (Hartmut Krauss).

*Einlass nur mit bestätigter Voranmeldung.     Kontakt: berlinwerteunion@gmail.com
Das Fotografieren, Audio- und Videoaufnahmen während der Veranstaltung ist nicht erlaubt.
Nach der Veranstaltung sind nach Rücksprache Filmaufnahmen und das Fotografieren möglich.


Initiative an der Basis Ex-Muslim- Konferenz (Berlin, 4.9.2019): Vorstellung des Referenten MOHAMED HISHAM, Ex-Muslim & Atheist

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MOHAMED HISHAM – Ex-Muslim Konferenz 4.9.2019 in Berlin (18:30 – 20:30 Uhr)

Ex-Muslimische Konferenz Berlin.
18:30 – 21:30 Uhr
INFO über die Veranstaltung: Ex-Muslim Konferenz

 

Wir stellen Ihnen einen unserer sechs Referenten vor:

MOHAMED HISHAM

(Text von Shammi Haque) Der Ägypter Mohamed Hisham ist mit seinen 28 Jahren der wohl bekannteste Atheist seines Landes. Er wurde als „Terrorist des Intellekts“ in Ägypten verfolgt und musste fliehen. Seit 3 Monaten ist er in Deutschland. 

Aufgewachsen ist Hisham in einer streng-religiösen Familie in einem Vorort der Millionenstadt Kairo, „direkt neben den Pyramiden“, erzählt er. Gebetet wurde jeden Tag. Doch schon als Kind begann Hisham, am Glauben zu zweifeln. „Bei einem Freitagsgebet wollte der Imam mir die Zweifel nehmen und sagte: ‚Wenn du heute Allah um etwas bittest, bekommst du es’“, erinnert er sich. „Ich betete dann, dass mein Mathelehrer am nächsten Tag nicht kommen soll. Und das ist erstaunlicherweise auch passiert! Dann war ich erstmal versöhnt und war gläubiger Muslim, wie meine Familie“, lacht er.

Hisham beschäftigte sich immer intensiver mit den islamischen Schriften, ein echter „Büchernarr“, beschreibt er sich, der die Bücher über seine Religion nur so verschlang. Doch je älter er wurde, desto lauter wurden die Zweifel.

Aufgewachsen ist Hisham in einer streng-religiösen Familie in einem Vorort der Millionenstadt Kairo, „direkt neben den Pyramiden“, erzählt er. Gebetet wurde jeden Tag. Doch schon als Kind begann Hisham, am Glauben zu zweifeln. „Bei einem Freitagsgebet wollte der Imam mir die Zweifel nehmen und sagte: ‚Wenn du heute Allah um etwas bittest, bekommst du es’“, erinnert er sich. „Ich betete dann, dass mein Mathelehrer am nächsten Tag nicht kommen soll. Und das ist erstaunlicherweise auch passiert! Dann war ich erstmal versöhnt und war gläubiger Muslim, wie meine Familie“, lacht er.

Hisham beschäftigte sich immer intensiver mit den islamischen Schriften, ein echter „Büchernarr“, beschreibt er sich, der die Bücher über seine Religion nur so verschlang. Doch je älter er wurde, desto lauter wurden die Zweifel.

Eine Talkshow ändert sein Leben

Die Freiheit jedes Einzelnen, nicht an Gott glauben zu müssen, ist eine Selbstverständlichkeit in Europa. Doch in Ägypten ist Hishams intellektuelle Entscheidung ein Verbrechen. Er beginnt, ein Doppelleben zu führen: Tagsüber mimt er den muslimischen Studenten, abends liest er in Internetforen über die Ideengeschichte des Atheismus, tauscht sich mit anderen Ex-Gläubigen aus.

„Ich war irgendwann müde von diesem Doppelleben, müde davon, dass ich nicht sagen konnte, was ich denke. Ich merkte, wie wichtig Religionsfreiheit ist, damit wir auch über Tabu-Themen diskutieren können.“

2017 kursiert in einem der Online-Foren eine Anfrage für eine Talkshow im ägyptischen Fernsehen über Atheismus. Niemand traut sich, die Anfrage anzunehmen, alle haben Angst, sich öffentlich zu outen. Alle außer Hisham.

Am 11. Februar tritt er in der Sendung auf und merkt schnell, dass er vom Talkshow-Host und dem zweiten Gast, einem hochrangigen Geistlichen, nur vorgeführt werden soll. In nur wenigen Sekunden legt Hisham dar, warum er an Gott zweifelt, bevor sich die beiden Männer verbal auf ihn stürzen.

▶︎ Es sind wenige Sätze, die sein Leben für immer verändern: „Ich bin Atheist … Ich brauche keine Religion, um moralische Werte zu vertreten und produktives Mitglied der Gesellschaft zu sein.“ Und: „Es gibt keine wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes.“

Der Talkshow-Host reagiert empört, sagt, er bereue, Hisham überhaupt eingeladen zu haben und wirft ihn kurzerhand aus dem Studio. Der Scheich unterstellt Hisham Geisteskrankheit und rät ihm, eine psychiatrische Behandlung zu beginnen. Wütende Anrufer werden durchgestellt, unterstellen ihm „Terrorismus“ gegen Ägypten und fordern seinen Tod.

Das Video wird weltweit millionenfach geteilt. Und auch Hishams Familie findet nun heraus, dass ihr Sohn nicht mehr an Gott glaubt. Brutale Prügel und Umerziehungsversuche der örtlichen Moschee folgen. „Vier Wochen lang wurde ich zu Hause eingesperrt“, erinnert er sich. An der Universität erhält er Morddrohungen, und einen Job bekommt er nicht. „Die Arbeitgeber hatten Angst vor den Folgen, wenn sie mich einstellen.“

Er will weg aus Ägypten

Auch die Polizei schaltete sich ein und ermittelte gegen ihn. In Ägypten ist Blasphemie gesetzlich verboten. Seit 2018 gibt es Versuche, auch Atheismus selbst unter Strafe zu stellen. Denn der Abfall vom Glauben ist gerade unter jungen Ägyptern immer weiter verbreitet.

Die bedrohliche Situation wird zu viel für Hisham. Er gibt vor, wieder ein Muslim zu sein. „Ich hatte keine andere Wahl, denn ich wollte leben“, erinnert er sich heute. Gleichzeitig versucht er heimlich, das Land zu verlassen. Internationale Menschenrechtsorganisationen laden ihn zu Konferenzen ein, doch Hishams Visumsgesuche für Europa werden immer wieder abgelehnt. Fast gibt er die Hoffnung auf, versucht sich sogar das Leben zu nehmen. Doch Unterstützer aus dem Ausland organisieren eine Kampagne für ihn, sammeln Geld für Flugtickets.

Dieser oben gespiegelte Text wurde von Journalistin Shammi Haque geschrieben und in der Bild veröffentlicht. Zum Artikel :“In Ägypten wegen Gottlosigkeit verfolgt- Ich will den Islam mit Fakten widerlegen

Weiter Artikel, von Rebecca Sommer: Das Wagnis, sich als Ägypter eine eigene Meinung zu bilden: Ich heiße Mohamed und ich bin Atheist

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Rede von Mohamed Hisham bei der Ex-Muslim Konferenz Deutschland in Berlin von der Initiative an der Basis (Englisch mit deutschen Untertiteln):

 


Ex-Muslim Konferenz Flyer PIC DE-300dpi

Initiative an der Basis Ex-Muslim- Konferenz (Berlin, 4.9.2019): Vorstellung des Referenten ARMIN NAVABI, Ex-Muslim & Atheist

Englisch translation here

Armin Navabi

ARMIN NAVABI – Ex-Muslim Konferenz 4.9.2019 in Berlin (18:30 – 20:30 Uhr)

Am 4. September 2019 findet unsere Ex-Muslim Konferenz in Berlin statt.

 

INFO über die Veranstaltung: Ex-Muslim Konferenz

Wir stellen Ihnen einen unserer sechs Referenten vor:

ARMIN NAVABI

Armin Navabi ist ein iranisch-kanadischer Ex-Muslimatheist und weltlicher Aktivist, Autor und Podcaster, der derzeit in Kanada lebt. Im Jahr 2011 gründete er die freigeistige Online-Gemeinschaft Atheist Republic mit Hunderten von Niederlassungen (Konsulaten) in mehreren Ländern der Welt, die es Ex-Muslimen ermöglicht, in Gesellschaften zu interagieren, in denen Irreligiosität, Abtrünnigkeit und Blasphemie oft kriminalisiert und unterdrückt werden. Als Autor schrieb er das Buch Why There Is No God und ist Mitmoderator von Secular Jihadists („Weltlich-säkulare Dschihadisten“ für eine muslimische Aufklärung).

Von Armin Navabi

„Der Islam kann aus dem gleichen Grund nicht reformiert werden, aus dem der Nazismus nicht reformiert werden kann.

Unter all den giftigen Ideen, von denen die Welt heute heimgesucht wird, genießt keine so viel Schutz wie der Islam. Die Mauern um den Islam herum müssen niedergerissen werden.

Als Ideologie, die dort, wo sie herrscht, durch Blasphemiegesetze durchgesetzt wird, hat es der Islam im Gegensatz zu jedem anderen ideologischen Virus geschafft, die Menschen, die angeblich Meister der liberalen Werte sind, davon zu überzeugen, einige der illiberalsten Werte auf globaler Ebene zu verteidigen.

Da immer mehr Menschen die wahre Natur des Islam entdecken, wurde eine neue Verteidigungstaktik, nämlich die moderne islamische Reformbewegung, populär gemacht. Die Behauptung ist, dass der Islam genau wie das Christentum reformierbar ist. Das ist eine Lüge. Genau wie das Christentum kann und sollte auch der Islam nicht reformiert werden. Der Islam muss sterben. Die Reformer verlangsamen den Prozess. Die Reformation verkaufte die Idee, dass Christen nur an der Bibel festhalten sollten. Der Islam hatte bereits eine solche Reformbewegung. Man nennt es Wahhabismus. Wir wollen keine weitere Reform. Wir wollen das zweite Zeitalter der Aufklärung, in dem schlechte Ideen wie der Islam durch überlegene Werte ersetzt werden, die nachweislich funktionieren, die Elend und Leid reduzieren.

Die ex-muslimische Bewegung hat uns gezeigt, dass dies möglich ist. Da immer mehr Menschen alles riskieren, um den Islam aufzugeben, lassen sie keine Entschuldigung für den Rest von uns. Kämpfe gegen diese barbarische Ideologie.

Wir brauchen keine Reformen. Wir brauchen keine andere Version des Islam. Wir können ohne Islam leben. Wir sollten ohne Islam leben. Uns läuft die Zeit davon. Die Rechte von Schwulen wurden nicht durchgesetzt, indem sich Leute einfach über Homophobie beschwerten. Wir gehen über das Sprechen gegen den Islam hinaus. Wir werden für die Ausrottung des Islam kämpfen. Wenn man für liberale Werte eintritt, geht man in die Offensive. Wir wollen den Islam besiegen. Deutschland ist ein Schlachtfeld. Und ich werde dir sagen, wie du gewinnen kannst.“


 

18:30 – 20:30 Uhr
INFO über die Veranstaltung: Ex-Muslimische Konferenz
Teilnahme nur mit Anmeldebestätigung: https://basisinitiative.wordpress.com/contact/

Ex-Muslim Konferenz Flyer PIC DE-300dpi

Initiative an der Basis Ex-Muslim Conference (Berlin, 4.9.2019): Introduction of speaker ARMIN NAVABI, Ex-Muslim & Atheist

German translation: here

Ex-Muslim Conference – BERLIN
September 4th 2019,
6:30 to 8:30 o’clockArmin Navabi
INFO about the event: Ex-Muslim Conference

Introducing one of our six speakers:

ARMIN NAVABI

Armin Navabi is an Iranian Canadian ex-Muslim atheist and secular activist, author and podcaster, currently living in Canada. In 2011 he founded the online freethought community Atheist Republic with hundreds of branches (consulates) in several countries around the world, enabling ex-Muslims to interact in societies where irreligion, apostasy and blasphemy are often criminalized and repressed. As an author, he wrote the books Why There Is No God and is the co-host of Secular Jihadists for a Muslim Enlightenment.

by Armin Navabi

„Islam can’t be reformed for the same reason Nazism can’t be reformed.
Among all the toxic ideas the world is plagued with today, none enjoys as much protection as Islam does. The walls built around Islam need to be torn down.
An ideology that is enforced by blasphemy laws where it rules, Islam unlike any other ideological virus has managed to convince those people who are supposed to be champions of liberal values to defend some of the most illiberal values on a global scale.

As more people discover the true nature of Islam, a new defence tactic, which is the modern Islamic reform movement has been popularized. The claim is that just like Christianity, Islam can be reformed. This is a lie. Just like Christianity, Islam can not and should not be reformed. Islam needs to die. Reformers are slowing the process. The reformation sold the idea that Christians should hold to the Bible alone. Islam already had such a reform movement. It’s called Wahhabism. We don’t want another reformation. We want the second age of enlightenment when bad ideas like Islam are replaced with superior values that have been proven to work, to reduce misery and suffering.

The Ex-Muslim movement has shown us that this is possible. As more people risk everything to abandon Islam, they leave no excuse for the rest of us. Fight against this barbaric ideology.

We do not need reform. We do not need a different version of Islam. We can live without Islam. We should live without Islam. We are running out of time. Gay rights were not won over by people just complaining about homophobia. We are going beyond speaking against Islam. We are going to fight for eradicating Islam. If you stand for liberal values, you go on the offence. We want to defeat Islam. Germany is a battleground.  And I’m going to tell you how to win . . .“

 

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Initiative an der Basis: Unsere Ex-Muslim Konferenz-Berlin 4.9.2019. Wir stellen einen unserer sechs Referenten vor: Ex-Muslim & Atheist „VEEDU VIDZ“

Veedu VidzEx-Muslimische Konferenz Berlin.
18:30 – 21:30 Uhr
INFO zur Veranstaltung: Ex-Muslim Konferenz

Wir stellen Ihnen einen unserer sechs Referenten vor:

VEEDU VIDZ

Der YouTube-Comedian W.W. oder bürgerlich Veedu Vidz, ist ein britischer Ex-Muslim. Seine satirischen Videos beschäftigen sich mit einer Reihe von Themen, vorwiegend aber mit dem Islam. Veedu Vidz lud beispielsweise ein Video hoch, in dem er den saudischen Kronprinzen Mohamed bin Salman dafür kritisierte, online-Satire als strafbare Beleidigung zu verfolgen. Er erinnert an den Aufruf des pakistanischen Präsidenten Imran Khan, Blasphemie mit internationalen Gesetzen zu verfolgen. Für ihn ist das einer der Gründe dafür, dass der Islam in seiner derzeitigen Verfassung niemals westlichen oder östlichen Gesellschaftsmodellen vorzugswürdig sei. Veedu denkt, dass Menschen von ihrer Fähigkeit zu denken und zu kritisieren inspiriert werden. Jede Gesellschaft oder Religion, die freies Denken, Entdeckungsdrang und Ausdruckswillen der Menschen bestraft, kann seiner Ansicht nach nicht mit Gesellschaften mithalten, welche Gedankenfreiheit und freie Rede zulassen. Veedu fügt hinzu: „Muslime müssen offen und ehrlich miteinander darüber sprechen, wo sie vom Weg abkommen.“ Sie sollten sich um konkrete Probleme kümmern, „die Menschen Schaden zufügen“, nicht um „kleinliche und unsinnige Gesetze gegen Blasphemie oder Apostasie (=Abfall vom Glauben).“ Er kritisiert islamische Gesellschaften und ihre Religion dafür, zu wenig tolerant denen gegenüber zu sein, die ihren Glaubenssätzen nicht zustimmen: „Wenn Gott mich nur liebt, wenn ich mit allem einverstanden bin, dann ist das keine Liebe.“ Veedu liebt es, sich mit seinem religiösen und kulturellen Erbe auseinanderzusetzen, indem er unterschiedliche Ideen und religiöse Prediger diskutiert und parodiert.

Sich selbst bezeichnet er als Libertären, der für die freie Rede und persönliche Rechte einsteht.

FACEBOOK: https://www.facebook.com/veeduvidz/
PATREON: https://www.patreon.com/veeduvidz
MINDS: https://www.minds.com/veeduvidz

Beispiele von Veduu Vidz Arbeit:

 

Halal Movie Review: The Jungle Book

Ex Muslim VS Muslims on Free Speech

 

Ex-Muslim Konferenz Flyer PIC DE-300dpi

18:30 – 20:30 Uhr
INFO über die Veranstaltung: Ex-Muslimische Konferenz
Teilnahme nur mit Anmeldebestätigung: https://basisinitiative.wordpress.com/contact/

Initiative an der Basis Ex-Muslim Conference (Berlin, 4.9.2019, 6:30 pm): Introduction of speaker VEEDU VIDZ, Ex-Muslim & Atheist

 

Veedu Vidz

VEEDU VIDZ – Ex-Muslim Conference 4. Sept.2019 in Berlin – 6:30 – pm

Ex-Muslim Conference – BERLIN
September 4th 2019,
6:30 to 8:30 o’clock
INFO about the event: Ex-Muslim Conference

Introducing one of our six speakers:

VEEDU VIDZ

YouTube comedian W.W., known as Veedu Vidz, is a British ex-Muslim who creates satirical videos on a range of topics primarily focusing on Islam. Veedu Vidz uploaded for example a video criticizing the Saudi Crown Prince Muhammad bin Salman’s  move to make online satire a punishable offense. Mentioning also Pakistani President Imran Khan’s call for international blasphemy laws, Veedu said that such policies are among the reasons that Islam „as a civilization in its current state could never… be better than the West or even the East, like Japan or South Korea.“ Veedu said that humans thrive because of their ability to think and critique, and that any civilization or religion that punishes thought, expression, and inquiry cannot compete with those that have no limitations on thought or speech. Veduu added, „Muslims need to have a very open and honest conversation about where they’re going wrong,“ and should focus on tangible issues that harm people instead of „petty, nonsensical“ laws like blasphemy and apostasy laws.“ He criticized Islamic societies and religion for being insufficiently tolerant of those who disagree, and said that if your god „only loves you when you agree with him, it’s not love.“ Veduu enjoys engaging with his religious and cultural heritage by examining different ideas and religious preachers through parodies and discussion. 

Veedu Vidz describes himself as a libertarian who stands for free speech and individual rights.

FACEBOOK: https://www.facebook.com/veeduvidz/
PATREON: https://www.patreon.com/veeduvidz
MINDS: https://www.minds.com/veeduvidz

Examples of Veduu Vidz work:

Halal Movie Review: The Jungle Book

Ex Muslim VS Muslims on Free Speech

 

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Initiative an der Basis Ex-Muslim Konferenz (Berlin, 4.9.2019): Vorstellung der Referentin MIMZY VIDZ, Ex-Muslim & Atheistin

Mimzy Vidz copy

MIMZY VIDZ – Ex-Muslim Konferenz 4.9.2019 in Berlin (18:30 – 20:30 Uhr)

Ex-Muslimische Konferenz Berlin.
18:30 – 21:30 Uhr
INFO über die Veranstaltung: Ex-Muslimische Konferenz

 

Wir stellen Ihnen eine unserer sechs Referentinnen vor:

MIMZY VIDZ

Video: Why I left Islam

“Das ist meine Geschichte, meine Gedanken und Gefühle. Sie ist roh, nicht bearbeitet. Ich war so aufgebracht, als ich zu der Erkenntnis kam, dass alles, was ich liebte und glaubte, nicht das war, wofür ich es hielt und mir nicht das geben konnte, was ich erwartete. Halten Sie meine Enttäuschung nicht für Wut. Mein Video möchte Muslime nicht schlecht machen. Denn ich liebe alle Menschen. Muslime und Nicht-Muslime.
Ich liebe und respektiere meine muslimische Familie und meine muslimischen Freunde so sehr. Ich sehe jeden als gleichwertig an, ungeachtet seines Glaubens. Genau das ist auch ein Grund, warum ich abrahamitischen Lebensenwürfen und Religionen nicht zustimmen kann. Aber meine Nicht-Übereinstimmung ist keine Ablehnung. Es ist einfach nur meine Sicht der Dinge.
Ich bin offen für Gespräche und argumentative Auseinandersetzungen mittels meiner Social-Media-Kanäle oder über E-Mail.
Wenn Sie sich angegriffen fühlen, beziehen Sie es nicht persönlich auf sich. Nur mit bestimmten Ideologien oder Glaubenssätzen stimme ich nicht überein.

Video: My Hijab Story:

“ In diesem Video nehme ich Sie mit auf meine persönliche Hijab-Reise (Hijab: Islamisches Kopftuch, dass Hals und Ausschnitt bedeckt). Wie ich dazu kam, den Hijab anzulegen und warum ich ihn schließlich wieder ablegte. In diesem Video erzähle ich meine persönliche Geschichte. Es wird Teil einer Serie über meine religiösen Erfahrungen, die ich vor allem im Islam gemacht habe.“

Mimzy Vidz youtube chanel

 

EX-MUSLIM KONFERENZ
18:30 – 20:30 Uhr
INFO über die Veranstaltung: Ex-Muslimische Konferenz

Ex-Muslim Konferenz Flyer PIC DE-300dpi

18:30 – 20:30 Uhr
INFO über die Veranstaltung: Ex-Muslimische Konferenz
Teilnahme nur mit Anmeldebestätigung: https://basisinitiative.wordpress.com/contact/

Initiative an der Basis Ex-Muslim Conference (Berlin, 4.9.2019): Introduction of speaker MIMZY VIDZ, Ex-Muslim & Atheist

Mimzy Vidz copyEx-Muslim Conference – BERLIN
September 4th 2019,
6:30 to 8:30 o’clock
INFO about the event: Ex-Muslim Conference
Participation only with confirmed registration:
initiative_an_der_basis@lists.riseup.net

Introducing one of our six speakers:

MIMZY VIDZ

VIDEO: Why I left Islam:

Why I left Islam„This is my story, my thoughts and feelings. It’s very raw, not edited and it was so upsetting for me to come to the realisation what I loved and believed isn’t what I thought or expected..don’t mistake my frustration with aggression..This video isn’t to bash Muslims, I love all people, Muslim not Muslim.

I love and respect my Muslim family and friends dearly. I see everyone as equals regardless of what your belief system is, which is part of why I don’t think I can agree with the Abrahamic concepts of life and religions. Me disagreeing isn’t an attack…it’s just my opinion.

I am open to dialogue and discussions, I have many social media avenues and also an email in the description or comment below.

If you feel you need to get defensive or you feel offended, it’s not personal, I just don’t agree with this ideology or belief system.“

VIDEO: My Hijab Story…

I take you through my journey of Hijab, why I put it on to why I took it off. This is a „story time“ style video which will be part of a series of my journey within religion – mainly Islam.

Mimzy Vidz youtube chanel

Ex-Muslim Konferenz Flyer PIC EN-300dpi-FINAL

Participation only with confirmed registration: initiative_an_der_basis@lists.riseup.net

Initiative an der Basis Ex-Muslim Konferenz (Berlin, 4.9.2019): Vorstellung des Referenten HARRIS SULTAN, Ex-Muslim & Atheist

Harris SultanEx-Muslimische Konferenz Berlin.
18:30 – 21:30 Uhr
INFO über die Veranstaltung: Ex-Muslimische Konferenz
Teilnahme nur mit Anmeldebestätigung:
initiative_an_der_basis@lists.riseup.net

Wir stellen Ihnen einen unserer sechs Referenten vor:

Harris Sultan
Harris Sultan, Autor von „The Curse of God: Warum ich den Islam verlassen habe“ und der Gründer der Gruppe „Ex Muslim Atheist“ (ex-muslimischer Atheist) oder auf TwitterXMuslimAtheist”.

Harris Sultan ist ein australischer Ex-Muslim und Atheist pakistanischer Abstammung. Harris zog im Alter von 19 Jahren nach Australien.
Er schätzt Richard Dawkins dafür, dass er eine Weltsicht entwickelt hat, die die Existenz Gottes derart in Zweifel zog, dass er zum Atheisten wurde, aber er schätzt auch die ehrliche Studie des Korans und Mohammeds Biographie, weil es ihm half sich vom Islam zu lösen. Harris‘ tiefes Verständnis vom Islam und seine Fähigkeit, die logischen Fehler des Islam in einfachen verständlichen Worten zu erklären, haben es ihm ermöglicht, ein Buch zum Thema „Der Fluch Gottes – warum ich den Islam verlassen habe“ (engl.: „The Curse of God – Why I Left Islam“) zu schreiben, welches voraussichtlich gegen Ende Jahres in englischer Sprache veröffentlicht wird.
Harris genießt eine große Fangemeinde in den sozialen Medien, wo er mit Ex-Muslimen, die sich oftmals in einer Notlage befinden, in Kontakt bleibt und Ex-Muslime dazu ermutigt, sich öffentlich zu zeigen, um so dem Anliegen von Ex-Muslimen Gehör zu verschaffen.

Einige Artikel von Harris Sultan:
Stop Saying Happy Ramadan
Is Islamophobia real?
Why I left Islam?

Harris Sultan berichtet:

„Ich wurde in Lahore, Pakistan, geboren. Mein Vater arbeitete zu dieser Zeit als Ingenieur in Saudi-Arabien, sodass meine Schwester, meine Mutter und ich nach Saudi-Arabien zogen.
Meine Familie verließ Saudi-Arabien, als ich zwei Jahre alt war. Ich habe keine Erinnerung an den Aufenthalt im Land, aber ich frage mich oft, wie mein Leben gewesen wäre, wenn meine Familie dort geblieben wäre. Ich war immer ein wenig neugierig, aber wenn ich heutzutage andere Atheisten (sowohl Ex-Muslime, als auch reine Atheisten) treffe, habe ich erkannt, dass ich doch nicht so besonders bin.
Ich ging auf eine christliche Schule in Lahore. Ich habe dort meine High School besucht. Wir gehen für das 11. und 12. Schuljahr aufs College und ich habe es geschafft, in das Govt. College Lahore zu kommen, eines der besten Colleges in Pakistan. Danach, im Jahre 2003, bin ich für mein Bachelorstudium nach Australien gezogen. Ich habe 2007 mein IT-Studium abgeschlossen und bin 2008 australischer Staatsbürger geworden.
Ich habe meinen Lebensweg ausführlich in meinem Buch niedergeschrieben, also hoffe ich, dass Ihre Leser mein Buch kaufen werden, das bei Amazon und allen Ihren Lieblingsbuchhandlungen erhältlich ist :). Ich war immer an der Frage nach der Existenz Gottes interessiert.
Ich habe mir Pascals Wette selbst ausgedacht, als ich im College war, und glaube es oder nicht, ich kam tatsächlich zu dem Schluss, dass es wahrscheinlich am besten ist, wenn ich an Gott glaube, denn wenn er nicht existiert, wäre ich es egal, und wenn er es tut, wäre ich fein raus. Ich ich fand nie eine eindeutige Antwort auf die Existenzfrage, dachte aber nie wirklich daran, dem Islam zu abzuschwören.
Ich war ziemlich gemäßigt geworden bzw. wurde ich das, was ich im besten Sinne einen „Heuchler“ nenne: Ich sage immer, dass ein guter Muslim (Dschihadi) ein schlechter Mensch (Terrorist) ist und ein schlechter Muslim (feministisch, nicht-homophob) eigentlich ein guter Mensch ist.
Ich erinnere mich, dass ich irgendwann in 2005 oder 2006 einen Zeitungsartikel hier in einer australischen Zeitung gefunden habe, wo ein Journalist versuchte, Richard Dawkins anzugreifen.
Obwohl es stark voreingenommen war und ich jetzt weiß, wie der Journalist Dawkins zu widerlegen versuchte und sogar falsch darstellte, waren es immer noch Dawkins‘ Argumente, die für mich mehr Sinn machten, sei es die Evolution oder Gott im Allgemeinen. Das ließ mich Dawkins ein wenig mehr nachschlagen und dann fand ich eine Schatzkammer über diesen „‑neuen Atheismus“.
Plötzlich hatte ich diese Hunderte von Stunden voller Videos und Vorträge und Debatten von Leuten wie Dawkins und Hitchens. Ich war bezaubert, all die Fragen, die ich in meinem Kopf hatte, und die Antworten, die ich geben wollte, aber nicht artikulieren konnte, wurden jetzt auf die eloquenteste Weise präsentiert.
Dann las ich „Der Gotteswahn“ (engl.: „The God Delusion“) und ab da wurde ich zu einem überzeugten Atheisten. Ich schätze Richard Dawkins offen für die Bewaffnung mit den Argumenten gegen Gott.
Ich habe mich immer gefragt, warum eine Person eine mythische Religion verlassen und sich einer anderen anschließen würde? Mein Hauptproblem mit dem Islam war die Idee dieses übernatürlichen Gottes, der absolut keine Beweise hat.
Selbst wenn der Koran das freundlichste Buch wäre, hätte ich immer noch ein Problem mit der Philosophie über die Existenz Gottes gehabt. Ich hatte nie den Wunsch, an etwas zu glauben, das nicht durch Beweise gestützt wird.
Hier liegt meiner Meinung nach der Unterschied zwischen ex-muslimischen Atheisten und Ex-Muslimen, die sich anderen Glaubensrichtungen zuwenden. Das sind die Menschen, die immer noch an einen Gott glauben wollen, aber von der schlechten Moral im Islam und im Charakter von Mohammed enttäuscht sind.
Deshalb wenden sie sich dem Christentum oder dem Hinduismus zu. Ich muss hinzufügen, dass sich die meisten Ex-Muslime nach meiner Erfahrung als Atheisten erweisen, aber das könnte meine Datenverzerrung sein, da nur die Ex-Muslime mit mir Kontakt aufnehmen, die Atheisten werden.
Ex-Muslimische Christen oder Ex-Muslimische Hindus (ich kenne nur einen) gehen an andere Orte, um ihre Ansichten zu teilen. Es wäre interessant, eine fortgeschrittene Umfrage über Ex-Muslime durchzuführen, um herauszufinden, ob sie Atheisten geworden sind oder eine andere Religion angenommen haben.
In Bezug auf meine Konfrontation mit Uthman Badar. … nun, ich wusste irgendwie, was seine Position zu den Abtrünnigen war. Er ist ein Hardcore-Salafi (ein Fundamentalist, der dem Koranran wörtlich folgt und an alle sunnitischen Hadithen glaubt). Ich wusste, dass er zu Protokoll gegeben hatte, dass Abtrünnige getötet werden sollten.
Ich habe nur erwartet, dass er eine ehrliche Antwort gibt, die er bereits in der Vergangenheit gegeben hat, und eine intellektuelle Ehrlichkeit zeigt. Er hatte beim letzten Mal ein wenig Ärger, weil er es gesagt hatte, also erwartete ich nur, dass er erklärt, warum Abtrünnige getötet werden sollten, aber er war schwerer zu greifen, als ich dachte. Er wich weiterhin aus, ohne eine klare Antwort zu geben.
Da er keine direkte Antwort gab, fragte ich ihn, ob er seine angegebene Position geändert habe. Er antwortete darauf, er habe nicht gemeint, dass er immer noch für die Tötung von Abtrünnigen sei.
Vor der Aussprache hatte ich erwartet, dass er intellektuell ehrlich ist und öffentlich das benennt, woran er privat glaubt, aber ich fand ihn nicht so hochkarätig.
Es war nicht nur die Frage des Glaubensabfalls, ich habe so viele Punkte zum Islam bezüglich Homophobie, Frauenfeindlichkeit usw. angesprochen, aber er wollte zu nichts Stellung nehmen.
Meine Schlussfolgerung ist, dass er weiterhin das tun sollte, was er tut, er ist gut für uns, je mehr Leute wie er reden, umso mehr werden kritische Muslime den Islam verlassen.
Angesichts der zahlenmäßig wachsenden Menge an nicht-religiösen Menschen auf der ganzen Welt und im Hinblick auf die steigenden Zahl von Ex-Muslimen, insbesondere in der Öffentlichkeit und auf Online-Plattformen, sollten wir meiner Meinung nach diesen religionskritischen Kurs beibehalten.

Wir durchleben eine einzigartige Zeit in der Geschichte, nicht nur, weil wir über die besten verfügbaren Instrumente verfügen, um den Informationsfluss zu erleichtern, sondern wir leben auch in einer Zeit, in der wir offen gegen die schlechten Ideen der Religion vorgehen können, zumindest in den säkularen Ländern.
Wir sollten das nicht als selbstverständlich ansehen. Die Religionen der Welt stehen vor dem härtesten Kampf um ihr Überleben, und wir sollten nicht nachgeben. Wenn wir die Religion nicht aus dem Gewebe unserer Gesellschaft herausreißen, kann sie immer in ihrer ursprünglichen Form oder einer noch gefährlicheren Form zurückkehren.
Die Grundlage für den Aufbau einer globalen ex-muslimischen Organisation, insbesondere mit dem Entstehen der Räte, der Online-Gruppen und dem damit einhergehenden Bewusstsein von Muslimen und Ex-Muslimen, ihr Recht auf Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Glaubensfreiheit und Gewissensfreiheit gemäß der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen einfordern, sind es nicht nur die nicht-islamischen Religionen, die diesem Angriff von Atheisten und Säkularisten ausgesetzt sind, sondern wahrscheinlich der Islam, der am stärksten überrascht wird.

Die Räte und Online-Gruppen der Ex-Muslime tauchen aus dem Nichts auf, und ihre Mitgliederzahlen wachsen stetig.

Vor 20 Jahren hätten sich die islamischen Einrichtungen der Welt das nie in ihren kühnsten Träumen vorgestellt. Nun ist es nicht nur der „Westen“, gegen den sie kämpfen müssen, es sind die Menschen aus ihren Reihen, die einheimischen Informanten, wie sie uns nennen wollen, die zu ihren größten Problemen geworden sind.
Das Königreich Saudi-Arabien, der größte Exporteur des Hardcore-Islams, dem Salafismus, bezeichnete Atheisten 2015 als Terroristen.
Es ist wahrscheinlich bis zu einem gewissen Grad wahr, denn sie haben Angst vor Atheisten und ihrem freien Denken. Unsere Zahl wächst und mit jedem neuen Ex-Muslim auf unserer Seite werden wir stärker und sie werden schwächer.
Es ist nur eine Frage der Zeit, wann unsere Zahlen so groß sein werden, dass die UNO und die Westmächte keine andere Wahl haben werden, als die islamischen Länder unter Druck zu setzen, ihre Vorgehen zu ändern und die Jagd auf Atheisten und Freidenker einzustellen.
Unsere größte Herausforderung ist es, Menschen zu motivieren und sie zu vereinen, damit sie sich für ihre Rechte einzusetzen. Nicht alle Atheisten können in westliche Länder fliehen, und ich warte auf den Tag, an dem diese Menschen aufstehen und eine Revolution starten werden.
Die Bedrohungen für Ex-Muslime sowohl für einzelne, als auch für Gruppen, einzeln und gemeinsam, die physische Bedrohung ist immer vorhanden, insbesondere für öffentliche Ex-Muslime. Erst vor ein paar Tagen wurde ich von einem Angeklagten gewarnt, „auf mich aufzupassen“.
Diese Bedrohung ist nicht nur für öffentlich zugängliche Ex-Muslime, sondern die Gewalt ist so stark im Islam verwurzelt, dass jeder, der auch nur daran denkt, den Islam zu verlassen, sofort über die Folgen nachdenkt.
Dies mag als Werkzeug für das Überleben des Islam gedient haben, aber es erweist sich auch als eine Waffe gegen den Islam.
Dieser brutale Übergriff auf die Gedanken der Menschen macht zumindest im 21. Jahrhundert junge Befragte von Ex-Muslimen wütend, und ich meine sehr wütend.
Ich hoffe nur, dass es kein Blutvergießen geben wird, aber wenn eine signifikant große Zahl von Atheisten erreicht wird, z.B. in Pakistan oder Ägypten, wird es zu einem Konflikt kommen, wenn die Regierungen dort nicht ihre Wege ändern.
Im Iran hat es bereits begonnen: Eine große Zahl von Ex-Muslimen kritisiert nicht nur höflich den Islam, sondern sie hassen den Islam jetzt tatsächlich, sie verbrennen den Koran und die Burkas offen. In den letzten 10 Jahren gab es mindestens zwei Versuche für eine Revolution.
Meiner Meinung nach ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Islamische Republik Iran gestürzt wird. Wir müssen nur unsere Kräfte bündeln und immer wieder die Barbarei der Regierungen dieser muslimischen Länder aufdecken.
Der Koran, der in einem Schrank eines muslimischen Haushalts liegt, ist wie ein Gewehr, das in einem Haus eines gewöhnlichen Amerikaners sitzt.
Das Werkzeug für Tod und Zerstörung ist genau dort, aber die meisten Mitglieder des Haushalts sind sich weder seiner Anwesenheit, noch seines Nutzens bewusst.
Aber ab und zu werden wir jemanden haben, der das erkennt, den Schrank öffnet, seine Macht versteht und nutzt! Der Koran ist im Wesentlichen eine Bombe, die darauf wartet, in den Köpfen junger Muslime zu explodieren.
Im gegenwärtigen Klima spielen Geopolitik, der Konflikt zwischen Israel und Palästina eine große Rolle, aber weder ich, noch viele andere Menschen sind davon voll überzeugt. Vor 1948 gab es keinen Staat Israel, doch in der 1400-jährigen Geschichte des Islam gab es Konflikte zwischen dem Westen und dem Osten.
Thomas Jefferson, damals im späten 18. Jahrhundert als Botschafter tätig, berichtete seinem Vorgesetzten in Paris, dass die Tripoli-Piraten an der afrikanischen Küste der Ansicht waren, dass die westliche Menschen als Nicht-Muslime versklavt werden sollten. Dieser Bericht von Jefferson sieht aus wie ein Bericht von einem CIA-Agenten über ISIS.
Der Islam will sich entweder durch Missionieren oder durch das Schwert verbreiten, es spielt keine Rolle, es muss sich verbreiten. Der Islam wird diese Dschihadis weiterhin erfolgreich produzieren, bis der Islam entweder vollständig verschwunden oder stark verändert ist.
Vor 200 Jahren hätte ich dasselbe über das Christentum sagen können, da es wahrscheinlich die größere Bedrohung zu dieser Zeit war, aber das Christentum ist eine Religion, die, anders als der Islam, einen langen Weg zurückgelegt hat.

Jeder große islamische Staat, den man betrachtet (mit Ausnahme der Türkei), der Islam ist tief in seiner politischen Struktur verwurzelt. Wenn sich der Islam nicht ändert oder entwickelt, werden sich diese islamischen Länder nicht ändern.
Sobald die Gewalt durch den Koran und die Hadith beseitigt ist, wird es mehr Willen in den Regierungen geben, gegen die Dschihad-Werber vorzugehen. Ich habe in meinem Buch darüber gesprochen, wie ich, ein Teenager aus einem Haushalt der oberen Mittelklasse, fast zu einem Dschihadi wurde.
Da mein Vater nie an dem gewalttätigen Islam interessiert war, schaffte er es, mich aus ihm herauszuholen, aber ich bereits 20 Jahre wegen des Traums eines verrückten Mullahs tot sein können, im Namen des Islam das besetzte Kaschmir zu erobern.
Ich wünschte, ich könnte sagen, dass es nur eine Geopolitik gibt, sie lösen den israelisch-palästinensischen Konflikt, alles wird gut, aber ich werde mich selbst schwer täuschen.
Die Ex-Muslimische Bewegung ist immer noch auf den Rücken von Freiwilligen angewiesen. Leute wie ich spenden einen großen Teil unserer Zeit für etwas, wofür keiner von uns bezahlt wird. Zusätzlich zu unserer Zeit ziehen wir auch ein Sicherheitsrisiko an. Vor kurzem wurde ich von einem Muslim unweit meines Hauses bedroht.
Ich dachte, wenn diese verrückte Person es schafft, herauszufinden, wo ich wohne, könnte ich in ernsten Schwierigkeiten sein. Ich bin ein wenig enttäuscht über die Haltung der Atheisten im Allgemeinen. Wir neigen nicht dazu, uns gegenseitig so sehr zu unterstützen, wie es nötig ist.
Ja, unsere Zahlen steigen, aber es ist keine Zeit, sich zurückzulehnen, wir müssen es in Gang halten, wir müssen uns gegenseitig unterstützen. Jedes Mal, wenn du unsere Tweets oder Videos teilst oder magst, hilfst du, wenn du kannst, unterstütze Leute wie mich auf Patreon, kaufe Bücher von atheistischen Autoren und teile die Ideen.
Denke daran, dies ist das einzige Mal in der Geschichte, dass wir Atheisten die Religionen tatsächlich offen herausfordern können, lass es uns nicht als selbstverständlich betrachten. Wir können es sehr schnell verlieren.
Harris Sultan Blog: Ex Muslim Atheist

18:30 – 20:30 Uhr
INFO über die Veranstaltung: Ex-Muslimische Konferenz

Initiative an der Basis Ex-Muslim Conference (Berlin, 4.9.2019): Introduction of speaker HARRIS SULTAN, Ex-Muslim & Atheist

Harris SultanEx-Muslim Conference – BERLIN
September 4th 2019,
6:30 to 8:30 o’clock
INFO about the event: Ex-Muslim Conference

Introducing one of our six speakers:

Harris Sultan, Author of „The Curse of God: Why I Left Islam“ and the Founder of “Ex Muslim Atheist.

Harris Sultan is an Australian ex-Muslim atheist of Pakistani descent. Harris moved to Australia at the age of 19 and was exposed
to the big wide world other than his hometown of Lahore, Pakistan.

He credits Richard Dawkins for exposing the counter arguments against God resulting in his Atheism however he credits the honest study of Quran and Muhammad’s biography for moving him away from Islam. Harris’ deep understanding of Islam and his ability to explain the flaws of Islam in the simplest of styles has enabled him to write the book “The Curse of God – Why I left Islam”.

​Harris enjoys a huge following on social media where he stays in touch with the plight of ex-Muslims and gives voice to the cause of encouraging ex-Muslims to come out. To stay in touch with Harris, you can follow his page on Facebook “Ex-Muslim Atheist” or on twitter “XMuslimAtheist”.

Some articles by Harris Sultan

„I was born in Lahore, Pakistan. My father at the time was working as an engineer in Saudi Arabia so my sister, myself and my mum moved to Saudi Arabia.My family left Saudi Arabia when I was two years old so I don’t have any memory of it but I often wonder how my life would have been had my family stayed there. I was always a bit curious but now when I meet other ex-Muslim atheists and just atheists, I’ve realized I wasn’t so special after all.I went to a Christian school in Lahore. I did my high school there. We go to college for the 11th and 12th year of school and I managed to get into Govt. College Lahore, one of Pakistan’s best colleges. After that, I moved to Australia in 2003 for my undergraduate studies. I graduated in IT in 2007 and became an Australian citizen in 2008.

I’ve written my journey in detail in my book so I hope your readers will buy my book, available on Amazon and all your favourite bookstores :). I was always interested in the God question.

I came up with Pascal’s wager on my own when I was in college and believe it or not, I actually came up with the conclusion that it is probably best if I believed in God because if he doesn’t exist, it wouldn’t matter, if he does, I’ll be fine. I was up and down with the God question but never really thought about renouncing Islam.

I had become fairly moderate or what I like to call, a hypocrite which is a good thing. I always say a good Muslim (Jihadi) is a bad human (terrorist) and a bad Muslim (feminist, non-homophobic) is actually a good human.

I remember sometime in 2005 or 2006 I got hold of a news article here in an Australian newspaper where a journalist was trying to attack Richard Dawkins.

Even though it was severely biased and now I know how the journalist was strawmaning and even misrepresenting Dawkins, it was still Dawkins’ arguments that were making more sense to me, be it evolution or God in general. This made me look up Dawkins a little more and then I found a treasure trove on this “New Atheism”.

All of a sudden I had these hundreds of hours of videos and lectures and debates of people like Dawkins and Hitchens. I was smitten, all the questions I had in my mind and answers that I wanted to give but couldn’t articulate were now being presented in the most eloquent of ways.

I then read “The God Delusion” and became a convinced atheist. I openly credit Richard Dawkins for arming with the arguments against God.

I always wondered why one person would leave one mythical religion and join another one? My main problem with Islam was the idea of this supernatural God that has absolutely no evidence.

Even if the Quran was the most benign book, I still would have had a problem with the philosophy surrounding the existence of God. I never felt the desire to have a belief in anything that is not supported by any evidence.

This is where I think the difference lies between ex-Muslim atheists and ex-Muslims who turn to other faiths. These are the people who still want to believe in a God but are disenchanted with the bad morality in Islam and in the character of Muhammad.

Therefore, they turn to Christianity or Hinduism. I must add that in my experience most ex-Muslims turn out to be atheists but this could be my data bias as only those ex-Muslims get in touch with me who turn atheists.

Ex-Muslim Christians or ex-Muslim Hindus (I only know of one) go to other places to share their views. It would be interesting to do an advanced survey on ex-Muslims to find out if they have become atheists or adopted another religion.

Regarding my confrontation with  Uthman Badar . . . well, I kind of knew what his position on apostates was. He is a hardcore Salafi (a literalist who follows the Quran literally and believes in all the Sunni Hadiths). I knew he had professed on record that apostates should be killed.

I just expected him to give a straight forward answer that he had already given in the past and demonstrate some intellectual honesty. He did get in a bit of trouble last time for saying it so I was just expecting him to explain why apostates should be killed but he was slipperier than I thought. He kept dancing around but wouldn’t give a straight answer.

Since he wasn’t giving a straight answer, I asked him if he had changed his stated position to which he replied he hadn’t meant he was still for the killing of apostates.

Before the debate, I had expected him to be intellectually honest and own publicly what he believes in private but I found him not to be of such calibre.

It wasn’t just the apostasy question, I made so many points on Islam regarding homophobia, misogyny etc. but he wouldn’t comment on anything.

My conclusion of him is that he should keep doing what he is doing, he is good for us, more the likes of him talk, more the questioning Muslims will leave Islam.

In the context of the growing non-religious community around the world in raw numbers and in terms of the growing numbers of ex-Muslims, especially in the open and frank ones with online platforms,  in my view, we should keep this onslaught on religion.

We are going through a very unique time in history, not only that we have the best tools available to facilitate the flow of information, but we also happen to be living in a time when we can openly attack the bad ideas of religion, at least in the secular countries.

We shouldn’t take this for granted. The religions of the world are facing the toughest battle for their survival and we shouldn’t relent. If we don’t root out religion from the very fabric of our society, it can always come back in its original form or an even more dangerous form.

The basis for the construction of a global ex-Muslim organization, especially with the rise of the councils, the online groups, and the greater comprehension of questioning Muslims and ex-Muslims of their rights to freedom of expression, freedom of religion, freedom of belief, and freedom of conscience under the UN Universal Declaration of Human Rights, it’s not just the non-Islamic religions that are facing this onslaught from atheists and secularists, it is probably Islam that is caught the most off guard.

The ex-Muslim councils and online groups are popping out of nowhere and their memberships are soaring in numbers.

20 years ago, the Islamic establishments of the world, would never in their wildest dreams have imagined this. Now, it’s not just the ‘west’ they have to fight, it’s the people from within their ranks, the native informants as they like to call us, that have become their biggest headache.

The kingdom of Saudi Arabia, the biggest exporter of the hardcore Salafi Islam exporter, branded atheists as terrorists in 2015.

It’s probably true to some extent, they are terrified of atheists and their free thinking. Our numbers are growing and with each new ex-Muslim on our side, we get stronger and they get weaker.

It is only a matter of time when our numbers will be so immense that the UN and the western powers will have no choice but to pressurise Islamic countries to change their ways and stop hunting down atheists and free thinkers.

Our biggest challenge is to motivate people and unite them to stand up for their rights. Not all atheists can flee to western countries and I am waiting for the day when these people will stand up and start a revolution.

The threats to ex-Muslims, individually and collectively,  the physical threat is always there, especially for public ex-Muslims. Only a couple of days ago I was warned by a charged criminal to “watch my back”.

This threat is not only just for publicly open ex-Muslims but the violence is so ingrained in Islam that anyone who even thinks about leaving Islam, immediately starts thinking about the consequences.

This might have served as a tool for the survival of Islam but it is also turning out to be a weapon against Islam.

This brutal hold over people’s thoughts is, at least in the 21st century, making young questioning ex-Muslims angry and I mean very angry.

I just hope there wouldn’t be any bloodshed but when a significantly large number of atheists is achieved say in, Pakistan or Egypt, there will be a clash if the governments there don’t change their ways.

It has already started happening in Iran, a huge number of ex-Muslims are not just politely criticising Islam, but they are actually hating Islam now, they are burning the Qurans and the burqas openly. There have been at least two attempts in the last 10 years for a revolution.

In my view, it’s only a matter of time when the Islamic Republic of Iran is overthrown. We just have to gather our forces and keep exposing the barbarity of the governments of these Muslim countries.

 Quran sitting in a closet of some Muslim household is like a rifle sitting in a house of an ordinary American.

The tool for death and destruction is right there but most members of the household are just not aware of either its presence or its utility.

But every now and then we will have someone who will realise this, open the closet, understand its power and use it! Quran is essentially a bomb waiting to explode in the minds of young Muslims.

In the current climate, geopolitics, conflict of Israel and Palestine have a huge part but neither I nor a lot of other people are fully sold on this. There was no state of Israel before 1948 yet there have been clashes between the West and the East throughout the 1400-year history of Islam.

Thomas Jefferson, then an ambassador in the late 18th century reported to his superior in Paris that the Tripoli pirates on the coast of Africa held the view that the westerners, non-Muslims are meant to be enslaved. That report by Jefferson looks like a report from some CIA operative on ISIS.

Islam wants to spread either by proselytisation or by the sword, it doesn’t matter, it has to spread. Islam will keep successfully producing those Jihadis until Islam is either fully gone or severely modified.

200 years ago I could have been saying the same about Christianity as it was probably the bigger menace at that time but Christianity, as a religion has come a long way but Islam hasn’t.

Every major Islamic country you look at (barring Turkey), Islam is deeply rooted in their political structure. Unless Islam changes or evolves, these Islamic countries won’t change.

Once the violence from the Quran and Hadith is eliminated, there will be more will in the governments to act against the jihadi recruiters. I discussed that in my book how I, a teenage boy from an upper-middle-class household, almost became a jihadi.

Since my father was never interested in the violent Islam, he managed to pull me out of it but I could have been dead for 20 years for some crazy mullah’s dream of conquering Indian occupied Kashmir in the name of Islam.

I wish I could say its only geopolitics, you resolve Israel-Palestinian conflict, everything will be fine but I will be severely deluding myself.

The Ex-Muslim movement is still relying on the backs of volunteers. People like me donate a huge chunk of our time for something none of us gets paid for. In addition to our time, we also attract a risk of safety. I was recently threatened by a Muslim not far from my house.

I was thinking if this crazy person does manage to find out where I live, I could be in serious trouble. I am a little disappointed in the attitude of atheists in general. We don’t tend to support each other as much as we need to.

Yes, our numbers are rising but this is no time to sit back, we need to keep it going, we need to keep supporting each other. Every time you share or like our tweets or videos, you help, if you can, please do support people like me on Patreon, buy books written by atheist writers and share the ideas.

Remember, this is the only time in history when us atheists can actually challenge religions openly, let’s not take it for granted. We can lose it very quickly.

Harris Sultan blog: Ex-Muslim Atheist

 

Ex-Muslim Konferenz Flyer PIC EN-300dpi-FINAL

 

Pressemitteilung der Initiative an der Basis: Die hinterhältige und besonders abscheuliche Mordtat im Frankfurter Hauptbahnhof

Die hinterhältige und besonders abscheuliche Mordtat im Frankfurter Hauptbahnhof, wo ein in der Schweiz lebender und von der dortigen Polizei gesuchter 40-jähriger Mann eritreischer Abstammung eine Mutter und ihren achtjährigen Sohn vor einen einfahrenden IC-Zug stieß und das Kind dabei zu Tode kam, hat in der Öffentlichkeit zu recht großes Aufsehen und tiefe Betroffenheit ausgelöst. Wir teilen diese Betroffenheit und sprechen hiermit den Hinterbliebenen unser Beileid und unsere aufrichtige Anteilnahme aus. Dabei wissen wir, dass Worte zu schwach sind, um den erlittenen Schmerz angemessen abzubilden, geschweige denn ihn zu mildern.

Wir weisen aber auch gegenüber der Öffentlichkeit und den verantwortlichen politischen Instanzen darauf hin, dass diese Mordtat kein isolierter Einzelfall ist, sondern sich in ein ganzes Ensemble von zunehmenden Gewalttaten und Verbrechen einreiht, die von Migranten sowie im Kontext von Zuwanderung von sog. Schutzsuchenden begangen werden. Dementsprechend musste das Bundeskriminalamt in seinem Lagebild für 2018 zugestehen, dass die Gewalt allein von Zuwanderern gegenüber Deutschen deutlich zunimmt. So fielen im Deliktbereich „Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen“ 230 Deutsche einer Straftat zum Opfer, bei denen ein „Zuwanderer“ als Tatverdächtiger ermittelt wurde. Dies bedeutete einen Anstieg von 105 Prozent im Vergleich zu 2017 (112 Fälle). Auch im Deliktbereich Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ wurden mit 3.261 deutschen Opfern 21 Prozent mehr gezählt als im Jahr zuvor (2.706).

Diese Straftaten – auch im „leichteren“ Bereich – lassen sich nicht einfach als Einbildungen“ oder gefühlte Realitätsverzerrung abtun, sondern prägen mittlerweile nachhaltig den öffentlichen Erfahrungsraum.

Rebecca Sommer beschreibt diese Erscheinungen folgendermaßen:
„Es häufen sich die Fälle, wo vor allem selbstbewusste freie Frauen und Mädchen nur deshalb angegriffen, angepöbelt beleidigt und geschlagen werden, weil Sie nicht demütig ‚züchtig‘ die Augen niederschlagen, sondern den unverschämten Blick eines Typen mit geradem gleichberechtigtem Blick erwidern.

Es häufen sich die Fälle, wo unsere Friedensplätze, also z.B. unsere Badeanstalten, Saunas, Seen, Flüsse, Natur, Wiesen und Wald, Joggingwege, Spielplätze zu Schauplätzen von unfassbarer Gewalt, Hass, Verachtung und Unterdrückung werden, die vonseiten meistens muslimisch geprägten (aber nicht nur!) Orientalen, Afrikanern und Immigranten vom Balkan ausgeht.

Es häufen sich die Fälle, wo Horden von Leuten sich zusammentun, um gegen oftmals nur eine Person gewalttätig vorzugehen.

Und sie klagt an:
„Es häufen sich die Fälle, wo Staatsanwälte und Richter einen Kulturbonus vergeben und Justitia ignorieren und verraten, so als gäbe es sie nicht mehr.

Es häufen sich die Fälle, wo bekannte Intensivtäter mit Migrationshintergrund sowie abgelehnte Asylbegehrende nach erneuter Straftat nicht in Haft genommen, sondern freigelassen werden.

Es häufen sich die Fälle, wo bemerkt wird, dass gewisse Paragrafen in unserem GG in einer Zeit gemacht wurden, wo man nicht mal im Traum an den geballten Einzug einer uns feindlich gesinnten Herrschaftskultur gedacht hat.

Es häufen sich die Fälle, wo kritisch Denkende ausgegrenzt und von jeglicher Teilhabe und Teilnahme am öffentlichen Diskurs entfernt werden.

Die Initiative an der Basis teilt die Auffassung, dass es Aufgabe des Staates sowie der Zivilgesellschaft ist, rechtsextremistischen Umtrieben entgegenzuwirken. Das kann aber nur dann gelingen, wenn dem Tatbestand Rechnung getragen wird, dass im Laufe der Zeit der zugewanderte Rechtsextremismus islamisch-orientalischer Konstitution und Herkunft den einheimischen quantitativ und qualitativ längst überflügelt hat. Den „Kampf gegen rechts“ im Grunde nur gegen den einheimischen Rechtsextremismus auszurufen, aber den Kampf gegen den zugewanderten Rechtsextremismus nicht mit der gleichen Intensität zu führen, ist nicht nur halbherzig und damit ineffektiv, sondern führt die Öffentlichkeit hinters Licht. Zudem wird zunehmend erkennbar, dass der „von oben“ ausgerufene „Kampf gegen rechts“ in Wahrheit hautsächlich eine Kampagne gegen demokratisch nicht nur legitime, sondern not-wendige Islam- und Migrationskritik ist.

Hartmut Krauss stellt hierzu fest:
„Hätte eine einheimische Person eine Flüchtlingsfrau samt Sohn in ein Gleisbett geschubst, wäre in den Medien umgehend die biodeutsche Identität des Täters über Gebühr in den Vordergrund gestellt worden. Die Berliner Mahn- und Betroffenheitsrhetorik um Steinmeier und Merkel hätte unversehens in stereotyper Form auf Halbmast geflaggt. Es gäbe in den öffentlich-rechtlichen Medien eine Sondersendung nach der anderen, um in ebenso eindringlicher wie verfälschender Weise vor der Gefahr des einheimischen Rechteextremismus zu warnen (während man ein ums andere Mal den quantitativ und qualitativ relevanteren zugewanderten orientalischen Rechtsextremismus ausblendet), und Mazyek mit samt seinem Anhang bunter Kollaborateure wäre auf uns losgelassen worden, um die Tat der islam- und migrationskritischen Bewegung in die Schuhe zu schieben.“
Und er fügt hinzu:
„Tatsache ist, dass täglich mehr „Geflüchtete“ Einheimische, insbesondere Frauen, gewalttätig bedrohen, sexuell belästigen und vergewaltigen als umgekehrt Einheimische „Geflüchteten“ ein Haar krümmen. Anstatt diesen Sachverhalt vernünftig zu diskutieren, wird jeder Hinweis darauf von den herrschenden Kräften in Politik und Leitmedien sofort als ‚rassistisch‘ etc. verleumdet und somit auf infame Weise geleugnet. Wie lange verträgt eine Gesellschaft diese perfide Verzerrung der Wirklichkeit?“

Die Initiative an der Basis hat unter dem Titel „Deutschland braucht eine grundlegende gesellschafts-und einwanderungspolitische Neuausrichtung“ einen umfassenden Forderungskatalog zusammengestellt, der fortlaufend weiter entwickelt wird.
Darin heißt es:
„Wir fordern klarere Grenzen von der Politik in Form von Erhebungen, von Statistiken, neuen Gesetzen, Maßnahmen und Handlungsmöglichkeiten, um auf die erhöhte Gewaltbereitschaft von islamisch als auch ethnisch-tribal-patriarchalisch geprägten Migranten oder Flüchtlingen, welche auch durch ‚Ansammlungen von schnell entstehenden Gruppen‘ erzwungen werden sollen, adäquat reagieren zu können. (…)
Wir verlangen einen unnachsichtigeren Umgang vonseiten der Judikative mit religiös-kulturell motivierten Straftaten, die zurzeit zu viel zu milden Urteilen führen, denn falsch verstandene Toleranz provoziert Nachahmung, weitere Straftaten und Respektlosigkeit gegenüber unseren gesellschaftlichen Regeln und Gesetzen. (…)
Asylbewerber, die als Intensivstraftäter bekannt sind, dürfen nicht freigelassen, sondern müssen in Untersuchungshaft gebracht und möglichst ausgewiesen werden.
Übernahme des australischen Modells, bei dem z.B. einmalige Gewalt gegen Kinder oder Frauen zur Aberkennung des Aufenthaltstitels und Abschiebung führt. (…)
Wir fordern ein härteres Durchgreifen, um religiös-kulturell und traditionell geprägte Gewalttaten strenger zu ahnden, vor allem, wenn sie mit dem Motiv der Konfliktlösung oder der Durchsetzung von Interessen erpresst werden sollen, die oftmals mittels ‚Ansammlungen in schnell entstehenden Gruppen‘ vollzogen werden.“

Unregulierte Masseneinwanderung und Arbeitsmarkt Darstellung: kritische Kommentierung einer Veröffentlichung des „Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung

Hartmut Krauss, ehem. DaF-Lehrer, Sozial- und Erziehungswissenschaftler, Buchautor, Verleger und Islamkritiker ist Teil von unserer Initiative an der Basis:

Von Hartmut Krauss

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat ein von der Mercator-Stiftung[1] gefördertes „Discussion Paper“ vorgelegt mit dem Titel „Von individuellen und institutionellen Hürden. Der lange Weg zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter“.

Im Folgenden werden wesentliche empirische Aussagen der Studie rekapituliert und daran geknüpfte ordnungspolitische Ableitungen sowie begriffliche Setzungen seitens der Autoren kritisch reflektiert.

Nach Angaben der Autoren lebten Ende des Jahres 2018 knapp 1,7 Millionen sog. Schutzsuchende in Deutschland. Davon besaßen rund 1,2 Millionen einen anerkannten Schutzstatus mit vollem Arbeitsmarktzugang. (S. 4.) 300.000 Menschen halten sich in Deutschland mit „offenem Schutzstatus“ auf. Hinzu kommen ca. 180.000 Geduldete. Zudem werden knapp 100.000 Personen angeführt, für die 2018 ein Abschiebungsverbot bestand.

Es stellt sich die gesellschaftspolitisch relevante Frage: Sind „Geflüchtete“ tatsächlich eine geeignete Gruppe, um in Anbetracht der vielfach beschworenen Digitalisierung den Mangel an Facharbeitskräften auszugleichen?

Zunächst einmal sind aber die Bezeichnungen „Schutzsuchende“, „Geflüchtete“, „Flüchtlinge“, die einen verallgemeinernden moralisierenden Unterton implizieren und a priori kritisches Hinterfragen als zwielichtig, kaltherzig etc. erscheinen lassen (sollen), zu problematisieren. Denn:

  1. Nur bei einem sehr keinen Teil der seit 2015 einströmenden Immigranten handelt es sich um tatsächlich politisch Verfolgte, denen selbstverständlich Asyl zu gewähren ist. Hierzu gehören von radikalislamischen Akteuren bedrohte Christen, Jesiden, Atheisten, Afghanen, die mit der Bundeswehr zusammengearbeitet haben und nunmehr von den Taliban als „Verräter“ verfolgt werden, Homosexuelle sowie von Genitalverstümmelung bedrohte Frauen und Mädchen. Im Kern handelt es sich dabei um islamgeschädigte Personengruppen.
  2. Ein großer Teil kommt unter dem irreführenden Label „Schutzsuchender“ als „Wirtschaftsflüchtling“ (oftmals mit Wunschzerrbildern fehlinformierter) „Sucher nach einem besseren Leben“ ohne politischen Asylanspruch nach Deutschland. Hier greift kein Hinweis auf die Menschenrechte etc. Ein quantitativ und qualitativ steuerndes Einwanderungsgesetz könnte sinnvoll sein; würde aber den Druck illegaler Masseneinwanderung nicht automatisch drosseln.
  3. Die Kriegsflüchtlinge kommen über und aus Länder/n nach Deutschland, in denen sie bereits Schutz gefunden haben, nicht mehr um ihr Leben fürchten und deshalb fliehen müssen und die der Genfer Flüchtlingskonvention beigetreten sind. Hier geht es also seitens der Einströmenden – obendrein indoktriniert durch Schleuserkriminelle – schlicht um die Realisierung einer vermeintlichen „best of-Option“ und nicht darum, ihr Recht auf Schutz verwirklichen zu können. Um es konkret und exakt zu sagen: Es besteht kein Rechtsanspruch darauf, als Flüchtling unbedingt nur in Deutschland zu leben, weil es hier – bei Ausblendung der Interessen und Rechtsansprüche der einheimischen Aufnahmebevölkerung – angeblich am angenehmsten und schönsten ist. Insofern ist es sowohl rechtlich als auch moralisch inakzeptabel, dass die Genfer Flüchtlingskonvention dahingehend pervertiert wird, dass hauptsächlich nur das Kommen und Verweilen in Deutschland als Zielland gewissermaßen zum Naturgesetz erhoben wird und daraus faktisch ein Nötigungszwang abgeleitet wird. („Ihr müsst uns unbefristet aufnehmen, versorgen und betreuen.“). Demgegenüber ist ein abwehrendes Grundrecht der passiv betroffenen Bevölkerung des Aufnahmelandes im Interesse der Verteidigung gegenüber aufgezwungener Lebensverschlechterung geltend zu machen, d.h. angesichts einer negativen Beeinträchtigung infolge ungesteuerter und irregulärer Masseneinwanderung von Menschen, die definitiv keine politisch Verfolgten sind und aus sicheren Ländern einströmen. Insofern hier Regierung, Gesetzgeber und Justiz keine Abhilfe schaffen, wird Widerstand (gerade aus der fortschrittlich-demokratischen, also der eigentlich „anständigen“ „Mitte der Gesellschaft“) zur Bürgerpflicht.
  4. Der eigentliche weltpolitische Skandal besteht darin, dass es im Sinne einer globalen Fairness-Regel keine annährend proportionale Verteilung der Kriegsflüchtlinge auf alle Kontinente gibt (Fair-Teilen), sich zentrale islamische Staaten wie insbesondere die reichen sunnitischen Ölmonarchien komplett abschotten und die EU-Politiker das einfach hinnehmen, damit eine selbstbeschädigende Fehlinternalisierung externer Problemlagen vornehmen und sich obendrein von der Türkei erpressen lassen.(Erdogan als „Türsteher an der Pforte nach Europa“. D.h.: Hier ist auch ein absolutes Versagen der EU-Politik festzustellen, die es versäumt hat und weiter versäumt, der einseitigen Abwälzung der Flüchtlingsströme nach Europa effektiv entgegenzuwirken und auf internationaler Ebene (UN, G-20 etc.) auf eine gleichgewichtige Verteilung von Flüchtlingen auf alle Weltregionen zu drängen.

    Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) „legten 2017 nur etwa 35 Prozent der Asylbewerber Identitätspapiere vor. Zwei von drei Schutzsuchenden gaben also an, keine Ausweisdokumente dabei zu haben. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben: Pässe gehen verloren, werden gestohlen, von Schleusern eingezogen, vom Herkunftsland gar nicht erst ausgestellt. Oder die Flüchtenden selber verstecken sie oder werfen sie weg, um zu verhindern, dass sie wieder in ihre Heimat zurückgeschickt werden. (…) 2017 wurden nach Angaben des Bundesinnenministeriums fast 284 000 Dokumente überprüft. 12 338 davon waren ge- oder verfälscht.“[2]

Auf Nachfrage von CORRECTIV nannte „die Bundespolizei die Zahlen einreisender Menschen ‚ohne Grenzübertrittsdokumente‘ für die Jahre 2015 bis 2018. Diese Personen konnten also weder Pass, noch Personalausweis, Aufenthaltstitel oder ein gültiges Visum vorlegen. Im Jahr 2015 traf das auf 83 Prozent der unerlaubt Eingereisten zu, die die Bundespolizei kontrollierte. Seitdem sank mit der Zahl der Einreisenden auch der Anteil der Personen ohne Dokumente kontinuierlich – von 83 Prozent im Jahr 2015 auf bisher 58 Prozent im Jahr 2018.“[3]

ARBEITSMARKTINTEGRATION VON „GEFLÜCHTETEN“ – EINE BESTANDSAUFNAHME

70 Prozent der Geflüchteten stammen aus acht Ländern (Syrien, Afghanistan, Irak, Iran, Pakistan, Nigeria, Eritrea und Somalia). Drei von vier Personen waren jünger als 30 Jahre und 70 Prozent männlich. Der Anteil Geringqualifizierter[4] ist sehr hoch.

Die Autoren führen zum Vergleich Folgendes an: Während der Jugoslawienkriege hatten im Zuzugsjahr acht Prozent der Geflüchteten im erwerbsfähigen Alter Arbeit gefunden. Nach fünf Jahren lag die Beschäftigungsquote bei 50 Prozent und nach zehn Jahren bei 60 Prozent. „Erst nach 15 Jahren glich sie sich mit 70 Prozent der Quote anderer Zuwanderer an.“ (S. 6.)

Vor dem Hintergrund einer günstigen Arbeitsmarktsituation mit zahlreichen offenen Stellen, die sich nunmehr dem Ende zuneigt, hatte im Februar 2019 ein knappes Drittel der Personen aus den acht Asylherkunftsländern eine Arbeit gefunden. D.h. mehr als zwei Drittel verharrten in Arbeitslosigkeit. Bei den gefundenen Beschäftigungsverhältnissen handelt es sich aber zum einen vielfach um einfache Helfertätigkeiten in Branchen mit hoher Fluktuation (z.B. Gebäudereinigung und Gastronomie). Zum anderen waren ein Drittel der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen, die arbeitslose Geflüchtete zwischen Februar 2018 und Januar 2019 aufnahmen, der Leiharbeitsbranche zuzurechnen. Dabei ist zu berücksichtigen: „Leiharbeit ist in der Regel allerdings nicht der erhoffte Integrationsmotor.“ (S. 7.) Zumeist misslingt der Mehrzahl der Zuwanderer der Sprung aus der Leiharbeit in eine reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. „90 Tage nach dem Ende eines Leiharbeitsverhältnisses sind 54 Prozent arbeitslos, sechs Prozent befinden sich in geringfügiger Beschäftigung und 20 Prozent sind erneut in der Leiharbeit tätig. Dabei währen die Anstellungen vergleichsweise kurz: Unter Syrern, Afghanen und Irakern enden die Jobs für 83 Prozent bereits innerhalb von neun Monaten (bei Deutschen sind es 27 Prozent), denn dann müssen Leiharbeiter vergleichbare Löhne zur Stammbelegschaft erhalten.“ (ebd.)

Während im Herkunftsland nicht einmal jeder sechste Zuwanderer eine Helfertätigkeit verrichtete, arbeitet jeder zweite von ihnen, der eine Arbeit in Deutschland gefunden hat, in einer un- oder angelernten, tendenziell prekären Position. (S. 10)

Da es den Zuwanderern darum geht, schnell Geld zu verdienen, legen sie oftmals ein dysfunktionales Arbeitsmarktverhalten an den Tag und verzichten auf den Erwerb und die Weiterentwicklung von beruflichen Qualifikationen. Insgesamt befanden sich im Juni 2018 trotz eines umfassenden Systems von Unterstützungsprogrammen und ausbildungsbegleitender Hilfen nur knapp 27.000 Geflüchtete in einer Ausbildung. Ein Grund sind die hohen Anforderungen in der Berufsschule sowie mangelnde Deutschkenntnisse. „Viele Geflüchtete brauchen zwei Jahre und mehr, um ausreichende Deutschkenntnisse sowie die notwendigen schulischen Grundlagen zu erlangen. Eine Ausbildung bedeutet daher oft fünf oder mehr Jahre geringen Verdienstes.“(S. 7) Dementsprechend wurden 2017 37,5% der Ausbildungsverträge von Geflüchteten vorzeitig aufgelöst. „Auch die Abschlussprüfungen sind bei den Geflüchteten mit 76,8 Prozent seltener von Erfolg gekrönt als bei anderen Personen mit nichtdeutschem Pass (84,8 Prozent) oder bei Deutschen (93,3%).“ (ebd.)

DEFIZITE DER ASYLANTEN

MANGELNDE DEUTSCHE SPRACHKENNTNISSE

Die Zugewanderten sollen das Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens erreichen, um so die sprachlichen Voraussetzungen für „Beschäftigungs- und Ausbildungsfähigkeit“ zu erfüllen. Dabei ist allerdings anzumerken, dass dieses Sprachniveau bei Weitem nicht ausreicht, um den mündlichen und schriftlichen Anforderungen bei der Ausübung qualifizierter Berufstätigkeiten gewachsen zu sein. Darüber hinaus lässt die Qualität und Effektivität der Kurse sehr zu wünschen übrig. Die Studie des Berlininstituts unterschlägt in diesem Kontext den Tatbestand, dass die Sprachkurse nur von geringem Erfolg gekrönt sind. Nach Angaben des BAMF besuchten 2017 „339.578 Menschen erstmals einen Integrationskurs. Allerdings machten deutlich weniger, nämlich nur 289.751 Ausländer, später auch beim Sprachtest am Kursende mit. Von denjenigen, die überhaupt am Sprachtest teilnahmen, erreichte nicht einmal jeder Zweite (48,7 Prozent) das Kursziel B1. Vier von zehn (40,8 Prozent) kamen lediglich auf das niedrigere Sprachniveau A2, der Rest blieb darunter. Im Jahr 2016 sah es ähnlich düster aus: Fast 340.000 Menschen nahmen an einem Integrationskurs teil, nur rund 100.000 bestanden den Test auf dem B1-Niveau.“[5]

Eine Ursache für dieses negative Ergebnis: Viele Kursteilnehmer schwänzen zu viele Unterrichtsstunden. Zudem mangelt es bei Vielen an den für Fremdensprachenerwerb erforderlichen kognitiven Lernvoraussetzungen. Manche haben im Herkunftsland keine Schule besucht und sind Analphabeten. Nach Angaben des BAMF hätten allein im ersten Halbjahr 2017 rund 43.000 Menschen an einem speziellen Integrationskurs für Analphabeten des BAMF teilgenommen. „Das sei ein Plus von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz extra kleiner Lerngruppen und bis zu 1300 Unterrichtsstunden sprächen aber vier von fünf Flüchtlingen so schlecht Deutsch, dass sie keine Ausbildungs- oder Jobperspektive hätten“[6].

In einem Prüfbericht des Bundesrechnungshofs, der sich auf Einstiegskurse der Bundesagentur für Arbeit bezog, heißt es: „Es ist davon auszugehen, dass ein großer Teil der eingesetzten Mittel verpuffte, weil die Kurse von schwindenden Teilnehmerzahlen geprägt waren“. „Konkret seien ‚bei fast allen‘ der 528 untersuchten Kurse mit der Zeit immer mehr Teilnehmer ferngeblieben. Als die Prüfer anrückten, trafen sie nicht mal die Hälfte, sondern nur 43,3 Prozent der gemeldeten knapp 10.000 Teilnehmer an.“[7] Zudem stellten die Prüfer fest, dass die Kursanbieter für einige Teilnehmer mehrfach kassiert und sogar Säuglinge und Kleinkinder bis drei Jahren als Teilnehmer angemeldet hatten. Grund: Da man für fehlende Teilnehmer kein Geld bekommt, kompensieren manche Kursträger so ihre Einnahmeausfälle. D.h. das behördliche Abrechnungssystem lastet den Sprachkursanbietern die Kosten für fehlende Lern- und Teilnahmedisziplin der Zuwanderer auf und verleitet sie damit zu betrügerischen Machenschaften. Vor diesem Hintergrund kann Folgendes nicht verwundern: „Wer bei Lehrkräften, Kursteilnehmern und Anbietern nachfragt, wie es um die Anwesenheit der Teilnehmer de facto bestellt ist, stößt meist auf eine Mauer des Schweigens. Die Teilnehmer fürchten Sanktionen der Arbeitsagentur, die in der Regel hochmotivierten Lehrkräfte um ihren Job, die Anbieter um ihr Geld. Wer trotzdem redet, besteht auf Anonymität.“[8] Eine Kursteilnehmerin berichtet: „Mein Gefühl war, dass die meisten Leute sich überhaupt nicht für den Kurs interessiert haben. Und am letzten Tag, als wir die Prüfung machten, haben die Leute, die nie da waren, die vergangenen Wochen unterschrieben.“[9]

MANGELNDE SCHUL- UND FACHKENNTNISSE

Bei einer Befragung hatten 2016 elf Prozent der volljährigen Geflüchteten einen Hochschulabschluss und nur fünf Prozent eine abgeschlossene Berufsausbildung. 76 Prozent waren ohne berufliche Ausbildung. Zuwanderer verfügen zwar über Berufserfahrungen auf dem Niveau des Herkunftslandes, aber über keine Ausbildungszertifikate. Sind die Hürden einer Antragstellung genommen, werden Berufs- und Ausbildungsabschlüsse von den deutschen Behörden zumeist anerkannt. (Allerdings gab es 2017 nur 3.000 Anträge, die allermeisten von Zuwanderern aus Syrien.) „So lehnten die zuständigen Stellen 2017 nur zwei Prozent der Anträge ab. Bei 37 Prozent stellten sie eine teilweise und bei 61 Prozent eine volle Gleichwertigkeit der Abschlüsse fest.“ (S. 8)

MANGELNDE KENNTNIS DES DEUTSCHEN ARBEITSMARKTES

Die meisten Zuwanderer kommen mit einem illusionär-positiven Deutschlandbild hierher, das mit unrealistischen Erwartungen im Hinblick auf ihre Arbeitsmarktchancen korrespondiert. Viele unterschätzen die Bedeutung von Abschlüssen und das vergleichsweise hohe berufliche Anforderungsniveau hierzulande. Zudem sind ihnen die Regeln und Bedarfsstrukturen des Arbeitsmarktes unbekannt, obwohl ein reichhaltiges Beratungs- und Unterstützungsangebot zur Verfügung steht, das von der Bundesagentur für Arbeit angeboten oder gefördert wird.

MANGELNDE SOZIALE INTEGRATION

„Deutsche als enge Bezugspersonen hatten (…) nur knapp sechs Prozent der Befragten.“ Damit fehlt den Zuwanderern das berühmte Vitamin B, das bei der beruflichen Orientierung und Arbeitssuche hilft. (S. 9).

Jeder vierte Zuwanderer, der 2017 eine Stelle fand, hatte diese durch Vermittlung von deutschen Kontaktpersonen gefunden. Nur jede siebte Beschäftigung kam durch nichtdeutsche Bekannte zustande.

PSYCHISCHE PROBLEME

Aufgrund ihrer teilweisen Situation als vor Krieg, Verfolgung oder Zwangsrekrutierung zunächst Geflohene und dann aus bereits sicheren Gebieten nach Deutschland irregulär Weitergereiste sowie infolge von negativen Erlebnissen im Kontext von illegaler Schleusung Betroffene, berichten Zuwanderer im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt über ein geringeres psychisches Wohlbefinden und depressive Symptome. Hinzu kommen posttraumatische Belastungsstörungen. Die Autoren kritisieren in diesem Zusammenhang Defizite bei der psychotherapeutischen Behandlung. Hierzu wie zu vielen anderen angeblichen und realen Defiziten ist allerdings anzumerken, dass die deutsche Gesellschaft konstitutionell und grundstrukturell eben kein Aufnahme-, Reparatur- und Versorgungslager für islamische und afrikanische failed states ist. Insofern war und ist die „postdemokratisch“ aufgenötigte „Wir-schaffen-das“-Verordnung grundsätzlich verfehlt und in vielerlei Hinsicht systemdestabilisierend und politisch polarisierend – und zwar jenseits der in dieser Perspektive obsolet gewordenen Rechts-Links-Achse[10].

BÜROKRATISCHE HÜRDEN

Als bürokratische Hürden bzw. hemmende ordnungspolitische Rahmenbedingungen werden drei Aspekte hervorgehoben:

THESE 1: ZU KOMPLIZIERTE VERTEILUNG VON ZUSTÄNDIGKEITEN

Aufgrund des föderalen Systems gibt es eine Zuständigkeitskonfusion sowie eine zu große Zahl von Institutionen, die sich mit der Integration von Zuwanderern befassen. (S. 11) Auch auf kommunaler Ebene sind die Zuständigkeiten zersplittert (Bürokratiedschungel). Zudem werden Gesetze von den Bundesländern unterschiedlich ausgelegt, was zu einer verfassungswidrigen Ungleichbehandlung führt. (Beispiel: restriktive Auslegung der Ausbildungsduldung in Bayern.) „Die Auslegung von Gesetzen weicht dabei nicht nur auf Landesebene, sondern auch zwischen den Kommunen voneinander ab.“ (S. 12)

THESE 2: ZU KOMPLEXE GESETZESLAGE

Infolge der überlastenden Fehlinternalisierung extern verursachter und außerhalb des nationalstaatlichen Zuständigkeitsbereichs zu lösender Probleme sowie eines überfordernden „Wir-schaffen-das“-Diktats hat sich als untauglicher Bewältigungsversuch ein unübersichtliches Dickicht an Gesetzen und Verordnungen herausgebildet. „Allein die Verfahrenshinweise der Berliner Ausländerbehörde umfassen bis dato über 800 Seiten und werden laufend ergänzt.“ (S. 13). Auch die große Zahl von überstürzten Neueinstellungen, um den überbordenden Asylverfahrensrückstau von 2015-2017 abzubauen, war keine Lösung. „ In den nur wenige Wochen dauernden Crashkursen konnten sich die neuen Mitarbeiter nicht angemessen auf ihre Arbeit vorbereiten“ (ebd.).

Im Gegensatz zum vernunftgemäßen Prinzip, dass auch anerkannte Asylbewerber nur einen Anspruch auf Aufenthalt bis zum Wegfall der tatsächlichen (kriegsbedingten) Fluchtgründe haben, um danach ins Herkunftsland zurückzukehren und sich dort am Wiederaufbau zu beteiligen, verdinglichen die Autoren im Einklang mit tonangebenden politischen Kräften die kontingenten (also durchaus nicht zwangsläufigen) Zustände dahingehend, dass „Flüchtlinge“ zu integrieren, also dauerhaft aufzunehmen sind. Anstatt für diese sinnvolle Rückkehrorientierung die notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen und zum Beispiel den Familiennachzug situationsangemessen zu drosseln, wird somit unter der Hand eine unbefristete Ansiedlung betrieben. Demgemäß wird das willkürliche Konstrukt „Personen, die bleiben und zu integrieren sind“ oktroyiert. Damit werden plötzlich aus im Grunde oftmals irregulären Zuwanderern auf einmal Arbeitsmigranten, trotz deren – wie aufgezeigt – schlechten arbeitsmarktbezogenen Voraussetzungen. Hinzu kommt, dass der politisch fehlende Wille zur Abschiebung unrechtmäßig anwesender Zuwanderer in „Realismus“ umgefälscht wird. Also auch hier wieder eine „Naturalisierung“ von politischer Willkür: Herrschaftliches Handeln wird als alternativloser „Sachzwang“ vorgetäuscht. Als Instrument fungiert hierbei der verliehene Status der „Duldung“ mit im Vergleich zu Asylberechtigten abgestuften Rechten im Hinblick auf Ausbildung, Arbeitsaufnahme und Zugängen zu Fördermaßnahmen.

Die Synthese von regierungspolitisch selbst herbeigeführter Überforderung/Überlastung und willkürlich komplizierter und intransparenter Gesetzeslage führt zum einen zu relativ langen Asylverfahren (im Schnitt 7,9 Monate) und zum anderen zu einer die Gerichte überstrapazierenden Klagewelle. „Ende 2018 waren noch immer über 300.000 Fälle anhängig. Drei von vier Ablehnungen haben Geflüchtete 2018 angefochten; von den Ablehnungen, deren Antrag nicht als ‚offensichtlich unbegründet‘ oder ‚unzulässig‘ eingestuft wurde, sogar neun von zehn. Und auch gegen begünstigende Bescheide wird oft geklagt, nämlich dann, wenn Betroffene nur subsidiären Schutz oder ein nationales Abschiebeverbot zugestanden bekommen. 2018 betraf das rund jede vierte dieser Entscheidungen“ (S. 14). Dabei wird den Zuwanderern relativ häufig Recht gegeben: „2017 waren 41 Prozent der inhaltlich entschiedenen Klagen gegen Bescheide des Bamf erfolgreich, 2018 waren es 31 Prozent“ (ebd.).

THESE 3: ZU HOHE AUFLAGEN UND ANFORDERUNGEN

Die Autoren fordern ganz im Sinne der Asylindustrie sowie der Protagonisten der UN-gesteuerten globalen Bevölkerungstransferpolitik eine Legalisierung illegaler Zuwanderer, deren schnellere rechtliche Bleibebewilligung sowie die Absenkung inhaltlicher Kriterien für die Anerkennung von de facto zumeist gar nicht vorhandenen Berufsabschlüssen. Zudem plädieren sie für eine Aufhebung der Wohnsitzauflage, was aber nur zu einer noch weiteren Konzentration von Zuwanderern in bereits verdichteten migrantischen Sozialmilieus führen würde.

Nachdem die Masse der Zuwanderer im Rahmen illegaler Schleuseraktivitäten freiwillig und zumeist gemäß einer rechtlich nicht gedeckten „best-of“-Option nach Deutschland gelangt war (und auch abgeschwächt weiter gelangt), entstand eine vielschichtige Überlastungs- und Überforderungssituation, für die im Nachhinein nun obendrein auch noch einseitig die deutsche Aufnahmegesellschaft verantwortlich gemacht und kritisiert wird. Besonders perfide ist es, wenn mit Bezug auf Kriegsflüchtlinge, die aus bereits sicheren Regionen über zahlreiche sichere Staaten nach Deutschland gelangt sind, eine fehlende Bleibeperspektive bemängelt wird, während gleichzeitig das Kriegsgeschehen infolge der Niederlage und weitgehenden Zurückdrängung des „Islamischen Staates“ zwischenzeitlich eingedämmt wurde und dort Wiederaufbau angesagt ist. Hier soll also offenkundig ein befristeter angeblicher „Schutzaufenthalt“ in eine politisch intendierte Ansiedlungspolitik umgewandelt und der einheimischen Bevölkerung aufgenötigt werden. Absolut inakzeptabel ist es, wenn die Autoren angesichts der vielfältigen negativen Einstellungs- und Verhaltensmerkmale der Zuwanderer[11] schreiben: „Die Bereitschaft sinkt, sich auf die Aufnahmegesellschaft einzulassen, Deutsch zu lernen und sich landesspezifische Kenntnisse und Qualifikationen anzueignen.“ Auch an dieser Stelle wird erneut deutlich, dass es gesellschaftspolitisch falsch ist, befristeten, in vielen Fällen vorgetäuschten „Schutzaufenthalt“ wie „Daueraufenthalt mit umfassender Integration“ zu behandeln. Zudem bedeutet dieser Abzug einer großen Zahl von Menschen einen enormen Braindrain zulasten Herkunftsstaaten.

Die Feststellung, dass es in Deutschland eine aufgeblähte und schwerfällige Bürokratie gibt, ist zutreffend. Darunter leiden aber nicht nur Zuwanderer, sondern in erster Linie „diejenigen, die schon länger hier leben“, keine Asyllobby hinter sich wissen und die globale Bevölkerungstransferpolitik brav hinnehmen und bezahlen sollen.

ANREGUNGEN FÜR EINE BESSERE ORDNUNGSPOLITIK

Im Unterschied zu den Autoren ist hervorzuheben, dass sich Asylanten mit befristeter Bleibeperspektive, mangelnden Qualifikationen, unzureichenden Deutschkenntnissen (inklusive mangelhafter Lernmotivation und fehlender „Lernkultur“) und nicht zuletzt kulturell disparater Prägung[12] nicht als dauerhafte Lückenfüller für Engpässe auf dem deutschen Arbeitsmarkt eignen. Hierzu wäre vielmehr eine gezielte Steuerung von Arbeitsmigration erforderlich, die nach Qualifikation und soziokulturell-normativer und sozialisatorischer Kompatibilität auswählt und durchaus auch mit Kontingentregelungen für Berufsausbildungen (als Alternative zur „Ausbildungsbewilligung“) ergänzt werden könnte. Dabei sollte die deutsche Einwanderungspolitik aber im Sinne der Vermeidung unnötiger kulturell-normativer Konfliktszenarien stärker auf nichtislamische Länder orientieren und die extrem problembelastete Massenimmigration von Muslimen stoppen. Die Vermischung jedenfalls von Arbeitsmigration und Asylmigration sollte ebenso überwunden werden wie die in mehrfacher Hinsicht ungerechte „Belohnung“ irregulärer Immigration mit dauerhafter Bleibebewilligung.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit vom Juli 2017 hatten Ende 2016 43,1 Prozent der Arbeitslosen in Deutschland einen Migrationshintergrund, in den westdeutschen Bundesländern waren es sogar 49,5 Prozent. Bei den 4,3 Millionen „erwerbsfähigen Leistungsberechtigten“, die Hartz IV beziehen, – darunter sog. Aufstocker – lag der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund bundesweit bei 52,6 Prozent, in den westdeutschen Bundesländern sogar bei 59,5 Prozent[13].

Wegen zu viel gezahlter Leistungen haben die Jobcenter in den letzten Jahren jeweils ca. sechs Millionen Mahnverfahren eingeleitet. Dabei sind die zurückgeforderten Summen deutlich gestiegen: von rund 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf gut drei Milliarden Euro im Jahr 2018[14].

Zu berücksichtigen sind in diesem Kontext die gravierenden Qualifikationsdefizite dieser neu hinzugekommenen Migranten: „Von den arbeitsuchenden Flüchtlingen hatten im Juni 2016 knapp 74 Prozent keine formale Berufsausbildung, 5 Prozent eine berufliche bzw. schulische Ausbildung und gut 9 Prozent eine akademische Ausbildung.“ (IAB-Zuwanderungsmonitor Juli 2016, S. 5) Damit kann diese Hauptgruppe der „Flüchtlinge“ nur einfache Helfer- und Anlerntätigkeiten ausüben, während nur 13 Prozent für fachlich ausgerichtete Tätigkeiten und gut 5 Prozent für Spezialisten- und Expertenberufe geeignet sind. Bereits vor dem Flüchtlingsandrang verhielt es sich so, dass nahezu jeder zweite Arbeitslose in Deutschland mangels höherer Qualifikation nur Helfertätigkeiten ausüben konnte, andererseits aber nur jeder siebte Arbeitsplatz diesem Niveau entspricht (arbeitsmarktpolitischer Angebots-Nachfrage-Widerspruch)[15].

Mit der Parole „Mit den Flüchtlingen den Fachkräftemangel überwinden“, sollte den deutschen Wählern und Steuerzahlern die regierungspolitische Duldung und Förderung der irregulären Massenimmigration schmackhaft gemacht werden. Im Nachhinein muss nun diese von vornherein leicht als Fake-Propaganda durchschaubare Behauptung als enttäuschte Hoffnung verniedlicht werden. „Die Hoffnung, der Fachkräftemangel könne kurzfristig durch Flüchtlinge zu beheben sein, hat sich in Luft aufgelöst“, erklärte die Vorsitzende der Agentur für Arbeit in Niedersachsen und Bremen, Bärbel Höltzen-Schoh, Ende Mai 2017. Die große Mehrheit der Geflüchteten verfügte nur über marginale oder gar keine Schulbildung. „Zudem klafften die Selbst- und Fremdeinschätzung der eigenen Fähigkeiten oft auseinander. Selbst die Hoffnung einiger Unternehmen auf Eignung von Flüchtlingen für Helfertätigkeiten habe sich als ‚Illusion‘ herausgestellt.“

Wenn aber vor dem Hintergrund der vielfach beschworenen „Digitalisierung der Arbeitswelt“ einfache Helfer- und Anlerntätigkeiten zukünftig noch weniger nachgefragt werden als bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt, ist es absurd, die geplatzte Illusion nunmehr zwecks ideologischer Gesichtswahrung in die Zukunft zu verlängern und zu behaupten, die Arbeitsmarktchancen für „Flüchtlinge“ würden sich langfristig auf jeden Fall nachhaltig verbessern. So kam eine Studie in Dänemark zum Ergebnis, dass nur ein Viertel der Flüchtlinge, die zwischen 2000 und 2003 ins Land gekommen waren, zehn Jahre später einer regelmäßigen Beschäftigung nachging[16]. Die niedrigste Beschäftigungsquote wiesen Syrer auf[17].

Festzuhalten ist: Es kamen (und kommen immer noch) „Flüchtlinge“, geblieben sind und – bei Festschreibung aktueller Regierungspolitik – bleiben werden zum großen Teil Sozialhilfeempfänger. „So verzeichnen die in Deutschland lebenden Syrer eine Hartz-IV-Quote von 75 Prozent. Ähnliche, wenngleich nicht ganz so dramatische Zahlen gibt es bei Menschen aus dem Irak und aus Eritrea. Diese Ziffer bezieht sich nicht auf Schutzsuchende, die in Sammelunterkünften wohnen, sondern einen eigenen Haushalt bilden.“[18] Infolgedessen waren die Ausgaben für Sozialleistungen 2016 um 9,8 Prozent auf 59,3 Milliarden Euro gestiegen, das waren 5,3 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr.

Fazit: Zu konstatieren ist ein gravierender Widerspruch zwischen einem beklagten Fachkräftemangel einerseits, der durch Zuwanderung behoben werden soll, bei gleichzeitiger Existenz einer sich erhöhenden Zahl von geringqualifizierten, relativ jungen und disparat sozialisierten Migranten mit einem relativ hohen Anomiepotenzial aufgrund einer ungesteuerten und irregulären Zuwanderung andererseits. Vor diesem Hintergrund ist die Fortsetzung einer ungesteuerten Masseneinwanderung im Interesse des gesamtgesellschaftlichen Allgemeinwohls radikal zu überwinden und durch eine quantitative und qualitative Zuwanderungssteuerung zu ersetzen.

Zudem ist abschließend auf Folgendes hinzuweisen: Entgegen verbreiteter sozialpopulistischer Stereotypien und ideologischer Tabuisierungen ist davon auszugehen, dass langfristiger Sozialtransferbezug für un- und minderqualifizierte Migranten aus vormodern-rückständigen, zumeist islamisch-patriarchalisch geprägten Ländern mit niedrigeren Durchschnittseinkommen und ohne vergleichbare Sozialsysteme nicht als subjektiver Abstieg erlebt und bewertet wird, sondern sogar ein Ziel sein kann.

Was die Allgemeinheit belastet, kann nun aber für bestimmte ökonomisch interessierte Gruppen sehr einträglich sein, und zwar für jene, die von einer Absatzerweiterung durch subventionierten Konsum und Erweiterung von Verwaltungs-, Betreuungs- und Beschulungsaufwand etc. profitieren.

Juli 2019, Hartmut Krauss (Initiative an der Basis)

Anmerkungen:

[1] Die Mercator-Stiftung, die u.a. das muslimische Avicenna-Studienwerk fördert, ist Teil des europaweiten Netzwerks von NGOs und privaten Stiftungen, die sich für die Formierung der Öffentlichkeit im Sinne der Bejahung der globalkapitalistischen Migrationsagenda und gegen islamisierungskritische Einstellungen einsetzt.
[2] https://www.sueddeutsche.de/politik/identitaets-klaerung-auf-der-spur-von-dialekt-und-geodaten-1.3997190
[3] https://correctiv.org/faktencheck/migration/2018/12/04/wie-viele-menschen-reisen-ohne-pass-nach-deutschland-ein-ein-faktencheck
[4] So haben Automobilhersteller, Siemens, BASF und die Telekom bereits recht umfangreiche Entlassungen angekündigt. https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2019-03/ford-us-autohersteller-sanierung-stellenabbau-sparmassnahmen; https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/bmw-plant-stellenabbau-auf-die-sanfte-tour-121.html; https://www.tagesschau.de/wirtschaft/siemens-stellenabbau-energiesparte-101.html; https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/sparprogramm-basf-baut-weltweit-6000-stellen-ab/24503340.html; https://www.t-online.de/finanzen/boerse/news/id_86032022/telekom-konzern-will-offenbar-standorte-schliessen-und-filialnetz-ausduennen-.html
[5]http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/jeder-zweite-scheitert-am-deutschtest-15565140.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0
[6] https://www.dw.com/de/asylbeh%C3%B6rde-bamf-besorgt-%C3%BCber-zahl-der-analphabeten-unter-den-fl%C3%BCchtlingen/a-42053563
[7] Siehe Fußnote 1.
[8] Siehe Fußnote 1.
[9] Siehe Fußnote 1.
[10] Vgl. hierzu: https://frankfurter-erklaerung.de/2017/07/verkehrung-der-islam-und-migrationsdebatte-auf-der-rechts-links-achse/
[11] Siehe hierzu die Berichte der „Initiative an der Basis“.
[12] Hartmut Krauss: Säkulare Risikogesellschaft und islamisch-patriarchalische Sozialisation. Ein Problemüberblick http://www.gam-online.de/text-Sekul-rel.html
[13] https://www.welt.de/print/die_welt/politik/article166744827/Heimat-gefunden-Job-gesucht.html
[14] https://www.welt.de/wirtschaft/article195451961/Hartz-IV-Jobcenter-fordern-fast-2-6-Milliarden-Euro-zurueck.html
[15] IAB-Kurzbericht 11/2014 Von Dieter Bogai, Tanja Buch und Holger Seibert. http://doku.iab.de/kurzber/2014/kb1114.pdf
[16] http://www.thelocal.dk/20150309/denmarks-refugee-integration-efforts-have-failed
[17] http://www.altinget.dk/artikel/dyster-statistik-for-mellemoestlige-flygtninge
[18] https://www.welt.de/wirtschaft/article163753103/Diese-Zahlen-offenbaren-das-Ausmass-der-Fluechtlingskrise.html

 

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IN MEMORIAM: Heute vor zwei Jahren wurden Anne+Noah von Nasr-Eddine B., einem algerischen Flüchtling, bestialisch erstochen (Initiative an der Basis)

IN MEMORIAM: Heute vor zwei Jahren (28. Juli 2017) wurden Anne+Noah von Nasr-Eddine B., einem algerischen Flüchtling und Ex-Partner von Anne bzw. Vater von Noah, bestialisch erstochen

Wir senden Dir Marianne alles Liebe und viel Kraft diesen ganz besonders schlimmen Tag durchzustehen.

Anne und Noah Metzger

Anne und Noah Metzger

IN MEMORIAM ANNE UND NOAH METZGER

Von Marianne

Mein Name ist Marianne, ich wohne unweit Kiels.

Im Jan. 2019 bin ich auf das Interview Rebecca Sommer / N. v. d. Osten und somit auf die Initiative an der Basis gestoßen.
Der Inhalt des Interviews hatte mich sofort angesprochen. Jetzt denke ich, hätten wir diese Annahme von Grundeinstellung mit einer für uns Frauen doch nicht einschätzbaren Gefahr und Haltung einer uns so fremden Kultur schon früher zum Handeln genommen, vielleicht hätten wir den Tod durch Mord an meiner Tochter Anne ( 39 J. ) und Enkel Noah ( 4 J. ) im Jahr 2017 in Teningen bei Freiburg durch den Vater des Kindes, einem Algerier, verhindern können.

Ebenso hätten alle Institutionen wie Polizei, Jugendamt, Gericht, Anwälte anders reagieren, die Gefahr anders eingestufen können.

Das Ereignis ist mittlerweile 2 Jahre her. Für mich jedoch hat jede Nacht, jeder Tag einen sich ständig wiederholenden Gedanken: warum konnten wir Anne und Noah nicht schützen. Warum musste der Tod, der sogar angekündigt war, passieren.

Anwälte, Gericht, Jugendamt, Frauenhaus, ein Mediator wussten um die Situation von Anne. Polizei war eingeschaltet mit einer Anzeige wegen Bedrohung „es wird Blut fließen. Ich werde deiner Familie Schaden zufügen!“
Anne war ca 3 Mon. vor dem Mord mit verdeckter Adresse verzogen. Man hätte ihr dringend nach der Trennung von dem Mann raten müssen in die Anonymität weit weg zu gehen.
Auch mir drohte er: „“Ich schlachte dich ab wie einen Hasen, wenn du dich mir und meinem Sohn näherst!“. Ich sah das Kind nach der Geburt nur 2x heimlich in 3 1/2 Jahren. Anne durfte ihre Freude und Sorgen mit dem Kind nicht mit uns teilen.
Ich war für ihn ein Stressfaktor, da ich mich wiederholt erkundigte, warum er nicht arbeiten würde. Er war Krankenpfleger, Jobs gab es genug.

Wie sehr freuten wir uns nach Annes Trennung, sie und Noah endlich mit der Familie, Geschwister, Tanten, Onkel, alte Freunde, zusammen kommen und bringen zu können.

Noahs Vater hatte begleitetes Umgangsrecht vom Gericht zugesprochen bekommen.
Sein verletztes Ehrgefühl konnte es nicht zulassen, dass Anne vom Gericht Noah zugesprochen bekam, er das Kind nicht selbstbestimmt sehen durfte ( Äußerung gegenüber Psychiater). Er konnte auch nicht zulassen, dass Anne uns mit dem Sohn besuchen kommen wollte.
Zwei Tage, vor dem geplanten Besuch tötete er Anne im Auto mit mindestens 15 Messerstichen, vor den Augen von Öffentlichkeit auf dem Hof vor Ihrem Wohnblock. Noah trafen 2 Messerstiche in dem Moment, als man ihn retten wollte. „Noah ist mein Sohn, kein Mensch auf der Welt kann mir Noah nehmen.“ Also lieber ein totes Kind, als es anderen zu überlassen. Das Messer blieb in Noah stecken, als er das Auto verließ. Ein Ritualmord? Nach seinen Worten sollte es eine Entführung werden. Er kam zur Entführung mit 2 langen Küchenmessern!

Sie durften nicht lebend kommen! Es kamen zwei Urnen mit der Asche zu mir nach Norddeutschland!

Der Täter sitzt mittlerweile lebenslänglich hinter Gittern.
Er kam 2002 mit 37 Jahren aus Algerien nach Deutschland. Seine Asylanträge wurden immer wieder ablehnt. Vor der Ausweisung Ende des Jahres 2002 fand er eine deutsche Frau, einige Jahre älter, geschieden mit 3 Kindern, die ihn heiratete. Die Trennung erfolgte nach ca 1 1/2 Jahren, die Scheidung erst, als er die deutsche Staatsangehörigkeit besaß.
Er wollte gerne „“Deutscher“ werden, hatte aber seinen algerischen Pass behalten. In dem Trennungsjahr von meiner Tochter beantragte er einen neuen für sich und Noah. Seinen hatte er schon, Noahs Passfoto wurde bei der Botschaft beanstandet, die Aushändigung hier sollte noch dauern. Eine Unterschrift von der deutschen Mutter hatte man bei der algerischen Botschaft für den Kinderpass nicht gefordert.
Eine Entführung nach Algerien wäre leicht gewesen, dies war immer die Gefahr.
Anne und wir lebten in ständiger Angst davor, hatte er doch den deutschen Kinderausweis an sich genommen und nicht herausgegeben. Er hätte gut mit dem Kind über die Grenze gekonnt, äußerte eine Polizistin am Flughafen.

Ein gerichtliches Annäherungsverbot an dem Tag vor dem Mord wird ihn noch einmal mit „Enttäuscht über die deutsche Justiz“ zum „ich werde handeln“ ( zu seiner Anwältin ) angespornt haben!
Eine fatale Verkettung ohne Unterbrechung. Es war alles angekündigt und keine verantwortliche Stelle, wo man doch mehr wissen sollte, hat mit größerer Kompetenz, Konsequenz und Umsicht reagiert. Und wir waren zu unwissend und zu naiv, solch eine Gefahr bis zum Mord zu erkennen.
Anne selber spürte ihre Gefahr. Einer Freundin gegenüber äußerte sie wenige Monate vor ihrem Tod, dass sie bei unnatürlichem Tod verbrannt werden möchte, ansonsten hätte sie gerne eine Erdbestattung. Gedanken einer 39 jährigen Frau. Hoffnung ohne Hilfe???!!!!!

Annes Angst ist zu Ende. Meine Unfassbarkeit, mein Entsetzen, meine Hilflosigkeit, meine nächtlichen Schweißbrüche, ein Gefühl des Verrats der Gesellschaft an Anne durch eine Nichtwahrnehmung einer Gefahrensituation bleiben. Ein ständiges Gefühl das Messer in der Brust zu sehen, zu spüren, begleiten mich.

Ich bin immer wieder der Meinung Anne und Noah hätten nicht sterben müssen. Versagt haben alle!

Für mich wurden Anne und Noah auf dem Altar der Toleranz der Gesellschaft geopfert.

Es dürfen nicht die Sorgen, Ängste, Bedenken immer wieder nur mit Fremdenfeindlichkeits-Etikett oder „auch deutsche Männer morden“, oder „ein Einzelschicksal“ ( die Einzelschicksale häufen sich! ) abgetan werden. Wir lassen Schutzbedürftige ins offene Messer laufen, wenn wir die Gefahren mißachten, dass Frauen z.B. bei Männern aus Herkunftsländern muslimischer Kulturen nicht die Bedeutung haben, wie wir Frauen sie mit unserem freiheitlichen Entwicklungsstatus der letzten Jahrzehnte in der westlichen Welt erreicht haben.
Der Mörder hatte sich in der Zeit vor der Trennung intensiver dem muslimischen Glauben zugewandt, sich sogar eine Gebets App eingerichtet.

Wie kann man diese Männer ins Land lassen und dann keine weiteren Aufklärungen über die Unterschiede des Religiös-Kulturellen bei unseren jungen Frauen und Mädchen veranlassen .
In den 15 Jahren in Deutschland schaffte er es immer wieder mit dem Rassismus- und Diskriminierungsargument zu seinen Gunsten zu arbeiten. Die Toleranz der Gesellschaft hat es ihm leicht gemacht.
Beim Auszug aus der gemeinsamen Wohnung waren 10 Personen, einschließlich Anne und 2 Polizisten, anwesend. Er, der spätere Mörder, konnte sie alle nach seiner Vorstellung steuern, wollte sie zunächst gar nicht in die Wohnung lassen. Dank der Polizei war es doch möglich.

Meine Erfahrung mit diesem grausamen Tod meiner Tochter und Enkel sollte präventiv genutzt werden. Mit der tragischen Geschichte möchte ich warnen und auf Gefahren, Missstände, Versagen, Falschannahmen hinweisen.

Hier hoffe ich auch in der initiative-an-der-basis eine Plattform gefunden zu haben!

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Die Initiative an der Basis hat einen FORDERUNGSKATALOG entwickelt, auch Mutter Marianne wirkte mit: https://basisinitiative.wordpress.com/unsere-forderungen/

 

 

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Veranstaltung Aufbruch 2016: Gesprächsrunde mit der Initiative an der BASIS sowie der WerteUnion (17. September 2019, Festhalle Brühl)

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Vortragseinladung Aufbruch 2016-WerteUnion_Initiative an der Basis_17.09.2019

Die überparteiliche Bürgerinitiative
Aufbruch 2016 Rhein Neckar
lädt Sie herzlich ein zu einer Gesprächsrunde mit Gästen der
Initiative an der BASIS sowie der WerteUnion

Aufnahmestopp jetzt!
Neuorientierung in der Migrationspolitik gefordert!

Die Initiative an der Basis ist ein bundesweites Bündnis von Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen und Migranten arbeiten. Die Initiatoren kommen aus unterschiedlichen Berufen (Lehrkräfte, Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen, BAMF-Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologinnen, Ärzte und Polizisten, etc., sowie Geflüchtete und Migranten), die die jetzige Politik kritisch beurteilen.

Rebecca Sommer, ehem. Zivilbevölkerungssprecherin im beratenden Status zur U.N., ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiterin (AG Flucht + Menschenrechte):
„Massenmigration nach Europa und Deutschland und was die UN damit zu tun hat?“

Monika Bender, ehem. Vermieterin, Flüchtlingsunterkunft:
„Es kamen hauptsächlich Desserteure“

Fabian Pöhler, Hauptamtlicher Flüchtlingsbegleiter:
„Sozialstaat und Asylpolitik beißt sich ins eigene Fleisch“.

Dr. Ileana Vogel, Unfallchirurgin:
„Basiserfahrungen – Probleme der Zuwanderung aus der Sicht einer Zuwanderin – und Ärztin in einer Arztpraxis“.

Christiane Soler, ehemalige Flüchtlingsbegleiterin:
„Warum ich aufgegeben habe“.


Imad Karim, Filmemacher und Islamkritiker
„Ich schweige nicht!“


Prof. Dr. Söllner, TU Ilmenau, WerteUnion
„Die Kosten der „Flüchtlingskrise“–und wer sie trägt“

Alexander Mitsch, Vorsitzender der WerteUnion:
„Folgen einer verfehlten Einwanderungspolitik“.


Moderator: Dr. Gunter Zimmermann, Aufbruch 2016

Ort:             Festhalle Brühl, Hauptstr. 2, 68782 Brühl
Datum:      17. September 2019 um 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr

Wie immer mit einer Diskussion der Themen im Anschluss